DE19963135A1 - Reibungskoeffizientenspitzenschätzgerät - Google Patents
ReibungskoeffizientenspitzenschätzgerätInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung richtet sich auf ein Gerät zum Schätzen der Spitze eines Reibungskoeffizienten bei einer Reibungskoeffizienten-Schlupfraten-Eigenschaft, wobei eine Radbeschleunigung von jedem Rad eines Fahrzeugs erfasst wird und eine Fahrzeugbeschleunigung des Fahrzeugs erfasst wird. Eine Spitzenschätzvorrichtung ist vorgesehen zum Schätzen der Spitze des Reibungskoeffizienten und geeignet zum Ermitteln, dass der Reibungskoeffizient die Spitze hat, wenn die Radbeschleunigung niedriger als die Fahrzeugbeschleunigung ist um mehr als eine vorgebene Differenz. Ein Antiblockierregelsystem für ein Kraftfahrzeug kann gebildet werden, um das Reibungskoeffizientenspitzenschätzgerät zu erfassen und eine Referenzgeschwindigkeiteinrichtevorrichtung zum Einrichten einer Referenzgeschwindigkeit zum Initiieren einer Druckabnahmebetriebsart auf der Grundlage einer Radgeschwindigkeit und einer Fahrzeuggeschwindigkeit, die erfasst wird, wenn die Spitze erfasst wurde. Eine Druckregelvorrichtung ist angeordnet zwischen einem Radbremszylinder und einem Druckgenerator, um geregelt zu werden ansprechend auf zumindest das Vergleichsergebnis zwischen der Radgeschwindigkeit und der Referenzgeschwindigkeit.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein
Reibungskoeffizientenspitzenschätzgerät zum Schätzen der
Spitze eines Reibungskoeffizienten bei einer
Reibungskoeffizienten-Schlupfraten-Eigenschaft und bezieht
sich auf ein Antiblockierregelsystem mit dem
Reibungskoeffizientenspitzenschätzgerät zum Regeln eines
hydraulischen Bremsdrucks in jedem Radbremszylinder
ansprechend auf eine Radgeschwindigkeit, die beim Schätzen
der Spitze des Reibungskoeffizienten erfasst wird.
Verschiedene Antiblockierregelsysteme wurden bisher
vorgeschlagen, um das Blockieren eines Rads während einem
Bremsvorgang eines Fahrzeugs zu verhindern. Beispielsweise
offenbart die Offenlegungsschrift Nr. 8-150918 der
japanischen Patentanmeldung ein Antiblockierregelsystem,
das geeignet ist, eine Radbeschleunigung mit einer
Fahrzeugbeschleunigung bei einer vorgegebenen Zeit zu
vergleichen und eine Druckerhöhungsrate des Bremsdrucks
einzustellen auf der Grundlage des Vergleichsergebnisses.
Angesichts eines Antiblockierregelsystems des Stands der
Technik, wie es offenbart ist in der Veröffentlichung Nr.
4-345567 der japanischen Patentanmeldung, die darauf zielt,
eine geeignete Druckerhöhungsrate zu liefern in
Übereinstimmung mit der Schlupfrate bei einem derartigen
Zustand, dass der Reibungskoeffizient einer Straße
(abgekürzt als ein Straßen µ) oder dergleichen konstant
ist, wodurch eine ideale Bremskraftregelung erreicht wird,
wurde gemäß dieser Veröffentlichung vorgeschlagen ein
derartiges Problem zu lösen, dass die ideale
Bremskraftregelung nicht unbedingt erreicht werden konnte
durch das Antiblockierregelsystem nach dem Stand der
Technik, wenn der Zustand derart ist, dass sich der
Reibungskoeffizient der Straße ändert, so dass angezielt
wird, die Bremskraft zu regeln in Übereinstimmung mit dem
Reibungskoeffizienten der Straße.
Darüber hinaus ist in der Veröffentlichung Nr. 8-295223
der japanischen Patentanmeldung ein
Fahrzeuggeschwindigkeitsschätzgerät offenbart, das mit
einer Einrichtung zum Ermitteln versehen ist, ob ein
Änderungspunkt einer Eigenschaft einer
Straßenreibungskoeffizienten-Schlupfraten-Eigenschaft sich
kreuzt, und geeignet ist, die Schätzung einer
Fahrzeuggeschwindigkeit in die Schätzung der
Fahrzeuggeschwindigkeit auf der Grundlage der geschätzten
Fahrzeugverzögerung zu ändern, die berechnet wird durch die
Fahrzeuggeschwindigkeitsschätzeinrichtung, und auch
offenbart ist das Antiblockierbremssystem mit dem
Fahrzeuggeschwindigkeitsschätzgerät.
Gemäß dem Fahrzeuggeschwindigkeitsschätzgerät, wie es
in der vorstehenden Veröffentlichung Nr. 8-295223 der
japanischen Patentanmeldung offenbart ist, wird auf der
Grundlage einer Änderungsrate (ΔdVw) einer
Radbeschleunigung ermittelt, wie in Fig. 8 und 9 dieser
Veröffentlichung gezeigt ist, ob der Änderungspunkt der
Eigenschaft (in Übereinstimmung mit der Spitze) der
Reibungskoeffizienten-Schlupfraten-Eigenschaft sich kreuzt.
Gemäß diesem Gerät, wenn die Änderung um die Spitze der
Straßenreibungskoeffizientenz-Schlupfraten-Eigenschaft groß
ist, kann die Spitze identifiziert werden. Wenn die
Änderung um die Spitze herum klein ist, ist die
Änderungsrate (ΔdVw) der Radbeschleunigung notwendigerweise
klein, so dass es schwierig wird, die Spitze zu
unterscheiden. Das kommt nicht nur von Straßenzuständen
sondern auch von Reifeneigenschaften. Beispielsweise ist
eine Änderung um die Spitze bei einem Reifen ohne Stifte
(d. h. stiftloser Reifen) so klein, dass es schwierig wird,
die Spitze zu unterscheiden.
Übrigens offenbart die vorstehende japanische
Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnummer 8-150918
niemals die Schätzung der Spitze der Reibungskoeffizienten-
Schlupfrate-Eigenschaft noch schlägt sie so etwas vor.
Demgemäss besteht die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung in der Schaffung eines
Reibungskoeffizientenspitzenschätzgeräts zum Schätzen der
Spitze eines Reibungskoeffizienten einer
Reibungskoeffizienten-Schlupfraten-Eigenschaft auf sichere
Weise.
Ein Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht in der
Schaffung eines Antiblockierregelsystems zum Schätzen der
Spitze des Reibungskoeffizienten auf sichere Weise und
Durchführen einer Bremskraftregelung auf geeignete Weise
auf der Grundlage der geschätzten Spitze.
Um die vorstehende Aufgabe zu lösen, umfasst das
Reibungskoeffizientenspitzenschätzgerät eine
Radbeschleunigungserfassungsvorrichtung zum Erfassen einer
Radbeschleunigung von jedem Rad eines Fahrzeugs, eine
Fahrzeugbeschleunigungserfassungsvorrichtung zum Erfassen
einer Fahrzeugbeschleunigung des Fahrzeugs und eine
Spitzenschätzvorrichtung zum Schätzen der Spitze eines
Reibungskoeffizienten bei einer Reibungskoeffizienten-
Schlupfraten-Eigenschaft. Die Spitzenschätzvorrichtung ist
geeignet, um zu ermitteln, dass der Reibungskoeffizient
eine Spitze hat, wenn die Radbeschleunigung niedriger als
die Fahrzeugbeschleunigung ist um mehr als eine vorgegebene
Differenz.
Das Gerät zum Schätzen einer Spitze des
Reibungskoeffizienten kann des weiteren eine
Radgeschwindigkeitserfassungsvorrichtung umfassen zum
Erfassen einer Radgeschwindigkeit von jedem Rad des
Fahrzeugs. Die Radbeschleunigungserfassungsvorrichtung kann
umfassen eine Radbeschleunigungsberechnungsvorrichtung, die
die Radgeschwindigkeit differenziert, die durch die
Radgeschwindigkeitserfassungsvorrichtung erfasst wird, um
die Radbeschleunigung von jedem Rad des Fahrzeugs zu
erhalten, und die Radbeschleunigungserfassungsvorrichtung
kann umfassen eine
Fahrzeuggeschwindigkeitsberechnungsvorrichtung, die eine
geschätzte Fahrzeuggeschwindigkeit des Fahrzeugs berechnet
auf der Grundlage der Radgeschwindigkeit von jedem Rad, die
erfasst wird durch die
Radgeschwindigkeitserfassungsvorrichtung, und eine
Fahrzeugbeschleunigungsberechnungsvorrichtung, die die
geschätzte Fahrzeuggeschwindigkeit differenziert, die durch
die Fahrzeuggeschwindigkeitsberechnungsvorrichtung
berechnet wird, um die Fahrzeugbeschleunigung des Fahrzeugs
zu erhalten.
Ein Antiblockierregelsystem für ein Kraftfahrzeug kann
gebildet sein, um einen Radbremszylinder, der wirkmoniert
ist an jedem Rad des Fahrzeugs, eine
Druckerzeugungsvorrichtung zum Druckbeaufschlagen von
Bremsfluid ansprechend auf die Betätigung eines manuell
betätigten Elements, um einen hydraulischen Bremsdruck zu
erzeugen und den hydraulischen Bremsdruck zu dem
Radbremszylinder zuzuführen, und eine Druckregelvorrichtung
umfassen, die angeordnet ist zwischen dem Radbremszylinder
und der Druckerzeugungsvorrichtung. Die
Druckregelvorrichtung ist vorgesehen zum Regeln des
hydraulischen Bremsdrucks in dem Radbremszylinder in
Übereinstimmung mit einem Bremszustand des Fahrzeugs. Bei
dem Antiblockierregelsystem kann eine
Radgeschwindigkeitserfassungsvorrichtung vorgesehen sein
zum Erfassen einer Radgeschwindigkeit von jedem Rad des
Fahrzeugs und eine Radbeschleunigungsberechnungsvorrichtung
kann vorgesehen sein zum Differenzieren der
Radgeschwindigkeit, die erfasst wird durch die
Radgeschwindigkeitserfassungsvorrichtung, um die
Radbeschleunigung von jedem Rad des Fahrzeugs zu erhalten.
Dann kann eine
Fahrzeuggeschwindigkeitsberechnungsvorrichtung vorgesehen
sein zum Berechnen einer geschätzten
Fahrzeuggeschwindigkeit des Fahrzeugs auf der Grundlage der
Radgeschwindigkeit von jedem Rad, die erfasst wird durch
die Radgeschwindigkeitserfassungsvorrichtung, und eine
Fahrzeugbeschleunigungsberechnungsvorrichtung kann
vorgesehen sein zum Differenzieren der geschätzten
Fahrzeuggeschwindigkeit, die berechnet wird durch die
Fahrzeuggeschwindigkeitsberechnungsvorrichtung, um die
Fahrzeugbeschleunigung des Fahrzeugs zu erhalten. Und eine
Spitzenschätzvorrichtung ist vorgesehen zum Schätzen der
Spitze eines Reibungskoeffizienten bei einer
Reibungskoeffizient-Schlupfrate-Eigenschaft. Die
Spitzenschätzvorrichtung ist geeignet, um zu ermitteln,
dass der Reibungskoeffizient die Spitze hat, wenn die durch
die Radbeschleunigungsberechnungsvorrichtung berechnete
Radbeschleunigung niedriger als die durch die
Fahrzeugbeschleunigungsberechnungsvorrichtung berechnete
Fahrzeugbeschleunigung ist um mehr als eine vorgegebene
Differenz. Darüber hinaus ist eine
Referenzgeschwindigkeiteinrichtevorrichtung vorgesehen zum
Einrichten einer Referenzgeschwindigkeit zum Initiieren
einer Druckabnahmebetriebsart auf der Grundlage der durch
die Radgeschwindigkeiterfassungsvorrichtung erfassten
Radgeschwindigkeit und der durch die
Fahrzeuggeschwindigkeitsberechnungsvorrichtung geschätzten
Fahrzeuggeschwindigkeit, wenn die Spitzenschätzvorrichtung
die Spitze des Reibungskoeffizienten schätzt. Demgemäss ist
die Druckregelvorrichtung geeignet, um geregelt zu werden
ansprechend auf zumindest das Vergleichsergebnis zwischen
der Referenzgeschwindigkeit, die eingerichtet ist durch die
Referenzgeschwindigkeiteinrichtevorrichtung, und der
Radgeschwindigkeit, die erfasst wird durch die
Radgeschwindigkeitserfassungsvorrichtung.
Die vorstehend angeführte Aufgabe und folgende
Beschreibung wird leicht ersichtlich unter Bezugnahme auf
die beigefügten Zeichnungen, wobei gleiche Bezugszeichen
gleiche Elemente bezeichnen, und wobei:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines
Antiblockierregelsystems gemäß eines Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung darstellt;
Fig. 2A und 2B Ablaufdiagramme einer Hauptroutine
einer Antiblockierregelung gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigen;
Fig. 3 ein Ablaufdiagramm einer Nebenroutine zum
Schätzen der µ-Spitze gemäß einem Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 4 ein Ablaufdiagramm eines Betriebs zum
Einrichten einer Referenzgeschwindigkeit zum Initiieren der
Druckabnahme gemäß einem Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 5 ein Diagramm einer Änderung einer
Radgeschwindigkeit, einer Änderung einer Radbeschleunigung
gegenüber einer geschätzten Fahrzeuggeschwindigkeit während
einem Antiblockierregelvorgang gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung und eine
Referenzgeschwindigkeit zum Initiieren der Druckabnahme
zeigt, die eingerichtet ist in Übereinstimmung mit dem
Ergebnis der Schätzung der µ-Spitze; und
Fig. 6 zeigt ein Diagramm von Änderungen der
Radgeschwindigkeiten mit unterschiedlichen
Reibungskoeffizienten-Schlupfraten-Eigenschaften gemäß
einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
In Fig. 1 ist auf schematische Weise ein
Antiblockierregelsystem dargestellt, das mit einem
Reibungskoeffizientenspitzenschätzgerät gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung versehen
ist, wobei ein Hauptzylinder 2a und ein Verstärker 2b
aktiviert werden durch ein Bremspedal 3, um als eine
erfindungsgemäße Druckerzeugungseinrichtung zu dienen.
Radbremszylinder 51 bis 54 sind wirkmontiert jeweils an
Rädern FR, FL, RR, RL des Fahrzeugs. Das Rad FR bezeichnet
das Rad bei der vorderen rechten Seite in der Ansicht von
der Position eines Fahrersitzes, das Rad FL bezeichnet das
Rad bei der vorderen linken Seite, das Rad RR bezeichnet
das Rad bei der rechten hinteren Seite und das Rad RL
bezeichnet das Rad bei der hinteren linken Seite.
Erfindungsgemäß ist ein Diagonalkreislaufsystem (X-
Kreislauf) ausgebildet, wie in Fig. 1 gezeigt ist, während
ein Vorne-Hintendualkreislaufsystem ausgebildet sein kann.
Zwischen dem Hauptzylinder 2a und den
Radbremszylindern 51 bis 54 ist ein Stellglied 30
angeordnet für die Verwendung bei der Antiblockierregelung
(ABS). Das Stellglied 30 dient als eine erfindungsgemäße
Druckregeleinrichtung. Wie durch eine Strichpunktlinie in
Fig. 1 umschlossen ist, sind stromlos offene
elektromagnetische Ventile 31, 37 angeordnet in
hydraulischen Druckkanälen zum Verbinden eines
Ausgangsanschlusses des Hauptzylinders 2a jeweils mit den
Radbremszylindern 51, 54, und ein Ausgangsanschluss der
hydraulischen Druckpumpe 21 ist verbunden mit einer
Position zwischen dem Hauptzylinder 2a und den Ventilen 31,
37. Auf ähnliche Weise sind stromlos offene
elektromagnetische Ventile 33, 35 angeordnet in Kanälen zum
Verbinden eines anderen Ausgangsanschlusses des
Hauptzylinders 2a jeweils mit den Radbremszylindern 52, 53,
und ein Ausgangsanschluss einer hydraulischen Druckpumpe 22
ist verbunden mit einer Position zwischen dem Hauptzylinder
2a und den Ventilen 33, 35. Die hydraulischen Druckpumpen
21, 22 werden angetrieben durch einen Elektromotor 20, um
ein mit Druck beaufschlagtes Bremsfluid in jeden
hydraulischen Druckkanal hinein zuzuführen. Die
Radbremszylinder 51, 54 sind verbunden mit stromlos
geschlossenen elektromagnetischen Ventilen 32, 38, deren
stromabwärtige Seite verbunden ist mit einem Behälter 23
und dem Eingangsanschluss der Pumpe 21. Die
Radbremszylinder 52, 53 sind verbunden mit stromlos
geschlossenen elektromagnetischen Ventilen 34, 36, deren
stromabwärtige Seite verbunden ist mit einem Behälter 24
und dem Eingangsanschluss der Pumpe 22. Jeder der Behälter
23, 24 hat einen Kolben und eine Feder, wie in Fig. 1
gezeigt ist, um das von den Radbremszylindern über die
elektromagnetischen Ventile 32, 34, 36, 38 abgegebene
Bremsfluid zu speichern.
Die elektromagnetischen Ventile 31 bis 38 sind Zwei-
Wege-Zwei-Positions-Umschaltventile mit elektromagnetischer
Betätigung, die plaziert sind in ihrer ersten
Betriebsposition, wie in Fig. 1 gezeigt ist, um die
Radbremszylinder 51 bis 54 mit dem Hauptzylinder 2a zu
verbinden. Wenn die Elektromagnete der Ventile erregt
werden, sind sie plaziert in ihrer zweiten
Betriebsposition, um die Verbindung zwischen den
Radbremszylindern 51 bis 54 und dem Hauptzylinder 2a zu
blockieren, und die Radbremszylinder 51 bis 54 mit dem
Behälter 23 oder 24 zu verbinden. In Fig. 1 deutet "PV" ein
Dosierventil an, "DP" deutet einen Dämpfer an, "CV" deutet
ein Rückschlagventil an, "OR" deutet eine Blende an und
"FT" deutet ein Filter an. Jedes Rückschlagventil CV ist
vorgesehen zum Ermöglichen des Durchflusses des Bremsfluids
von den Radbremszylindern 51 bis 54 und den Behältern 23,
24 zu dem Hauptzylinder 2a und Verhindern des umgekehrten
Durchflusses. Wenn die elektromagnetischen Ventile 31 bis
38 so geregelt werden, um erregt oder entregt zu werden,
wird der hydraulische Bremsdruck in den Radbremszylindern
51 bis 54 erhöht, vermindert oder gehalten. Das heißt, wenn
die elektromagnetischen Ventile 31 bis 38 entregt werden,
wird der hydraulische Bremsdruck in dem Hauptzylinder 2a
und der Druckpumpe 21 oder 22 zugeführt in die
Radbremszylinder 51 bis 54 hinein, um den hydraulischen
Bremsdruck darin zu erhöhen, wohingegen, wenn die
elektromagnetischen Ventile 31 bis 38 erregt werden, die
Radbremszylinder 51 bis 54 verbunden werden mit dem
Behälter 23 oder 24, um den hydraulischen Bremsdruck in den
Radbremszylindern 51 bis 54 zu vermindern. Oder wenn die
elektromagnetischen Ventile 31, 33, 35, 37 erregt werden
und die elektromagnetischen Ventile 32, 34, 36, 38 entregt
werden, wird der hydraulische Bremsdruck in den
Radbremszylindern 51 bis 54 gehalten. Deshalb wird durch
Regeln der Zeitperiode zwischen dem Erregen der
elektromagnetischen Ventile und Entregen derselben eine
hydraulische Druckregelung bei einer
Impulsdruckanstiegsbetriebsart oder eine gestufte
Anstiegsbetriebsart durchgeführt, um den Druck graduell zu
erhöhen, oder kann durchgeführt werden, um den Druck
graduell zu vermindern.
Die elektromagnetischen Ventile 31 bis 38 sind
elektrisch verbunden mit einem elektronischen Regler 10, um
jedes elektromagnetische Ventil zu erregen oder zu
entregen. Der Elektromotor 20 ist auch verbunden mit dem
Regler 10, um dadurch geregelt zu werden.
Radgeschwindigkeitssensoren 41 bis 44 sind montiert an den
Rädern FR, FL, RR, RL, um Drehzahlen der Räder
einzuspeisen, das heißt Raddrehzahlsignale in den Regler 10
jeweils. Darüber hinaus sind mit dem Regler 10 ein
Bremsschalter 4 verbunden, der eingeschaltet wird, wenn das
Bremspedal 3 niedergedrückt wird und etc. Der elektronische
Regler 10 ist versehen mit einem (nicht gezeigten)
Mikrocomputer, der eine zentrale Verarbeitungseinheit
(CPU), Speicher (ROM, RAM), eine Zeitgebungseinrichtung,
eine Eingangsschnittstelle, eine Ausgangsschnittstelle und
dergleichen umfasst.
Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, wie
vorstehend gebildet ist, wird der Antiblockierregelvorgang
durchgeführt durch den Regler 10, um das Stellglied 30 zu
regeln in Übereinstimmung mit einem Programm, wie in Fig.
2A, 2B gezeigt ist. Die Programmroutine startet, wenn ein
(nicht gezeigter) Zündschalter eingeschaltet wird. Am
Anfang schafft das Programm für die Initialisierung des
Systems beim Schritt 101, um verschiedene Daten zu löschen.
Beim Schritt 102 werden Signale durch den Regler 10
gelesen, die erfasst werden durch die
Radgeschwindigkeitssensoren 41 bis 44, um jede
Radgeschwindigkeit (bezeichnet durch "Vw") zu berechnen und
zu differenzieren, um eine Radbeschleunigung (DVw) zu
liefern. In Schritt 104 wird eine geschätzte
Fahrzeuggeschwindigkeit (Vso) berechnet auf der Grundlage
von jeder Radgeschwindigkeit (Vw). Die
Fahrzeuggeschwindigkeit kann unmittelbar erfasst werden
durch einen Sensor zum Erfassen der Geschwindigkeit des
Fahrzeugs über dem Boden. Dann schreitet das Fahrzeug zum
Schritt 105 fort, wobei die geschätzte
Fahrzeuggeschwindigkeit (Vso) differenziert wird, um eine
geschätzte Fahrzeugbeschleunigung (DVso) zu liefern.
Als nächstes schreitet das Programm zum Schritt 106
fort, bei dem die Spitze eines Reibungskoeffizienten (das
heißt µ Spitze) geschätzt wird bei einer
Reibungskoeffizienten-Schlupfraten-Eigenschaft, wie später
detailliert beschrieben ist unter Bezugnahme auf Fig. 3.
Dann wird beim Schritt 107 eine Referenzradgeschwindigkeit
eingerichtet, um verglichen zu werden mit jeder
Radgeschwindigkeit, und beim Schritt 108 wird eine
Ermittlung einer rauhen Straße durchgeführt, die eine
unbefestigte Straße, eine Pflasterstraße, eine
schneebedeckte Straße und dergleichen umfasst. Das Programm
schreitet weiter zum Schritt 109 fort, bei dem ermittelt
wird, ob die Antiblockierregelung durchgeführt wird oder
nicht. Wenn die Antiblockierregelung nicht durchgeführt
wird, schreitet das Programm zum Schritt 110 fort, bei dem
ein Blockierzustand von jedem Rad ermittelt wird auf der
Grundlage der Radgeschwindigkeit (Vw) und der
Radbeschleunigung (DVw) beispielsweise, um zu ermitteln, ob
die Zustände zum Initiieren des Antiblockiervorgangs
erfüllt sind oder nicht. Wenn die Zustände erfüllt sind,
schreitet das Programm zum Schritt 111 fort und den
folgenden Schritten, wie in Fig. 2B gezeigt ist,
andererseits kehrt das Programm zum Schritt 102 zurück.
Dann wird beim Schritt 111 eine der Druckbetriebsarten
einschließlich der Druckabnahmebetriebsart, der
Impulsdruckabnahmebetriebsart, der
Impulsdruckerhöhungsbetriebsart und der Haltebetriebsart
gewählt auf der Grundlage des Blockierzustands von jedem
Rad, und das Programm schreitet fort zu den Schritten 112
bis 118, wobei Druckregelsignale abgegeben werden in
Übereinstimmung mit der gewählten Druckbetriebsart.
Demgemäß werden die elektromagnetischen Spulen der Ventile
31 bis 38 erregt oder entregt in Übereinstimmung mit der
gewählten Druckbetriebsart, um den hydraulischen Bremsdruck
in den Radbremszylindern 51 bis 54 zu erhöhen, vermindern
oder zu halten (das heißt den Radzylinderdruck).
Fig. 3 zeigt den Betrieb zum Schätzen der µ-Spitze,
der ausgeführt wird beim Schritt 106 in Fig. 2A. Beim
Schritt 201 wird die Radgeschwindigkeit (Vw) verglichen mit
einer vorgegebenen Referenzgeschwindigkeit (Vtb), die
später beschrieben wird. Wenn die Radgeschwindigkeit (Vw)
gleich oder niedriger als die vorgegebene
Referenzgeschwindigkeit (Vtb) ist, schreitet das Programm
weiter zum Schritt 202 fort, wobei die Radbeschleunigung
(DVw) verglichen wird mit einem vorgegebenen Referenzwert
(DVso - α), der erhalten wird durch Subtrahieren von der
geschätzten Fahrzeugbeschleunigung (DVso), die berechnet
wird beim Schritt 105, eines konstanten Werts (α), der
einer vorgegebenen Differenz erfindungsgemäß entspricht.
Wenn beim Schritt 202 ermittelt wird, dass die
Radbeschleunigung (DVw) gleich oder niedriger als der
Referenzwert (DVso - α) ist, wird die µ Spitze geschätzt, so
dass das Programm weiter fortschreitet zum Schritt 203, bei
dem eine µ Spitzenerfassungsmarke eingerichtet wird (1).
Wohingegen das Programm fortschreitet zum Schritt 204, bei
dem die Spitzenerfassungsmarke auf Null zurückgesetzt wird
(0), wenn die Radbeschleunigung (DVw) den Referenzwert
(DVso - α) überschreitet.
Fig. 4 zeigt den Betrieb zum Einrichten einer
Referenzgeschwindigkeit zum Initiieren der Druckabnahme,
die ein Teil des Betriebs bildet zum Einrichten der
Referenzgeschwindigkeit, die ausgeführt wird beim Schritt
107 in Fig. 2A, um eine Referenzgeschwindigkeit (Vta) zum
Initiieren der Druckabnahmebetriebsart zu erhalten, die
vorgesehen ist, wenn ein Rad blockiert. Am Anfang wird ein
Wert mit einer gewissen Rate (1 - So) der geschätzten
Fahrzeuggeschwindigkeit (Vso), das heißt [(1 - So).Vso]
eingerichtet für die Referenzgeschwindigkeit (Vtb) beim
Schritt 301, wobei "So" ein konstanter Wert ist,
beispielsweise 5%. Infolge dessen wird die
Referenzgeschwindigkeit (Vtb) auf 95% der geschätzten
Fahrzeuggeschwindigkeit (Vso) eingerichtet. Als nächstes
wird beim Schritt 302 die Radgeschwindigkeit (Vw)
verglichen mit der Referenzgeschwindigkeit (Vtb). Wenn die
Radgeschwindigkeit (Vw) gleich oder niedriger als die
Referenzgeschwindigkeit (Vtb) ist, schreitet das Programm
zum Schritt 303 fort, wobei ermittelt wird, ob die
Druckabnahmebetriebsart eingerichtet ist oder nicht. Wenn
die Druckabnahmebetriebsart nicht eingerichtet ist,
schreitet das Programm zum Schritt 304 fort, wobei
ermittelt wird, ob die µ Spitzenerfassungsmarke in Fig. 3
eingerichtet ist oder nicht (1). Wenn ermittelt wird, dass
die µ Spitzenerfassungsmarke eingerichtet ist, schreitet
das Programm fort zum Schritt 305, wobei eine Schlupfrate
(Sp) berechnet wird auf der Grundlage der geschätzten
Fahrzeuggeschwindigkeit (Vso) und der Radgeschwindigkeit
(Vw), die vorgesehen sind zum Zeitpunkt, wenn die µ Spitze
erfasst wurde, gemäß Sp = (Vso - Vw)/Vso. Auf der Grundlage
dieser Schlupfrate (Sp) wird der Wert der gewissen Rate
(1 - Sp) der geschätzten Fahrzeuggeschwindigkeit (Vso), das
heißt [(1 - Sp).Vso] eingerichtet für die
Referenzgeschwindigkeit (Vta). Wenn ermittelt wird, dass
die µ Spitzenerfassungsmarke nicht eingerichtet ist,
schreitet das Programm fort zum Schritt 307, bei dem die
Radgeschwindigkeit (Vw) eingerichtet wird für die
Referenzgeschwindigkeit (Vta). Wohingegen, wenn ermittelt
wird beim Schritt 303, das die Druckabnahmebetriebsart
durchgeführt wird, das Programm fortschreitet zum Schritt
308, wobei ein Wert einer gewissen Rate (1 - Sp) der
geschätzten Fahrzeuggeschwindigkeit (Vso), das heißt [(1 -
Sp).Vso] eingerichtet wird für die Referenzgeschwindigkeit
(Vta).
Als nächstes wird das Schätzen der µ Spitze und
Einrichten der Referenzgeschwindigkeit zum Initiieren der
Druckabnahmebetriebsart auf der Grundlage der geschätzten µ
Spitze beschrieben unter Bezugnahme auf Fig. 5 und 6. In
Fig. 5 deutet der obere Bereich Änderungen der geschätzten
Fahrzeuggeschwindigkeit (Vso) und Radgeschwindigkeit (Vw)
an, und der untere Bereich deutet eine Änderung der
Radbeschleunigung (DVw) relativ zu der geschätzten
Fahrzeugbeschleunigung (DVso) an. Eine Radgeschwindigkeit
(Vw1) einer durchgezogenen Linie, wie in Fig. 5 gezeigt
ist, entspricht der durchgezogenen Linie auf einem Diagramm
der Reibungskoeffizienten-Schlupfraten-Eigenschaft, wie in
Fig. 6 gezeigt ist, während eine Radgeschwindigkeit (Vw2)
einer gestrichelten Linie, wie in Fig. 5 gezeigt ist, der
gestrichelten Linie, wie in Fig. 6 gezeigt ist entspricht.
Wenn die Radgeschwindigkeit (Vw1) der durchgezogenen Linie
gleich oder niedriger als die Referenzgeschwindigkeit (Vtb)
wird bei "t0" in Fig. 5 und die Radbeschleunigung (DVw1)
gleich oder niedriger als ein vorgegebener Referenzwert
(DVso - α) bei "t1" wird, wird geschätzt, dass die
Schlupfrate ein Wert (Sp1) ist, wie in Fig. 6 gezeigt ist,
und dass die Spitze des Reibungskoeffizienten "µp1" ist.
Wohingegen, wenn die Radgeschwindigkeit (Vw2) der
gestrichelten Linie niedriger wird als die
Referenzgeschwindigkeit (Vtb) bei "t0" in Fig. 5 und die
Radbeschleunigung (DVw2) gleich oder niedriger wird als
der vorgegebene Referenzwert (DVso - α) bei "t2", wird
geschätzt, dass die Schlupfrate ein Wert (Sp2) ist, wie in
Fig. 6 gezeigt ist, und dass die Spitze des
Reibungskoeffizienten gleich "µp2" ist. Wenn ein
Bremsvorgang durchgeführt wird bei einem Fahrzeug mit
stiftlosen Reifen ist beispielsweise die
Reibungskoeffizienten-Schlupfraten-Eigenschaft vorgesehen,
wie durch die gestrichelte Linie in Fig. 6 angedeutet ist,
deshalb verzögert sich die Zeit, wenn die Radbeschleunigung
(DVw2) gleich oder niedriger als der vorgegebene
Referenzwert (DVso - α) wird im Vergleich mit der Zeit, wenn
die Radbeschleunigung (DVw1) gleich oder niedriger als der
vorgegebene Referenzwert (DVso - α) wird. Dies ist
unvermeidbar, da es aus den spezifischen Eigenschaften des
stiftlosen Reifens herrührt. Gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel kann jedoch die µ Spitze "µp2" auf
sichere Weise unterschieden werden, obwohl die µ Spitze
nicht deutlich angezeigt ist nur durch die gestrichelte
Linie in Fig. 6. Folglich kann eine geeignete Bremsregelung
durchgeführt werden mit der Antiblockierregelung, die mit
einer guten Bremseffizienz durchgeführt wird.
Die vorliegende Erfindung richtet sich auf ein Gerät
zum Schätzen der Spitze eines Reibungskoeffizienten bei
einer Reibungskoeffizienten-Schlupfraten-Eigenschaft, wobei
eine Radbeschleunigung von jedem Rad eines Fahrzeugs
erfasst wird und eine Fahrzeugbeschleunigung des Fahrtzeugs
erfasst wird. Eine Spitzenschätzvorrichtung ist vorgesehen
zum Schätzen der Spitze des Reibungskoeffizienten und
geeignet zum Ermitteln, dass der Reibungskoeffizient die
Spitze hat, wenn die Radbeschleunigung niedriger als die
Fahrzeugbeschleunigung ist um mehr als eine vorgegebene
Differenz. Ein Antiblockierregelsystem für ein
Kraftfahrzeug kann gebildet werden, um das
Reibungskoeffizientenspitzenschätzgerät zu umfassen und
eine Referenzgeschwindigkeiteinrichtevorrichtung zum
Einrichten einer Referenzgeschwindigkeit zum Initiieren
einer Druckabnahmebetriebsart auf der Grundlage einer
Radgeschwindigkeit und einer Fahrzeuggeschwindigkeit, die
erfasst wird, wenn die Spitze erfasst wurde. Eine
Druckregelvorrichtung ist angeordnet zwischen einem
Radbremszylinder und einem Druckgenerator, um geregelt zu
werden ansprechend auf zumindest das Vergleichsergebnis
zwischen der Radgeschwindigkeit und der
Referenzgeschwindigkeit.
Claims (4)
1. Gerät zum Schätzen der Spitze eines Reibungskoeffizienten
bei einer Reibungskoeffizienten-Schlupfraten-Eigenschaft mit:
einer Radbeschleunigungserfassungseinrichtung zum Erfassen einer Radbeschleunigung von jedem Rad eines Fahrzeugs;
einer Fahrzeugbeschleunigungserfassungseinrichtung zum Erfassen einer Fahrzeugbeschleunigung des Fahrzeugs; und
einer Spitzenschätzeinrichtung zum Schätzen der Spitze des Reibungskoeffizienten, wobei die Spitzenschätzeinrichtung ermittelt, dass der Reibungskoeffizient die Spitze hat, wenn die durch die Radbeschleunigungserfassungseinrichtung erfasste Radbeschleunigung niedriger ist als die durch die Fahrzeugbeschleunigungserfassungseinrichtung erfasste Fahrzeugbeschleunigung um mehr als eine vorgegebene Differenz.
einer Radbeschleunigungserfassungseinrichtung zum Erfassen einer Radbeschleunigung von jedem Rad eines Fahrzeugs;
einer Fahrzeugbeschleunigungserfassungseinrichtung zum Erfassen einer Fahrzeugbeschleunigung des Fahrzeugs; und
einer Spitzenschätzeinrichtung zum Schätzen der Spitze des Reibungskoeffizienten, wobei die Spitzenschätzeinrichtung ermittelt, dass der Reibungskoeffizient die Spitze hat, wenn die durch die Radbeschleunigungserfassungseinrichtung erfasste Radbeschleunigung niedriger ist als die durch die Fahrzeugbeschleunigungserfassungseinrichtung erfasste Fahrzeugbeschleunigung um mehr als eine vorgegebene Differenz.
2. Gerät nach Anspruch 1, das des weiteren folgendes aufweist:
eine Radgeschwindigkeitserfassungseinrichtung zum Erfassen einer Radgeschwindigkeit von jedem Rad des Fahrzeugs, wobei die Radbeschleunigungserfassungseinrichtung eine Radbeschleunigungsberechnungseinrichtung umfasst zum Differenzieren der durch die Radgeschwindigkeitserfassungseinrichtung erfassten Radgeschwindigkeit, um die Radgeschwindigkeit von jedem Rad des Fahrzeugs zu erhalten, und wobei die Fahrzeugbeschleunigungserfassungseinrichtung eine Fahrzeuggeschwindigkeitsberechnungseinrichtung umfasst zum Berechnen einer geschätzten Fahrzeuggeschwindigkeit des Fahrzeugs auf der Grundlage der durch die Radgeschwindigkeitserfassungseinrichtung erfassten Radgeschwindigkeit von jedem Rad und eine Fahrzeugbeschleunigungsberechnungseinrichtung umfasst zum Differenzieren der geschätzten Fahrzeuggeschwindigkeit, die berechnet wird durch die Fahrzeuggeschwindigkeitsberechnungseinrichtung, um die Fahrzeugbeschleunigung des Fahrzeugs zu erhalten.
eine Radgeschwindigkeitserfassungseinrichtung zum Erfassen einer Radgeschwindigkeit von jedem Rad des Fahrzeugs, wobei die Radbeschleunigungserfassungseinrichtung eine Radbeschleunigungsberechnungseinrichtung umfasst zum Differenzieren der durch die Radgeschwindigkeitserfassungseinrichtung erfassten Radgeschwindigkeit, um die Radgeschwindigkeit von jedem Rad des Fahrzeugs zu erhalten, und wobei die Fahrzeugbeschleunigungserfassungseinrichtung eine Fahrzeuggeschwindigkeitsberechnungseinrichtung umfasst zum Berechnen einer geschätzten Fahrzeuggeschwindigkeit des Fahrzeugs auf der Grundlage der durch die Radgeschwindigkeitserfassungseinrichtung erfassten Radgeschwindigkeit von jedem Rad und eine Fahrzeugbeschleunigungsberechnungseinrichtung umfasst zum Differenzieren der geschätzten Fahrzeuggeschwindigkeit, die berechnet wird durch die Fahrzeuggeschwindigkeitsberechnungseinrichtung, um die Fahrzeugbeschleunigung des Fahrzeugs zu erhalten.
3. Antiblockierregelsystem für ein Kraftfahrzeug mit:
einem Radbremszylinder, der wirkmontiert ist an jedem Rad des Fahrzeugs;
einer Druckerzeugungseinrichtung zum Druckbeaufschlagen des Bremsfluids ansprechend auf die Betätigung eines manuell betätigten Elements, um einen hydraulischen Bremsdruck zu erzeugen und den hydraulischen Bremsdruck zu dem Radbremszylinder zuzuführen;
einer Druckregeleinrichtung, die angeordnet ist zwischen dem Radbremszylinder und der Druckerzeugungseinrichtung, wobei die Druckregeleinrichtung den hydraulischen Bremsdruck in dem Radbremszylinder regelt in Übereinstimmung mit einem Bremszustand des Fahrzeugs;
einer Radgeschwindigkeitserfassungseinrichtung zum Erfassen einer Radgeschwindigkeit von jedem Rad des Fahrzeugs;
einer Radbeschleunigungserfassungseinrichtung zum Erfassen einer Radbeschleunigung von jedem Rad des Fahrzeugs;
einer Fahrzeugbeschleunigungserfassungseinrichtung zum Erfassen einer Fahrzeugbeschleunigung des Fahrzeugs;
einer Spitzenschätzeinrichtung zum Schätzen der Spitze eines Reibungskoeffizienten einer Reibungskoeffizienten- Schlupfraten-Eigenschaft, wobei die Spitzenschätzeinrichtung ermittelt, dass der Reibungskoeffizient die Spitze hat, wenn die durch die Radbeschleunigungserfassungseinrichtung erfasste Radbeschleunigung niedriger ist als die durch die Fahrzeugbeschleunigungserfassungseinrichtung erfasste Fahrzeugbeschleunigung um mehr als eine vorgegebene Differenz; und
einer Referenzgeschwindigkeitseinrichteeinrichtung zum Einrichten einer Referenzgeschwindigkeit zum Initiieren einer Druckabnahmebetriebsart auf der Grundlage der durch die Radgeschwindigkeitserfassungseinrichtung erfassten Radgeschwindigkeit und der durch die Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungseinrichtung erfassten Fahrzeuggeschwindigkeit, wenn die Spitzenschätzeinrichtung die Spitze des Reibungskoeffizienten schätzt, wobei die Druckregeleinrichtung geregelt wird ansprechend auf zumindest das Vergleichsergebnis zwischen der durch die Referenzgeschwindigkeitseinrichtung eingerichteten Referenzgeschwindigkeit und der durch die Radgeschwindigkeitserfassungseinrichtung erfassten Radgeschwindigkeit.
einem Radbremszylinder, der wirkmontiert ist an jedem Rad des Fahrzeugs;
einer Druckerzeugungseinrichtung zum Druckbeaufschlagen des Bremsfluids ansprechend auf die Betätigung eines manuell betätigten Elements, um einen hydraulischen Bremsdruck zu erzeugen und den hydraulischen Bremsdruck zu dem Radbremszylinder zuzuführen;
einer Druckregeleinrichtung, die angeordnet ist zwischen dem Radbremszylinder und der Druckerzeugungseinrichtung, wobei die Druckregeleinrichtung den hydraulischen Bremsdruck in dem Radbremszylinder regelt in Übereinstimmung mit einem Bremszustand des Fahrzeugs;
einer Radgeschwindigkeitserfassungseinrichtung zum Erfassen einer Radgeschwindigkeit von jedem Rad des Fahrzeugs;
einer Radbeschleunigungserfassungseinrichtung zum Erfassen einer Radbeschleunigung von jedem Rad des Fahrzeugs;
einer Fahrzeugbeschleunigungserfassungseinrichtung zum Erfassen einer Fahrzeugbeschleunigung des Fahrzeugs;
einer Spitzenschätzeinrichtung zum Schätzen der Spitze eines Reibungskoeffizienten einer Reibungskoeffizienten- Schlupfraten-Eigenschaft, wobei die Spitzenschätzeinrichtung ermittelt, dass der Reibungskoeffizient die Spitze hat, wenn die durch die Radbeschleunigungserfassungseinrichtung erfasste Radbeschleunigung niedriger ist als die durch die Fahrzeugbeschleunigungserfassungseinrichtung erfasste Fahrzeugbeschleunigung um mehr als eine vorgegebene Differenz; und
einer Referenzgeschwindigkeitseinrichteeinrichtung zum Einrichten einer Referenzgeschwindigkeit zum Initiieren einer Druckabnahmebetriebsart auf der Grundlage der durch die Radgeschwindigkeitserfassungseinrichtung erfassten Radgeschwindigkeit und der durch die Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungseinrichtung erfassten Fahrzeuggeschwindigkeit, wenn die Spitzenschätzeinrichtung die Spitze des Reibungskoeffizienten schätzt, wobei die Druckregeleinrichtung geregelt wird ansprechend auf zumindest das Vergleichsergebnis zwischen der durch die Referenzgeschwindigkeitseinrichtung eingerichteten Referenzgeschwindigkeit und der durch die Radgeschwindigkeitserfassungseinrichtung erfassten Radgeschwindigkeit.
4. Antiblockierregelsystem nach Anspruch 3, wobei die
Radbeschleunigungserfassungseinrichtung eine
Radbeschleunigungsberechnungseinrichtung umfasst zum
Differenzieren der durch die
Radgeschwindigkeitserfassungseinrichtung erfassten
Radgeschwindigkeit, um die Radbeschleunigung von jedem Rad des
Fahrzeugs zu erhalten, und wobei die
Fahrzeugbeschleunigungserfassungseinrichtung eine
Fahrzeuggeschwindigkeitsberechnungseinrichtung umfasst zum
Berechnen einer geschätzten Fahrzeuggeschwindigkeit des
Fahrzeugs auf der Grundlage der Radgeschwindigkeit von jedem
Rad, die erfasst wird durch die
Radgeschwindigkeitserfassungseinrichtung, und eine
Fahrzeugbeschleunigungsberechnungseinrichtung umfasst zum
Differenzieren der geschätzten Fahrzeuggeschwindigkeit, die
berechnet wird durch die
Fahrzeuggeschwindigkeitsberechnungseinrichtung, um die
Fahrzeugbeschleunigung des Fahrzeugs zu erhalten, und wobei die
Referenzgeschwindigkeitseinrichteeinrichtung die
Referenzgeschwindigkeit einrichtet zum Initiieren der
Druckabnahmebetriebsart auf der Grundlage der durch die
Radgeschwindigkeitserfassungseinrichtung erfassten
Radgeschwindigkeit und der durch die
Fahrzeuggeschwindigkeitsberechnungseinrichtung berechneten
Fahrzeuggeschwindigkeit, wenn die Spitzenschätzeinrichtung die
Spitze des Reibungskoeffizienten schätzt.
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