DE19859506A1 - Erfassungssystem für unbefestigte Straßen - Google Patents
Erfassungssystem für unbefestigte StraßenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Erfassungssystem für un
befestigte Straßen, wobei ermittelt werden kann, ob das Fahrzeug
auf einer unbefestigten Straße einschließlich einem Schotterweg
und einem Feldweg fährt, und ein Antiblockierregelsystem mit dem
Erfassungssystem für unbefestigte Straßen, wobei ein Bremsdruck
in jedem Radbremszylinder geregelt wird auf der Grundlage des
Ergebnisses des Erfassungssystems für unbefestigte Straßen.
Verschiedene Antiblockierregelsysteme wurden bisher vorge
schlagen, um ein Blockieren eines Rads während einer Bremsbetä
tigung eines Fahrzeugs zu verhindern. Bspw. die japanische of
fengelegte Patentveröffentlichung Nr. 7-165053 offenbart ein An
tiblockierregelsystem, das vorgesehen ist zum Schätzen einer
Sollschlupfrate, bspw. einer Schlupfrate, bei der ein maximaler
Reibungskoeffizient µ erhalten wird, bevor der Reibungskoeffizi
ent µ der Straße tatsächlich seinen maximalen Wert erreicht, und
zum Regeln der auf ein Rad aufgebrachten Bremskraft, um den
Istreibungskoeffizienten dem Sollreibungskoeffizienten anzuglei
chen. In der Praxis wird eine Schlupfrate geschätzt, wenn eine
Beschleunigung eines Rads einen vorgegebenen Wert überschreitet,
dann wird ein Spitzenwert des Reibungskoeffizienten berechnet
auf der Grundlage der Radbeschleunigung, die zu einer vorgegebe
nen Zeit später erfaßt wird, und dann wird die Schlupfrate bei
dem Spitzenwert des Reibungskoeffizienten als die Sollschlupfra
te eingesetzt. In anderen Worten, wenn die Änderung der Schlupf
rate groß ist, wenn die Beschleunigung des Rads den vorgegebenen
Wert überschritten hat, kann abgeschätzt werden, daß der Rei
bungskoeffizient seinen Spitzenwert hat, so daß die Sollschlupf
rate eingerichtet wird, um einen relativ kleinen Wert zu haben,
wohingegen, wenn die Änderung der Schlupfrate klein ist, die
Sollschlupfrate auf einen relativ großen Wert eingerichtet wird.
Im allgemeinen kann die Straße für das Fahrzeug in eine
glatte Straße oder eine unebene Straße eingeteilt werden, die
eine unbefestigte Straße, eine Pflasterung, eine schneebedeckte
Fahrbahn oder dgl. umfaßt. Die unbefestigte Straße umfaßt einen
Schotterweg und einen Feldweg. Der Feldweg ist im allgemeinen
eine Straße aus getrockneter Erde. Der Schotterweg umfaßt des
weiteren einen Sandweg, soweit wie es die Erfindung betrifft. Um
diese verschiedenen Straßenarten zu unterscheiden, wurde bereits
ein Erfassungssystem zum Einteilen der Straßen in die glatte
Straße oder unebene Straße vorgeschlagen und praktiziert. Jedoch
ist bis jetzt kein System zum Ermitteln der unbefestigten Stra
ßen einschließlich des Schotterwegs und Feldwegs bekannt. Gemäß
den auf dem Markt befindlichen Antiblockierregelsystemen wird
der Blockierzustand von jedem Rad des Fahrzeugs während der
Bremsbetätigung geregelt auf der Grundlage der Straßenzustände,
d. h. glatt oder uneben. Es wurde jedoch niemals ermittelt, ob
das Fahrzeug auf den unbefestigten Straßen fährt oder nicht.
Gemäß dem Antiblockierregelsystem, wie es in der vorstehend
erwähnten japanischen offengelegten Patentveröffentlichung Nr.
7-165053 offenbart ist, wird der Spitzenwert des Reibungskoeffi
zienten geschätzt auf der Grundlage der Radbeschleunigung, bevor
der Reibungskoeffizient seinen Maximalwert erreicht. Wenn das
Fahrzeug jedoch vibriert, ist es nicht einfach, den Spitzenwert
des Reibungskoeffizienten zu schätzen. Insbesondere auf den un
befestigten Straßen, wie bspw. dem Schotterweg oder Feldweg,
zeigt der Reibungskoeffizient eine derartige Eigenschaft an, daß
der Reibungskoeffizient graduell erhöht wird ansprechend auf ei
nen Anstieg der Schlupfrate. Infolgedessen ist es schwierig, den
Spitzenwert des Reibungskoeffizienten zu schätzen, so daß die
zum Anzeigen des Spitzenwerts des Reibungskoeffizienten ermit
telte Schlupfrate einen relativ großen Wert hat. Demgemäß wurde
es erforderlich, das System zum Ermitteln der unbefestigten
Straßen vorzusehen und das Antiblockierregelsystem zum Regeln
des Bremsdrucks in Übereinstimmung mit dem Ausgangssignal des
Erfassungssystems für die unbefestigte Straße.
Bezüglich dem Antiblockierregelbetrieb wird die Bremsdruck
regelung vorzugsweise beim Fahren des Fahrzeugs auf dem Schot
terweg und die Bremsdruckregelung beim Fahren des Fahrzeugs auf
dem Feldweg separat vorgesehen anstatt der Bremsdruckregelung
für die unbefestigte Straße einschließlich dem Schotterweg und
dem Feldweg. Wenn die Bremsdruckregelung für den Schotterweg
vorgesehen ist, um einen Bremsweg zu reduzieren und dieselbe
Bremsdruckregelung bezüglich dem Feldweg durchgeführt wird,
könnte die Fahrzeugstabilität sich verschlechtern. Oder wenn
dieselbe Bremsdruckregelung für den Feldweg bezüglich dem Schot
terweg durchgeführt wird, könnte der Bremsweg verlängert werden.
Ein System zum Unterscheiden des Schotterwegs von dem Feldweg
war jedoch bisher unbekannt.
Demgemäß besteht die Aufgabe der Erfindung in der Schaffung
eines Erfassungssystems für eine unbefestigte Straße zum geeig
neten Erfassen einer unbefestigten Straße einschließlich eines
Schotterwegs und eines Feldwegs.
Ein Merkmal der Erfindung besteht in der Schaffung eines Er
fassungssystems für unbefestigte Straßen zum geeigneten Unter
scheiden des Schotterwegs von dem Feldweg.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der Schaffung
eines Systems zum geeigneten Erfassen der unbefestigten Straße
und Verhindern, daß Räder eines Fahrzeugs während einer Bremsbe
tätigung des Fahrzeugs blockieren durch Regeln eines hydrauli
schen Bremsdrucks in jedem Radbremszylinder, selbst wenn das
Fahrzeug auf der unbefestigten Straße fährt einschließlich dem
Schotterweg und dem Feldweg.
Um die vorstehende und andere Aufgaben zu lösen, umfaßt das
Erfassungssystem für unbefestigte Straßen Radgeschwindigkeits
sensoren zum Erfassen von Radgeschwindigkeiten der Räder eines
Fahrzeugs und eine Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungsvorrichtung
zum Erfassen einer Fahrzeuggeschwindigkeit eines Fahrzeugs, um
eine Schlupfrate zu berechnen auf der Grundlage der Radgeschwin
digkeiten und der Fahrzeuggeschwindigkeit. Ein Linearbeschleuni
gungssensor ist vorgesehen zum Erfassen einer Beschleunigung des
Fahrzeugs in seiner Längsrichtung und Erzeugen eines Signals,
das linear proportional zu der erfaßten Beschleunigung ist. Eine
Änderungsberechnungsvorrichtung ist vorgesehen zum Berechnen ei
ner Änderung des Signals, das durch den Linearbeschleunigungs
sensor erzeugt wird in Übereinstimmung mit einer Änderung der
berechneten Schlupfrate. Und eine Ermittlungsvorrichtung ist
vorgesehen zum Vergleichen der Änderung des Signals, das durch
die Änderungsberechnungsvorrichtung berechnet ist, mit einem Re
ferenzwert und Ermitteln, daß das Fahrzeug auf einer unbefestig
ten Straße fährt, wenn die Änderung den Referenzwert überschrei
tet.
Die Schlupfrate kann berechnet werden auf der Grundlage des
Minimalwerts der Radgeschwindigkeiten aller Räder und der Fahr
zeuggeschwindigkeit. Oder die Schlupfrate kann berechnet werden
auf der Grundlage einer Durchschnittsgeschwindigkeit der Radge
schwindigkeiten aller Räder und der Fahrzeuggeschwindigkeit.
Vorzugsweise ist die Änderungsberechnungsvorrichtung geeig
net, um eine Differenz zwischen einem ersten Signal, das durch
den Linearbeschleunigungssensor erfaßt wird, wenn die Schlupfra
te eine erste Referenzrate überschreitet, und einem zweiten Si
gnal zu berechnen, das durch den Linearbeschleunigungssensor er
faßt wird, wenn die Schlupfrate eine zweite Referenzrate über
schreitet, um die Differenz als die Änderung abzugeben. Die Än
derungsberechnungsvorrichtung kann geeignet sein, um ein erstes
Signal, das durch den Linearbeschleunigungssensor erfaßt wird,
wenn die Schlupfrate eine erste Referenzrate überschreitet, zu
differenzieren, um den Differentialwert als die Änderung abzuge
ben.
Das System zum Erfassen der unbefestigten Straße kann des
weiteren eine Spitzenerfassungsvorrichtung umfassen, die geeig
net ist, um einen Spitzenwert der Schlupfrate zu erfassen, der
durch die Schlupfratenberechnungsvorrichtung berechnet wird. Und
die Änderungsberechnungsvorrichtung kann geeignet sein, um eine
Differenz zu berechnen zwischen einem ersten Signal, das durch
den Linearbeschleunigungssensor erfaßt wird, wenn die Schlupfra
te eine erste Referenzrate überschreitet, und einem dritten Si
gnal, das durch den Linearbeschleunigungssensor erfaßt wird,
wenn die Spitzenerfassungsvorrichtung den Spitzenwert der
Schlupfrate erfaßt, um die Differenz als die Änderung abzugeben.
Vorzugsweise wird ein System geschaffen, das geeignet ist,
um eine unbefestigte Straße zu erfassen und ein Blockieren von
Rädern eines Fahrzeugs während einer Bremsbetätigung zu verhin
dern und das das Erfassungssystem für unbefestigte Straßen um
faßt und desweiteren Radbremszylinder umfaßt, die wirkmontiert
sind an den Rädern, eine Druckerzeugungsvorrichtung zum Beauf
schlagen des Bremsfluids mit Druck, um einen hydraulischen
Bremsdruck abzugeben ansprechend auf ein Niederdrücken eines
Bremspedals, und ein Stellglied, das zwischen der Druckerzeu
gungsvorrichtung und dem Radbremszylinder angeordnet ist, um den
hydraulischen Bremsdruck in jedem der Radbremszylinder zu regeln
in Übereinstimmung mit der Schlupfrate. Eine Einstellvorrichtung
ist angeordnet zum Einstellen des Stellglieds, um den hydrauli
schen Bremsdruck in jedem der Radbremszylinder zu regeln, wenn
die Ermittlungsvorrichtung ermittelt, daß das Fahrzeug auf der
unbefestigten Straße fährt, um stärker mit Druck beaufschlagt zu
werden als der hydraulische Bremsdruck, der geregelt wird beim
Fahren des Fahrzeugs auf einer befestigten Straße.
Die vorstehend angeführte Aufgabe und folgende Beschreibung
wird leicht verständlich werden unter Bezugnahme auf die beige
fügten Zeichnungen, wobei ähnliche Bezugszeichen ähnliche Ele
mente bezeichnen und wobei:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Antiblockierregelsystems
darstellt, das ein Erfassungssystem für unbefestigte Straßen ge
mäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung umfaßt;
Fig. 2A und Fig. 2B Ablaufdiagramme einer Hauptroutine eines
Antiblockierregelsystems gemäß einem Ausführungsbeispiel der Er
findung zeigen;
Fig. 3 ein Ablaufdiagramm einer Unterroutine der Erfassung
für unbefestigte Straßen gemäß einem Ausführungsbeispiel der Er
findung zeigt;
Fig. 4 ein Ablaufdiagramm einer Hauptroutine eines Antibloc
kierregelsystems gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Er
findung zeigt;
Fig. 5 ein Ablaufdiagramm einer Unterroutine der Erfassung
für unbefestigte Straßen gemäß einem weiteren Ausführungsbei
spiel der Erfindung zeigt;
Fig. 6 ein Ablaufdiagramm einer Unterroutine der Erfassung
für unbefestigte Straßen gemäß noch einem weiteren Ausführungs
beispiel der Erfindung zeigt;
Fig. 7 ein Ablaufdiagramm einer Unterroutine der Erfassung
für unbefestigte Straßen gemäß noch einem weiteren Ausführungs
beispiel der Erfindung zeigt;
Fig. 8 ein Diagramm mit verschiedenen Änderungen der Radge
schwindigkeit, Schlupfrate und Verzögerung gemäß einem Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung zeigt;
Fig. 9 ein Diagramm der Eigenschaft zwischen der Schlupfrate
und dem Reibungskoeffizienten für verschiedene Straßen gemäß ei
nem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
Fig. 10 ein Ablaufdiagramm eines Teils einer Hauptroutine
eines Antiblockierregelsystems gemäß einem anderen Ausführungs
beispiel der Erfindung zeigt;
Fig. 11 ein Ablaufdiagramm einer Unterroutine zeigt, um zwi
schen einem Schotterweg und einem Feldweg gemäß einem anderen
Ausführungsbeispiel der Erfindung zu unterscheiden;
Fig. 12 ein Ablaufdiagramm einer Unterroutine zeigt zum Än
dern der Bedingungen des Antiblockierregelsystems für den Schot
terweg oder denen für den Feldweg gemäß einem anderen Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 13 ein Ablaufdiagramm einer Unterroutine zeigt, um zwi
schen dem Schotterweg und dem Feldweg gemäß einem anderen Aus
führungsbeispiel der Erfindung zu unterscheiden;
Fig. 14 ein Ablaufdiagramm einer Unterroutine zeigt, um zwi
schen einem Schotterweg und einem Feldweg gemäß einem anderen
Ausführungsbeispiel der Erfindung zu unterscheiden;
Fig. 15 ein Diagramm von Änderungen der Radgeschwindigkeit,
Schlupfrate und Verzögerung bei einem Antiblockierregelsystem
gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt; und
Fig. 16 ein Diagramm von Eigenschaften der Schlupfrate ge
genüber der Verzögerung zeigt, um zwischen dem Schotterweg und
dem Feldweg gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfin
dung zu unterscheiden.
In Fig. 1 ist ein Antiblockierregelsystem gemäß einem Aus
führungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, wobei
ein Hauptbremszylinder 2a und ein Bremskraftverstärker 2b durch
ein Bremspedal 3 angetrieben werden, um als ein hydraulischer
Bremsdruckgenerator zu dienen. Radbremszylinder 51 bis 54 sind
wirkmontiert jeweils an Rädern FR, FL, RR, RL des Fahrzeugs. Das
Rad FR bezeichnet das Rad an der vorderen rechten Seite von der
Position eines Fahrersitzes aus gesehen, das Rad FL bezeichnet
das Rad an der vorderen linken Seite, das Rad RR bezeichnet das
Rad an der hinteren rechten Seite und das Rad RL bezeichnet das
Rad an der hinteren linken Seite. Gemäß dem vorliegenden Ausfüh
rungsbeispiel ist ein diagonales Kreislaufsystem (X-Kreislauf)
ausgebildet, wie in Fig. 1 gezeigt ist, während ein vorne-hinten
Dualkreislaufsystem ausgebildet sein kann.
Zwischen dem Hauptbremszylinder 2a und den Radbremszylindern
51 bis 54 ist ein Stellglied 30 angeordnet für die Verwendung
bei der Antiblockierregelung (ABS). Das Stellglied 30 ist ausge
bildet, wie es durch eine Strichpunktlinie mit zwei Punkten in
Fig. 1 umschlossen ist. Stromlos offene Magnetventile 31, 37
sind in hydraulischen Druckkanälen angeordnet zum Verbinden ei
nes Ausgangsanschlusses des Hauptbremszylinders 2a jeweils mit
den Radbremszylindern 51, 54, und ein Ausgangsanschluß einer hy
draulischen Druckpumpe ist mit einer Position verbunden zwischen
dem Hauptbremszylinder 2a und den Ventilen 31, 37. Auf ähnliche
Weise sind stromlos offene Magnetventile 33, 35 in Kanälen zum
Verbinden eines anderen Ausgangsanschlusses des Hauptbremszylin
ders 2a jeweils mit den Radbremszylindern 52, 53 verbunden, und
ein Ausgangsanschluß einer hydraulischen Druckpumpe 22 ist mit
einer Position zwischen dem Hauptbremszylinder 2a und den Venti
len 33, 35 verbunden. Die hydraulischen Druckpumpen 21, 22 wer
den durch einen Elektromotor 22 angetrieben, um mit Druck beauf
schlagtes Bremsfluid in jeden der hydraulischen Druckkanäle zu
zuführen. Die Radbremszylinder 51, 54 sind mit den stromlos ge
schlossenen Magnetventilen 32, 38 verbunden, deren stromabwärti
ge Seite mit einem Behälter 23 und dem Eingangsanschluß der Pum
pe 21 verbunden ist. Die Radbremszylinder 52, 53 sind mit den
stromlos geschlossenen Magnetventilen 34, 36 verbunden, deren
stromabwärtige Seite mit einem Behälter 24 und dem Eingangsan
schluß der Pumpe 23 verbunden ist. Jeder der Behälter 23, 24 hat
einen Kolben und eine Feder, wie in Fig. 1 gezeigt ist, um das
von den Radbremszylindern über die Magnetventile 32, 34, 36, 38
abgegebene Bremsfluid zu speichern.
Die Magnetventile 31 bis 38 sind elektromagnetisch betriebe
ne Zweiwege-Zweipositions-Umschaltventile, die in ihrer ersten
Betriebsposition plaziert sind, wie in Fig. 1 gezeigt ist, um
die Radbremszylinder 51 bis 54 mit dem Hauptbremszylinder 2a zu
verbinden. Wenn der Elektromagnet der Ventile erregt wird, wer
den sie in ihrer zweiten Betriebsposition plaziert, um die Ver
bindung zwischen den Radbremszylindern 51 bis 54 und dem Haupt
bremszylinder 2a zu blockieren, und die Radbremszylinder 51 bis
54 mit dem Behälter 23 oder 24 zu verbinden. In Fig. 1 deutet
"PV" ein Dosierventil an, "DP" deutet einen Dämpfer an, "CV"
deutet ein Rückschlagventil an, "OR" deutet eine Blende an und
"FT" deutet einen Filter an. Jedes Rückschlagventil CV ist vor
gesehen zum Ermöglichen des Durchflusses des Bremsfluids von den
Radbremszylindern 51 bis 54 und Behältern 23, 24 zu dem Haupt
bremszylinder 2a und Verhindern des umgekehrten Durchflusses.
Wenn die Magnetventile 31 bis 38 gesteuert werden, um erregt
oder entregt zu werden, wird der hydraulische Bremsdruck in den
Radbremszylindern 51 bis 54 erhöht, vermindert oder gehalten.
D.h., wenn die Magnetventile 31 bis 38 entregt werden, wird der
hydraulische Bremsdruck in dem Hauptbremszylinder 2a und der
Druckpumpe 21 oder 22 in die Radbremszylinder 51 bis 54 zuge
führt, um deren hydraulischen Bremsdruck zu erhöhen, wohingegen,
wenn die Magnetventile 31 bis 38 erregt werden, die Radbremszy
linder 51 bis 54 mit den Behältern 23 oder 24 verbunden werden,
um den hydraulischen Bremsdruck in den Radbremszylindern 51 bis
54 zu vermindern. Oder, wenn die Magnetventile 31, 33, 35, 37
erregt werden und die Magnetventile 32, 34, 36, 38 entregt wer
den, wird der hydraulische Druck in den Radbremszylindern 51 bis
54 gehalten. Deshalb wird durch Regeln der Zeitperiode zwischen
dem Erregen der Magnetventile und Entregen derselben eine Im
pulsdruckerhöhung oder ein gestufter Druckerhöhungsbetrieb
durchgeführt, um den Druck graduell zu erhöhen, oder kann durch
geführt werden, um den Druck graduell zu vermindern.
Die Magnetventile 31 bis 38 sind elektrisch verbunden mit
einem elektronischen Regler 10, um jedes Magnetventil zu erregen
oder zu entregen. Radgeschwindigkeitssensoren 41 bis 44 sind an
den Rädern FR, FL, RR, RL montiert, um Drehzahlen der Räder,
d. h. Radgeschwindigkeitssignale jeweils in den Regler 10 einzu
speisen. Ein Linearlängsbeschleunigungssensor 1 (der nachfolgend
als ein linearer G-Sensor 1 bezeichnet wird) ist in dem Fahrzeug
montiert, um sein Ausgangssignal in den Regler 10 einzuspeisen.
Darüber hinaus ist mit dem Regler 10 ein Bremsschalter 4 verbun
den, der eingeschaltet wird, wenn das Bremspedal 3 niederge
drückt wird, etc. Der lineare G-Sensor 1 ist ein Sensor zur Um
wandlung einer Bewegung eines Gewichts in eine Längsrichtung,
die verursacht wird in Übereinstimmung mit der Beschleunigung
oder Verzögerung des Fahrzeugs, in ein elektrisches Signal, um
linear proportional zu der Beschleunigung zu sein
(einschließlich der Verzögerung), der marktüblich ist, so daß
seine detaillierte Erläuterung unterlassen wird. Der elektroni
sche Regler 10 ist mit einem (nicht gezeigten) Mikrocomputer
versehen, der eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU = central
processing unit), Speicher (ROM = read only memory, RAM = random
access memory), eine Zeitgebungseinrichtung, eine Eingangs
schnittstelle, eine Ausgangsschnittstelle, etc. umfaßt.
Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, das wie vorste
hend aufgebaut ist, wird die Antiblockierregelung durch den Reg
ler 10 durchgeführt, um das Stellglied 30 zu regeln in Überein
stimmung mit einem Programm, wie in Fig. 2A, 2B gezeigt ist. Die
Programmroutine startet beim Einschalten eines (nicht gezeigten)
Zündschalters. Am Anfang schafft das Programm für die Initiali
sierung des Systems beim Schritt 101 die Löschung verschiedener
Daten. Beim Schritt 102 werden die durch die Radgeschwindig
keitssensoren 41 bis 44 erfaßten Signale durch den Regler 10 ge
lesen, um jede Radgeschwindigkeit (die durch "Vw" repräsentiert
wird) zu berechnen und sie zu differenzieren, um eine Radbe
schleunigung (DVw) zu liefern. Beim Schritt 104 wird eine ge
schätzte Fahrzeuggeschwindigkeit (Vso) berechnet auf der Grund
lage von jeder Radgeschwindigkeit (Vw). Die geschätzte Fahrzeug
geschwindigkeit (Vso) kann berechnet werden durch MED (αDNt, Vw,
αUpt). Der "MED" deutet eine Funktion zum Erhalten eines Zwi
schenwerts an. "αUP" ist ein Wert, der eine obere Grenzseite (um
größer zu sein als die Radgeschwindigkeit (Vw)) der Fahrzeugbe
schleunigung (einschließlich der Verzögerung) anzeigt. "αDN" ist
ein Wert, der eine untere Grenzseite (um kleiner zu sein als die
Radgeschwindigkeit (Vw)) der Fahrzeugbeschleunigung
(einschließlich der Verzögerung) anzeigt, und "t" deutet eine
Zeit an. Die Fahrzeuggeschwindigkeit kann unmittelbar erfaßt
werden durch einen Sensor zum Erfassen der Geschwindigkeit des
Fahrzeugs gegenüber dem Boden.
Das Programm schreitet zum Schritt 105 fort, bei dem eine
Istschlupfrate von jedem Rad für die Verwendung bei der Anti
blockierregelung (repräsentiert durch "Sa") berechnet wird in
Übereinstimmung mit der folgenden Gleichung:
Sa = (Vso-Vw)/Vso.
Dann wird beim Schritt 106 eine Sollschlupfrate für jedes
Rad eingerichtet. Als nächstes wird beim Schritt 107 ein Aus
gangssignal (Gx) des linearen G-Sensors 1 gelesen. Beim Schritt
108 wird eine Ermittlung einer unebenen Straße durchgeführt. Die
unebene Straße umfaßt dabei nicht nur die unbefestigte Straße,
sondern auch die Pflasterung und eine schneebedeckte Straße. Und
das Programm schreitet zum Schritt 109 fort, bei dem ermittelt
wird, ob die Antiblockierregelung durchzuführen ist oder nicht.
Wenn die Antiblockierregelung nicht durchgeführt wird, schreitet
das Programm zum Schritt 110 fort, bei dem ermittelt wird, ob
das Fahrzeug auf der unbefestigten Straße fährt oder nicht, wie
später detailliert unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben ist.
Wenn ermittelt wird, daß das Fahrzeug auf der unbefestigten
Straße fährt, schreitet das Programm zum Schritt 112 fort, bei
dem die Bedingungen der Antiblockierregelung für die unbefestig
te Straße eingerichtet werden, dann schreitet sie zum Schritt
113 fort. Andererseits schreitet das Programm vom Schritt 111
zum Schritt 113 fort. Die Bedingungen für die unbefestigte Stra
ße, die beim Schritt 112 eingerichtet werden, werden für die Re
gelung des hydraulischen Bremsdrucks in jedem Radbremszylinder
vorgesehen, wenn das Fahrzeug auf der unbefestigten Straße
fährt, um höher mit Druck beaufschlagt zu werden als der hydrau
lische Bremsdruck, der geregelt wird während dem Antiblockierre
gelbetrieb beim Fahren des Fahrzeugs auf einer befestigten Stra
ße. Zu diesem Zweck wird (1) die Sollschlupfrate relativ groß
eingerichtet, um den Druckerhöhungsbetrag zu erhöhen und den
Druckverminderungsbetrag zu reduzieren im Vergleich mit der
Bremsdruckregelung bei der Fahrt des Fahrzeugs auf der befestig
ten Straße, (2) eine Haltebetriebsart verboten, die im allgemei
nen durchgeführt wird, unmittelbar nachdem eine Druckaufnahmebe
triebsart beendet ist, (3) der Wert (αUF), der die obere Grenze
der Fahrzeugbeschleunigung (α), die für die Berechnung der ge
schätzten Fahrzeuggeschwindigkeit (Vso) verwendet wird, relativ
klein eingerichtet, und (4) eine Referenzfahrzeuggeschwindigkeit
zum Ermitteln einer Beendigung der Regelung relativ hoch einge
richtet.
Beim Schritt 113 wird ein Blockierzustand von jedem Rad er
mittelt auf der Grundlage der Radgeschwindigkeit (Vw) und Radbe
schleunigung (DVw), um bspw. zu ermitteln, ob die Bedingungen
zum Initiieren des Antiblockierbetriebs erfüllt sind oder nicht.
Wenn die Bedingungen erfüllt sind, schreitet das Programm zum
Schritt 114 und den folgenden Schritten fort, wie in Fig. 2B ge
zeigt ist, andererseits kehrt das Programm zum Schritt 102 zu
rück. Dann wird beim Schritt 114 eine aus den Druckbetriebsarten
einschließlich der Druckabnahmebetriebsart, Impulsdruckabnahme
betriebsart, Impulsdruckerhöhungsbetriebsart und Haltebetriebs
art auf der Grundlage des Blockierzustands von jedem Rad ge
wählt, und das Programm schreitet zu den Schritten 115 bis 121
fort, bei denen Druckregelsignale abgegeben werden in Überein
stimmung mit der gewählten Druckbetriebsart. Demgemäß werden die
Magnetspulen der Ventile 31 bis 38 erregt oder entregt in Über
einstimmung mit der gewählten Druckbetriebsart, um den hydrauli
schen Bremsdruck in den Radbremszylindern 51 bis 54 (d. h. Radzy
linderdruck) zu erhöhen, zu vermindern oder zu halten.
Fig. 3 zeigt die Erfassung der unbefestigten Straße, die
beim Schritt 110 in Fig. 2A ausgeführt wird. Am Anfang wird beim
Schritt 201 ermittelt, ob das Fahrzeug auf der unebenen Straße
fährt oder nicht, auf der Grundlage des Ergebnisses der Ermitt
lung der unebenen Straße, die beim Schritt 108 ausgeführt wird.
Wenn das Fahrzeug nicht auf der unebenen Straße fährt, kehrt das
Programm zu der Hauptroutine zurück. Wenn ermittelt wird, daß
das Fahrzeug auf der unebenen Straße fährt, schreitet das Pro
gramm zum Schritt 202 und den folgenden Schritten fort, wobei
ermittelt wird, ob die unebene Straße die unbefestigte Straße
ist. Beim Schritt 202 wird die Minimalgeschwindigkeit MIN(Vw)
der Radgeschwindigkeiten aller Räder des Fahrzeugs berechnet und
dann wird die maximale Schlupfrate (Sma) berechnet auf der
Grundlage der Minimalgeschwindigkeit MIN(Vw) und der geschätzten
Fahrzeuggeschwindigkeit (Vso). Dann schreitet das Programm zum
Schritt 203 fort, wobei ermittelt wird, ob die maximale Schlupf
rate (Sma) sich erhöht hat von dem Wert, der niedriger als eine
erste Referenzschlupfrate (S1, bspw. 10%) ist, um die Referenz
schlupfrate (S1) zu überschreiten. Mit anderen Worten, wenn die
bei dem vorangegangenen Zyklus berechnete maximale Schlupfrate
(Sma) kleiner war als die erste Referenzschlupfrate (S1), und
die bei dem momentanen Zyklus berechnete maximale Schlupfrate
(Sma) größer wird als die erste Referenzschlupfrate (S1), dann
schreitet das Programm zum Schritt 204 fort, andererseits kehrt
das Programm zu der Hauptroutine zurück. Beim Schritt 204 wird
das Ausgangssignal (Gx) des linearen G-Sensors 1, das erhalten
wird, wenn die maximale Schlupfrate (Sma) die erste Referenz
schlupfrate (S1) überschritten hat, so eingerichtet, daß es eine
Verzögerung ist (Ga), wie in Fig. 8 dargestellt ist. Als näch
stes schreitet das Programm zum Schritt 205 fort, wobei ermit
telt wird, ob die maximale Schlupfrate (Sma) sich erhöht hat von
dem Wert, der niedriger ist als eine zweite Referenzschlupfrate
(S2, bspw. 30%), um die Referenzschlupfrate (S2) zu überschrei
ten. Wenn das Ergebnis positiv ist, dann schreitet das Programm
zum Schritt 206 fort, andererseits kehrt das Programm zur Haupt
routine zurück. Beim Schritt 206 wird das Ausgangssignal (Gx)
des linearen G-Sensors 1, das erhalten wird, wenn die maximale
Schlupfrate (Sma) die zweite Referenzschlupfrate (S2) über
schritten hat, so eingerichtet, daß es eine Verzögerung (Gb)
ist.
Dann schreitet das Programm zum Schritt 207 fort, wobei eine
Differenz zwischen den Verzögerungen (Gb) und (Ga) berechnet
wird, und deren Ergebnis wird verglichen mit dem Betrag eines
ersten Referenzwerts (G1). Wenn das Ergebnis des Vergleichs so
ist, daß die Differenz zwischen den Verzögerungen (Ga) und (Gb)
größer ist als der erste Referenzwert (G1), schreitet das Pro
gramm zum Schritt 208 fort, andererseits kehrt das Programm zu
der Hauptroutine zurück. Diesbezüglich werden die Verzögerungen
(Ga), (Gb) angedeutet durch positive Werte, und wenn die Diffe
renz zwischen den Verzögerungen (Gb) und (Ga) größer ist als der
erste Referenzwert (G1), der ein positiver Wert ist, bedeutet
das , daß die Verzögerung, die erhalten wird, wenn die maximale
Schlupfrate (Sma) die zweite Referenzschlupfrate (S2) über
schreitet, größer ist als die Verzögerung, die erhalten wird,
wenn die maximale Schlupfrate (Sma) die erste Referenzschlupfra
te (S1) um den ersten Referenzwert (G1) überschreitet, wie in
Fig. 8 gezeigt ist.
Wenn die Verzögerung, die erhalten wird, wenn die maximale
Schlupfrate (Sma) die zweite Referenzschlupfrate (S2) über
schreitet, ermittelt wird, um größer zu sein als die Verzöge
rung, die erhalten wird, wenn die maximale Schlupfrate (Sma) die
erste Referenzschlupfrate (S1) um den ersten Referenzwert (G1)
überschreitet, ist die Straße wahrscheinlich unbefestigt. Manch
mal ist es jedoch schwierig, die unbefestigte Straße von einer
mit frischem Schnee bedeckten Straße zu unterscheiden mit einer
Eigenschaft, die durch eine gestrichelte Linie in Fig. 9 gezeigt
ist. Um die unbefestigte Straße von der mit frischem Schnee be
deckten Straße oder dgl. zu unterscheiden, wird deshalb die Ver
zögerung (Gb), die erhalten wird, wenn die maximale Schlupfrate
(Sma) die zweite Referenzschlupfrate (S2) überschreitet, beim
Schritt 208 mit einem zweiten Referenzwert (G2) verglichen, der
ein positiver Wert ist. Wenn das Ergebnis des Vergleichs so ist,
daß die Verzögerung (Gb) größer ist als der zweite Referenzwert
(G2), wird die Straße so ermittelt, daß sie die unbefestigte
Straße ist, d. h. der Schotterweg oder der Feldweg, wodurch sie
von der mit frischem Schnee bedeckten Straße oder dgl. unter
schieden wird.
Fig. 4 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Antibloc
kierregelung, wobei Schritte 101 bis 109 dieselben sind wie die
Schritte 101 bis 109, die in Fig. 2A gezeigt sind, und Schritte
110 bis 121 sind dieselben wie die Schritte 110 bis 121, die in
Fig. 2A und 2B gezeigt sind. Gemäß dem Programm, wie in Fig. 2A,
2B gezeigt ist, wird die Erfassung der unbefestigten Straße beim
Schritt 110 durchgeführt, bevor die Antiblockierregelung star
tet. Die Erfassung der unbefestigten Straße wird jedoch beim
Schritt 110 durchgeführt, nachdem die Antiblockierregelung ge
startet ist gemäß dem Programm, wie in Fig. 4 gezeigt ist. Des
halb ist die Erfassung der unbefestigten Straße unterschiedlich
von den Schritten, wie in Fig. 3 gezeigt ist, und wird durchge
führt, wie in Fig. 5 gezeigt ist. Obwohl Schritt 301 in Fig. 5
derselbe ist wie Schritt 201 in Fig. 3, wird eine Durchschnitts
schlupfrate (Sea) berechnet auf der Grundlage der Durchschnitts
radgeschwindigkeit (Vea) aller Räder beim Schritt 302 (Sea =
(Vso-Vea)/Vso). Wenn somit der Durchschnitt der Schlupfraten al
ler Räder verwendet wird, entspricht ein µ-s
(Reibungskoeffizient-Schlupfrate)-Verlauf genau einem G-S
(Fahrzeugverzögerung-Schlupfrate)-Verlauf. Da jedoch ein
schneller Prozeß beim Schritt 201 in Fig. 3 erforderlich ist,
wird die maximale Schlupfrate (Sma) der Schlupfraten von 4 Rä
dern berechnet. Wenn genug Zeit bleibt, wie bspw. nach der Ini
tiierung der Antiblockierregelung, wie in Fig. 4 gezeigt ist,
wird der Durchschnitt der Schlupfraten aller Räder verwendet.
Deshalb kann die Durchschnittsschlupfrate (Sea) beim Schritt 202
in Fig. 3 verwendet werden.
In Fig. 5 wird ein Filtervorgang bei der Schlupfrate (Sea)
und dem Ausgangssignal (Gx) des linearen G-Sensors 1 beim
Schritt 303 durchgeführt, und die gefilterten Werte (Sef), (Gf)
werden für die folgenden Regelungen verwendet. Dann schreitet
das Programm zum Schritt 304 fort, wobei ermittelt wird, ob der
gefilterte Wert (Sef) der Durchschnittsschlupfrate (Sea) sich
erhöht hat von dem Wert, der niedriger ist als eine erste Refe
renzrate (S1, bspw. 10%), um die erste Referenzrate (S1) zu
überschreiten. Wenn das Ergebnis positiv ist, schreitet das Pro
gramm zum Schritt 305 fort, andererseits kehrt das Programm zu
der Hauptroutine zurück. Beim Schritt 305 wird der gefilterte
Wert (Gf), der von dem linearen G-Sensor 1 abgegeben wird, wenn
der gefilterte Wert (Sef) der Durchschnittsschlupfrate (Sea) die
erste Referenzrate (S1) überschreitet, als die Verzögerung (Gc)
eingerichtet. Als nächstes schreitet das Programm zum Schritt
306 fort, wobei der Schlupfratenspitzenwert (Sp) erfaßt wird
oder nicht. Wenn die Schlupfrate sich erhöht hat, um ihren Maxi
malwert zum Zeitpunkt (t3) anzunehmen, wie in Fig. 8 gezeigt
ist, wird die zu diesem Zeitpunkt berechnete Schlupfrate als der
Schlupfratenspitzenwert (Sp) verwendet, der anstatt der zweiten
Referenzrate (S2) verwendet wird. D.h., wenn der Schlupfraten
spitzenwert (Sp) erfaßt wurde, schreitet das Programm zum
Schritt 307 fort, wobei der gefilterte Wert (Gf) des Ausgangs
signals des linearen G-Sensors 1 als die Verzögerung (Gd) einge
richtet wird, andererseits kehrt das Programm zu der Hauptrouti
ne zurück. Die Schlupfrate, die erhalten wird, wenn der Diffe
renzwert des gefilterten Werts (Sef) der Durchschnittsschlupfra
te (Sea) sich geändert hat von einem negativen Wert zu einem po
sitiven Wert, wird verwendet für den Schlupfratenspitzenwert
(Sp). Dann schreitet das Programm zum Schritt 308 fort, wobei
eine Differenz zwischen der Verzögerung (Gd) und der Verzögerung
(Gc) berechnet wird und der Betrag mit einem dritten Referenz
wert (G3) verglichen wird. Wenn das Ergebnis so ist, daß die
Differenz zwischen der Verzögerung (Gd) und der Verzögerung (Gc)
größer ist als der dritte Referenzwert (G3), schreitet das Pro
gramm zum Schritt 309 fort, andererseits kehrt das Programm zur
Hauptroutine zurück. Mit anderen Worten, wenn die Verzögerung
(Gd), die erfaßt wird, wenn der Schlupfratenspitzenwert (Spp)
erfaßt wurde, größer ist als die Verzögerung (Gc), die erfaßt
wird, wenn der gefilterte Wert (Sef) der Durchschnittsschlupfra
te (Sea) die erste Referenzschlupfrate (S1) um mehr als den
dritten Referenzwert (G3) überschreitet, schreitet das Programm
zum Schritt 309 fort, wobei ermittelt wird, daß die Straße unbe
festigt ist, auf der das Fahrzeug fährt.
Fig. 6 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfassung
der unbefestigten Straße. Schritte 401 bis 404 sind dieselben
wie Schritte 201 bis 204 in Fig. 3, und Schritt 407 ist derselbe
wie Schritt 209 in Fig. 3. Gemäß der Erfassung der unbefestigten
Straße in Fig. 6 wird das Ausgangssignal (Gx) des linearen G-
Sensors 1, das erzeugt wird, wenn die maximale Schlupfrate (Sma)
der Radgeschwindigkeiten aller Räder die erste Referenzschlupf
rate (S1) überschreitet, als die Verzögerung (Ga) eingerichtet,
die beim Schritt 405 differenziert wird. Der Differentialwert
(dGa/dt) repräsentiert einen Gradienten der Verzögerung (Ga),
der erhalten wird, wenn die maximale Schlupfrate (Sma) aller Rä
der die erste Referenzschlupfrate (S1) überschreitet. Deshalb
wird der Gradient (dGa/dt) verglichen mit einem ersten Referenz
gradienten (dG1) beim Schritt 406. Wenn er größer ist als der
erste Referenzgradient (dG1), wird beim Schritt 407 ermittelt,
daß die Straße unbefestigt ist.
Fig. 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfassung
der unbefestigten Straße. Schritte 501 bis 505 sind dieselben
wie die Schritte 301 bis 305 in Fig. 5, und Schritt 508 ist der
selbe wie Schritt 309 in Fig. 5. Gemäß der Erfassung der unbefe
stigten Straße in Fig. 7 wird der gefilterte Wert (Gf) des Aus
gangssignals des linearen G-Sensors 1, der erzeugt wird, wenn
der gefilterte Wert (Sef) der Durchschnittsschlupfrate (Sea) al
ler Räder die erste Referenzschlupfrate (S1) überschreitet, beim
Schritt 505 als die Verzögerung (Gc) eingerichtet, die beim
Schritt 506 differenziert wird. Der Differentialwert (dGc/dt)
repräsentiert einen Gradienten der Verzögerung (Gc), der erhal
ten wird, wenn der gefilterte Wert (Sef) der Durchschnitts
schlupfrate (Sea) aller Räder die erste Referenzschlupfrate (S1)
überschreitet. Deshalb wird der Gradient (dGc/dt) mit einem
zweiten Referenzgradienten (DG2) beim Schritt 507 verglichen.
Wenn er größer ist als der zweite Referenzgradient (DG2), wird
ermittelt beim Schritt 508, daß die Straße unbefestigt ist.
Fig. 10 zeigt einen Teil einer Hauptroutine einer Antibloc
kierregelung gemäß einem anderem Ausführungsbeispiel der Erfin
dung, die geeignet ist zum Unterscheiden zwischen dem Schotter
weg und dem Feldweg. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel werden die
durch eine Strichpunktlinie in Fig. 10 umschriebenen Schritte zu
dem Ablaufdiagramm hinzugefügt, wie es in Fig. 2A und 2B gezeigt
ist. D.h., nachdem beim Schritt 109 ermittelt ist, daß die Anti
blockierregelung durchzuführen ist, oder beim Schritt 113 ermit
telt ist, daß die Bedingungen zum Initiieren der Antiblockierre
gelung erfüllt sind, schreitet das Programm zum Schritt 141
fort, wobei die Straße, auf der das Fahrzeug fährt, unbefestigt
ist oder nicht. Wenn ermittelt wird, daß die Straße unbefestigt
ist, schreitet das Programm zu den Schritten 142, 143 fort, an
dererseits schreitet das Programm zum Schritt 114 fort. Beim
Schritt 142 werden der Schotterweg und der Feldweg voneinander
unterschieden, und die Bedingungen der Antiblockierregelungen
werden geändert zu der für den Schotterweg oder zu der für den
Feldweg beim Schritt 143, wie später detailliert unter Bezugnah
me auf Fig. 11 und 12 beschrieben ist.
Fig. 11 zeigt den beim Schritt 142 durchgeführten Vorgang
zum Unterscheiden zwischen dem Schotterweg und dem Feldweg. Auf
der Grundlage des Ergebnisses der Erfassung der unebenen Straße,
die beim Schritt 108 durchgeführt wird, wird beim Schritt 601
ermittelt, ob das Fahrzeug auf der unebenen Straße fährt oder
nicht. Wenn beim Schritt 601 ermittelt wird, daß das Fahrzeug
auf der unebenen Straße fährt, schreitet das Programm zum
Schritt 602 fort, wobei das Ausgangssignal (Gx) des linearen G-
Sensors 1, das während dem ersten Druckverminderungsvorgang er
faßt wurde, nachdem die Antiblockierregelung initiiert wurde,
auf eine Verzögerung (Gxm) eingerichtet wird. Dann schreitet das
Programm zum Schritt 603 fort, wobei die Radgeschwindigkeit (Vw)
mit einem Wert einer Referenzgeschwindigkeit (Vso-V1) verglichen
wird, die berechnet wird durch Subtrahieren einer vorgegebenen
Geschwindigkeit (V1) von der geschätzten Fahrzeuggeschwindigkeit
(Vso). Wenn ermittelt wird, daß die Radgeschwindigkeit (Vw)
gleich oder kleiner als die Referenzgeschwindigkeit (Vso-V1)
ist, kehrt das Programm zu der Hauptroutine zurück.
Wenn die Radgeschwindigkeit (Vw) größer als die Referenzge
schwindigkeit (Vso-V1) ist, bedeutet das, daß die Radgeschwin
digkeit (Vw) wiederhergestellt wurde, um im wesentlichen gleich
der geschätzten Fahrzeuggeschwindigkeit (Vso) zu sein, wie hier
nachfolgend beschrieben wird. Wenn die Schlupfrate eines gewis
sen Rads sich erhöht auf dem Schotterweg, bildet sich eine
Schotterwand vor dem Rad. Wenn der Bremsdruck in diesem Zustand
reduziert wird (bei "t3" in Fig. 15), wird das Rad über den
Schotterweg laufen, wodurch die Verzögerung rapide reduziert
wird. Im Gegensatz dazu wird die Verzögerung kontinuierlich und
graduell erhöht, ohne rapide vermindert zu werden in Überein
stimmung mit einer Eigenschaft, wie durch eine Strichpunktlinie
angedeutet ist, die eine durchgezogene Linie auf der unteren
Seite in Fig. 15 kreuzt, die den Schotterweg andeutet. Dann
schreitet das Programm zum Schritt 604 fort, wobei eine Diffe
renz (Gxm-Gx) zwischen der Verzögerung (Gxm) und dem Ausgangs
signal (Gx) des linearen G-Sensors 1, das erfaßt wird, wenn die
Radgeschwindigkeit (Vw) die Referenzgeschwindigkeit (Vso-V1)
(bei "t4" in Fig. 15) überschreitet, mit einem vierten Referenz
wert (G4) verglichen wird. Wenn ermittelt wird, daß die Diffe
renz (Gxm-Gx) größer als der vierte Referenzwert (G4) ist, wird
die Straße, auf der das Fahrzeug fährt, als der Schotterweg er
mittelt. Wenn ermittelt wird, daß die Differenz (Gxm-Gx) gleich
oder kleiner als der vierte Referenzwert (G4) ist, wird die
Straße, auf der das Fahrzeug fährt, als der Feldweg ermittelt.
Somit kann gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel nicht nur
die unbefestigte Straße erfaßt werden, sondern der Schotterweg
und der Feldweg können voneinander unterschieden werden.
Fig. 12 zeigt die beim Schritt 143 in Fig. 10 durchzuführen
de Regeländerung, wobei die Bedingungen der Antiblockierregelun
gen eingerichtet werden für den Schotterweg oder den Feldweg.
Wenn die Straße, auf der das Fahrzeug fährt, als der Schotterweg
beim Schritt 142 ermittelt wird, dann schreitet das Programm vom
Schritt 701 zum Schritt 702 fort, wobei die Regelung für den
Schotterweg gewählt wird. Wenn die Straße, auf der das Fahrzeug
fährt, als der Feldweg beim Schritt 142 ermittelt wird, schrei
tet das Programm von den Schritten 701, 702 zum Schritt 704
fort, wobei die Regelung für den Feldweg gewählt wird. Wenn die
Straße, auf der das Fahrzeug fährt, nicht der Schotterweg oder
Feldweg ist, kehrt das Programm zu der Hauptroutine zurück. Ge
mäß der Regelung für den Schotterweg und der Regelung für den
Feldweg wird der hydraulische Bremsdruck in jedem Radbremszylin
der auf dieselbe Weise geregelt wie die Regelung, die durchge
führt wird, wenn das Fahrzeug auf der unbefestigten Straße
fährt. D.h., wenn der hydraulische Bremsdruck mit Druck höher
beaufschlagt wird als der hydraulische Bremsdruck, der geregelt
wird während dem Antiblockierregelvorgang, wenn das Fahrzeug auf
einer befestigten Straße fährt. Zu diesem Zweck wird (1) die
Sollschlupfrate relativ groß eingerichtet, um den Druckerhö
hungsbetrag zu erhöhen und den Druckverminderungsbetrag zu redu
zieren im Vergleich mit der Bremsdruckregelung beim Fahren des
Fahrzeugs auf der befestigten Straße, (2) eine Haltebetriebsart
verboten, die im allgemeinen durchgeführt wird, unmittelbar
nachdem die Druckabnahmebetriebsart geändert ist, (3) der Wert
(αUF), der die obere Grenze der Fahrzeugbeschleunigung (α) andeu
tet, die für die Berechnung der geschätzten Fahrzeuggeschwindig
keit (Vso) verwendet wird, relativ klein eingerichtet, und (4)
eine Referenzfahrzeuggeschwindigkeit zum Ermitteln einer Beendi
gung der Regelung relativ hoch eingerichtet.
Die bei der Regelung für den Schotterweg beim Schritt 702
durchgeführten Bedingungen und die Regelung für den Feldweg beim
Schritt 704 werden unterschiedlich voneinander eingerichtet. Der
Betrag zum Abwandeln der Druckerhöhungsbetriebsart bei der Rege
lung für den Feldweg wird kleiner eingerichtet als der Betrag
zum Abwandeln der Druckerhöhungsbetriebsart bei der Regelung für
den Schotterweg. Bspw. werden die Erhöhungsrate und Verminde
rungsrate bei dem Druckerhöhungsbetrag und Druckverminderungsbe
trag, die bei der Regelung für den Feldweg verwendet werden,
kleiner eingerichtet als jene, die bei der Regelung für den
Schotterweg jeweils verwendet werden. Wenn der Wert (αUF), der
die obere Grenze der Fahrzeugbeschleunigung (α) andeutet, der
für die Berechnung der geschätzten Fahrzeuggeschwindigkeit (Vso)
verwendet wird, relativ klein eingerichtet ist, wird der Wert
(αUF), der bei der Regelung für den Feldweg verwendet wird, klei
ner eingerichtet als jener, der bei der Regelung für den Schot
terweg verwendet wird.
Fig. 13 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung
zum Unterscheiden zwischen dem Schotterweg und dem Feldweg,
wobei Schritte 801 bis 807 dieselben sind wie die Schritte 301
bis 307, die in Fig. 5 gezeigt sind, so daß die Erläuterung der
Schritte 801 bis 807 unterlassen wird. Dann wird beim Schritt
808 eine Differenz zwischen der Verzögerung (Gd) und der Verzö
gerung (Gc) berechnet und der Betrag mit einem fünften Referenz
wert (G5) verglichen. Wenn das Ergebnis so ist, daß die Diffe
renz zwischen der Verzögerung (Gd) und der Verzögerung (Gc) grö
ßer ist als der fünfte Referenzwert (G5), schreitet das Programm
zum Schritt 809 fort, andererseits kehrt das Programm zu der
Hauptroutine zurück. Mit anderen Worten, wenn die Verzögerung
(Gd), die erfaßt wird, wenn der Schlupfratenspitzenwert (Sp) er
faßt wurde, größer ist als die Verzögerung (Gc), die erfaßt
wird, wenn der gefilterte Wert (Sef) der Durchschnittsschlupfra
te (Sea) die erste Referenzschlupfrate (S1) um mehr als den
fünften Referenzwert (G5) überschreitet, wird die Straße, auf
der das Fahrzeug fährt, als die unbefestigte Straße ermittelt.
Dann schreitet das Programm weiter zum Schritt 809 fort, wobei
die Differenz zwischen der Verzögerung (Gd) und der Verzögerung
(Gc) im Betrag verglichen wird mit einem sechsten Referenzwert
(G6). Wenn das Ergebnis so ist, daß die Differenz zwischen der
Verzögerung (Gd) und der Verzögerung (Gc) gleich oder kleiner
als der sechste Referenzwert (G6) ist, schreitet das Programm
zum Schritt 810 fort, wobei die Straße als der Feldweg ermittelt
wird. Im Gegensatz dazu, wenn das Ergebnis so ist, daß die Dif
ferenz zwischen der Verzögerung (Gd) und der Verzögerung (Gc)
größer als der sechste Referenzwert (G6) ist, schreitet das Pro
gramm zum Schritt 810 fort, wobei die Straße als der Schotterweg
ermittelt wird, wie in Fig. 16 gezeigt ist.
Fig. 14 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung
zum Unterscheiden zwischen dem Schotterweg und dem Feldweg,
wobei Schritte 901 bis 905 und Schritte 909, 910 dieselben sind
wie die Schritte 801 bis 805 und Schritte 810, 811, wie in Fig.
13 gezeigt ist, so daß die Erläuterung der Schritte 901 bis 905
unterlassen wird. Gemäß dem Vorgang zum Unterscheiden zwischen
dem Schotterweg und dem Feldweg in Fig. 14 wird der gefilterte
Wert (Gf) des Ausgangssignals des linearen G-Sensors 1, der er
zeugt wird, wenn der gefilterte Wert (Sef) der Durchschnitts
schlupfrate (Sea) aller Räder die erste Referenzschlupfrate (S1)
überschreitet, beim Schritt 905 als die Verzögerung (Gc) einge
richtet, die beim Schritt 906 differenziert wird. Der Differen
tialwert (dGc/dt) repräsentiert den Gradienten der Verzögerung
(Gc), der erhalten wird, wenn der gefilterte Wert (Sef) der
Durchschnittsschlupfrate (Sea) aller Räder die erste Referenz
schlupfrate (S1) überschreitet. Dann wird der Gradient (dGc/dt)
mit einem dritten Referenzgradienten (DG3) beim Schritt 907 ver
glichen. Wenn der Gradient (dGc/dt) größer als der dritte Refe
renzgradient (DG3) ist, wird beim Schritt 908 ermittelt, daß die
Straße unbefestigt ist. Deshalb wird der Gradient (dGc/dt) mit
einem vierten Referenzgradienten (DG4) beim Schritt 908 vergli
chen. Wenn er gleich oder kleiner als der vierte Referenzgra
dient (DG4) ist, schreitet das Programm zum Schritt 909 fort,
wobei die Straße als der Feldweg ermittelt wird. Wenn im Gegen
satz dazu das Ergebnis so ist, daß der Gradient (dGc/dt) größer
als der vierte Referenzgradient (DG4) ist, schreitet das Pro
gramm zum Schritt 910 fort, wobei die Straße als der Schotterweg
ermittelt wird.
Die Erfindung richtet sich auf das Erfassungssystem für un
befestigte Straßen, wobei die Schlupfrate berechnet wird auf der
Grundlage der Radgeschwindigkeiten, die durch die Radgeschwin
digkeitssensoren erfaßt werden, und der Fahrzeuggeschwindigkeit,
die durch die Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungsvorrichtung er
faßt wird. Der lineare Beschleunigungssensor ist vorgesehen zum
Erfassen der Beschleunigung des Fahrzeugs in seiner Längsrich
tung, um das Signal zu erzeugen, das linear proportional ist zu
der erfaßten Beschleunigung. Die Änderung des Signals, das durch
den linearen Beschleunigungssensor erzeugt wird in Übereinstim
mung mit der Änderung der Schlupfrate, wird berechnet. Die Ände
rung des Signals wird mit dem Referenzwert verglichen. Wenn die
Änderung den Referenzwert überschreitet, wird ermittelt, daß das
Fahrzeug auf der unbefestigten Straße fährt. Die Änderung kann
vorgesehen sein zum Berechnen der Differenz zwischen dem ersten
Signal, das durch den linearen Beschleunigungssensor erfaßt
wird, wenn die Schlupfrate die erste Referenzrate überschreitet,
und dem zweiten Signal, das durch den linearen Beschleunigungs
sensor erfaßt wird, wenn die Schlupfrate die zweite Referenzrate
überschreitet.
Claims (15)
1. System zum Erfassen einer unbefestigten Straße mit:
Radgeschwindigkeitssensoren (41-44) zum Erfassen von Radge schwindigkeiten von Rädern eines Fahrzeugs;
einer Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungseinrichtung zum Er fassen einer Fahrzeuggeschwindigkeit des Fahrzeugs;
einer Schlupfratenberechnungseinrichtung zum Berechnen einer Schlupfrate auf der Grundlage der Radgeschwindigkeiten, die durch die Radgeschwindigkeitssensoren erfaßt werden, und der Fahrzeuggeschwindigkeit des Fahrzeugs, die durch die Fahrzeugge schwindigkeitserfassungseinrichtung erfaßt wird;
einem linearen Beschleunigungssensor (1) zum Erfassen einer Beschleunigung des Fahrzeugs in seiner Längsrichtung und Erzeu gen eines Signals, das linear proportional ist zu der erfaßten Beschleunigung;
einer Änderungsberechnungseinrichtung zum Berechnen einer Änderung des Signals, das durch den linearen Beschleunigungssen sor erzeugt wird in Übereinstimmung mit einer Änderung der Schlupfrate, die durch die Schlupfratenberechnungseinrichtung berechnet wird; und
einer Ermittlungseinrichtung zum Vergleichen der Änderung des Signals, das durch die Änderungsberechnungseinrichtung be rechnet wird, mit einem Referenzwert und Ermitteln, daß das Fahrzeug auf der unbefestigten Straße fährt, wenn die Änderung den Referenzwert überschreitet.
Radgeschwindigkeitssensoren (41-44) zum Erfassen von Radge schwindigkeiten von Rädern eines Fahrzeugs;
einer Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungseinrichtung zum Er fassen einer Fahrzeuggeschwindigkeit des Fahrzeugs;
einer Schlupfratenberechnungseinrichtung zum Berechnen einer Schlupfrate auf der Grundlage der Radgeschwindigkeiten, die durch die Radgeschwindigkeitssensoren erfaßt werden, und der Fahrzeuggeschwindigkeit des Fahrzeugs, die durch die Fahrzeugge schwindigkeitserfassungseinrichtung erfaßt wird;
einem linearen Beschleunigungssensor (1) zum Erfassen einer Beschleunigung des Fahrzeugs in seiner Längsrichtung und Erzeu gen eines Signals, das linear proportional ist zu der erfaßten Beschleunigung;
einer Änderungsberechnungseinrichtung zum Berechnen einer Änderung des Signals, das durch den linearen Beschleunigungssen sor erzeugt wird in Übereinstimmung mit einer Änderung der Schlupfrate, die durch die Schlupfratenberechnungseinrichtung berechnet wird; und
einer Ermittlungseinrichtung zum Vergleichen der Änderung des Signals, das durch die Änderungsberechnungseinrichtung be rechnet wird, mit einem Referenzwert und Ermitteln, daß das Fahrzeug auf der unbefestigten Straße fährt, wenn die Änderung den Referenzwert überschreitet.
2. System zum Erfassen einer unbefestigten Straße nach An
spruch 1, wobei die Schlupfratenberechnungseinrichtung geeignet
ist, um die Schlupfrate zu berechnen auf der Grundlage des Mini
malwerts der Radgeschwindigkeiten aller Räder, die durch die
Radgeschwindigkeitssensoren erfaßt werden, und der Fahrzeugge
schwindigkeit, die durch die Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungs
einrichtung erfaßt wird.
3. System zum Erfassen einer unbefestigten Straße nach An
spruch 1, wobei die Schlupfratenberechnungseinrichtung geeignet
ist, um die Schlupfrate zu berechnen auf der Grundlage einer
Durchschnittsgeschwindigkeit der Radgeschwindigkeiten aller Rä
der, die durch die Radgeschwindigkeitssensoren erfaßt werden,
und der Fahrzeuggeschwindigkeit, die durch die Fahrzeuggeschwin
digkeitserfassungseinrichtung erfaßt wird.
4. System zum Erfassen einer unbefestigten Straße nach An
spruch 1, wobei die Änderungsberechnungseinrichtung geeignet
ist, um eine Differenz zu berechnen zwischen einem ersten Si
gnal, das durch den linearen Beschleunigungssensor erfaßt wird,
wenn die Schlupfrate einen ersten Referenzwert überschreitet,
und einem zweiten Signal, das durch den linearen Beschleuni
gungssensor erfaßt wird, wenn die Schlupfrate einen zweiten Re
ferenzwert überschreitet, um die Differenz als die Änderung ab
zugeben.
5. System zum Erfassen einer unbefestigten Straße nach An
spruch 1, wobei die Änderungsberechnungseinrichtung geeignet
ist, um ein erstes Signal zu differenzieren, das durch den li
nearen Beschleunigungssensor erfaßt wird, wenn die Schlupfrate
einen ersten Referenzwert überschreitet, um den Differentialwert
als die Änderung abzugeben.
6. System zum Erfassen einer unbefestigten Straße nach An
spruch 1, das desweiteren eine Spitzenwerterfassungseinrichtung
zum Erfassen eines Spitzenwerts der Schlupfrate aufweist, die
berechnet wird durch die Schlupfratenberechnungseinrichtung, wo
bei die Änderungsberechnungseinrichtung geeignet ist, um eine
Differenz zu berechnen zwischen einem ersten Signal, das durch
den linearen Beschleunigungssensor erfaßt wird, wenn die
Schlupfrate einen ersten Referenzwert überschreitet, und einem
dritten Signal, das durch den linearen Beschleunigungssensor er
faßt wird, wenn die Spitzenwerterfassungseinrichtung den Spit
zenwert der Schlupfrate erfaßt, um die Differenz als die Ände
rung abzugeben.
7. System zum Erfassen einer unbefestigten Straße und Ver
hindern des Blockierens von Rädern eines Fahrzeugs während einer
Bremsbetätigung des Fahrzeugs mit:
Radgeschwindigkeitssensoren (41-44) zum Erfassen von Radge schwindigkeiten von Rädern eines Fahrzeugs;
einer Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungseinrichtung zum Er fassen einer Fahrzeuggeschwindigkeit des Fahrzeugs;
einer Schlupfratenberechnungseinrichtung zum Berechnen einer Schlupfrate auf der Grundlage der Radgeschwindigkeiten, die durch die Radgeschwindigkeitssensoren erfaßt werden, und der Fahrzeuggeschwindigkeit des Fahrzeugs, die durch die Fahrzeugge schwindigkeitserfassungseinrichtung erfaßt wird;
einem linearen Beschleunigungssensor (1) zum Erfassen einer Beschleunigung des Fahrzeugs in seiner Längsrichtung und Erzeu gen eines Signals, das linear proportional zu der erfaßten Be schleunigung ist;
einer Änderungsberechnungseinrichtung zum Berechnen einer Änderung des Signals, das durch den linearen Beschleunigungssen sor erzeugt wird in Übereinstimmung mit einer Änderung der Schlupfrate, die durch die Schlupfratenberechnungseinrichtung berechnet wird;
einer Ermittlungseinrichtung zum Vergleichen der Änderung des Signals, das durch die Änderungsberechnungseinrichtung be rechnet wird, mit einem Referenzwert, und Ermitteln, daß das Fahrzeug auf der unbefestigten Straße fährt, wenn die Änderung den Referenzwert überschreitet;
Radbremszylindern (51-54), die wirkmontiert sind an den Rä dern;
einer Druckerzeugungseinrichtung zum Beaufschlagen mit Druck von Bremsfluid, um einen hydraulischen Bremsdruck abzugeben an sprechend auf ein Niederdrücken eines Bremspedals;
einer Betätigungseinrichtung, die zwischen der Druckerzeu gungseinrichtung und den Radbremszylindern angeordnet ist zum Regeln des hydraulischen Bremsdrucks in jedem der Radbremszylin der in Übereinstimmung mit dem Ergebnis, das durch die Schlupf ratenberechnungseinrichtung berechnet wird; und
einer Einstelleinrichtung zum Einstellen der Betätigungsein richtung, um den hydraulischen Bremsdruck in jedem der Rad bremszylinder zu regeln, wenn die Ermittlungseinrichtung ermit telt, daß das Fahrzeug auf der unbefestigten Straße fährt, um höher mit Druck beaufschlagt zu werden als der hydraulische Bremsdruck, der geregelt wird, wenn das Fahrzeug auf einer befe stigten Straße fährt.
Radgeschwindigkeitssensoren (41-44) zum Erfassen von Radge schwindigkeiten von Rädern eines Fahrzeugs;
einer Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungseinrichtung zum Er fassen einer Fahrzeuggeschwindigkeit des Fahrzeugs;
einer Schlupfratenberechnungseinrichtung zum Berechnen einer Schlupfrate auf der Grundlage der Radgeschwindigkeiten, die durch die Radgeschwindigkeitssensoren erfaßt werden, und der Fahrzeuggeschwindigkeit des Fahrzeugs, die durch die Fahrzeugge schwindigkeitserfassungseinrichtung erfaßt wird;
einem linearen Beschleunigungssensor (1) zum Erfassen einer Beschleunigung des Fahrzeugs in seiner Längsrichtung und Erzeu gen eines Signals, das linear proportional zu der erfaßten Be schleunigung ist;
einer Änderungsberechnungseinrichtung zum Berechnen einer Änderung des Signals, das durch den linearen Beschleunigungssen sor erzeugt wird in Übereinstimmung mit einer Änderung der Schlupfrate, die durch die Schlupfratenberechnungseinrichtung berechnet wird;
einer Ermittlungseinrichtung zum Vergleichen der Änderung des Signals, das durch die Änderungsberechnungseinrichtung be rechnet wird, mit einem Referenzwert, und Ermitteln, daß das Fahrzeug auf der unbefestigten Straße fährt, wenn die Änderung den Referenzwert überschreitet;
Radbremszylindern (51-54), die wirkmontiert sind an den Rä dern;
einer Druckerzeugungseinrichtung zum Beaufschlagen mit Druck von Bremsfluid, um einen hydraulischen Bremsdruck abzugeben an sprechend auf ein Niederdrücken eines Bremspedals;
einer Betätigungseinrichtung, die zwischen der Druckerzeu gungseinrichtung und den Radbremszylindern angeordnet ist zum Regeln des hydraulischen Bremsdrucks in jedem der Radbremszylin der in Übereinstimmung mit dem Ergebnis, das durch die Schlupf ratenberechnungseinrichtung berechnet wird; und
einer Einstelleinrichtung zum Einstellen der Betätigungsein richtung, um den hydraulischen Bremsdruck in jedem der Rad bremszylinder zu regeln, wenn die Ermittlungseinrichtung ermit telt, daß das Fahrzeug auf der unbefestigten Straße fährt, um höher mit Druck beaufschlagt zu werden als der hydraulische Bremsdruck, der geregelt wird, wenn das Fahrzeug auf einer befe stigten Straße fährt.
8. System zum Erfassen einer unbefestigten Straße und Ver
hindern des Blockierens von Rädern eines Fahrzeugs nach Anspruch
7, wobei die Ermittlungseinrichtung geeignet ist, um eine Diffe
renz zu berechnen zwischen dem Ausgangssignal des linearen Be
schleunigungssensors, das erzeugt wird, wenn der hydraulische
Bremsdruck in zumindest einem der Radbremszylinder beginnt, re
duziert zu werden durch die Betätigungseinrichtung, und dem Aus
gangssignal des linearen Beschleunigungssensors, das erfaßt
wird, wenn die Radgeschwindigkeit im wesentlichen gleich der
Fahrzeuggeschwindigkeit wird, die durch die Fahrzeuggeschwindig
keitserfassungseinrichtung erfaßt wird, nachdem der hydraulische
Bremsdruck beginnt, reduziert zu werden durch die Betätigungs
einrichtung, und geeignet ist, um zu ermitteln, daß die unbefe
stigte Straße, auf der das Fahrzeug fährt, ein Schotterweg ist,
wenn die Differenz einen vorgegebenen Wert überschreitet, und
ermittelt, daß die unbefestigte Straße ein Feldweg ist, wenn die
Differenz gleich oder kleiner als der vorgegebene Wert ist, und
wobei die Einstelleinrichtung geeignet ist, um die Betätigungs
einrichtung einzustellen, um den hydraulischen Bremsdruck in zu
mindest einem der Radbremszylinder zu regeln, wenn die Ermitt
lungseinrichtung ermittelt, daß das Fahrzeug auf dem Schotterweg
fährt, um mit Druck beaufschlagt zu werden auf der Grundlage der
Bedingungen, die unterschiedlich sind von den Bedingungen, die
vorgesehen sind, wenn die Ermittlungseinrichtung ermittelt, daß
das Fahrzeug auf dem Feldweg fährt, und um höher zu sein als der
hydraulische Bremsdruck, der geregelt wird, wenn das Fahrzeug
auf einer befestigten Straße fährt.
9. System zum Erfassen einer unbefestigten Straße und Ver
hindern des Blockierens von Rädern eines Fahrzeugs nach Anspruch
8, wobei die Schlupfratenberechnungseinrichtung geeignet ist, um
die Schlupfrate zu berechnen auf der Grundlage des Minimalwerts
der Radgeschwindigkeiten aller Räder, die durch die Radgeschwin
digkeitssensoren erfaßt werden, und der Fahrzeuggeschwindigkeit,
die durch die Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungseinrichtung er
faßt wird.
10. System zum Erfassen einer unbefestigten Straße und Ver
hindern des Blockierens von Rädern eines Fahrzeugs nach Anspruch
8, wobei die Schlupfratenberechnungseinrichtung geeignet ist, um
die Schlupfrate zu berechnen auf der Grundlage einer Durch
schnittsgeschwindigkeit der Radgeschwindigkeiten aller Räder,
die durch die Radgeschwindigkeitssensoren erfaßt werden, und der
Fahrzeuggeschwindigkeit, die durch die Fahrzeuggeschwindigkeits
erfassungseinrichtung erfaßt wird.
11. System zum Erfassen einer unbefestigten Straße und Ver
hindern des Blockierens von Rädern eines Fahrzeugs nach Anspruch
8, wobei die Einstelleinrichtung geeignet ist, um die Betäti
gungseinrichtung einzustellen, um den hydraulischen Bremsdruck
in zumindest einem der Radbremszylinder zu regeln, wenn die Er
mittlungseinrichtung ermittelt, daß das Fahrzeug auf dem Schot
terweg fährt, um höher mit Druck beaufschlagt zu werden als der
hydraulische Bremsdruck, der geregelt wird, wenn das Fahrzeug
auf dem Feldweg fährt.
12. System zum Erfassen einer unbefestigten Straße und Ver
hindern des Blockierens von Rädern eines Fahrzeugs nach Anspruch
7, das desweiteren eine Spitzenwerterfassungseinrichtung auf
weist zum Erfassen eines Spitzenwerts der Schlupfrate, die durch
die Schlupfratenberechnungseinrichtung berechnet wird, wobei die
Änderungsberechnungseinrichtung geeignet ist, um die Änderung
des Signals zu berechnen, das durch den linearen Beschleuni
gungssensor erfaßt wird, bis die Spitzenwerterfassungseinrich
tung den Spitzenwert der Schlupfrate erfaßt, und wobei die Er
mittlungseinrichtung geeignet ist, um zu ermitteln, daß die un
befestigte Straße, auf der das Fahrzeug fährt, ein Schotterweg
ist, wenn die Änderung einen vorgegebenen Wert überschreitet,
und zum Ermitteln, daß die unbefestigte Straße ein Feldweg ist,
wenn die Änderung gleich oder kleiner als der vorgegebene Wert
ist, und wobei die Einstelleinrichtung geeignet ist, um die Be
tätigungseinrichtung einzustellen, um den hydraulischen
Bremsdruck in zumindest einem der Radbremszylinder zu regeln,
wenn die Ermittlungseinrichtung ermittelt, daß das Fahrzeug auf
dem Schotterweg fährt, um mit Druck beaufschlagt zu werden auf
der Grundlage der Bedingungen, die unterschiedlich sind von den
Bedingungen, die vorgesehen sind, wenn die Ermittlungseinrich
tung ermittelt, daß das Fahrzeug auf dem Feldweg fährt, und um
höher zu sein als der hydraulische Bremsdruck, der geregelt
wird, wenn das Fahrzeug auf einer befestigten Straße fährt.
13. System zum Erfassen einer unbefestigten Straße und Ver
hindern des Blockierens von Rädern eines Fahrzeugs nach Anspruch
12, wobei die Schlupfratenberechnungseinrichtung geeignet ist,
um die Schlupfrate zu berechnen auf der Grundlage des Minimal
werts der Radgeschwindigkeiten aller Räder, die durch die Radge
schwindigkeitssensoren erfaßt werden, und der Fahrzeuggeschwin
digkeit, die durch die Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungsein
richtung erfaßt wird.
14. System zum Erfassen einer unbefestigten Straße und Ver
hindern des Blockierens von Rädern eines Fahrzeugs nach Anspruch
12, wobei die Schlupfratenberechnungseinrichtung geeignet ist,
um die Schlupfrate zu berechnen auf der Grundlage einer Durch
schnittsgeschwindigkeit der Radgeschwindigkeiten aller Räder,
die durch die Radgeschwindigkeitssensoren erfaßt werden, und der
Fahrzeuggeschwindigkeit, die durch die Fahrzeuggeschwindigkeits
erfassungseinrichtung erfaßt wird.
15. System zum Erfassen einer unbefestigten Straße und Ver
hindern des Blockierens von Rädern eines Fahrzeugs nach Anspruch
12, wobei die Einstelleinrichtung geeignet ist, um die Betäti
gungseinrichtung einzustellen, um den hydraulischen Bremsdruck
in zumindest einem der Radbremszylinder zu regeln, wenn die Er
mittlungseinrichtung ermittelt, daß das Fahrzeug auf dem Schot
terweg fährt, um höher mit Druck beaufschlagt zu werden als der
hydraulische Bremsdruck, der geregelt wird, wenn das Fahrzeug
auf dem Feldweg fährt.
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20140701 |