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DE19963946C2 - Handbetätigter Inhalator für pulverförmige Substanzen - Google Patents

Handbetätigter Inhalator für pulverförmige Substanzen

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DE19963946C2
DE19963946C2 DE19963946A DE19963946A DE19963946C2 DE 19963946 C2 DE19963946 C2 DE 19963946C2 DE 19963946 A DE19963946 A DE 19963946A DE 19963946 A DE19963946 A DE 19963946A DE 19963946 C2 DE19963946 C2 DE 19963946C2
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DE
Germany
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piston
inhaler according
shaft
storage chamber
inhaler
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DE19963946A
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Schuckmann Alfred Von
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Original Assignee
Individual
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Priority to AU72795/00A priority patent/AU7279500A/en
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen handbetätigbaren Inhalator gemäß Gattungsbegriff des Hauptanspruches.
Die DE-PS 44 15 462 zeigt eine solche Lösung. Die be­ stimmte Ausgabemenge wird durch Drehen der Dosierkammer aus einer Befüllungsstellung unter der Substanzen-Vor­ ratsmenge bis vor einen Austragskanal gebracht und dann durch Saugluft des Inhalierenden in dessen Mund trans­ portiert. Bei der Lösung gemäß WO 92/10229 wird die Fül­ lung der Dosierkammer durch einen über der Substanzen- Vorratsmenge erzeugten Überdruck-Luftstrom vorgenom­ men, welcher Luftstrom bis in die Atmosphäre reicht. Die gefüllte Dosierkammer wird dann ebenfalls durch Verschieben relativ zur Substanzen-Vorratsmenge in Position vor einen Austragskanal gebracht, dort entleert, um das Pulver dann ebenfalls durch Saugluft des Inhalierenden in dessen Mund zu transportieren. Beide vorerwähnten Geräte sind nur zur Mund-Saug-Entlee­ rung geeignet. Es besteht auch immer die Gefahr, daß einer eine mehrfache Dosis inhaliert (Doppelschuss).
Das Verabreichen pulverförmiger Substanzen, insbesonde­ re von Medikamenten, erfordert aber neben einer feinen Verteilung im transportierenden Luftstrom auch, daß dieser immer gleich kraftvoll austritt und möglichst stärker ist als ein Patient üblicherweise saugt bzw. saugen kann. Nur so kann das pulverförmige Gut auch sicher an den Zielort gelangen. Dabei ist es desweite­ ren erforderlich, daß die Mengen exakt reproduzierbar sind. Das setzt unter anderem auch voraus, daß die pulverförmige Substanz, d. h. die Substanzen-Vorrats­ menge nicht verblockt.
Die WO 90/07351 zeigt ein Inhalationsgerät mit einer Dosierkammer, die nicht von der Saugluft des Patienten geleert wird, sondern durch einen Pumpenkolben. Diese Geräte besitzen eine Passage von dem Raum der Substan­ zen-Vorratsmenge über die Dosierkammer bis in die Atmo­ sphäre dadurch, daß die Dosierkammer einerseits über eine Lochplatte in ständiger Verbindung steht mit einer Substanzen-Vorratsmenge und andererseits mit der düsen­ artigen Verengung am Ausgang des Pumpenzylinders, so daß beim Bewegen des Pumpenkolbens - in Art eines Zer­ stäuber-Prinzips - der Pumpen-Luftstrom die Dosierkammer leersaugt. Die Dosierungsgenauigkeit ist gering. Feinste Pulver, wie sie heute im medizinischen Bereich immer stärker zum Einsatz kommen, lassen sich nicht mehr inhalieren.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen Inhalator funktionssicherer sowie gebrauchsvorteilhaf­ ter auszubilden.
Diese Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen bei einem Inhalator mit den Merkmalen des Anspruchs 1 ge­ löst. Die Unteransprüche stellen ergänzend vorteilhaf­ te Lösungen dar.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßer handbetätigbarer Inhalator erhöhten Gebrauchswerts erzielt: Letzterer ist einerseits in der erreichten Funktionssicherheit begründet. Die pulverförmige Sub­ stanz ist in einem sich bewegenden Bauteil des Inhalators untergebracht, nämlich dem Schaft des Kol­ bens. Sie bewegt sich also stets mit. Neben dieser gleichsam mechanisch wirkenden Schütteleinrichtung (sowohl die Hin- als auch die Rückbewegung ist genutzt) wird eine Bewegung der pulverförmigen Substanz auch durch das Nachfüllen der Dosierkammer erzeugt. Ein Ausgabe-Druckluftstrom geht über den pulvergefüllten Hohlraum der Dosierkammer und ein Luftunterdruck öffnet die Dosierkammer. Verblockung der pulverförmigen Sub­ stanz ist so praktisch ausgeschlossen. Der Ausgabe- Luftstrom wird außerdem recht kraftvoll und stets gleich stark erzeugt, da vom relativ großen Kolbenquer­ schnitt auf den relativ querschnittskleinen Austragska­ nal übergegangen wird. Weiter bringt die Erfindung in Vorschlag, daß der Austragskanal als sich im Zentrum des Kolbenschaftes erstreckendes Schaft-Innenrohr ge­ staltet ist, unter dessen kolbenseitigem Ende sich die Ausgabemenge in der Dosierkammer sammelt. Ein solches Zentralsystem schafft einen Zugangsringraum für die pulverförmige Substanz, was auch wieder förderlich für die erstrebte Präzision in der Dosierung ist. Weiter erweist es sich als günstig, daß der handbetätigte Kolben-Federspannhub der Ausgabehub ist und sich die Ausgabemenge beim federveranlaßten Rückhub des Kolbens sammelt. Das Bilden der Ausgabemenge geschieht so praktisch automatisch. Es steht immer eine ausgabebe­ reite Menge zur Verfügung. Eine vorteilhafte Dosierkam­ mer wird erreicht, wenn sich die Ausgabemenge in einer Vertiefung im Boden der Substanzen-Vorratskammer sam­ melt und der Rand der Vertiefung zwischen einer Dicht- und Öffnungsstellung des Schaft-Innenrohres wechselt. Der Rand der Dosierkammer kann zugangsabsperrend unmit­ telbar gegen das Schaft-Innenrohr treten oder mittel­ bar. Er stellt sich vorteilhafterweise aufgrund der inneren Elastizität zurück in die Dichtstellung. Der Übertritt in die Öffnungsstellung resultiert aus einer elastischen Verlagerung dieses Bodens der Substanzen- Vorratskammer aufgrund des beim Rückhub des Kolbens hinter diesem auftretenden Unterdruckes. Es fällt dabei pulverförmige Substanz in die Dosierkammer. Ein Saugstrom füllt die Substanzen-Vorratskammer oberhalb des Füllspiegels um das entsprechende Volumen wieder auf, welches in die Dosierkammer abgewandert ist. Eine luftdurchlässige Abdeckung eines Loches im Boden der Substanzen-Vorratskammer soll möglichst leicht Luft durchlassen zum Ausstoßen des Pulvers, andererseits aber in umgekehrter Richtung so sein, daß der Unter­ druck den Rand der Dosierkammer von seinem Dichtsitz genügend abhebt. Hier kann ein Filterblättchen einge­ setzt werden, bestehend aus Vlies oder auch gewebtem Material. Das Pulver kann hier nicht durchtreten. Eine erste dünne Schicht des eingefallenen Pulvers schließt die Poren eines solchen Materiales. In bau­ lich vorteilhafter Weise sind der Boden und die Vertie­ fung der Substanzen-Vorratskammer von einer elasti­ schen, topfförmigen Membran gebildet, deren Topfinnen­ wand ein Einsatzteil trägt, auf dessen oberem Rand das Schaft-Innenrohr dichtend aufsetzt. Dosiermenge und Substanzen-Vorratsmenge werden durch eine solche topf­ förmige Membran separiert, wenn die Membran geschlossen ist. Sodann besteht noch ein vorteilhaftes Merkmal darin, daß das Schaft-Innenrohr sich bis kurz vor die Mündungsöffnung erstreckt und zur Wand des umgebenden Schaftmateriales einen Lufteinströmkanal freiläßt, der bis in die Substanzen-Vorratskammer reicht. Hierüber entsteht eine die pulverförmige Substanz auch aufmi­ schende, ziehende Luft in Richtung der Unterdruckquel­ le. Dabei ist vorgesehen, daß im oberen Bereich der Substanzen-Vorratskammer eine für die Einströmluft durchlässige Decke ausgebildet ist, die das Schaft-In­ nenrohr beiderseits abstützend kreuzt und ein zentrales Loch fluchtend zum Austragskanal besitzt. Der Austrags­ kanal ist so durchgehend offen; das Umfeld des Schaft- Innenrohres hingegen läßt Luft passieren, hält aber die pulverförmige Substanz zurück. Um zu verhindern, daß bei dem Sammeln der pulverförmigen Substanz zu einer dosierten Ausgabemenge Falschluft als Behinderung auf­ tritt, ist eine Sperre vorgesehen. Die besteht darin, daß vor dem zentralen Loch ein Ventilkörper angeordnet ist, der in Austragsrichtung öffnet. Der Verformung des die Dosierkammer bildenden Hohlraumes durch den Unterdruck beim Übertritt in die Öffnungsstellung der Dosierkammer schafft einen Freiraum unterhalb des Schaftinnenrohres, der dann nur mit einem eng begrenz­ ten Luftvolumen in Verbindung tritt, welches Luftvolu­ men vom Dichtsitzrand bis zur Ventilsperre reicht. Schließlich ergibt sich eine vorteilhafte Betätigungs­ weise durch eine Ansprechschwelle für die handbetätigte Kolbenverlagerung. Die Ansprechschwelle läßt einen bestimmten Betätigungsdruck entstehen. Bei Zusammenbre­ chen ihres überwindbaren Widerstand wird so eine be­ schleunigte Verlagerung des Kolbens relativ zum Gehäuse des handbetätigbaren Inhalators erreicht. Das verkör­ pert sich im einzelnen dadurch, daß die Ansprechschwel­ le von einem Ringkörper des Kolbenschaftes rückseitig der Kolbenmanschette gebildet ist, welcher Ringkörper in eine Rastnut der dem Kolben zugehörigen Zylinderwand einrastet. Bezüglich des Ringkörpers handelt es sich zweckmäßig um einen ovalen Federring, der querschnitts­ mäßig im lichten Durchmesser des Zylinders im nicht rastgenuteten Bereich unterkommt. Endlich wird noch vorgeschlagen, daß der Austragskanal sich in Strömungs­ richtung an der Ausgabemengen-Sammelstelle trichterför­ mig verjüngt. Das vergrößert das Einzugsgebiet für die Substanz mit zentrierender sowie beschleunigender Wir­ kung auf den Tragstrom.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispie­ les näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 den handbetätigbaren Inhalator in Seitenan­ sicht, schutzkappenverschlossen,
Fig. 2 die Draufsicht hierzu,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch den kappenverschlosse­ nen Inhalator, die federbelastete Grundstel­ lung seines Kolbens wiedergebend,
Fig. 4 den Inhalator in Betätigungsstellung, gleich­ falls im Längsschnitt,
Fig. 5a auszugsweise eine Zwischenstellung unmittelbar nach abwärts ausgefedertem Boden der Substan­ zen-Vorratskammer, d. h. soeben geöffneter Dosierkammer, darstellend die (theoretische) momentane Volumen-Vergrößerung der Dosierkam­ mer,
Fig. 5b eine später liegende Zwischenstellung bei schon wieder gefüllter Dosierkammer,
Fig. 6 ein Detail der Abstützung der Decke des Inhala­ tors.
Der dargestellte, als Taschengerät ausgebildete Inhala­ tor 1 besitzt ein im Grunde kreisrunden Querschnitt aufweisendes, längliches Gehäuse 2. Bestandteil dessel­ ben ist ein Zylinder 3 als Teil einer Kolben/Zylinderein­ heit, fungierend als Pumpe.
Der Zylinder 3 ist basisseitig durch eine Bodenkappe 4 dicht verschlossen. Die ist in den dortigen Endbereich des Zylinders 3 eingeklipst.
Die Bodenkappe 4 stellt eine Trockenmittelkammer 5. Die diesbezügliche Substanz ist durch Kügelchen 6 darge­ stellt. Überdeckt wird die Trockenmittelkammer 5 von einer im Zylinder 3 gehalterten Lochplatte 7.
Im Zylinder 3 führt sich ein längsverlagerbarer Kolben 8. Der ist als Kolbenmanschette realisiert. Seine in Richtung der Standfläche 9 weisende, leicht ausgestell­ te Kolbenlippe 10 führt sich abgedichtet gleitend an der Zylinderwand 11 des Zylinders 3. Der Kolbenhub ist endanschlag-definiert. Die Ausrichtung der Kolbenlippe 10 bedingt, daß bei Überschreiten eines bestimmten Unterdruckes die Lippe 10 von der Wand 11 abhebt im Sinne einer Unterdruckbegrenzung durch die dann in den Raum unter dem Kolben 8 einströmende Luft.
Der Kolben 8 steht unter Federbelastung im Sinne einer Grundstellung (Fig. 3) des Inhalators 1. Die Feder, eine Schraubengangdruckfeder, trägt das Bezugszeichen 12.
Deren eine endständige Federwindung ragt in die Höhlung der Kolbenmanschette, die andere findet ihr Widerlager auf der ortsfesten Lochplatte 7.
Die elastische Kolbenmanschette sitzt an einem Kolben­ kopf 13 aus relativ härterem Material. Die Teile 8 und 13 können im Kombi-Spritzverfahren erstellt werden.
Der Kolbenkopf 13 setzt sich basisabgewandt in einen in Richtung einer Mundstücköffnung 14 verlaufenden Schaft 15 fort. Der ist zylindrischer Gestalt und mit dem Kolbenkopf 13 fest rastverbunden. Die Raststelle ist mit 16 bezeichnet. Rastwulst und Rastnut sind der Zeichnung entnehmbar.
Der Hohlraum des Schaftes 15 ist zur Bildung einer Substanzen-Vorratskammer SV herangezogen. Diese schließt kolbenseitig mit einem Boden 18 und mundstück­ öffnungsseitig mit einer Decke 19 ab.
Bezüglich der Substanz handelt es sich um pulverförmi­ ge, insbesondere medikamentöse Substanz, deren Vorrats­ menge in der Zeichnung mit 20 bezeichnet ist. Von dieser Substanzen-Vorratsmenge 20 werden durch Handbetä­ tigung des Inhalators 1 exakt reproduzierbare Ausgabe­ mengen 20' in eine Art Dosierkammer abgeteilt. Das Abteilen geschieht räumlich vor einem Austragskanal 21, und zwar am dem Kolben 8 zugewandten, unteren Ende a eines Schaft-Innenrohres 22.
Das Schaft-Innenrohr 22 befindet sich im Zentrum des Schaftes 15 des unter Federspannung stehenden Kolbens 8. Es passiert dabei nicht nur den gesamten Längenbe­ reich der Substanzen-Vorratskammer SV, sondern setzt sich auch noch in weiteres Schaftmaterial 23 fort.
Die geometrische Längsmittelachse des zentralen Schaft- Innenrohres 22 fällt mit einer rotationssymmetrisch liegenden Längsmittelachse x-x des Inhalators 1 zusam­ men. Insofern liegt die Vorratsmenge 20 in einem Ring­ raum, aus welchem austretend die Ausgabemenge 20' unter dem kolbenseitigen Ende a des Schaft-Innenrohres 22 gesammelt wird, zwecks späterer luftgetragener Ausgabe aus der Mundstücköffnung 14 am anderen, also oberen Ende b des Austragskanales 21.
Das Schaft-Innenrohr 22 erstreckt sich bis kurz vor die Mündungsöffnung 14. Der Mantelbereich des Schaft-Innen­ rohres 22 wird unter Belassung eines Abstandes vom Schaftmaterial 23 umgeben, genauer dessen Wand, so daß über die gesamte Länge des Schaftmateriales 23 ein Ringraum verbleibt. Der stellt einen Lufteinströmkanal 24. Letzterer reicht bis in die Substanzen-Vorratskam­ mer SV und steht via Mundstücköffnung 14 im Anschluß zur Atmosphäre. 14 ist gleichsam auch ein Atemloch, insbesondere auch zum Ausgleich des sich verringernden Volumens an Pulver.
Bezüglich des Schaftmateriales 23 handelt es sich um einen keulenförmigen Fortsatz 25 des Schaftes 15. Dessen freies Ende konvergiert kegelstumpfförmig unter Bildung einer Kopfrundung im Bereich der Mundstücköff­ nung 14. Ein solcher Stutzen läßt sich gut geführt in bspw. ein Nasenloch einstecken.
Basisseitig des Fortsatzes 25 liegen Einbuchtungen 26. Die gehen nach einer Einziehung in einen breiten Sockel 27 über. Zwischen Sockel 27 und dem dortigen Ende des Schaftes 15 ist wiederum eine Raststelle berücksich­ tigt, bezeichnet mit 28. Auch diese weist einen Rast­ wulst und eine passende Rastnut auf, wie sich das aus der Zeichnung ergibt.
Der schulterbildende Abschnitt des keulenförmigen Fort­ satzes 25 läßt aufgrund der Einbuchtungen 26 Fingerauf­ lageflächen 29 entstehen, über welche sich der Kolben 8 via Schaft 15 entgegen Federbelastung in die Stellung gemäß Fig. 4 verlagern läßt.
Der Zylinderraum 30 des Kolbens 8 weist eine axiale Länge auf, die etwa dem Kolbendurchmesser entspricht. Mindestens um dieses Maß ragt der mundstücköffnungssei­ tige Endabschnitt des Schaftes 15 über einen Halsrand 31 des Zylinders 3 axial vor. Der Halsrand 31 ist der obere Abschluß eines Halses 32 des Zylinders 3. Die Mantelfläche 32 des Halses 32 trägt Außengewinde, wel­ ches mit einem passenden Innengewinde eines Schraubsoc­ kels einer Schutzkappe 33 des Inhalators 1 zusammen­ wirkt. Die Mantelfläche der Schutzkappe 33 kann ge­ rauht, insbesondere längsgerieft sein, dies zur Erleich­ terung der Schraubbetätigung.
Von einem konvergierenden Dom 34 der besagten Schutzkap­ pe 33 geht innenseitig einer abgeflachten Decke dersel­ ben ein Verschlußstopfen 35 aus. Der tritt bei ord­ nungsgemäß geschlossenem Gerät dichtschließend in die Mundstücköffnung 14 ein.
Unterhalb der besagten Mundstücköffnung 14 ist zwischen dem dortigen Ausgang des Austragskanales 21 und dem An­ satz der Mundstücköffnung 14 eine Zwischenkammer 36 belassen, bildend eine Strömungsweiche für den Luftein­ strömkanal 24 einerseits und den Austragskanal 21 ande­ rerseits. Das Ende des Schaft-Innenrohres 22 ist zuge­ spitzt. So entsteht eine schräge Leitschulter für die Einströmluft.
In der Ebene des Sockels 27 nimmt der Lufteinströmkanal 24 eine leichte Ausstellung ein. Das Schaft-Innenrohr 22 ist dort wandungsmäßig leicht verdickt. Der verdick­ te Bereich sitzt in einer passenden Ausnehmung 37 im Sockel 27. Es liegt ein reibungsschlüssiger Steckver­ bund vor, wobei kanalbildend zwei oder mehrere längsver­ laufende Nuten 38 ausgebildet sind. Die leiten über zu einem Freiraum 39 oberhalb der Decke 19.
Auf Höhe der Decke 19 ist der Körper des Schaft-Innen­ rohres 22 unterbrochen, strömungsmäßig jedoch nicht. Das prägt sich dadurch aus, daß im oberen Bereich der Substanzen-Vorratskammer SV eine für die Einströmluft durchlässige Decke 19 ausgebildet ist, die das Schaft- Innenrohr 22 beiderseits abstützend kreuzt. Für die vertikal querende Fortsetzung des Austragskanales 21 weist die Decke 19 dagegen ein Loch 40 auf. Die ent­ sprechende Durchlässigkeit bietet bspw. ein Filterpa­ pier.
Die Decke 19 ist abgestützt von einer durchbrochenen Halterung 41, welche Durchströmöffnungen 42 beläßt. Es kann sich um stegbeabstandete Bogenöffnungen handeln (vergl. Fig. 6). Das schaftnahe Stegmaterial bildet eine gute Auflage für die Decke 19, die oberseitig durch einen Ringkragen der Raststelle 28 gegen die Halterung 41 gehend randeingeklemmt ist.
Eine gleiche Klemmhalterung ist auch lochnah realisiert durch Gegeneinandertritt der verbreiterten Enden des zweiteiligen Schaft-Innenrohres 22 im Querungsbereich der Decke 19. Der im Hohlraum 17 aufgenommene Part des Innenrohres 22 ist über die Halterung 41 einteilig mit dem Schaft 15.
Vor dem zentralen Loch 40 befindet sich ein Ventilkör­ per 43. Der wirkt mit einer Ventilsitzfläche 44 zusam­ men. Ein solches Rückschlagventil wirkt in Austrags­ richtung öffnend, schließt dagegen bei Einströmen der Luft über den Kanal 21. Es wird vom substanztragenden Strom umspült. Die Ventilkammer ist durch entsprechen­ de Ausweitung des dortigen Rohrendes erreicht. Der Ventilschaft weist kreuzende Flügel auf, die aber im Kern das Loch 40 bei Luftaustrag nicht zuhalten können.
Die von der Substanzen-Vorratsmenge 20 abzuteilende Ausgabemenge 20' sammelt sich in einer Dosierkammer-Ver­ tiefung 45 im Boden 18 der Substanzen-Vorratskammer SV. Es handelt sich um eine hutförmig oder topfförmig gestaltete Membran aus elastisch flexiblem Material. Der Hutrand ist im Bereich der Raststelle 16, ähnlich wie oben bezüglich der Decke 19 ausgeführt, randeinge­ klemmt.
Der Boden 18, genauer die Decke der hutförmig gestalte­ ten Membran weist zentralliegend ein Loch 46 auf.
Dieses Loch 46 besitzt eine luftdurchlässige Abdeckung 47. Die Struktur des entsprechenden Filtermateriales ist so, daß die pulverförmige Substanz in beiden Fällen nicht passieren kann, vielmehr nur Luft, und dies auf jeden Fall in Richtung der Mundstücköffnung 14.
Die Topfinnenwand der topf- bzw. hutförmigen Membran trägt ein hülsenförmiges Einsatzteil 48, gleichsam als Aussteifung an der Topfinnenwand wirkend. Auf dessen oberem inneren Rand sitzt das Ende a des Schaft-Innen­ rohres 22 in Grundstellung dichtend auf. Dies ge­ schieht aufgrund der dem Boden 18 innewohnenden Rück­ stellkraft. Der besagte Rand trägt das Bezugszeichen 50. Die endseitige Gegenschließfläche am Innenrohr 22 ist mit 49 bezeichnet. Letztere ist als Kegelstumpfzo­ ne verwirklicht, die sich in ein im Außendurchmesser reduziertes Endstück fortsetzt, das in Gegenrichtung getrichtert ausgebildet ist. Es stellt die Mündung zum Austragskanal 21 dar. Das optimiert den Austrag der Substanz. Der Trichter 21' verjüngt sich in Mundstück­ richtung. Das ergibt eine kelchartige Komprimierung für die pulverförmige Substanz, die sich dadurch im engeren Kanalabschnitt beschleunigt. Es entsteht ein kraftvol­ ler Strahl, der das Medikament auch in Nebenhöhlen transportiert.
Die Vertiefung 45, d. h. das sie umschreibende Topfteil des Bodens 18, ragt mit Freistand in eine Ausnehmung 51 des Kolbenkopfes 13. Auch hier liegt eine Topfform zugrunde mit radialem und vor allem axialem Ausweich­ spiel für den Boden 18. Kolbenkopf 13 und Kolben 8 sind zentral durchbrochen. Die entsprechende Öffnung trägt das Bezugszeichen 52. Sie nimmt strömungsmäßig Anschluß an den Zylinderraum 30 der Pumpe, der so mit der Ausnehmung 51 verbunden ist.
Dem Inhalator 1 ist im Hinblick auf die Verlagerung des Kolbens 8 unter Nutzung des Fortsatzes 25 als Betäti­ gungshandhabe eine Ansprechschwelle für die handbetätig­ te Kolbenverlagerung gegeben. Bestandteil dieser bei Überlast nachgebenden Anfangs-Abstützung ist ein federn­ der Ringkörper 53. Der ist einerseits mit dem Kolben­ schaft 15 verbunden. Er sitzt auf einer Ringnut auf einem halsartigen Nacken 54 des Kolbenkopfes 13. Besag­ ter Ringkörper 53 ist so daran axial gefesselt. Er ragt mit zwei diametral einander gegenüberliegenden Vorsprungszonen in eine Rastnut 55. Die befindet sich in der Zylinderwand 11. Sie weist eine obere, steile Flanke 56 auf und eine untere, einwärts gerichtet abfal­ lende Flanke 57. Letztere lenkt die die Ansprechschwel­ le bildenden bügelzungenartigen Vorsprungszonen schlag­ artig ein, so daß der Gegenhalt plötzlich zusammen­ bricht. Es kommt zu einem schlagartigen Verlagern des Kolbens 8 unter Komprimierung der im Zylinderraum 30 befindlichen Luft. Wieder freigegeben, schnäppert der Ringkörper 53 wieder sperrend in die Rastnut 53 zu­ rück. Das ist die anschlagbegrenzte Grundstellung; der Ringkörper 53 liegt an der steileren 57 an.
Die Funktion des Inhalators 1 ist wie folgt: Durch Positionieren der Finger der Bedienungshand auf den Fingerauflageflächen 29 und einen Gegenhalt unter der Bodenplatte 4 durch den Daumen läßt sich in solchem Spanngriff der Kolben 8 in der geschilderten Weise schlagartig entgegen Federbelastung abwärts bewegen. Die sich im volumenmäßig verringernden Zylinderraum 30 befindliche, komprimierende Luft schlägt durch die luftdurchlässige Abdeckung 47 in die Abteilkammer (Do­ sierkammer), in welcher die Ausgabemenge 20' aus einer voraufgegangenen Betätigung bereitgehalten ist. Es kommt zu einem kraftvollen Ausstoß der luftstromgetrage­ nen pulverförmigen Substanz an den Zielort, bspw. über den Nasenraum. Der Ventilkörper 43 hebt dabei von der Ventilsitzfläche 44 ab. Zwischen der Fläche 49 des Schaft-Innenrohres 22 und dem Gegenrand 50 herrscht Dichtschließung. Die Ausgabe der Menge 20' ist lagenun­ abhängig.
Gibt der Benutzer die Betätigungsstellung des Inhalators 1 frei, bewegt sich vermöge der Federkraft der Feder 12 der Kolben 8 wieder in seine Grundstel­ lung. Dabei kommt es zur Volumenvergrößerung der Pum­ penkammer, sprich Zylinderraum 30. Die hutförmige Membran wird durch den Unterdruck entgegen ihrer elasti­ schen Rückstellkraft abwärts gezogen in der Stellung nach Fig. 5a: Die (leere) Abteil/Dosierkammer ist geöffnet zur Substanzen-Vorratsmenge 20 hin. Es kommt zu einem erneuten Füllen der Dosierkammer, d. h. eine genau dosierte Ausgabemenge 20' wandert aus der Vorrats­ menge 20 heraus in die Dosierkammer, dies teils durch Eigengewicht, teils durch Massenträgheit, teils durch die Vergrößerung des Kammervolumens zufolge Abwärtszie­ hens der topfförmigen Membran, und je nach Bemaßung der Luftdurchlässigkeit der Abdeckung 47 in Abwärtsrichtung auch begünstigt durch eine Luftströmung in Richtung der Membran/Abdeckung 47, vor allem aufgrund der Volumenvergrößerung durch diese Abwärtsbewegung. Die erste recht dünne Schicht des Pulvers schließt die Poren der Abdec­ kung 47, so daß die Öffnungsstellung zunächst erhalten bleibt. Der Weg der elastischen Verlagerung des Bodens 18 in die Öffnungsstellung der Substanzen-Vorratskammer SV ist begrenzt dadurch, daß beim Rückhub des Kolbens 8 der hinter diesem auftretende Unterdruck begrenzt ist durch die abwärts gerichtete Lippe 10 des Kolbens 8, die sich bei zu großem Unterdruck von der Wand 11 ab­ hebt und Luft in den Raum 30 lassen. Der Saugstrom hebt den Rand 50 von der Gegenfläche 49 des Endes a des Schaft-Innenrohres 22 so lange ab, wie der Unterdruck existiert. Es findet ein einwandfreies Anfüllen statt (Fig. 5b). Die pulverförmige Substanz wird gegenüber dem Zylinderraum 30 durch die Abdeckung 47 zurückgehal­ ten. Es findet kein Verfälschen der Ausgabemenge 20' statt, insbesondere weil die Substanz stets locker bleibt. Ist der Kolben wieder in der Hochstellung (Fig. 3), tritt die Membran aufgrund ihrer elastischen Rückstellung wieder in die Schließstellung nach Fig. 3, welche Aufwärtsbewegung auch noch eine gleichmäßige satte Füllung der Dosierkammer begünstigt. Der jeweils zwischen einer Dicht- und Öffnungsstellung des Schaft- Innenrohres 22 wechselnde Rand 50 gelangt stets sicher wieder in die die Abteilkammer schließende Dichtstel­ lung, zumal ein etwaiger Überdruck im Kanal 21 entwei­ chen kann.
Die Austragsströmung ist mit Pfeil y und die Einlaßströ­ mung mit Pfeil z bezeichnet.
Die Raststelle 28 kann als Füllzugang öffenbar ausgebil­ det sein.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori­ tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt­ lich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.

Claims (16)

1. Handbetätigbarer Inhalator (1) für pulverförmige Substanzen (20), insbesondere medikamentöse Substanzen, bei welchem sich bei der Handbetätigung eine bestimmte Ausgabemenge (20') aus einer Substanzen-Vorratsmenge (20) in einer Dosierkammer vor einem Austragskanal (21) abteilt zwecks luftgetragener Ausgabe aus einer Mund­ stücköffnung (14) am Ende (b) eines Austragskanales (21), dadurch gekennzeichnet, daß ein den Ausgabe-Luft­ strom erzeugender Kolben (8) mit einem Hohlraum seines Schaftes (15) die Substanzen-Vorratskammer (SV) und die Dosierkammer bildet, wobei ein beim Rückhub des Kolbens (8) erzeugter Unterdruck die Dosierkammer zur Substanzen-Vorratsmenge (20) hin öffnet (Fig. 6).
2. Inhalator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (15) an seinem dem Kolben (8) gegenüberliegenden Ende (b) die Mund­ stücköffnung (14) bildet.
3. Inhalator nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Austragskanal (21) als sich im Zen­ trum des Schaftes (15) des unter Federspannung stehen­ den Kolbens (8) erstreckendes Schaft-Innenrohr (22) gestaltet ist, unter dessen kolbenseitigem Ende (a) sich die Ausgabemenge (20') sammelt.
4. Inhalator nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der handbetätigte Kolben-Federspannhub der Ausgabehub ist und sich die Ausgabemenge (20') beim federveranlaßten Rückhub des Kolbens (8) sammelt.
5. Inhalator nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sich die Ausgabemenge (20') in einer Vertiefung (45) im Boden (18) der Substanzen-Vorratskam­ mer (SV) sammelt und der Rand (50) der Vertiefung (45) zwischen einer Dicht- und Öffnungsstellung des Schaft- Innenrohres (22) wechselt.
6. Inhalator nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Übertritt in die Öffnungsstellung aus einer elastischen Verlagerung des Bodens (18) der Sub­ stanzen-Vorratskammer (SV) aufgrund des beim Rückhub des Kolbens (8) hinter diesem auftretenden Unterdruckes erzielt ist.
7. Inhalator nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, gekennzeichnet durch eine mindestens in Richtung der Mundstücköffnung (14) luftdurchlässige Abdeckung (47) eines Loches (46) im Boden (18) der Substanzen-Vorratskammer (SV).
8. Inhalator nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Boden (18) und die Vertiefung (45) der Substanzen-Vorratskammer (SV) von einer elastischen Membran gebildet sind, deren Topfinnenwand ein Einsatz­ teil (48) trägt, auf dessen oberem Rand (50) das Schaft-Innenrohr (22) dichtend aufsetzt.
9. Inhalator nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Kolben (8) eine entgegen der Richtung des Rückhubes weisende Kolbenlippe (10) besitzt, die gleitend an der Innenwand (11) des Zylinders (3) an­ liegt.
10. Inhalator nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Durchlässigkeit der Abdeckung (47) in Relation zur Feinkörnigkeit des Pulvers so ist, daß die nach erster Öffnungsbewegung des Badens (18) auf diesen fallende dünnschichtige Pulvermenge die Luftdurchlässig­ keit in Öffnungsrichtung beseitigt.
11. Inhalator nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Schaft-Innenrohr (22) sich bis kurz vor die Mündungsöffnung (14) erstreckt und zur Wand des umgebenden Schaftmateriales (23) einen Lufteinströmka­ nal (24) freiläßt, der bis in die Substanzen-Vorratskam­ mer (SV) reicht.
12. Inhalator nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß im oberen Bereich der Substanzen-Vorrats­ kammer (SV) eine für die Einströmluft durchlässige Decke (19) vorgesehen ist, die das Schaft-Innenrohr (22) beiderseits abstützend kreuzt und ein zentrales Loch (40) fluchtend zum Austragskanal (21) besitzt.
13. Inhalator nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Austragskanal (21) sich in Strömungs­ richtung (Pfeil y) an der Ausgabemengen-Sammelstelle trichterförmig verjüngt.
14. Inhalator nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem zentralen Loch (40) ein Ventilkör­ per (43) angeordnet ist, der in Austragsrichtung öffnet.
15. Inhalator nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, gekennzeichnet eine Ansprechschwelle für die handbetätigte Kolbenverla­ gerung.
16. Inhalator nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Ansprechschwelle von einem Ringkörper (53) des Kolbenschaftes (15) rückseitig der Kolbenman­ schette gebildet ist, welcher Ringkörper (53) in eine Rastnut (55) der dem Kolben (8) zugehörigen Zylinder­ wand (11) einrastet.
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