DE19962291A1 - Modulare Wahltaste - Google Patents
Modulare WahltasteInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine modulare Wahltaste zur Betätigung von Kontaktelementen. Sie besteht aus einem Gehäuse (6), federbeaufschlagten Schaltstößeln (81) und je nach Erfordernis aus einem Knebel (10), einem Drehknopf (11) oder einem Schlüsselbetätiger (2) als drehbare Handhabe sowie einem von mehreren Übertragungsgliedern (4; 4'; 5; 5'), das die Bewegung von der Handhabe (10; 11; 2) über Schaltkurvenelemente (42; 52) auf die Schaltstößel (81) überträgt. Gegenüber dem Gehäuse (6) feststehenden Anschläge und bewegliche Gegenanschläge bilden verschiedene Anschlagmittel, durch welche die Anzahl der Schaltstellungen und die Betätigungsmodi gewählt werden können. Die unterschiedlichen Anschläge sind am Gehäuse (6), am Schlüsselbetätiger (2) sowie an ins Gehäuse (6) einzuschiebenden zweiten Anschlagschiebern (92) ausgebildet. Die unterschiedlichen Gegenanschläge sind im Knebel (10), im Drehkopf (11) sowie an den Übertragungsgliedern (4; 4'; 5; 5') ausgebildet.
Description
Die Erfindung betrifft eine modulare Wahltaste zur Betätigung von Kontaktele
menten nach dem Oberbegriff der unabhängigen Ansprüche.
Aus der Druckschrift DE-C2-35 41 390 ist eine derartige Wahltaste mit einer
drehbaren Handhabe, einem Übertragungsglied und Anschlägen bekannt. Das
im wesentlichen zylindrische Übertragungsglied ist drehfest an die Handhabe
gekoppelt, trägt eine in sich geschlossene, axial wirksame Schaltkurve sowie
eine Anschlagnase und ist in einem Gehäuse gelagert. Die Anschläge wirken
zur Begrenzung des Drehwinkels mit der Anschlagnase zusammen und sind in
Anschlagringen ausgebildet, von denen einer austauschbar sowie unverdreh
bar im Gehäuse angeordnet ist. Zwischen den Anschlägen ist ein kreisbogen
förmiges Bahnsegment vorhanden, das von Anschlagring zu Anschlagring ei
nen unterschiedlichen Winkel umspannt und in das jeweils die Anschlagnase
eingreift. Die Schaltkurve ist als abstehende Schulter an der Mantelfläche des
Übertragungsgliedes ausgebildet und wirkt mit wenigstens einem Schaltstößel
eines Kontaktelementes zusammen. Der Schaltstößel ist im Gehäuse gegen
die Wirkung einer Feder axial verschiebbar sowie unverdrehbar angeordnet
und bestimmt, den Kontaktstößel des Kontaktelementes zu betätigen. Die
Drehrichtung der Handhabe bestimmt, welcher der beiden Schaltstößel ver
schoben wird. Die durch den jeweiligen Anschlagring begrenzte Verdrehung
der Handhabe bestimmt einerseits die Anzahl der möglichen Schaltstellungen,
d. h. zwei oder drei Schaltstellungen, und anderseits den Betätigungsmodus,
der bei einer Verdrehung um 45° tastend, d. h. monostabil, dagegen bei einer
Verdrehung um 90° rastend, d. h. bistabil, ist. Von Nachteil ist, dass zur Verän
derung des Betätigungsmodus die Wahltaste anwenderseitig zwecks Aus
tausch des Anschlagringes zu demontieren ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Änderungen im Betätigungs
modus bei zu erleichtern und die Anzahl der Varianten zu erhöhen.
Ausgehend von einer modularen Wahltaste der eingangs genannten Art wird
die Aufgabe erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale der un
abhängigen Ansprüche gelöst, während den abhängigen Ansprüchen vorteil
hafte Weiterbildungen der Erfindung zu entnehmen sind.
Bei der ersten erfindungsgemäßen Lösung der Aufgabe bestehen durch die
scheibenförmige Ausbildung des Übertragungsgliedes mit rückseitig abste
henden Schaltkurvenelementen und durch Ausbildung der ständig vorhande
nen ersten und zweiten sowie die bei Bedarf zu bildenden fünften Anschlag
mittel vielfältige Möglichkeiten sowohl für die Art der zu verwendenden Hand
haben als auch für die Betätigungsmodi. Als drehbare Handhaben können
Knebel, Drehknöpfe oder gleichartig wie diese wirkende Betätigungselemente
verwendet werden. Die Wahltaste kann mit zwei oder drei Schaltstellungen
und dabei wiederum mit rastendem oder tastendem Betätigungsmodus ausge
stattet sein. Ohne die Wahltaste demontieren zu müssen, kann sie in einfacher
Weise durch rückseitiges Einschieben oder Entfernen zweiter Anschlagschie
ber vom rastenden in den tastenden Betätigungsmodus bzw. umgekehrt pro
grammiert werden.
Bei der zweiten erfindungsgemäßen Lösung der Aufgabe bestehen durch die
scheibenförmige Ausbildung des Übertragungsgliedes mit rückseitig abste
henden Schaltkurvenelementen und durch Ausbildung der ständig vorhande
nen dritten sowie die bei Bedarf zu bildenden vierten oder fünften Anschlag
mittel vielfältige Möglichkeiten für die Betätigungsmodi. Als drehbare Handha
ben werden mehr oder weniger aufwendige Schlüsselbetätiger verwendet. Die
Wahltaste kann mit zwei oder drei Schaltstellungen und dabei wiederum mit
rastendem oder tastendem Betätigungsmodus ausgestattet sein. Der rastende
Betätigungsmodus kann außerdem dahingehend modifiziert werden, dass der
Schlüssel in der verdrehten Position entweder wie in der Ruheposition freige
geben oder festgehalten wird, d. h. in der verdrehten Position entweder abge
zogen oder nicht abgezogen werden kann. Ohne die Wahltaste demontieren
zu müssen, kann sie in einfacher Weise durch rückseitiges Einschieben, Ent
fernen oder gegenseitiges Austauschen von ersten oder zweiten Anschlag
schiebern vom rastenden in den tastenden Betätigungsmodus bzw. umgekehrt
oder bei rastendem Betätigungsmodus von dem Modus mit freigebbarem in
den Modus mit festgehaltenem Schlüssel bzw. umgekehrt programmiert wer
den.
Bei der dritten Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe bestehen durch die
scheibenförmige Ausbildung des Übertragungsgliedes mit rückseitig abste
henden Schaltkurvenelementen und durch Ausbildung der ständig vorhande
nen ersten bis dritten sowie die bei Bedarf zu bildenden vierten oder fünften
Anschlagmittel vielfältige Möglichkeiten sowohl für die Art der zu verwenden
den Handhaben als auch für die Betätigungsmodi. Als drehbare Handhaben
können Knebel, Drehknöpfe, gleichartig wie diese wirkende Betätigungsele
mente oder mehr oder weniger aufwendige Schlüsselbetätiger verwendet wer
den. Die Wahltaste kann mit zwei oder drei Schaltstellungen und dabei wie
derum mit rastendem oder tastendem Betätigungsmodus ausgestattet sein.
Bei Verwendung eines Schlüsselbetätigers kann der rastende Betätigungsmo
dus außerdem dahingehend modifiziert werden, dass der Schlüssel in der ver
drehten Position entweder wie in der Ruheposition freigegeben oder festge
halten wird, d. h. in der verdrehten Position entweder abgezogen oder nicht
abgezogen werden kann. Ohne die Wahltaste demontieren zu müssen, kann
sie in einfacher Weise durch rückseitiges Einschieben, Entfernen oder gegen
seitiges Austauschen von ersten oder zweiten Anschlagschiebern vom rasten
den in den tastenden Betätigungsmodus bzw. umgekehrt oder bei rastendem
Betätigungsmodus von dem Modus mit freigebbarem in den Modus mit festge
haltenem Schlüssel bzw. umgekehrt programmiert werden. Die dritte Lösung
vereinigt somit in sich alle Merkmale und Vorteile der zweiten und der dritten
Lösung.
Die Erfindung ist vorteilhaft dahingehend weiterzubilden, dass leistenartige, mit
Rastmitteln versehene erste bzw. zweite Anschlagschieber vorgesehen sind,
wobei sich zur Ausbildung der jeweiligen Anschlagflächen der zweite gegen
über dem ersten Anschlagschieber lediglich durch eine Ausklinkung im vorde
ren Teil unterscheidet.
Die Erfindung ist zweckmäßig dahingehend weiterzubilden, dass jeweils paar
weise Schaltstößel und erste, zweite bzw. dritte Anschläge vorgesehen sowie
erste oder zweite Anschlagschieber einsetzbar sind. Zweckmäßig erweist sich
hierfür bei Ausstattung der Wahltaste mit drei Schaltstellungen die Verwen
dung eines ersten Übertragungsgliedes mit jeweils spiegelsymmetrischen Paa
ren von Schaltkurvenelementen und von vierten Gegenanschlägen; dagegen
bei Ausstattung der Wahltaste mit zwei Schaltstellungen die Verwendung ei
nes zweiten Übertragungsgliedes mit Paaren von Schaltkurvenelementen und
zweiten Gegenanschlägen, deren Paarelemente jeweils diagonal gegenüber
stehend und antisymmetrisch, d. h. seitenvertauscht ausgebildet sind.
Eine vorteilhafte Fortbildung besteht in sechsten Anschlagmitteln, um bei Aus
stattung der Wahltaste mit zwei Schaltstellungen eine eindeutige Ruheposition
zu gewährleisten.
Vorteilhaft sind Knebel, Drehknöpfe oder gleichartige Betätigungselemente
über rippen- und schlitzförmige Segmente mit dem Übertragungsglied form
schlüssig zu verbinden. Ein weiterer Vorteil ergibt sich hieraus bei zwei Schalt
stellungen, indem die Handhabe gegenüber dem Gehäuse in mindestens zwei
Eingriffspositionen mit dem Übertragungsglied verbindbar ist. Damit lässt sich
beispielsweise wahlweise entweder eine vertikale Ruheposition und eine da
von winkelversetzte Verdrehposition oder eine gegenüber der Vertikalen win
kelversetzte Ruheposition und eine dagegen symmetrisch winkelversetzte
Verdrehposition der Handhabe realisieren.
Die Ausstattung des Übertragungsgliedes mit einem Lichtdurchbruch macht
die Wahltaste für die Verwendung mit Leuchtelementen geeignet.
In Verbindung mit einem Schlüsselbetätiger besteht eine weitere vorteilhafte
Fortbildung der Erfindung darin, dass das Zylinderschloss durch eine Abdec
kung als zusätzlicher Teil des Gehäuses mit diesem unverdrehbar verbunden
ist, der mittels des Schlüssels verdrehbare Schlosskern formschlüssig mit dem
Übertragungsglied verbunden ist sowie die dritten Anschlagmittel zwischen
dem festgelegten Zylinderschloss und dem Übertragungsglied wirken.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem folgen
den, anhand von Figuren erläuterten Ausführungsbeispiel. Es zeigen
Fig. 1 die Gesamtheit einer erfindungsgemäßen Wahltaste in per
spektivischer, auseinandergezogener Darstellung;
und jeweils im Einzelnen aus Fig. 1 in anderer Perspektive und im vergrößer ten Maßstab:
und jeweils im Einzelnen aus Fig. 1 in anderer Perspektive und im vergrößer ten Maßstab:
Fig. 2 das Gehäuse,
Fig. 3 den Knebel,
Fig. 4 den Schlüsselbetätiger,
Fig. 5 das erste Übertragungsglied und
Fig. 6 das zweite Übertragungsglied.
In Fig. 1 sind für die Gesamtheit aller drei erfindungsgemäßen Lösungen der
modularen Wahltaste die Einzelteile gezeigt, und zwar: ein Knebel 10, ein
Drehknopf 11 und ein Schlüsselbetätiger 2 als drehbare Handhabe, ein Front
ring 3, ein erstes Übertragungsglied 4, ein zweites Übertragungsglied 5, ein
abgewandeltes erstes Übertragungsglied 4', ein abgewandeltes zweites Über
tragungsglied 5', ein Gehäuse 6, Schaltstößel 81 mit je einer Druckfeder 82,
erste Anschlagschieber 91 und zweite Anschlagschieber 92.
Bei der Wahltaste gemäß der ersten Lösung sind je nach Erfordernis der Kne
bel 10 oder der Drehknopf 11, der Frontring 3, je nach Erfordernis das erste
oder zweite Übertragungsglied 4 bzw. 5, das Gehäuse 6, ein oder zwei
Schaltstößel 81 mit ihren Druckfedern 82 und je nach Erfordernis kein, ein
oder zwei zweite Anschlagschieber vorhanden.
Bei der Wahltaste gemäß der zweiten Lösung sind der Schlüsselbetätiger 2,
der Frontring 3, je nach Erfordernis das abgewandelte erste oder zweite Über
tragungsglied 4' bzw. 5', das Gehäuse 6, ein oder zwei Schaltstößel 81 mit ih
ren Druckfedern 82 und je nach Erfordernis kein, ein oder zwei erste oder
zweite Anschlagschieber 91 bzw. 92 vorhanden.
Bei der Wahltaste gemäß der dritten Lösung sind je nach Erfordernis der Kne
bei 10, der Drehknopf 11 oder der Schlüsselbetätiger 2, der Frontring 3, je
nach Erfordernis das erste oder zweite Übertragungsglied 4 bzw. 5 oder das
abgewandelte erste oder zweite Übertragungsglied 4' bzw. 5', ein oder zwei
Schaltstößel 81 mit ihren Druckfedern 82 und je nach Erfordernis kein, ein
oder zwei erste oder zweite Anschlagschieber 91 bzw. 92 vorhanden.
Da sich die drei Lösungen in vielen Merkmalen und Wirkungen gleichen, wer
den diese nachfolgend für entsprechend zwei oder alle der drei Lösungen ge
meinsam beschrieben.
Die beiden Schaltstößel 81 sind rückseitig in das Gehäuse 6 eingeschoben,
wobei deren jeweils beiden Außenkanten 83 führend und haltend von jeweils
zwei weit beabstandeten Führungsleisten 61 im Inneren des im wesentlichen
zylinderförmigen Gehäuses 6 (Fig. 2) umgriffen werden. Die schraubenförmi
gen Druckfedern 82 stützen sich jeweils zwischen einem ersten Widerlager 84
im Schaltstößel 81 und einem zweiten Widerlager 62 im Gehäuse 6 ab, so
dass die Schaltstößel 81 durch die Druckfedern 82 in Richtung Handhabe be
aufschlagt sind. Ein im Schaltstößel 81 dem ersten Widerlager 84 gegenüber
stehendes drittes Widerlager 85 begrenzt die Bewegung in Richtung Hand
habe durch Anschlagen an die Rückseite des zweiten Widerlagers 62. Das
scheibenförmige Übertragungsglied 4, 4', 5 oder 5' wird von vorn in das Ge
häuse 6 eingesetzt. Nach dem Aufsetzen der Handhabe 10, 11 oder 2 auf das
Gehäuse 6 wird der Frontring 3 über die Handhabe 10, 11 oder 2 gestülpt und
mittels üblicher Rastelemente vorderseitig am Gehäuse 6 verrastet. Damit ist
die Handhabe 10, 11 oder 2 unverlierbar mit dem Gehäuse verbunden, wobei
der Knebel 10 bzw. der Drehknopf 11 mit einem rückseitigen Führungskragen
13 verdrehbar, dagegen der Schlüsselbetätiger 2 mit einem rückseitigen Hal
tekragen 27 unverdrehbar in einer vorderseitigen Führungsrinne 65 des Ge
häuses einliegt. Die Anschlagschieber 91 und 92 sind leistenartig ausgebildet
und weisen an ihrem hinteren Teil radial abstehende Rastmittel 93 auf, mit de
nen sie nach Einschieben von hinten zwischen jeweils zwei eng beabstandete
Führungsleisten 61 in entsprechende fensterartige Gegenrastmittel 64 des Ge
häuses 6 einrasten. Das erste Übertragungsglied 4 und das zweite Übertra
gungsglied 5 ist mit einem mittigen Lichtdurchbruch 45 bzw. 55 ausgestattet
(Fig. 5 und Fig. 6), der die Beleuchtung des Knebels 10 oder des Drehknopfes
11 durch eine rückseitig mit der Wahltaste verbundene Lichtquelle erlaubt. Die
Übertragungsglieder 4, 4', 5 und 5' sind randseitig mit ringförmigen Dichtungen
40 ausgestattet, die das Innere der Wahltaste vor eindringender Feuchtigkeit
schützen und einen Toleranzausgleich zwischen den beweglichen Teilen
schaffen.
Nach Fig. 1 und Fig. 5 bzw. Fig. 6 sind an der Rückseite 41 bzw. 51 des ersten
Übertragungsgliedes 4 oder 4' bzw. des zweiten Übertragungsgliedes 5 oder 5'
jeweils zwei axial abstehende Schaltkurvenelemente 42 bzw. 52 ausgebildet,
die mit vorderseitigen Stirnflächen 86 der Schaltstößel 81 in der Weise zusam
menwirken, dass bei Verdrehung des Übertragungsgliedes 4, 4', 5 bzw. 5' aus
seiner Ruheposition die Schaltstößel 81 entgegen der Wirkung der Druckfe
dern 82 nach hinten zur Betätigung von nicht dargestellten Kontaktelementen
verschoben werden. Am Knebel 10 und am Drehknopf 11 sind rückseitig ge
genüberstehende Rippensegmente 12 ausgebildet (Fig. 3), die beim Aufsetzen
des Knebels 10 oder des Drehknopfes 11 in entsprechend ausgebildete, ge
genüberstehende Schlitzsegmente 43 an der Vorderseite 44 des ersten Über
tragungsgliedes 4 bzw. in Schlitzsegmente 53 an der Vorderseite 54 des
zweiten Übertragungsgliedes 5 formschlüssig eingreifen. Dadurch wird eine
Drehbewegung vom Knebel 10 oder Drehknopf 11 auf das erste oder zweite
Übertragungsglied 4 bzw. 5 übertragen.
Nach Fig. 1 und Fig. 4 besteht der Schlüsselbetätiger 2 aus einem Schlüssel
21 und einem Zylinderschloss 22, das in einer Abdeckung 23 formschlüssig
und damit unverdrehbar festgelegt ist. Die Abdeckung 23 weist an seinem
Kragen 27 zwei randseitige Nasen 24 und das Gehäuse 6 entsprechend aus
gebildete Nuten 63 am oberen Randbereich auf, mit denen die Abdeckung 23
ihrerseits im Gehäuses 6 lagerichtig montiert wird. Diametral gegenüberste
hende, rückseitige Vertiefungen 29 am Kragen 27 gewährleisten im Zusam
menwirken mit ersten Anschlägen 66 in der Führungsrinne 65 des Gehäuses 6
die Unverdrehbarkeit der Abdeckung 6 mit dem Zylinderschloss 22 im Gehäu
se 6. Der mittels des Schlüssels zu verdrehende Schlosskern 25 weist an sei
ner Rückseite zwei leistenartige Ausbildungen 26 auf, die beim Aufsetzen des
Schlüsselbetätigers 2 auf das Gehäuse 6 in entsprechend ausgebildete Aus
sparungen 43' bzw. 53' an der Vorderseite 44' bzw. 54' des abgewandelten
ersten bzw. zweiten Übertragungsgliedes 4' bzw. 5' formschlüssig eingreifen.
Damit wird eine Drehbewegung vom Schlüssel 21 auf das abgewandelte erste
bzw. zweite Übertragungsglied 4' bzw. 5' übertragen.
Bei Verwendung des Knebels 10 oder des Drehknopfes 11 als Handhabe kann
die Wahltaste mit drei Schaltstellungen ausgestattet sein, und zwar mit einer
mittleren Ruheposition und jeweils einer Verdrehposition mit und entgegen
dem Uhrzeigersinn. Bei dieser Ausführung wird das in Fig. 1 und Fig. 5 gezeig
te erste Übertragungsglied 4 eingesetzt, dessen Schaltkurvenelemente 42 sich
symmetrisch in einem spitzen Winkel gegenüberstehen. In der Ruheposition
befinden sich die Schaltkurvenelemente 42 in der Mitte zwischen den beiden
Schaltstößeln 81. Beim Verdrehen des Knebels 10 bzw. Drehknopfes 11 in die
eine oder die andere Richtung beaufschlagt jeweils eines der beiden Schalt
kurvenelemente 42 eine jeweils anliegende Schrägfläche 87 der Stirnfläche 86
des zugehörigen Schaltstößels 81 entgegen seiner Druckfeder 82. Wenn keine
Anschlagschieber eingeschoben sind, gelangt das jeweilige Schaltkurvenele
ment 42 mit seiner Kurvenspitze 46 in den Bereich einer Rastvertiefung 88 der
Stirnfläche 86 des zugehörigen Schaltstößels 81. Die Wahltaste verbleibt in
dieser gerasteten Verdrehposition, bis sie durch bewusste Betätigung aus die
ser Position gebracht wird. Zur Begrenzung des Verdrehwinkels in beiden
Richtungen sind erste Anschlagmittel vorgesehen. Diese bestehen aus den
zwei diametral gegenüberliegenden ersten Anschlägen 66, die nasenförmig
und radial nach außen gerichtet in der Führungsrinne 65 des Gehäuses 6
ausgebildet sind, und zwei diametral gegenüberliegenden ersten Gegenan
schlägen 14, die als Ringsegmente radial nach innen gerichtet am Führungs
kragen 13 des Knebels 10 bzw. des Drehknopfes 11 ausgebildet sind, wobei
die jeweiligen sowohl radial als auch axial verlaufenden Seitenflächen 67 der
ersten Anschläge 66 mit den entsprechenden Seitenflächen 15 der ersten Ge
genanschläge 14 zusammenwirken.
Durch Einschieben der zweiten Anschlagschieber 92 in das Gehäuse 6 wer
den fünfte Anschlagmittel geschaffen, die beim Verdrehen der Wahltaste aus
der Ruheposition vor den ersten Anschlagmitteln wirksam sind. Die fünften
Anschlagmittel bestehen aus diametral gegenüberstehenden zweiten An
schlagflächen 95, die durch den vorderen Teil der der jeweiligen Verdrehrich
tung gegenüberliegenden Schmalseite 98 der ausgebildeten zweiten An
schlagschieber 92 gebildet werden, und zwei vierten Gegenanschlägen 47, die
axial abstehend und sich in einem spitzen Winkel symmetrisch gegenüberste
hend an der Rückseite 41 des ersten Übertragungsgliedes 4 ausgebildet sind,
wobei die zweiten Anschlagflächen 95 mit den sowohl radial als auch axial
verlaufenden Kantenflächen 471 der gegenüber den Schaltkurvenelementen
42 winkelversetzten Gegenanschläge 47 zusammenwirken. Damit wird eine
Begrenzung des Verdrehwinkels der Wahltaste bewirkt, so dass das jeweilige
Schaltkurvenelement 42 mit seiner Kurvenspitze 46 nicht mehr in den Bereich
der Rastvertiefung 88 der Stirnfläche 86 des zugehörigen Schaltstößels 81
gelangen kann. Die Wahltaste weist in diesem Falle in beiden Verdrehpositio
nen den tastenden Betätigungsmodus auf, da sie nach Loslassen der Hand
habe 10 oder 11 aus der Verdrehposition selbstätig durch die Wirkung der
Druckfedern 82 und das Zusammenspiel der Schrägflächen 87 der Schaltstö
ßel 81 mit den Schaltkurvenelementen 42 in die Ruheposition zurückkehrt.
Bei Verwendung des Knebels 10 oder des Drehknopfes 11 als Handhabe kann
die Wahltaste auch mit zwei Schaltstellungen ausgestattet sein, und zwar mit
einer Ruheposition und einer Verdrehposition im Uhrzeigersinn. Bei dieser
Ausführung wird das in Fig. 1 und Fig. 6 gezeigte zweite Übertragungsglied 5
eingesetzt, dessen Schaltkurvenelemente 52 sich seitenvertauscht diametral,
d. h. um 180° versetzt, gegenüberstehen. In der Ruheposition liegen die
Schaltkurvenelemente 52 an der jeweils im Verdrehsinn vorangehenden
Schrägfläche 87 der beiden Schaltstößel 81 an. Beim Verdrehen des Knebels
10 bzw. Drehknopfes 11 beaufschlagt jedes der beiden Schaltkurvenelemente
52 die jeweilige Schrägfläche 87 des zugehörigen Schaltstößels 81 entgegen
seiner Druckfeder 82. Wenn keine Anschlagschieber eingeschoben sind, ge
langt das jeweilige Schaltkurvenelement 52 mit seiner Kurvenspitze 56 in den
Bereich der Rastvertiefung 88 der Stirnfläche 86 des zugehörigen Schaltstö
ßels 81. Damit ist die Verdrehposition verrastet. Zur Begrenzung des Verdreh
winkels sind zweite Anschlagmittel vorgesehen. Diese bestehen aus zwei dia
metral gegenüberliegenden zweiten Anschlägen 68, die im Uhrzeigersinn je
weils als Endfläche zweier diametral im Gehäuse 6 ausgebildeten sektorförmi
gen Vertiefungen 69 auftreten, und zwei diametral gegenüberliegenden zwei
ten Gegenanschlägen 59, die axial abstehend und sich diametral gegenüber
stehend an der Rückseite 51 des zweiten Übertragungsgliedes 5 ausgebildet
und jeweils radial außen vor einem der Schaltkurvenelemente 52 angeordnet
sind, wobei die zweiten Anschläge 68 mit den entsprechenden in Verdrehrich
tung voranlaufenden Kanten 591 der zweiten Gegenanschläge 59 zusammen
wirken. Zur Einnahme der Ruheposition, die durch die Druckfedern 82 und das
Zusammenspiel der Schrägflächen 87 der Schaltstößel 81 mit den Schaltkur
venelementen 52 bewirkt wird, ist die Wahltaste mit sechsten Anschlagmitteln
ausgestattet. Diese bestehen aus vierten Anschlägen 70, die im Gegenuhrzei
gersinn jeweils als Endfläche der sektorförmigen Vertiefungen 69 auftreten,
und den zweiten Gegenanschläge 59, wobei die vierten Anschläge 70 mit den
entsprechenden nachlaufenden Kanten 592 der zweiten Gegenanschläge 59
zusammenwirken.
Zur Realisierung des tastenden Betriebsmodus werden durch Einschieben ei
nes zweiten Anschlagschiebers 92 in das Gehäuse 6 wieder fünfte Anschlag
mittel geschaffen, die beim Verdrehen der Wahltaste aus der Ruheposition vor
den zweiten Anschlagmitteln zur Wirkung kommen. Die fünften Anschlagmittel
bestehen in diesem Falle aus der zweiten Anschlagfläche 95 an dem alleinigen
zweiten Anschlagschieber 92 und einem vierten Gegenanschlag 57, der axial
abstehend an der Rückseite 51 des zweiten Übertragungsgliedes 5 ausgebil
det ist, wobei die zweite Anschlagfläche 95 mit der sowohl radial als auch axial
verlaufenden Kantenfläche 571 des gegenüber den Schaltkurvenelementen 52
winkelversetzten Gegenanschlages 57 zusammenwirken. Damit wird eine Be
grenzung des Verdrehwinkels der Wahltaste bewirkt, so dass die Schaltkur
venelemente 52 mit ihren Kurvenspitze 56 nicht mehr in den Bereich der
Rastvertiefungen 88 der Stirnflächen 86 der Schaltstößel 81 gelangen können.
Der Knebel 10 ist mit einer Anzahl von Rippensegmenten 12 ausgestattet, die
größer ist als die Anzahl der Schlitzsegmente 53 am zweiten Übertragungs
glied 5. Dadurch kann der Knebel 10 wahlweise in zwei verschiedenen Ein
griffspositionen mit dem ersten Übertragungsglied 5 gebracht werden. Bei
waagerechter Einbaulage einer mit zwei Schaltstellungen ausgestatteten
Wahltaste nimmt der Knebel 10 bei der einen Eingriffsposition eine vertikale
Ruheposition (0°) und eine davon winkelversetzte Verdrehposition (beispiels
weise +30°), dagegen bei der anderen Eingriffsposition eine gegenüber der
Vertikalen winkelversetzte Ruheposition (beispielsweise -15°) und eine dazu
symmetrisch winkelversetzte Verdrehposition (beispielsweise +15°) ein.
Bei Verwendung des Schlüsselbetätigers 2 als Handhabe kann die Wahltaste
wiederum mit drei Schaltstellungen ausgestattet sei. Bei dieser Ausführung
wird das in Fig. 1 gezeigte abgewandelte erste Übertragungsglied 4' einge
setzt, dessen Schaltkurvenelemente 42 sowie vierte Gegenanschläge 47 iden
tisch wie bei dem oben beschriebenen ersten Übertragungsglied 4 ausgebildet
sind. Ohne Rastschieber wird wiederum der rastende Betätigungsmodus reali
siert, wobei hier der volle Verdrehwinkel erreicht wird, was die Freigabe bzw.
das Abziehen des Schlüssels 21 in den Verdrehpositionen erlaubt. Zur Be
messung des vollen Verdrehwinkels in beide Richtungen sind dritte Anschlag
mittel vorgesehen. Diese bestehen aus zwei diametral gegenüberstehenden
dritten Anschlägen 28, die als Ringsegmente und axial gerichtet an der Rück
seite des feststehenden Zylinderschloss 22 ausgebildet sind, und zwei diame
tral gegenüberliegenden dritten Gegenanschlägen 48', die nasenförmig und
radial nach innen gerichtet an der Vorderseite 44' des abgewandelten ersten
Übertragungsgliedes 4' ausgebildet sind, wobei entsprechende radial als auch
axial verlaufende Seitenflächen 281 der dritten Anschläge 28 mit entsprechen
den Seitenflächen 481' der dritten Gegenanschläge 48' zusammenwirken.
Die vierten Gegenschläge 47 des ersten abgewandelten Übertragungsgliedes
4' bilden zusammen mit den zweiten Anschlagflächen 95 der ins Gehäuse 6
eingeschobenen zweiten Anschlagschieber 92 in diesem Falle die fünften An
schlagmittel zur Realisierung des tastenden Betätigungsmodus. Durch den
eingeschränkten Verdrehwinkel ist in den Verdrehpositionen ein Abziehen des
Schlüssels 21 nicht möglich.
Durch Einschieben der ersten Anschlagschieber 91 anstelle der zweiten An
schlagschieber 92 werden vierte Anschlagmittel geschaffen, die beim Verdre
hen des Schlüsselbetätigers 2 aus der Ruheposition in Verdrehrichtung noch
vor den dritten Anschlagmitteln, aber nach den vorstehend beschriebenen
fünften Anschlagmitteln wirksam sind. Dadurch wird zwar wiederum ein rasten
der Betätigungsmodus realisiert, jedoch kann auch hier wegen des noch ein
geschränkten Verdrehwinkels der Schlüssel 21 in der Verdrehposition nicht
abgezogen werden, da er durch das Nichterreichen des vollen Verdrehwinkels
im Zylinderschloss 22 festgehalten wird. Die vierten Anschlagmittel bestehen
aus den gegenüberstehenden ersten Anschlagflächen 94, die durch die jeweils
hintere Fläche einer Ausklinkung 97, die sich am vorderen Teil der der jeweili
gen Verdrehrichtung gegenüberliegenden Schmalseite 96 der ersten An
schlagschieber 91 befindet, gebildet werden, und den vierten Gegenanschlä
gen 47 des abgewandelten ersten Übertragungsgliedes 4'. Die beiden An
schlagschieber 91 sind spiegelsymmetrisch bezüglich ihrer Schmalseiten 96
als Symmetrieachse ausgebildet und unterscheiden sich von den zweiten An
schlagschiebern 92 im wesentlichen durch die Ausklinkungen 97. Einer der
beiden ersten Anschlagschieber 91 ist am hinteren Teil mit einer ersten Ein
kerbung 99 kodiert, die mit einer zweiten Einkerbung 71 unterhalb eines der
Gegenrastmittel 64 im Gehäuse 6 korrespondiert, um jeden der beiden spie
gelsymmetrischen ersten Anschlagschieber 91 an die richtige Stelle des Ge
häuses 6 plazieren zu können.
Bei Verwendung des Schlüsselbetätigers 2 als Handhabe kann die Wahltaste
auch mit zwei Schaltstellungen ausgestattet sein. Bei dieser Ausführung wird
das in Fig. 1 gezeigte abgewandelte zweite Übertragungsglied 5' eingesetzt,
dessen Schaltkurvenelemente 52, zweite Gegenanschläge 59 und vierter Ge
genanschlag 57 identisch wie bei dem oben beschriebenen zweiten Übertra
gungsglied 4 ausgebildet sind. In der Verdrehposition wird der Schlüssel 21
ohne eingeschobenem Rastschieber wiederum freigegeben. Die Bewegung
bei rastender Verdrehposition und bei freigebbarem Schlüssel 21 wird wie
derum begrenzt durch die dritten Anschlagmittel, die aus den am Zylinder
schloss 22 vorhandenen dritten Anschlägen 28 und aus an der Vorderseite 54'
des abgewandelten zweiten Übertragungsgliedes 5' ausgebildeten dritten Ge
genanschlägen 58', die den dritten Gegenanschlägen 48' des abgewandelten
ersten Übertragungsgliedes 4' entsprechen, gebildet werden. Die Begrenzung
in der Ruheposition wird auch hier durch die sechsten Anschlagmittel aus den
vierten Anschlägen 70 im Gehäuse 6 und den zweiten Gegenanschlägen 59
bewirkt.
Durch Einschieben nur eines ersten Anschlagschiebers 91 in das Gehäuse 6
werden im Zusammenwirken mit dem vierten Gegenanschlag 57 des abge
wandelten zweiten Übertragungsgliedes 5' wiederum die vierten Anschlagmit
tel geschaffen, die im Zusammenwirken mit dem Zylinderschloss 22 den
Schlüssel 21 in der verrasteten Verdrehposition festhalten.
Die Begrenzung der Verdrehbewegung bei tastendem Betätigungsmodus er
folgt auch hier durch die fünften Anschlagmittel aus dem alleinigen zweiten
Anschlagschieber 92 und dem vierten Gegenanschlag 57.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausfüh
rungsformen beschränkt, sondern umfasst auch alle im Sinne der Erfindung
gleichwirkenden Ausführungsformen. Statt der beschriebenen Handhaben
können auch eine andere, gleichwirkende Handhaben verwendet werden, z. B.
ein stirnseitig entsprechend geformter Betätigungsstab, der von vorn direkt in
Eingriff mit den Aussparungen 43' bzw. 53' des abgewandelten ersten oder
zweiten Übertragungsgliedes 4' bzw. 5' gebracht und daraus wieder entfernt
werden kann. Es ist auch möglich, dass bei Ausstattung der Wahltaste mit drei
Schaltstellungen nur ein erster Anschlagschieber 91 allein, ein zweiter An
schlagschieber 92 allein oder ein erster und ein zweiter Anschlagschieber 91
und 92 zusammen verwendet werden, um nur in einer der entsprechenden
Verdrehrichtung den rastenden oder tastenden Betätigungsmodus, gegebe
nenfalls mit freigebbarem oder festgehaltenem Schlüssel zu realisieren. Es
lässt sich die Ausführung der Erfindung für bestimmte Anwendungen durch die
Verwendung nur eines einzigen Schaltstößels 81 vereinfachen. Eine Vereinfa
chung zu Lasten der Zuverlässigkeit kann auch dadurch gegeben sein, dass
jeweils nur ein erster, zweiter und dritter Anschlag 66, 68 bzw. 28 ausgebildet
ist.
10
Knebel
11
Drehknopf
12
Rippensegmente
13
Führungskragen
14
erster Gegenanschlag
15
Seitenfläche
2
Schlüsselbetätiger
21
Schlüssel
22
Zylinderschloss
23
Abdeckung
24
Nasen
25
Schlosskern
26
Ausbildungen
27
Haltekragen
28
dritter Anschlag
281
Seitenfläche
29
Vertiefung
3
Frontring
4
erstes Übertragungsglied
40
Dichtungen
41
Rückseite
42
Schaltkurvenelemente
43
Schlitzsegmente
44
Vorderseite
45
Lichtdurchbruch
46
Kurvenspitze
47
vierter Gegenanschlag
471
Kantenfläche
4
' abgewandeltes erstes Über
tragungsglied
43
' Aussparungen
44
' Vorderseite
48
' dritter Gegenanschlag
481
' Seitenfläche
5
zweites Übertragungsglied
51
Rückseite
52
Schaltkurvenelemente
53
Schlitzsegmente
54
Vorderseite
55
Lichtdurchbruch
56
Kurvenspitze
57
vierter Gegenanschlag
571
Kantenfläche
59
zweiter Gegenanschlag
591
voranlaufende Kante
592
nachlaufende Kante
5
' abgewandeltes zweites
Übertragungsglied
53
' Aussparungen
54
' Vorderseite
58
' dritter Gegenanschlag
6
Gehäuse
61
Führungsleisten
62
zweites Widerlager
63
Nuten
64
Gegenrastmittel
65
Führungsrinne
66
erster Anschlag
67
Seitenfläche
68
zweiter Anschlag
69
Vertiefung
70
vierter Anschlag
71
zweite Einkerbung
81
Schaltstößel
82
Druckfeder
83
Außenkanten
84
erstes Widerlager
85
drittes Widerlager
86
Stirnfläche
87
Schrägfläche
88
Rastvertiefung
91
erster Anschlagschieber
92
zweiter Anschlagschieber
93
Rastmittel
94
erste Anschlagfläche
95
zweite Anschlagfläche
96
Schmalseite
97
Ausklinkung
98
Schmalseite
99
erste Einkerbung
Claims (15)
1. Modulare Wahltaste zur Betätigung von Kontaktelementen mit
- 1. einem Gehäuse (6);
- 2. einem Knebel (10), einem Drehknopf (11) oder dergleichen als dreh bare Handhabe;
- 3. einem drehfest an die Handhabe (10; 11) gekoppelten und im Ge häuse (6) gelagerten Übertragungsglied (4; 5), das eine axial wirk same Schaftkurve trägt;
- 4. Anschlagmittel aus bezüglich des Gehäuses (6) feststehenden An schlägen und mit der Handhabe (10; 11) verdrehbaren Gegenan schlägen zur Begrenzung des Verdrehwinkels der Handhabe (10; 11);
- 5. wenigstens einem im Gehäuse (6) unverdrehbar und gegen Feder mittel (82) axial verschieblich gelagerten Schaltstößel (81), der nach vorn über eine symmetrisch ausgebildete Stirnfläche (86) mit der Schaltkurve zusammenwirkt, wobei die Schaltkurve und die Stirnflä che (86) so ausgebildet sind, dass beim Erreichen eines bestimmten Verdrehwinkels gegenüber der Ruhestellung das Übertragungsglied (4; 5) am Schaltstößel (81) verrastet;
- 1. 3.1 das Übertragungsglied (4; 5) scheibenförmig ausgebildet ist und an der Rückseite (41; 51) axial abstehende Schaltkurvenelemente (42; 52) trägt;
- 2. 4.1 als Anschlagmittel bei gegenüber der Ruheposition rastender Ver
drehposition für die jeweilige Drehrichtung wirken:
- 1. 4.1.1.1 und bei drei Schaltstellungen: erste Anschlagmittel aus einem ersten Anschlag (66) im Gehäuse (6) und einem ersten Gegenanschlag (14) in der Handhabe (10; 11),
- 2. 4.1.1.2 dagegen bei zwei Schaltstellungen: zweite Anschlagmittel aus einem zweiten Anschlag (68) im Gehäuse (6) und einem zweiten Gegenan schlag (59) am Übertragungsglied (5);
- 3. 4.2 als Anschlagmittel bei gegenüber der Ruheposition tastender Ver drehposition für die jeweilige Drehrichtung wirken: fünfte Anschlag mittel aus einem in das Gehäuse (6) rastbar einzuschiebenden zweiten Anschlagschieber (92) und einem vierten Gegenanschlag (47; 57) am Übertragungsglied (4; 5), wobei in Verdrehrichtung der Winkelabstand zwischen der maßgeblichen zweiten Anschlagfläche (95) des zweiten Anschlagschiebers (92) und dem vierten Gegenan schlag (47; 57) kleiner als der Winkelabstand zwischen den ersten bzw. zweiten Anschlagmitteln (66, 14; 68, 59) ist.
2. Modulare Wahltaste zur Betätigung von Kontaktelementen mit
- 1. einem Gehäuse (6);
- 2. einer drehbaren Handhabe (2);
- 3. einem drehfest an die Handhabe (2) gekoppelten und im Gehäuse (6) gelagerten Übertragungsglied (4'; 5'), das eine axial wirksame Schaltkurve trägt;
- 4. Anschlagmittel aus bezüglich des Gehäuses (6) feststehenden An schlägen und mit der Handhabe (2) verdrehbaren Gegenanschlägen zur Begrenzung des Verdrehwinkels der Handhabe (2);
- 5. wenigstens einem im Gehäuse (6) unverdrehbar und gegen Feder mittel (82) axial verschieblich gelagerten Schaltstößel (81), der nach vorn über eine symmetrisch ausgebildete Stirnfläche (86) mit der Schaltkurve zusammenwirkt, wobei die Schaltkurve und die Stirnflä che (86) so ausgebildet sind, dass beim Erreichen eines bestimmten Verdrehwinkels gegenüber der Ruhestellung das Übertragungsglied (4'; 5') am Schaltstößel (81) verrastet;
- 1. 2.1 die Handhabe ein Schlüsselbetätiger (2) ist;
- 2. 3.1 das Übertragungsglied (4'; 5') scheibenförmig ausgebildet ist und an der Rückseite (41; 51) axial abstehende Schaltkurvenelemente (42; 52) trägt;
- 3. 4.1 als Anschlagmittel bei gegenüber der Ruheposition rastender Ver
drehposition für die jeweilige Drehrichtung wirken:
- 1. 4.1.2.1 bei in der Verdrehposition freigebbarem Schlüssel (21): dritte An schlagmittel aus einem gegenüber dem Gehäuse (6) feststehenden, dritten Anschlag (28) und einem dritten Gegenanschlag (48'; 58') am Übertragungsglied (4'; 5'),
- 2. 4.1.2.2 dagegen bei in der Verdrehposition festgehaltenem Schlüssel (21): vierte Anschlagmittel aus einem von hinten in das rückseitig offene Gehäuse (6) rastbar einzuschiebenden ersten Anschlagschieber (91) und einem vierten Gegenanschlag (47; 57) am Übertragungsglied (4'; 5'), wobei in Verdrehrichtung der Winkelabstand zwischen der maß geblichen erste Anschlagfläche (94) des ersten Anschlagschiebers (91) und dem vierten Gegenanschlag (47; 57) etwas kleiner als der Winkelabstand zwischen den dritten Anschlagmitteln (28, 48'; 28, 58') ist;
- 4. 4.2 als Anschlagmittel bei gegenüber der Ruheposition tastender Ver drehposition für die jeweilige Drehrichtung wirken: fünfte Anschlag mittel aus einem in das Gehäuse (6) anstelle des ersten Anschlag schiebers (91) rastbar einzuschiebenden zweiten Anschlagschieber (92) und dem vierten Gegenanschlag (47; 57) am Übertragungsglied (4'; 5'), wobei die maßgebliche zweite Anschlagfläche (95) des zwei ten Anschlagschiebers (92) in Verdrehrichtung vor der ersten An schlagfläche (94) des ersten Anschlagschiebers (91) positioniert ist.
3. Modulare Wahltaste zur Betätigung von Kontaktelementen mit
- 1. einem Gehäuse (6);
- 2. einer drehbaren Handhabe (10; 11; 2);
- 3. einem drehfest an die Handhabe (10; 11; 2) gekoppelten und im Ge häuse (6) gelagerten Übertragungsglied (4; 4'; 5; 5'), das eine axial wirksame Schaltkurve trägt;
- 4. Anschlagmittel aus bezüglich des Gehäuses (6) feststehenden An schlägen und mit der Handhabe (10; 11; 2) verdrehbaren Gegenan schlägen zur Begrenzung des Verdrehwinkels der Handhabe (10; 11; 2);
- 5. wenigstens einem im Gehäuse (6) unverdrehbar und gegen Feder mittel (82) axial verschieblich gelagerten Schaltstößel (81), der nach vorn über eine symmetrisch ausgebildete Stirnfläche (86) mit der Schaltkurve zusammenwirkt, wobei die Schaltkurve und die Stirnflä che (86) so ausgebildet sind, dass beim Erreichen eines bestimmten Verdrehwinkels gegenüber der Ruhestellung das Übertragungsglied (4; 4'; 5; 5') am Schaltstößel (81) verrastet;
- 1. 3.1 das Übertragungsglied (4; 4'; 5; 5') scheibenförmig ausgebildet ist und an der Rückseite (41; 51) axial abstehende Schaltkurvenele mente (42; 52) trägt;
- 2. 4.1 als Anschlagmittel bei gegenüber der Ruheposition rastender Ver
drehposition für die jeweilige Drehrichtung wirken:
- 1. 4.1.1 und bei einem Knebel (10), Drehknopf (11) oder dergleichen als
Handhabe,
- 1. 4.1.1.1 und bei drei Schaltstellungen: erste Anschlagmittel aus einem ersten Anschlag (66) im Gehäuse (6) und einem ersten Gegenanschlag (14) in der Handhabe (10; 11),
- 2. 4.1.1.2 dagegen bei zwei Schaltstellungen: zweite Anschlagmittel aus einem zweiten Anschlag (68) im Gehäuse (6) und einem zweiten Gegenan schlag (59) am Übertragungsglied (5),
- 2. 4.1.2 jedoch bei einem Schlüsselbetätiger (2) als Handhabe,
- 1. 4.1.2.1 und bei in der Verdrehposition freigebbarem Schlüssel (21): dritte Anschlagmittel aus einem gegenüber dem Gehäuse (6) feststehen den, dritten Anschlag (28) und einem dritten Gegenanschlag (48'; 58') am Übertragungsglied (4'; 5'),
- 2. 4.1.2.2 dagegen bei in der Verdrehposition festgehaltenem Schlüssel (21): vierte Anschlagmittel aus einem von hinten in das rückseitig offene Gehäuse (6) rastbar einzuschiebenden ersten Anschlagschieber (91) und einem vierten Gegenanschlag (47; 57) am Übertragungsglied (4'; 5'), wobei in Verdrehrichtung der Winkelabstand zwischen der maß geblichen erste Anschlagfläche (94) des ersten Anschlagschiebers (91) und dem vierten Gegenanschlag (47; 57) etwas kleiner als der Winkelabstand zwischen den dritten Anschlagmitteln (28, 48'; 28, 58') ist;
- 1. 4.1.1 und bei einem Knebel (10), Drehknopf (11) oder dergleichen als
Handhabe,
- 3. 4.2 als Anschlagmittel bei gegenüber der Ruheposition tastender Ver drehposition für die jeweilige Drehrichtung wirken: fünfte Anschlag mittel aus einem in das Gehäuse (6) anstelle des ersten Anschlag schiebers (91) rastbar einzuschiebenden zweiten Anschlagschieber (92) und dem vierten Gegenanschlag (47; 57) am Übertragungsglied (4; 4'; 5; 5'), wobei die maßgebliche zweite Anschlagfläche (95) des zweiten Anschlagschiebers (92) in Verdrehrichtung vor der ersten Anschlagfläche (94) des ersten Anschlagschiebers (91) positioniert ist.
4. Modulare Wahltaste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der zweite Anschlagschieber (92) leistenartig ausgebildet ist, sein vorderer
Teil an der Schmalseite (98) gegenüber der Verdrehrichtung der Hand
habe (10; 11) mit der Anschlagfläche (95) versehen ist und an seinem
hinteren Teil Rastmittel (93) zum Einrasten in entsprechende Gegenrast
mittel (64) des Gehäuses (6) aufweist.
5. Modulare Wahltaste nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die ersten und zweiten Anschlagschieber (91; 92) leistenartig ausge
bildet sind, ihr vorderer Teil an der Schmalseite (96; 98) gegenüber der
Verdrehrichtung der Handhabe (10; 11; 2) mit der Anschlagfläche (94; 95)
versehen sind und an ihrem hinteren Teil Rastmittel (93) zum Einrasten in
entsprechende Gegenrastmittel (64) des Gehäuses (6) aufweisen und
dass der erste Anschlagschieber (91) gegenüber dem zweiten Anschlag
schieber (92) im vorderen Teil zur Ausbildung der ersten Anschlagfläche
(94) mit einer Ausklinkung (97) versehen ist.
6. Modulare Wahltaste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im
Gehäuse (6) jeweils diametral gegenüberliegend zwei gleiche Schaltstößel
(81) geführt, zwei gleiche erste sowie zweite Anschläge (66; 68) ausgebil
det und zwei gleiche Gegenrastmittel (64) für die zweiten Anschlagschie
ber (92) ausgebildet sind.
7. Modulare Wahltaste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im
Gehäuse (6) jeweils diametral gegenüberliegend zwei gleiche Schaltstößel
(81) geführt, zwei gleiche dritte Anschläge (28) ausgebildet und zwei glei
che Gegenrastmittel (64) für die ersten und zweiten Anschlagschieber (91;
92) ausgebildet sind.
8. Modulare Wahltaste nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im
Gehäuse (6) jeweils diametral gegenüberliegend zwei gleiche Schaltstößel
(81) geführt, zwei gleiche erste, zweite sowie dritte Anschläge (66; 68; 28)
ausgebildet und zwei gleiche Gegenrastmittel (64) für die ersten und
zweiten Anschlagschieber (91; 92) ausgebildet sind.
9. Modulare Wahltaste nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, dass für drei Schaltstellungen ein erstes Übertragungsglied (4;
4') vorgesehen ist, an dessen Rückseite (41) beide Schaltkurvenelemente
(42) und dagegen winkelversetzt beide vierten, axial abstehenden Gegen
anschläge (47) jeweils zueinander um einen spitzen Winkel symmetrisch
versetzt ausgebildet sind.
10. Modulare Wahltaste nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, dass für zwei Schaltstellungen ein zweites Übertragungsglied (5;
5') vorgesehen ist, an dessen Rückseite (51) beide Schaltkurvenelemente
(52) und beide zweiten, axial abstehenden Gegenanschläge (59) jeweils
zueinander um 180° versetzt ausgebildet sind.
11. Modulare Wahltaste nach vorstehendem Anspruch, dadurch gekenn
zeichnet, dass für die Ruheposition sechste Anschlagmittel aus zwei dia
metral gegenüberliegenden vierten Anschlägen (70) im Gehäuse (6) und
den zweiten Gegenanschlägen (59) vorgesehen sind.
12. Modulare Wahltaste nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass an der als Knebel (10), Drehknopf (11) oder dergleichen ausgebilde
ten Handhabe rückseitig ausgebildete Rippensegmente (12) mit vordersei
tig am Übertragungsglied (4; 5) ausgebildeten Schlitzsegmenten (43; 53)
formschlüssig ineinandergreifen.
13. Modulare Wahltaste nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens zwei gegeneinander winkelversetzte Eingriffspositionen der
Handhabe (10; 11) zum zweiten Übertragungsglied (4; 5) bestehen.
14. Modulare Wahltaste nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass das Übertragungsglied (4; 5) mit einem Lichtdurchbruch (45; 55) ver
sehen ist.
15. Modulare Wahltaste nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass bei Verwendung eines Schlüsselbetätigers (2) als Handhabe ein Zy
linderschloss (22) mittels einer Abdeckung (23) unverdrehbar mit dem Ge
häuse (6) verbunden ist, dass rückseitige leistenartige Ausbildungen (26)
am verdrehbaren Schlosskern (25) formschlüssig in vorderseitige Ausspa
rungen (43'; 53') eines abgewandelten Übertragungsgliedes (4'; 5') ein
greifen, dass der dritte Anschlag (28) rückseitig am Zylinderschloss (22)
und der dritte Gegenanschlag (48'; 58') vorderseitig am abgewandelten
Übertragungsglied (4'; 5') ausgebildet ist.
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