DE624054C - Drehschalter fuer Rechts- und Linksgang mit durch ein Exzenter o. dgl. gesteuerter Ausloesung zweier gegenlaeufig beweglicher, mit dem Schaltrad umlaufender Sperriegel - Google Patents
Drehschalter fuer Rechts- und Linksgang mit durch ein Exzenter o. dgl. gesteuerter Ausloesung zweier gegenlaeufig beweglicher, mit dem Schaltrad umlaufender SperriegelInfo
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- DE624054C DE624054C DES107501D DES0107501D DE624054C DE 624054 C DE624054 C DE 624054C DE S107501 D DES107501 D DE S107501D DE S0107501 D DES0107501 D DE S0107501D DE 624054 C DE624054 C DE 624054C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
- H01H19/02—Details
- H01H19/10—Movable parts; Contacts mounted thereon
- H01H19/28—Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective or possible in only one direction
- H01H19/32—Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective or possible in only one direction acting with snap action
Landscapes
- Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
11. JANUAR 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
V£ 624054 KLASSE 21 c GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Dezember 1932 ab
Die Erfindung bezieht sich auf Federsprungwerke für Drehschalter mit Rechts- und Linksgang
mit durch ein Exzenter ο. dgl. gesteuerter Auslösung radial beweglicher, mit dem Schaltrad
umlaufender Sperriegel. Derartige Federsprungwerke werden besonders häufig bei elektrischen
Installationsdrehschaltern verwendet. Die Sprungwerke enthalten gewöhnlich einen
einzigen Sperriegel, der durch einen mit der
ίο Schalterachse verbundenen Exzenter gesteuert
wird und beim Bedienen der Handhabe das Schaltorgan erst freigibt, wenn die Sprungfedern
genügend gespannt sind.
Es sind Sprungwerke dieser Art bekannt, bei
x 5 denen die Rastenplatte mit ihren Rastenvorsprüngen und der Sperriegel in gleicher
Ebene liegen.
Es sind ferner Sprungwerke mit zwei Sperrriegeln bekanntgeworden, die aus nebeneinanderliegenden
und in ihrer Längsrichtung beweglichen Schiebern bestehen. Von diesen
beiden Schiebern wird aber je nach Rechtsoder Linksgang stets nur der eine oder andere,
und zwar in der gleichen Längsrichtung verschoben, und beide Schieber legen sich nur mit
dem einen Ende der in der Längsrichtung verschobenen äußeren Kante unmittelbar] gegen
nach innen gerichtete Vorsprünge einer ringförmigen Rastenplatte. Die Rastenplatten selbst
liegen nicht in einer Ebene mit den Riegeln, sondern oberhalb oder unterhalb, und sind für
den Anschlag der Riegel mit Nocken versehen. Da die; Schaltbewegung plötzlich und mit
großer Geschwindigkeit erfolgt, entsteht durch das einseitige unsymmetrische Anschlagen eine
verhältnismäßig große Beanspruchung des Werkes.
Für Drehschalter, die nur in einer Drehrichtung bedient werden können, sind auch
Sprungwerke bekannt, die zwei Sperriegel enthalten und sich bei der Auslösung stets beide
einander gegenläufig bewegen. Auch bei diesen Sprungwerken liegt die Rastenscheibe in einer
anderen Ebene als die Riegel, so daß die Riegel mit einem umgebogenen Fortsatz zur Anlage
kommen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Sprungwerk, das für Rechts- und Linksgang geeignet ist und
bei einfachem Aufbau eine denkbar günstige Beanspruchung des Werkes und seiner einzelnen
Teile sowie Anschlagstellen ergibt und dabei eine geringe Bauhöhe hat.
Erfindungsgemäß bilden die beiden gleichzeitig und einander gegenläufig ausgelösten
~*~) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Hans H. Willmann in Berlin,
Sperriegel des Sprungwerkes ebene, zu ihrer Mittelachse symmetrische Schieber, die sich in
der Ruhelage mit den beiden Enden der in ihrer Längsrichtung verschiebbaren äußeren Kante
unmittelbar gegen nach innen gerichtete symmetrische Vorsprünge einer ringförmigen Rastenplatte legen, die mit ihren Anlagekanten in der
gleichen Ebene wie der Riegel liegt. Dadurch, daß sich beim Schalten die beiden Sperriegel stets
ίο an zwei einander diametral gegenüberliegenden Enden gegen die Rastenplatte legen, wird nicht
nur eine symmetrisch zur Schalterachse wirkende Beanspruchung des Sprungwerkes erzielt, sondern
auch die Beanspruchung der Riegel und der zum Anschlag miteinander kommenden Stellen von Riegel und Rastenscheiben vermindert.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform.
der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt das Gesperre in der Ruhestellung, Fig. 2 das
gleiche Gesperre kurz vor dem Auslösen und Fig. 3 einen Querschnitt.
ι ist die Schalterachse, 2 eine ringförmige
Rastenplatte, die mit Löchern 3 zum Befestigen am Schaltersockel versehen ist. 4 und 5 sind
die beiden Sperriegel, die zu ihrer Mittelachse symmetrisch ausgebildet sind. Die Sperriegel,
die mit der ringförmigen Rastenplatte 2 in der gleichen Ebene liegen, wirken mit nach innen
gerichteten symmetrischen Vorsprüngen 7 der Rastenplatte 2 zusammen. Der gegenseitige
Abstand der symmetrischen Vorsprünge 7 der Rastenplatte voneinander ist annähernd gleich
der Breite der beiden Sperriegel 4 und 5. 6 ist ein mit der Schalterachse undrehbar gekuppelter
Auslöser. Die für das Verständnis der Erfindung nicht notwendigen Teile sind fortgelassen.
Wird die Schalterachse 1 gedreht, so wird dadurch eine nicht dargestellte Spannfeder gespannt.
Die Feder übt auf das Schaltorgan , eine Kraft aus, die bestrebt ist, das Organ mitzunehmen.
Die Bewegung des Schaltorgans wird aber dadurch verhindert, daß es mit den beiden Riegeln 4 und 5 gekuppelt ist. Die Riegel
4 und 5 sind aber beim Drehen der Schalterachse ι zunächst noch daran gehindert, diese
Bewegung mitzumachen, weil sie sich mit ihren beiden Enden gegen Vorsprünge 7 der Rastenscheibe
2 legen. Beim Weiterdrehen der Achse 1 gelangen die Nasen des Auslösers 6 an Mitnahmeflächen
der beiden Sperriegel 4 und 5. Sie bewegen von nun ab die beiden Riegel gegenläufig, derart, daß je ein Ende jedes Riegels
außer Eingriff mit dem Anschlag 7 gebracht wird. Eine Stellung des Gesperres kurz vor
dem Auslöseaugenblick ist durch Fig. 2 wiedergegeben, wobei angenommen ist, daß die Schalterachse
im Uhrzeigersinn bewegt wird. Das Auslösen erfolgt gleichzeitig an zwei diametral
gegenüberliegenden Stellen. Im Augenblick der Freigabe schnellen die beiden Riegel 4 und 5
unter dem Einfluß des mit ihnen gekuppelten, unter Federspannung stehenden Schaltorgans
in die nächste Schaltstellung. Dort schlagen sie gegen die Anschlagfläche der Vorsprünge 7,
und zwar erfolgt der Anschlag gleichzeitig an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen.
Da sich die beiden Sperriegel und der Auslöser 6 innerhalb der Aussparung der ringförmigen Rastenplatte 2 befinden, nimmt das Gesperre in
längsachsiger Richtung einen denkbar geringen Raum ein. Die Federn 8, welche die beiden
Riegel 4 und 5 in der Mittelstellung halten, können, wie die Zeichung zeigt, 'ebenfalls so
angeordnet werden, daß sie den Raumbedarf in längsachsiger Richtung nicht vergrößern. Außerdem
wird die Beanspruchung günstig aufgenommen, da sie in derselben Ebene auftritt, in der die Riegel und die Anschlagstellen der
Rastenscheibe liegen. Es besteht daher nicht die Gefahr, daß irgendwelche Ansätze der zusammenwirkenden
Teile des Gesperres überbeansprucht oder verbogen werden.
Die Platte 2 sowie auch die übrigen Teile des Gesperres lassen sich aus einfachen Stanzstücken
herstellen. Die Lage der beiden Riegel 4 und 5 gegenüber der Rastenplatte 2 kann dadurch
gesichert sein, daß die Platte 2 mit einer Abschluß- und Führungsscheibe (9 in Fig. 3)
überdeckt wird. An der entgegengesetzten Seite kann ebenfalls eine Führungscheibe (10 in
Fig. 3) vorgesehen sein, die gleichzeitig einen Teil des die Sprungfeder aufnehmenden Gehäuses
bilden kann. Statt eines mit Nasen versehenen Auslösers und einer durch. Federn
bewirkten kraftscblüssigen Rückführung der Sperriegel in ihre Mittellage kann man auch
formschlüssig wirkende Steuerexzenter anwenden, so daß die mit 8 bezeichneten Federn
in Fortfall kommen. An Stelle der dargestellten Schieber 4 und 5 kann man auch schieberartige
Riegel anderer Ausführungsart verwenden, wenn nur dafür gesorgt ist, daß das Anschlagen der
mit dem Kontaktorgan umlaufenden, gegenläufig beweglichen Riegel an diametral gegenüberliegenden
Stellen erfolgt, und die Anschlagstellen der Riegel und der ortsfesten Rastenscheibe
in derselben Ebene liegen wie die Riegel selbst.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Drehschalter für Rechts- und Linksgang mit durch ein Exzenter o. dgl. gesteuerter Auslösung zweier gegenläufig beweglicher, mit dem Schaltrad umlaufender Sperriegel, die an sich gegenüberliegenden Stellen der ortsfesten Gesperrenocken zum ■ Anschlag kommen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden gleichzeitig und einander gegenläufig ausgelösten Riegel aus ebenen, zu ihrer Mittelachse symmetrischen Schiebern bestehen, die sich mit den beiden Endender in ihrer Längsrichtung verschiebbaren äußeren Kanten unmittelbar gegen nach innen gerichtete symmetrische Vorsprünge einer ringförmigen Rastenplatte legen, die mit ihren Anlagekanten in der gleichen Ebene wie der Riegel liegt.
- 2. Drehschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Sperriegel durch in Schlitze beider Schieber eingreifende Blattfedern (8) in der Mittellage gehalten werden, die sich ebenfalls in der Ebene der Riegel befinden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES107501D DE624054C (de) | 1932-12-16 | 1932-12-16 | Drehschalter fuer Rechts- und Linksgang mit durch ein Exzenter o. dgl. gesteuerter Ausloesung zweier gegenlaeufig beweglicher, mit dem Schaltrad umlaufender Sperriegel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES107501D DE624054C (de) | 1932-12-16 | 1932-12-16 | Drehschalter fuer Rechts- und Linksgang mit durch ein Exzenter o. dgl. gesteuerter Ausloesung zweier gegenlaeufig beweglicher, mit dem Schaltrad umlaufender Sperriegel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE624054C true DE624054C (de) | 1936-01-11 |
Family
ID=7528148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES107501D Expired DE624054C (de) | 1932-12-16 | 1932-12-16 | Drehschalter fuer Rechts- und Linksgang mit durch ein Exzenter o. dgl. gesteuerter Ausloesung zweier gegenlaeufig beweglicher, mit dem Schaltrad umlaufender Sperriegel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE624054C (de) |
-
1932
- 1932-12-16 DE DES107501D patent/DE624054C/de not_active Expired
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