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DE19962033A1 - Garnspule - Google Patents

Garnspule

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Publication number
DE19962033A1
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Germany
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yarn
catch
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DE1999162033
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HUELSENFABRIK HERBSTER GMBH & CO.KG, 79650 SCHOPFHE
Original Assignee
Christian Majer GmbH and Co KG Maschinenfabrik
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Publication date
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • B65H75/28Arrangements for positively securing ends of material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Abstract

Garnspule (10) mit einem an ihrem Umfang angeordneten Fangbereich (11) und mindestens einem Klemmschlitz (13) für den Garnanfang, wobei zwischen dem Fangbereich (11) und dem mindestens einen Klemmschlitz (13) ein Fadenführungsbereich (14) angeordnet ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Garnspule mit einem an ihrem Um­ fang angeordneten Fangbereich und mindestens einem Klemm­ schlitz für den Garnanfang.
Im Zuge einer rationellen Fertigung müssen solche Garnspulen automatisch mit einem Garn bewickelt werden können. Dazu wird das aufzuwickelnde Garn der Garnspule tangential zugeführt, wobei dann der Garnanfang vom Fangbereich erfasst und an­ schließend im Klemmschlitz fixiert wird. Dieses Verfahren muss mit einer sehr hohen Zuverlässigkeit funktionieren, darf dünne Garne nicht beschädigen und darf die nach dem Spinnen auf das Garn gebrachte Spannung nicht unterbrechen.
In der EP 0 900 759 A1 ist eine Garnspule mit einer senkrecht zu ihrer Längsachse verlaufenden länglichen Fangausnehmung und einem sich daran anschließenden Klemmschlitz beschrieben. Bei dieser Erfindung tritt jedoch das Garn schlagartig in den Fangschlitz ein, wodurch ein Spannungsverlust eintritt. Außer­ dem gleitet das Garn zwischen dem Fangbereich und dem Klemm­ schlitz über eine Kante, die fast parallel zur Längsachse der Garnspule verläuft. Insbesondere dünne Garne können dadurch leicht reißen.
Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, eine Garnspule dahin gehend zu verbessern, dass die Gefahr des Reißens des Garns beim Einführen in den Klemmschlitz zukünftig reduziert wird.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe mittels einer Garn­ spule mit einem an ihrem Umfang angeordneten Fangbereich und mindestens einem Klemmschlitz für den Garnanfang, wobei zwi­ schen dem Fangbereich und dem mindestens einen Klemmschlitz ein Fadenführungsbereich angeordnet ist. Durch den Fadenfüh­ rungsbereich gibt es zukünftig am Ende des Fangbereichs keine Querkante mehr, an der das Garn entlanggleitet und dabei rei­ ßen kann. Dadurch wird in Zukunft die Menge an Abfallgarn reduziert. Statt über die Querkante wird das Garn jetzt durch den Fadenführungsbereich, der einen allmählichen Übergang zwischen Fangbereich und Klemmschlitz bildet, sanft und zwangsweise in die Mitte und den Grund des Klemmschlitzes geführt. Diese Art der Führung verhindert, dass sich die Fa­ denspannung abrupt ändert, und bewirkt, dass ein eventueller Spannungsverlust nahezu ausgeschlossen ist.
Aus fertigungstechnischen Gründen ist es auch möglich, dass zwischen dem Fangbereich und dem einzigen Klemmschlitz der Fadenführungsbereich angeordnet ist, wobei an dem gegenüber­ liegenden Ende des Fangbereichs ebenfalls ein Fadenführungs­ bereich angeordnet ist.
Der Fadenführungsbereich kann als eine Kerbe ausgebildet sein, wobei vorteilhafterweise seine Breite in ihrem Verlauf vom Fangbereich zum Klemmschlitz hin von der Breite des Fangbe­ reichs zur Breite des Klemmschlitzes stetig abnehmen kann.
Außerdem kann die Tiefe des Fadenführungsbereichs zum Klemm­ schlitz hin ebenfalls abnehmen. Durch diese Gestaltung des Fadenführungsbereichs wird das Garn ganz gezielt und allmäh­ lich in den Klemmschlitz geführt. Dabei muss das Garn aufgrund der besonderen Ausgestaltung des Fadenführungsbereichs keine Belastungsspitzen aufnehmen, wodurch es geschont und die Reiß­ gefahr reduziert wird.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung können die Flanken des als Kerbe ausgeführten Fadenführungsbereichs eine gekrümmte Ober­ fläche aufweisen. Dadurch wird der Anfangsbereich des Garns optimal in den Klemmschlitz geführt. Außerdem wird das ein­ zuführende Garn geschont. Wenn die Tiefe des Fadenführungs­ bereichs an ihrer tiefsten Stelle eine geringere Tiefe als die Tiefe des Fangbereichs aufweist, wird der Anfangsbereich des Garns ebenfalls optimal in den Klemmschlitz geführt.
Aus demselben Grund und zur Schonung des einzuführenden Garns können die Flanken eines als Kerbe ausgeführten Fadenführungs­ bereichs eine konkav oder konvex gekrümmte Oberfläche aufwei­ sen.
Ein als Fensterstanzung ausgebildeter Fangbereich ist ferti­ gungstechnisch einfach und somit kostengünstig herstellbar.
Die Fensterstanzung kann in der Mitte ihre größte Breite auf­ weisen und sich von dort zu ihren Enden hin verjüngen. Durch die Verjüngung der Fensterstanzung wird der Anfangsbereich des aufzuwickelnden Fadens kontinuierlich dem Fadenführungsbereich zugeführt. Durch diese Verjüngung kann die Stanzung auch we­ sentlich kürzer als bisher ausgeführt werden, wodurch Unwuch­ ten der Garnspule reduziert und Stabilitätsverluste minimiert werden. Durch die reduzierten Unwuchten sind zukünftig höhere Spulgeschwindigkeiten möglich.
Zur sicheren Überleitung des Garns zum Fadenführungsbereich, können die Ränder der Fensterstanzung zwischen ihrer Mitte und ihren Enden gekrümmt oder linear oder in einer Kombination aus linearen und gekrümmten Kanten verlaufen.
Vorteilhafterweise kann der Endbereich der Fensterstanzung halbkreisförmig ausgeführt sein, um die Ausbildung scharfer Kanten zu vermeiden.
Zwecks einer besonders guten Klemmung kann der mindestens eine Klemmschlitz einen V-förmigen Querschnitt aufweisen.
Vorzugsweise sind der Fangbereich und der mindestens eine Klemmschlitz in einer um die Garnspule herumlaufenden Sicke angeordnet, wodurch der Garnanfang dem Fangbereich besser zugeführt werden kann.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemä­ ßen Garnspule anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläu­ tert.
Im Einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht einer er­ findungsgemäßen Garnspule;
Fig. 2 einen vergrößerten Teilquerschnitt durch die Garnspule aus Fig. 1 entlang der Längsachse des Fangbereichs;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Fangbereich der Garnspule aus Fig. 1.
Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt einer längs geschnittenen Garn­ spule 10 mit einem Fangbereich 11, einem Fadenführungsbe­ reich 12 und einem Klemmschlitz 13. Der Fangbereich 11 ist hier in seiner Mitte abgeschnitten dargestellt. Die darge­ stellte Hälfte des Fangbereichs 11 muss sich als an der Schnittebene gespiegelt gedacht werden. Außerdem kann sich auch an der nicht dargestellten Hälfte des Fangbereichs 11 ein Fadenführungsbereich 12 und ein Klemmschlitz 13 anschließen, sodass die Garnspule 10 in beiden Wickelrichtungen eingesetzt werden kann. Ein hier nicht näher dargestellter Garnanfang wird tangential an die Garnspule 10 herangeführt, um vom Fang­ bereich 11 aufgenommen, von dort dem Fadenführungsbereich 12 zugeführt und anschließend im Klemmschlitz 13 fixiert zu wer­ den. Der Fadenführungsbereich 12 ist als eine Kerbe mit Kerb­ flanken 14 ausgebildet. Die Tiefe der Kerbe nimmt zum Klemm­ schlitz 13 hin ab. Der Kerbboden weist jedoch einen Schlitz 15 auf, der die gleiche Tiefe wie der Klemmschlitz 13 aufweist (Fig. 2). Außerdem nimmt die Breite des Fadenführungsbe­ reichs 12 in ihrem Verlauf vom Fangbereich 11 zum Klemm­ schlitz 13 hin von der Breite des Fangbereichs 11 zur Breite des Klemmschlitzes 13 stetig ab (Fig. 1). Dadurch wird der Fadenanfang kontiniuierlich dem Klemmschlitz 13 zugeführt. Außerdem muss der Faden im Moment des Festklemmens keine Belastungsspitze aufnehmen.
Aus der Schnittdarstellung aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass der Fangbereich 11 als Fensterstanzung ausgeführt ist. Der anschließende Fadenführungsbereich 12 weist die gleiche Ge­ samttiefe wie der Klemmschlitz 13 auf, ist in seinem oberen Bereich jedoch als breite Kerbe ausgebildet, die zum Klemm­ schlitz 13 hin in der Tiefe abnimmt. Außerdem verjüngen sich die vorzugsweise gewölbten Flanken 14, wie aus Fig. 1 zu sehen ist. Sowohl der Fangbereich 11 als auch der Fadenführungsbe­ reich 12 und der Klemmschlitz 13 sind in einer sickenförmigen Vertiefung 16 der Garnspule 10 angeordnet.
Fig. 3 zeigt eine Draufansicht des Fangbereichs 11 aus Fig. 1. Der Fangbereich 11 weist in der Mitte seine größte Breite auf und verjüngt sich zu seinen halbkreisförmig ausgebildeten Enden 20 hin. Durch diesen sich zu den Enden 20 hin verjüngen­ den Verlauf des Fangbereichs 11 kann der Fadenanfang optimal dem Fadenführungsbereich 12 zugeführt werden. Die Ränder des als Fensterstanzung ausgeführten Fangbereichs 11 können zwi­ schen ihrer Mitte und ihren Enden gekrümmt oder linear ver­ laufen. Die hier dargestellte Kombination aus einem zur Mitte der Stanzung hinführenden gekrümmten Rand und einer zum Füh­ rungsbereich 12 gerade und unter einem kleinen Winkel verlau­ fenden Rand garantiert, dass das Garn ständig geführt und sicher in die Mitte des Fangbereichs 11 geleitet wird. Durch diese Zwangsführung wird das Garn in die Kehlen des Fadenfüh­ rungsbereichs 12 geführt und liegt dort stabil. Damit sind die Voraussetzungen für eine sehr hohe Fangrate gegeben.

Claims (13)

1. Garnspule (10) mit einem an ihrem Umfang angeordneten Fangbereich (11) und mindestens einem Klemmschlitz (13) für den Garnanfang, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Fangbereich (11) und dem mindestens einen Klemm­ schlitz (13) ein Fadenführungsbereich (12) angeordnet ist.
2. Garnspule (10) nach Anspruch 1, mit einem einzigen Klemm­ schlitz (13), zwischen dem und dem Fangbereich (11) ein Fadenführungsbereich (12) angeordnet ist, dadurch gekenn­ zeichnet, dass an dem gegenüberliegenden Ende des Fangbe­ reichs (11) auch ein Fadenführungsbereich angeordnet ist.
3. Garnspule (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der Fadenführungsbereich (12) als eine Kerbe ausgebildet ist.
4. Garnspule (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Fadenführungsbe­ reichs (12) in ihrem Verlauf vom Fangbereich (11) zum Klemmschlitz (13) hin von der Breite des Fangbereichs (11) zur Breite des Klemmschlitzes (13) stetig abnimmt.
5. Garnspule (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe des Fadenführungsbe­ reichs (12) zum Klemmschlitz (13) hin abnimmt.
6. Garnspule (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe des Fadenführungsbereichs (12) an ihrer tiefsten Stelle eine geringere Tiefe als die Tiefe des Fangbereichs (11) aufweist.
7. Garnspule (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanken (14) der Kerbe (12) eine konkav oder konvex gekrümmte Oberfläche aufweisen.
8. Garnspule (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Fangbereich (11) als eine Fensterstanzung ausgebildet ist.
9. Garnspule (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fensterstanzung in der Mitte ihre größte Breite aufweist und sich von dort zu ihren Enden (20) hin ver­ jüngt.
10. Garnspule (10) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Ränder der Fensterstanzung zwischen ihrer Mitte und ihren Enden (20) gekrümmt oder linear oder in einer Kombination aus linearen und gekrümmten Kanten verlaufen.
11. Garnspule (10) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich (20) der Fensterstan­ zung (11) halbkreisförmig ausgeführt ist.
12. Garnspule (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Klemmschlitz (13) einen V-förmigen Querschnitt aufweist.
13. Garnspule (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Fangbereich (11) und der Klemm­ schlitz (13) in einer um die Garnspule herumlaufenden Sicke (16) angeordnet sind.
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