DE19962888A1 - Filter, insbesondere Ansaugluftfilter - Google Patents
Filter, insbesondere AnsaugluftfilterInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Filter, insbesondere zum Filtrieren von Ansaugluft einer Brennkraftmaschine, mit einem Gehäuse, das einen Filtereinsatz und eine Membran aufweist, die so ausgebildet ist, daß sie durch Schall im Gehäuse zu Schwingungen angeregt wird und so für diesen Schall absorbierend wirkt. DOLLAR A Um die Herstellung eines derartigen Filters zu vereinfachen, wird vorgeschlagen, die Membran und ein Teil des Gehäuses als einstückiges Bauteil auszubilden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Filter, insbesondere zum Filtrie
ren von Ansaugluft einer Brennkraftmaschine, mit den Merkma
len des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Ein bekanntes Filter dieser Art besitzt ein Gehäuse, das ei
nen Filtereinsatz und eine Membran enthält, die so ausgebil
det ist, daß sie durch Schall, der bei bestimmten Betriebs
zuständen im Gehäuse herrscht, zu Schwingungen angeregt wird
und so für diesen Schall absorbierend wirkt. Beispielsweise
wird in das Gehäuse eine Schaumstoffeinlage eingeklebt, wo
bei eine dem Gehäuseinneren ausgesetzte Oberfläche dieser
Schaumstoffeinlage verhautet ist und so eine im wesentlichen
geschlossene Haut bildet. Die schallabsorbierende Membran
wird dabei durch diese Haut der Schaumstoffeinlage gebildet.
Das Montieren einer derartigen Schaumstoffeinlage erfordert
einen separaten Montageschritt sowie eine separate Herstel
lung der Schaumstoffeinlage, wodurch die Ausbildung eines
derartigen Filters relativ aufwendig ist.
Aus der DE 44 38 556 A1 ist ein Filter bekannt, dessen Ge
häuse eine Gittergrundstruktur aufweist, die mit einem
schalldämpfenden Material umhüllt ist.
Die DE 197 47 271 A1 zeigt ein Filter, in dessen Gehäuse ein
Durchbruch ausgebildet ist, an den ein Kanal angeschlossen
ist, der mit einer akustischen Membran verschlossen ist. Der
Kanal wird dabei durch eine ringförmiges Dichtelement gebildet,
das einenends den Durchbruch dicht einfaßt und andere
nends dicht an einem Blechteil der Fahrzeugkarosserie an
liegt. Die den Kanal verschließende Membran wird dabei durch
dieses Blechteil der Fahrzeugkarosserie gebildet. Durch die
se Bauweise wird eine gezielte Schalleinleitung in das
Blechteil erreicht, die zur Optimierung der Geräuschentwick
lung im Fahrzeuginneren, insbesondere beim Beschleunigen,
dient.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem,
ein Filter der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß
es relativ einfach und somit preiswert herstellbar ist.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch ein Filter mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, die Mem
bran bereits im Rahmen der Herstellung des Gehäuses in die
ses zu integrieren. Beispielsweise wird das Gehäuse bzw. ein
Gehäuseteil durch ein Spritzgußverfahren hergestellt, wobei
in der Spritzform bereits die Membran berücksichtigt ist, so
daß in einem Spritzvorgang Gehäuse bzw. Gehäuseteil und Mem
bran gleichzeitig ausgebildet werden. Für den Fall, daß das
Gehäuse und die Membran aus unterschiedlichen Materialien
bestehen, kann beispielsweise ein zweistufiges Spritzgußver
fahren ausgeführt werden, bei dem zunächst in einer ersten
Stufe das eine Element, vorzugsweise das Gehäuse bzw. das
Gehäuseteil, hergestellt wird und an das in einer zweiten
Stufe das andere Bauelement, vorzugsweise die Membran, ange
formt, z. B. angespritzt, wird. Das erfindungsgemäße Filter
wird vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt; bei verschie
denen Materialien für Membran und Gehäuse werden kompatible
Kunststoffe verarbeitet.
Durch die Schwingungsanregung der Membran aufgrund des im
Gehäuse herrschenden Schalls wird dem Schall Energie entzo
gen, wodurch sich eine schalldämpfende Wirkung ergibt. Die
schalldämpfende Wirkung kann dabei hinsichtlich bestimmter
Frequenzen oder Frequenzbänder eingestellt werden. Um die
Schwingungseigenschaft der Membran und somit deren Dämp
fungswirkung zu beeinflussen, kann beispielsweise die Masse
der Membran verändert werden. Ebenso bewirkt eine Verände
rung der Steifigkeit bzw. der Federelastizität der Membran
eine Veränderung der Dämpfungseigenschaft.
Durch den erfindungsgemäßen Aufbau vereinfacht sich die Her
stellung des Filters, da kein zusätzlicher Aufwand zur Her
stellung und zur Montage einer separaten Membran erforder
lich ist.
Bei einer anderen Ausführungsform kann die Membran im Gehäu
se einen Hohlraum abtrennen. Die in diesem Hohlraum enthal
tene Luft wirkt als Feder, deren Federsteifigkeit mit der
Steifigkeit der. Membran gekoppelt ist, wodurch das Schwin
gungsverhalten und somit die Dämpfungswirkung der Membran
beeinflußt ist.
Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform kann die Mem
bran eine Außenwand des Gehäuses bilden, wodurch sich außer
dem eine Materialeinsparung ergibt.
Bei einer als Außenwand des Gehäuses ausgebildeten Membran
kann deren Dämpfungseigenschaft auch dadurch beeinflußt wer
den, daß auf der Gehäuseaußenseite an der Membran ein Mas
seelement befestigt ist, das durch die schwingende Membran
selbst zu Schwingungen angeregt werden kann. Es ist klar,
daß das Masseelement dabei so gelagert oder angeordnet ist,
daß es Relativbewegungen bzw. Schwingungen bezüglich des.
Filtergehäuses ausführen kann. Durch die Art der Kopplung
zwischen der Membran und diesem Masseelement kann ebenfalls
die Dämpfungswirkung der Membran beeinflußt werden. Die
Kopplung kann beispielsweise federnd und/oder dämpfend aus
gebildet sein.
Bei einer Ausführungsform, bei der die Membran im Gehäusein
neren einen Hohlraum abtrennt, kann die Dämpfungswirkung der
Membran auch dadurch beeinflußt werden, daß in diesen Hohl
raum ein schallabsorbierender Stoff eingebracht wird. Andere
Maßnahmen werden darin gesehen, daß das Gehäuse in einem dem
Hohlraum zugeordneten Wandabschnitt wenigstens eine Öffnung
enthält, durch die der Hohlraum mit der Umgebung des Gehäu
ses kommuniziert.
Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den
Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung an
hand der Zeichnungen.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nach
stehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der je
weils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kom
binationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den
Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den
Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Be
schreibung näher erläutert.
Es zeigen, jeweils schematisch,
Fig. 1 bis 11 stark vereinfachte Längsschnitte durch ver
schiedene Ausführungsformen erfindungsgemä
ßer Filter und
Fig. 12 bis 14 Detailansichten der Anbindung einer Membran
an ein Gehäuse bei verschiedenen Ausfüh
rungsformen des erfindungsgemäßen Filters.
Entsprechend den Fig. 1 bis 11 weist jedes Filter 1 nach der
Erfindung ein Filtergehäuse 2 auf, das einen Filtereinsatz 3
und eine Membran 4 aufweist. Außerdem besitzt das Gehäuse 2
einen Rohlufteinlaß 5 stromauf des Filtereinsatzes 3 sowie
einen Reinluftauslaß 6 stromab des Filtereinsatzes 3. Bei
einem als Ansaugluftfilter ausgebildeten Filter 1 filtriert
der Filtereinsatz 3 die Rohluft bevor diese einer Brenn
kraftmaschine zugeführt wird.
Um die Schallemission in eine Umgebung 7 aufgrund einer
Luftschallübertragung durch das Filter 1 zu reduzieren, ist
die Membran 4 schallabsorbierend ausgebildet. Zu diesem
Zweck besteht die Membran 4 aus einer Wand, deren Steifig
keit und/oder deren Anbindung an das Gehäuse 2 so gewählt
ist, daß der in einem Inneren 8 des Gehäuses 2 herrschende
Schall die Wand bzw. Membran 4 zu Schwingungen anregen kann.
Diese Schwingungen sind dabei durch einen Doppelpfeil 9 sym
bolisch dargestellt. Durch die Schwingungsanregung der Mem
bran 4 wird dem Schall Energie entzogen, wodurch sich die
Schallemission in die Umgebung 7 dementsprechend reduziert.
Die Dämpfungswirkung dieser Membran 4, d. h. ihre schallab
sorbierende Wirkung hinsichtlich bestimmter Frequenzen bzw.
Frequenzbänder sowie die Intensität der Schallabsorption,
hängt von verschiedenen Maßnahmen ab. Beispielsweise bilden
die Steifigkeit oder Elastizität der Membran 4 sowie deren
Masse wichtige Einflussgrößen.
Das Gehäuse 2 wird vorzugsweise aus mehreren Gehäuseteilen
2a und 2b sowie gegebenenfalls 2c gebildet. Diese Gehäuse
teile 2a bis 2c sind vorzugsweise miteinander reibver
schweißt, wobei diese Reibschweißverbindungen symbolisch
dargestellt und mit 10 bezeichnet sind.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 trennt die Membran 4 im
Inneren 8 des Gehäuses 2 einen Hohlraum 11 ab, der ein Gas
volumen, insbesondere ein Luftvolumen einschließt. Dieses
abgeschlossene Gasvolumen wirkt dabei wie eine Feder mit der
Membran 4 zusammen, wodurch deren Schwingungseigenschaft und
somit deren Dämpfungswirkung beeinflußt wird. Durch die Wahl
des Volumens dieses Hohlraumes 11 sowie den darin herrschen
den Druck kann die Dämpfungswirkung auf bestimmte Frequenzen
bzw. Frequenzbänder eingestellt werden.
Entsprechend Fig. 2 kann in diesen Hohlraum 11 ein schallab
sorbierender Stoff 12 eingebracht werden. Dieser Stoff 12
besteht vorzugsweise aus einem offenporigen Schaumstoff oder
aus Glaswolle und bewirkt eine Veränderung der Federeigen
schaft des Luftvolumens im Hohlraum 11 und somit eine Beein
flussung der Dämpfungswirkung der Membran 4.
Entsprechend der Variante gemäß Fig. 3 kann der gesamte
Hohlraum 11 von dem schallabsorbierenden Stoff 12 ausgefüllt
sein, wodurch sich die Membran 4 auf der dem Hohlraum 11 zu
gewandten Seite auf dem Stoff 12 abstützt. Auch diese
Maßnahme bewirkt eine Veränderung der Schalldämpfungswirkung
der Membran 4.
Entsprechend der Ausführungsform gemäß Fig. 4 kann in einem
dem Hohlraum 11 zugeordneten Wandabschnitt, hier in einem
Boden 13 wenigstens eine Öffnung 14 enthalten sein, durch
die der Hohlraum 11 mit der Umgebung 7 kommuniziert. Im vor
liegenden Ausführungsbeispiel sind drei Öffnungen 14 in den
Boden 13 eingebracht. Auch diese Maßnahme bewirkt eine Ver
änderung des Dämpfungsverhaltens der Membran 4. Es ist klar,
daß die in Fig. 4 gezeigte Maßnahme auch bei den entspre
chenden anderen Ausführungsformen der anderen Figuren zu
sätzlich zur Anwendung kommen kann.
Während bei den Ausführungsformen der Fig. 1 bis 4 die
einteilige Ausbildung der Membran 4 und des Gehäuses 2 bzw.
des Gehäuseteils 2b vorzugsweise durch ein Spritzgußverfah
ren herstellbar ist, zeigt Fig. 5 eine Variante, bei der das
untere Gehäuseteil 2c Integral mit der Membran 4 durch ein
Blasformverfahren oder dergleichen hergestellt werden kann.
Entsprechend Fig. 6 kann die Membran 4 bei einer anderen
Ausführungsform auch so ausgestaltet sein, daß sie sich
nicht über den gesamten Querschnitt des Gehäuses 2 er
streckt, wodurch ebenfalls das Schwingungsverhalten und so
mit die Dämpfungswirkung der Membran 4 verändert werden
kann.
Während die Variante gemäß Fig. 6 einen waagerechten Einbau
der Membran 4 zeigt, ist bei der Ausführungsform gemäß Fig.
7 eine vertikale Anordnung der Membran 4 wiedergegeben. Dar
über hinaus macht Fig. 7 klar, daß auch mehrere Membranen 4
im Gehäuse 2 angeordnet sein können, die außerdem unter
schiedlich ausgebildet sein können. Durch diese Maßnahme
kann ebenfalls die Dämpfungswirkung der Membrananordnung be
einflußt werden.
Bei einer speziellen Ausführungsform gemäß Fig. 8 bildet die
Membran 4 eine Außenwand des Gehäuses 2. Auch diese Ausfüh
rungsform unterscheidet sich beispielsweise von der in Fig.
1 wiedergegebenen Ausführungsform bezüglich ihres Dämpfungs
verhaltens.
Fig. 9 zeigt eine Weiterbildung der in Fig. 8 wiedergegebe
nen Ausführungsform, bei der ein Masseelement 15 mit der die
Außenwand bildenden Membran 4 gekoppelt ist. Diese Kopplung
erfolgt hier über Kopplungsglieder 16, die eine Federwirkung
und/oder eine Dämpferwirkung aufweisen können. Anstelle der
zwei dargestellten Kopplungsglieder 16 kann auch ein einzel
nes Kopplungsglied zur Verbindung des Masseelements 15 mit
der Membran 4 ausreichen. Bei der in Fig. 9 dargestellten
Ausführungsform ist das Masseelement 15 als Wärmeabschirm
blech ausgebildet, das beispielsweise aus einem Metall be
steht und das Gehäuse 2 vor einer gefährlichen Erhitzung
schützt. Dieses Wärmeabschirmblech oder Masseelement 15 ist
dabei so angeordnet, daß es relativ zum Gehäuse 2 beweglich
an der Membran 4 gehaltert ist, so daß die Membran 4 auch
das als Masseelement 15 dienende Blech zu Schwingungen anregen
kann. Dadurch wird die Absorptionswirkung der Membran 4
beeinflußt. Als weitere Einflußgröße kommt die Wirkung der
Kopplungsglieder 16 hinzu.
Bei einer anderen Ausführungsform gemäß Fig. 10 wird zur.
Ausbildung der Membran 4 ein offenporiger Schaum 17 in das
Gehäuse eingespritzt. Der Schaum 17 weist eine dem Ge
häuseinneren 8 ausgesetzte Oberfläche 18 auf, die durch ei
nen entsprechenden Herstellungsschritt verhautet wird,
wodurch der Schaumstoff 17 eine im wesentlichen geschlossenpo
rige Haut erhält, die dann die Membran 4 bildet. Ein derar
tiges An- oder Einspritzen des Schaumstoffes 17 kann relativ
einfach in den Herstellungsprozess des Gehäuses 2 implemen
tiert werden, so daß eine integrale Herstellung des Gehäuses
2 mit dem Schaumstoff 17 und somit mit der Membran 4 möglich
ist.
In Fig. 11 wird durch an der Membran 4 ausgebildete
Verdickungen 19 beispielhaft gezeigt, wie gezielte, lokale Masse
änderungen der Membran 4 zur Einstellung eines gewünschten
Dämpfungsverhaltens der Membran 4 verwendet werden können.
Derartige Verdickungen 19 können im Rahmen eines Spritzguß
verfahrens besonders einfach realisiert werden.
Die Fig. 12 bis 14 zeigen in einer vergrößerten Darstel
lung einen Randbereich 20 der Membran 4, in dem die Anbin
dung der Membran 4 an das Gehäuse 2 realisiert ist und der
im folgenden auch als Verbindungszone 20 bezeichnet wird.
Entsprechend Fig. 12 können die Membran 4 und das Gehäuse 2
aus dem selben Material bestehen, außerdem können Membran 4
und Gehäuse 2 die selbe Wanddicke aufweisen. Die schallab
sorbierende Schwingungseigenschaft wird hierbei durch die
besondere Verbindung der Membran 4 mit dem Gehäuse 2 reali
siert, die in der Verbindungszone 20 eine reduzierte Wand
stärke aufweist. Durch die reduzierte Wandstärke wird diese
Verbindungszone 20 biegeweicher als die daran angrenzenden
Bereiche des Gehäuses 2 und der Membran 4, dementsprechend
kann die Membran 4 Schwingungen relativ zum Gehäuse 2 aus
führen.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 13 ist die Verbindungszo
ne 20 nach Art eines Faltenbalgs geformt, wodurch sich eine
besonders große Elastizität und Schwingungsfähigkeit für die
Membran 4 einstellen kann. Auch bei der Variante gemäß Fig. 13
bestehen Membran 4 und Gehäuse 2 aus dem selben Material.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 14 sind für die Membran 4
und das Gehäuse 2 unterschiedliche Materialien vorgesehen,
die sich insbesondere durch ihre Elastizität voneinander un
terscheiden. Die Anbindung der Membran 4 an das Gehäuse 2
erfolgt dabei im Rahmen des Herstellungsprozesses, der durch
ein Spritzgußverfahren gebildet wird. Dabei wird die Membran
4 an das Gehäuse 2 angespritzt, wodurch sich in der Verbin
dungszone eine stoffschlüssige Verbindung zwischen dem Mate
rial des Gehäuses 2 und dem Material der Membran 4 ausbil
det. Die dabei verwendeten Materialien, vorzugsweise Kunst
stoffe, sind dementsprechend kompatibel ausgewählt.
Um eine elastische Anbindung zwischen Membran 4 und Gehäuse
2 zu erzielen, kann die Verbindungszone 20 auch mit Unter
brechungen, z. B. mit Durchbrüchen und Öffnungen, versehen
sein.
Claims (16)
1. Filter, insbesondere zum Filtrieren von Ansaugluft ei
ner Brennkraftmaschine, mit einem Gehäuse (2), das einen
Filtereinsatz (3) und eine Membran (4) aufweist, die so aus
gebildet ist, daß sie durch Schall im Gehäuse (2) zu Schwin
gungen angeregt wird und so für diesen Schall absorbierend
wirkt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Membran (4) und ein Teil (2b; 2c) des Gehäuses (2)
als einstückiges Bauteil ausgebildet sind.
2. Filter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bauteil ein Spritzgußbauteil ist.
3. Filter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Membran (4) und das Gehäuseteil (2b; 2c) aus demsel
ben Material bestehen.
4. Filter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Membran (4) und das Gehäuseteil (2b; 2c) aus ver
schiedenen Materialien bestehen.
5. Filter nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Spritzgußbauteil durch ein zweistufiges Spritzguß
verfahren hergestellt ist, wobei in einer ersten Stufe das
Gehäuseteil (2b; 2c) spritzgeformt wird und in einer zweiten
Stufe die Membran (4) an das Gehäuseteil (2b; 2c) ange
spritzt wird.
6. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Inneren (8) des Gehäuses (2) ein offenporiger Schaum
(17) an das Gehäuse (2) angespritzt ist, dessen dem Ge
häuseinneren (8) ausgesetzte Oberfläche (18) verhautet ist
und so eine im wesentlichen geschlossene Haut des Schaumes
(17) bildet, wobei die Membran (4) durch die Haut des Schau
mes (17) gebildet ist.
7. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (2) im wesentlichen geschlossen ist.
8. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Membran (4) zumindest in einer mit dem Gehäuseteil
(2b; 2c) verbundenen Verbindungszone (20) eine kleinere
Steifigkeit aufweist als das Gehäuse (2).
9. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Membran (4) im Gehäuse (2) einen Hohlraum (11) ab
trennt.
10. Filter nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Hohlraum (11) ein schallabsorbierender Stoff (12),
insbesondere Schaumstoff oder Glaswolle, untergebracht ist.
11. Filter nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlraum (11) durch den schallabsorbierenden Stoff
(12) ausgefüllt ist, so daß sich die Membran (4) an diesem
Stoff (12) abstützt.
12. Filter nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (2) in einem dem Hohlraum (11) zugeordneten
Wandabschnitt (13) mindestens eine Öffnung (14) enthält,
durch die der Hohlraum (11) mit der Umgebung (7) des Gehäu
ses (2) kommuniziert.
13. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Membran (4) eine Außenwand des Gehäuses (2) bildet.
14. Filter nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Außenseite des Gehäuses (2) an der als Außenwand
ausgebildeten Membran (4) ein Masseelement (15) befestigt
ist, derart, daß das Masseelement (15) durch die Membran (4)
zu Schwingungen angeregt wird.
15. Filter nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Masseelement (15) als Wärmeabschirmblech ausgebildet
ist.
16. Filter nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Masseelement (15) über wenigstens ein Feder-
und/oder Dämpferglied (16) an der Membran (4) befestigt ist.
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE19962888A DE19962888A1 (de) | 1999-12-24 | 1999-12-24 | Filter, insbesondere Ansaugluftfilter |
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Publications (1)
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