DE19960373A1 - Schwenktürantrieb, insbesondere Kraftfahrzeugtürantrieb für beispielsweise (Heck-)Klappen, Kofferraumdeckel oder dergleichen - Google Patents
Schwenktürantrieb, insbesondere Kraftfahrzeugtürantrieb für beispielsweise (Heck-)Klappen, Kofferraumdeckel oder dergleichenInfo
- Publication number
- DE19960373A1 DE19960373A1 DE19960373A DE19960373A DE19960373A1 DE 19960373 A1 DE19960373 A1 DE 19960373A1 DE 19960373 A DE19960373 A DE 19960373A DE 19960373 A DE19960373 A DE 19960373A DE 19960373 A1 DE19960373 A1 DE 19960373A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drive
- rack
- swing door
- door
- movements
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 4
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F15/00—Power-operated mechanisms for wings
- E05F15/60—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators
- E05F15/603—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors
- E05F15/611—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors for swinging wings
- E05F15/63—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors for swinging wings operated by swinging arms
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F15/00—Power-operated mechanisms for wings
- E05F15/60—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators
- E05F15/603—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors
- E05F15/611—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors for swinging wings
- E05F15/616—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors for swinging wings operated by push-pull mechanisms
- E05F15/619—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors for swinging wings operated by push-pull mechanisms using flexible or rigid rack-and-pinion arrangements
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
- E05Y2201/00—Constructional elements; Accessories therefor
- E05Y2201/60—Suspension or transmission members; Accessories therefor
- E05Y2201/622—Suspension or transmission members elements
- E05Y2201/71—Toothed gearing
- E05Y2201/722—Racks
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
- E05Y2900/50—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
- E05Y2900/53—Type of wing
- E05Y2900/546—Tailboards, tailgates or sideboards opening upwards
Landscapes
- Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
Abstract
Es handelt sich um einen Schwenktürantrieb, insbesondere Kraftfahrzeugtürantrieb für beispielsweise (Heck-)Klappen (1), Kofferraumdeckel oder dergleichen. Dieser besitzt in seinem grundsätzlichen Aufbau eine Antriebsvorrichtung (3) mit Antriebswelle (4) und eine von der Antriebsvorrichtung (3) beaufschlagbare Abtriebseinrichtung (5). Diese Abtriebseinrichtung (5) verschwenkt eine angeschlossene Schwenktür (1), insbesondere Kraftfahrzeugtür, um eine Türachse (2). Erfindungsgemäß weist die Abtriebseinrichtung (5) eine Zahnstange (6) und einen hieran angeschlossenen sowie mit der Schwenktür (1) verbundenen Schwenkhebel (7) auf. Dieser Schwenkhebel (7) führt durch Stellbewegungen der Zahnstange (6) verursachte Rotationen um seine Hebelachse (2) auf. Im Zuge dieser Stellbewegung weicht die Zahnstange (6) rotativ aus.
Description
Die Erfindung betrifft einen Schwenktürantrieb,
insbesondere Kraftfahrzeugtürantrieb für beispielsweise
(Heck-)Klappen, Kofferraumdeckel oder dergleichen, mit
einer Antriebsvorrichtung mit Antriebswelle, und mit einer
von der Antriebsvorrichtung beaufschlagbaren Abtriebs
einrichtung, welche eine angeschlossene Schwenktür, insbe
sondere Kraftfahrzeugtür, um eine Türachse verschwenkt.
Solche Schwenktürantriebe sind aus der Praxis bekannt und
greifen beispielsweise auf eine hydraulische Zylinder-/Kol
benanordnung als Antriebsvorrichtung zurück. Derartiges ist
schon deshalb aufwendig, weil für die erforderliche
Dichtigkeit des Hydraulikmediums gesorgt werden muss und im
Übrigen eine spezielle Hydraulikmediumversorgung erforder
lich ist. Außerdem bauen derartige Antriebe in der Regel
ausladend, was im Hinblick auf zumeist beengte Einbau
verhältnisse nachteilig ist. Denn derartige Kraft
fahrzeugtürantriebe werden üblicherweise im hinteren
Kotflügel oder auch im Dachbereich plaziert. Hier steht
jedoch nur begrenzter Einbauraum zur Verfügung.
Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, einen
Schwenktürantrieb der eingangs beschriebenen Gattung so
weiterzubilden, dass mit geringem Aufwand eine besonders
kompakte Ausgestaltung gelingt.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung bei einem
gattungsgemäßen Schwenktürantrieb vor, dass die Abtriebs
einrichtung eine Zahnstange und einen hieran angeschlossenen
sowie mit der Schwenktür verbundenen Schwenkhebel aufweist,
wobei der Schwenkhebel durch Stellbewegungen der Zahnstange
verursachte Rotationen um seine Hebelachse ausführt, und
wobei die Zahnstange im Zuge dieser Stellbewegungen rotativ
ausweicht.
Vorzugsweise sind die Zahnstange und der Schwenkhebel über
ein Scharnier miteinander gekoppelt, damit die zumeist
linearen Stellbewegungen der Zahnstange problemlos in
Rotationen des Schwenkhebels überführt werden können.
Selbstverständlich liegen auch (leicht) gekrümmte Bewe
gungen der Zahnstange im Rahmen der Erfindung.
Das betreffende Scharnier zwischen der Zahnstange und dem
Schwenkhebel beschreibt größtenteils einen Kreisbogen, und
zwar im Zuge der Stellbewegungen der Zahnstange. Der Radius
dieses Kreisbogens entspricht dem Abstand zwischen
Scharnier und Hebelachse.
Dabei können die beiden jeweiligen Endpunkte des Kreis
bogens in einer Horizontalebene angeordnet sein. Selbst
verständlich ist an dieser Stelle auch eine nicht horizon
tale Ebene denkbar. Jedenfalls liegen die beiden Endpunkte
in der Regel in jeweils senkrechter Verlängerung. Folglich
finden sich auch die beiden jeweiligen Endpunkte der Stell
bewegungen der Zahnstange in eben dieser Horizontalebene.
Dadurch, dass das Scharnier den betreffenden Kreisbogen
beschreibt, erklärt sich auch, dass die Zahnstange im Zuge
ihrer Stellbewegungen rotativ ausweicht bzw. ausweichen
muss. Denn ansonsten könnten die Scharnierbewegungen nicht
ausgeglichen werden, weil die Zahnstange in der Regel als
starrer Lineartrieb ausgeführt ist und somit zwischen
Zahnstange und Schwenkhebel eine Art Kurbeltrieb vorliegt.
Bei einer bevorzugten Lagerung der Zahnstange wird so
vorgegangen, dass diese Zahnstange eine Dreipunktlagerung
zwischen zwei basisseitigen Rollen und einem scheitelsei
tigen Antriebszahnrad aufweist. Dieses scheitelseitige
Antriebszahnrad kämmt üblicherweise mit einer Stangenver
zahnung der Zahnstange. Die vorerwähnten drei Punkte
spannen in der Regel ein zumindest gleichschenkliges Drei
eck auf. Auch ein gleichseitiges Dreieck ist an dieser
Stelle denkbar. Jedenfalls ist die Zahnstange praktisch
zwischen den beiden basisseitigen Rollen und dem scheitel
seitigen Antriebszahnrad festgeklemmt, wobei das Antriebs
zahnrad in die Stangenverzahnung der Zahnstange eingreift
und auf diese Weise für die gewünschten (Linear-)Bewegungen
der Zahnstange sorgt.
Die Rollen können zusammen mit einer Lagerbuchse für das
Antriebszahnrad an einer Lagerplatte befestigt sein, damit
auf möglichst einfache Weise das rotative Ausweichen der
Zahnstange im Zuge ihrer Stellbewegungen gelingt. Denn
diese Lagerplatte ist bevorzugt um die Antriebswelle
drehbar gelagert, wofür die vorerwähnte Lagerbuchse sorgt.
Dies wird mit Bezug auf die Figurenbeschreibung noch näher
erläutert werden.
Schließlich besitzt die Antriebseinrichtung in der Regel
einen Elektromotor, welcher gegebenenfalls mit einem Ge
triebe ausgerüstet sein kann. Zusätzlich gehört zu der
Antriebseinrichtung das bereits beschriebene Antriebs
zahnrad.
Im Ergebnis weist der dargelegte Schwenktürantrieb bereits
eine äußerst geringe Anzahl an erforderlichen Bauteilen
auf, so dass schon vom Ansatz her eine kompakte Bauform
realisiert werden kann. Hinzu kommen Votteile dahingehend,
dass die seitens des Antriebsmotors aufzubringenden
Drehmomente besonders gering sind, so dass üblicherweise
auf ein zwischengeschaltetes Getriebe verzichtet werden
kann. Auch lässt sich hierdurch grundsätzlich die Antriebs
leistung des Elektromotors reduzieren. Dies führt insgesamt
zu einer nochmaligen Verringerung des erforderlichen
Einbauvolumens, so dass sich der vorgestellte Schwenktür
antrieb an praktisch beliebigen Stellen in einer Fahr
zeugkarosserie anbringen lässt. So sind Einbaulagen in
einem der hinteren Kotflügel ebenso denkbar wie im Dachbe
reich in der Nähe einer Heckklappe. Ja sogar eine
Platzierung in einem der vorderen Kotflügel kann realisiert
werden, um beispielsweise eine Motorhaube anzutreiben. Dies
gilt selbstverständlich auch für seitliche Schwenktüren,
insbesondere Hecktüren, da dann der erfindungsgemäße
Schwenktürantrieb in der B-Säule Platz finden muss, was
ohne weiteres gelingt.
Im Ergebnis überzeugt der Erfindungsgegenstand durch eine
kompakte Bauweise bei ausgeklügelter Kinematik, so dass mit
im Vergleich zum Stand der Technik relativ geringen An
triebsdrehmomenten gearbeitet werden kann.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläu
tert; es zeigen:
Fig. 1 einen Schwenktürantrieb entsprechend der Erfindung
in schematischer Seitenansicht, eingebaut im
Dachbereich eines Kraftfahrzeuges mit senkrechter
Heckklappe,
Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in Aufsicht und
Fig. 3 den Gegenstand nach den Fig. 1 und 2 in schema
tischer Perspektivansicht um 180° gedreht.
In die Figuren ist ein Schwenktürantrieb, nach dem Aus
führungsbeispiel ein Kraftfahrzeugtürantrieb für eine
Heckklappe 1 dargestellt. Diese Heckklappe 1 ist Bestand
teil eines Kraftfahrzeuges, vorliegend eines Vans. Die
Heckklappe 1 lässt sich um eine Türachse 2 verschwenken,
wie dies strichpunktiert in Fig. 1 angedeutet ist und durch
einen Pfeil visualisiert wird.
Um dieses Schwenken der Heckklappe 1 im Detail darstellen
zu können, besitzt der Schwenktürantrieb bzw. Kraftfahr
zeugtürantrieb eine Antriebsvorrichtung 3 mit Antriebswelle
4, welche eine Abtriebseinrichtung 5 beaufschlagt. An diese
Abtriebseinrichtung 5 ist die Heckklappe 1 bzw. Schwenktür
1 angeschlossen.
Die Abtriebseinrichtung 5 besteht im wesentlichen aus einer
Zahnstange 6 und einem hieran angeschlossenen Schwenkhebel
7. Die Verbindung zwischen Zahnstange 6 und Schwenkhebel 7
erfolgt über ein Scharnier 8. Mit dem Schwenkhebel 7 ist
die Heckklappe 1 verbunden.
Durch Stellbewegungen der Zahnstange 6 (angedeutet durch
einen Doppelpfeil in Fig. 1) werden Rotationen des Schwenk
hebels 7 verursacht, und zwar um seine Hebelachse 2. Diese
Hebelachse 2 ist nach dem Ausführungsbeispiel gleichsam
virtuell vorhanden und fällt mit der Türachse 2 zusammen.
Selbstverständlich lässt die Erfindung auch andere Ausge
staltungen zu. So z. B. dergestalt, dass Hebelachse 2 und
Türachse 2 unabhängig voneinander gestaltet sind und der
Schwenkhebel 7 über eine kinematische Hebelanordnung auf
die Heckklappe 1 einwirkt.
Nach dem Ausführungsbeispiel greift der Schwenkhebel 7
jedoch direkt an der Heckklappe 1 an, fällt im übrigen des
sen Hebelachse 2 mit der Türachse 2 zusammen.
Im Zuge der beschriebenen Stellbewegungen der Zahnstange 6
weicht diese rotativ aus, wie im Detail nachfolgend noch
erläutert wird. Diese Rotationsbewegungen werden in Fig. 1
durch die strichpunktierte Gestaltung der einzelnen Bau
teile verkörpert.
Im einzelnen beschreibt das Scharnier 8 zwischen der
Zahnstange 6 und dem Schwenkhebel 7 einen Kreisbogen K, und
zwar im Zuge der Stellbewegungen der Zahnstange 6. Der Ra
dius R dieses Kreisbogens K entspricht dem Abstand zwischen
dem Scharnier 8 und der Hebelachse 2. Nach dem Aus
führungsbeispiel ist der Schwenkhebel 7 seinerseits kreis
bogenförmig ausgeführt, und zwar entsprechend dem
Kreisbogen K bzw. dem Radius R. Er, d. h. der Schwenkhebel
7, kann einen im Eingriff mit der Heckklappe 1 befindlichen
Nasenvorsprung 9 besitzen, welcher für die Kraftübertragung
von der Antriebsvorrichtung 3 über die Abtriebseinrichtung
5 bis hin zur Heckklappe 1 sorgt. Üblicherweise wird die
Heckklappe 1 jedoch im Bereich des Nasenvorsprunges 9 mit
dem Schwenkhebel 7 verschraubt. Auch andere Befestigungs
möglichkeiten, wie z. B. eine Verschweißung, ein Vernieten,
ein Verkleben oder dergleichen sind an dieser Stelle
denkbar.
Die Endpunkte A und E des Kreisbogens K liegen nach dem
Ausführungsbeispiel in einer Ebene, vorliegend einer
Horizontalebene H. Dementsprechend bewegt sich auch das
Scharnier 8 endseitig der Zahnstange 6 entlang des Kreis
bogens K vom Anfangspunkt A bis zum Endpunkt E, also
zwischen diesen beiden Endpunkten A und E. Dies ist
kinematisch besonders günstig, weil die in Fig. 1 durch
gezogen dargestellte Ausgangslage bzw. der Anfangspunkt A
der senkrechten Stellung der Heckklappe 1 entspricht,
während der Endpunkt E der Stellbewegungen der Zahnstange 6
und damit der Endpunkt E des Scharniers 8 zur vollständigen
Öffnung der Heckklappe 1 korrespondiert (strichpunktierte
Darstellung).
Damit die Zahnstange 6 im Zuge dieser Stellbewegungen
rotativ ausweichen kann, ist eine Dreipunktlagerung vor
gesehen. Zu diesem Zweck finden sich zwei basisseitige
Rollen 10, welche die Unterseite der Zahnstange 6 abstützen
und ein scheitelseitiges Antriebszahnrad 11. Dieses An
triebszahnrad 11 ist an der Oberseite der Zahnstange 6
angeordnet und kämmt mit einer dortigen Stangenverzahnung.
Zwischen diesen drei Punkten 10 bzw. 11 wird die Zahnstange
6 praktisch eingeklemmt. Die Dreipunktlagerung ist in
Gestalt eines gleichschenkligen Dreiecks verwirklicht.
Die beiden unterseitigen Rollen 10 sind zusammen mit einer
Lagerbuchse 12 für das Antriebszahnrad 11 bzw. die An
triebswelle 4 an zumindest einer Lagerplatte 13 befestigt.
Nach dem Ausführungsbeispiel finden sich zwei Lagerplatten
13, welche das Antriebszahnrad 11 bzw. die Zahnstange 6
zwischen sich aufnehmen. Die beiden Lagerplatten 13
erstrecken sich nach dem Ausführungsbeispiel senkrecht zur
Horizontalebene H und sind miteinander verbunden, z. B.
durch Vernieten. Infolge der Lagerbuchse 12 für das
Antriebszahnrad 11 und der beiden Lagerplatten 13, lassen
sich diese Lagerplatten 13 um die Antriebswelle 4 drehen,
welche diese Lagerbuchse 12 durchsetzt. Anders ausgedrückt,
können die (senkrecht angeordneten) Lagerplatten 13
Rotations- oder Schwenkbewegungen um die Antriebswelle 4 in
der durch einen Doppelpfeil angeordneten Art und Weise
ausführen. Auf diese Weise gelingt es der Zahnstange 6 im
Zuge ihrer Stellbewegungen - hervorgerufen durch Drehungen
des Antriebszahnrades 11 - rotativ ausweichen zu können,
nämlich indem die Lagerbuchse 12 um die Antriebswelle 4
entsprechend gedreht wird. Derartige Schwenkbewegungen sind
unerlässlich, damit das Scharnier 8 überhaupt dem Kreis
bogen K folgen kann.
Mit Hilfe des beschriebenen Schwenktürantriebes lässt sich
die Heckklappe 1 üblicherweise in Haupt- oder Vor
raststellung eines nicht ausdrücklich dargestellten Kraft
fahrzeugtürverschlusses bringen. Eine ebenfalls nicht
gezeigte Zuziehhilfe sorgt im Anschluss hieran für einen
zuverlässigen Verschluss der Heckklappe 1 und gleicht ge
gebenenfalls Toleranzen zwischen Antriebsvorrichtung 3,
Abtriebsvorrichtung 5 und Heckklappe 1 aus. Die
Antriebsvorrichtung 3 ist nicht selbsthemmend gestaltet,
damit bei ihrem Ausfall auch ein mechanisches Schließen der
Heckklappe 1 problemlos gelingt.
Die vorbeschriebene zeitliche Reihenfolge zwischen der
Betätigung des Schwenktürantriebes und der Zuziehhilfe
lässt sich steuerungstechnisch problemlos realisieren.
Hierfür können Endschalter sorgen, die das Erreichen der
jeweiligen Endpunkte A oder E dokumentieren. Erst im
Anschluss hieran wird dann die Zuziehhilfe bestromt.
Derartiges kann auch über eine Positionsabfrage eines
obligatorischen Elektromotors 14 erfolgen.
Dieser Elektromotor 14 lässt sich auch hinsichtlich des
aufgenommenen Stromes abfragen, woraus auf aufzubringende
Drehmomente geschlossen werden kann. Dies ist von Be
deutung, wenn ein Einklemmschutz realisiert werden soll.
Selbstverständlich kann dies auch durch sogenannte Ein
klemmschutzleisten verwirklicht werden, die in der Regel
als leitfähige Gummischläuche ausgeführt sind und für ein
Abschalten bei einem vorgegebenen Kompressionsgrad sorgen.
Jedenfalls ist der zuvor detailliert beschriebene Schwenk
türantrieb besonders kompakt aufgebaut und überzeugt durch
eine ausgeklügelte Kinematik zwischen rotativ ausweichender
Zahnstange 6 und hieran angeschlossenem Schwenkhebel 7 zur
Verschwenkung der Heckklappe 1.
Claims (7)
1. Schwenktürantrieb, insbesondere Kraftfahrzeugtürantrieb
für beispielsweise (Heck-)Klappen (1), Kofferraumdeckel
oder dergleichen, mit einer Antriebsvorrichtung (3) mit
Antriebswelle (4), und mit einer von der Antriebsvorrich
tung (3) beaufschlagbaren Abtriebseinrichtung (5), welche
eine angeschlossene Schwenktür (1), insbesondere Kraftfahr
zeugtür, um eine Türachse (2) verschwenkt, dadurch
gekennzeichnet, dass
- - die Abtriebseinrichtung (5) eine Zahnstange (6) und einen hieran angeschlossenen sowie mit der Schwenktür (1) ver bundenen Schwenkhebel (7) aufweist, wobei
- - der Schwenkhebel (7) durch Stellbewegungen der Zahnstange (6) verursachte Rotationen um seine Hebelachse (2) aus führt, und wobei
- - die Zahnstange (6) im Zuge dieser Stellbewegungen rotativ ausweicht.
2. Schwenktürantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, dass die Zahnstange (6) und der Schwenkhebel (7) über
ein Scharnier (8) miteinander gekoppelt sind.
3. Schwenktürantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass das Scharnier (8) zwischen der
Zahnstange (6) und dem Schwenkhebel (7) im Zuge der Stell
bewegungen der Zahnstange (6) einen Kreisbogen (K) be
schreibt, dessen Radius (R) dem Abstand Scharnier (8) -
Hebelachse (2) entspricht.
4. Schwenktürantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass jeweilige Endpunkte (A, E) des
Kreisbogens (K) und damit Endpunkte (A, E) der Stellbewe
gungen der Zahnstange (6) im Wesentlichen in Horizontal
ebene (H) angeordnet sind.
5. Schwenktürantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstange (6) eine Drei
punktlagerung zwischen zwei basisseitigen Rollen (10) und
einem scheitelseitigen und mit einer Stangenverzahnung
kämmenden Antriebszahnrad (11) aufweist.
6. Schwenktürantrieb nach Anspruch (5), dadurch gekenn
zeichnet, dass die Rollen (10) zusammen mit einer Lager
buchse (12) für das Antriebszahnrad (11) an zumindest einer
Lagerplatte (13) befestigt sind, welche um die Antriebs
welle (4) drehbar gelagert ist.
7. Schwenktürantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung (3)
einen Elektromotor (14) gegebenenfalls mit Getriebe sowie
das Antriebszahnrad (11) aufweist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19960373A DE19960373A1 (de) | 1999-12-14 | 1999-12-14 | Schwenktürantrieb, insbesondere Kraftfahrzeugtürantrieb für beispielsweise (Heck-)Klappen, Kofferraumdeckel oder dergleichen |
| DE50012298T DE50012298D1 (de) | 1999-12-14 | 2000-12-11 | Schwenktürantrieb |
| EP20000127062 EP1108846B1 (de) | 1999-12-14 | 2000-12-11 | Schwenktürantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19960373A DE19960373A1 (de) | 1999-12-14 | 1999-12-14 | Schwenktürantrieb, insbesondere Kraftfahrzeugtürantrieb für beispielsweise (Heck-)Klappen, Kofferraumdeckel oder dergleichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19960373A1 true DE19960373A1 (de) | 2001-06-21 |
Family
ID=7932683
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19960373A Withdrawn DE19960373A1 (de) | 1999-12-14 | 1999-12-14 | Schwenktürantrieb, insbesondere Kraftfahrzeugtürantrieb für beispielsweise (Heck-)Klappen, Kofferraumdeckel oder dergleichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19960373A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10114938B4 (de) * | 2000-03-28 | 2005-10-27 | Ohi Seisakusho Co., Ltd., Yokohama | Vorrichtung zum Betätigen einer Automobil-Schwenktüre |
-
1999
- 1999-12-14 DE DE19960373A patent/DE19960373A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10114938B4 (de) * | 2000-03-28 | 2005-10-27 | Ohi Seisakusho Co., Ltd., Yokohama | Vorrichtung zum Betätigen einer Automobil-Schwenktüre |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10026327B4 (de) | Kraftbetätigungsvorrichtung für eine Fahrzeugtür | |
| AT500017B1 (de) | Schwenkschiebetür für fahrzeuge | |
| DE19955883A1 (de) | Kraftfahrzeugtürverschluss | |
| DE102013109914A1 (de) | Abdeckklappenanordnung für eine Handgriffanordnung einer Kraftfahrzeugtür | |
| DE102009018188A1 (de) | Vorrichtung zum automatischen Schließen einer Fahrzeugtür | |
| EP1625034A1 (de) | Kraftfahrzeug | |
| EP1108846B1 (de) | Schwenktürantrieb | |
| EP2365171A2 (de) | Lagerung einer Klappe an einem Aufbau eines Kraftwagens sowie Karosserie für einen solchen Kraftwagen | |
| EP1650390A2 (de) | Antriebsanordnung zur Betätigung der Klappe eines Kraftfahrzeuges | |
| WO2001071141A1 (de) | Aufklappbarer deckel eines kraftfahrzeuges | |
| DE10153724A1 (de) | Fahrzeugklappe | |
| EP1072749B1 (de) | Elektromechanischer Antrieb für eine Drehsäule zur Bewegung eines Türflügels einer Innenschwenk- oder Aussenschwingtür an einem Fahrzeug, insbesondere einem öffentlichen Verkehrsmittel | |
| EP1193358B1 (de) | Verschliesseinrichtung für insbesondere Kraftfahrzeug-Türen, -Heckklappen oder dergleichen | |
| EP1509666B1 (de) | Antrieb mit hebelgetriebe zum verschenken einer fahrzeugtür oder fahrzeugklappe | |
| DE102005033098B4 (de) | Heckklappe für ein Kraftfahrzeug | |
| EP1812671B1 (de) | Kombinierte schliesseinrichtung | |
| DE19960373A1 (de) | Schwenktürantrieb, insbesondere Kraftfahrzeugtürantrieb für beispielsweise (Heck-)Klappen, Kofferraumdeckel oder dergleichen | |
| DE102007052890B4 (de) | Kraftfahrzeugtürverschluss | |
| DE202004017178U1 (de) | Antriebsanordnung zur Betätigung einer Klappe eines Kraftfahrzeugs | |
| DE10117769A1 (de) | Vorrichtung zur Unterstützung einer Öffnungsbewegung einer Fahrzeugklappe | |
| EP1576250A1 (de) | Getriebe zum verschwenken einer fahrzeugtür oder fahrzeugklappe | |
| DE102013202801B4 (de) | Einrichtung zur motorischen Betätigung einer Kraftfahrzeug-Türe mit Feststellfunktion | |
| DE20004973U1 (de) | Schwenktürantrieb | |
| EP1072747A2 (de) | Antriebsvorrichtung zum motorischen Schwenken einer Front- oder Heckklappe eines Kraftfahrzeugs | |
| DE102004007281B4 (de) | Schließung einer Pantographtür |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |