DE19958143A1 - Programmierbare Zwischenverbindung zum wahlweisen Verbinden von Schaltkreisknoten in einem integrierten Schaltkreis - Google Patents
Programmierbare Zwischenverbindung zum wahlweisen Verbinden von Schaltkreisknoten in einem integrierten SchaltkreisInfo
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Abstract
Es werden eine FPGA-Zelle und eine FPGA-Anordnungsstruktur offenbart, die zum Programmieren und Löschen das FN-Tunneln verwenden. Jede Zelle umfaßt einen Schalt-Feldeffekttransistor (10) mit schwimmendem Gate (26) und einen Lese-Feldeffekttransistor (12) mit schwimmendem Gate (26), wobei sowohl die schwimmenden Gate (26) eine gemeinsame Leitung besitzen als auch die Steuer-Gates (30) eine gemeinsame Leitung besitzen. Das Programmieren einer Zelle wird durch eine Vorspannung der gemeinsamen Steuer-Gate-Leitung (30) und der Sources und Drains des Lesetransistors (12) bewirkt. Die Sources und Drains des Lese-Feldeffekttransistors (12) sind aus vergrabenen dotierten Schichten (z.B. N+ in einem P-dotierten Substrat) ausgebildet, die vor dem Ausbilden des schwimmenden Polysilicium-Gates (26) und des Polysilicium-Steuer-Gates (30) ausgebildet wurden. Die seitliche Diffusion des Dotierungsmittels von den vergrabenen Sources und Drains in den Kanal unter dem schwimmenden Gate (26) erleichtert das Elektronentunneln während der Lösch- und Programmieroperationen, während die abgestuften Übergänge der vergrabenen Sources und Drains den Zwischenband-Tunnel-Leckverlust verringern.
Description
Die Erfindung betrifft eine programmierbare Zwischenverbindung zum
wahlweisen Verbinden von Schaltkreisknoten in einem integrierten Schaltkreis
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine feldprogrammierbare Gate-Anordnung (FPGA) umfaßt eine Anord
nung von Logikelementen und von Verdrahtungsverbindungen mit Tausenden
oder Zehntausenden von programmierbaren Zwischenverbindungen, so daß die
FPGA durch den Anwender zu einem integrierten Schaltkreis mit definierten
Funktionen konfiguriert werden kann. Jede programmierbare Zwischenverbindung
bzw. jeder programmierbare Schalter kann zwei Schaltkreisknoten in dem inte
grierten Schaltkreis verbinden, um eine Verdrahtungsverbindung herzustellen
(oder zu unterbrechen) oder um die Funktion oder die Funktionen eines Logikele
ments einzustellen.
FPGAs verwenden für die programmierbare Zwischenverbindung entwe
der Speicherzellen oder Antisicherungen. Speicherzellen sind neuprogrammier
bar, während Antisicherungen lediglich einmal programmierbar sind. Eine neue
programmierbare Zwischenverbindung vom Typ des nichtflüchtigen Speichers ist
in US 5 764 096 beschrieben. In dieser FPGA wird eine nichtflüchtige neupro
grammierbare Transistorspeicherzelle (NVM-Zelle) verwendet, um ein Universal
schaltelement zum zufälligen Verbinden von FPGA-Verdrahtungs- und Schalt
kreiselementen zu schaffen. Grundsätzlich besitzt eine NVM-Zelle einen MOS-
Transistor mit einem schwimmenden Gate, das geladen und/oder entladen
werden kann. Das Laden und/oder Entladen des schwimmenden Gates schafft
das Merkmal der nichtflüchtigen Programmierbarkeit der NVM-Technologien.
In einer FPGA und tatsächlich in jedem integrierten Schaltkreis ist es
wichtig, daß die Elemente der FPGA für einen effizienten Entwurf des Schaltkrei
ses so kompakt wie möglich sind und so leicht wie möglich hergestellt werden.
US 5 633 518 ist auf hochkompakte Zellen einer der in US 5 764 096 beschriebe
nen programmierbaren Zwischenverbindungen gerichtet. Es wird eine effiziente
Anordnung solcher Zwischenverbindungen, von denen jede wahlweise program
mierbar ist, erzielt. Jede programmierbare Zwischenverbindungszelle besitzt einen
ersten MOS-Transistor mit Sources und Drains, die an erste bzw. zweite Schalt
kreisknoten angeschlossenen sind, sowie ein schwimmendes Gate, das den
ersten MOS-Transistor in Abhängigkeit von der Ladungsmenge auf dem Gate
aus- und einschaltet. Außerdem besitzt die Zelle eine Tunnelvorrichtung, die mit
einem Anschlußpunkt an das schwimmende Gate des ersten MOS-Transistors
angeschlossen und über eine Tunneloxidschicht mit einer Programmier/Lösch-Lei
tung verbunden ist, ein mit dem schwimmenden Gate kapazitiv verbundenes
Steuer-Gate sowie wenigstens eine Tunnelsteuerleitung zum steuerbaren Sperren
des Tunnels durch die Oxidschicht. Die Tunnelsteuerleitung und die Program
mier/Löschleitung bilden einen PN-Übergang, der in der Nähe des Gebiets unter
der Tunneloxidschicht, jedoch seitlich versetzt von ihr liegt. Zum Sperren des
Tunnelns erstreckt sich die Ladung des Verarmungsgebiets des Übergangs unter
einer Sperr-Vorspannung über das Gebiet unter dem Tunneloxid. Dies ermöglicht,
daß jede programmierbare Zwischenverbindung wahlweise programmiert werden
kann.
US 5 838 040 beschreibt eine FPGA-Zellen- und -Anordnungs-Struktur
mit einer höheren Herstellungsausbeute, mit einer höheren Zuverlässigkeit, mit
einer höheren Programmiergeschwindigkeit, mit verbesserten Grenzwerten und
mit verringerten Kosten. Die Zelle enthält einen Gate-Schalttransistor und einen
Gate-Lesetransistor mit gemeinsamen schwimmenden Gates, wobei der Lese
transistor durch das Fowler-Nordheim-Elektronentunneln (FN-Elektronentunneln)
zu und von dem Transistor-Drain und zu und von dem schwimmenden Gate
außerdem das Programmieren und Löschen des Schalttransistors liefert. Zur
Verwendung beim Abtasten der Schwellwertspannung des Lesetransistors und
des Schalttransistors und somit zum Messen des programmierten oder gelöschten
Zustands des Schalttransistors sind in einer Anordnung von Zellen oder in einer
FPGA-Kachel in jeder Spalte jeweils an die Source- und Drain-Gebiete der
Lesetransistoren zwei Spaltenleitungen angeschlossen.
Die Verwendung des Lesetransistors zum Programmieren und Löschen
des Schalttransistors kann sich auf die Lesefunktion des Transistors auswirken.
Für ein genaues Abtasten, für eine enge Verteilung, für eine einfache Schaltungs
anordnung und für einfache Herstellungsschritte sollten die Lese- und Schalttran
sistoren völlig gleiche Vorrichtungen sein. Für das Elektronentunneln zwischen
dem schwimmenden Gate und denn Drain erforderte die Programmier- und Lösch
funktion jedoch bisher einen nichtsymmetrischen Drain-Übergang in dem
Lesetransistor. Diese Asymmetrie ist schwer herunterzuskalieren und kann zu ei
ner ungleichförmigen FN-Programmierung (zu einem ungleichförmigen Elektro
nentunneln) und zu einer örtlich begrenzten Belastung auf das Tunneloxid führen.
Ferner benötigt der Drain eine längere Kanallänge, um einen Durchgriff, der zu
einer größeren Zellenhöhe führt, zu verhindern. Die Struktur gemäß US 5 838 040
besitzt eine symmetrische Source/Drain-Struktur mit Elektronentunneln von bei
den Source/Drain-Gebieten zu dlem schwimmenden Gate. Die Sources und
Drains sind jedoch durch ein selbstjustierendes Gate-Implantat ausgebildet, das
das Elektronentunneln vom Rand der Source bzw. des Drains und des
schwimmenden Gates erfordert.
Die Herstellung der Programmier-Drain/Polysilicium-Gate-Struktur erzeugt
weitere Beschränkungen. Um das Elektronentunneln zwischen dem Drain 114
und dem schwimmenden Gate 112 zu erleichtern, müssen sich das Steuer-Gate
110 und das schwimmende Gate 112 eines Lese/Programmier-Transistors in dem
Siliciumsubstrat 113, wie in der Querschnittsansicht in Fig. 2 gezeigt ist, mit dem
Drain 114 stärker als mit der Source überlappen. Da sich das Ionenimplantat 118
durch die Ionenwanderung während des Temperns, wie bei 120 gezeigt ist, unter
die Gate-Strukturen erstreckt, ist die Drain-Dotierung infolge der Überlappung
nicht gleichförmig. Ferner beeinflußt die ungleichförmige Polysilicium-Gate-
Struktur, die an den Gate-Kanten gekrümmte ("curved or smiling") untere
Oberflächen besitzt, die Drain-Übergangs-Flanken-Programmiergeschwindigkeit
und erfordert eine höhere Bitleitungsspannung, was zu einer erhöhten Bitleitungs
störung und zu einem erhöhten Bitleitungs-Leckverlust führt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Zwischenverbindung nach dem Ober
begriff des Anspruchs 1 zu schaffen, die eine verbesserte Transistorstruktur und
damit eine verbesserte Funktionalität aufweist.
Diese Aufgabe wird entsprechend dem kennzeichnenden Teil des An
spruchs 1 gelöst.
Eine solche nichtflüchtige neuprogrammierbare Zwischenverbindungszelle
enthält einen Schalttransistor und einen Lesetransistor, wobei die Programmie
rung der Zelle durch das Elektronentunneln von den Sources und Drains des Le
setransistors zu dem schwimmenden Gate der Zelle erzeugt wird. Für die
Source/Drain-Gebiete des Lesetransistors werden vergrabene dotierte (N+- oder
P+-) Gebiete in einem Halbleitersubstrat erzeugt. Die vergrabenen Gebiete wer
den vor dem Ausbilden des floatenden Polysilicium-Gates und der Steuer-Gate-
Strukturen ausgebildet, wobei das Dotierungsmittel von dem Source/Drain-
Implantat während der Gate-Herstellung seitlich in den Kanal unter dem
schwimmenden Gate diffundiert, was das spätere Elektronentunneln erleichtert.
Ferner schafft der abgestufte Übergang des vergrabenen Bitleitungs-
Source/Drain-Gebiets einen niedrigen Zwischenband-Tunnel-Leckverlust von dem
schwimmenden Gate.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschrei
bung und den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den beigefügten Abbil
dungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1A-1C sind eine Draufsicht einer Zelle, eine Draufsicht einer Anord
nung von Zellen und ein Stromlaufplan einer FPGA-Struktur.
Fig. 2 ist eine Schnittansicht einer bekannten Struktur eines
Lese/Programmier-Transistors.
Fig. 3 ist ein Stromlaufplan einer FPGA-Zelle gemäß US 5 838 040.
Fig. 4 ist eine Schnittansicht des Lesetransistors nach Fig. 2.
Fig. 5 ist eine Draufsicht des Entwurfs der FPGA-Zelle nach Fig. 2.
Fig. 3, die einen ein Stromlaufplan einer FPGA-Zelle der US 5 838 040
darstellt, zeigt einen Schalttransistor 10, eine Fowler-Nordheim-Tunnelvorrichtung
und einen Lesetransistor 12. Die Kontakte 14 und 16 des Schalttransistors sind an
die Drain- bzw. Source-Gebiete dieses Transistors angeschlossenen, während die
Kontakte 18 und 20 des Lesetransistors 12 an die Drain- bzw. Source-Gebiete
jenes Transistors angeschlossenen sind. Außerdem ist der Drain des Lesetransi
stors an eine Drain-Spaltenleitung (Metalleitung) 22 angeschlossen, während die
Source an eine Source-Spaltenleitung (Metalleitung) 24 angeschlossen ist. Die
Spaltenleitungen 22, 24 sind an sämtliche Source- und Drain-Gebiete des Lese
transistors in einer Spalte angeschlossen. Der Schalttransistor 10 und der Lese
transistor 12 nutzen ein gemeinsames floatendes Gate 26, das zwischen dem
Steuer-Gate 28 des Schalttransistors 10 und dem Steuer-Gate 30 des Lesetransi
stors 12 liegt. Außerdem sind die Steuer-Gates an eine Zeilenleitung (die Leitung
Poly-2) 32 angeschlossen.
Gemäß Fig. 4 liegt das schwimmende Gate 26 in dem Lesetransistor eng
benachbart auf dem N+-dotierten Clrain 34 und/oder auf der Source 35 des Lese
transistors, wobei ein Spezialtunneloxid 36 mit einer Dicke in der Größenordnung
von 80 Å-120 Å das schwimmende Gate 26 und den N+-Drain 34 trennt, um das
mit dem Pfeil 38 bezeichnete Tunneln der Elektronen zwischen dem
schwimmenden Gate und den Drain-Gebieten zu erleichtern. Somit geschieht das
Löschen der FPGA-Zelle durch Elektronentunneln von den Drain-Source- und
Kanal-Gebieten zu dem schwimmenden Gate. Das Programmieren der FPGA-
Zelle geschieht durch Elektronentunneln von dem schwimmenden Gate zu dem
Drain und/oder zu der Source.
Der Schalttransistor 10 und der Lesetransistor 12 liegen räumlich beab
standet horizontal ausgerichtet in einem Halbleiterwafer, wobei das schwimmende
Gate 26 eine zwischen der Source, und dem Drain des Transistors 10 und zwi
schen der Source und dem Drain des Lesetransistors 12 über dem Kanalgebiet
liegende erste Polysiliciumleitung (Poly-1) umfaßt. Die Leitung Poly-1 endet bei
derseits der Zelle und wird nicht zu benachbarten Zellen fortgesetzt. Die Steuer-
Gates 28, 30 der zwei Transistoren werden von einer zweiten Polysiliciumleitung
(Poly-2) 32 geliefert, die über der Leitung Poly-1 verläuft und mit ihr selbstjustiert
ist. Die Leitung Poly-2 wird zu sämtlichen Transistoren in den in einer Zeile
angeordneten Zellen fortgesetzt. Die Drain-Spaltenleitung 22 ist an dem Kontakt
18 an den Drain angeschlossen und wird vertikal fortgesetzt, so daß sie einen
Kontakt zu den Drain-Anschlußpunkten sämtlicher Lesetransistoren in einer
Spalte herstellt. Ähnlich ist die Source-Spalten-Metalleitung 24 mit dem Source-
Kontakt 20 verbunden, wobei sie vertikal verläuft, so daß sie einen Kontakt zu
sämtlichen Source-Gebieten des Lesetransistors in der Spalte herstellt. Somit sind
in einer Spalte von FPGA-Zellen sämtliche Sources der Lesetransistoren an eine
als eine Source-Spalte bezeichnete Spaltenleitung angeschlossen, während
sämtliche Drains an eine als eine Drain-Spalte bezeichnete zweite Spaltenleitung
angeschlossen sind. Die in Fig. 4 gezeigte Zelle enthält die Hälfte eines gemein
sam genutzten Source-Kontakts und die Hälfte eines gemeinsam genutzten Drain-
Kontakts für benachbarte Lesevorrichtungen, die ebenfalls Programmier- und
Löschfunktionen ausführen. Wie oben angemerkt wurde, ist die Lesevorrichtung
zum Testen des programmierten oder gelöschten Zustands jeder FPGA-Zelle er
forderlich, da die Schalttransistoren in der FPGA-Anordnung verdrahtet und nicht
zugänglich sind.
Wie oben beschrieben wurde, kann die Verwendung von durch ein Dotie
rungsmittelimplantat ausgebildeten Sources und Drains, die selbstjustierend auf
das schwimmende Gate und auf das Steuer-Gate ausgerichtet sind, zu Beschrän
kungen beim Elektronentunneln führen. Die Verwendung vergrabener Sources
und Drains überwindet diese Beschränkungen. Durch Ausbilden der vergrabenen
Schichten vor dem Abscheiden des Polysiliciums für die Gate-Strukturen kann das
Dotierungsmittel von der vergrabenen Schicht aus seitlich diffundieren, so daß ein
abgestufter Übergang entsteht, der den Zwischenband-Tunnel-Leckverlust verrin
gert und das Programmieren des Elektronentunnelns erleichtert.
In Fig. 1A besitzt der Schalttransistor 40 Source- und Drain-Gebiete, de
ren jeweilige Schaltkontakte 42 ähnlich zu denen des Schalttransistors nach Fig. 2
sind. Der Lesetransistor 44 besitzt ein Source-Gebiet 46 und ein Drain-Gebiet 48,
die unter Verwendung einer Dotierungsmittelmaske für ein vergrabenes N+-Im
plantat für ein P-dotiertes Substreit (2.1015 bei 15 keV Phosphor) ausgebildet
sind, das für die Source 46 bzw. fiür den Drain 48 mit den punktierten Linien 46'
und 48' gezeigt ist. Die vergrabene N+-Source und der vergrabene N+-Drain wer
den vor dem Ausbilden des schwimmenden Gates 50 aus dem Polysilicium 1 und
des Steuer-Gates 52 aus dem Polysilicium 2, die zwischen der Source und dem
Drain des Schalttransistors 40 undl zwischen der Source und dem Drain des Le
setransistors 44 verlaufen, ausgebildet. Wie bei 58 gezeigt ist, bewirkt die nach
folgende Polysiliciumverarbeitung für den Drain 46 und für die Source 48 eine
seitliche Dotierungsmitteldiffusion in das Kanalgebiet 56 zwischen der Source und
dem Drain.
Gemäß Fig. 1B sind die Zellen seitlich auf das quer über die Zellen ver
laufende Polysilicium-Steuer-Gate 52 ausgerichtet. Die schwimmenden Gates 50
sind auf jede Zelle begrenzt. Die vergrabenen Leitungen 46 und 48 der Source
und des Drains verlaufen vertikal zu sämtlichen in einer Spalte gestapelten Lese
transistoren.
In dem Stromlaufplan nach Fig. 1 C sind die jeweiligen Steuer-Gate-Span
nungen für das Löschen/Programmieren/Lesen (Er/Prg/Rd) für nicht ausgewählte
Zeilen (uR) und für ausgewählte Zeilen (sR) dargestellt. Die Spannungen betref
fen eine Zellenstruktur mit einer Gate-Breite von 0,25 µm, mit einem Vcc von
2,5 Volt und mit einem Vtp = [-2 V, +2 Volt].
Um eine Zelle durch Injizieren von Elektronen auf das schwimmende Gate
zu löschen, wird das Steuer-Gate auf 18 Volt angehoben, während die ausge
wählte Bitleitung (sB) und die ausgewählte Spalte (sC) geerdet werden. Nicht
ausgewählte Bitleitungen (uB) und nicht ausgewählte Spalten (uC) werden eben
falls geerdet.
Für eine Programmieroperation, in der Elektronen von dem schwimmen
den Gate entfernt werden, werden an das Steuer-Gate für die ausgewählte Zeile
(sR) -11 Volt angelegt, während sämtliche anderen Steuer-Gates (uR) geerdet
oder zum Verhindern einer Bitleitungsstörung auf eine positive Spannung (z. B. 0
bis +5 Volt) angehoben werden. Die Bitleitung für die zu programmierende Spalte
(sB) wird auf +5 Volt angehoben, während die ausgewählte Spalte (sS) geerdet
wird, wobei die Elektronen von dem schwimmenden Gate auf die Bitleitung
fließen. Sämtliche anderen Bitleitungen (uD) und Spaltenleitungen (uC) werden
geerdet.
Für eine Leseoperation empfängt die ausgewählte Zeile (sR) an dem
Steuer-Gate 2 Volt, während die nicht ausgewählten Zeilen -5 Volt empfangen.
Sämtliche Bitleitungen werden geerdet, während die ausgewählte Spalte (sC) 1
Volt empfängt. Hierauf wird der leitende oder nichtleitende Zustand der ausge
wählten Zelle überwacht.
Die beschriebene FPGA-Zelle und die beschriebene FPGA-Anordnung
sind leicht unter Verwendung der herkömmlichen EEPROM-CMOS-Bearbeitung
mit wenigen Masken herzustellen. Durch das Erzeugen der versenkten N+-Bitlei
tungen für die Sources und Drains des Lesetransistors vor der Polysilicium-Gate-
Herstellung wird das Elektronentunneln in dem Kanalgebiet erleichtert, während
die abgestuften Source/Drain-Übergänge den Zwischenband-Leckverlust verrin
gern.
Claims (8)
1. Programmierbare Zwischenverbindung zum wahlweisen Verbinden
von Schaltkreisknoten in einem integrierten Schaltkreis, mit
einem ersten Feldeffekttransistor (10; 40), der erste und zweite Sources und Drains, die an einen ersten bzw. an einen zweiten Schaltkreisknoten (14, 16; 42) angeschlossen sind, ein schwimmendes Gate (26; 50) zum Speichern von La dung und ein Steuer-Gate (28; 52), um den ersten Feldeffekttransistor (10; 40) als Antwort auf die Ladung auf dem schwimmenden Gate (26; 50) ein- und auszu schalten, umfaßt,
einem zweiten Feldeffekttransistor (12; 44), der erste und zweite Sources und Drains (34, 35; 46, 48), einen von wenigstens einer Source und von einem Drain (34, 35; 46, 48) durch ein Tunnelsiliciumdioxid getrenntes schwimmendes Gate (26; 50) und ein mit dem schwimmenden Gate (26; 50) kapazitiv verbundenes Steuer-Gate (30; 52) umfaßt, wobei die schwimmenden Gates (26; 50) des ersten und des zweiten Feldeffekttransistors (10, 12; 40, 44) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sources und Drains (34, 35; 46, 48) des zweiten Feldeffekttransistors (12; 44) vergrabene dotierte Gebiete sind, die vor dem Ausbilden des schwimmenden Gates (26; 50) und des Steuer-Gates (30; 52) ausgebildet werden, und
an die ersten und zweiten Sources und Drains (34, 35; 46, 48) des zwei ten Feldeffekttransistors (12; 44) eine erste Leitung (22) bzw. eine zweite Leitung (24) angeschlossen ist, wobei das (Programmieren der Zwischenverbindung durch Anlegen von Spannungen an die erste und an die zweite Leitung (22, 24) und an das Steuer-Gate (30; 52) des zweiten Feldeffekttransistors (12; 44) bewirkt wird, während das Abtasten des leitenden und des nichtleitenden Zustands eines Kno tens durch wahlweises Überwachen des Leitens des zweiten Feldeffekttransistors (12; 44) durch die erste Leitung (22) und durch die zweite Leitung (24) erfolgt.
einem ersten Feldeffekttransistor (10; 40), der erste und zweite Sources und Drains, die an einen ersten bzw. an einen zweiten Schaltkreisknoten (14, 16; 42) angeschlossen sind, ein schwimmendes Gate (26; 50) zum Speichern von La dung und ein Steuer-Gate (28; 52), um den ersten Feldeffekttransistor (10; 40) als Antwort auf die Ladung auf dem schwimmenden Gate (26; 50) ein- und auszu schalten, umfaßt,
einem zweiten Feldeffekttransistor (12; 44), der erste und zweite Sources und Drains (34, 35; 46, 48), einen von wenigstens einer Source und von einem Drain (34, 35; 46, 48) durch ein Tunnelsiliciumdioxid getrenntes schwimmendes Gate (26; 50) und ein mit dem schwimmenden Gate (26; 50) kapazitiv verbundenes Steuer-Gate (30; 52) umfaßt, wobei die schwimmenden Gates (26; 50) des ersten und des zweiten Feldeffekttransistors (10, 12; 40, 44) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sources und Drains (34, 35; 46, 48) des zweiten Feldeffekttransistors (12; 44) vergrabene dotierte Gebiete sind, die vor dem Ausbilden des schwimmenden Gates (26; 50) und des Steuer-Gates (30; 52) ausgebildet werden, und
an die ersten und zweiten Sources und Drains (34, 35; 46, 48) des zwei ten Feldeffekttransistors (12; 44) eine erste Leitung (22) bzw. eine zweite Leitung (24) angeschlossen ist, wobei das (Programmieren der Zwischenverbindung durch Anlegen von Spannungen an die erste und an die zweite Leitung (22, 24) und an das Steuer-Gate (30; 52) des zweiten Feldeffekttransistors (12; 44) bewirkt wird, während das Abtasten des leitenden und des nichtleitenden Zustands eines Kno tens durch wahlweises Überwachen des Leitens des zweiten Feldeffekttransistors (12; 44) durch die erste Leitung (22) und durch die zweite Leitung (24) erfolgt.
2. Zwischenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die schwimmenden Gates (26; 50) eine erste Polysiliciumleitung (Poly-1) um
fassen, die beabstandet von diesen zwischen den Sources und Drains des ersten
Feldeffekttransistors (10; 40) und beabstandet von diesen zwischen den Sources
und Drains (34, 35; 46, 48) des zweiten Feldeffekttransistors (12; 44) verläuft.
3. Zwischenverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Steuer-Gates (28, 30; 52) eine zweite Polysiliciumleitung (Poly-2, 32)
umfassen, die in einer Anordnung programmierbarer Zwischenverbindungen zu
benachbarten programmierbaren Zwischenverbindungen verläuft.
4. Zwischenverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste und die zweite Leitung (22, 24) dotierte vergrabene Leitungen umfassen,
die senkrecht zu der ersten Polysiliciumleitung (Poly-1) und zu der zweiten Polysi
liciumleitung (Poly-2, 32) verlaufen.
5. Zwischenverbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Polysiliciumleitung (Poly-1) auf den ersten Feldeffekttransistor (10; 40)
und auf den zweiten Feldeffekttransistor (12; 44) begrenzt ist.
6. Zwischenverbindung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die erste Polysilliciumleitung (Poly-1) und die zweite Polysilici
umleitung (Poly-2, 32) selbstjustierend sind.
7. Zwischenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der erste Feldeffekttransistor (10; 40) in einem ersten Gebiet
eines Halbleiterkörpers ausgebildet ist, während der zweite Feldeffekttransistor
(12; 44) in einem zu dem ersten Gebiet benachbarten zweiten Gebiet des Halb
leiterkörpers ausgebildet ist.
8. Zwischenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß sie Teil einer Anordnung programmierbarer Zwischenverbin
dungen zum wahlweisen Verbindern von Schaltkreisknoten in einem integrierten
Schaltkreis ist, der mehrere in Zeilen und Spalten angeordnete Zwischenverbin
dungszellen enthält, die jeweils zum Verbinden und Trennen von Schaltkreiskno
ten programmiert werden können, wobei jede Zelle einen ersten Feldeffekttransi
stor (40), der auf die ersten Feldeffekttransistoren (40) der Zellen in einer ersten
Spalte ausgerichtet ist, und einen zweiten Feldeffekttransistor (44), der auf die
zweiten Feldeffekttransistoren (44) der Zellen in einer zweiten Spalte ausgerichtet
ist, umfaßt, wobei der erste und der zweite Feldeffekttransistor (40, 44) einer Zelle
auf die ersten und zweiten Feldeffekttransistoren (40, 44) der Zellen in der glei
chen Zeile ausgerichtet sind und wobei die Sources (46) und Drains (48) des
zweiten Feldeffekttransistors (44) vergrabene dotierte Schichten in einem Halb
leitersubstrat enthalten, daß jede Zelle eine erste Polysiliciumleitung (Poly-1)
besitzt, die beabstandet von diesen zwischen den Sources und Drains des ersten
Feldeffekttransistors (40) verläuft und beabstandet von diesen zwischen den
Sources (46) und Drains (48) des zweiten Feldeffekttransistors (44) verläuft und
als ein gemeinsames schwimmendes Gate (50) für den ersten und für den
zweiten Feldeffekttransistor wirkt, wobei über der ersten Polysiliciumleitung (Poly-
1) eine zweite Polysiliciumleitung (Poly-2) liegt, die als ein gemeinsames Steuer-
Gate (52) für den ersten und für den zweiten Feldeffekttransistor (40, 44) wirkt,
wobei die zweite Polysiliciumleitung (Poly-2) zu den anderen Zellen in einer Zeile
verläuft, wobei das Programmieren einer Zelle durch Anlegen von Spannungen an
die Sources (46) und an die Drains (48) des zweiten Feldeffekttransistors (44) und
an die zweite Polysiliciumleitung (Poly-2) bewirkt wird, während das Abtasten des
leitenden und des nichtleitenden Zustands eines Knotens durch wahlweises
Überwachen des Leitens des zweiten Feldeffekttransistors (44) der Zelle über die
erste und über die zweite Metalleitung (46, 48) erfolgt.
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