DE19958118A1 - Verfahren zum Auswählen einer Empfangsantenne und entsprechendes Übertragungssystem - Google Patents
Verfahren zum Auswählen einer Empfangsantenne und entsprechendes ÜbertragungssystemInfo
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Abstract
Zum Auswählen der zum Empfangen von Daten (DF) am besten geeigneten Empfangsantenne (2) eines Empfängers (1) werden vor den zu empfangenden Daten (DF) mehrere aufeinanderfolgende Bitfelder (S1, S2) an die Empfangsantennen (2) übertragen, wobei jeweils eines der Bitfelder (S1, S2) einer der Empfangsantennen (2) zugeordnet ist. Anschließend werden die einzelnen von den entsprechend zugeordneten Empfangsantennen (2) empfangenen Bitfelder (S1, S2) beispielsweise hinsichtlich ihrer Bitfehlerraten oder Kreuzkorrelationsfunktionen ausgewertet, um die zum Empfangen der Daten (DF) am besten geeignete Empfangsantenne (2) zu ermitteln.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auswäh
len einer Empfangsantenne nach dem Oberbegriff des Anspruches
1 sowie ein entsprechendes Übertragungssystem nach dem Ober
begriff des Anspruches 8.
In Funk-Übertragungssystemen, die insbesondere nach dem Zeit
multiplexprinzip ("Time Division Multiple Access", TDMA) ar
beiten, werden häufig mehrere Empfangsantennen verwendet, um
unterschiedliche Ausbreitungsbedingungen und Abschattungen im
Funkraum auszugleichen. Sind jedoch mehrere Empfangsantennen
vorgesehen, besteht das Problem, diejenige Antenne auszuwäh
len, die am besten zum Empfang der jeweils in eine Rahmen-
und Zeitschlitzstruktur eingebettet übertragenen Daten geeig
net ist.
Zur Auswahl der am besten geeigneten Antenne sind bisher zwei
grundlegende Ansätze bekannt. Gemäß dem ersten Ansatz wird
vorgeschlagen, die am besten geeignete Antenne durch eine
Auswertung der Übertragungsqualität bzw. Empfangssignalfeld
stärke während vorhergehenden Zeitschlitze zu ermitteln und
die ausgewählte Antenne in den nachfolgenden Zeitschlitzen
für den Datenempfang zu verwenden. Bei diesem Ansatz wird so
mit von einem gedächtnisbehafteten System ausgegangen, wobei
gleichbleibende Übertragungsbedingungen vorausgesetzt werden.
Dieser Ansatz führt daher nur dann zu zufriedenstellenden Er
gebnissen, wenn für die jeweilige Datenübertragung längere
Zeit dieselbe Übertragungsfrequenz verwendet wird und keine
zeitvarianten Einflüsse wirksam werden.
Gemäß dem zweiten Ansatz, der dem Oberbegriff des Anspruches
1 zugrundeliegt, ist vorgesehen, vor jedem einzelnen empfan
genen Zeitschlitz die für den Empfang der während dieses
Zeitschlitzes übertragenen Daten am besten geeignete Antenne
auszuwählen, wobei die für den Datenempfang am besten geeig
nete Antenne über an den einzelnen Antennen durchgeführte
Feldstärkemessungen oder durch Auswertung der Bitfehlerrate
einer mit den Daten übertragenen und von den einzelnen Anten
nen empfangenen Präambel bestimmt werden kann. Dieser Ansatz
ist insbesondere bei Übertragungssystemen sinnvoll, bei denen
Frequenzsprungverfahren ("Frequency Hopping") zum Einsatz
kommen, wobei sich die Übertragungsfrequenzen sehr schnell
verändern und zudem eine relativ lange Zeit vergehen kann,
bis dieselbe Übertragungsfrequenz erneut verwendet wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Verfahren sowie ein entsprechenden Übertragungssystem vorzu
schlagen, mit dem eine zuverlässigere Entscheidung bezüglich
der zum Empfang von übertragenen Daten am besten geeigneten
Empfangsantenne getroffen werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit
den Merkmalen des Anspruches 1 bzw. ein Übertragungssystem
mit den Merkmalen des Anspruches 8 gelöst. Die Unteransprüche
definieren vorteilhafte und bevorzugte Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung.
Erfindungsgemäß werden mehrere spezielle Bitfelder, die ei
gens für die Auswahl der für den Datenempfang am besten ge
eigneten Antenne vorgesehen sind, nacheinander übertragen,
wobei für jede Empfangsantenne eines dieser Bitfelder vorge
sehen ist. Durch Auswertung der einzelnen von den entspre
chend zugeordneten Empfangsantennen empfangenen Bitfelder
wird dann die zum Empfangen der nachfolgend übertragenen Da
ten am besten geeignete Empfangsantenne bestimmt, wobei hier
zu beispielsweise ein Vergleich der Bitfehlerraten der von
den einzelnen Empfangsantennen empfangenen Bitfelder oder ei
ne Berechnung der Kreuzkorrelationswerte zwischen den jeweils
gesendeten Bitfeldern und den jeweils empfangenen Bitfeldern
durchgeführt werden kann. Die Verwendung der speziell für die
Auswahl der für den Datenempfang am besten geeigneten Emp
fangsantenne übertragenen Bitfelder ermöglicht eine sicherere
Entscheidung als beispielsweise die Auswertung einer Präambel
alleine, da diese speziellen Bitfelder eine bessere Kreuzkor
relation aufweisen.
Die speziellen Bitfelder können zusammen mit einer Präambel
oder mehreren Präambeln übertragen werden, die zur Einstel
lung der Bitsynchronität verwendet werden können. Insbesonde
re bei der Übertragung jeweils einer Präambel zusammen mit
jeweils einer der speziellen Bitfelder kann die Bitsynchroni
tät individuell für jede einzelne Empfangsantenne eingestellt
werden.
Insgesamt wird somit durch die vorliegende Erfindung ein qua
litativ höherwertigeres Verfahren zur Auswahl der für den Da
tenempfang am besten geeigneten Antenne bereitgestellt.
Die vorliegende Erfindung eignet sich insbesondere zum Ein
satz in gemäß einem Zeitmultiplexverfahren (TDMA) betriebenen
Mobilfunksystemen.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die bei
gefügte Zeichnung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele nä
her erläutert.
Fig. 1 zeigt ein stark vereinfachtes Blockschaltbild eines
zur Antennenauswahl beitragenden Abschnitts eines Empfängers
eines erfindungsgemäßen Übertragungssystems, und
Fig. 2A und Fig. 2B zeigen zwei Ausführungsbeispiele für den
Aufbau eines in einem erfindungsgemäßen Übertragungssystem
zur Antennenauswahl übertragenen Signals.
In Fig. 1 ist ein Funk-Empfänger 1 dargestellt, der bei
spielsweise zwei Empfangsantennen 2a und 2b aufweist, wobei
eine dieser beiden Empfangsantennen für den Empfang von Daten
auszuwählen und zu aktivieren ist. Zu diesem Zweck ist eine
Auswahleinrichtung 4 und eine von der Auswahleinrichtung 4
angesteuerte Schalteinrichtung 3 vorgesehen, wobei die Aus
wahleinrichtung 4 die für den Datenempfang am besten geeigne
te Antenne 2a oder 2b auswählt und die Schalteinrichtung 3
davon abhängig die ausgewählte Antenne 2a oder 2b für den Da
tenempfang aktiviert.
In Fig. 2A ist für das in Fig. 1 gezeigte Beispiel von zwei
Antennen 2a und 2b ein möglicher Aufbau eines Signalfeldes
dargestellt, welches von der Auswahleinrichtung 4 zur Bestim
mung der für den Datenempfang am besten geeigneten Antenne
ausgewertet wird. Dieses Signalfeld wird von einem dem Emp
fänger 1, im vorliegenden Fall einer Mobilstation, zugeordne
ten Sender 7, im vorliegenden Fall einer Basisstation, er
zeugt und an den Empfänger 1 übertragen. In einem Funk-
Übertragungssystem kommunizieren die Basisstation 7 und die
Mobilstation 1 über eine sogenannte Downlinkverbindung DL
bzw. Uplinkverbindung UL.
Von dem Sender 7 wird für jede Antenne eine spezielle Bitfol
ge in Form eines speziellen Synchronisationsworts übertragen.
Bei dem betrachteten Beispiel zweier Antennen 2a und 2b wer
den somit innerhalb jedes Zeitschlitzes nacheinander zwei
Synchronisationsworte S1 und S2 übertragen, wobei das erste
Synchronisationswort S1 beispielsweise der Antenne 2a und das
zweite Synchronisationswort S2 der Antenne 2b zugeordnet ist.
Darüber hinaus wird bei diesem Ausführungsbeispiel vor einem
entsprechenden Datenfeld DF für jede Antenne eine separate
Präambel P1 bzw. P2 übertragen.
Die erste Präambel P1 kann durch eine z. B. insgesamt 16 Bits
umfassende "101010. . ."-Bitfolge gebildet sein. Die ersten
Bits der Präambel P1 werden von dem Empfänger 1 zum Ein
schwingen eines zur Demodulation des Empfangssignals dienen
den Demodulators 6 (vgl. Fig. 1) verwendet, der die auf ein
Trägersignal cos(ω0t) aufmodulierten Sendesymbole zur weite
ren Verarbeitung wieder ins Basisband zurück transformiert.
Mit Hilfe der im zweiten Teil der Präambel P1 übertragenen
Bits wird von dem Empfänger 1 die Bitsynchronität zu dem ge
sendeten Datenstrom hergestellt.
Während des Empfangs der Präambel P1 (Zeitabschnitt (A) in
Fig. 2A) ist die erste Antenne 2a aktiviert, d. h. mit der
Auswahleinrichtung 4 verbunden. Nachdem anhand der empfange
nen Bits der Präambel P1 die Bitsynchronität in dem Empfänger
1 hergestellt worden ist, werden in einem Speicher 5 Informa
tionen über diese Bitsynchronität abgespeichert. Anschließend
sucht die Auswahleinrichtung 4 in dem empfangenen Datenstrom
nach dem der entsprechenden Antenne 2a zugeordneten Synchro
nisationswort S1.
Nach der Detektion und dem Empfang des Synchronisationsworts
S1 mit Hilfe der diesem Synchronisationswort zugeordneten An
tenne 2a (Zeitabschnitt (B)) wird von der Schalteinrichtung 3
auf die zweite Antenne 2b umgeschaltet, um über die Antenne
2b zunächst die zweite Präambel P2 zu empfangen (Zeitab
schnitt (C)). Diese zweite Präambel P2 unterscheidet sich von
der ersten Präambel P1 dadurch, daß sie lediglich die zur
Herstellung der Bitsynchronität dienenden Bits aufweist und
somit gegenüber der ersten Präambel P1 verkürzt ist, da die
für das Einschwingen des Demodulators 6 verwendeten Bits pro
Zeitschlitz lediglich einmal benötigt werden. Anhand der
zweiten Präambel P2 wird in dem Empfänger 1 eine neue Bitsyn
chronität hergestellt und anschließend in dem über die zweite
Antenne 2b empfangenen Datenstrom nach dem dieser Antenne zu
geordneten Synchronisationswort gesucht.
Nach der Detektion und dem Empfang des zweiten Synchronisati
onsworts S2 (Zeitabschnitt (D)) bestimmt die Auswahleinrich
tung auf nachfolgend noch näher beschriebene Art und Weise
die für den Empfang des nachfolgenden Datenfelds DF am besten
geeignete Antenne und veranlaßt die Schalteinrichtung 3, die
ausgewählte Antenne 2a oder 2b zu aktivieren. Zudem wird in
dem Empfänger 1 sichergestellt, daß der Empfang des Daten
felds DF mit der der ausgewählten Antenne 2a oder 2b entspre
chenden Bitsynchronität erfolgt. Wurde von der Auswahlein
richtung 4 die Antenne 2b für den Datenempfang ausgewählt,
kann der Datenempfang mit der augenblicklich eingestellten
Bitsynchronität erfolgen, da die Bitsynchronität anhand der
zweiten Präambel P2 zuletzt für diese Antenne 2b eingestellt
worden ist. Wurde hingegen von der Auswahleinrichtung 4 die
Antenne 2a ausgewählt, wird in dem Empfänger 1 vor dem Emp
fang der Daten DF die zu dieser Antenne zuvor in dem Speicher
5 gespeicherte Bitsynchronität ausgelesen und anschließend
eingestellt. Daraufhin können die Daten DF des entsprechenden
Zeitschlitzes über die ausgewählte Antenne 2a oder 2b empfan
gen und dem Demodulator 6 zugeführt werden. An den Demodula
tör können sich abhängig vom Aufbau des Senders 7 weitere
Verarbeitungsblöcke, beispielsweise insbesondere ein Deinter
leaver und/oder ein Decodierer etc., zur Verarbeitung der Da
ten anschließen, ehe die Daten an den entsprechenden Teilneh
mer ausgegeben werden.
Es ist vorteilhaft, wenn sich die beiden Synchronisationswor
te S1 und S2 voneinander unterscheiden (beispielsweise zuein
ander invertiert sind), damit bei Verlust der ersten Synchro
nisation zumindest eine Rahmensynchronisation zum Empfang der
Daten DF bei der zweiten Synchronisation sichergestellt wer
den kann.
Die Auswahl der für den Empfang der Daten DF am besten geeig
neten Antenne erfolgt durch eine Auswertung der einzelnen von
den jeweils zugeordneten Antennen 2a und 2b empfangenen Syn
chronisationsworte S1 und S2. Bei einer binären Übertragung
kann beispielsweise die in jedem empfangenen Synchronisati
onswort S1 bzw. S2 auftretende Anzahl an Bitfehlern ermittelt
und die Bitfehler der einzelnen Synchronisationsworte mitein
ander verglichen werden. Die Auswahleinrichtung wird dann für
den Datenempfang diejenige Antenne 2a oder 2b auswählen, die
das entsprechende Synchronisationswort S1 bzw. S2 mit der ge
ringsten Bitfehlerrate empfangen hat.
Zur Bestimmung der für den Datenempfang am besten geeigneten
Antenne kann auch eine Berechnung der Kreuzkorrelationsfunk
tion durchgeführt werden. Zu diesem Zweck bestimmt die Aus
wahleinrichtung 4 für jede Antenne 2a bzw. 2b die Autokorrela
tionsfunktion zwischen dem der entsprechenden Antenne zuge
ordneten ursprünglich gesendeten und der Auswahleinrichtung 4
bekannten Synchronisationswort S1 bzw. S2 und dem über die
entsprechende Antenne tatsächlich empfangenen Synchronisati
onswort. Von der Auswahleinrichtung 4 wird dann für den Da
tenempfang die Antenne 2a oder 2b mit dem größten Kreuzkorre
lationswert ausgewählt. Die Synchronisationswörter sollten so
gewählt sein, daß ihre Kreuzkorrelationswerte möglichst hoch
sind.
In Fig. 2A ist für das in Fig. 1 gezeigte Beispiel von zwei
Antennen 2a und 2b ein weiterer möglicher Aufbau eines Si
gnalfeldes dargestellt, welches von der Auswahleinrichtung 4
zur Bestimmung der für den Datenempfang am besten geeigneten
Antenne ausgewertet wird. Dieses Ausführungsbeispiel unter
scheidet sich von dem in Fig. 2A gezeigten und zuvor ausführ
lich erläuterten Ausführungsbeispiel darin, daß lediglich ei
ne Präambel P1 übertragen wird, deren Bits zum Einschwingen
des Demodulators 6 und zum Herstellen der Bitsynchronität
verwendet werden. Auf das Herstellen einer neuen Bitsynchro
nität für die zweite Antenne 2b wird somit verzichtet.
1 Funkempfänger
2a, 2b Antenne
3 Schalteinrichtung
4 Antennenauswahleinrichtung
5 Speicher für Bitsynchronitäten
6 Demodulator
7 Funksender
cos(ω0t) Trägersignal
DL Downlink-Verbindung
UL Uplink-Verbindung
P1, P2 Präambel-Bitfeld
S1, S2 Synchronisations-Bitfeld
DF Datenfeld
2a, 2b Antenne
3 Schalteinrichtung
4 Antennenauswahleinrichtung
5 Speicher für Bitsynchronitäten
6 Demodulator
7 Funksender
cos(ω0t) Trägersignal
DL Downlink-Verbindung
UL Uplink-Verbindung
P1, P2 Präambel-Bitfeld
S1, S2 Synchronisations-Bitfeld
DF Datenfeld
Claims (14)
1. Verfahren zum Auswählen einer Empfangsantenne,
wobei mehrere Empfangsantennen (2) zum Empfangen von Daten (DF) vorhanden sind, und
wobei durch Auswertung mindestens eines empfangenen Bitfelds (S1, S2) die zum Empfangen der Daten (DF) am besten geeignete Empfangsantenne (2) ausgewählt und aktiviert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß vor den zu empfangenden Daten (DF) mehrere aufeinander folgende Bitfelder (S1, S2) an die Empfangsantennen (2) über tragen werden, wobei jeweils eines der Bitfelder (S1, S2) ei ner der Empfangsantennen (2) zugeordnet ist, und
daß die einzelnen von den entsprechend zugeordneten Empfangs antennen (2) empfangenen Bitfelder (S1, S2) ausgewertet wer den, um die zum Empfangen der Daten (DF) am besten geeignete Empfangsantenne (2) zu bestimmen.
wobei mehrere Empfangsantennen (2) zum Empfangen von Daten (DF) vorhanden sind, und
wobei durch Auswertung mindestens eines empfangenen Bitfelds (S1, S2) die zum Empfangen der Daten (DF) am besten geeignete Empfangsantenne (2) ausgewählt und aktiviert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß vor den zu empfangenden Daten (DF) mehrere aufeinander folgende Bitfelder (S1, S2) an die Empfangsantennen (2) über tragen werden, wobei jeweils eines der Bitfelder (S1, S2) ei ner der Empfangsantennen (2) zugeordnet ist, und
daß die einzelnen von den entsprechend zugeordneten Empfangs antennen (2) empfangenen Bitfelder (S1, S2) ausgewertet wer den, um die zum Empfangen der Daten (DF) am besten geeignete Empfangsantenne (2) zu bestimmen.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die einzelnen Bitfelder (S1, S2) voneinander unter
scheiden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zusammen mit den einzelnen Bitfeldern (S1, S2) mindestens eine Präambel (P1) an die Empfangsantennen (2) übertragen wird, und
daß in einer den Empfangsantennen (2) zugeordneten Empfangs vorrichtung (1) anhand der Präambel (P1) eine Bitsynchroni sierung bezüglich der zu empfangenden Daten (DF) durchgeführt wird.
daß zusammen mit den einzelnen Bitfeldern (S1, S2) mindestens eine Präambel (P1) an die Empfangsantennen (2) übertragen wird, und
daß in einer den Empfangsantennen (2) zugeordneten Empfangs vorrichtung (1) anhand der Präambel (P1) eine Bitsynchroni sierung bezüglich der zu empfangenden Daten (DF) durchgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß zusammen mit jedem einzelnen Bitfeld (S1, S2) jeweils ei ne dem entsprechenden Bitfeld (S1, S2) zugeordnete Präambel (P1, P2) an die Empfangsantennen (2) übertragen wird,
daß anhand jeder einzelnen Präambel (P1, P2) eine neue Bit synchronisierung in der Empfangsvorrichtung (1) durchgeführt und die jeweilige Bitsynchronisierung beschreibende Informa tionen gespeichert werden, und
daß nach Auswahl einer der Empfangsantennen (2) die anhand der dieser ausgewählten Empfangsantenne bzw. dem entsprechen den Bitfeld (S1, S2) zugeordneten Präambel (P1, P2) durchge führte Bitsynchronisierung ausgelesen und für den nachfolgen den Empfang der Daten (DF) verwendet wird.
daß zusammen mit jedem einzelnen Bitfeld (S1, S2) jeweils ei ne dem entsprechenden Bitfeld (S1, S2) zugeordnete Präambel (P1, P2) an die Empfangsantennen (2) übertragen wird,
daß anhand jeder einzelnen Präambel (P1, P2) eine neue Bit synchronisierung in der Empfangsvorrichtung (1) durchgeführt und die jeweilige Bitsynchronisierung beschreibende Informa tionen gespeichert werden, und
daß nach Auswahl einer der Empfangsantennen (2) die anhand der dieser ausgewählten Empfangsantenne bzw. dem entsprechen den Bitfeld (S1, S2) zugeordneten Präambel (P1, P2) durchge führte Bitsynchronisierung ausgelesen und für den nachfolgen den Empfang der Daten (DF) verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen von den entsprechend zugeordneten Empfangs antennen (2) empfangenen Bitfelder (S1, S2) hinsichtlich ih rer Bitfehlerraten miteinander verglichen werden, und
daß zum Empfangen der Daten (DF) diejenige Empfangsantenne (2) ausgewählt und aktiviert wird, über welche das ihr zuge ordnete Bitfeld (S1, S2) mit der geringsten Bitfehlerrate empfangen worden ist.
daß die einzelnen von den entsprechend zugeordneten Empfangs antennen (2) empfangenen Bitfelder (S1, S2) hinsichtlich ih rer Bitfehlerraten miteinander verglichen werden, und
daß zum Empfangen der Daten (DF) diejenige Empfangsantenne (2) ausgewählt und aktiviert wird, über welche das ihr zuge ordnete Bitfeld (S1, S2) mit der geringsten Bitfehlerrate empfangen worden ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet,
daß für jedes Bitfeld (S1, S2) die Kreuzkorrelationsfunktion zwischen dem jeweils ursprünglich gesendeten Bitfeld (S1, S2) und dem jeweils von der entsprechend zugeordneten Empfangsan tenne (2) empfangenen Bitfeld (S1, S2) ermittelt wird, und
daß zum Empfangen der Daten (DF) diejenige Empfangsantenne (2) ausgewählt und aktiviert wird, für deren Bitfeld (S1, S2) ein maximaler Kreuzkorrelationsfunktionswert ermittelt worden ist.
daß für jedes Bitfeld (S1, S2) die Kreuzkorrelationsfunktion zwischen dem jeweils ursprünglich gesendeten Bitfeld (S1, S2) und dem jeweils von der entsprechend zugeordneten Empfangsan tenne (2) empfangenen Bitfeld (S1, S2) ermittelt wird, und
daß zum Empfangen der Daten (DF) diejenige Empfangsantenne (2) ausgewählt und aktiviert wird, für deren Bitfeld (S1, S2) ein maximaler Kreuzkorrelationsfunktionswert ermittelt worden ist.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Daten (DF) in eine Zeitschlitzstruktur eingebettet an die Empfangsantennen (2) übertragen werden, und
daß das Verfahren zum Auswählen der zum Empfangen der Daten (DF) am besten geeignete Empfangsantenne (2) für die Daten (DF) jedes einzelnen Zeitschlitzes neu durchgeführt wird.
daß die Daten (DF) in eine Zeitschlitzstruktur eingebettet an die Empfangsantennen (2) übertragen werden, und
daß das Verfahren zum Auswählen der zum Empfangen der Daten (DF) am besten geeignete Empfangsantenne (2) für die Daten (DF) jedes einzelnen Zeitschlitzes neu durchgeführt wird.
8. Übertragungssystem,
mit mindestens einer Sendevorrichtung (7) zum Senden von Da ten (DF), und
mit mindestens einer Empfangsvorrichtung (1) zum Empfangen der Daten (DF), wobei die Empfangsvorrichtung (1) mehrere Empfangsantennen (2) zum Empfangen der Daten (DF) sowie Aus wahlmittel (3, 4) zum Auswählen und Aktivieren der zum Emp fangen der Daten (DF) am besten geeigneten Empfangsantenne (2) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sendevorrichtung (7) derart ausgestaltet ist, daß sie vor den Daten (DF) mehrere aufeinanderfolgende Bitfelder (S1, S2) sendet, wobei jeweils eines der Bitfelder (S1, S2) einer der Empfangsantennen (2) zugeordnet ist, und
daß die Auswahlmittel (2, 3) der Empfangsvorrichtung (1) der art ausgestaltet sind, daß sie die einzelnen von den entspre chend zugeordneten Empfangsantennen (2) empfangenen Bitfelder (S1, S2) auswerten, um die zum Empfangen der Daten (DF) am besten geeignete Empfangsantenne (2) zu bestimmen.
mit mindestens einer Sendevorrichtung (7) zum Senden von Da ten (DF), und
mit mindestens einer Empfangsvorrichtung (1) zum Empfangen der Daten (DF), wobei die Empfangsvorrichtung (1) mehrere Empfangsantennen (2) zum Empfangen der Daten (DF) sowie Aus wahlmittel (3, 4) zum Auswählen und Aktivieren der zum Emp fangen der Daten (DF) am besten geeigneten Empfangsantenne (2) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sendevorrichtung (7) derart ausgestaltet ist, daß sie vor den Daten (DF) mehrere aufeinanderfolgende Bitfelder (S1, S2) sendet, wobei jeweils eines der Bitfelder (S1, S2) einer der Empfangsantennen (2) zugeordnet ist, und
daß die Auswahlmittel (2, 3) der Empfangsvorrichtung (1) der art ausgestaltet sind, daß sie die einzelnen von den entspre chend zugeordneten Empfangsantennen (2) empfangenen Bitfelder (S1, S2) auswerten, um die zum Empfangen der Daten (DF) am besten geeignete Empfangsantenne (2) zu bestimmen.
9. Übertragungssystem nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sendevorrichtung (7) derart ausgestaltet ist, daß sie zusammen mit den einzelnen Bitfeldern (S1, S2) mindestens ei ne Präambel (P1) sendet, und
daß die Empfangsvorrichtung (1) Synchronisiermittel zum Durchführen einer auf die zu empfangenden Daten (DF) bezogene Bitsynchronisierung anhand der Präambel (P1) aufweist.
daß die Sendevorrichtung (7) derart ausgestaltet ist, daß sie zusammen mit den einzelnen Bitfeldern (S1, S2) mindestens ei ne Präambel (P1) sendet, und
daß die Empfangsvorrichtung (1) Synchronisiermittel zum Durchführen einer auf die zu empfangenden Daten (DF) bezogene Bitsynchronisierung anhand der Präambel (P1) aufweist.
10. Übertragungssystem nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sendevorrichtung (7) derart ausgestaltet ist, daß sie zusammen mit jedem einzelnen Bitfeld (S1, S2) jeweils eine dem entsprechenden Bitfeld (S1, S2) zugeordnete Präambel (P1, P2) sendet,
daß die Synchronisiermittel der Empfangsvorrichtung (1) der art ausgestaltet sind, daß sie anhand jeder einzelnen Präam bel (P1, P2) eine neue Bitsynchronisierung in der Empfangs vorrichtung (1) durchgeführen,
daß die Empfangsvorrichtung (1) Speichermittel (5) zum Spei chern von Informationen über die einzelnen Bitsynchronisie rungen aufweisen, und
daß die Synchronisiermittel derart ausgestaltet sind, daß sie nach der Auswahl einer der Empfangsantennen (2) durch die Auswahlmittel (2, 3) die anhand der dieser ausgewählten Emp fangsantenne bzw. dem entsprechenden Bitfeld (S1, S2) zuge ordneten Präambel (P1, P2) durchgeführte Bitsynchronisierung aus den Speichermitteln (5) auslesen und für den nachfolgen den Empfang der Daten (DF) verwenden.
daß die Sendevorrichtung (7) derart ausgestaltet ist, daß sie zusammen mit jedem einzelnen Bitfeld (S1, S2) jeweils eine dem entsprechenden Bitfeld (S1, S2) zugeordnete Präambel (P1, P2) sendet,
daß die Synchronisiermittel der Empfangsvorrichtung (1) der art ausgestaltet sind, daß sie anhand jeder einzelnen Präam bel (P1, P2) eine neue Bitsynchronisierung in der Empfangs vorrichtung (1) durchgeführen,
daß die Empfangsvorrichtung (1) Speichermittel (5) zum Spei chern von Informationen über die einzelnen Bitsynchronisie rungen aufweisen, und
daß die Synchronisiermittel derart ausgestaltet sind, daß sie nach der Auswahl einer der Empfangsantennen (2) durch die Auswahlmittel (2, 3) die anhand der dieser ausgewählten Emp fangsantenne bzw. dem entsprechenden Bitfeld (S1, S2) zuge ordneten Präambel (P1, P2) durchgeführte Bitsynchronisierung aus den Speichermitteln (5) auslesen und für den nachfolgen den Empfang der Daten (DF) verwenden.
11. Übertragungssystem nach einem der Ansprüche 8-10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswahlmittel (2, 3) derart ausgestaltet sind, daß
sie die einzelnen von den entsprechend zugeordneten Empfangs
antennen (2) empfangenen Bitfelder (S1, S2) hinsichtlich ih
rer Bitfehlerraten miteinander vergeichen und zum Empfangen
der Daten (DF) diejenige Empfangsantenne (2) auswählen und
aktivieren, über welche das ihr zugeordnete Bitfeld (S1, S2)
mit der geringsten Bitfehlerrate empfangen worden ist.
12. Übertragungssystem nach einem der Ansprüche 8-10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswahlmittel (2, 3) derart ausgestaltet sind, daß
sie für jedes Bitfeld (S1, S2) die Kreuzkorrelationsfunktion
zwischen dem jeweils ursprünglich gesendeten Bitfeld (S1, S2)
und dem jeweils von der entsprechend zugeordneten Empfangsan
tenne (2) empfangenen Bitfeld (S1, S2) ermitteln und zum Emp
fangen der Daten (DF) diejenige Empfangsantenne (2) auswählen
und aktivieren, für deren Bitfeld (S1, S2) ein maximaler
Kreuzkorrelationsfunktionswert ermittelt worden ist.
13. Übertragungssystem nach einem der Ansprüche 8-12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sendevorrichtung (7) derart ausgestaltet ist, daß sie die Daten (DF) in eine Zeitschlitzstruktur eingebettet sen det, und
daß die Auswahlmittel (2, 3) der Empfangsvorrichtung (1) für jeden einzelnen Zeitschlitz die zum Empfangen der in diesem Zeitschlitz gesendeten Daten (DF) am besten geeignete Emp fangsantenne (2) neu auswählen.
daß die Sendevorrichtung (7) derart ausgestaltet ist, daß sie die Daten (DF) in eine Zeitschlitzstruktur eingebettet sen det, und
daß die Auswahlmittel (2, 3) der Empfangsvorrichtung (1) für jeden einzelnen Zeitschlitz die zum Empfangen der in diesem Zeitschlitz gesendeten Daten (DF) am besten geeignete Emp fangsantenne (2) neu auswählen.
14. Übertragungssystem nach einem der Ansprüche 8-13,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Übertragungssystem ein Mobilfunksystem, insbesondere
ein nach einem Zeitmultiplexverfahren betriebenes Mobilfunk
system, ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999158118 DE19958118A1 (de) | 1999-12-02 | 1999-12-02 | Verfahren zum Auswählen einer Empfangsantenne und entsprechendes Übertragungssystem |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999158118 DE19958118A1 (de) | 1999-12-02 | 1999-12-02 | Verfahren zum Auswählen einer Empfangsantenne und entsprechendes Übertragungssystem |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19958118A1 true DE19958118A1 (de) | 2001-05-23 |
Family
ID=7931185
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999158118 Withdrawn DE19958118A1 (de) | 1999-12-02 | 1999-12-02 | Verfahren zum Auswählen einer Empfangsantenne und entsprechendes Übertragungssystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19958118A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2012048818A1 (de) * | 2010-10-14 | 2012-04-19 | Daimler Ag | Nutzen einer funkstrecke mittels eines mobilfunkgeräts |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4310644A1 (de) * | 1993-04-01 | 1994-10-06 | Deutsche Aerospace | Verfahren zur Verringerung der Bitfehlerrate bei der Übertragung digitaler Daten über Funk und Anordnung zum Durchführen des Verfahrens |
| DE4421643A1 (de) * | 1994-06-21 | 1996-01-04 | Siemens Ag | Antenna Diversity-Funksendeanordnung und -Funkempfangsanordnung für Telekommunikationssysteme mit einer blockorientierten Übertragung von Funknachrichten |
| WO1996002984A1 (en) * | 1994-07-15 | 1996-02-01 | Telefonaktiebolaget Lm Ericsson | A method in a diversity receiver |
| US5960046A (en) * | 1996-12-03 | 1999-09-28 | Northern Telecom Limited | Preamble based selection diversity in a time division multiple access radio system |
-
1999
- 1999-12-02 DE DE1999158118 patent/DE19958118A1/de not_active Withdrawn
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