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DE19958118A1 - Verfahren zum Auswählen einer Empfangsantenne und entsprechendes Übertragungssystem - Google Patents

Verfahren zum Auswählen einer Empfangsantenne und entsprechendes Übertragungssystem

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Publication number
DE19958118A1
DE19958118A1 DE1999158118 DE19958118A DE19958118A1 DE 19958118 A1 DE19958118 A1 DE 19958118A1 DE 1999158118 DE1999158118 DE 1999158118 DE 19958118 A DE19958118 A DE 19958118A DE 19958118 A1 DE19958118 A1 DE 19958118A1
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DE
Germany
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receiving
data
bit
antenna
received
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1999158118
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English (en)
Inventor
Christian Kranz
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Infineon Technologies AG
Original Assignee
Infineon Technologies AG
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Publication date
Application filed by Infineon Technologies AG filed Critical Infineon Technologies AG
Priority to DE1999158118 priority Critical patent/DE19958118A1/de
Publication of DE19958118A1 publication Critical patent/DE19958118A1/de
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    • H04L7/04Speed or phase control by synchronisation signals
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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Abstract

Zum Auswählen der zum Empfangen von Daten (DF) am besten geeigneten Empfangsantenne (2) eines Empfängers (1) werden vor den zu empfangenden Daten (DF) mehrere aufeinanderfolgende Bitfelder (S1, S2) an die Empfangsantennen (2) übertragen, wobei jeweils eines der Bitfelder (S1, S2) einer der Empfangsantennen (2) zugeordnet ist. Anschließend werden die einzelnen von den entsprechend zugeordneten Empfangsantennen (2) empfangenen Bitfelder (S1, S2) beispielsweise hinsichtlich ihrer Bitfehlerraten oder Kreuzkorrelationsfunktionen ausgewertet, um die zum Empfangen der Daten (DF) am besten geeignete Empfangsantenne (2) zu ermitteln.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auswäh­ len einer Empfangsantenne nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie ein entsprechendes Übertragungssystem nach dem Ober­ begriff des Anspruches 8.
In Funk-Übertragungssystemen, die insbesondere nach dem Zeit­ multiplexprinzip ("Time Division Multiple Access", TDMA) ar­ beiten, werden häufig mehrere Empfangsantennen verwendet, um unterschiedliche Ausbreitungsbedingungen und Abschattungen im Funkraum auszugleichen. Sind jedoch mehrere Empfangsantennen vorgesehen, besteht das Problem, diejenige Antenne auszuwäh­ len, die am besten zum Empfang der jeweils in eine Rahmen- und Zeitschlitzstruktur eingebettet übertragenen Daten geeig­ net ist.
Zur Auswahl der am besten geeigneten Antenne sind bisher zwei grundlegende Ansätze bekannt. Gemäß dem ersten Ansatz wird vorgeschlagen, die am besten geeignete Antenne durch eine Auswertung der Übertragungsqualität bzw. Empfangssignalfeld­ stärke während vorhergehenden Zeitschlitze zu ermitteln und die ausgewählte Antenne in den nachfolgenden Zeitschlitzen für den Datenempfang zu verwenden. Bei diesem Ansatz wird so­ mit von einem gedächtnisbehafteten System ausgegangen, wobei gleichbleibende Übertragungsbedingungen vorausgesetzt werden. Dieser Ansatz führt daher nur dann zu zufriedenstellenden Er­ gebnissen, wenn für die jeweilige Datenübertragung längere Zeit dieselbe Übertragungsfrequenz verwendet wird und keine zeitvarianten Einflüsse wirksam werden.
Gemäß dem zweiten Ansatz, der dem Oberbegriff des Anspruches 1 zugrundeliegt, ist vorgesehen, vor jedem einzelnen empfan­ genen Zeitschlitz die für den Empfang der während dieses Zeitschlitzes übertragenen Daten am besten geeignete Antenne auszuwählen, wobei die für den Datenempfang am besten geeig­ nete Antenne über an den einzelnen Antennen durchgeführte Feldstärkemessungen oder durch Auswertung der Bitfehlerrate einer mit den Daten übertragenen und von den einzelnen Anten­ nen empfangenen Präambel bestimmt werden kann. Dieser Ansatz ist insbesondere bei Übertragungssystemen sinnvoll, bei denen Frequenzsprungverfahren ("Frequency Hopping") zum Einsatz kommen, wobei sich die Übertragungsfrequenzen sehr schnell verändern und zudem eine relativ lange Zeit vergehen kann, bis dieselbe Übertragungsfrequenz erneut verwendet wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie ein entsprechenden Übertragungssystem vorzu­ schlagen, mit dem eine zuverlässigere Entscheidung bezüglich der zum Empfang von übertragenen Daten am besten geeigneten Empfangsantenne getroffen werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruches 1 bzw. ein Übertragungssystem mit den Merkmalen des Anspruches 8 gelöst. Die Unteransprüche definieren vorteilhafte und bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
Erfindungsgemäß werden mehrere spezielle Bitfelder, die ei­ gens für die Auswahl der für den Datenempfang am besten ge­ eigneten Antenne vorgesehen sind, nacheinander übertragen, wobei für jede Empfangsantenne eines dieser Bitfelder vorge­ sehen ist. Durch Auswertung der einzelnen von den entspre­ chend zugeordneten Empfangsantennen empfangenen Bitfelder wird dann die zum Empfangen der nachfolgend übertragenen Da­ ten am besten geeignete Empfangsantenne bestimmt, wobei hier­ zu beispielsweise ein Vergleich der Bitfehlerraten der von den einzelnen Empfangsantennen empfangenen Bitfelder oder ei­ ne Berechnung der Kreuzkorrelationswerte zwischen den jeweils gesendeten Bitfeldern und den jeweils empfangenen Bitfeldern durchgeführt werden kann. Die Verwendung der speziell für die Auswahl der für den Datenempfang am besten geeigneten Emp­ fangsantenne übertragenen Bitfelder ermöglicht eine sicherere Entscheidung als beispielsweise die Auswertung einer Präambel alleine, da diese speziellen Bitfelder eine bessere Kreuzkor­ relation aufweisen.
Die speziellen Bitfelder können zusammen mit einer Präambel oder mehreren Präambeln übertragen werden, die zur Einstel­ lung der Bitsynchronität verwendet werden können. Insbesonde­ re bei der Übertragung jeweils einer Präambel zusammen mit jeweils einer der speziellen Bitfelder kann die Bitsynchroni­ tät individuell für jede einzelne Empfangsantenne eingestellt werden.
Insgesamt wird somit durch die vorliegende Erfindung ein qua­ litativ höherwertigeres Verfahren zur Auswahl der für den Da­ tenempfang am besten geeigneten Antenne bereitgestellt.
Die vorliegende Erfindung eignet sich insbesondere zum Ein­ satz in gemäß einem Zeitmultiplexverfahren (TDMA) betriebenen Mobilfunksystemen.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die bei­ gefügte Zeichnung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele nä­ her erläutert.
Fig. 1 zeigt ein stark vereinfachtes Blockschaltbild eines zur Antennenauswahl beitragenden Abschnitts eines Empfängers eines erfindungsgemäßen Übertragungssystems, und
Fig. 2A und Fig. 2B zeigen zwei Ausführungsbeispiele für den Aufbau eines in einem erfindungsgemäßen Übertragungssystem zur Antennenauswahl übertragenen Signals.
In Fig. 1 ist ein Funk-Empfänger 1 dargestellt, der bei­ spielsweise zwei Empfangsantennen 2a und 2b aufweist, wobei eine dieser beiden Empfangsantennen für den Empfang von Daten auszuwählen und zu aktivieren ist. Zu diesem Zweck ist eine Auswahleinrichtung 4 und eine von der Auswahleinrichtung 4 angesteuerte Schalteinrichtung 3 vorgesehen, wobei die Aus­ wahleinrichtung 4 die für den Datenempfang am besten geeigne­ te Antenne 2a oder 2b auswählt und die Schalteinrichtung 3 davon abhängig die ausgewählte Antenne 2a oder 2b für den Da­ tenempfang aktiviert.
In Fig. 2A ist für das in Fig. 1 gezeigte Beispiel von zwei Antennen 2a und 2b ein möglicher Aufbau eines Signalfeldes dargestellt, welches von der Auswahleinrichtung 4 zur Bestim­ mung der für den Datenempfang am besten geeigneten Antenne ausgewertet wird. Dieses Signalfeld wird von einem dem Emp­ fänger 1, im vorliegenden Fall einer Mobilstation, zugeordne­ ten Sender 7, im vorliegenden Fall einer Basisstation, er­ zeugt und an den Empfänger 1 übertragen. In einem Funk- Übertragungssystem kommunizieren die Basisstation 7 und die Mobilstation 1 über eine sogenannte Downlinkverbindung DL bzw. Uplinkverbindung UL.
Von dem Sender 7 wird für jede Antenne eine spezielle Bitfol­ ge in Form eines speziellen Synchronisationsworts übertragen. Bei dem betrachteten Beispiel zweier Antennen 2a und 2b wer­ den somit innerhalb jedes Zeitschlitzes nacheinander zwei Synchronisationsworte S1 und S2 übertragen, wobei das erste Synchronisationswort S1 beispielsweise der Antenne 2a und das zweite Synchronisationswort S2 der Antenne 2b zugeordnet ist. Darüber hinaus wird bei diesem Ausführungsbeispiel vor einem entsprechenden Datenfeld DF für jede Antenne eine separate Präambel P1 bzw. P2 übertragen.
Die erste Präambel P1 kann durch eine z. B. insgesamt 16 Bits umfassende "101010. . ."-Bitfolge gebildet sein. Die ersten Bits der Präambel P1 werden von dem Empfänger 1 zum Ein­ schwingen eines zur Demodulation des Empfangssignals dienen­ den Demodulators 6 (vgl. Fig. 1) verwendet, der die auf ein Trägersignal cos(ω0t) aufmodulierten Sendesymbole zur weite­ ren Verarbeitung wieder ins Basisband zurück transformiert. Mit Hilfe der im zweiten Teil der Präambel P1 übertragenen Bits wird von dem Empfänger 1 die Bitsynchronität zu dem ge­ sendeten Datenstrom hergestellt.
Während des Empfangs der Präambel P1 (Zeitabschnitt (A) in Fig. 2A) ist die erste Antenne 2a aktiviert, d. h. mit der Auswahleinrichtung 4 verbunden. Nachdem anhand der empfange­ nen Bits der Präambel P1 die Bitsynchronität in dem Empfänger 1 hergestellt worden ist, werden in einem Speicher 5 Informa­ tionen über diese Bitsynchronität abgespeichert. Anschließend sucht die Auswahleinrichtung 4 in dem empfangenen Datenstrom nach dem der entsprechenden Antenne 2a zugeordneten Synchro­ nisationswort S1.
Nach der Detektion und dem Empfang des Synchronisationsworts S1 mit Hilfe der diesem Synchronisationswort zugeordneten An­ tenne 2a (Zeitabschnitt (B)) wird von der Schalteinrichtung 3 auf die zweite Antenne 2b umgeschaltet, um über die Antenne 2b zunächst die zweite Präambel P2 zu empfangen (Zeitab­ schnitt (C)). Diese zweite Präambel P2 unterscheidet sich von der ersten Präambel P1 dadurch, daß sie lediglich die zur Herstellung der Bitsynchronität dienenden Bits aufweist und somit gegenüber der ersten Präambel P1 verkürzt ist, da die für das Einschwingen des Demodulators 6 verwendeten Bits pro Zeitschlitz lediglich einmal benötigt werden. Anhand der zweiten Präambel P2 wird in dem Empfänger 1 eine neue Bitsyn­ chronität hergestellt und anschließend in dem über die zweite Antenne 2b empfangenen Datenstrom nach dem dieser Antenne zu­ geordneten Synchronisationswort gesucht.
Nach der Detektion und dem Empfang des zweiten Synchronisati­ onsworts S2 (Zeitabschnitt (D)) bestimmt die Auswahleinrich­ tung auf nachfolgend noch näher beschriebene Art und Weise die für den Empfang des nachfolgenden Datenfelds DF am besten geeignete Antenne und veranlaßt die Schalteinrichtung 3, die ausgewählte Antenne 2a oder 2b zu aktivieren. Zudem wird in dem Empfänger 1 sichergestellt, daß der Empfang des Daten­ felds DF mit der der ausgewählten Antenne 2a oder 2b entspre­ chenden Bitsynchronität erfolgt. Wurde von der Auswahlein­ richtung 4 die Antenne 2b für den Datenempfang ausgewählt, kann der Datenempfang mit der augenblicklich eingestellten Bitsynchronität erfolgen, da die Bitsynchronität anhand der zweiten Präambel P2 zuletzt für diese Antenne 2b eingestellt worden ist. Wurde hingegen von der Auswahleinrichtung 4 die Antenne 2a ausgewählt, wird in dem Empfänger 1 vor dem Emp­ fang der Daten DF die zu dieser Antenne zuvor in dem Speicher 5 gespeicherte Bitsynchronität ausgelesen und anschließend eingestellt. Daraufhin können die Daten DF des entsprechenden Zeitschlitzes über die ausgewählte Antenne 2a oder 2b empfan­ gen und dem Demodulator 6 zugeführt werden. An den Demodula­ tör können sich abhängig vom Aufbau des Senders 7 weitere Verarbeitungsblöcke, beispielsweise insbesondere ein Deinter­ leaver und/oder ein Decodierer etc., zur Verarbeitung der Da­ ten anschließen, ehe die Daten an den entsprechenden Teilneh­ mer ausgegeben werden.
Es ist vorteilhaft, wenn sich die beiden Synchronisationswor­ te S1 und S2 voneinander unterscheiden (beispielsweise zuein­ ander invertiert sind), damit bei Verlust der ersten Synchro­ nisation zumindest eine Rahmensynchronisation zum Empfang der Daten DF bei der zweiten Synchronisation sichergestellt wer­ den kann.
Die Auswahl der für den Empfang der Daten DF am besten geeig­ neten Antenne erfolgt durch eine Auswertung der einzelnen von den jeweils zugeordneten Antennen 2a und 2b empfangenen Syn­ chronisationsworte S1 und S2. Bei einer binären Übertragung kann beispielsweise die in jedem empfangenen Synchronisati­ onswort S1 bzw. S2 auftretende Anzahl an Bitfehlern ermittelt und die Bitfehler der einzelnen Synchronisationsworte mitein­ ander verglichen werden. Die Auswahleinrichtung wird dann für den Datenempfang diejenige Antenne 2a oder 2b auswählen, die das entsprechende Synchronisationswort S1 bzw. S2 mit der ge­ ringsten Bitfehlerrate empfangen hat.
Zur Bestimmung der für den Datenempfang am besten geeigneten Antenne kann auch eine Berechnung der Kreuzkorrelationsfunk­ tion durchgeführt werden. Zu diesem Zweck bestimmt die Aus­ wahleinrichtung 4 für jede Antenne 2a bzw. 2b die Autokorrela­ tionsfunktion zwischen dem der entsprechenden Antenne zuge­ ordneten ursprünglich gesendeten und der Auswahleinrichtung 4 bekannten Synchronisationswort S1 bzw. S2 und dem über die entsprechende Antenne tatsächlich empfangenen Synchronisati­ onswort. Von der Auswahleinrichtung 4 wird dann für den Da­ tenempfang die Antenne 2a oder 2b mit dem größten Kreuzkorre­ lationswert ausgewählt. Die Synchronisationswörter sollten so gewählt sein, daß ihre Kreuzkorrelationswerte möglichst hoch sind.
In Fig. 2A ist für das in Fig. 1 gezeigte Beispiel von zwei Antennen 2a und 2b ein weiterer möglicher Aufbau eines Si­ gnalfeldes dargestellt, welches von der Auswahleinrichtung 4 zur Bestimmung der für den Datenempfang am besten geeigneten Antenne ausgewertet wird. Dieses Ausführungsbeispiel unter­ scheidet sich von dem in Fig. 2A gezeigten und zuvor ausführ­ lich erläuterten Ausführungsbeispiel darin, daß lediglich ei­ ne Präambel P1 übertragen wird, deren Bits zum Einschwingen des Demodulators 6 und zum Herstellen der Bitsynchronität verwendet werden. Auf das Herstellen einer neuen Bitsynchro­ nität für die zweite Antenne 2b wird somit verzichtet. 1 Funkempfänger
2a, 2b Antenne
3 Schalteinrichtung
4 Antennenauswahleinrichtung
5 Speicher für Bitsynchronitäten
6 Demodulator
7 Funksender
cos(ω0t) Trägersignal
DL Downlink-Verbindung
UL Uplink-Verbindung
P1, P2 Präambel-Bitfeld
S1, S2 Synchronisations-Bitfeld
DF Datenfeld

Claims (14)

1. Verfahren zum Auswählen einer Empfangsantenne,
wobei mehrere Empfangsantennen (2) zum Empfangen von Daten (DF) vorhanden sind, und
wobei durch Auswertung mindestens eines empfangenen Bitfelds (S1, S2) die zum Empfangen der Daten (DF) am besten geeignete Empfangsantenne (2) ausgewählt und aktiviert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß vor den zu empfangenden Daten (DF) mehrere aufeinander­ folgende Bitfelder (S1, S2) an die Empfangsantennen (2) über­ tragen werden, wobei jeweils eines der Bitfelder (S1, S2) ei­ ner der Empfangsantennen (2) zugeordnet ist, und
daß die einzelnen von den entsprechend zugeordneten Empfangs­ antennen (2) empfangenen Bitfelder (S1, S2) ausgewertet wer­ den, um die zum Empfangen der Daten (DF) am besten geeignete Empfangsantenne (2) zu bestimmen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die einzelnen Bitfelder (S1, S2) voneinander unter­ scheiden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zusammen mit den einzelnen Bitfeldern (S1, S2) mindestens eine Präambel (P1) an die Empfangsantennen (2) übertragen wird, und
daß in einer den Empfangsantennen (2) zugeordneten Empfangs­ vorrichtung (1) anhand der Präambel (P1) eine Bitsynchroni­ sierung bezüglich der zu empfangenden Daten (DF) durchgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zusammen mit jedem einzelnen Bitfeld (S1, S2) jeweils ei­ ne dem entsprechenden Bitfeld (S1, S2) zugeordnete Präambel (P1, P2) an die Empfangsantennen (2) übertragen wird,
daß anhand jeder einzelnen Präambel (P1, P2) eine neue Bit­ synchronisierung in der Empfangsvorrichtung (1) durchgeführt und die jeweilige Bitsynchronisierung beschreibende Informa­ tionen gespeichert werden, und
daß nach Auswahl einer der Empfangsantennen (2) die anhand der dieser ausgewählten Empfangsantenne bzw. dem entsprechen­ den Bitfeld (S1, S2) zugeordneten Präambel (P1, P2) durchge­ führte Bitsynchronisierung ausgelesen und für den nachfolgen­ den Empfang der Daten (DF) verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen von den entsprechend zugeordneten Empfangs­ antennen (2) empfangenen Bitfelder (S1, S2) hinsichtlich ih­ rer Bitfehlerraten miteinander verglichen werden, und
daß zum Empfangen der Daten (DF) diejenige Empfangsantenne (2) ausgewählt und aktiviert wird, über welche das ihr zuge­ ordnete Bitfeld (S1, S2) mit der geringsten Bitfehlerrate empfangen worden ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet,
daß für jedes Bitfeld (S1, S2) die Kreuzkorrelationsfunktion zwischen dem jeweils ursprünglich gesendeten Bitfeld (S1, S2) und dem jeweils von der entsprechend zugeordneten Empfangsan­ tenne (2) empfangenen Bitfeld (S1, S2) ermittelt wird, und
daß zum Empfangen der Daten (DF) diejenige Empfangsantenne (2) ausgewählt und aktiviert wird, für deren Bitfeld (S1, S2) ein maximaler Kreuzkorrelationsfunktionswert ermittelt worden ist.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Daten (DF) in eine Zeitschlitzstruktur eingebettet an die Empfangsantennen (2) übertragen werden, und
daß das Verfahren zum Auswählen der zum Empfangen der Daten (DF) am besten geeignete Empfangsantenne (2) für die Daten (DF) jedes einzelnen Zeitschlitzes neu durchgeführt wird.
8. Übertragungssystem,
mit mindestens einer Sendevorrichtung (7) zum Senden von Da­ ten (DF), und
mit mindestens einer Empfangsvorrichtung (1) zum Empfangen der Daten (DF), wobei die Empfangsvorrichtung (1) mehrere Empfangsantennen (2) zum Empfangen der Daten (DF) sowie Aus­ wahlmittel (3, 4) zum Auswählen und Aktivieren der zum Emp­ fangen der Daten (DF) am besten geeigneten Empfangsantenne (2) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sendevorrichtung (7) derart ausgestaltet ist, daß sie vor den Daten (DF) mehrere aufeinanderfolgende Bitfelder (S1, S2) sendet, wobei jeweils eines der Bitfelder (S1, S2) einer der Empfangsantennen (2) zugeordnet ist, und
daß die Auswahlmittel (2, 3) der Empfangsvorrichtung (1) der­ art ausgestaltet sind, daß sie die einzelnen von den entspre­ chend zugeordneten Empfangsantennen (2) empfangenen Bitfelder (S1, S2) auswerten, um die zum Empfangen der Daten (DF) am besten geeignete Empfangsantenne (2) zu bestimmen.
9. Übertragungssystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sendevorrichtung (7) derart ausgestaltet ist, daß sie zusammen mit den einzelnen Bitfeldern (S1, S2) mindestens ei­ ne Präambel (P1) sendet, und
daß die Empfangsvorrichtung (1) Synchronisiermittel zum Durchführen einer auf die zu empfangenden Daten (DF) bezogene Bitsynchronisierung anhand der Präambel (P1) aufweist.
10. Übertragungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sendevorrichtung (7) derart ausgestaltet ist, daß sie zusammen mit jedem einzelnen Bitfeld (S1, S2) jeweils eine dem entsprechenden Bitfeld (S1, S2) zugeordnete Präambel (P1, P2) sendet,
daß die Synchronisiermittel der Empfangsvorrichtung (1) der­ art ausgestaltet sind, daß sie anhand jeder einzelnen Präam­ bel (P1, P2) eine neue Bitsynchronisierung in der Empfangs­ vorrichtung (1) durchgeführen,
daß die Empfangsvorrichtung (1) Speichermittel (5) zum Spei­ chern von Informationen über die einzelnen Bitsynchronisie­ rungen aufweisen, und
daß die Synchronisiermittel derart ausgestaltet sind, daß sie nach der Auswahl einer der Empfangsantennen (2) durch die Auswahlmittel (2, 3) die anhand der dieser ausgewählten Emp­ fangsantenne bzw. dem entsprechenden Bitfeld (S1, S2) zuge­ ordneten Präambel (P1, P2) durchgeführte Bitsynchronisierung aus den Speichermitteln (5) auslesen und für den nachfolgen­ den Empfang der Daten (DF) verwenden.
11. Übertragungssystem nach einem der Ansprüche 8-10, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlmittel (2, 3) derart ausgestaltet sind, daß sie die einzelnen von den entsprechend zugeordneten Empfangs­ antennen (2) empfangenen Bitfelder (S1, S2) hinsichtlich ih­ rer Bitfehlerraten miteinander vergeichen und zum Empfangen der Daten (DF) diejenige Empfangsantenne (2) auswählen und aktivieren, über welche das ihr zugeordnete Bitfeld (S1, S2) mit der geringsten Bitfehlerrate empfangen worden ist.
12. Übertragungssystem nach einem der Ansprüche 8-10, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlmittel (2, 3) derart ausgestaltet sind, daß sie für jedes Bitfeld (S1, S2) die Kreuzkorrelationsfunktion zwischen dem jeweils ursprünglich gesendeten Bitfeld (S1, S2) und dem jeweils von der entsprechend zugeordneten Empfangsan­ tenne (2) empfangenen Bitfeld (S1, S2) ermitteln und zum Emp­ fangen der Daten (DF) diejenige Empfangsantenne (2) auswählen und aktivieren, für deren Bitfeld (S1, S2) ein maximaler Kreuzkorrelationsfunktionswert ermittelt worden ist.
13. Übertragungssystem nach einem der Ansprüche 8-12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sendevorrichtung (7) derart ausgestaltet ist, daß sie die Daten (DF) in eine Zeitschlitzstruktur eingebettet sen­ det, und
daß die Auswahlmittel (2, 3) der Empfangsvorrichtung (1) für jeden einzelnen Zeitschlitz die zum Empfangen der in diesem Zeitschlitz gesendeten Daten (DF) am besten geeignete Emp­ fangsantenne (2) neu auswählen.
14. Übertragungssystem nach einem der Ansprüche 8-13, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungssystem ein Mobilfunksystem, insbesondere ein nach einem Zeitmultiplexverfahren betriebenes Mobilfunk­ system, ist.
DE1999158118 1999-12-02 1999-12-02 Verfahren zum Auswählen einer Empfangsantenne und entsprechendes Übertragungssystem Withdrawn DE19958118A1 (de)

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