DE19958925A1 - Optisch akitivierbare Zündkapsel für Insassen-Rückhaltesysteme - Google Patents
Optisch akitivierbare Zündkapsel für Insassen-RückhaltesystemeInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Zündkapsel für den Gasgenerator von Insassen-Rückhaltesystemen in Kraftfahrzeugen, insbesondere für den Gasgenerator eines aufblasbaren Aufprallschutzkissens (Airbag). Die Zündkapsel soll dabei optisch aktiviert werden können. Durch die Verwendung eines Lichtwellenleiters wird eine effektive Einkopplung der Strahlung einer Zündlichtquelle in die Zündkapsel und damit eine zuverlässige Zündung gewährleistet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Zündkapsel für den Gasgenerator
eines Insassen-Rückhaltesystems in einem Kraftfahrzeug, deren
Zündmittel durch Einstrahlung von Licht zur Explosion gebracht
wird.
Zu den am häufigsten eingesetzten Insassen-Rückhaltesystemen
in Kraftfahrzeugen gehören das aufblasbare Aufprall-Schutz
kissen (Airbag) und der Gurtstraffer. Beide Rückhaltesysteme
benötigen einen Gasgenerator, dessen Treibladung im Falle
einer Fahrzeugkollision von einer Zündkapsel zur Explosion
gebracht wird. Die hierdurch freigesetzte Gasmenge bläst den
Airbag auf bzw. versetzt das Turbinenrad des Gurtstraffers in
Rotation.
Ein Gasgenerator für einen Airbag ist beispielsweise in der
US 5 803 494 A offenbart. Der bekannte Gasgenerator verfügt
über mehrere elektrisch aktivierbare Zündkapseln, wie sie etwa
in der DE 197 33 353 C1 beschrieben sind. Eine solche Zündkap
sel weist ein zumindest teilweise mit einem Zündmittel gefüll
tes, topfförmiges Gehäuse auf, welches von einem Isolierkörper
verschlossen ist. Durch den Isolierkörper hindurch ragen zwei
Kontaktstifte in das Innere der Zündkapsel. Die beiden Kon
taktstifte sind durch einen Widerstandsdraht, der das Zünd
mittel durchsetzt, elektrisch leitend miteinander verbunden.
Bei einer Fahrzeugkollision wird ein Aufprallsensor aktiviert,
der ein Signal an eine Auslöseschaltung sendet. Die Auslöse
schaltung gibt daraufhin einen Stromimpuls an die Kontakt
stifte der Zündkapsel ab, so daß der Widerstandsdraht zum
Glühen oder Schmelzen gebracht wird. Die dabei freigesetzte
Wärmeenergie bringt das Zündmittel zur Explosion. Die Zünd
kapsel platzt an hierfür vorgesehenen Sollbruchstellen auf und
läßt so das heiße Explosionsgas in das Innere des Gasgenera
tors strömen. Infolge dessen wird die dort befindliche Treib
ladung zur Detonation gebracht.
Ein gravierender Nachteil elektrisch aktivierbarer Zündkapseln
ist darin zu sehen, daß ihr Widerstandsdraht im Laufe der Zeit
korrodieren und brüchig werden kann, so daß mittels spezieller
Prüfschaltungen, vgl. hierzu z. B. die DE 198 14 589 A1, in
regelmäßigen Zeitabständen getestet werden muß, ob die Zünd
kapsel noch funktionsfähig ist. Die von einer derartigen Prüf
schaltung abgegebenen Testimpulse können unter ungünstigen Um
ständen jedoch zu einer Fehlzündung mit fatalen Folgen führen,
wenn beispielsweise nämlich dem Fahrer bei hoher Geschwindig
keit durch den sich plötzlich aufblähenden Airbag sekundenlang
die Sicht genommen wird. Zu einer Fehlzündung kann es aber
auch durch elektrostatische Aufladungen im Kraftfahrzeug und
durch Kriechströme kommen, wenn diese über die Kontaktstifte
in das Innere der Zündkapsel geleitet werden.
Aus der DE 38 38 896 A1 ist eine Zündkapsel bekannt, durch die
sich die soeben angesprochenen Probleme insofern vermeiden
lassen, als das Zündmittel nicht über die Wärmeentwicklung
eines elektrisch beheizten Widerstandsdrahtes zur Explosion
gebracht wird, sondern durch die Einstrahlung von Laserlicht.
Zu diesem Zwecke ist die Zündkapsel mit einem für das Laser
licht durchlässigen Fenster verschlossen. Auf der Innenseite
dieses Fensters ist eine Schicht aufgebracht, welche in ther
mischem Kontakt zum Zündmittel steht und welche bei der Wel
lenlänge des eingestrahlten Laserlichtes stark absorbiert.
Somit wird die Schicht bei Lichteinstrahlung aufgeheizt und
das Zündmittel zur Explosion gebracht. Im Hinblick auf eine
bessere Lichteinkopplung ist bei der bekannten Zündkapsel
vorgesehen, das transparente Fenster als Linse auszubilden.
Aus der DE 43 13 571 C1 ist ferner ein Gasgenerator für ein
Insassen-Rückhaltesystem bekannt, bei dem auf Zündkapseln
gänzlich verzichtet und die Treibladung unmittelbar durch
Bestrahlung mit Laserlicht zur Detonation gebracht wird.
Hierfür ist das Gehäuse des Gasgenerators mit Lichtleit
bohrungen versehen, durch welche das Licht eines Halbleiter
lasers über Umlenkspiegel und Linsen an verschiedenen Stellen
auf die Treibladung fokussiert wird.
Aus der US 5 010 822 ist ferner bekannt, zum Zwecke der
Strahlführung eines Lasers, durch den ein pyrotechnisches
System gezündet werden soll, transmittierende, reflektierende
und fokussierende optische Bauelemente zu verwenden. Dank
dieser Bauelemente muß der Strahl des außerhalb des pyrotech
nischen Systems angeordneten Lasers keine geradlinige Verbin
dung mit der Zündkammer aufweisen. Hierdurch kann der Einbau
in begrenzte Räumlichkeiten erleichtert werden.
Aus der DE 42 11 672 A1 schließlich ist ein Sicherheitsgurt
bekannt, der im Falle eines Unfalls wie ein Schlauch aufge
blasen wird. Das für das Aufblasen des Schlauches erforder
liche Gasvolumen wird durch Abbrennen einer Treibladung er
zeugt, die gleichmäßig über die Länge des Schlauches verteilt
ist und die durch einen optischen Zündimpuls, der an mehreren
Stellen des Schlauches gleichzeitig eingekoppelt wird, zur
Explosion gebracht wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zündkapsel für
den Gasgenerator eines Insassen-Rückhaltesystems anzugeben,
die praktisch nicht altert, bei der Fehlzündungen infolge von
elektrostatischen Aufladungen und Kriechströmen ausgeschlossen
sind und die äußerst zuverlässig gezündet werden kann. Diese
Zündkapsel soll zudem bisherige, elektrisch aktivierbare
Zündkapseln ersetzen und demnach so beschaffen sein, daß sich
herkömmliche Gasgeneratoren problemlos damit nachrüsten
lassen.
Diese Aufgabenaspekte werden durch den im Anspruch 1 gekenn
zeichneten Gegenstand gelöst; vorteilhafte Ausgestaltungen und
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, das Zündmittel einer
Zündkapsel auf optischem Wege zur Explosion zu bringen, wobei
im Gegensatz zum Stand der Technik jedoch eine sehr effektive
Lichteinkopplung mit Hilfe eines Lichtwellenleiters Verwendung
findet.
Aufgrund der sehr geringen Übertragungsverluste, welche han
delsübliche Lichtwellenleiter für die unterschiedlichsten Wel
lenlängen aufweisen, kann die Zündlichtquelle mit der zugehö
rigen Ansteuerschaltung nahezu beliebig weit von der Zündkap
sel entfernt im Fahrzeug untergebracht werden. Da die erfin
dungsgemäße Zündkapsel überdies vollständig aus isolierendem
Material gefertigt werden kann, sind Fehlzündungen infolge von
Aufladungen und Kriechströmen praktisch ausgeschlossen. Korro
dierende, bruchgefährdete Komponenten, die, wie oben erläu
tert, bei elektrisch aktivierbaren Zündkapseln Prüfschaltungen
erforderlich machen und somit zu Fehlzündungen führen können,
sind beim Erfindungsgegenstand nicht vorhanden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbei
spiels näher erläutert:
In der Zeichnung ist stark schematisch ein Schnitt durch eine erfindungsgemäße Zündkapsel dargestellt und in Form eines Blockschaltbildes die zugehörige Ansteuerschaltung.
In der Zeichnung ist stark schematisch ein Schnitt durch eine erfindungsgemäße Zündkapsel dargestellt und in Form eines Blockschaltbildes die zugehörige Ansteuerschaltung.
Die insgesamt mit 1 bezeichnete Zündkapsel verfügt über ein
topfförmiges Gehäuse 2, das an seiner Unterseite mit einem
Verschlußkörper 5 verschlossen ist. An der der Treibladung des
hier nicht gezeigten Gasgenerators zugewandten Seite ist das
Gehäuse 2 der Zündkapsel 1 mit Sollbruchstellen 3 versehen.
Das Gehäuse 2 ist zumindest teilweise mit einem Zündmittel 4
gefüllt. Durch den Verschlußkörper 5 ragt ein erstes Ende 7
eines Lichtwellenleiters 6 in das Innere der Zündkapsel 1. In
diesen Lichtwellenleiter 6 wird an seinem der Zündkapsel 1
abgewandten zweiten Ende 8 das Licht einer Zündlichtquelle 12
eingekoppelt. Hierbei kann es sich um eine Blitzlampe, einen
Laser, eine Leuchtdiode oder jede andere Lichtquelle handeln.
Entscheidend für das Funktionieren der erfindungsgemäßen Zünd
kapsel 1 ist lediglich, daß das von der Zündlichtquelle 12 er
zeugte Licht durch den Lichtwellenleiter 6 ohne nennenswerte
Verluste in die Zündkapsel 1 übertragen wird, und daß die am
ersten Ende 7 des Lichtwellenleiters 6 emittierte Strahlung
das Zündmittel 4 so stark aufheizt, daß dieses explodiert.
Zweckmäßigerweise ist zur Verringerung der Einkoppelverluste
am zweiten Ende 8 des Lichtwellenleiters 6 eine schematisch
als Linse dargestellte Einkoppeloptik 10 vorgesehen; dement
sprechend befindet sich am ersten Ende 7 des Lichtwellenlei
ters 6 vorzugsweise eine Auskoppeloptik 9, welche die dort
austretende Strahlung direkt auf einen Teilbereich des Zün
mittels oder auf einen zwischengeschalteten Absorberkörper 11
fokussiert. Dieser Absorberkörper 11 ist so beschaffen, daß er
die verfügbare Strahlungsleistung möglichst vollständig in
Wärmeenergie umwandelt und somit zur zuverlässigen Zündung des
Zündmittels 4 beiträgt. In einer besonderen Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Zündkapsel wird der Absorberkörper 11
durch ein elektronisches Bauelement gebildet, welches die ein
gestrahlte Lichtenergie direkt in eine elektrische Spannung
umwandelt. Diese Spannung wird über Zuleitungen an einen
Widerstandsdraht angelegt, der das Zündmittel (4) durchsetzt
und demzufolge bei einem Fahrzeugaufprall zur Explosion
bringt. Der Vorteil dieser Ausführungsform gegenüber der z. B.
aus der DE 197 33 353 C1 bekannten Zündkapsel ist darin zu
sehen, daß keine galvanische Verbindung zwischen dem Wider
standsdraht und der Umgebung der Zündkapsel besteht, so daß
auch hier keine Fehlzündung infolge von elektrostatischen
Aufladungen oder Kriechströmen erfolgen kann.
Der Lichtwellenleiter 6 ist bevorzugt flexibel ausgebildet, so
daß sich die erfindungsgemäße Zündkapsel 1 problemlos auch an
schwer zugänglichen Stellen des Gasgenerators montieren läßt.
Selbstverständlich können auch mehrere Lichtwellenleiter 6
vorhanden sein, welche den Verschlußkörper 5 durchsetzen und
gleichzeitig oder zeitversetzt Strahlung von einer oder mehre
ren Zündlichtquellen in die Zündkapsel 1 leiten. Im Hinblick
auf eine zuverlässige Zündung kann es von Vorteil sein, wenn
Zündlichtquellen 12 mit unterschiedlichen spektralen Eigen
schaften verwendet werden, wenn also beispielsweise eine UV-
Strahlung emittierende Blitzlampe mit einer IR-Leuchtdiode
kombiniert wird. Zweckmäßigerweise sollten dann auch verschie
dene Absorberkörper 11 im Innern der Zündkapsel 1 angeordnet
sein, welche die jeweilige Strahlung besonders gut in Wärme
energie umwandeln.
Jede der Zündlichtquellen 12 ist über eine Auslöseschaltung 13
mit mindestens einem Aufprallsensor 14 verbunden, welcher im
Falle einer Fahrzeugkollision in an sich bekannter Weise ein
Signal an die Auslöseschaltung 13 sendet und somit die Explo
sion der Zündkapsel veranlaßt.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungs
gemäßen Zündkapsel 1 ist vorgesehen, den mindestens einen
Lichtwellenleiter 6 nicht nur für die Einkopplung der Strah
lung der Zündlichtquellen 12 zu verwenden, sondern ihn auch
dazu zu benutzen, um das Innere der Zündkapsel 1 zu inspi
zieren, um also auf optischem Wege den Zustand des Zündmittels
und/oder des Absorbers 11 zu überprüfen. Diese Ausgestaltung
stellt sozusagen das optische Analogon zu den Prüfschaltungen
dar, die bei elektrisch aktivierbaren Zündkapseln eingesetzt
werden müssen. Allerdings kann es durch die optische Überprü
fung der Zündkapsel nicht zu einer Fehlzündung wie beim Stand
der Technik kommen. Um das Innere der Zündkapsel 1 über den
Lichtwellenleiter 6 inspizieren zu können, bedarf es lediglich
eines Strahlteilers am zweiten Ende 8 des Lichtwellenleiters
6, einer geeigneten Lichtquelle, die das Innere der Zündkapsel
beleuchtet, sowie einer Abbildungsoptik.
Claims (13)
1. Optisch aktivierbare Zündkapsel für den Gasgenerator eines
Insassen-Rückhaltesystems in einem Kraftfahrzeug,
insbesondere für den Gasgenerator eines aufblasbaren
Aufprallschutzkissens, mit einem topfförmigen Gehäuse (2),
welches zumindest teilweise mit einem Zündmittel (4)
gefüllt ist, und mit einem das Gehäuse (2) verschließenden
Verschlußkörper (5), durch welchen das erste Ende (7)
mindestens eines Lichtwellenleiters (6) in das Innere des
Gehäuses (2) ragt, wobei an dem dem Gehäuse abgewandten
zweiten Ende (8) des mindestens einen Lichtwellenleiters
(6) mindestens eine Zündlichtquelle (12) vorgesehen ist,
deren Strahlung in den mindestens einen Lichtwellenleiter
(6) eingekoppelt wird.
2. Optisch aktivierbare Zündkapsel nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die mindestens eine Zündlichtquelle
(12) eine Blitzlampe, ein Laser oder eine Leuchtdiode ist.
3. Optisch aktivierbare Zündkapsel nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere Zündlichtquellen (12) vorge
sehen sind, deren Strahlung in einen gemeinsamen Licht
wellenleiter (6) oder in verschiedene Lichtwellenleiter (6)
eingekoppelt wird.
4. Optisch aktivierbare Zündkapsel nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zündlichtquellen (12) in unter
schiedlichen Spektralbereichen emittieren.
5. Optisch aktivierbare Zündkapsel nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem dem Gehäuse (2) abge
wandten zweiten Enden (8) des mindestens einen Lichtwel
lenleiters (6) und der mindestens einen Zündlichtquelle
(12) eine Einkoppeloptik (10) vorgesehen ist.
6. Optisch aktivierbare Zündkapsel nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem in das Gehäuse (2)
ragenden ersten Endes (7) des mindestens einen Licht
wellenleiters (6) und dem Zündmittel (4) eine Auskoppel
optik (9) vorgesehen ist.
7. Optisch aktivierbare Zündkapsel nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auskoppeloptik (9) und/oder
die Einkoppeloptik (10) durch Linsen oder Linsensysteme
gebildet sind.
8. Optisch aktivierbare Zündkapsel nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auskoppeloptik (9) die
Strahlung der mindestens einen Zündlichtquelle (12) auf das
Zündmittel (4) fokussiert.
9. Optisch aktivierbare Zündkapsel nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß sich zwischen dem in das Gehäuse (2)
ragenden ersten Ende (7) des mindestens einen Lichtwellen
leiters (6) und dem Zündmittel (4) mindestens ein Absorber
körper (11) befindet.
10. Optisch aktivierbare Zündkapsel nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der mindestens eine Absorberkörper (11)
durch ein elektronisches Bauelement gebildet wird, welches
die Strahlung der mindestens einen Zündlichtquelle (12) in
einen elektrischen Strom umwandelt, der durch einen das
Zündmittel (4) durchsetzenden Widerstandsdraht geleitet
wird.
11. Optisch aktivierbare Zündkapsel nach einem der vorherigen
Ansprüche; dadurch gekennzeichnet, daß die Auskoppeloptik
(9) die Strahlung der mindestens einen Zündlichtquelle (12)
auf den mindestens einen Absorberkörper (11) fokussiert.
12. Optisch aktivierbare Zündkapsel nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) aus isolierendem
Material besteht.
13. Optisch aktivierbare Zündkapsel nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (5) aus
isolierendem Material besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999158925 DE19958925A1 (de) | 1999-12-07 | 1999-12-07 | Optisch akitivierbare Zündkapsel für Insassen-Rückhaltesysteme |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1999158925 DE19958925A1 (de) | 1999-12-07 | 1999-12-07 | Optisch akitivierbare Zündkapsel für Insassen-Rückhaltesysteme |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19958925A1 true DE19958925A1 (de) | 2001-01-25 |
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ID=7931691
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1999158925 Ceased DE19958925A1 (de) | 1999-12-07 | 1999-12-07 | Optisch akitivierbare Zündkapsel für Insassen-Rückhaltesysteme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19958925A1 (de) |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAV | Applicant agreed to the publication of the unexamined application as to paragraph 31 lit. 2 z1 | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |