DE19957365A1 - Verbesserung des Videofrequenzgangs - Google Patents
Verbesserung des VideofrequenzgangsInfo
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Abstract
Für eine optimale Bildschirmtext-Datencodierung, für eine fehlerfreie Funktion sogenannter Descrambler und - nicht zuletzt - für den Eindruck einer verbesserten Detailauflösung auf dem Bildschirm eines Fernsehgerätes dargestellter Bilder ist es bekannt, den Videofrequenzgang durch Beeinflussung der höheren Frequenzanteile im Videosignalspektrum zu bearbeiten. Es ist Aufgabe der Erfindung, bei Fernsehgeräten eine Bearbeitung des Videofrequenzgangs mittels Tuner-Abstimmung zu vereinfachen. DOLLAR A Erfindungsgemäß wird insbesondere bei kundenseitig durchzuführenden Geräte-Programmplatzbelegungen pro Fernsehkanal jeweils selbsttätig eine Anpassung an einen angestrebten Videofrequenzgang durchgeführt durch eine entsprechende Verschiebung des Bildträgers relativ zur ZF-Gesamtdurchlaßkurve. Die jeweilige Anpassung für den betreffenden Fernsehkanal des Gerätes erfolgt im Prinzip durch Addition eines entsprechenden Korrekturwertes (U¶korrig.¶) zu der entsprechenden Kanal-Abstimmspannung (U¶abst.¶) des Tuners (2).
Description
Die Erfindung betrifft Maßnahmen zur Bearbeitung
empfangener Rundfunksignale, insbesondere für Geräte zum
Empfang und Wiedergabe von Fernsehsignalen.
Für eine optimale Bildschirmtext-Datencodierung, für
eine fehlerfreie Funktion sogenannter Descrambler und -
nicht zuletzt - für den Eindruck einer verbesserten
Detailauflösung auf dem Bildschirm eines Fernsehgerätes
dargestellter Bilder ist es bekannt, den Videofrequenzgang
durch Beeinflussung der höheren Frequenzanteile im
Videosignalspektrum zu bearbeiten. Hierzu sind im
Videosignale bearbeitenden Teil eines Fernsehgerätes Mittel
vorgesehen, die auf den Videofrequenzgang entsprechend
selektiv einwirken.
Als ein anderes Mittel, insbesondere im Falle einer
sogenannten Tuner-Schräglage, läßt sich in wirkungsvoller
Weise die Kanal-Feinabstimmung des betreffenden Gerätes
verwenden. Diese im Prinzip dabei eine Frequenz-Verstimmung
des Tuners bewirkende Kanal-Abstimmung, die eine
entsprechende Verschiebung des Bildträgers auf der
Nyquistflanke der Durchlaßkurve zur Folge hat, ist jedoch
nicht jedermann vertraut. Darüberhinaus erscheint eine
derartige Tunerabstimmung auch nicht angebracht, da heutige
Fernsehgeräte ohnehin über einen Sendersuchlauf mit
automatischer Tunerabstimmung auf die empfangbaren
Fernsehkanäle verfügen, wobei für die Tuner PLL(phase-locked
loop) gestützte Abstimmsysteme und speicherbare
Kanalfrequenz-Tabellen vorgesehen sind.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, bei Fernsehgeräten
eine Bearbeitung des Videofrequenzgangs mittels
Tuner-Abstimmung zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird durch ein in Anspruch 1 angegebenes
Verfahren, durch ein in Anspruch 12 angegebenes Fernsehgerät
sowie mit einem in Anspruch 13 angegebenen
Tuner-Abstimmsystem gelöst.
Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, bei insbesondere
kundenseitig durchzuführenden Geräte-Programmplatzbelegungen
pro Fernsehkanal jeweils selbsttätig eine Anpassung an einen
angestrebten Videofrequenzgang durchzuführen durch eine
entsprechende Verschiebung des Bildträgers relativ zur
ZF-Gesamtdurchlaßkurve.
Die jeweilige Anpassung für den betreffenden
Fernsehkanals des Gerätes erfolgt im Prinzip durch Addition
eines entsprechenden Korrekturwertes zu der entsprechenden
Kanal-Abstimmspannung des Tuners. Dabei kann - für eine
erste und für eine zweite Ausführungsform - die Anpassung
erfindungsgemäß auf dynamische Weise durchgeführt werden
(d. h. durch die Addition eines von einer Regelung
abgeleiteten bzw. für die zweite Ausführungsform mittels
einer Regelung gewonnenen Korrekturwertes zu der
Kanal-Abstimmspannung des Tuners), oder - für eine dritte
Ausführungsform - durch die Addition eines vorher (z. B. bei
der Geräteinstallation beim Kunden) ermittelten und
gespeicherten Korrekturwertes zu der Kanal-Abstimmspannung.
Als Kriterium für den Videofrequenzgang läßt sich in
vorteilhafter Weise insbesondere für die erste
Ausführungsform der zur automatischen Farbkontrastreglung
(Automatic Colour Control) dienende Farbburst des jeweiligen
übertragenen Fernsehsignals verwenden. Für die erste
Ausführungsform wird dabei die bei der Farbkontrastreglung
dem Farbregelverstärker zugeführte Regelspannung zugleich
als Korrekturwert genutzt, wobei lediglich entsprechende
Pegelanpassungen erforderlich sein können.
Darüber hinaus lassen sich ein als 2T-Impuls oder ein
als Multiburst entsprechend großer Videofrequenz
ausgebildetes Meßsignals als Kriterium für den
Videofrequenzgang insbesondere für die zweite und dritte
Ausführungsform vorteilhaft nutzen. Ein derartiges
Meßsignal, mit dem der jeweilige Bildträger moduliert wird,
wird z. B. gemäß der CCIR-Norm für Fernsehsignale als
Prüfzeile in diesen Signalen ohnehin mitübertragen.
Bei der zweiten Ausführungsform wird der Korrekturwert
des betreffenden Kanals durch einen Vergleich des Meßsignals
mit einem Referenzwert gewonnen. Derartige Referenzwerte
werden erfindungsgemäß an das jeweilige Gerätekonzept
angepaßt. Sie werden z. B. während des Geräte-
Fertigungsprozesses bei der Programmierung des Geräte-µP des
betreffenden Fernsehgerätes vorzugsweise vorgegeben und
gespeichert.
Zur Erzielung des angestrebten Videofrequenzgangs im
betreffenden Kanal ist es für die dritte Ausführungsform
vorgesehen, den Korrekturwert anhand der Messung des
Meßsignals bei entsprechender Verschiebung des Bildträgers
relativ zur ZF-Gesamtdurchlaßkurve - z. B. mittels der Kanal-
Feinabstimmung des Tuners - zu ermitteln und anschließend zu
speichern.
Die jeweilige Speicherung für Korrektur- und
Referenzwerte ist überschreibbar ausgebildet, um
gegebenfalls später Änderungen vornehmen zu können, z. B.
beim Kunden vorort durch den Kundendienst. Entsprechendes
gilt dabei auch für die erste Ausführungsform hinsichtlich
der späteren Änderung im Geräte-Fertigungsprozeß
vorgenommener Pegelanpassungen.
Die Erfindung hat damit den Vorteil, daß nicht nur die
Auswirkungen auf den Videofrequenzgang kompensiert werden
können, die durch toleranzbedingte Tuner-Schräglagen
und/oder toleranzbedingte Abweichungen der Selektionsmittel
im ZF-Bereich verursacht werden, sondern auch jene
Auswirkungen, die auf Fehlanpassungen zwischen Fernsehgerät
und Antennenanlage bzw. zwischen Fernsehgerät, Umsetzer (wie
z. B. auch sogenannte Satelliten Receiver) und Antennenanlage
zurückzuführen sind.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung. Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher
erläutert. Darin zeigt
Fig. 1 eine ideale ZF-Gesamtdurchlaßkurve eines
Fernsehgerätes;
Fig. 2 den Signalweg zwischen Antenneneingang und
Signalausgang des Zf-Demodulators eines
Fernsehgerätes.
Fig. 1 zeigt in einem Diagramm anhand des
Amplitudenverlaufs einer normierten Verstärkung u/umax
beispielhaft den für ein Videosignal wesentlichen Bereich
der ZF-Gesamtdurchlaßkurve im linearen Maßstab mit der
jeweiligen Lage von Bildträger BT und Farbträger FT bei z. B.
38,9 MHz bzw. 34,47 MHz gemäß dem Europäischen
Fernsehstandard B nach der CCIR-Norm (durchgezogene Linie).
Dabei haben der Bildträger BT und der Farbträger FT
normgemäße Frequenzabstände zu den entsprechenden
Trägerfrequenzen der Fernsehkanäle desselben Standards.
Mit BT' bzw. FT' werden der jeweilige Bildträger bzw.
Farbträger infolge einer erfindungsgemäßen Verstimmung eines
in Fig. 2 dargestellten Tuners 2 bezeichnet. Mit einer
derartigen Verstimmung ist eine Verschiebung (gestrichelte
Linie) des Bildträgers BT relativ zur Gesamtdurchlaßkurve
beabsichtigt: wie mit der Absenkung des Bildträgerpegels und
der damit einhergehenden Anhebung des Farbträgerpegels
dargestellt ist, werden dabei tiefe Frequenzanteile des
Videosignals abgesenkt während die hohen, eine größere
Detailauflösung bewirkenden Frequenzanteile des Videosignals
in definierter Weise angehoben (bzw. abgesenkt im Falle
einer erfindungsgemäßen Verstimmung in anderer Richtung)
werden.
Fig. 2 zeigt anhand eines Blockschaltbildes mit einer
Darstellung des mit einer Empfangsantenne 1 verbundenen
Tuners 2, einer ZF-Stufe 3 und einer ZF-Demodulationsstufe 4
den Signal-Empfangsbereich eines Fernsehgerätes in stark
vereinfachender Weise, wobei die ZF-Stufe 3 Verstärker- und
Selektionsmittel mit einem in heutigen Fernsehgeräten
üblichen Oberflächenwellenfilters umfaßt.
Ein mit der ZF-Demodulationsstufe 4 gewonnenes
FBAS-Signal wird an sich bekannten Signalpfaden für die
Bearbeitung von Luminanz- und Chromasignal zugeführt: Eine
Verzögerungsleitung 5 und nachfolgende Verstärkerstufen 6
bilden dabei den Luminanzsignalpfad, und für eine Trennung
des Chromasignals bzw. des geträgerten Chromasignals aus dem
FBAS-Signal ist ein Bandpaßfilter 7 vorgesehen. Im weiteren
Verlauf des Chromasignalpfades ist eine Regelverstärkerstufe
8 für eine insbesondere bei PAL-Fernsehgeräten übliche
automatische Farbkontrastregelung (ACC = Automatic Chrominance
Control) angeordnet, der Demodulationsstufen 9 für eine
Gewinnung der Farbdifferenzsignale B-Y und R-Y folgen. Die
Regelverstärkerstufe 8 ist Teil einer Regelschaltung, von
der mit einer Burstaustast-Stufe 10, einer
Regelspannungserzeuger-Stufe 11 und einem
Regelspannungs(Uregel)-führenden Kondensator 12 weitere, für
die Farbkontrastregelung wesentliche Teile dargestellt sind.
Wie nachfolgend näher beschrieben ist, macht sich die
vorliegende Erfindung für eine bereits erwähnte erste
Ausführungsform die Tatsache zunutze, daß - aufgrund der
Lage des Farbträgers FT auf einer schrägen Flanke der
ZF-Durchlaßkurve - bereits geringe Verstimmungen des Tuners 2
sichtbare Farbkontraständerungen verursachen würden, wenn
diese nicht durch die automatische Farbkontrastregelung
ausgeregelt würden. Durch diese Farbkontrastregelung jedoch
wird der Farbkontrast konstant gehalten, damit die Farben
stets - d. h. unabhängig von der jeweiligen Amplitude des
Farbbursts - ihre richtige Farbsättigung aufweisen. Dadurch
läßt sich erfindungsgemäß die Regelspannung Uregel auch als
Maß für eine Verstimmung des Tuners 2 und damit zugleich
auch als Maß für den Videofrequenzgang verwenden.
Die Regelspannung Uregel wird erfindungsgemäß einer
Pegelanpassungs-Stufe 13 zugeführt, um aus der Regelspannung
Uregel eine als Korrekturwert für den Videofrequenzgang
verwendete Korrekturspannung Ukorrig. zu gewinnen, die einem
Tuner-Abstimmsystem 21 - z. B. von der Art des über einen
I2C-Bus steuerbaren digitalen Abstimmsystems TUA 6010XS (TV
Mixer-Oscillator-PLL) von Siemens - zugeführt wird, um
zusammen mit einer für den entsprechenden Fernsehkanal im
Tuner-Abstimmsystem 21 erzeugten Kanal-Abstimmspannung
Uabst. den angestrebten Videofrequenzgang zu erzielen.
Die Zuführung einer der Korrekturspannung Ukorrig.
zusammen der Abstimmspannung Uabst., die die eigentliche
Kanal-Abstimmspannung des Tuners darstellt, kann dabei z. B.
auf einfache Weise über eine Additionsschaltung 22 erfolgen.
Die Pegelanpassungs-Stufe 13 ist vorzugsweise als
elektronisch einstellbarer Spannungsteiler ausgebildet, der
z. B. über als I2C-Bus ausgebildete Steuer-, Daten- und
Adressleitungen programmierbar ist für entsprechende
Einstellungen und Kanalzuordnungen der Korrekturspannung
Ukorrig.
Das Abstimmsystem 21 enthält im wesentlichen einen
Frequenzsynthese-Generator nach dem PLL(Phase-Locked-Loop)-
Prinzip mit einer PLL-Schaltung zur Erzeugung der
gewünschten Kanal-Frequenzen mit einem Teiler, als I2C-Bus
ausgebildete Steuer-, Daten- und Adressleitungen für den
Organisationsablauf bei der Sendersuche mit einer
Abspeicherung kanal- und programmplatzbezogener Daten und
elektrisch programmier- und adressierbare Abstimmspeicher
für die Zuordnung von Abstimminformationen und
Programmplatz-Nummern.
Zur Erzielung des angestrebten Videofrequenzgangs im
betreffenden Kanal ist es für eine nicht dargestellte aber
schon erwähnte zweite bzw. dritte erfindungsgemäße
Ausführungsform vorgesehen, anstelle des Farbbursts ein als
2T-Impuls oder ein als Multiburst entsprechend großer
Videofrequenz ausgebildetes Meßsignals zu verwenden.
Bei der zweiten Ausführungsform wird die im
betreffenden Kanal als Korrekturwert verwendete
Korrekturspannung Ukorrig. durch kontinuierlichen Vergleich
des Meßsignals mit einem Referenzwert Uref. gewonnen.
Ein derartiger Referenzwert Uref. kann bei Empfang des
Meßsignal auf einem beliebigen Kanal bereits in der Geräte-
Entwicklungsphase mittels einer entsprechenden Kanal-
Feinverstimmung definiert werden. Die Kanal-Feinverstimmung
erfolgt vorzugsweise jedoch nicht auf die übliche an sich
bekannte Weise (d. h. mittels Tuners), sondern durch Abgleich
bzw. Einstellung des Referenzwertes Uref.. Die Beurteilung
des betreffenden Referenzwert Uref. bzw. dessen Einstellung
- auch bei eventuellen, später vorzunehmenden Änderungen der
Einstellung (z. B. beim Kunden vorort durch den Kundendienst,
z. B. aufgrund einer kundenseitige Vorgabe für den
Bildschärfeeindruck) - kann auf einfache Weise z. B. anhand
eines an einem entsprechenden Videoanschlusses des Gerätes
angeschlossenen Oszillographen erfolgen. Auch hier läßt sich
in vorteilhafter Weise ein elektronisch einstellbarer
Spannungsteiler verwenden, der z. B. über als I2C-Bus
ausgebildete Steuer-, Daten- und Adressleitungen
programmierbar ist für entsprechende Einstellungen und
Kanalzuordnungen des Referenzwertes Uref..
Bei der dritten Ausführungsform ist es zur Erzielung
des angestrebten Videofrequenzgangs im betreffenden Kanal
vorgesehen, den Korrekturwert anhand der Messung des
Meßsignals bei entsprechender Verschiebung des Bildträgers
relativ zur ZF-Gesamtdurchlaßkurve mittels der Kanal-
Feinabstimmung des Tuners zu ermitteln und anschließend zu
speichern.
Da die zu speichernden Korrekturwerte korrigierten
Kanaldaten entsprechen, ist es für deren Speicherung
vorgesehen, vorzugsweise das soweit beschriebene
Abstimmsystem 21 erfindungsgemäß um zweite elektronisch
programmier- und adressierbare Abstimmspeicher zu erweitern.
Die Erfindung wurde anhand eines Tuners mit digitalem
Abstimmsystem beschrieben. Es sei jedoch darauf hingewiesen,
daß die Erfindung in gleicher Weise auch auf Tuner mit einem
arideren Abstimmsystem wie z. B. nach dem
Voltage-Syntheziser-Prinzip anwendbar ist.
Claims (13)
1. Verfahren zur Bearbeitung empfangener Rundfunksignale in
einem Fernsehgerät, um einen angestrebten
Videofrequenzgang zu erzielen, dadurch gekennzeichnet,
daß für jeden Programmplatz des Gerätes der
Videofrequenzgang mittels eines eine entsprechende
Kanalabstimmung bewirkenden Korrekturwertes (Ukorrig.)
selbsttätig an den angestrebten Videofrequenzgang
angepaßt wird, indem ein vorgebbarer Signalanteil eines
mit einer Antennenanlage (1) empfangenen und in den
Tuner (2) des Gerätes eingespeisten Fernsehsignals
ausgewertet wird, wobei dem jeweiligen Auswertergebnis
gemäß eine entsprechende Kanalabstimmung durchführbar
ist.
2. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Korrekturwert (Ukorrig.) mittels einer Additionsstufe
(22) einer Abstimmspannung (Uabst.) hinzugefügt wird,
die die eigentliche Kanal-Abstimmspannung des Tuners (2)
darstellt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Korrekturwert (Ukorrig.) von einer der
Farbburstsignal-Verstärkungsregelung dienenden
Regelspannung (Uregel) abgeleitet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Regelspannung (Uregel) zur Gewinnung des
Korrekturwertes (Ukorrig.) mittels einer Anpaßstufe (13)
angepaßt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Korrekturwert (Ukorrig.) durch kontinuierlichen
Vergleich eines Meßsignals mit einem Referenzwert Uref.
gewonnen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
als Meßsignal ein 2T-Impuls oder ein als Multiburst
entsprechend großer Videofrequenz verwendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Referenzwert Uref. für kanalbezogene Einstellungen
und deren jeweilige Kanalzuordnung vorzugsweise über
als I2C-Bus ausgebildete Steuer-, Daten- und
Adressleitungen elektrisch einstell- und adressierbar
ist.
8. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Korrekturwert (Ukorrig.) anhand einer Messung eines
Meßsignals bei entsprechender Verschiebung des
Bildträgers relativ zur ZF-Gesamtdurchlaßkurve mittels
der Kanal-Feinabstimmung des Tuners (2) ermittelt und
anschließend gespeichert wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Korrekturwerte (Ukorrig.) in elektrisch programmier-
und adressierbaren Abstimmspeichern im Abstimmsystem
(21) des Tuners (2) gespeichert werden.
10. Verfahren zur Verbesserung der Bildwiedergabe eines
Fernsehgerätes nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet,
daß als auszuwertender Signalanteil des jeweiligen mit
einer Antennenanlage (1) empfangenen und in den Tuner
(2) eingespeisten Fernsehsignals ein 2T-Impuls-,
Multiburstsignal oder dergleichen entspricht.
11. Verfahren zur Verbesserung der Bildwiedergabe eines
Fernsehgerätes nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der auszuwertende Signalanteil als Prüfzeile eines
Fernsehsignals ausgebildet ist.
12. Fernsehgerät, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden
Programmplatz des Gerätes der Videofrequenzgang mittels
eines eine entsprechende Kanalabstimmung bewirkenden
Korrekturwertes (Ukorrig.) selbsttätig an den
angestrebten Videofrequenzgang angepaßt wird, indem ein
vorgebbarer Signalanteil eines mit einer Antennenanlage
(1) empfangenen und in den Tuner (2) des Gerätes
eingespeisten Fernsehsignals ausgewertet wird, wobei dem
jeweiligen Auswertergebnis gemäß eine entsprechende
Kanalabstimmung durchführbar ist.
13. Tuner-Abstimmsystem zur Durchführung des Verfahrens nach
den Ansprüchen 8-9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Tuner-Abstimmsystem zusätzliche Abstimmspeicher
aufweist, die für eine Speicherung kanalbezogener
Videofrequenzgang-Korrekturwerte (Ukorrig.) vorgesehen
sind.
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