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DE19957623A1 - Röntgenverstärkungsschirm-Set - Google Patents

Röntgenverstärkungsschirm-Set

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Publication number
DE19957623A1
DE19957623A1 DE19957623A DE19957623A DE19957623A1 DE 19957623 A1 DE19957623 A1 DE 19957623A1 DE 19957623 A DE19957623 A DE 19957623A DE 19957623 A DE19957623 A DE 19957623A DE 19957623 A1 DE19957623 A1 DE 19957623A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phosphor
light
intensifying screen
screen
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19957623A
Other languages
English (en)
Inventor
Yujiro Suzuki
Masaaki Nakamura
Michio Tanaka
Katsutoshi Yamane
Kenji Takahashi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Holdings Corp
Mitsubishi Chemical Corp
Original Assignee
Kasei Optonix Ltd
Fuji Photo Film Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kasei Optonix Ltd, Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Kasei Optonix Ltd
Publication of DE19957623A1 publication Critical patent/DE19957623A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21KTECHNIQUES FOR HANDLING PARTICLES OR IONISING RADIATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; IRRADIATION DEVICES; GAMMA RAY OR X-RAY MICROSCOPES
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/16X-ray, infrared, or ultraviolet ray processes
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Abstract

Radiographisches, insbesondere Röntgen-Verstärkungsschirm-Set, das ein Paar aus einem vorderen Verstärkungsschirm und einem hinteren Verstärkungsschirm umfaßt, von denen jeder einen Träger und eine auf den Träger aufgebrachte Vielzahl von Leuchtstoffschichten aufweist, die jeweils ein Bindemittelharz und einen Leuchtstoff darin dispergiert enthalten, wobei mindestens einige der Leuchtstoffschichten sowohl des vorderen Verstärkungsschirms als auch des hinteren Verstärkungsschirms einen fluoreszierenden Farbstoff oder ein fluoreszierendes Pigment enthalten, der (das) einen Teil des von den Leuchtstoffen ermittierten Lichtes absorbiert und Licht mit anderen Wellenlängen emittiert, wobei der Träger für den vorderen Verstärkungsschirm ein Licht reflektierender Träger ist und der Träger für den hinteren Verstärkungsschirm ein Licht absorbierender Träger ist.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein radiographisches, insbesondere Röntgen-Ver­ stärkungsschirm-Set (nachstehend als Verstärkungsschirm-Set bezeichnet), das ein Paar aus einem vorderen Verstärkungsschirm und einem hinteren Verstärkungsschirm umfaßt, zur Erzeugung von Radiogrammen bzw. Rönt­ genaufnahmen.
Stand der Technik
Um die Empfindlichkeit oder Bildschärfe eines radiographischen, insbesondere Röntgen-Verstärkungsschirms (nachstehend als "Verstärkungsschirm" be­ zeichnet) zu verbessern, sind bereits verschiedene Verbesserungen vorge­ nommen worden, z. B. eine Verbesserung der Lichtstreuungs-Eigenschaften eines dafür verwendeten Trägers oder einer dafür verwendeten Schutzschicht, die Herstellung von Leuchtstoff-Schichten mit einer Mehrschichtenstruktur oder das Anfärben der Leuchtstoffschichten beispielsweise unter Verwendung eines Farbstoffes. Auf dem Markt besteht jedoch der Wunsch, einen Verstär­ kungsschirm mit einer noch weiter verbesserten Empfindlichkeit und Bildquali­ tät zu entwickeln.
In bezug auf die Verbesserung der Eigenschaften eines Verstärkungsschirms wurde zwar bereits eine Reihe von Vorschlägen zur Verbesserung der Haupt­ eigenschaften des Verstärkungsschirms allein gemacht, es gibt bisher jedoch nur einige wenige Vorschläge in bezug auf den Aufbau des Verstärkungs­ schirms in Form eines Verstärkungsschirm-Sets.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verstärkungsschirm-Set be­ reitzustellen, das sowohl eine ausgezeichnete Empfindlichkeit als auch eine ausgezeichnete Bildschärfe aufweist und ein Radiogramm bzw. eine Röntgen­ aufnahme mit einer verbesserten Bildqualität ergibt.
Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben umfangreiche Untersuchungen über den Zusammenhang zwischen einem Verstärkungsschirm-Set, das Ver­ stärkungsschirme mit unterschiedlichem Aufbau umfaßt, und der Bildqualität eines Radiogramms bzw. einer Röntgenaufnahme, das (die) unter Verwen­ dung des Verstärkungsschirm-Sets erhältlich ist, durchgeführt und dabei ha­ ben sie gefunden, daß die obengenannten Ziele erreicht werden können, wenn jede der Leuchtstoffschichten für den vorderen und den hinteren Verstär­ kungsschirm eine Mehrschichtenstruktur aufweist, ein fluoreszierender Farb­ stoff oder ein fluoreszierendes Pigment in den Leuchtstoffschichten enthalten ist und die Teilchengrößenverteilung der Leuchtstoffe in den Leuchtstoff­ schichten und die Lichtreflexionseigenschaften der Träger spezifiziert sind.
Zusammenfassung der Erfindung
Gegenstände der vorliegenden Erfindung sind:
  • 1. ein radiographisches, insbesondere ein Röntgen-Verstärkungsschirm- Set, das ein Paar aus einem vorderen Verstärkungsschirm und einem hinteren Verstärkungsschirm aufweist, von denen jeder einen Träger und eine Vielzahl von auf den Träger aufgebrachten Leuchtstoffschichten aufweist, von denen jede ein Bindemittelharz und einen Leuchtstoff darin dispergiert enthält, wobei mindestens einige der Leuchtstoffschichten des vorderen Verstärkungsschirms bzw. des hinteren Verstärkungsschirms einen fluoreszierenden Farbstoff oder ein fluoreszierendes Pigment enthalten, der (das) einen Teil des von den Leuchtstoffen emittierten Lichtes absorbiert und Licht mit anderen Wellenlän­ gen emittiert, wobei der Träger für den vorderen Verstärkungsschirm ein Licht reflektierender Träger ist und der Träger für den hinteren Verstärkungsschirm ein Licht absorbierender Träger ist;
  • 2. ein radiographisches, insbesondere Röntgen-Verstärkungsschirm-Set mit dem vorstehenden Aufbau (1), in dem die Leuchtstoffe in den Leuchtstoff­ schichten so angeordnet sind, daß die durchschnittliche Teilchengröße ab der Oberflächenseite (der Seite, aus der das emittierte Licht austritt) in Richtung auf die Trägerseite abnimmt; und
  • 3. ein radiographisches, insbesondere Röntgen-Verstärkungsschirm-Set nach dem obigen Abschnitt (1) oder (2), bei dem eine Licht streuende Schutz­ schicht mit einer Lichtdurchlässigkeit von mindestens 40% und einer Trübung von mindestens 20% auf der Oberfläche sowohl des vorderen Verstärkungs­ schirms als auch des hinteren Verstärkungsschirms vorgesehen ist.
Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung
Die Erfindung wird nachstehend näher erläutert.
Das erfindungsgemäße Verstärkungsschirm-Set (Verstärkungsfolien-Set) kann auf die gleiche Weise hergestellt werden wie ein konventionelles Verstär­ kungsschirm-Set, jedoch mit der Ausnahme, daß mindestens einigen der Leuchtstoffschichten des vorderen Verstärkungsschirms bzw. des hinteren Verstärkungsschirms, die das Verstärkungsschirm-Set aufbauen, ein fluores­ zierender Farbstoff oder ein fluoreszierendes Pigment (nachstehend werden ein solcher fluoreszierender Farbstoff und ein solches fluoreszierendes Pig­ ment allgemein einfach als "fluoreszierender Farbstoff" bezeichnet) zugesetzt wird, wobei die Leuchtstoff-Teilchen in den Leuchtstoffschichten in spezifi­ scher Weise angeordnet sind und Träger mit spezifischen, Licht reflektierenden Eigenschaften verwendet werden.
Sowohl der vordere Verstärkungsschirm als auch der hintere Verstärkungs­ schirm, die den Verstärkungsschirm-Set aufbauen, werden in der Weise her­ gestellt, daß eine vorgegebene Menge Leuchtstoff und fluoreszierender Farb­ stoff mit einem Bindemittel, beispielsweise Nitrocellulose, gemischt werden, daß außerdem ein organisches Lösungsmittel zugegeben wird zur Herstellung einer Leuchtstoff-Beschichtungslösung mit einer geeigneten Viskosität, daß die Beschichtungslösung in Form einer Schicht auf jeden der Träger aufge­ bracht wird, beispielsweise mittels einer Rakelauftragsvorrichtung oder einer Walzenauftragsvorrichtung, woran sich das Trocknen anschließt unter Bildung einer Leuchtstoffschicht, und außerdem auf diese Leuchtstoffschicht, falls er­ forderlich, eine Schutzschicht aufgebracht wird, wobei man einen vorderen Verstärkungsschirm und einen hinteren Verstärkungsschirm erhält.
Der vordere Verstärkungsschirm und der hintere Verstärkungsschirm, die das erfindungsgemäße Verstärkungsschirm-Set aufbauen, weisen keine Leucht­ stoffschicht mit Einfachschicht-Struktur auf, die durch eine Art von Leuchtstoff- Beschichtungslösung gebildet worden ist, die Leuchtstoffe mit einer einzigen Teilchengrößenverteilung darin suspendiert enthält, sondern sie weisen eine Vielzahl von Leuchtstoffschichten auf den jeweiligen Trägern auf, die gebildet worden sind durch Verwendung von mindestens zwei Arten von Leuchtstoff- Beschichtungslösungen, die unterschiedliche Teilchengrößenverteilungen aufweisen, wobei eine Leuchtstoff-Beschichtungslösung auf die jeweiligen Träger aufgebracht wird und nach dem Trocknen oder in einem ungetrockne­ ten Zustand anschließend eine andere Leuchtstoff-Beschichtungslösung dar­ auf aufgebracht wird. In einem solchen Fall fungiert dann, wenn eine Vielzahl von Leuchtstoffschichten gebildet wird durch aufeinanderfolgendes Aufbringen einer Leuchtstoff-Beschichtungslösung, beginnend mit einer solchen, die einen Leuchtstoff mit einer geringeren durchschnittlichen Teilchengröße enthält, auf den Träger, und wenn die Leuchtstoff-Teilchen so angeordnet sind, daß die Teilchengröße an der Trägerseite geringer ist als an der Oberflächenseite (der Seite, aus der das emittierte Licht austritt), die Schicht des Leuchtstoffs mit einer geringeren Teilchengröße als diejenige an der Oberflächenseite, die auf der Trägerseite angeordnet ist, als eine Schicht, die das Licht reflektiert und die Streuung des von den Leuchtstoffen emittierten Lichtes unterdrückt. Daher kann im Vergleich zu dem Fall, bei dem Leuchtstoffe mit einer einheitlichen Teilchengrößenverteilung auf der gesamten Oberflächenschicht einheitlich angeordnet sind, ein Effekt zur Verbesserung der Bildschärfe zusätzlich zu einem Effekt zur Verbesserung der Empfindlichkeit durch den Licht reflektie­ renden Träger erzielt werden für den Fall des Licht reflektierenden Trägers, und für den Fall des Licht absorbierenden Trägers kann ein Effekt in bezug auf die Verbesserung der Empfindlichkeit zusätzlich zu dem Effekt der Verbesse­ rung der Bildschärfe erzielt werden. Daher können für beide Träger Effekte in bezug auf die Verbesserung der Empfindlichkeit und der Bildschärfe erzielt werden.
Zur Verbesserung der Dispergierbarkeit von Leuchtstoffen in den jeweiligen Beschichtungslösungen ist es bevorzugt, eine Dispergier-Behandlung, bei­ spielsweise mittels einer Kugelmühle, mit den Leuchtstoff-Beschichtungslö­ sungen durchzuführen, nachdem die Leuchtstoff-Beschichtungslösungen zur Bildung der jeweiligen Leuchtstoffschichten hergestellt worden sind und bevor sie in Form einer Schicht aufgebracht werden, da die Packungsdichte der Leuchtstoffe in den Leuchtstoffschichten nach dem Aufbringen in Form einer Schicht hoch ist und die Gleichförmigkeit der aufgebrachten Leuchtstoffschicht ausgezeichnet ist.
In dem erfindungsgemäßen Verstärkungsschirm-Set kann der fluoreszierende Farbstoff, der in der Leuchtstoffschicht enthalten sein soll, in der Leuchtstoff­ schicht mindestens eines der vorderen und hinteren Verstärkungsschirme ent­ halten sein. Bezüglich des Gehaltes (Gewichtsprozentsatz des zugegebenen fluoreszierenden Farbstoffes, bezogen auf das Gewicht der Leuchtstoffe in den Leuchtstoffschichten) in den Leuchtstoffschichten sowohl des vorderen Verstärkungsschirms als auch des hinteren Verstärkungsschirms gilt, daß dann, wenn er niedrig ist, die Absorption des emittierten Lichtes aus den Leuchtstoffen unzureichend ist, und wenn er hoch ist, die Absorption des von den Leuchtstoffen emittierten Lichtes höher ist als die Emission aus dem Farbstoff, wodurch die Empfindlichkeit abnimmt. Daher liegt der Gehalt des fluoreszierenden Farbstoffes, der der Leuchtstoffschicht zugegeben werden soll, vorzugsweise in dem Bereich von 0,001 bis 0,05%, insbesondere in dem Bereich von 0,002 bis 0,02%, bezogen auf die Leuchtstoffe, je nach Typ des fluoreszierenden Farbstoffes, der zugegeben werden soll, da die Absorptions­ menge des von den Leuchtstoffen emittierten Lichtes und die Emission aus dem fluoreszierenden Farbstoff gut ausgewogen sind.
Wie oben angegeben, wird dann, wenn ein fluoreszierender Farbstoff der Leuchtstoffschicht mindestens eines der vorderen und hinteren Verstärkungs­ schirme zugesetzt wird, ein Teil des aus den Leuchtstoffen emittierten Lichtes durch den in der Leuchtstoffschicht enthaltenen fluoreszierenden Farbstoff absorbiert, bis das emittierte Licht die Oberfläche des Verstärkungsschirms erreicht, und in fluoreszierendes Licht mit einer längeren Wellenlänge umge­ wandelt. Durch Einstellung der Emissions-Wellenlänge nach der Umwandlung in die spektrale Empfindlichkeit einer Filmemulsion wird die Empfindlichkeit verbessert und die Absorptionsrate des emittierten Lichtes an der Filmemulsi­ onsschicht wird hoch, wodurch der Einschnürungseffekt als Folge der Trans­ mission von Licht durch die Filmbasis abnimmt und die Bildschärfe verbessert wird.
Der fluoreszierende Farbstoff, der erfindungsgemäß verwendet werden soll, ist eine Substanz, die einen Teil des von den Leuchtstoffen in den Leuchtstoff­ schichten emittierten Lichtes absorbiert und sichtbares Licht emittiert. Wenn beispielsweise als Leuchtstoff ein Gd2O2S:Tb-Leuchtstoff verwendet wird, emittiert dieser Leuchtstoff Licht mit einer Haupt-Peak-Wellenlänge des Emis­ sionsspektrums in der Nähe von 545 nm und der fluoreszierende Farbstoff ist ein solcher, der emittiertes Licht absorbiert mit Ausnahme des Lichtes, das eine Wellenlänge in der Nähe von 545 nm hat, und der Licht emittiert, das eine Wellenlänge in der Nähe von 545 nm hat. Die Emissions-Peak-Wellenlänge des fluoreszierenden Farbstoffes wird eingestellt auf die spektrale Empfind­ lichkeit von lichtempfindlichen Silberhalogenidmaterialien. Bevorzugt ist insbe­ sondere ein fluoreszierender Farbstoff oder ein fluoreszierendes Pigment aus einer organischen oder anorganischen Verbindung, das Licht mit einer Wellen­ länge von höchstens 500 nm absorbiert und das einen Emissions-Peak inner­ halb eines Wellenlängen-Bereiches von 450 bis 600 nm aufweist. Der Emissi­ ons-Peak liegt besonders bevorzugt innerhalb eines Bereiches von 490 bis 600 nm, ganz besonders bevorzugt innerhalb eines Bereiches von 500 bis 570 nm.
Ein solcher fluoreszierender Farbstoff weist eine Emissionsmengenausbeute (Prozentsatz der Anzahl der Emissionsphotonen, bezogen auf die Anzahl der absorbierten Photonen) von vorzugsweise mindestens 20%, ganz besonders bevorzugt von mindestens 40%, auf.
Als fluoreszierender Farbstoff können bekannte Farbstoffe und Pigmente, bei­ spielsweise die Farbstoffe und Pigmente verwendet werden, wie sie im "Dye Manual", Seiten 315-1109, zusammengestellt vom Organic Synthesis Institute, 1970, und im "Coloring Material Technology Handbook", Seiten 225-417, zu­ sammengestellt vom Coloring Material Institute, 1989, beschrieben sind. Be­ vorzugt sind insbesondere die Farbstoffe, die in "Laser Dyes", Mitsuo Maeda, publiziert von Academic Press, 1984, beschrieben sind. Genannt werden kön­ nen insbesondere die Carbocyanin-Farbstoffe in der Tabelle 4 auf den Seiten 26-29, die Phthalocyanin-Farbstoffe in der Tabelle 11 auf den Seiten 74-75, die Xanthen-Farbstoffe in der Tabelle 12 auf den Seiten 76-105, die Triaryl­ methan-Farbstoffe in der Tabelle 13 auf der Seite 106, die Acridin-Farbstoffe in der Tabelle 14 auf den Seiten 107-110, die kondensierten Ring- Verbindungen in der Tabelle 18 auf den Seiten 137-149, die Coumann- und Azacoumann-Farbstoffe in der Tabelle 23 auf den Seiten 189-238, die Chino- Ion- und Azachinolon-Farbstoffe in der Tabelle 25 auf den Seiten 239-246, die Oxazol- und Benzoxazol-Verbindungen in der Tabelle 26 auf den Seiten 247-­ 261, die Furan- und Benzofuran-Verbindungen in der Tabelle 29 auf den Sei­ ten 273-275, die Pyrazolin-Verbindungen in der Tabelle 30 auf Seite 276, die Phthalimido- und Naphthalimido-Verbindungen in der Tabelle 31 auf Seite 277, die Pteridin-Verbindungen in der Tabelle 32 auf der Seite 282 und die Pyrylium-, Phosphorin-, Boraziadinium- und Pyridin-Verbindungen in der Ta­ belle 33 auf Seiten 283. Außerdem können beispielsweise verwendet werden die Diketopyrrolopyrrol-Verbindungen, wie sie in JP-A-58-210084 beschrieben sind, und die Perylen-Verbindungen, wie sie in JP-A-7-188178 beschrieben sind.
Der fluoreszierende Farbstoff oder das fluoreszierende Pigment weist vor­ zugsweise eine maximale (Peak)-Wellenlänge des Adsorptionsspektrums in­ nerhalb des Bereiches von 350 bis 500 nm und eine maximale Wellenlänge des Fluoreszenz(emissions)spektrums innerhalb des Bereiches von 500 bis 600 nm auf. Besonders bevorzugt liegt die maximale Wellenlänge des Absorp­ tionspektrums innerhalb des Bereiches von 400 bis 490 nm und die maximale Wellenlänge des Fluoreszenzspektrums liegt innerhalb des Bereiches von 490 bis 600 nm. Ganz besonders bevorzugt liegt die maximale Wellenlänge des Absorptionsspektrums innerhalb des Bereiches von 400 bis 490 nm, und die maximale Wellenlänge des Fluoreszenzspektrums liegt innerhalb des Berei­ ches von 500 bis 570 nm. Unter den obengenannten Verbindungen können als Beispiele für einen solchen fluoreszierenden Farbstoff oder ein solches fluo­ reszierendes Pigment genannt werden Carbocyanin-Farbstoffe, Xanthen- Farbstoffe, Triarylmethan-Farbstoffe, Acridin-Farbstoffe, Coumann- und Azo­ coumarin-Farbstoffe, Pthalimido- und Naphthalimido-Verbindungen, Pyrylium- Verbindungen, Diketopyrrolopyrrol-Verbindungen und Perylen-Verbindungen. Besonders bevorzugt liegt die maximale Wellenlänge des Fluoreszenzspek­ trums innerhalb des Bereiches von 500 bis 555 nm. Als Beispiele für einen solchen fluoreszierenden Farbstoff oder ein solches fluoreszierendes Pigment können genannt werden Carbocyanin-Farbstoffe, Triarylmethan-Farbstoffe, Coumann-Farbstoffe, Phthalimido- und Naphthalimido-Verbindungen, Diketo­ pyrrolopyrrol-Verbindungen und Perylen-Verbindungen.
Ein solcher fluoreszierender Farbstoff oder ein solches fluoreszierendes Pig­ ment weist vorzugsweise kein (kurzes) Nachleuchten auf. Ein solcher mit einer Fluoreszenz-Lebensdauer von höchstens 10-2 Sekunden wird nämlich bevor­ zugt verwendet. Außerdem ist es bevorzugt, daß ein solcher fluoreszierender Farbstoff oder ein solches fluoreszierendes Pigment weniger dazu neigt, unter dem Einfluß von Licht oder Wärme zu altern oder sich zu zersetzen.
Der für jede der Leuchtstoffschichten in dem erfindungsgemäßen Verstär­ kungsschirm-Set zu verwendende Leuchtstoff unterliegt keinen speziellen Be­ schränkungen im Hinblick auf seine Zusammensetzung und es kann minde­ stens ein Leuchtstoff verwendet werden, der Licht mit einer hohen Leuchtdich­ te emittiert, wenn er mit Röntgenstrahlen bestrahlt wird, wie z. B. CaWO4, YTaO4, YTaO4:Tm, YTaO4:Nb, BaSO4:Pb, HfO2:Ti, HfP2O7:Cu, CdWO4, GdTaO4:Tb, Gd2O3, Ta2O5, B2O3:Tb, Gd2O2S:Tb, (Gd,Y)2O2S:Tb oder Tm.
Das Bindemittelharz, das für die Leuchtstoff-Beschichtungslösung zur Herstel­ lung des erfindungsgemäßen Verstärkungsschirm-Sets verwendet werden soll, unterliegt keinen speziellen Beschränkungen, so lange es sich dabei um ein konventionelles Bindemittel für Verstärkungsschirme, wie Nitrocellulose, Cellu­ loseacetat, Ethylcellulose, Polyvinylbutyral, einen linearen Polyester, Polyviny­ lacetat, ein Vinylidenchlorid/Vinylchlorid-Copolymer, ein Vinylchlorid/Vinyl­ acetat-Copolymer; ein Polyalkyl(meth)acrylat, Polycarbonat, Polyurethan, Celluloseacetatbutyrat, Polyvinylalkohol, Gelatine, ein Polysaccharid wie Dex­ trin oder Gummi arabicum handelt. Die Menge des Bindemittelharzes beträgt vorzugsweise 2 bis 10 Gew.-%, bezogen auf die Leuchtstoffe in den Leucht­ stoffschichten, damit die Bildschärfe und Haltbarkeit des erhaltenen Verstär­ kungsschirm-Sets nicht abnimmt.
Das für die Herstellung der Leuchtstoff-Beschichtungslösung zu verwendende organische Lösungsmittel kann beispielsweise sein Ethanol, Methylethylether, Butylacetat, Ethylacetat, Ethylether oder Xylol.
Je nach Bedarf kann der Leuchtstoff-Beschichtungslösung ein Dispergiermittel wie Phthalsäure oder Stearinsäure oder ein Weichmacher wie Triphenylphos­ phat oder Diethylphthalat zugegeben werden.
Als Träger, die für das erfindungsgemäße Verstärkungsschirm-Set verwendet werden sollen, wird ein Licht reflektierender Träger für den vorderen Verstär­ kungsschirm verwendet und ein Licht absorbierender Träger wird für den hin­ teren Verstärkungsschirm verwendet.
In dem erfindungsgemäßen Verstärkungsschirm-Set ist der Licht reflektierende Träger ein solcher, der an seiner Oberfläche ein Reflexionsvermögen von mindestens etwa 80% für Licht mit einer Wellenlänge innerhalb des Bereiches von 450 bis 700 nm aufweist, und der Licht absorbierende Träger ist ein sol­ cher, der an seiner Oberfläche ein Reflexionsvermögen von höchstens etwa 5% aufweist.
Die Materialien, welche die Basen für die Träger für den vorderen und den hinteren Verstärkungsschirm darstellen, können insbesondere solche sein, die auf dem gleichen Material für einen Träger basieren, wie es für einen konven­ tionellen Verstärkungsschirm verwendet wird, beispielsweise ein Film aus Celluloseacetat, Cellulosepropionat, Celluloseacetatbutyrat, Polyester wie Polyethylenterephthalat, Polystyrol, Polymethylmethacrylat, Polyamid, Polyi­ mid, einem Vinylchlorid/Vinylacetat-Copolymer oder Polycarbonat, ein Blatt Barytpapier, ein mit einem Harz beschichtetes Blatt Papier, ein normales Blatt Papier oder eine Aluminiumlegierungsfolie. Als Träger für den vorderen Ver­ stärkungsschirm kann beispielsweise ein solcher verwendet werden, der das obengenannte Material als Basis und ein Licht reflektierendes Material, wie Titandioxid oder Calciumcarbonat, das in dieses eingearbeitet ist, oder darin enthaltene Blasen aufweist.
Anstelle der Verwendung des obengenannten Licht reflektierenden Trägers als Träger kann außerdem eine Licht reflektierende Schicht aus einem reflektie­ renden Material mit einem hohen Brechungsindex und einer verhältnismäßig geringen Röntgenabsorption, wie MgO, Al2O3, SiO2, ZnO, TiO2 oder ZnS, wie in JP-A-9-217899 beschrieben, zwischen dem Träger und der daran angren­ zenden Leuchtstoffschicht gebildet werden. Die Licht reflektierende Schicht ist vorzugsweise eine solche, die eine ausgezeichnete Reflexionsschärfe aufweist und demzufolge ist sie vorzugsweise eine solche, die eine ausreichend gerin­ ge Schichtdicke und ein ausreichend hohes Reflexionsvermögen aufweist. Das für die Licht reflektierende Schicht zu verwendende Licht reflektierende Mate­ rial ist demzufolge vorzugsweise ein Material mit einer geringen Teilchengröße bei einer durchschnittlichen Teilchengröße von höchstens 0,5 µm. Das Refle­ xionsvermögen der Licht reflektierenden Schicht ist nahezu das gleiche für den erfindungsgemäßen Licht reflektierenden Träger und das Reflexionsvermögen beträgt vorzugsweise mindestens 85% für den Fall der Herstellung einer re­ flektierenden Schicht mit einem höheren Reflexionsvermögen. Im Falle der Bildung der obengenannten Licht reflektierenden Schicht zwischen der Leuchtstoffschicht und dem daran angrenzenden Träger kann auch ein Licht reflektierender Träger als Träger verwendet werden.
Als Träger für den hinteren Verstärkungsschirm kann dagegen ein solcher verwendet werden, der das obengenannte Material als Basis und ein eingear­ beitetes Licht absorbierendes Material wie Ruß umfaßt.
Außerdem kann anstelle des obengenannten Licht absorbierenden Trägers als Träger eine Licht absorbierende Schicht aus Licht absorbierenden Materialien verwendet werden, die Ruß enthält und ein Reflexionsvermögen an ihrer Oberfläche von höchstens etwa 5%, vorzugsweise von höchstens 3%, auf­ weist, vorher zwischen dem Träger und der an den Träger angrenzenden Leuchtstoffschicht gebildet werden. Auch in bezug auf den hinteren Verstär­ kungsschirm kann im Falle der Bildung der obengenannten Licht absorbieren­ den Schicht zwischen der Leuchtstoffschicht und dem daran angrenzenden Träger ein Licht absorbierender Träger als Träger verwendet werden.
Das Reflexionsvermögen des Trägers, der Licht reflektierenden Schicht und der Licht absorbierenden Schicht, welche die Basen für die Leuchtstoffschicht bilden sollen, sind diffuse Reflexionsvermögen an der Oberfläche. Das Refle­ xionsvermögen kann bestimmt werden durch Verwendung einer integrierenden Kugel mit einem auf der gesamten Oberfläche gleichmäßig in Form einer Schicht aufgebrachten BaSO4-Pulver, beispielsweise einer integrierenden 150 ϕ-Kugel (150-0901) mit einem autographischen Spektrophotometer, Modell U- 3210, hergestellt von der Firma Hitachi Ltd., und durch Messung des Refle­ xionsvermögens im Vergleich zu einer Standardweiß-Platte (210-0740). Die Wellenlänge zur Messung des Reflexionsvermögens wird festgelegt unter Be­ rücksichtigung der Emissionswellenlänge des Leuchtstoffs, der jeden Verstär­ kungsschirm aufbaut. Wenn das emittierte Licht eine Vielzahl von Wellenlän­ gen-Peaks aufweist, oder wenn der Peak breit ist, werden die Messungen bei den jeweiligen Wellenlängen durchgeführt und das Reflexionsvermögen wird erhalten durch Bildung des Gewichtsdurchschnittswertes unter Berücksichti­ gung der Intensität des emittierten Lichtes.
Wie oben angegeben, kann durch Verwendung eines Licht reflektierenden Trägers als Träger für den vorderen Verstärkungsschirm oder durch Bildung einer Licht reflektierenden Schicht zwischen der Leuchtstoffschicht und dem Träger und durch Verwendung eines Licht absorbierenden Trägers als Träger für den hinteren Verstärkungsschirm oder durch Bildung einer Licht absorbie­ renden Schicht zwischen der Leuchtstoffschicht und dem Träger und durch Bildung einer Vielzahl von Leuchtstoffschichten darauf unter Erzielung einer Mehrschichtenstruktur, der Licht absorbierende Träger für den hinteren Ver­ stärkungsschirm in dem Empfindlichkeits-Bereich verwendet werden, der in üblicher Weise erhalten wurde nur durch Verwendung des Licht reflektieren­ den Trägers für den hinteren Verstärkungsschirm. Außerdem kann durch Ver­ wendung eines Licht reflektierenden Trägers für den vorderen Verstärkungs­ schirm zur Herabsetzung des Gewichtes des in Form einer Schicht auf die Vorderseite aufgebrachten Leuchtstoffes, um das von dem hinteren Verstär­ kungsschirm emittierte Licht wirksam auszunutzen, ein Verstärkungsschirm- Set mit einer höheren Empfindlichkeit und einer höheren Bildschärfe als ein konventionelles Verstärkungsschirm-Set erhalten werden.
Außerdem neigt bei Verwendung eines nicht-absorbierenden Trägers für den hinteren Verstärkungsschirm das Gewicht des in Form einer Schicht aufge­ brachten Leuchtstoffes dazu, bei der gleichen Empfindlichkeit zuzunehmen im Vergleich zu dem Fall, bei dem der Licht reflektierende Träger für den hinteren Verstärkungsschirm verwendet wird, wodurch die Körnigkeit verbessert wird.
Auf der Oberfläche der gebildeten Leuchtstoffschicht in dem erfindungsgemä­ ßen Verstärkungsschirm-Set kann ferner bei Bedarf eine Schutzschicht vorge­ sehen sein. Die Schutzschicht wird in der Weise gebildet, daß ein Cellulose- Derivat wie Celluloseacetat, Nitrocellulose oder Celluloseacetatbutyrat, oder ein Harz, wie Polyvinylchlorid, Polyvinylacetat, ein Vinylchlorid/Vinylacetat- Copolymer, Polycarbonat, Polyvinylbutyral, Polymethylmethacrylat, Polyvinyl­ formal oder Polyurethan, in einem Lösungsmittel gelöst wird zur Herstellung einer Schutzschicht-Beschichtungslösung mit einer geeigneten Viskosität, die dann auf die oberste Leuchtstoffschicht (auf der Seite, aus der das emittierte Licht nach außen austritt), die vorher auf den Träger aufgebracht worden war, in Form einer Schicht aufgebracht und dann getrocknet wird; oder eine vorher gebildete Schutzschicht, beispielsweise ein transparenter Film aus beispiels­ weise Polyethylenterephthalat, Polyethylennaphthalat, Polyethylen, Polyvinyli­ denchlorid oder Polyamid, wird auf die Leuchtstoffschicht auflaminiert.
Für den Fall, daß eine Schutzschicht für das erfindungsgemäße Verstärkungs­ schirm-Set vorgesehen ist, ist die Schutzschicht vorzugsweise eine Licht streuende Schutzschicht mit Licht streuenden Eigenschaften, die ihr bei­ spielsweise durch gleichmäßiges Dispergieren einer Licht streuenden Sub­ stanz wie Titandioxid oder Calciumcarbonat in Form von feinen Teilchen ver­ liehen wird, und die eine Lichtdurchlässigkeit von mindestens 40% und eine Trübung von mindestens 20% aufweist, da Licht-Komponenten, die einen großen Einfallwinkel von der Leuchtstoffschicht bis zu der Schutzschicht ha­ ben, welche die Bildschärfe verringern, wirksam entfernt werden können, wo­ durch die Bildschärfe verbessert wird.
Der erfindungsgemäße Verstärkungsschirm kann auch nach einem anderen Verfahren als dem vorstehend beschriebenen Herstellungsverfahren herge­ stellt werden. So wird beispielsweise eine Schutzschicht vorher auf ein glattes Substrat aufgebracht, darauf wird eine Vielzahl von Leuchtstoffschichten nacheinander aufgebracht und die Leuchtstoffschichten werden von dem ge­ nannten Substrat zusammen mit der Schutzschicht abgezogen und ein Träger wird mit der Leuchtstoffschicht (an der der Schutzschicht gegenüberliegenden Seite) verbunden unter Bildung eines Verstärkungsschirms.
Beispiele
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Beispielen näher erläutert. Es ist jedoch klar, daß die vorliegende Erfindung keineswegs auf diese spezifischen Beispiele beschränkt ist.
Herstellung einer Leuchtstoff-Beschichtungslösung
20 Gew.-Teile einer Mischung, enthaltend ein Polyvinylbutyralharz, ein Uret­ hanharz und einen Weichmacher, wurden in 80 Gew.-Teilen eines Lösungs­ mittel-Gemisches, enthaltend Toluol, 2-Butanol und Xylol, gelöst und danach gerührt zur Herstellung eines Bindemittels.
13 Gew.-Teile des Bindemittels, 87 Gew.-Teile Gd2O2S:Tb-Leuchtstoff mit ei­ ner durchschnittlichen Teilchengröße von 3 µm und 4,35 × 10-3 Gew.-Teile (Gehalt: entsprechend 0,005 Gew.-%, bezogen auf den Leuchtstoff) eines or­ ganischen fluoreszierenden Farbstoffs (Coumarin 6, hergestellt von der Firma Aldrich) wurden miteinander gemischt und ausreichend gerührt, danach wurde eine Dispergier-Behandlung mittels einer Kugelmühle durchgeführt unter Bil­ dung einer Leuchtstoff-Beschichtungslösung .
Außerdem wurde eine Leuchtstoff-Beschichtungslösung auf die gleiche Weise wie die Leuchtstoff-Beschichtungslösung hergestellt, jedoch mit der Ausnahme, daß ein Gd2O2S:Tb-Leuchtstoff mit einer durchschnittlichen Teil­ chengröße von 7 µm anstelle des Gd2O2S:Tb-Leuchtstoffes mit einer durch­ schnittlichen Teilchengröße von 3 µm verwendet wurde, und eine Leuchtstoff- Beschichtungslösung wurde auf die gleiche Weise wie die Leuchtstoff- Beschichtungslösung hergestellt, jedoch mit der Ausnahme, daß ein Gd2O2S:Tb-Leuchtstoff mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 5 µm anstelle des Gd2O2S:Tb-Leuchtstoffes mit einer durchschnittlichen Teilchen­ größen von 3 µm verwendet wurde.
Außerdem wurde eine Leuchtstoff-Beschichtungslösung auf die gleiche Weise wie die Leuchtstoff-Beschichtungslösung hergestellt, jedoch mit der Ausnahme, daß ein Leuchtstoff-Gemisch, enthaltend 17 Gew.-Teile des Gd2O2S:Tb-Leuchtstoffes mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 3 µm und 70 Gew.-Teile des Gd2O2S:Tb-Leuchtstoffes mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 5 µm, als Leuchtstoff verwendet wurde anstelle von 87 Gew.-Teilen des Gd2O2S:Tb-Leuchtstoffes mit einer durchschnittlichen Teil­ chengröße von 3 µm, und außerdem wurde kein organischer fluoreszierender Farbstoff zugegeben.
Ferner wurden eine Leuchtstoff-Beschichtungslösung , eine Leuchtstoff- Beschichtungslösung und eine Leuchtstoff-Beschichtungslösung auf die gleiche Weise wie die Leuchtstoff-Beschichtungslösung , die Leuchtstoff- Beschichtungslösung bzw. die Leuchtstoff-Beschichtungslösung herge­ stellt, jedoch mit der Ausnahme, daß kein organischer fluoreszierender Farb­ stoff zugegeben wurde.
Herstellung eines Verstärkungsschirms bzw. einer Verstärkungsfolie Beispiel 1
Auf einen weißen Polyethylenterephthalatfilm (Lumilar E-20, hergestellt von der Firma Toray Industries, Inc.) mit einer Dicke von 250 µm als Licht reflektie­ render Träger, dem Titandioxid einverleibt worden war, wurde die Leuchtstoff- Beschichtungslösung in Form einer Schicht aufgebracht zur Erzielung eines Leuchtstoff-Beschichtungsgewichtes nach dem Trocknen von 20 mg/cm2 unter Verwendung eines Klingenbeschichtungsvorrichtung, und in einem Zustand, in dem die Leuchtstoff-Beschichtungslösung noch nicht getrocknet war, wurde außerdem die Leuchtstoff-Beschichtungslösung in Form einer Schicht auf­ gebracht zur Erzielung eines Leuchtstoff-Beschichtungsgewichtes nach dem Trocknen von 25 mg/cm2, anschließend wurde getrocknet unter Bildung einer Vielzahl von Leuchtstoff-Schichten mit einer Doppelschicht-Struktur auf dem Träger. Dann wurde eine Schutzschicht aus einem Polyethylenterephthalatfilm mit einer Dicke von 6 µm, die keine Licht streuenden Eigenschaften hatte, auf die vorher ein wärmeempfindlicher Klebstoff aufgebracht worden war, damit verbunden. Danach wurde eine Satinierung unter Verwendung einer Satinie­ rungswalze durchgeführt zur Herstellung eines widerstandsfähigen Musters mit einer durchschnittlichen Mittellinien-Rauheit (Ra) von 1,0 µm auf der Oberflä­ che der Schutzschicht, wobei man einen vorderen Verstärkungsschirm F-1 erhielt.
Außerdem wurde ein hinterer Verstärkungsschirm B-1 auf die gleiche Weise wie der vordere Verstärkungsschirm F-1 hergestellt, jedoch mit der Ausnahme, daß ein schwarzer Polyethylenterephthalatfilm (Lumilar X-30, hergestellt von der Firma Toray Industries, Inc.), dem Ruß einverleibt worden war, als Träger anstelle des weißen Polyethylenterephthalatfilms, dem Titanoxid einverleibt worden war, verwendet wurde, und es wurden die Leuchtstoff-Beschichtungs­ lösung in Form einer Schicht darauf aufgebracht in einem Beschichtungs- Gewicht von 30 mg/cm2 anstelle von 20 mg/cm2 und die Leuchtstoff-Beschich­ tungslösung wurde in Form einer Schicht darauf aufgebracht in einem Leuchtstoff-Beschichtungsgewicht nach dem Trocknen von 40 mg/cm2 anstelle der Leuchtstoff-Beschichtungslösung mit einem Leuchtstoff-Beschichtungs­ gewicht von 25 mg/cm2.
Auf diese Weise erhielt man ein Verstärkungsschirm-Set gemäß Beispiel 1, das ein Paar aus dem vorderen Verstärkungsschirm F-1 und dem hinteren Verstärkungsschirm B-1 umfaßte.
Beispiel 2
Zu 500 g eines Rutil-Titandioxid-Pulvers (CR95, hergestellt von der Firma Is­ hihara Sangyo Kaisha, Ltd.) mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 0,28 µm und 100 g eines Acryloyl-Bindemittels (Crisscoat P1018 GS, herge­ stellt von der Firma Dainippon Ink und Chemicals, Incorporated), wurde Methy­ lethylketon zugegeben, danach wurde gemischt und dispergiert zur Herstel­ lung einer Beschichtungslösung mit einer Viskosität von 10 PS. Die Beschich­ tungslösung wurde gleichförmig in Form einer Schicht auf einen transparenten Polyethylenterephthalat-Träger mit einer Dicke von 250 µm aufgebracht unter Verwendung einer Rakel, so daß sie nach dem Trocknen eine Schichtdicke von etwa 40 µm hatte, wobei man einen Träger mit einer Licht reflektierenden Schicht mit einem Reflexionsvermögen von etwa 90% erhielt.
Dann wurde ein vorderer Verstärkungsschirm F-2 auf die gleiche Weise wie der vordere Verstärkungsschirm F-1 in Beispiel 1 hergestellt, jedoch mit der Ausnahme, daß der oben erhaltene Träger mit einer Licht reflektierenden Schicht als Träger verwendet wurde anstelle des Licht reflektierenden Trägers, der für den vorderen Verstärkungsschirm F-1 in Beispiel 1 verwendet worden war.
Andererseits wurde ein Träger mit einer Licht absorbierenden Schicht auf sei­ ner Oberfläche auf die gleiche Weise wie der Träger mit einer Licht reflektie­ renden Schicht für den vorderen Verstärkungsschirm F-2 erhalten, jedoch mit der Ausnahme, daß 300 g Ruß-Pulver anstelle von 500 g des Rutil-Titandi­ oxid-Pulvers verwendet wurden.
Danach wurde ein hinterer Verstärkungsschirm B-2 auf die gleiche Weise wie der hintere Verstärkungsschirm B-1 in Beispiel 1 hergestellt, jedoch mit der Ausnahme, daß der Träger mit einer auf seine Oberfläche aufgebrachten, Licht absorbierenden Schicht, der als Träger erhalten worden war, anstelle des schwarzen Polyethylenterephthalatfilms (Lumilar X-30, hergestellt von der Firma Toray Industries, Inc.), dem Ruß einverleibt worden war, verwendet wurde.
Auf diese Weise wurde ein Verstärkungsschirm-Set gemäß Beispiel 2 erhal­ ten, das ein Paar aus dem vorderen Verstärkungsschirm F-2 und dem hinteren Verstärkungsschirms B-2 umfaßte.
Beispiel 3
Ein vorderer Verstärkungsschirm F-3 wurde auf die gleiche Weise wie der vor­ dere Verstärkungsschirms F-1 in Beispiel 1 hergestellt, jedoch mit der Aus­ nahme, daß ein stark reflektierender Träger (Lumilar E-62, hergestellt von der Firma Toray Industries, Inc.), dem Titandioxid (TiO2) und Blasen einverleibt worden waren, als Träger verwendet wurde anstelle des Licht reflektierenden Trägers für den vorderen Verstärkungsschirm F-1 in Beispiel 1.
Auf diese Weise wurde ein Verstärkungsschirm-Set gemäß Beispiel 3 erhal­ ten, das ein Paar aus dem vorderen Verstärkungsschirm F-3 und dem hinteren Verstärkungsschirm B-2, wie er in Beispiel 2 erhalten worden war, umfaßte.
Beispiel 4
Ein vorderer Verstärkungsschirms F-4 wurde auf die gleiche Weise wie der vordere Verstärkungsschirm F-1 in Beispiel 1 hergestellt, jedoch mit der Aus­ nahme, daß eine Licht streuende Schutzschicht aus einem Polyethylen­ terephthalatfilm, dem 3 Gew.-Teile Anatas-Titandioxid (TiO2) als Licht streuen­ des Material mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 0,36 µm einver­ leibt worden waren, zusammen mit 97 Gew.-Teilen des Substrats, anstelle der Schutzschicht aus einem Polyethylenterephthalatfilm ohne Licht streuende Eigenschaften verwendet wurde.
Außerdem wurde ein hinterer Verstärkungsschirm B-3 auf die gleiche Weise wie der hintere Verstärkungsschirm B-1 in Beispiel 1 hergestellt, jedoch mit der Ausnahme, daß die Licht streuende Schutzschicht für den vorderen Verstär­ kungsschirm FA als Schutzschicht verwendet wurde anstelle der Schutz­ schicht aus einem Polyethylenterephthalatfilm ohne Licht streuende Eigen­ schaften.
Auf diese Weise erhielt man ein Verstärkungsschirm-Set gemäß Beispiel 4, das ein Paar aus dem vorderen Verstärkungsschirm F-4 und dem hinteren Verstärkungsschirm B-3 umfaßte.
Verpleichsbeispiel 1
Es wurden zwei Bogen Verstärkungsschirme R-1, die eine Leuchtstoffschicht mit einer Einzelschicht-Struktur aufwiesen, auf die gleiche Weise wie der vor­ dere Verstärkungsschirm F-1 in Beispiel 1 hergestellt, jedoch mit der Ausnah­ me, daß nur die einen Leuchtstoff enthaltende Beschichtungslösung in Form einer Schicht aufgebracht wurde zur Erzielung eines Leuchtstoff- Beschichtungsgewichtes nach dem Trocknen von 50 mg/cm2 anstelle der Mehrfach-Beschichtung mit der Leuchtstoff-Beschichtungslösung und der Leuchtstoff-Beschichtungslösung , und man erhielt ein Verstärkungsschirm- Set gemäß Vergleichsbeispiel 1, das die Verstärkungsschirme R-1 als ein Paar aus einem vorderen Verstärkungsschirm und einem hinteren Verstär­ kungsschirm umfaßte.
Vergleichsbeispiel 2
Ein vorderer Verstärkungsschirm R-3F wurde auf die gleiche Weise wie der hintere Verstärkungsschirm B-1 in Beispiel 1 hergestellt, jedoch mit der Aus­ nahme, daß die Leuchtstoff-Beschichtungslösung anstelle der Leuchtstoff- Beschichtungslösung in Form einer Schicht auf den Träger aus dem schwarzen Polyethylenterephthalatfilm (Lumilar X-30, hergestellt von der Fir­ ma Toray Industries, Inc.) mit eingearbeitetem Ruß aufgebracht wurde zur Er­ zielung eines Leuchtstoff-Beschichtungsgewichtes nach dem Trocknen von 20 mg/cm2, und daß die Leuchtstoff-Beschichtungslösung anstelle der Leucht­ stoff-Beschichtungslösung in Form einer Schicht aufgebracht wurde bis zur Erzielung eines Leuchtstoff-Beschichtungsgewichtes nach dem Trocknen von 25 mg/cm2.
Außerdem wurde ein hinterer Verstärkungsschirm R-3B auf die gleiche Weise wie der vordere Verstärkungsschirm F-1 in Beispiel 1 hergestellt, jedoch mit der Ausnahme, daß die Leuchtstoff-Beschichtungslösung anstelle der Leuchtstoff-Beschichtungslösung in Form einer Schicht auf den Licht reflek­ tierenden Träger aus dem weißen Polyethylenterephthalatfilm (Lumilar E-20, hergestellt von der Firma Toray Industries, Inc.), aufgebracht wurde bis zur Erzielung eines Leuchtstoff-Beschichtungsgewichtes nach dem Trocknen von 30 mg/cm2, und daß die Leuchtstoff-Beschichtungslösung anstelle der Leuchtstoff-Beschichtungslösung in Form einer Schicht darauf aufgebracht wurde bis zu Erzielung eines Leuchtstoff-Beschichtungsgewichtes nach dem Trocknen von 40 mg/cm2.
Auf diese Weise erhielt man ein Verstärkungsschirm-Set gemäß Vergleichs­ beispiel 2, das den vorderen Verstärkungsschirm R-3F und den hinteren Ver­ stärkungsschirm R-3B umfaßte.
Vergleichsbeispiel 3
Zwei Bogen von Verstärkungsschirmen R-4 wurden auf die gleiche Weise wie der Verstärkungsschirm R-3B im Vergleichsbeispiel 2 hergestellt, jedoch mit der Ausnahme, daß die Leuchtstoff-Beschichtungslösung anstelle der Leuchtstoff-Beschichtungslösung in Form einer Schicht als Leuchtstoff- Beschichtungslösung aufgebracht wurde bis zur Erzielung eines Leuchtstoff- Beschichtungsgewichtes nach dem Trocknen von 20 mg/cm2, und daß die Leuchtstoff-Beschichtungslösung anstelle der Leuchtstoff-Beschich­ tungslösung in Form einer Schicht aufgebracht wurde bis zur Erzielung ei­ nes Beschichtungsgewichts nach dem Trocknen von 30 mg/cm2, wobei man auf diese Weise ein Verstärkungsschirm-Set gemäß Vergleichsbeispiel 3 er­ hielt, das die Verstärkungsschirme R-4 als Paar aus dem vorderen Verstär­ kungsschirm und dem hinteren Verstärkungsschirm umfaßte.
Vergleichsbeispiel 4
Zwei Bogen von Verstärkungsschirmen R-5 wurden auf die gleiche Weise wie der Verstärkungsschirm R-4 im Vergleichsbeispiel 3 hergestellt, jedoch mit der Ausnahme, daß die in Beispiel 4 verwendete Licht streuende Schutzschicht als Schutzschicht verwendet wurde, und auf diese Weise erhielt man ein Verstär­ kungsschirm-Set gemäß Vergleichsbeispiel 4, das die Verstärkungsschirme R- 5 als Paar aus dem vorderen Verstärkungsschirm und dem hinteren Verstär­ kungsschirm umfaßte.
Bei jedem der erhaltenen Verstärkungsschirm-Sets wurde ein Film (UR-2-, hergestellt von der Firma Fuji Photo Film Co., Ltd.) sandwichartig zwischen den vorderen Verstärkungsschirm und den hinteren Verstärkungsschirm gelegt und es wurden die Empfindlichkeit und die Bildschärfe bewertet. Die Ergebnis­ se sind in der Tabelle 1 angegeben.
Die Empfindlichkeit und die Bildschärfe sind ausgedrückt als Relativwerte, verglichen mit der Empfindlichkeit und dem MTV-Wert des Verstärkungs­ schirm-Sets gemäß Vergleichsbeispiel 1, die auf 100 festgelegt wurden, wobei die Empfindlichkeit gemessen wurde bei der Belichtung mit Röntgenstrahlen mit einer Röhrenspannung von 80 kV durch ein Wasser-Phantom mit einer Dicke von 10 cm hindurch und der MTV-Wert bei einer Raum-Frequenz von 2 LP/mm gemessen wurde.
Beispiel 5
Um zu beurteilen, ob die Eigenschaften der erfindungsgemäßen Verstär­ kungsschirm-Sets in Abhängigkeit von dem Typ des Films variierten, wurde jedes der in den Beispielen 1 bis 4 und in den Vergleichsbeispielen 1 bis 4 gemäß der vorliegenden Erfindung erhaltenen Verstärkungsschirm-Sets mit einem Röntgenfilm (lichtempfindliches Material 1), der (das) wie nachstehend angegeben hergestellt wurde, kombiniert und es wurden die Empfindlichkeit und die Bildschärfe auf die gleiche Weise bewertet, wodurch bestätigt wurde, daß ähnliche Ergebnisse in den Beispielen 1 bis 4 und in den Vergleichsbei­ spielen 1 bis 4 (die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 angegeben) erhältlich waren. Das nach dem nachstehend beschriebenen Verfahren hergestellte lichtempfindliche Material 1 wies eine Empfindlichkeit und einen Gradienten auf, die ähnlich denjenigen des Films (UR-2, hergestellt von der Firma Fuji Photo Film Co., Ltd.) waren, der für die Bewertung jedes der Verstärkungs­ schirm-Sets in den Beispielen 1 bis 4 und in den Vergleichsbeispielen 1 bis 4 verwendet worden war.
Herstellung des lichtempfindlichen Materials Herstellung einer Crossover-Cut-Farbstoffschicht
Ein Farbstoff I-31 (Feststoff, 3 g), wie er in JP-A-4-14035 beschrieben ist, wur­ de nach dem in Beispiel 1 von JP-A-4-14035 beschriebenen Verfahren dis­ pergiert zur Herstellung einer Dispersion A von feinen Farbstoff-Kristallen in Wasser mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 0,25 µm, einer Ab­ sorptionsmaximum Wellenlänge von 550 nm und einer Halbwertsbreite von 90 nm. Es wurden die folgenden Verbindungen zugegeben, so daß die Beschich­ tungsgewichte pro m2 auf einer Seite des lichtempfindlichen Materials die fol­ genden waren:
Farbstoff-Dispersion A (als fester Farbstoff): 50 mg
Gelatine: 0,35 g
Natriumpolystyrolsulfonat
(durchschnittliches Molekulargewicht 600 000): 8,9 mg
Proxel (hergestellt von der Firma ICI): 1 mg
Der pH-Wert der Beschichtungslösung wurde auf 6,0 eingestellt.
Herstellung einer kontrastarmen Silberhalogenidemulsion O
Eine kontrastarme Silberhalogenidemulsion O wurde auf die gleiche Weise erhalten wie für die in Beispiel 1 von JP-A-7-104411 beschriebene kontrast­ arme Teilchenemulsion C angegeben, jedoch mit der Ausnahme, daß der chemi­ sche Sensibilisator gegebenenfalls geändert wurde. Es wurden die nachste­ hend angegebenen Verbindungen zugegeben, so daß die Beschichtungsge­ wichte pro m2 auf einer Seite des lichtempfindlichen Materials folgende waren:
Silberbeschichtungsmenge: 1,00 g
Gelatine: 1,00 g
Dextran (durchschnittliches
Molekulargewicht 39 000): 233 mg
Die anderen Verbindungen, wie sie in JP-A-7-21916 ab Seite 12, Zeile 8, bis Seite 13, Zeile 40, angegeben sind, wurden so zugegeben, daß die Zugabe­ mengen pro mol Silber die gleichen waren.
Herstellung einer kontrastarmen Silberhalogenidemulsion U
Eine kontrastarme Silberhalogenidemulsion U wurde auf die gleiche Weise wie die in Beispiel 1 von JP-A-9-222694 beschriebene Emulsion T1 hergestellt. Die folgenden Verbindungen wurden zugegeben, so daß die Beschichtungs­ gewichte pro m2 auf einer Seite des lichtempfindlichen Materials die folgenden waren:
Silberbeschichtungsmenge: 0,45 g
Gelatine: 0,40 g
Dextran (durchschnittliches
Molekulargewicht 39 000): 100 mg
Die anderen Verbindungen, wie sie in JP-A-9-222694 auf Seite 16, Zeile 38, bis Seite 17, Zeile 38, angegeben sind, wurden so zugegeben, daß die Zuga­ bemengen pro Mol Silber die gleichen waren.
Herstellung einer Oberflächenschutzschicht-Beschichtungslösung
Die nachstehend angegebenen Verbindungen wurden so zugegeben, daß die Beschichtungsgewichte pro m2 auf einer Seite des lichtempfindlichen Materials die folgenden waren:
Gelatine: 0,767 g
p-Benzochinon: 0,7 mg
Bezüglich der anderen Verbindungen wurde der gleiche Arbeitsgang durchge­ führt wie für die Herstellung der Oberflächenschutzschicht-Beschichtungslö­ sung in Beispiel 1 von JP-A-9-222694 beschrieben.
Herstellung eines Röntgenmaterials
Auf beide Seiten eines Trägers, der auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 (Herstellung eines Trägers) in JP-A-9-222694 hergestellt worden war, wurden die hergestellte Crossover-Cut-Schicht, die Emulsionsschicht U, die Emulsi­ onsschicht U und die Oberflächenschutzschicht in der genannten Reihenfolge durch gleichzeitige Extrusion aufgebracht und anschließend getrocknet, wobei man ein lichtempfindliches Material 1 erhielt.
Das lichtempfindliche Material wies ein Wasseraufquellungs-Verhältnis von 170%, eine optische Transmissionsdichte bei 550 nm durch die Farbstoff- Dispersion A hindurch von 1,4, eine Gesamtschichtdicke von 3,2 µm, eine PC- Schichtdicke von 0,7 µm, eine O-Schichtdicke von 1,3 µm, eine U-Schichtdicke von 0,7 µm und eine UC-Schichtdicke von 0,5 µm auf. Zur Erzielung einer bestimmten Dichte war die erforderliche Belichtung mit monochromatischem Licht mit einer Wellenlänge von 450 nm neunmal höher als die Belichtung mit monochromatischem Licht mit einer Wellenlänge von 550 nm, was unter Ver­ wendung eines Spektrophotometers mit gleicher Energie bestimmt wurde.
Wenn das erfindungsgemäße Verstärkungsschirm-Set, das den obengenann­ ten Aufbau hat, zusammen mit einem Röntgenfilm zur Herstellung von Rönt­ genaufnahmen verwendet wird, erhält man eine Röntgenaufnahme mit einer hohen Empfindlichkeit und einer hohen Bildschärfe, verglichen mit einem kon­ ventionellen Verstärkungsschirm-Set.

Claims (3)

1. Radiographisches, insbesondere Röntgen-Verstärkungsschirm-Set, da­ durch gekennzeichnet, daß es umfaßt ein Paar aus einem vorderen Verstär­ kungsschirm und einem hinteren Verstärkungsschirm, die jeweils einen Träger und eine Vielzahl von auf den Träger aufgebrachten Leuchtstoffschichten auf­ weisen, die jeweils ein Bindemittelharz und einen Leuchtstoff darin dispergiert enthalten, wobei mindestens ein Teil der Leuchtstoffschichten des jeweiligen vorderen Verstärkungsschirms und des hinteren Verstärkungsschirms einen fluoreszierenden Farbstoff oder ein fluoreszierendes Pigment enthalten, der (das) einen Teil des von den Leuchtstoffen emittierten Lichtes absorbiert und Licht mit anderen Wellenlängen emittiert, wobei der Träger für den vorderen Verstärkungsschirm ein Licht reflektierender Träger ist und der Träger für den hinteren Verstärkungsschirm ein Licht absorbierender Träger ist.
2. Röntgen-Verstärkungsschirm-Set nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Leuchtstoffe in den Leuchtstoffschichten so angeordnet sind, daß die durchschnittliche Teilchengröße ab der Oberflächenseite (der Seite, aus der das emittierte Licht austritt) in Richtung auf die Trägerseite abnimmt.
3. Röntgen-Verstärkungsschirm-Set nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß auf der Oberfläche sowohl des vorderen Verstärkungs­ schirms als auch des hinteren Verstärkungsschirms eine Licht streuende Schutzschicht mit einer Lichtdurchlässigkeit von mindestens 40% und einer Trübung von mindestens 20% aufgebracht ist.
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