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DE19956885A1 - Befehlsgerät - Google Patents

Befehlsgerät

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Publication number
DE19956885A1
DE19956885A1 DE19956885A DE19956885A DE19956885A1 DE 19956885 A1 DE19956885 A1 DE 19956885A1 DE 19956885 A DE19956885 A DE 19956885A DE 19956885 A DE19956885 A DE 19956885A DE 19956885 A1 DE19956885 A1 DE 19956885A1
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DE
Germany
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contactor
actuator
plunger
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switch
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DE19956885A
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Inventor
Eberhard Schlegel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Georg Schlegel & Co Kg 88525 Duermentin De GmbH
Original Assignee
Georg Schlegel GmbH and Co KG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/02Details
    • H01H13/26Snap-action arrangements depending upon deformation of elastic members
    • H01H13/48Snap-action arrangements depending upon deformation of elastic members using buckling of disc springs
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/02Details
    • H01H13/12Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H13/20Driving mechanisms
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/60Angularly-movable actuating part carrying no contacts
    • H01H19/635Contacts actuated by rectilinearly-movable member linked to operating part, e.g. by pin and slot

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
  • Switches With Compound Operations (AREA)
  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)

Abstract

Es wird ein Befehlsgerät mit einem Betätiger (30), der wenigstens zwei erste Stößelelemente (31, 32) aufweist und einem Schaltapparat (1), der wenigstens zwei räumlich und galvanisch getrennte Kontaktgeber umfaßt, wobei jeweils ein Kontaktgeber über ein zugeordnetes erstes Stößelelement (31, 32) und ein zusätzlich dazwischen liegendes zweites Stößelelement (9) betätigbar ist, vorgeschlagen. Erfindungsgemäß bilden die jeweils zweiten Stößelelemente ein starr miteinander verbundenes einziges Druckstück (9).

Description

Die Erfindung betrifft ein Befehlsgerät mit einem Betätiger, der wenigstens zwei erste Stößelelemente aufweist und einem Schaltapparat, der wenigstens zwei räumlich und galvanisch getrennte Kontaktgeber umfaßt, wobei jeweils ein Kontaktgeber über ein zugeordnetes erstes Stößelelement und ein zusätzliches dazwischen liegendes zweites Stößelelement betätigbar ist.
Derartige Befehlsgeräte sind bereits bekannt geworden. Sie ermöglichen eine große Anzahl von Tastern oder Schaltern auf kleinem Raum unterzubringen.
Sie werden häufig auch funktionsbedingt dort eingesetzt, wo durch eine Betätigung unabhängige Vorgänge in z. B. zwei verschiedenen Stromkreisen ausgelöst werden sollen.
Zwei zusammenwirkende Stößelelemente, d. h. erste Stößelelemente am Betätiger und zweite Stößelelemente zwischen diesen und den Kontaktgebern sind deshalb notwendig, da im Allgemeinen die Achse der Kontaktgeber außerhalb der Achse der ersten Stößelelemente liegt und so die Kontaktgeber von den ersten Stößelelementen nicht oder nur schlecht betätigt werden können, insbesondere sofern eine Zerlegbarkeit von Betätiger und Schaltapparat gewährleistet werden soll.
Nachteilig an solchen Befehlsgeräten ist jedoch, daß zum Führen insbesondere der zweiten Stößelelemente ein vergleichsweise großer konstruktiver Aufwand notwendig ist.
Die Führung der zweiten Stößelelemente erfordert zudem eine gewisse Bautiefe des Betätigers, um überhaupt eine ausreichende Führungswirkung zu erhalten. Große Einbautiefen sind jedoch im Hinblick auf die ständige Verkleinerung von Systemen und auch Schaltanlagen unerwünscht.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Befehlsgerät der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß es mit reduziertem konstruktiven Aufwand herstellbar ist und die Möglichkeit einer vergleichsweise geringeren Einbau- und/oder Aufbautiefe bietet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die jeweils zweiten Stößelelemente starr miteinander verbunden sind. Die Erfindung macht sich dabei die Erkenntnis zunutze, daß für eine separate Betätigung der räumlich getrennten Kontaktgeber eine Verkippung der starr verbundenen zweiten Stößelelemente, die somit ein einziges Druckstück bilden, vollkommen ausreichend ist. Hierdurch ist es nicht mehr notwendig, diese zweiten Stößelelemente in aufwendiger Weise unabhängig voneinander zu führen. Die starr verbundenen Stößelelemente können im Extremfall plattenartig ausgeführt werden, wodurch eine Verkleinerung der Bauhöhe des Befehlsgerätes leicht möglich ist.
Besonders bevorzugt ist es, wenn die Kontaktgeber einen vergleichsweise kurzen Kontakthub besitzen. Durch diese Maßnahme genügt bereits eine leichte Verkippung der starr verbundenen zweiten Stößelelemente, um einen Schaltvorgang auszulösen. Darüber hinaus können die starr verbundenen Stößelelemente mit vergleichsweise wenig Spiel, z. B. in einem Gehäuse eines Schaltapparates, untergebracht werden, woraus sich eine einfache, aber dennoch exakte Führung erzielen läßt. Dies trägt zu einem zuverlässigen und präzisen Schaltverhalten der Kontaktgeber bei.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind zwei erste Stößelelemente und zwei Kontaktgeber vorgesehen.
Besonders vorteilhaft ist die Weiterbildung der Erfindung dahingehend, daß wenigstens ein Kontaktgeber, vorzugsweise alle Kontaktgeber, Schnappscheiben umfassen. Schnappscheiben haben den Vorteil eines besonders kleinen Kontakthubes und begünstigen daher eine geringe Bauhöhe des Befehlsgerätes. In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn jeder Kontaktgeber einen Wechsler aufweist. So läßt sich beispielsweise bei einem Schlüsselschalter durch Drehen des Schlüssels jeweils der Schließer öffnen und der Öffner schließen, um gewünschte Vorgänge in zwei Stromkreisen auslösen zu können.
Um insbesondere bei einem kurzen Kontakthub der Kontaktgeber, einer Bedienperson den Eindruck eines deutlichen Schalteffekts, entsprechend wie bei einem Kontaktgeber mit größerem Schalthub zu vermitteln, wird im Weiteren vorgeschlagen, daß zwischen wenigstens einem Kontaktgeber und den starr verbundenen Stößelelementen ein elastisches Element, wie z. B. eine Druckfeder, vorgesehen ist.
Zeichnungen
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung unter Angabe weiterer Vorteile und Einzelheiten näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1a eine Querschnittsansicht gemäß der Schnittlinie I-I in Fig. 1b, eines Schaltapparates mit 2 Gehäuseteilen für ein erfindungsgemäßes Befehlsgerät,
Fig. 1b den Schaltapparat gemäß Fig. 1a in einer geöffneten Draufsicht ohne oberes Gehäuseteil,
Fig. 1c eine Schnittansicht des Schaltapparats gemäß einer Schnittlinie II-II in Fig. 1a,
Fig. 2 den Schaltapparat gemäß Fig. 1a mit einem aufgesetzten Betätiger in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht,
Fig. 3 den Betätiger gemäß Fig. 2 in einer Ansicht von unten.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
In den Fig. 1a bis c ist ein Schaltapparat 1 eines erfindungsgemäßen Befehlsgerätes dargestellt. Der Schaltapparat 1 besitzt ein zweiteiliges Gehäuse 2 mit einem Anschlußkontakte 3 aufweisenden Bodenteil 4 und einem mit einer Rohrhülse 5 versehenen Sockelteil 6. Sockelteil 6 und Bodenteil 4 sind ineinander verrastet.
Im Bodenteil 4 des Gehäuses 2 können durch ein einziges Druckstück 9, das ansonsten zwei getrennt geführte zweite Stößelelemente erfordern würde, zwei Schnappscheiben 7, 8 betätigt werden.
Die Rohrhülse 5 wird mit einem Betätiger 30 gemäß Fig. 2 verrastet.
Das ovale Druckstück 9 weist kreisabschnittsförmige Druckstege 10, 11 auf, die konzentrisch zur Längsachse des Schaltapparates angeordnet sind. Die Druckstege 10, 11 wirken mit getrennt entlang der Längsachse 33 des Betätigers 30 sowie des Schaltapparats 1 bewegbaren ersten Stößelelementen 31, 32 des Betätigers 30 derart zusammen, daß durch Druck auf z. B. den Drucksteg 11 über das erste Stößelelement 31 das Druckstück 9 in Fig. 1a nach rechts verkippt und dabei mit der Schnappscheibe 7 einen Schaltvorgang bewirkt, wobei jedoch mit der Schnappscheibe 8 nicht geschaltet wird. Andererseits wird durch ausreichenden Druck auf den Drucksteg 10 durch das erste Stößelelement 32 des Betätigers 30 das Druckstück 9 in Fig. 1a nach links verkippt und somit mit der Schnappscheibe 8 durchgeschaltet, wobei mit der Schnappscheibe 7 nicht geschaltet wird.
Um für eine Bedienperson den Schaltvorgang besser spürbar zu machen, ist zwischen der Druckplatte 9 und jeder Schnappscheibe 7 eine Druckfeder 12 angeordnet. Auf diese Weise wird nicht bereits bei einem minimalen nach unten Drücken einer Seite des Druckstücks die dazugehörige Schnappscheibe durchgeschaltet, sondern erst nach einem gewissen größeren Betätigungsweg. Der Betätigungsweg hängt von der Dimensionierung der Druckfeder 12 ab. Erst nach Erreichen des vorgegebenen Betätigungsweges schnappt die Schnappscheibe 7, 8 um. Damit kann der Schaltvorgang auch bei sehr kleinen Kontakthüben eines Kontaktgebers, wie z. B. eines Schnappschalters, für eine Bedienperson deutlich wahrgenommen werden.
Die Druckfedern 12 ruhen im Druckstück 9 in einer entsprechenden Ausnehmung 13, an deren Boden für eine weitere Fixierung jeweils ein Zapfen 14 angeordnet ist.
Das Druckstück 9 ist über gegenüberliegende Nasen 15, 16 in etwas größeren Führungsnuten 17, 18 geführt, die eine Verkippung des Druckstücks bis zu einem gewissen Grad zulassen.
Zentrisch zur Längsachse 33 des Schaltapparates 1 ist beispielhaft eine Lampenfassung 19 angeordnet, die an zwei gegenüberliegenden Stellen Lampenkontakte 20 aufweist und über Rastnasen 21 im Gehäuse 2 gehalten wird (s. Fig. 1c).
Die Druckstege 10, 11 umschließen, wie aus Fig. 1a und b ersichtlich, teilweise diese Lampenfassung.
Der Betätiger 30 weist ebenfalls wie der Schaltapparat 1 eine Rohrhülse 34 auf, die sich in die Rohrhülse 5 des Schaltapparats 1 einschieben und durch nicht dargestellte Rastmittel mit der Rohrhülse 5 verrasten läßt. Entlang der Rohrhülse 34 lassen sich die ersten Stößelelemente 31, 32 durch Drehen eines beispielhaft dargestellten Drehgriffs 35 um eine Neutralposition nach links oder rechts abwechselnd zur Betätigung der Schnappscheibe 7 oder 8 in Richtung des Druckstegs 11 oder 10 bewegen. In Fig. 3 sind die ersten Stößelelemente 31, 32 in einer Ansicht von unten zu sehen. Die Stößelelemente sind in diesem Bespiel als Hälften eines Rohrkörpers ausgeführt, die sich getrennt voneinander bewegen lassen.
Durch die erfindungsgemäße Ausführung von zwei Stößelelementen in Form eines starren Druckstücks 9 kann ein Schaltapparat 1 in seinem konstruktiven Aufbau wesentlich vereinfacht und auch in seiner Bauhöhe reduziert werden. Der Schaltapparat wird zudem insgesamt zuverlässiger, da ein Verkanten oder Verklemmen von einzelnen Stößelelementen durch eine schadhafte bzw. unzureichende Führung vermieden wird.
Bezugszeichenliste
1
Schaltapparat
2
Gehäuse
3
Anschlußkontakt
4
Bodenteil
5
Rohrhülse
6
Sockelteil
7
Schnappscheibe
8
Schnappscheibe
9
Druckstück
10
Drucksteg
11
Drucksteg
12
Druckfeder
13
Ausnehmung
14
Zapfen
15
Nase
16
Nase
17
Führungsnut
18
Führungsnut
19
Lampenfassung
20
Lampenkontakt
21
Rastnase für Lampenfassung
30
Betätiger
31
erstes Stößelelement
32
erstes Stößelelement
33
Längsachse
34
Rohrhülse
35
Drehgriff

Claims (7)

1. Befehlsgerät mit einem Betätiger (30), der wenigstens zwei erste Stößelelemente (31, 32) aufweist und einem Schaltapparat (1), der wenigstens zwei räumlich und galvanisch getrennte Kontaktgeber umfaßt, wobei jeweils ein Kontaktgeber über ein zugeordnetes erstes Stößelelement (31, 32) und ein zusätzlich dazwischenliegendes zweites Stößelelement (9) betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils zweiten Stößelelemente starr miteinander verbunden sind und ein einziges Druckstück (9) bilden.
2. Befehlsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktgeber einen vergleichsweise kurzen Kontakthub besitzen.
3. Befehlsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei erste Stößelelemente (31, 32) und zwei Kontaktgeber vorgesehen sind.
4. Befehlsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Kontaktgeber eine Schnappscheibe (7, 8) umfaßt.
5. Befehlsgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kontaktgeber ein Öffner und ein zweiter Kontaktgeber ein Schließer ist.
6. Befehlsgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kontaktgeber einen Wechsler hat.
7. Befehlsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen wenigstens einem Kontaktgeber und dem Druckstück (9) ein elastisches Element (12) vorgesehen ist.
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