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DE19955343A1 - Vorrichtung zur Erzeugung von Signaltönen unterschiedlicher Klanghöhe mittels an einer gemeinsamen Tragplatte schwingend aufgehängter Klangkörper, die durch Anschlagen an Gegenflächen zum Klingen gebracht werden - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Signaltönen unterschiedlicher Klanghöhe mittels an einer gemeinsamen Tragplatte schwingend aufgehängter Klangkörper, die durch Anschlagen an Gegenflächen zum Klingen gebracht werden

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DE19955343A1
DE19955343A1 DE19955343A DE19955343A DE19955343A1 DE 19955343 A1 DE19955343 A1 DE 19955343A1 DE 19955343 A DE19955343 A DE 19955343A DE 19955343 A DE19955343 A DE 19955343A DE 19955343 A1 DE19955343 A1 DE 19955343A1
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Abstract

Vorrichtung zur Erzeugung von Signaltönen unterschiedlicher Klanghöhe mittels an einer gemeinsamen Tragplatte schwingend aufgehängter Klangkörper, die durch Anschlagen an Gegenflächen zum Klingen gebracht werden. DOLLAR A Bei bekannten Signalgeräten werden die, auf einem Kreis befestigten, Klangröhren durch ein mittig angebrachtes motorgetriebenes Anschlagelement zum Klingen gebracht. Die neue Anordnung soll das platzsparende Wegfallen der Anschlagelemente und die Verwendung von Klangröhren wesentlich unterschiedlichen Durchmessers zur Erzeugung sehr großer Klanghöhenunterschiede bei gleichbleibender Länge der Klangkörper ermöglichen. DOLLAR A An einer Tragplatte 1 sind fünf Klangkörper 2 aufgehängt. Durch den Antriebsmotor 12 wird die Tragplatte 1 über ein Ritzel 10, das in den Zahnkranz 9 greift, um einen vorgegebenen Bereich geschwenkt. Die Tragplatte 1 ist an einer in einer ortsfesten Halterung 3 fest angeordneten Achse 6 gelagert. Die Halterung 3 ist über Schrauben an einer vertikalen Wand 5 befestigt. DOLLAR A Die Anordnung eignet sich besonders zur Verwendung als Türklingel oder als Glockenspiel.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Er­ zeugung von Signaltönen unterschiedlicher Klanghöhe mittels an einer gemeinsamen Tragplatte schwingend aufgehängter Klangkörper, die durch Anschlagen an Gegenflächen zum Klingen gebracht werden.
Es sind Vorrichtungen mit frei schwingend aufgehängten Klangröhren bekannt, die durch mittig angebrachte An­ schlagelemente aus Holz o. ä. angestoßen werden. Solche Vorrichtungen erfüllen dekorative Zwecke oder signalisie­ ren, im Freien aufgehängt, Windbewegungen. Darüber hinaus sind Ausführungen bekannt, die durch eine Verlän­ gerung der Anschlagelemente eine Signalisation durch mechanische Fremdbetätigung erlauben.
Von Nachteil ist bei diesen Ausführungen, daß aufgrund der Notwendigkeit eines mittig angeordneten Anschlag­ elements, die kreisförmige Anordnung der Klangröhren auf einen Mindestdurchmesser begrenzt ist. Außerdem ist der Unterschied der Klangröhrendurchmesser, untereinander aufgrund eines zum Erreichen eines Mindestschalldrucks beschränkten Anschlagabstands der Klangröhren zum Anschlagelement sehr beschränkt. Somit lassen sich größere Klanghöhenunterschiede nur durch Verwendung unterschiedlich lang gearteter Klangkörper erzielen. Die Länge der Klangkörper ist aufgrund dekorativer oder räumlicher Gebundenheiten begrenzt, so daß die Klang­ höhenunterschiede in einem sehr begrenzten Feld liegen. Eine Betätigung dieser Ausführungen durch einen elektri­ schen Impuls (z. B. das Betätigen eines Klingeltasters) ist somit nicht möglich.
Ein Lösungsvorschlag für diesen Mangel ist durch das DE-PS 197 31 582 bekanntgeworden. Dort ist statt dem Anschlagelement ein mittig befindlicher Motor angebracht, der 3 Klöppelleitungen antreibt, die ab einer bestimmten Drehzahl mit ihren Enden die Klangkörper anschlagen.
Für langsamere Drehzahlen und größere Ausführungen der Gesamtanordnung sind als Anschlagelemente Feder­ klöppel vorgesehen.
Nachteilig bei dieser Ausführung ist die Tatsache, daß man durch den teilelastischen Stoß der Klöppelleitungen eine kurzzeitige Unwucht erhält, die sich über die Motor­ achse auch auf die punktförmige Aufhängung überträgt, so daß die gesamte Anordnung, d. h. die Aufhängung, die Klangkörper und die Anschlagbaugruppe in Schwingung gerät. Dies ist insbesondere dann problematisch, wenn der elektrische Impuls (z. B. das Betätigen eines Klingelta­ sters) über eine längere Zeit gehalten wird, da sich dann die Klöppelleitungen um die Klangröhren und umgekehrt wickeln und es somit zum Ausfall der Anordnung kommt. Dieses Aufschwingen der Gesamtanordnung wird eben­ falls durch den Anlaufdrehimpuls des Motors unterstützt, der durch die punktförmige Aufhängung nicht kompensiert wird. Außerdem macht die, nach jedem Stoß der Klöppel­ leitungen an die Klangröhren einsetzende kurzzeitige Unwucht der Klöppelleitungen, die Verbindung Welle - Rotor besonders in Bezug auf die Lebensdauer der Ver­ bindung problematisch.
Es ist in diesem Lösungsvorschlag aus DE-PS 197 31 582 außerdem nicht möglich Klangkörper mit we­ sentlich unterschiedlichen Durchmessern zur Erzeugung großer Klanghöhenunterschiede der Akkorde zu verwen­ den, da der Anschlagabstand der zentrisch mit dem Motor als Mittelpunkt angeordneten Klangkörper, zu den Klöp­ pelleitungen oder Federklöppeln konstant sein muß. Die Klanghöhenunterschiede der Klangröhren können in diesem Lösungsvorschlag ebenfalls, wie eingangs be­ schrieben, nur mit Hilfe der Klangkörperlänge erzielt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung zur Erzeugung von Signaltönen unter­ schiedlicher Klanghöhen zu entwickeln, welche einen elektrischen Impuls (z. B. das Betätigen eines Klingelta­ sters) akustisch mit einem oder mehreren Akkorden an­ zeigt.
Dieses Problem wird durch die in Patentanspruch 1 auf­ geführten Merkmale gelöst.
Die mit dieser Erfindung erzielten Vorteile bestehen ins­ besondere darin, daß kein Anschlagelement benötigt wird, so daß die Baugröße stark reduziert werden kann. Durch die Möglichkeit der Betätigung der Anordnung über einen elektrischen Impuls ist die Anordnung nicht mehr ortsge­ bunden, sondern kann unter Berücksichtigung des benö­ tigten Raumes beliebig angebracht werden. Weiterhin können, bei Benutzung von Klangröhren als Klangkörper, die Klangröhrendurchmesser stark differieren, da die Klangröhren nicht auf einem Kreis liegen müssen, sondern nur in derartiger Form angeordnet werden müssen, daß während der Schwenkbewegung der Tragplatte oder nach Beendigung der Schwenkbewegung, die Klangkörper durch Anschlagen an Gegenflächen zum Klingen gebracht werden. Somit ist das Feld der erreichbaren Klanghöhen­ unterschiede unbegrenzt. Um die Funktion der Anordnung zu gewährleisten, müssen mindestens zwei Klangkörper vorzugsweise jedoch fünf verwendet werden. Außerdem ist durch diese Erfindung eine Beeinträchtigung der Re­ produzierbarkeit des Klangröhrenanschlags durch den Drehimpuls des anlaufenden Motors oder durch das An­ schlagen der Klangröhren mit Hilfe von Klöppelleitungen oder Federklöppeln in Form von Aufschwingen der Ge­ samtanordnung nicht mehr vorhanden. Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist in Patentanspruch 2 an­ gegeben. Die Weiterbildung nach Patentanspruch 2 er­ möglicht es, einen getriebelosen Motor einzusetzen, so daß der Preis der gewerblichen Anwendung wesentlich reduziert wird. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung ist dadurch erreichbar, daß zusätzlich eine mechanische Fremdbetätigung der Anordnung durch Windkraft, Anbringen der Anordnung über eine Tür oder durch Handbetätigung erhalten bleibt. Desweiteren ergibt sich aus Patentanspruch 13 der Vorteil, daß durch die Begrenzung des Schwenkwinkels der Tragplatte, die, den Klangkörpern in Form von Bewegungsenergie, zugeführte Energie genau dosiert werden kann, und somit der er­ reichbare Schalldruck der Signalisation einstellbar ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung in Ausführungsbei­ spielen dargestellt. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Ausführungsbeispiels der Erfindung mit fünf Klangkörper unterschiedlicher Län­ ge.
Fig. 2 einen Vollschnitt der in Fig. 1 dargestellten Vor­ deransicht.
Fig. 3 eine Detailansicht der in Fig. 2 dargestellten An­ triebsbaugruppe im Schnitt.
Fig. 4 eine Seitenansicht von links, der in Fig. 1 darge­ stellten Vorderansicht.
Fig. 5 eine Vorderansicht im Vollschnitt gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel mit acht, gleich langen Klangröhren unterschiedlichen Durchmessers und einer quadratischen Tragplatte.
Fig. 6 eine Detailansicht der in Fig. 5 dargestellten An­ triebsbaugruppe im Vollschnitt.
Fig. 7 eine Draufsicht des in Fig. 5 dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiels.
Fig. 8 eine Vorderansicht im Vollschnitt gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel mit fünf mit der Tragplatte drehbar gelagerten Klangkörpern und fünf ringförmig im Abstand zu diesen angeordneten ortsfesten Klangkörpern größeren Durchmessers.
Fig. 9 eine Draufsicht der in Fig. 8 dargestellten Vorder­ ansicht.
Fig. 10 eine schematische Darstellung des Schaltkreis­ aufbaus der Steuerschaltung.
Als nächstes werden unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung beschrieben.
In Fig. 1 ist die Vorderansicht des Ausführungsbeispiels mit fünf Klangkörpern dargestellt. Die Ausführung besteht aus einer mit einer Abdeckung 4 versehenen Wandhalte­ rung 3, die die Antriebsbaugruppe enthält, einer Tragplatte 1 und den Klangröhren 2.
Konstruktive Einzelheiten dieses Ausführungsbeispiels lassen die Fig. 2 und Fig. 3 erkennen.
In Fig. 2 ist die Bezugsziffer 1 die Tragplatte an der fünf Klangkörper 2 über die Befestigungsschrauben 7 mit Hilfe von Nylonfäden 8 aufgehängt sind. Die Tragplatte 1 ist an einer in einer ortsfesten Halterung 3 fest angeordneten Achse 6 gelagert. Diese Halterung 3 ist über Schrauben an einer vertikalen Wand 5 befestigt. Wie nun insbesonde­ re Fig. 3 zeigt, wird die Tragplatte 1 über einen aufge­ setzten Zahnkranz 9, der in ein Ritzel 10 greift, das von der Welle 11 eines Antriebsmotors 12 angetrieben wird, um einen vorgegebenen Bereich geschwenkt. Die Trag­ platte 1 ist auf der Ringscheibe 15 gelagert. Durch das schlagartige Abbremsen der Tragplatte 1 fallen die nach außen bewegten Klangkörper wieder zusammen, so daß sie in der Mitte zusammenschlagen und ein harmonischer Vielklang entsteht. Die Kraft des Anschlags ist durch den Schwenkbereich einstellbar, der wiederum durch die von der Steuerschaltung 14 über die Kontaktglieder 13 vorge­ gebene Laufdauer des Antriebsmotors 12 vorgegeben wird.
Fig. 4 zeigt die Seitenansicht von links dieses Ausfüh­ rungsbeispiels. Darin wird die Ausgestaltung der Abdec­ kung 4 ersichtlich, die entweder aus einem Blechteil oder einem Kunststoffspritzgußteil besteht. Verdeckt gezeich­ net ist der Antriebsmotor 12, der in der Wandhalterung 3 angeordnet ist. Außerdem ist mit Bezugsziffer 1 die Trag­ platte mit den daran aufgehängten Klangkörpern 2 ge­ kennzeichnet.
Fig. 5 ist eine Vorderansicht im Vollschnitt gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiels. In Fig. 5 kennzeichnet die Bezugsziffer 16 die quadratische Tragplatte, an dessen Ecken jeweils zwei Klangröhren aufgehängt sind. Auf den Diagonalen der Tragplatte 16 sind vier Klangröhren 17 aufgehängt, die einen größeren Durchmesser als die inneren Klangröhren 2 aufweisen. Wie nun insbesondere Fig. 6 zeigt, ist die erfindungsgemäße spezielle Anord­ nung so getroffen, daß der Antriebsmotor 12 in Längs­ richtung liegend, an der Befestigung 21 angebracht ist und über einen Zahnkranz 19, der starr über eine Welle 20 mit der Tragplatte 16 verbunden ist, die Klangröhren 2 und 17 in eine Schwenkbewegung versetzt. Die Baugröße des Zahnrades bedingt eine größere Bauform der Wandhalte­ rung 18, so daß diese über die Tragplatte 16 ragt. Die Bezugsziffer 14 kennzeichnet die Steuerschaltung, die sich unter dem Antriebsmotor 12 befindet.
In Fig. 7 ist eine Draufsicht des in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiels aufgeführt. Hier wird die Aufhän­ gung der Klangkörper an der Tragplatte 16 verdeutlicht. Auf dem äußeren Durchmesser liegen die mit dem größe­ ren Durchmesser ausgeführten Klangröhren 17 und weiter innen befinden sich die kleineren Klangkörper 2. Die Bezugsziffer 22 kennzeichnet das Gehäuseteil, das aus einem Blechteil oder Kunststoffspritzgußteil besteht und die Antriebsbaugruppe vor Verschmutzung oder Beschä­ digung schützt.
Fig. 8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel in der Vor­ deransicht im Vollschnitt. In diesem Ausführungsbeispiel sind fünf Klangröhren 2 gleichen Durchmessers an der Tragplatte 24 befestigt. Ringförmig im Abstand zu diesen Klangröhren 2 sind weitere fünf Klangröhren 23, mit einem größeren Durchmesser schwingend an der Wandhalte­ rung 25 ortsfest befestigt. Mittig zu den inneren Klangkör­ pern 2 angeordnet, befindet sich ein Anschlagelement 26 aus Holz, das die mechanische Betätigung der Anordnung über die Verlängerung mit dem Verlängerungselement 27 im Ruhezustand der Anordnung ermöglicht. In der Drauf­ sicht in Fig. 9 wird die kreisförmige Anordnung der Klang­ körper 23 und 2 auf unterschiedlichen Durchmessern weiter verdeutlicht. Die Bezugsziffer 28 kennzeichnet das Gehäuseteil der Vorrichtung.
Fig. 10 zeigt die Steuerschaltung der Anordnung mit ei­ ner externen Spannungsquelle, wahlweise klassischer Klingeltransformator 37 oder Batterie (nicht abgebildet). Es handelt sich bei der Schaltung um eine Flip-Flop- Anordnung mit RC-Glied zur Verzögerung. Die Gleich­ richtung erfolgt über eine Graetzschaltung 35. Wird nun die Steuerschaltung bei Schließen des Schalters S (Klin­ geltaster) 36 mit dem Klingeltransformator 37 verbunden, dann fließt Strom durch den Widerstand R2 30 und Basis- Emitterstrecke des Transistors T2 33 womit eine Span­ nungsversorgung des Motors M 12 über die Kollektor- Emitterstrecke des Transistors T2 33 gewährleistet ist. Nach einer im Wesentlichen von Widerstand R1 29 und Kondensator C1 34 bestimmten Zeit, lädt sich der Kon­ densator C1 34 soweit auf, daß über Widerstand R1 29 und Basis-Emitterstrecke des Transistors T1 32 ebenfalls signifikant Strom fließt. Damit wird die Basis- Emitterstrecke des Transistors T1 32 leitend, wodurch ein Strom durch Widerstand R2 30 und Kollektor- Emitterstrecke T1 32 ermöglicht wird, was zum nahezu vollständigen Abfall der Versorgungsspannung an R2 30 führt. Damit endet der Stromfluß über Basis- Emitterstrecke des Transistors T2 33 und somit auch die Spannungsversorgung des Motors M 12 über die Kollek­ tor-Emitterstrecke des Transistors T2 33. Zur schnelleren Regenerierung der Schaltung bzw. zur zügigen Entladung des Kondensators C1 34 ist dem Kondensator Widerstand R3 31 parallelgeschaltet. Die schaltbare Leistung wird über den maximalen Strom der Kollektor-Emitterstrecke des Transistors T2 33 begrenzt. Alle anderen Bauteile sind unkritisch und können mit Standardbauelementen realisiert werden.

Claims (15)

1. Vorrichtung zur Erzeugung von Signaltönen unter­ schiedlicher Klanghöhe mittels an einer gemeinsamen Tragplatte (1) schwingend aufgehängter Klangkörper (2), die durch Anschlagen an Gegenflächen zum Klingen gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (1) drehbar an einer in einer ortsfesten Halte­ rung (3) fest angeordneten Achse (6) gelagert und über ein an der Tragplatte (1) angreifendes Kraftübertragungs­ glied zusammen mit den Klangkörpern (2) um einen vor­ gegebenen Bereich schwenkbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Tragplatte (1) einen Zahnkranz (9) aufweist, in den ein als Ritzel (10) ausgebildetes Kraftübertragungsglied eingreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Ritzel (10) auf einer Welle (11) eines Antriebsmotors (12) befestigt ist, der über elektri­ sche Kontaktglieder (13) betätigbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Zahnkranz (9) mit der Tragplatte (1) eine Baueinheit bildet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Zahnkranz (9) am Außenumfang der Tragplatte (1) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Zahnkranz (9) einen gegenüber der Tragplatte (1) kleineren Durchmesser aufweist und auf dieser aufgesetzt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß den mit der Tragplatte (24) drehbaren Klangkörpern (2) ein Satz ringförmig im Abstand zu diesen angeordneter, schwingend an einem Teil der ortsfesten Halterung aufgenommener Klangkörper (23) zugeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, da­ durch gekennzeichnet, daß die Schwenkgeschwindigkeit der Tragplatte(1) veränderbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, da­ durch gekennzeichnet, daß der Schwenkbereich der Tragplatte (1) durch einen Anschlag begrenzbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Anschlag einstellbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, da­ durch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (1) zu deren Klangkörpern ein zusätzliches mittig angeordnetes, be­ weglich aufgenommenes Anschlagelement (26) aufweist, das über eine Verlängerung durch ein Verlängerungsele­ ment (27) eine Signalisation durch mechanische Fremd­ betätigung erlaubt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, da­ durch gekennzeichnet, daß die Klangkörper mit gleichen oder unterschiedlichen Durchmessern ausgeführt sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, da­ durch gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungsglied über eine Welle (20) von der Tragplatte (16) räumlich voneinander trennbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, da­ durch gekennzeichnet, daß durch eine Steuerschaltung (14) ein elektrischer Impuls und die Pause zwischen zwei elektrischen Impulsen zeitlich begrenzbar ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, da­ durch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung aus einer Flip-Flop-Anordnung mit RC-Glied zur Verzögerung be­ steht, die aus den Widerständen R1 (29), R2 (30) und R3 (31) den Transistoren T1 (32) und T2 (33), dem Konden­ sator C1 (34), dem Antriebsmotor (12), der Graetzschal­ tung (35), dem Schalter S (36) und dem Klingeltransfor­ mator (37) besteht.
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