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DE502153C - Uhr mit voneinander unabhaengigem Gehwerk, Stunden-, Halbstunden- und Viertelstunden-Schlagwerk - Google Patents

Uhr mit voneinander unabhaengigem Gehwerk, Stunden-, Halbstunden- und Viertelstunden-Schlagwerk

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Publication number
DE502153C
DE502153C DEC42907D DEC0042907D DE502153C DE 502153 C DE502153 C DE 502153C DE C42907 D DEC42907 D DE C42907D DE C0042907 D DEC0042907 D DE C0042907D DE 502153 C DE502153 C DE 502153C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hour
striking mechanism
quarter
lever
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC42907D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMILE CLAUDE
Original Assignee
EMILE CLAUDE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EMILE CLAUDE filed Critical EMILE CLAUDE
Application granted granted Critical
Publication of DE502153C publication Critical patent/DE502153C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/022Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour with saw mechanism

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Uhr mit voneinander unabhängigem Gehwerk, Stunden-, Halbstunden- und Viertelstunden-Schlagwerk Die Erfindung betrifft eine Uhr mit voneinander unabhängigem Gehwerk, Stunden-, Halbstunden- und Viertelstunden-Schlagwerk.
  • Der Erfindung gemäß ist jedes Schlagwerk an das Gehwerk dadurch augenblicklich ansetzbar oder abnehmbar, daß einer der Bolzen der Schlagwerke in einen Einschnitt der Platinen des Gehwerkes eingehängt wird, wenn der Abstand der Platinen des Gehwerkes voneinander kleiner als der der Platinen der Schlagwerke ist, oder indem derselbe Bolzen in Einschnitte eines besonderen, an beiden Platinen des Gehwerkes befestigten Teiles eingehängt wird, wenn der Abstand der Platinen bei allen drei Werken derselbe ist. Dabei wird in beiden Fällen jedes Schlagwerk durch eine einfache, von Hand einsetzbare Schraube mit dem Gehwerk verbunden. Durch diese Anordnung erreicht man, daß jedermann, also auch der Nichtfachmann, ohne Zuhilfenahme irgendeines Werkzeuges in sehr kurzer Zeit (weniger als einer Minute) ein oder mehrere Schlagwerke an das Gehwerk ansetzen oder von diesem abnehmen kann, gleichgültig,' ob es sich um ein Schlagwerk für Stunden oder Halbstunden, oder um ein Schlagwerk für Viertelstunden handelt. -Die Beschreibung sowie die Abbildungen zeigen eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Es stellen dar: Abb. i das Stundenschlagwerk, Abb. 2 das Zeitwerk, Abb. 3 das Viertelstunden-Schlagwerk, Abb. q. die drei Werke vereinigt, Abb. 5 die drei Werkplatinen im Schnitt, Abb. 6 den Gongstuhl von der Seite gesehen, Abb. 7 die drei Werke im lotrechten Schnitt, Abb.8 eine Vorderansicht der Befestigung der Gongstäbe, Abb. 9 eine weitere Ausführungsform dieser Befestigung, Abb. io eine Ausführungsform der Zusammensetzung der einzelnen Werke.
  • Das Rädergetriebe und die Hemmung des Zeitwerkes werden zwischen zwei Platinen angeordnet, welche die in Abb. 2 ersichtliche oder irgendwelche sonstige geeignete Form haben können und durch drei Bolzen 3o, 19, q i zusammengehalten werden; die beiden letzteren dienen gleichfalls zur Festlegung des Werkes mittels zweier Schrauben 6o, 61 auf dem Brettchen 18, Im oberen Teil weisen die Platinen Ausnehmungen 28,31 auf, in welche die Platinenbolzen der Schlagwerke eingehängt werden können.
  • Drei, in der vorderen Platine vorgesehene Bohrungen 20, 29 und 4o dienen zur Befestigung des Ziffernblattes mittels dreier Stützbolzen.
  • Auf derselben Platine nach Abb. 2 sind außer dem Ziffernblatt, den Zeigern, dem Minutenwerk und dem Triebwerk, welche Teile nichts Besonderes bieten und daher nicht dargestellt sind, folgende Teile angeordnet i. vier Stifte 22, 23, 37 und 39, ungleich weit vom Mittelpunkt des eine Umdrehung in der Stunde vollführenden Rades (Viertelrohr), auf dem sie befestigt sind; 2. eine als Schnecke bezeichnete Stufenscheibe 21, die mit dem eine Umdrehung in zwölf Stunden machenden Rad fest verbunden ist; 3. ein auf der Platine bei 27 verschwenkbarer Auslösehebel, dessen Ende 34 im rechten Winkel abgebogen ist, so daß das Ende etwas vorspringt und der bei 32 eine weitere Abkröpfung aufweist ; 4. ein auf den vorigen bei 35 verschwenkbarer Hebel 24, dessen eine Kante gegen die Abkröpfung 32 des von ihm bewegten Auslösehebels, wenn er von links nach rechts verschoben wird, sich legt, während er frei bei 35 sich verschwenkt, wenn er von rechts nach links einen Anstoß erfährt, was die Zeigereinstellung rückwärts ohne Auslösung der Schlagwerke ermöglicht; 5. ein auf der Platine bei 33 verschwenkbarer Hebel, dessen eines Ende 36 rechtwinklig nach vorn abgebogen ist, während das andere Ende bei 25 nach hinten abgebogen ist. Auf dem gleichen Ende ist ein Gegengewicht 26 vorgesehen, das nach vorn vorsteht.
  • Das Räderwerk, die Hämmer, die Triebfeder und die Gongs des Schlagwerkes für Viertelstunden (Abb.7) befinden sich zwischen zwei Platinen, die gemäß Abb. 3 gestaltet sind.
  • Diese Platinen werden durch drei Bolzen 42, 45, 52 sowie durch ein Klötzchen 58 vereinigt, auf welch letzterem die Gongstäbe befestigt sind, und zwar mittels vier Schrauben 56, 57, 72 und 73 (Abb. 6).
  • Die Hämmer schlagen in einer Richtung, die der, der meisten Schlagwerke entgegengesetzt ist, d. h. gegen die Seite des Werkes, wobei die Hammerprellfedern sich an den Bolzen 45 legen.
  • Auf der hinteren Platine des Viertelwerkes sind keine Teile aufgesetzt, hingegen auf der dem Zifferblatt zugekehrten Platine (Abb.3) befinden sich folgende Teile: i. die Federwelle, die nichts Neues bringt und daher nicht dargestellt ist; 2. die mit dem Triebwerk verbundene Zählscheibe, welche mit vier Stiften 44, 47, 48, 49, deren erster vom Mittelpunkt weiter entfernt ist, sowie einer Ausnehmung 46 versehen ist; 3. ein dreiarmiger Hebel, der bei 43 auf der Platine verschwenkbar ist und dessen eines Ende 54 im rechten Winkel abgebogen ist, so daß es mit diesem Ende durch eine Durchbrechung 51 der Platine greift und einen auf dem dem Schwungrädchen unmittelbar vorangehenden Rad, das im Pfeilsinne sich dreht, befestigten Stift 53 anhält. Der Arm 6o dieses Hebels läuft in eine Öse aus, in der eine Schnur zum Auslösen des Läutewerkes befestigt werden kann; 4. ein bei 55 auf dem Arm 59 des dreiarmigen Hebels verschwenkbarer Hebel 5o, welcher mit einem Vorsprung sich einem der Stifte der Zählscheibe vorlegt und durch diesen Stift nach rechts verstellt wird, wodurch der Arm 59 mit verschwenkt wird, so daß der andere Arm.54 sich vor den Stift 53 einstellt.
  • Das Räderwerk, die Hämmer und die Gongstäbe bzw. die von den Hämmern angeschlagenen Schallerzeuger des Stundenschlagwerkes sind gleichfalls zwischen zwei Platinen gleicher Form wie die Platinen des Viertelstunden-Schlagwerkes angeordnet, die in gleicher Weise durch Bolzen 7, 15 und 17 und das die Klangstäbe tragende Klötzchen i zusammengehalten werden. Auf dem letzteren werden die Platinen durch vier Schrauben, deren zwei 2, 3 in der Abb. i ersichtlich sind, befestigt. Auch bei diesem Schlagwerk schlagen die Hämmer nach außen; die Feder muß demnach entgegengesetzt aufgewunden werden, entweder mittels eines von .rechts nach links drehbaren Schlüssels, oder unter Hinzufügung einer Übersetzung, um von links nach rechts drehen zu können. Die Hämmerprellfedern stoßen auf den Bolzen 15.
  • Auch hier findet sich kein Element auf der hinteren Platine vor, während auf der nach dem Zifferblatt zu liegenden Platine (Abb. i) sich folgende Teile vorfinden i. die Federwelle, die nicht neu ist und daher nicht dargestellt wurde; 2. ein auf der Platine bei 16 verschwenkbarer Rechen, auf dem sich eine kleine Blattfeder vorfindet, die durch eine Schraube 14 befestigt ist und einen Stift 12 aufweist, welcher frei den Rechen durchquert und am Ende entsprechend abgeschrägt ist, so daß, wenn das Schlagwerk an das Zeitwerk angesetzt wurde und die Zeiger nach hinten oder nach vorn gedreht werden, die Schnecke 2i auf dieser geneigten Ebene gleitet und die Blattfeder zurückdrückt, um vorbeigelangen zu können; 3. eine kleine Schnecke io, die auf dem Zapfen des sogenannten Anlaufrades befestigt ist, von links nach rechts sich dreht und einen kleinen Stift trägt, der, wie dies bei den meisten Schlagwerken der Fall ist, den Rechen mitzunehmen bestimmt ist; 4. ein zweiarmiger Hebel, welcher bei 4 auf der Platine verschwenkbar ist und dessen eines Ende 6 rechtwinklig derart abgebogen ist, daß es durch eine Öffnung 5 greift, die in der Platine vorgesehen ist und daselbst einen Stift 8 anhält, der auf dem unmittelbar dem Windfang vorangehenden Rad befestigt ist und von rechts nach links im Sinne des eingezeichneten Pfeiles umläuft.
  • Der andere Arm 9 weist zwei gebogene Teile auf: den Teil 13, welcher derart gebogen ist, daß er auf der kleinen Staffel io aufruht, und einen Teil ii, welcher nach vorn zu abgebogen i4t, so daß er in den Rechen einklinkt.
  • Abb. 4 stellt eine Vereinigung der drei Werke dar, so daß eine Uhr mit vollständigem Stunden-und Viertelschlagwerk sich ergibt.
  • Die verschiedenen, bereits beschriebenen Teile sind hierbei in der Lage dargestellt, die sie einige :Minuten vor Mittag einnehmen. Um nicht die Zeichnung zu überladen, sind in dieser Abbildung die Bezugszeichen nicht angedeutet, können aber leicht durch Vergleich mit den Abb. 1, 2 und 3 gedeutet werden. Die Schrauben 63, 64 finden sich nur in der Abb. q. vor.
  • Soll nun das Stundenschlagwerk und das Viertelwerk an das Laufwerk angeschlossen werden, so genügt es, den Bolzen 7 in die Ausnehmungen 28 einzuhängen, wobei die Platinen des Schlagwerkes jene des Zeitwerkes, deren Abstand geringer ist, übergreifen. Das Schlagwerk fällt durch Eigengewicht in seinen Sitz und übergreift gleichfalls unten einen kleinen Teil des Zeitwerkes, bis sich der Bolzen 17 gegen den breitesten Teil der Platinen des Zeitwerkes anlegt. Nunmehr wird das Ganze so fest zusammengehalten, als wie wenn es aus einem Teil bestehen würde, und zwar unter Zuhilfenahme der Schraube 63, welche sehr leicht von Hand einschraubbar ist und den Bolzen 17 am Brettchen 18 feststellt.
  • Eine gleiche Handhabung genügt, um das Viertelwerk anzusetzen, hierbei hängt sich der Bolzen 52 in die Ausnehmungen 31 ein und die Handschraube 64 stellt den Bolzen 42 am Brettchen fest.
  • Aus der Abb. 5, welche im Grundriß einen Schnitt durch die drei Werke in der Höhe der unteren Bolzen darstellt, ersieht man, wie die Schlagwerke das Zeitwerk übergreifen und auch die im Brettchen zum unbehinderten Durchgang der Schallstifte oder Schallröhren vorgesehenen Öffnungen. Natürlich kann man auch nur eines der Schlagwerke ohne das andere ansetzen.
  • Die Schlagwerke arbeiten in folgender Weise: Einige :Minuten vor Ablauf der Stunde stößt einer der vier Stifte des Stundenrades (Viertelrohr) (und zwar der am weitesten vom Mittelpunkt entfernte) auf das Ende des Hebels 24, welcher durch seinen Anschlag gegen den gebogenen Teil 32 den Hebel 34 hebt, welcher seinerseits den Hebel 5o hebt, so daß sein Vorsprung vom Stift 44 der Zählscheibe des Viertelwerkes abrückt, wodurch der Arm 59 nach links ausschwenken kann und der Arm 54 unter Freigabe des Anlaufstiftes 53 sich senkt; nun dreht sich das Rad leicht, bis der Stift 53 dem gebogenen Ende des Hebels 34, der noch gehoben ist, begegnet. Diese Zeitperiode wird gewöhnlich Anlaufen benannt.
  • Gleichzeitig stellt sich das Anlaufen gleicherweise bei dem Stundenschlagwerk, wenn das Viertelwerk nicht benutzt wird, ein. Sind die beiden Schlagwerke im Ruhezustand, so stellt sich das Anlaufen des Stundenschlagwerkes ein, sobald die Viertelschlußscheibe vom Hebel 36 angehalten wird. Genau zur Stunde fallen alle Hebel, wenn das Viertelwerk nicht verwendet wird und die Stunde schlägt, wie in allen Rechenschlagwerken. Wird aber das Viertelwerk gebraucht, so fallen nur die Hebel 24, 34, da der abgebogene Teil des Hebels 36 durch die Zählscheibe stets festgehalten wird. Hat der Hebel 34 den Stift 53 vorbeigelassen, so läuten die Viertel, bis der Stift 49 der Zählscheibe dem Vorsprung des Hebels 5o begegnet, den er mit dem Arm 59 nach rechts mitnimmt, wodurch der Arm 54 sich hebt und den Stift 53 bei dessen Durchgang anhält.
  • Der Hebel 36 fällt nunmehr in die Ausnehmung 46 der Zählscheibe und sein abgebogenes Ende 25 läßt den Stift 8 durch, so daß das Stundenschlagwerk arbeiten kann. Der Rechen wird hierbei bei jedem Schlag um einen Zahn mitgenommen, bis die Sperrklinke il in die große Ausnehmung hinter dem letzten Zahn fällt, in welchem Augenblick der Arm 6 den Stift 8 bei seinem Vorbeistreichen anhält, so daß das Räderwerk gesperrt ist.
  • Beim ersten Viertel, in der halben Stunde und bei den Dreiviertelstunden ist der Vorgang beim Viertelwerk der gleiche; wird aber das Viertelwerk benutzt, so läutet das Stundenschlagwerk erst bei der folgenden Stunde, da die auf den Hebe136 wirkende Zählscheibe das Stundenschlagwerk zwingt, stehenzubleiben. . Ist aber das Viertelwerk nicht hinzugefügt, so wird bei Ablauf jeder halben Stunde ein Schlag erfolgen und das Stundenschlagwerk wirkt in diesem Falle wie folgt Im ersten Viertel, in dem der Stundenradstift sich näher der Mitte befindet, heben sich die Hebel sehr wenig in einem Ausmaß, das wohl zur Auslösung des Viertelwerkes genügt, nicht aber des Stundenschlagwerkes, da der abgebogene Teil 38 um den Zwischenraum, der ihn vom Hebel 25, 36 trennt, nicht gehoben wird, so daß der letztere Hebel nicht gehoben wird.
  • Nach Ablauf einer halben Stunde ist der Stift des Stundenrades um geringes weiter von der Mitte entfernt, und die Hebel werden in genügendem Ausmaße gehoben, damit der Hebel 6 den Stift 8 durchläßt, nicht aber genügend, damit der Rechen fällt, da der Teil ii nur den ersten, kürzeren Zahn durchläßt, so daß nur ein Schlag erfolgt.
  • Bei Dreivierteln ist die Wirkung die gleiche wie beim ersten Viertel, d. h. das Stundenschlagwerk spricht nicht an.
  • Bei Ablauf der Stunde heben sich die Hebel im größeren Ausmaße, so daß der Rechen frei fällt und das Stundenschlagwerk die durch die Staffel 21 bestimmte Zahl schlägt.
  • Sind die drei Werke zusammengesetzt (Abb. 4) und will man das eine oder das andere Schlagwerk außer Wirksamkeit bringen, ohne das entsprechende Werk zu entfernen, so genügt hierzu das Anziehen des in die Öse 6o eingehängten Seiles und sein Festlegen im Gehäuse.
  • Macht man diesen Handgriff, während die Zeiger zwischen Stunde und dem ersten Viertel zeigen, wobei der Hebel 36 sich in der Ausnehmung 46 der Zählscheibe befindet, so wirkt das Stundenschlagwerk weiter und schlägt gleichfalls einmal nach jeder halben Stunde, solange die Schnur angehängt ist.
  • Sollen alle Schlagwerke stillgesetzt werden, so genügt es, die Schnur anzuhängen, sobald sich die Zeiger zwischen dem ersten Viertel und der folgenden Stunde befinden, d. h. wenn der Hebel 36 sich nicht mehr in der Ausnehmung 48 der Zählscheibe befindet.
  • Abb. 8 stellt eine abweichende Ausführungsart der Befestigung der Schallkörper der Stunden- und Viertelwerke dar.
  • Um kleinere Platinen verwenden zu können und andere Klänge zu erzielen, kann der die Schallkörper tragende Block in einer kleinen Verschalung 68 aus Holz usw. befe$tigt werden, die mit dem Schlagwerk durch zwei U-förmige Bügel verbunden wird, deren Enden bzw. Schenkel durch die Muttern der Bolzen 67, 42 oder sonstwie festgelegt werden.
  • Der Boden dieser Verschalung ist offen, um die Schallkörper durchzulassen; der dem Werk gegenüberliegende obere Teil der Verschalung ist mit einer Durchbrechung versehen, durch welche der Hammer frei ausschlagen kann.
  • Die Abb. 9 stellt eine weiter Ausführung dar, welche gleichfalls die Platinen kleiner zu machen gestattet. Auf den die Platinen in der Ecke zusammenhaltenden Bolzen ist ein Winkel- oder U-förmiges Stück 69 befestigt, welches auf der Platine durch die Mutter des Bolzens 67 und einen die Drehung hindernden Stift 7o festgelegt wird. Auf diesem Teil 69 sind die Schallkörper, wie Gongstäbe, Glocken, Rohre usw., gegen welche die Hämmer schlagen, befestigt.
  • Abb. io stellt eine weitere Art der Befestigung des bzw. der Schlagwerke am Gehwerk dar. Die drei Werke weisen gleiche Dicken auf, so daß die Platinen der Schlagwerke jene des Laufwerkes nicht übergreifen. Zwischen den Gehwerkplatinen werden zwei Verstrebungen o. dgl. 78 befestigt und auf den Innenseiten der Platinen zwischen ihnen und den Bunden der Bolzen 77 und 79 festgelegt.
  • Diese Verstrebungen laufen beiderseits in je zwei Haken aus, 75 und 81, in welche die Bolzen 76, 8o der Schlagwerke eingehängt werden.
  • Die Vorderplatinen der beiden Schlagwerke weisen Ausnehmungen auf, die nach Zusammenstellung der Werke Öffnungen 74, 82 bilden, durch welche die gebogenen Enden 25 und 34 der Hebel nach Abb. 2 hindurch gelangen. In Abb. io sind diese Hebelenden nicht dargestellt. Die Schlagwerkhebel, Getriebe, Hämmer, Schallkörper und sonstige Teile, die in Abb. io nicht dargestellt sind, sind gleichfalls denen gemäß den anderen Abbildungen ähnlich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Uhr mit voneinander unabhängigem Gehwerk, Stunden-, Halbstunden- und Viertelstunden-Schlagwerk, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schlagwerk an das Gehwerk dadurch augenblicklich ansetzbar oder abnehmbar ist, daß einer der Bolzen (7) oder (52) der Schlagwerke in einen Einschnitt (z8) oder (31) der Platine des Gehwerkes eingehängt wird, wenn der Abstand der Platinen des Gehwerkes voneinander kleiner als der der Platinen der Schlagwerke ist, oder indem derselbe Bolzen (7, 52) in Einschnitte eines besonderen, an beiden Platinen des Gehwerkes befestigten Teiles (78) eingehängt wird, wenn der Abstand der Platinen bei allen drei Werken derselbe ist und in beiden Fällen jedes Schlagwerk vollständig durch eine einfache, von Hand einsetzbare Schraut e (63 oder 64), Abb.4, mit dem Gehwerk verbunden wird.
  2. 2. Uhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen, jedes Schlagwerk steuernden beweglichen Teile derart gestaltet und gelagert sind, daß beim Ansetzen jedes Schlagwerkes die Übertragungsteile für das Gehwerk selbsttätig zur Wirkung gelangen, wenn sie an das Gehwerk angehängt sind, indem, wenn das Stundenschlagwerk angehängt wird, das äußere Ende (9) des angehängten Schlagwerkes sich über das Gegengewicht des Stundenhebels legt und, wenn das Viertelstunden-Schlagwerk angehängt wird,derViertelstundenhebel (34) den Arm (5o) anhebt, der auf den Hebel (34) des Viertelstunden-Schlagwerkes wirken soll und das Schlagwerk in Tätigkeit setzt.
  3. 3. Uhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß während des Ansetzens des Schlagwerkes die Zählscheibe sich auf dem Arm (36) des Stundenhebels abstützt, so daß die Stunden nicht geschlagen werden, solange der Hebel nicht in den Einschnitt (q.6) gefallen ist. q.. Uhr nach Anspruch = bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausschaltung des Viertelstundenwerkes oder auch des Stundenwerkes der Hebel (5q.) vor dem Anschlagstift (53) festgestellt und an eine am Hebel (6o) befestigten Schnur gezogen wird.
DEC42907D 1928-05-11 1929-04-11 Uhr mit voneinander unabhaengigem Gehwerk, Stunden-, Halbstunden- und Viertelstunden-Schlagwerk Expired DE502153C (de)

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DE (1) DE502153C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2575090A (en) * 1948-08-21 1951-11-13 Simplex Time Recorder Co Interchangeable clock dial unit assembly
US2661815A (en) * 1949-04-22 1953-12-08 Rockwell Register Corp Chart drive mechanism
DE1111104B (de) * 1954-10-18 1961-07-13 Junghans Geb Ag Rechenschlagwerk

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