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DE19955102A1 - Vorrichtung zur Abwehr von Wirbeltieren oder Insekten - Google Patents

Vorrichtung zur Abwehr von Wirbeltieren oder Insekten

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DE19955102A1
DE19955102A1 DE19955102A DE19955102A DE19955102A1 DE 19955102 A1 DE19955102 A1 DE 19955102A1 DE 19955102 A DE19955102 A DE 19955102A DE 19955102 A DE19955102 A DE 19955102A DE 19955102 A1 DE19955102 A1 DE 19955102A1
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DE
Germany
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noise
sound generator
sound
vertebrates
insects
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DE19955102A
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English (en)
Inventor
Guenter Waldmann
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COPPERHEAD PATENTMARKETING GMB
Original Assignee
COPPERHEAD PATENTMARKETING GMB
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Publication date
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M29/00Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus
    • A01M29/16Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus using sound waves
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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  • Environmental Sciences (AREA)
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abwehr von Wirbeltieren und/oder Insekten, mit mindestens einem Schallgenerator zum Abstrahlen von Wirbeltiere und/oder Insekten vertreibenden Schallereignissen und mit einem Mittel zum Erfassen und Bewerten von Umgebungsgeräuschen und zum Aktivieren des Schallgenerators in Abhängigkeit vom Bewertungsergebnis.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abwehr von Wirbeltieren und/oder Insekten mit zumindest einem Schallgenerator zum Abstrahlen von die Wirbeltiere und Insekten vertreibenden Schallereignissen.
Bekannt ist eine Vorrichtung mit einem Schallgenerator zur Erzeugung von Ultraschall zur Abwehr von Stechmücken. Diese Vorrichtung arbeitet kontinuierlich und orientiert sich nicht an der tatsächlichen Präsenz von Insekten. Da Ultraschallgeräte außer vom menschlichen Gehirn nicht wahrnehmbaren Frequenzen aufgrund ihrer einfachen Konstruktion auch tiefere Frequenzen, die sehr wohl hörbar sind, erzeugen, werden derartige kontinuierliche arbeitende Vorrichtungen im Schlafzimmer, insbesondere in Schlafzimmer von Kleinkindern, die höhere Töne als Erwachsene wahrnehmen, als lästig empfunden.
Zur Abwehr von Wirbeltieren stehen bislang nur konventionelle Mittel zur Verfügung, insbe­ sondere in Gestalt von Einzäunungen, durch die beispielsweise landwirtschaftliche Anbauflä­ chen geschützt werden sollen. Hierbei handelt es sich jedoch um eine äußerst kostenintensive Maßnahme, die darüber hinaus den Erntevorgang behindert und häufig aufgrund von Vor­ schriften nicht zulässig ist. Ähnliches gilt für Schonungen und Aufforstungsflächen. In Gebirgswäldern ist der Bau von Wildschutzzäunen extrem aufwendig. Wildverbiß stellt für die Forstwirtschaft einen hohen Schadensfaktor und in Schutzwäldern sogar ein nicht uner­ hebliches Gefahrenpotential dar. Einer Bejagung stehen oft Jagdrechte und Schonzeiten ent­ gegen. Außerdem werden Zäune zur Verhinderung eines Wildwechsels über Straßen und Autobahnen eingesetzt. Hierbei handelt es sich um eine kostenintensive Maßnahme.
Angesichts dieses Standes der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vor­ richtung zur Abwehr von Wirbeltieren und/oder Insekten zu schaffen, die kostengünstig und wirksam ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Kern der Erfindung ist demnach ein Mittel zur gezielten Aktivierung des Schallgenerators der in Rede stehenden Vorrichtung zur Abwehr von Wirbeltieren und/oder Insekten. Zur Bewertung gelangt dabei Umgebungsgeräusch, welches in dem Mittel bewertet wird, wobei in Abhängigkeit vom Bewertungsergebnis der Schallgenerator der Vorrichtung zur Abwehr der Wirbeltiere und/oder Insekten aktiviert wird.
Dieses allgemeine Prinzip der Erfindung kann in unterschiedlicher Weise konkret verkörpert sein. In jedem Fall ist Ausgang der Bewertung durch das hierfür vorgesehene Mittel zum einen ein vorgegebenes Geräuschmuster und zum anderen das aktuell erfasste Geräusch (Umgebungsgeräusch), welches mit dem vorgegebenen Geräuschmuster zur Bewertung, ob Abwehrschall erzeugt werden soll, verglichen wird.
Gemäß einer bevorzugten Verkörperung des erfindungsgemäßen Prinzips ist vorgesehen, daß das vorgegebene Geräuschmuster von den Wirbeltieren und/oder Insekten erzeugtes Geräusch charakterisiert, wobei Übereinstimmung dieses Geräusches mit dem vorgegebenen Geräuschmuster zur Aktivierung des Schallgenerators führt. Mit anderen Worten werden in diesem Fall Wirbeltiere und/oder Insekten vertreibende Schallereignisse durch Anwesenheit dieser Wirbeltiere und/oder Insekten selbst ausgelöst.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Verkörperung des erfindungsgemäßen Prinzips ist vorgesehen, daß das Geräuschmuster von vor Wirbeltieren und/oder Insekten zu schützenden Objekten bzw. Subjekten erzeugtes Geräusch charakterisiert, wobei Übereinstimmung dieses Geräusches mit dem vorgegebenen Geräuschmuster zur Aktivierung des Schallgenerators führt. In diesem Fall lösen die vor Wirbeltieren und/oder Insekten zu schützenden Objekte bzw. Subjekte selbst die Schallereignisse zum Vertreiben von Wirbeltieren und/oder Insekten aus. Konkret anwendbar ist diese Verkörperung des erfindungsgemäßen Prinzips zum Schutz von Fahrzeugen und deren Insassen vor Wildwechsel; wie nachfolgend im einzelnen erläutert.
Gemäß noch einer weiteren bevorzugten Verkörperung des erfindungsgemäßen Prinzips lösen die zu vertreibenden Wirbeltiere und/oder Insekten das diese vertreibende Schallereignis indirekt aus, wobei in diesem Fall vorgesehen ist, daß das Geräuschmuster nicht von den Wirbeltieren und/oder Insekten erzeugtes Geräusch, sondern Hintergrundgeräusch charakterisiert, wobei die Übereinstimmung des erfassten Geräuschs mit dem vorgegebenen Geräuschmuster nicht zur Aktivierung des Schallgenerators führt, während Nichtübereinstimmung und damit angenommene Anwesenheit von Wirbeltieren und/oder Insekten zur Aktivierung des Schallgenerators führt.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung erübrigen sich zum einen aufwendige Abwehrmaßnahmen, wie etwa Zäune zur Vermeidung von Wildbiß oder Wildwechsel, während andererseits ohne Beeinträchtigung der Umgebung Insekten gezielt vertrieben werden können.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann mit an sich bekannten elektronischen Mitteln bzw. Schaltungen kostengünstig sowie bei kompaktem Aufbau realisiert werden und sie zeichnet sich durch einen geringen Strombedarf aus, der gegebenenfalls über Solarzellenpanele und Ladestromregler bereitgestellt werden kann. Im Vergleich zu Zäunen, wie etwa Wildschutzzäunen, ist die erfindungsgemäße Vorrichtung erheblich kostengünstiger und leichter installierbar.
Vorteilhafterweise ist das Geräuschmuster, auf welchem die selektive Aktivierbarkeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung basiert, in einem Speicher in digitaler Form abgelegt und das Bewertungsmittel weist einen Mikroprozessor auf, der das bzw. die Geräuschmuster mit digitalisierten erfaßten Umgebungsgeräuschen vergleicht und bei Übereinstimmung ein Signal zur Aktivierung des Schallgenerators erzeugt.
Der Erfassungsteil des in Rede stehenden Mittels zum Erfassen, Bewerten und Aktivieren umfaßt beispielsweise zumindest ein Mikrophon zur Erfassung der Umgebungsgeräusche, dem ein Analog/Digital-Wandler nachgeschaltet ist, um die Umgebungsgeräusche mit gespeicherten digitalen Geräuschmustern vergleichen zu können. Soweit vorliegend von Mikrophon die Rede ist, umfasst dies auch die diesem unmittelbar nachgeschaltete analoge Verstärkerschaltung.
Zur Abwehr von Insekten ist der Schallgenerator zur Abgabe von Ultraschall ausgelegt, wäh­ rend er niederfrequenten Schall erzeugt, um Wirbeltiere abzuwehren. Charakteristischerweise liegt die obere Hörschwelle der in Frage kommenden Wirbeltiere, wie etwa Rind, Schaf, Pferd, Hund, Kaninchen, Schwein, Katze, Reh, Ratte, Maus, Fledermaus, typischerweise zwi­ schen 38 kHz und 175 kHz, während die obere Hörschwelle von Insekten variiert und im Falle von nachtaktiven Gattungen bis zu 240 kHz reicht. Im Vergleich hierzu liegt die obere Hörschwelle des Menschen altersabhängig zwischen 5 kHz im Greisenalter und etwa 20 kHz bei Kindern und Jugendlichen.
Vorteilhafterweise können auch Mittel zur Erfassung und Meldung von Betriebsstörungen vorgesehen sein. Ferner können Mittel zur Fernaktivierung der erfindungsgemäßen Vorrichtung eingesetzt werden.
Die Erfindung schafft außerdem eine Anlage zur Abwehr von Wirbeltieren und/oder Insekten, die mehrere Vorrichtungen der erfindungsgemäßen Art umfaßt, die zu der in Rede stehenden Abwehr miteinander vernetzt und zentral gesteuert sind. In diesem Zusammenhang kann die Anlage auch Teile einer Überwachungsanlage bzw. Alarmanlage bilden.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert; es zei­ gen:
Fig. 1 schematisch eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Abwehr von Wirbeltieren und/oder Insekten, und
Fig. 2 in Diagrammform schematisch das Auftreten von zwei unterschiedlichen Umge­ bungsgeräuschen sowie deren Erfassung und Bewertung sowie die hierdurch ausgelöste Aktion.
Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt die Vorrichtung zur Abwehr von Wirbeltieren und/oder Insek­ ten ein Mikrophon 1, gegebenenfalls mit integriertem Mikrophonverstärker. Dem Mikrophon 1 ist ein D/A-Wandler 2 nachgeschaltet, um das Mikrophonsignal in einem Mikroprozessor 3 verarbeiten zu können, welcher dem D/A-Wandler 2 nachgeschaltet ist. Der Mikroprozessor 3 umfaßt einen Speicher, in welchem ein Geräuschmuster bzw. mehrere Geräuschmuster abge­ legt bzw. abgespeichert ist bzw. sind. Der Mikroprozessor 3 umfaßt einen Schaltkreis zum Vergleichen des abgelegten Geräuschmusters mit dem digitalisierten Umgebungsgeräusch, welches vom Mikrophon 1 erfaßt wird, sowie einen Schaltkreis zum Bewerten dieses Vergleichsergebnisses. Im Fall einer Übereinstimmung des abgespeicherten Geräuschmusters mit dem Umgebungsgeräusch wird durch den Mikroprozessor 3 ein Ausgangssignal bereitgestellt, um einen Schallgenerator 5, 6 über eine Treiberschaltung 4 zu aktivieren. Alternativ führt die Übereinstimmung nicht zu einer Aktivierung des Schallgenerators 5, 6. Aktivierung bzw. Nichtaktivierung des Schallgenerators 5, 6 ist vorstehend allgemein und nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Der Schallgenerator 5, 6 umfaßt bei der dargestellten Ausführungsform sowohl einen Ultraschallerzeuger 5 wie einen Niedrigfrequenzerzeuger 6 und entsprechende, an sich bekannte Schallwandler zur Abstrahlung dieser Schallereignisse.
Der Vergleich zwischen dem abgelegten Gebrauchsmuster und dem digitalisierten Umgebungsgeräusch im Mikroprozessor 3 kann beispielsweise, wie vorstehend bereits erläutert, so erfolgen, daß als Geräuschmuster ein derartiges Schallereignis im Speicher des Mikroprozessors 3 abgelegt ist, das gewissermaßen komplementär zu den von zu vertreibenden Wirbeltieren und Insekten erzeugten Geräuschen ist, d. h. solche Schallereignisse können als Vergleichsgeräuschmuster abgelegt sein, die tolerierbar sind und auf Abwesenheit der abzuwehrenden Tiere hinweisen. Entsprechend tolerierbare Geräusche sind beispielsweise Hintergrundgeräusche, wie etwa Straßenlärm, Eisenbahnverkehr, Flugzeuggeräusche, der Schall von Kirchenglocken und dergleichen. Das heißt, wenn den abgespeicherten Geräuschmustern entsprechende Geräusche über das Mikrophon 1 erfaßt werden (Übereinstimmung), wird der Schallgenerator 6 nicht ausgelöst, während Nichtübereinstimmung ( = abzuwehrende Wirbeltiere bzw. Insekten sind anwesend) zur Auslösung des Schallgenerators führt. In jedem Fall erfolgt Schallerzeugung ausschließlich im Bedarfsfall, was dem Langzeitbetrieb der Vorrichtung und Lebensdauer der die Energie bereitstellenden Batterien zugute kommt und einen Gewöhnungseffekt bei den Tieren durch Dauerbeschallung wie beim Stand der Technik verhindert.
Mit der Bezugsziffer 8 ist eine manuelle Schalteinrichtung bezeichnet, die zur Aktivierung der Vorrichtung mit dem Mikroprozessor 3 verbunden ist.
Mit der Bezugsziffer 7 ist ein Störungsmelder bezeichnet, der ebenfalls mit dem Mikroprozes­ sor 3 verbunden ist, und unter Angabe der Position oder Störungsmeldungen, wie etwa Span­ nungsabfall und dergleichen, über eine Datenleitung an eine Zentrale 10, 11 meldet. Dies ist im Fall eines Einsatzes der Vorrichtung in großen Arialen bzw. in einer Anlage sinnvoll, die eine Vielzahl von in Rede stehenden Vorrichtungen enthält. Über eine Schnittstelle läßt sich an die Zentrale 10, 11 ein Monitor 12 anschließen, der gegebenenfalls die zu schützenden Ariale bzw. Orte sowie die Positionen der Vorrichtungen anzeigt.
Mit der Bezugsziffer 9 ist ein Telemetriesender bzw. eine Fernbedienung zum Ein/Ausschalten der Vorrichtung bezeichnet.
Die Funktion der Vorrichtung zur gezielten Auslösung akustischer Abwehrmaßnahmen wird nunmehr anhand von Fig. 2 in Verbindung mit Fig. 1 für den Fall näher erläutert, daß als Schallabgabe erzeugendes Geräuschmuster Fahrzeug-Fahrgeräusch abgespeichert ist.
Der mit E 1-a bezeichnete Frequenzgang zeigt den typischen Frequenzgang eines tolerierbaren Hintergrundgeräusches, welches bei Vergleich mit dem im Speicher des Mikroprozessors abgelegten Geräuschmuster, weil das Umgebungsgeräusch E 1-a unspezifisch ist, nicht zur Abgabe eines Signals S zur Betätigung des Schallgenerators führt.
Wenn hingegen ein durch E 1-b beispielhaft dargestelltes Umgebungsgeräusch durch das Mikrophon erfaßt wird, nämlich beim dargestellten Beispiel das Fahrgeräusch eines Fahrzeugs auf einer Straße, erkennt der Mikroprozessor Koinzidenz mit einem abgespeicherten Fahrzeug-Geräuschmuster, was zur Abgabe eines Signals S zur Ansteuerung des Schallgenerators zur Abgabe von Wirbeltieren vertreibenden Schallereignissen führt. Dieser beispielhafte Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung dient zur Vermeidung von Wildschadenunfällen.
Alternativ kann der anhand von Fig. 2 erläuterte Ablauf auch wie folgt sein.
Der Frequenzgang E 1-a stellt ein typisches Umweltgeräusch bzw. Hintergrundgeräusch dar, welches im Speicher des Mikroprozessors als Vergleichsgeräuschmuster abgelegt ist, wobei der Mikroprozessor in diesem Fall so ausgelegt ist, daß er bei Übereinstimmung von Umweltgeräuschen und Geräuschmustern kein Ansteuerungssignal S für den Schallgenerator ausgibt. In diesem Fall fällt das Geräusch des fahrenden Fahrzeugs E 1-b nicht unter das im Speicher des Mikroprozessors abgelegte Geräuschmuster, so daß der Mikroprozessor bei Erkennung von Nichtübereinstimmung zur Abgabe eines Ansteuerungssignals S veranlaßt wird.
Im folgenden ist eine bevorzugte Variante der Erfindung zur Verhinderung von Wildwechsel an Straßen bzw. zur Vermeidung von Wildschadenunfällen erläutert. In diesem Fall ist ein gefährdeter Straßenabschnitt mit einer Reihe von erfindungsgemäßen Vorrichtungen bestückt. Die Abstände der einzelnen Vorrichtungen werden durch ihre wirksame Ultraschallsignal- Reichweite bestimmt.
Bei dem mit der Bezugsziffer 8 in Fig. 1 bezeichneten Teil handelt es sich in diesem Fall nicht um einen manuell betätigbaren Schalter, sondern um einen Empfänger.
Die erste Vorrichtung der Reihe von Vorrichtungen registriert über ihr Mikrophon 1 das Geräusch eines näherkommenden Fahrzeugs und gibt es über den D/A-Wandler 2 an den Pro­ zessor 3 weiter. In diesem Anwendungsfall werden alle anderen Umgebungsgeräusche unter­ drückt. Der Mikroprozessor 3 reagiert lediglich auf Fahrzeuggeräusche und aktiviert den Schallgenerator 5, 6. Gleichzeitig werden die nachfolgenden Vorrichtungen über deren Tele­ metriesender 7 aktiviert, die ein Telemetriesignal über ihre Empfänger 8 erhalten.
Durch eine Abfolge von Telemetriesignalen zwischen den einzelnen Vorrichtungen kann damit ein längerer Streckenabschnitt von Bildwechsel freigehalten werden, und zwar immer gezielt jeweils nur dann, wenn sich konkret ein Fahrzeug nähert. In Phasen ohne Straßenverkehr ist hingegen die Strecke für Wildwechsel grundsätzlich frei.

Claims (13)

1. Vorrichtung zur Abwehr von Wirbeltieren und/oder Insekten, mit mindestens einem Schallgenerator zum Abstrahlen von Wirbeltiere und/oder Insekten vertreibenden Schallereignissen und mit einem Mittel zum Erfassen und Bewerten von Umgebungsgeräuschen und zum Aktivieren des Schallgenerators in Abhängigkeit vom Bewertungsergebnis.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewertung auf einem Vergleich der erfassten Umgebungsgeräusche mit zumindest einem vorgegebenen Geräuschmuster basiert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vorgegebene Geräuschmuster von den Wirbeltieren und/oder Insekten erzeugtes Geräusch charakterisiert, wobei Übereinstimmung dieses Geräusches mit dem vorgegebenen Geräuschmuster zur Aktivierung des Schallgenerators führt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vorgegebene Geräuschmuster von schützenswerten Objekten bzw. Subjekten erzeugtes Geräusch charakterisiert, wobei Übereinstimmung dieses Geräusches mit dem vorgegebenen Geräuschmuster zur Aktivierung des Schallgenerators führt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vorgegebene Geräuschmuster nicht von den Wirbeltieren und/oder Insekten erzeugtes Geräusch (Hintergrundgeräusch) charakterisiert, wobei die Übereinstimmung dieses Geräuschs mit dem vorgegebenen Geräuschmuster nicht zur Aktivierung des Schallgenerators führt, während Nichtübereinstimmung zur Aktivierung des Schallgenerators führt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Geräuschmuster in einem Speicher in digitaler Form abgelegt ist, und die Mittel einen Mikroprozessor aufweisen, der das Geräuschmuster mit digitalisierten erfassten Umgebungsgeräuschen vergleicht und bei Übereinstimmung ein Signal zur Aktivierung des Schallgenerators erzeugt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zumindest ein Mikrophon zur Erfassung der Umgebungsgeräusche aufweisen, dem ein Analog/Digitalwandler nachgeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schallgenerator Ultraschall erzeugt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schallgenerator niederfrequenten Schall erzeugt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine netzunabhängige Stromversorgung aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie Mittel zur Erfassung und Meldung von Betriebsstörungen aufweist.
12. Anlage zur Abwehr von Wirbeltier- und/oder Insekten-Schädlingen, dadurch gekennzeichnet, daß sie mehrere Vorrichtungen gemäß Anspruch 1 bis 11 umfaßt, die zur in Rede stehenden Abwehr miteinander vernetzt und zentral gesteuert sind.
13. Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie Teil einer Alarm­ anlage bildet.
DE19955102A 1998-11-20 1999-11-16 Vorrichtung zur Abwehr von Wirbeltieren oder Insekten Withdrawn DE19955102A1 (de)

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