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DE19953272C1 - Verfahren zum Anwählen eines Abfragedienst innerhalb von Fest- und/oder Mobilfunknetzen - Google Patents

Verfahren zum Anwählen eines Abfragedienst innerhalb von Fest- und/oder Mobilfunknetzen

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DE19953272C1
DE19953272C1 DE19953272A DE19953272A DE19953272C1 DE 19953272 C1 DE19953272 C1 DE 19953272C1 DE 19953272 A DE19953272 A DE 19953272A DE 19953272 A DE19953272 A DE 19953272A DE 19953272 C1 DE19953272 C1 DE 19953272C1
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DE19953272A
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Uwe Koehler
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Ask Me & Co KG GmbH
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Ask Me & Co KG GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
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    • H04M3/42025Calling or Called party identification service
    • H04M3/42085Called party identification service
    • H04M3/42102Making use of the called party identifier
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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Abstract

Ein Abfragedienst innerhalb von Fest- und/oder Mobilfunknetzen (6), besteht darin, daß Informationen (10) durch einen Netzteilnehmer (8) mittels eines Handtelefongerätes (3) von einer oder mehreren Datenbanken (4; 5) abrufbar sind. DOLLAR A Um einen Abfragedienst nur bei Bedarf in Anspruch zu nehmen, eine einfache Nutzung auszuführen und die Kommunikationskosten zu senken, wird vorgeschlagen, daß aufgrund einer eingegebenen Identifikations-Telefonnummer (7), die eine Differenzierung in einer letzten Ziffer oder einer letzten Ziffernfolge enthält, sowohl der Datenbank (4; 5) bzw. einer Server-Datenbank (1) erkennbar sind, ohne einen Verbindungsaufbau herzustellen.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anwählen eines Abfragedienstes innerhalb von Fest- und/oder Mobilfunknetzen, bei dem Informationen durch einen Netzteil­ nehmer mittels eines Handtelefongerätes von einer oder mehreren Datenbanken ab­ rufbar sind.
Derartige Abfragedienste bilden derzeit sog. Pull-Dienste, die in einer einfachen Form arbeiten. Der Netzteilnehmer wählt eine Nummer und hört nach dem Verbin­ dungsaufbau z. B. alle örtlichen Kinoprogramme, Sportnachrichten, Wetterdienste, Lotto- und Totozahlen oder - Quoten u. dgl.. Ein anderer Abfragedienst bilden die Call Center, die jedoch Informationen über Personal weitergeben. Wiederum ein anderes System bilden die sog. Operatorsysteme, die Gespräche vermitteln und Auskünfte erteilen, wie z. B. das Auskunftssystem des Festnetzes.
Ein anderer Abfragedienst arbeitet über Telefonnummern (z. B. 08912345xxx), die am Ende der Nummer Weiterleitungs-Ziffern (xxx) besitzen, so daß der Anrufer an festgelegte Plätze des Informationsdienstes weitergeleitet wird. An diesen Plätzen wird der Netzteilnehmer entweder wiederum von Personal bedient, so daß kein gro­ ßer Vorteil erzielt wird, oder durch automatische Ansagen bedient wird.
Weiterhin kann in der Nummern-Anfrage die Anfrage des Dienstes enthalten sein (z. B. short-message-Informationen im Mobilfunk). Auch dieser Abfragedienst erfor­ dert jedoch den Verbindungsaufbau und zieht Verbindungskosten in der Größenord­ nung eines Telefongespräches nach sich.
Von den vorstehend beschriebenen Abfragediensten unterscheidet sich ein weiteres System, die sog. Push-Dienste. Bei diesen läßt sich der Netzteilnehmer durch eine Buchung per Internet, durch einen Operator, durch ein Fax oder anderes zu be­ stimmten Zeiten oder Ereignissen die gewünschte Information automatisch zusen­ den.
Aus der US 5,966,653 ist bekannt, eine Auswahl des Teilnehmers innerhalb eines Funknetzes zu treffen, also innerhalb der Struktur des Netzes selbst. Nach Weiter­ leitung zu einer Nummer (forward-to-number) wird erst der Ruf aufgebaut. Der Netz­ teilnehmer will also vermittelt werden, wozu eine Differenzierung nach Teilnehmern innerhalb des Netzes stattfindet. Die vorgewählte Nummer wird durch eine USSD- Nachricht transportiert. Das zwischengeschaltete MSC analysiert dieses Vorwahlsy­ stem und richtet am Ende eine Sprachverbindung ein, wobei das MSC das Mobil­ funkhandgerät zurückruft. Im nächsten Schritt bringt das MSC einen ausgehenden Ruf entgegen der Vorwahlnummer und als Ergebnis wird wiederum eine Sprachver­ bindung zwischen dem mobilen Handgerät und dem Telefon-Endgerät eingerichtet in Abhängigkeit der Vorwahlnummer. Durch das Einrichten einer Sprachverbindung zwischen der Mobilstation (Handy) und dem Telefon-Endgerät, kann der Teilnehmer, der den Anruf tätigt, während des Ruf-Aufbaus die Vorwahlnummer mit Worten be­ stätigen. Alternativ können TCAP-Nachrichten zwischen dem aktiven MSC und dem örtlichen Austausch-Dienst der Vorwählnummern kommuniziert werden, um den örtli­ chen Austausch bitten und um die Richtigkeit der Vorwahlnummer zu bestätigen. Ein solches System spricht jedoch keine Datenbank an und kann insoweit Datenbank- Informationen nicht übermitteln.
Aus der EP 0 178 111 ist ferner eine Speichereinheit bekannt. Aus der EP 917 335 A2 ist bekannt, im Zusammenhang mit einer Zugangsberechtigungs-Prüfung den Anrufer dahingehend anhand eines Tests zu prüfen, ob eine Zugangsberechtigung zum interface des betreffenden Systems vorliegt.
Den bekannten Systemen zum Anwählen eines Abfragedienstes haftet der Nachteil an, daß jede Informations-Anfrage mit Kommunikationskosten verbunden sind, abge­ sehen von sog. Service-Nummern, bei denen der Angerufene die Kosten trägt. So­ dann besteht der Nachteil, daß bei den bekannten Abfragediensten der Netzteilneh­ mer sich von Menue zu Menue "durchhangeln" muß. Bei Short-Message-Diensten ist die Eingabe von Texten und oder Ziffern auf dem Handy kompliziert und umständlich. Sofern der Netzteilnehmer bei Push-Diensten Informationen abfragen will, muß er komplexe Buchungen vorab tätigen. So ist es dort erforderlich, Zeiträume und Um­ fang der Informationen festzulegen, u. U. auch Pausen für die Übermittlung, so daß bei Änderungen der Gewohnheiten oder der Geschäftstätigkeit des Netzteilnehmers, die Vorgaben nicht mehr zutreffen. Es kann auch vorkommen, daß der Auftrag nicht mehr aufrechtzuerhalten ist und irrtümlich nicht storniert wurde.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Abfragedienst nur bei Bedarf in Anspruch zu nehmen, eine einfache Nutzung auszuführen und die Kommunikationskosten erheblich zu senken.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß aufgrund einer ein­ gegebenen Identifikations-Telefonnummer, die eine Differenzierung in einer letzten Ziffer oder einer letzten Zifferngruppe enthält, sowohl der Netzteilnehmer als auch die Art des Dienstes auf der Seite der Informations-Datenbank bzw. einer Server- Datenbank erkennbar sind, ohne einen Verbindungsaufbau herzustellen. Dadurch wird erheblich an Kommunikationskosten gespart. Die Nutzung erfolgt nur noch nach Bedarf. Die Bedienung ist denkbar einfach. Ein solches System arbeitet daher wirt­ schaftlicher als bekannte Systeme.
Hierbei ist noch von besonderer Bedeutung, daß das System anhand von signali­ sierten Informationen Daten liefern kann, ohne einen Verbindungsaufbau zu erfor­ dern.
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die gewünschte Information nach vollzogenem Verbindungsaufbau in das Handtelefongerät des Netzteilnehmers ein­ speicherbar ist.
Nach weiteren Merkmalen ist vorgesehen, daß die Erkennbarkeit des Netzteilneh­ mers als Berechtigungsprüfung ausgeschaltet ist. Dadurch werden Informationen aus einer Datenbank nur an berechtigte Netzteilnehmer gegeben.
Die Organisation kann auf mehrere Arten erfolgen. Eine vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß die erste Ziffer einer letzten Zifferngruppe die Art des Dienstes oder eine Diensteausprägung einleitet.
Eine andere Systemeigenschaft wird dadurch geschaffen, daß die auf die erste Ziffer einer letzten Zifferngruppe folgenden Ziffern die Diensteausprägung definieren.
Eine Kontrollmöglichkeit für den Netzteilnehmer, daß er sich nicht verwählt hat, kann darin bestehen, daß nach Eingabe der Identifikations-Telefonnummer bei Abnehmen des Hörers (oder im Mobilfunk bei Drücken der Sendetaste) das Freizeichen ge­ schaltet bleibt.
An diesen Vorschlag angeglichen, kann auch eine Kontrolle durch den Netzteilneh­ mer dadurch stattfinden, daß unter der Bedingung "Besetztzeichen", das nach Ab­ nehmen des Hörers (oder im Mobilfunk bei Drücken der Sendetaste) hörbar ist, der Netzteilnehmer eine ankommende Information nicht erwartet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeipiel der Erfindung dargestellt und wird im fol­ genden näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Übersicht über die Informationsflüsse in einem Mobilfunknetz und
Fig. 2 eine für die Ausübung der Erfindung geeignete Telefonnummern- Struktur.
Gemäß Fig. 1 ist eine Server-Datenbank 1 vorhanden, die mit einem SMS-Center 2 zusammenwirkt, das wiederum mit einem Handtelefongerät 3 in Wirkverbindung steht. An die Server-Datenbank 1 sind mehrere Informationsdatenbanken 4 und 5 angeschlossen. Ein Mobilfunknetz 6 kann selbstverständlich mit einem Festnetz zu­ sammenarbeiten oder durch ein Festnetz ersetzt werden.
Bei der Nutzung des Abfragedienstes wird die Teilnehmer-Telefonnummer als Iden­ tifikations-Telefonnummer 7 zur Auswertung des rufenden Teilnehmers genutzt. Die vorgewählte Nummer wird mit einer Differenzierung in einer letzten Ziffer oder einer letzten Zifferngruppe eingegeben. Die Identifikations-Telefonnummer 7 definiert den Netzteilnehmer 8 selbst. Die Art des Dienstes 9, die er in Anspruch nehmen will, wird somit durch die Anwahl einer Dienste-Anwahlnummer-Erkennung 13 definiert.
Die Server-Datenbank 1 erkennt den Netzteilnehmer 8 und die Art des Dienstes 9, den dieser in Anspruch nehmen will. Daraufhin sendet die Server-Datenbank 1 aus einer der angesprochenen Informationsdatenbanken 4 oder 5 die gewünschte Infor­ mation 10 über das SMS-Center 2 und das Mobilfunknetz 6 an das Handtelefongerät 3, das auch aus einem Festnetz-Tisch- oder Standgerät bestehen kann.
In der Server-Datenbank 1 ist die Kennung des Netzteilnehmers 8 als Berechti­ gungsprüfung ausgestaltet.
Gemäß Fig. 2 leitet die erste Ziffer einer letzten Zifferngruppe, z. B. ein lokales oder geografisches Dienstemerkmal 11 ein. Die nachfolgenden Ziffern definieren eine Diensteausprägung 12 oder ein anderes Informations-Selektions-Kriterium.
Nach Eingabe einer Dienste-Anwahlnummer 13 bleibt beim Abnehmen des Hörers ( im Mobilfunknetz 6 beim Drücken der Sendetaste) das Freizeichen geschaltet, so daß der Netzteilnehmer 8 davon ausgehen kann, daß seine Dienste-Anwahlnummer 13 durchgeschaltet wird. Unter der anderen Bedingung eines "Besetztzeichens", das nach Abnehmen des Hörers (im Mobilfunknetz 6 beim Drücken der Sendetaste) hör­ bar ist, erkennt der Netzteilnehmer 8, daß er eine Information gegenwärtig nicht er­ warten kann.
Der Ablauf des Abfragedienstes ist wie folgt:
Der Netzteilnehmer 8 (Fig. 1) wählt die Diensteanwahlnummer 13, wobei die Identifi­ kations-Telefonnummer 7 freigeschaltet wird. Eine Identifikations-Telefonnummern- Erkennung (B) erkennt über eine Dienste-Anwahlnummer-Erkennung (A) dadurch den Netzteilnehmer 8 in der Server-Datenbank 1. Die Server-Datenbank 1 fragt eine der Informationsdatenbanken 4, 5 ab und erhält eine angeforderte Information 10, die über das SMS-Center 2 und z. B. ein Mobilfunknetz 6 an das Handtelefongerät 3 weitergeleitet wird. Die Server-Datenbank 1 wählt entsprechend der vorgegebenen Art des Dienstes 9 und entsprechend dem Dienstemerkmal 11 einer Diensteausprä­ gung 12 die geeignete Informationsdatenbank 4, 5 für Wetter, Sport, Börse usw. aus.
Bezugszeichenliste
1
Server-Datenbank
2
SMS-Center
3
Handtelefongerät
4
Informationsdatenbank
5
Informationsdatenbank
6
Mobilfunknetz
7
Identifikations-Telefonnummer
8
Netzteilnehmer
9
Art des Dienstes
10
Information
11
Dienstemerkmal
12
Diensteausprägung
13
Diensteanwahlnummer
(A) Dienste-Anwahlnummer-Erkennung
(B) Identifikations-Telefonnummern-Erkennung

Claims (7)

1. Verfahren zum Anwählen eines Abfragedienstes innerhalb von Fest- und/ oder Mobilfunknetzen, bei dem Informationen durch einen Netzteilnehmer mittels eines Handtelefongerätes von einer oder mehreren Datenbanken ab­ rufbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß aufgrund einer eingegebenen Identifikations-Telefonnummer (7), die eine Differenzierung in einer letzten Ziffer oder in einer letzten Zifferngruppe ent­ hält, sowohl der Netzteilnehmer (8) als auch die Art des Dienstes (9) auf der Seite der Informations-Datenbank (4; 5) bzw. einer Server-Datenbank (1) er­ kennbar sind, ohne einen Verbindungsaufbau herzustellen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gewünschte Information (10) nach vollzogenem Verbindungsaufbau in das Handtelefongerät (3) des Netzteilnehmers (8) einspeicherbar ist.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erkennbarkeit des Netzteilnehmers (8) als Berechtigungsprüfung aus­ gestaltet ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Ziffer einer letzten Zifferngruppe die Art des Dienstes (9) oder eine Diensteausprägung (12) einleitet.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die erste Ziffer einer letzten Zifferngruppe folgenden Ziffern die Diensteausprägung (12) definieren.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach Eingabe der Identifikations-Telefonnummer (7) bei Abnehmen des Hörers das Freizeichen geschaltet bleibt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Bedingung "Besetztzeichen", das nach Abnehmen des Hörers hörbar ist, der Netzteilnehmer (8) eine ankommende Information (10) nicht er­ wartet.
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