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DE60217740T2 - Verfahren zur Sprachauswahl und Mobilkommunikationssystem - Google Patents

Verfahren zur Sprachauswahl und Mobilkommunikationssystem Download PDF

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DE60217740T2
DE60217740T2 DE60217740T DE60217740T DE60217740T2 DE 60217740 T2 DE60217740 T2 DE 60217740T2 DE 60217740 T DE60217740 T DE 60217740T DE 60217740 T DE60217740 T DE 60217740T DE 60217740 T2 DE60217740 T2 DE 60217740T2
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DE
Germany
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mobile station
user
mobile
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DE60217740T
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Tomohiro Yokosuka-shi Ando
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NTT Docomo Inc
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NTT Docomo Inc
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Sprachauswahlverfahren, die in Mobilkommunikationssystemen benutzt werden, und insbesondere ein Sprachauswahlverfahren zum Auswählen einer Sprache, in der Informationen von einer Dienstbereitstellungsvorrichtung zu einer Mobilstation in einem Mobilkommunikationssystem, das Mobilstationen verschiedene Dienste bereitstellt, übertragen werden. Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Mobilkommunikationssystem, das das obige Sprachauswahlverfahren einsetzt.
  • In den letzten Jahren stellten Mobilkommunikationssysteme, die Mobilgeräte wie beispielsweise tragbare Telefone beinhalten, immer mehr Abwesenheitsdienste und Informationsdienste einschließlich Audio- und Textinformationen verschiedener Arten, wie beispielsweise Verkehrsinformationen und Wetterinformationen, bereit. Wenn ein Mobilgerät auf eine Dienstbereitstellungsvorrichtung zugreift, sendet die Dienstbereitstellungsvorrichtung Audioinformationen oder Textinformationen an das Mobilgerät. Der Benutzer des Mobilgeräts hört dann die Audioinformationen oder liest die Textinformationen, um so zu lernen, wie die dem Gerät verliehenen Funktionen zu benutzen sind, oder um gewünschte Informationen zu erhalten.
  • Wenn solche Dienste bereitgestellt werden, ist es wesentlich, dass der Benutzer die Sprache verstehen kann, in welcher die Audioinformationen oder die Textinformationen geliefert werden. In Anbetracht dessen wird eine Sprache, in der Informationen übertragen werden, bei der Dienstbereitstellungsvorrichtung durch den Benutzer jedes Mobilgeräts registriert. Wenn ein Mobilgerät auf die Dienstbereitstellungsvorrichtung zugreift, bei welcher bereits eine Sprache registriert worden ist, sendet die Dienstbereitstellungsvorrichtung Audioinformationen und Textinformationen in der registrierten Sprache an das Mobilgerät.
  • Es ist auch häufig der Fall, dass ein Benutzer in Abhängigkeit von den Informationsarten Informationen in anderen Sprachen zu empfangen wünscht, anstatt alle Informationen in nur einer Sprache zu empfangen. Die Dienstbereitstellungsvorrichtung überträgt jedoch Informationen nur in einer Sprache, die im Voraus registriert worden ist, und es ist für einen Benutzer lästig, Informationen in einer anderen Sprache auszuwählen. Insbesondere wenn die registrierte Sprache nicht in einer Echtzeitbedienung geändert werden kann, wir ein häufiges Wechseln der Sprachen unmöglich.
  • Außerdem muss bei der obigen Dienstbereitstellungsvorrichtung des Standes der Technik eine Sprache für jedes Mobilgerät registriert werden. Dies verursacht ein Problem, dass, wenn eine Sprache einmal mit einem Mobilgerät wie beispielsweise einem öffentlichen Telefon, das von einer großen Anzahl Leute in der Öffentlichkeit benutzt wird, registriert wird, jene, welche die registrierte Sprache nicht verstehen können, nicht in der Lage sind, die Dienste zu nutzen. In Anbetracht dieser Tatsachen besteht ein erhöhter Bedarf an einer Technik, die es Benutzern ermöglicht, Sprachen, in denen Informationen an jedes Mobilgerät übertragen werden, häufig zu wechseln, ohne eine besondere Sprache bei der Dienstbereitstellungsvorrichtung zu registrieren.
  • Ein bekanntes Verfahren zum Bereitstellen von Informationen an einen Mobiltelefonbenutzer in einer von dem Benutzer bevorzugten Sprache ist in der WO-A-98/23108 beschrieben. Diese offenbart ein Verfahren zum Bedienen eines Mobiltelefonsystems, bei dem, wenn ein Mobiltelefonbenutzer von einem Land zu einem anderen reist, die notwendigen Telefonnummern zum Zugriff auf Dienste einschließlich eines lokalen Operators in dem neuen Land automatisch heruntergeladen und in dem Mobiltelefon gespeichert werden. Wenn der Mobiltelefonbenutzer einen Zugriff auf Dienste durch Eintippen einer Kurzwahl oder einer durch eine Spracherkennungssoftware erkennbaren Phrase anfordert, wird die richtige gespeicherte Nummer zum Kontaktieren des gewünschten Dienstes in dem aktuellen Land gewählt. Wenn ein Herunterladen der Telefonnummern angefordert wird, kann das Mobiltelefon ein Signal an das lokale Netz senden, einschließlich einer bevorzugten Sprache des Benutzers. Das lokale Netz antwortet durch Senden einer Nummer für den lokalen Operator als eine der heruntergeladenen Nummern, die es dem Benutzer erlaubt, einen lokalen Operator zu kontaktieren, der seine bevorzugte Sprache sprechen kann.
  • Ein weiteres bekanntes Verfahren zum Bereitstellen von Informationen an einen Mobiltelefonbenutzer ist in der EP-A-0 966 137 offenbart. Diese offenbart ein Verfahren zum Aktualisieren von in einem Mobiltelefonspeicher gespeicherten Daten, die auf dem Mobiltelefon anzuzeigenden Textdaten entsprechen. Die Textdaten sind in mehreren verschiedenen Sprachen gespeichert, und der Benutzer des Mobiltelefons kann wählen, in welcher Sprache die gespeicherten Textmeldungen von dem Mobiltelefon angezeigt werden. Wenn die Textdaten geändert werden, werden die geänderten Textdaten üblicherweise in allen verfügbaren Sprachen an das Mobiltelefon gesendet und dort gespeichert. Falls jedoch der Benutzer die Textdaten in einer anderen Sprache, die keine der normalerweise verfügbaren Sprachen ist, zu empfangen wünscht, kann der Benutzer anfordern, dass die Textdaten in der vom Benutzer gewünschten Sprache bereitgestellt werden.
  • Ein weiteres bekanntes Verfahren zum Bereitstellen von Informationen in einem Mobiltelefonsystem ist in der EP-A-0 742 676 offenbart. Diese offenbart ein Verfahren, bei dem eine Dienstbereitstellungsvorrichtung Informationen an ein Mobiltelefon in einer einzigen Sprache überträgt, die durch die Dienstbereitstellungsvorrichtung eingestellt ist. Die von der Dienstbereitstellungsvorrichtung gesendeten Informationen enthalten einen Zifferncode entsprechend den Informationen. In einer ersten Alternative, bei der die durch die Dienstbereitstellungsvorrichtung bereitgestellten Informationen nicht in der bevorzugten Sprache des Benutzers sind, sendet der Benutzer eine Mitteilung an seinen Heimatdienstprovider, einschließlich des Zifferncodes und eines Codes der bevorzugten Sprache. Der Heimatdienstprovider des Benutzers sendet dann die Informationen entsprechend dem Zifferncode zurück an das Mobiltelefon in der bevorzugten Sprache des Benutzers. In einer zweiten Alternative, in welcher die Dienstbereitstellungsvorrichtung das Mobiltelefon als eines mit einem Heimatdienstprovider identifiziert, kann die lokale Dienstbereitstellungsvorrichtung den Heimatdienstprovider des Telefons kontaktieren, um die gewünschten Informationen in der durch den Benutzer bevorzugten Sprache zu erhalten, und führt dann diese Informationen in der bevorzugten Sprache des Benutzers dem Mobiltelefon zu.
  • Ein weiteres bekanntes Verfahren zum Bereitstellen von Informationen in einem Mobiltelefonsystem ist in der WO-A-98/27759 offenbart. Diese offenbart ein System, in welchem ein Benutzer die bevorzugte Sprache für das Mobiltelefon bei einer Mobildienstschaltzentrale registrieren kann. Wenn Sprachmeldungen an das Mobiltelefon weitergeleitet werden sollen, wird die für das Mobiltelefon in der Mobildienstschaltzentrale registrierte bevorzugte Sprache geprüft, und die Sprachmeldungen werden unter Verwendung der registrierten Sprache gesendet.
  • Ein bekanntes Verfahren zum Auswählen von Diensteigenschaften in einem Mobiltelefonsystem ist in der WO-A-00/04740 offenbart. Diese offenbart ein System, in welchem der gleiche Benutzer unterschiedliche Geräte mit unterschiedlichen Eigenschaften benutzen kann. Um es zu ermöglichen, dass gewünschte Dienste zuverlässig bereitgestellt werden, sind für jeden Dienst, für den sich die Geräteanforderungen unterscheiden, unterschiedliche Implementierungen definiert. Die definierte Implementierung des auszuführenden Dienstes wird dann auf der Basis der Eigenschaften des benutzen Geräts, wenn ein Dienst angefordert wird, ausgewählt.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Sprachauswahlverfahren und Mobilkommunikationssysteme vorzusehen, in welchen die obigen Nachteile beseitigt sind.
  • Es ist eine speziellere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Sprachauswahlverfahren und ein Mobilkommunikationssystem vorzusehen, durch welche Sprachen häufig gewechselt werden können, wenn Informationen an ein Mobilgerät gesendet werden.
  • In einem ersten Aspekt sieht diese Erfindung ein Sprachauswahlverfahren zum Auswählen einer Sprache, in welcher Informationen von einer Dienstbereitstellungsvorrichtung an eine Mobilstation in einem Mobilkommunikationssystem, das die Mobilstation und die Dienstbereitstellungsvorrichtung zum Bereitstellen von Diensten an die Mobilstation enthält, vor, welches Verfahren gekennzeichnet ist durch die Schritte: Senden von Sprachauswahlinformationen zum Auswählen einer Sprache, in welcher Informationen empfangen werden sollen, jedes Mal, wenn die Mobilstation eine Kommunikation startet, von der Mobilstation an die Dienstbereitstellungsvorrichtung; Empfangen der von der Mobilstation zugeführten Sprachauswahl informationen an der Dienstbereitstellungsvorrichtung; und Senden von Informationen entsprechend den Sprachauswahlinformationen von der Dienstbereitstellungsvorrichtung an die Mobilstation.
  • In einem zweiten Aspekt sieht diese Erfindung ein Mobilkommunikationssystem mit einer Mobilstation und einer Dienstbereitstellungsvorrichtung zum Bereitstellen von Diensten an die Mobilstation vor, dadurch gekennzeichnet, dass die Mobilstation eine Sprachinformationsübertragungseinheit zum Senden von Sprachauswahlinformationen zum Auswählen einer Sprache, in der Informationen empfangen werden sollen, beim Starten einer Kommunikation an die Dienstbereitstellungsvorrichtung aufweist und die Dienstbereitstellungsvorrichtung eine Sprachinformationsempfangseinheit zum Empfangen der Sprachauswahlinformationen von der Mobilstation und eine Informationsübertragungseinheit zum Senden von Informationen in der Sprache entsprechend den empfangenen Sprachauswahlinformationen an die Mobilstation aufweist.
  • In einem dritten Aspekt sieht diese Erfindung eine Mobilstation vor, die von einer Dienstbereitstellungsvorrichtung zugeführte Dienste empfangen kann, mit einer Sprachauswahlempfangseinheit zum Empfangen einer durch einen Benutzer ausgewählten Sprachauswahl, und weiter gekennzeichnet durch eine Sprachinformationseinheit zum Senden einer durch den Benutzer ausgewählten Sprache zusammen mit einem Übertragungsanforderungssignal, jedes Mal, wenn die Mobilstation eine Kommunikation startet.
  • Die obigen Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden durch ein Sprachauswahlverfahren zum Auswählen einer Sprache gelöst, bei welchem Informationen von einer Dienstbereitstellungsvorrichtung an eine Mobilstation in einem Mobilkommunikationssystem, das die Mobilstation und die Dienstbereitstellungsvorrichtung zum Bereitstellen verschiedener Dienste an die Mobilstation enthält, übertragen werden sollen. Gemäß diesem Sprachauswahlverfahren sendet die Mobilstation jedes Mal beim Starten einer Kommunikation Sprachauswahlinformationen, die zum Auswählen einer Sprache benutzt werden, in welcher Informationen empfangen werden sollen, und die Dienstbereitstellungsvorrichtung empfängt die Sprachauswahlinformationen von der Mobilstation und sendet dann Informationen in der Sprache entsprechend den Sprachauswahlinformationen an die Mobilstation.
  • In diesem Sprachauswahlverfahren sendet die Mobilstation jedes Mal, wenn die Mobilstation eine Kommunikation startet, die Sprachauswahlinformationen zum Auswählen einer Sprache, in der Informationen empfangen werden sollen, und die Dienstbereitstellungsvorrichtung sendet die Informationen in der Sprache entsprechend den Sprachauswahlinformationen an die Mobilstation. Demgemäß kann eine Sprache zum Übertragen von Informationen an die Mobilstation jedes Mal ausgewählt werden, wenn die Mobilstation eine Kommunikation startet.
  • In dem Sprachauswahlverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Mobilstation eine Mitteilung empfangen, welche Sprache von einem Benutzer ausgewählt wird, und Sprachauswahlinformationen entsprechend der von dem Benutzer ausgewählten Sprache an die Dienstbereitstellungsvorrichtung senden.
  • Wenn ein Benutzer eine Sprache auswählt, in welcher Benutzerinformationen, wie beispielsweise ein beim Anschalten anzuzeigendes Anfangsanzeigebild und ein Menüanzeigebild, die im Voraus in der Mobilstation gespeichert sind, übertragen werden sollen, ist es bevorzugt, dass der Benutzer das Mobilgerät nicht allein zum Auswählen einer Sprache, in der die Informationen von der Dienstbereitstellungsvorrichtung übertragen werden sollen, bedienen muss. Um dies zu erreichen, ist jede durch den Benutzer ausgewählte Sprache einer Sprache zugeordnet, in der die Informationen von der Dienstbereitstellungsvorrichtung übertragen werden sollen. Dies führt zu weniger komplizierten Bedienvorgängen für den Benutzer. In Anbetracht dessen kann die Mobilstation, wenn eine Sprache ausgewählt wird, in welcher Benutzerinformationen im Voraus in der Mobilstation gespeichert sind, die Sprachauswahlinformationen entsprechend der ausgewählten Sprache an die Dienstbereitstellungsvorrichtung entsprechend dem Sprachauswahlverfahren der vorliegenden Erfindung senden.
  • Es ist ebenfalls bevorzugt, dass ein Benutzer nicht jedes Mal zum Empfangen von Informationen eine Sprache auswählen muss. Um die Last der Sprachauswahl durch den Benutzer zu verringern, kann die Mobilstation entsprechend dem Sprach auswahlverfahren der vorliegenden Erfindung im Voraus darin gespeicherte Sprachauswahlinformationen an die Dienstbereitstellungsvorrichtung senden.
  • Ebenso ist es in einem Fall, wenn ein Sprachauswahldienst als eine Option in einem Vertrag klassifiziert ist, bevorzugt, dass die Informationen in einer ausgewählten Sprache nur an Parteien des Vertrages gesendet werden. Um dies zu erzielen, bestimmt die Dienstbereitstellungsvorrichtung, ob Informationen in der Sprache entsprechend den empfangenden Sprachauswahlinformationen sendbar sind, und sendet die Informationen in der Sprache entsprechend den empfangenen Sprachauswahlinformationen nur an die Mobilstation, wenn die Informationen als sendbar bestimmt werden.
  • Die Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden auch durch ein Mobilkommunikationssystem gelöst, auf das das oben beschriebene Sprachauswahlverfahren angewendet ist.
  • Obige sowie weitere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung zusammen mit den beiliegenden Zeichnungen besser verständlich.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 zeigt den Aufbau eines Mobilkommunikationssystems gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 zeigt den Aufbau eines Mobilgeräts gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 3 ist ein Ablaufdiagramm eines Sprachauswahlvorgangs gemäß der vorliegenden Erfindung; und
  • 4 ist ein Blockschaltbild einer Dienstbereitstellungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Es folgt eine Beschreibung von Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen.
  • 1 zeigt den Aufbau eines Mobilkommunikationssystems, auf das ein Sprachauswahlverfahren der vorliegenden Erfindung angewendet wird. Ein Mobilkommunikationssystem 100 enthält ein Mobilgerät 10 wie beispielsweise ein Zelltelefon, ein PHS-Telefon usw., eine Basisstation 20, eine Schaltzentrale 30 und eine Dienstbereitstellungsvorrichtung 40.
  • Das Mobilkommunikationssystem 100 wählt eine Sprache aus, in der Informationen von der Dienstbereitstellungsvorrichtung 40 an das Mobilgerät 10 gesendet werden. Zum Beispiel kann die Dienstbereitstellungsvorrichtung 40 dem Mobilgerät 10 eine Audiohilfe wie beispielsweise Zeitinformationen und eine Wettervorhersage, usw., die in einer Sprache ausgewählt aus japanisch, englisch, französisch und chinesisch, usw. gemacht sind, bereitstellen. Das nachfolgend beschriebene Ausführungsbeispiel zeigt einen Fall, in dem das Mobilgerät eine Kommunikation mit einem weiteren Mobilgerät startet und die Dienstbereitstellungsvorrichtung 40 dann eine Audiohilfe sendet, um den Benutzer zum Hinterlassen einer Nachricht aufzufordern, da ein Nachrichtenempfangsdienstmodus als Teil eines Abwesenheitsmodus im anderen Mobilgerät eingestellt worden ist.
  • Das Mobilgerät 10 ist eine tragbare Vorrichtung, wie beispielsweise ein tragbares Telefon. 2 zeigt den Aufbau des Mobilgeräts 10. Wie in 2 dargestellt, enthält das Mobilgerät 10 eine Steuereinheit 11, einen Speicher 12, eine Anzeigeeinheit 13, eine Bedieneinheit 14, eine Funkeinheit 15, eine Audioverarbeitungseinheit 16 und eine Sender/Empfänger-Einheit 17.
  • Die Steuereinheit 11 steuert das gesamte Mobilgerät 10. Der Speicher 12 speichert im Voraus Bilddaten, die in verschiedenen Sprachen gebildet sind. Der Speicher 12 funktioniert als eine Sprachspeichereinheit zum Speichern einer Vielzahl von Sprachen, in denen Benutzerinformationen gebildet sind. Die Bilddaten enthalten Startanzeigedaten, die angezeigt werden, wenn das Gerät eingeschaltet wird, und Menüanzeigedaten, die entsprechend einer Bedienung durch einen Benutzer angezeigt werden. Auch stellt die Steuereinheit 11 entsprechend einer Bedienung durch einen Benutzer eine vorbestimmte Sprache ein, die aus den Sprachen ausgewählt ist, in denen die Bilddaten gebildet sind. Ein Benutzer kann seine/ihre bevorzugte Sprache aus vorbereiteten Sprachen auswählen und sie durch die Bedieneinheit 14 der Steuereinheit 11 eingeben. Die Bedieneinheit 14 und die Steuereinheit 11 funktionieren als eine Sprachinformationsempfangseinheit. Das Ergebnis der Spracheinstellung wird in dem Speicher 12 als Sprachauswahlinformationen gespeichert. Der Speicher 12 funktioniert als eine Sprachinformationsspeichereinheit zum Speichern einer durch den Benutzer ausgewählten Sprache. Wenn zum Beispiel chinesisch ausgewählt wird, erscheint beim Einschalten der Mobilstation 10 die Startanzeige in chinesischer Sprache.
  • Gemäß den in der obigen Weise erhaltenen Sprachauswahlinformationen steuert die Steuereinheit 11 die Anzeigeeinheit 13, um die Bilddaten in der durch den Benutzer ausgewählten Sprache anzuzeigen.
  • Insbesondere liest die Steuereinheit 11, nachdem das Mobilgerät 10 eingeschaltet ist, die Sprachauswahlinformationen aus dem Speicher 12 und bestimmt, welche Sprache durch den Benutzer ausgewählt worden ist. Von den im Speicher 12 gespeicherten Startanzeigedaten liest die Steuereinheit 11 die in der Sprache entsprechend den Sprachauswahlinformationen aus dem Speicher 12 gebildeten Bilddaten und steuert die Anzeigeeinheit 13, um das gewünschte Startanzeigebild anzuzeigen. Wenn der Benutzer eingibt, ein vorbestimmtes Menüanzeigebild anzuzeigen, liest die Steuereinheit 11 die Sprachauswahlinformationen aus dem Speicher 12 und erkennt, welche Sprache von dem Benutzer ausgewählt worden ist. Von den im Speicher 12 gespeicherten Menüanzeigedaten liest die Steuereinheit 11 die in der Sprache entsprechend den Sprachauswahlinformationen aus dem Speicher 12 gebildeten Bilddaten und steuert dann die Anzeigeeinheit 13, um das gewünschte Menüanzeigebild anzuzeigen.
  • Wenn das Mobilgerät 10 mit einem weiteren Mobilgerät kommuniziert, erzeugt die Steuereinheit 11 auch ein Übertragungsanforderungssignal an die Basisstation 20 und führt einen Übertragungssteuervorgang durch. Das Übertragungsanforderungssignal enthält die Telefonnummer des Mobilgeräts 10, welches das Übertragungsausgangsmobilgerät ist, ein Übertragungsziel, das die Telefonnummer des Empfangs mobilgeräts ist, und Sprachauswahlinformationen (beispielsweise einen Sprachcode) zum Bestimmen, in welcher Sprache die Audiohilfe geliefert werden soll.
  • Die Sprachauswahlinformationen werden im Voraus entsprechend jeder ausgewählten Sprache bestimmt. Die Steuereinheit 11 fügt die Sprachauswahlinformationen dem Übertragungsanforderungssignal hinzu, welches dann über die Funkeinheit 15 an die Basisstation 20 gesendet wird. Die Steuereinheit 11 und die Funkeinheit 15 funktionieren als eine Sprachinformationsübertragungseinheit. Das von der Basisstation 20 empfangene Übertragungsanforderungssignal wird weiter über die Schaltzentrale 30 an die Dienstbereitstellungsvorrichtung 40 gesendet.
  • Bezug nehmend auf 4 wird nun die Funktionsweise der Dienstbereitstellungsvorrichtung 40 erläutert. Die Dienstbereitstellungsvorrichtung 40 enthält eine Sendeund Empfangseinheit 45, die ein Übertragungsanforderungssignal von der Mobilstation empfängt und es an die Steuereinheit 41 weiterleitet. Die Steuereinheit 41 bestimmt, ob ein Nachrichtenempfangsdienstmodus als ein Teil eines Abwesenheitsmodus in dem Übertragungszielmobilgerät eingestellt worden ist, basierend auf der im Übertragungsanforderungssignal enthaltenden Telefonnummer des Übertragungszielmobilgeräts.
  • In Übereinstimmung mit einem Befehl vom Benutzer jedes Mobilgeräts stellt die Dienstbereitstellungsvorrichtung 40 einen Nachrichtenempfangsdienstmodus als einen Teil eines Abwesenheitsmodus ein. Die Dienstbereitstellungsvorrichtung 40 erzeugt dann eine Tabelle, in der jeder Telefonnummer ein Einstellzustand zugeordnet ist, und speichert sie. Durch Durchsuchen der Tabelle nach einem Einstellzustand entsprechend der Telefonnummer des Übertragungszielmobilgeräts bestimmt die Dienstbereitstellungsvorrichtung 40, ob der Nachrichtenempfangsdienstmodus in dem Zielmobilgerät eingestellt worden ist.
  • Falls der Nachrichtenempfangsdienstmodus in dem Übertragungszielmobilgerät nicht eingestellt worden ist, benachrichtigt die Steuereinheit 41 der Dienstbereitstellungsvorrichtung 40 die Schaltzentrale 30 von der Situation. Entsprechend der Benachrichtigung führt die Schaltzentrale 30 einen Verbindungsvorgang für das Übertragungszielmobilgerät durch.
  • Falls der Nachrichtenempfangsdienst in dem Übertragungszielmobilgerät eingestellt worden ist, bestimmt die Steuereinheit 41 der Dienstbereitstellungsvorrichtung 40, ob ein Vertrag mit einem Sprachauswahldienst bezüglich des Übertragungsausgangsmobilgeräts 10 abgeschlossen worden ist, basierend auf der in dem Übertragungsanforderungssignal enthaltenen Telefonnummer des Übertragungsausgangsmobilgeräts 10.
  • Die Dienstbereitstellungsvorrichtung 40 enthält einen Speicher 42, der eine Tabelle hält, in welcher jeder Telefonnummer ein Zustand betreffend den Vertrag mit dem Sprachauswahldienst zugewiesen ist. Durch Durchsuchen der Tabelle nach einem Zustand entsprechend der in dem Übertragungsanforderungssignal enthaltenen Telefonnummer des Übertragungsausgangsmobilgeräts 10 bestimmt die Steuereinheit 41, ob der Vertrag mit dem Sprachauswahldienst bezüglich des Übertragungsausgangsmobilgeräts 10 abgeschlossen worden ist. Die Steuereinheit 41 funktioniert als eine Übertragungsbestimmungseinheit zum Bestimmen, ob die Informationen in der Sprache entsprechend den Sprachauswahlinformationen sendbar sind.
  • Falls der Vertrag mit dem Sprachauswahldienst bezüglich des Übertragungsausgangsmobilgeräts 10 abgeschlossen worden ist, bestimmt die Steuereinheit 41 basierend auf den im Übertragungsanforderungssignal enthaltenen Sprachauswahlinformationen, welche Sprache von dem Benutzer des Mobilgeräts 10 ausgewählt worden ist. Die Sende/Empfangseinheit 45 und die Steuereinheit 41 funktionieren als eine Sprachinformationsempfangseinheit zum Empfangen von Sprachauswahlinformationen von der Mobilstation. Die Steuereinheit 41 liest dann aus dem Speicher 42 Audiohilfeinformationen, wie zum Beispiel „Ich kann ihren Anruf im Augenblick leider nicht entgegennehmen. Bitte hinterlassen sie eine Nachricht nach dem Signalton" in der ausgewählten Sprache. Die ausgelesenen Audiohilfeinformationen werden an einer Audioverarbeitungseinheit 46 codiert und durch die Sende/Empfangseinheit 45 übertragen. Der Speicher 42 und die Sende/Empfangseinheit 45 funktionieren als eine Informationsübertragungseinheit zum Senden von Informationen in der Sprache entsprechend den empfangenen Sprachauswahlinformationen an die Mobilstation.
  • Falls der Vertrag mit dem Sprachauswahldienst bezüglich des Übertragungsausgangsmobilgeräts 10 nicht abgeschlossen worden ist, sendet die Dienstbereitstellungsvorrichtung 40 ein Signal, das eine Audiohilfe in der vorbestimmten Sprache darstellt.
  • Das Mobilgerät 10 empfängt die über die Schaltzentrale 30 und die Basisstation 20 übertragenen Audiohilfesignale. In dem Mobilgerät 10 empfängt die in 2 dargestellte Funkeinheit 15 das Audiohilfesignal, und die Audioverarbeitungseinheit 16 führt einen Audiodecodiervorgang durch. Als Ergebnis gibt die Sender/Empfänger-Einheit 17 die Audiohilfe aus.
  • 3 ist ein Ablaufdiagramm des Sprachauswahlvorgangs im Mobilkommunikationssystem 100.
  • Wenn eine Sprache (zum Beispiel Englisch) aus den Sprachen, in denen die im Voraus im Speicher 12 gespeicherten Bilddaten gebildet sind, ausgewählt wird, speichert die Steuereinheit 11 des Mobilgeräts 10 die Sprachauswahlinformationen entsprechend Englisch in Schritt S1 von 3. Die Steuereinheit 11 liest englische Daten aus dem Speicher 12 aus. Alle Benutzerinformationen, wie beispielsweise Bilddaten und Audiohilfe, werden englisch. Wenn das Mobilgerät 10 mit einem anderen Mobilgerät kommuniziert, führt die Steuereinheit 11 einen Steuervorgang durch, um ein Übertragungsanforderungssignal zu erzeugen, das die Telefonnummer des Übertragungsausgangsmobilgeräts 10, die Telefonnummer des Übertragungszielmobilgeräts und die Sprachauswahlinformationen enthält, um das Übertragungsanforderungssignal zu modulieren und zu senden. Die Dienstbereitstellungsvorrichtung 40 empfängt dann über die Basisstation 20 und die Schaltzentrale 30 das Übertragungsanforderungssignal von dem Mobilgerät 10 in Schritt S2.
  • Basierend auf der im Übertragungsanforderungssignal enthaltenen Telefonnummer des Übertragungszielmobilgeräts bestimmt die Dienstbereitstellungsvorrichtung 40 in Schritt S3, ob ein Nachrichtenempfangsdienstmodus als ein Teil eines Abwesenheitsmodus im Übertragungszielmobilgerät eingestellt worden ist.
  • Falls der Nachrichtenempfangsdienstmodus in dem Übertragungszielmobilgerät eingestellt ist, bestimmt die Dienstbereitstellungsvorrichtung 40 in Schritt S4 basierend auf der in dem Übertragungsanforderungssignal enthaltenen Telefonnummer des Übertragungsausgangsmobilgeräts 10, ob ein Vertrag mit einem Sprachauswahldienst bezüglich des Übertragungsausgangsmobilgeräts 10 abgeschlossen ist.
  • Falls der Vertrag mit dem Sprachauswahldienst bezüglich des Übertragungsausgangsmobilgeräts 10 abgeschlossen ist, erkennt die Dienstbereitstellungsvorrichtung 40 in Schritt S5 basierend auf den im Übertragungsanforderungssignal enthaltenen Sprachauswahlinformationen, welche Sprache durch den Benutzer des Mobilgeräts 10 ausgewählt worden ist. Die Dienstbereitstellungsvorrichtung 40 sendet dann in Schritt S6 ein Signal, das eine Audiohilfe in der Sprache darstellt, und die Funkeinheit 15 des Mobilgeräts 10 empfängt das Audiohilfesignal in Schritt S6. Die Audioverarbeitungseinheit 16 des Mobilegeräts 10 führt einen Vorgang, wie beispielsweise einen Audiodecodiervorgang, an dem Audiohilfesignal durch, und die Sender/Empfänger-Einheit 17 gibt die Audiohilfe in Schritt S7 aus.
  • Entsprechend der bisher beschriebenen Art und Weise speichert das Mobilgerät 10 des Mobilkommunikationssystem 100, wenn ein Benutzer eine Sprache aus den Sprachen auswählt, in denen im Voraus im Speicher 12 gespeicherte Bilddaten gebildet sind, die Sprachauswahlinformationen entsprechend der ausgewählten Sprache. Beim Starten einer Kommunikation sendet das Mobilgerät 10 ein Übertragungsanforderungssignal, das die Sprachauswahlinformationen enthält, an die Dienstbereitstellungsvorrichtung 40. Die Dienstbereitstellungsvorrichtung sendet ihrerseits eine Audiohilfe in der Sprache entsprechend den im Übertragungsanforderungssignal enthaltenen Sprachauswahlinformationen an das Mobilgerät 10. Auf diese Weise kann der Benutzer des Mobilgeräts 10 jedes Mal, wenn das Mobilgerät 10 eine Übertragung durchführt, eine Sprache für die Audiohilfe aus den Sprachen der im Speicher 12 gespeicherten Bilddaten auswählen.
  • Auch werden, wenn ein Benutzer eine Sprache aus den Sprachen auswählt, in denen die im Voraus im Speicher 12 gespeicherten Bilddaten gebildet sind, die Sprachauswahlinformationen entsprechend der ausgewählten Sprache im Mobilgerät 10 des Mobilkommunikationssystems 100 eingestellt. Dementsprechend muss der Benutzer das Mobilgerät 10 nicht allein zum Auswählen einer Sprache, in welcher eine Audiohilfe von der Dienstbereitstellungsvorrichtung 40 übertragen werden soll, betätigen. Dies macht den gesamten Kommunikationsvorgang weniger kompliziert.
  • Ferner speichert das Mobilgerät 10 des Mobilkommunikationssystems 100 im Voraus die Sprachauswahlinformationen im Speicher 12. Demgemäß muss ein Benutzer das Mobilgerät 10 nicht bedienen, wenn es keine Notwendigkeit gibt, Sprachauswahlinformationen zu wechseln. Dies führt ebenfalls zu weniger komplizierten Kommunikationsvorgängen.
  • Außerdem bestimmt die Dienstbereitstellungsvorrichtung 40 des Mobilkommunikationssystems 100, ob ein Vertrag mit einem Sprachauswahldienst bezüglich des Mobilgeräts 10 als ein Übertragungsausgangsmobilgerät abgeschlossen ist. Nur in dem Fall, wenn der Vertrag bezüglich des Mobilgeräts 10 abgeschlossen ist, kann die Audiohilfe in einer ausgewählten Sprache übertragen werden. Demgemäß kann das Mobilkommunikationssystem 100 auf einen Fall angewendet werden, in dem ein Sprachauswahldienst als eine Option in einem Vertrag klassifiziert ist.
  • Obwohl das obige Ausführungsbeispiel anhand eines Beispiels beschrieben wurde, in dem eine Sprache zum Zuführen einer Audiohilfe als ein Teil eines Abwesenheitsdienstes ausgewählt wird, ist die vorliegende Erfindung auch auf Informationsdienste zum Bereitstellen von Audioinformationen verschiedener Arten, wie beispielsweise Verkehrsinformationen, Zeitinformationen und Wetterinformationen, anwendbar. Die vorliegende Erfindung ist ferner auf einen Fall anwendbar, bei dem eine Sprache zum Bereitstellen von Textinformationen sowie von Audioinformationen ausgewählt wird.

Claims (12)

  1. Sprachauswahlverfahren zum Auswählen einer Sprache, in der in einem Mobilkommunikationssystem, das eine Mobilstation und eine Dienstbereitstellungsvorrichtung zum Bereitstellen von Diensten an die Mobilstation enthält, Informationen von der Dienstbereitstellungsvorrichtung zur Mobilstation übertragen werden, wobei das Verfahren die Schritte aufweist: Senden von Sprachauswahlinformationen zum Auswählen einer Sprache, in der Informationen empfangen werden sollen, von der Mobilstation an die Dienstbereitstellungsvorrichtung; Empfangen der von der Mobilstation zugeführten Sprachauswahlinformationen an der Dienstbereitstellungsvorrichtung; und Senden von Informationen in der Sprache entsprechend den Sprachauswahlinformationen von der Dienstbereitstellungsvorrichtung an die Mobilstation, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass die Sprachauswahlinformationen von der Mobilstation zur Dienstbereitstellungsvorrichtung jedes Mal übertragen werden, wenn die Mobilstation eine Kommunikation startet.
  2. Sprachauswahlverfahren nach Anspruch 1, ferner mit den Schritten: Empfangen einer Mitteilung, welche Sprache durch einen Benutzer ausgewählt wird, an der Mobilstation; und Senden von Sprachauswahlinformationen entsprechend der durch den Benutzer ausgewählten Sprache von der Mobilstation an die Dienstbereitstellungsvorrichtung.
  3. Sprachauswahlverfahren nach Anspruch 1, ferner mit dem Schritt des Sendens von Sprachauswahlinformationen entsprechend der durch den Benutzer ausgewählten Sprache von der Mobilstation an die Dienstbereitstellungsvorrichtung, wenn eine Sprache, in welcher Benutzerinformationen im Voraus in der Mobilstation gespeichert sind, durch einen Benutzer ausgewählt wird.
  4. Sprachauswahlverfahren nach Anspruch 1, ferner mit dem Schritt des Sendens von im Voraus gespeicherten Sprachauswahlinformationen von der Mobilstation an die Dienstbereitstellungsvorrichtung.
  5. Sprachauswahlverfahren nach Anspruch 1, ferner mit den Schritten: Bestimmen an der Dienstbereitstellungsvorrichtung, ob die Informationen in der Sprache entsprechend den Sprachauswahlinformationen übertragbar sind; und Senden der Informationen in der Sprache entsprechend den Sprachauswahlinformationen von der Dienstbereitstellungsvorrichtung an die Mobilstation, wenn die Informationen sendbar sind.
  6. Mobilkommunikationssystem (100) mit einer Mobilstation (10) und einer Dienstbereitstellungsvorrichtung (40) zum Bereitstellen von Diensten an die Mobilstation, bei welchem die Mobilstation eine Sprachinformationsübertragungseinheit (11, 15) zum Senden von Sprachauswahlinformationen zum Auswählen einer Sprache, in der Informationen empfangen werden sollen, an die Dienstbereitstellungsvorrichtung aufweist, und die Dienstbereitstellungsvorrichtung eine Sprachinformationsempfangseinheit (41, 45) zum Empfangen der Sprachauswahlinformationen von der Mobilstation und eine Informationsübertragungseinheit zum Senden von Informationen in der Sprache entsprechend den empfangenen Sprachauswahlinformationen an die Mobilstation aufweist, wobei das System dadurch kennzeichnet ist, dass die Mobilstation die Sprachauswahlinformationen jedes Mal an die Dienstbereitstellungsvorrichtung sendet, wenn die Mobilstation eine Kommunikation startet.
  7. Mobilkommunikationssystem nach Anspruch 6, bei welchem die Mobilstation ferner eine Sprachauswahlempfangseinheit (11, 14) zum Empfangen einer Mitteilung, welche Sprache durch einen Benutzer ausgewählt ist, aufweist, und die Sprachinformationsübertragungseinheit die Sprachauswahlinformationen entsprechend der durch den Benutzer ausgewählten Sprache an die Dienstbereitstellungsvorrichtung sendet.
  8. Mobilkommunikationssystem nach Anspruch 6, bei welchem, wenn eine Sprache, in der Benutzerinformationen im Voraus in der Mobilstation gespeichert sind, ausgewählt wird, die Sprachinformationsübertragungseinheit Sprachauswahlinformationen entsprechend der ausgewählten Sprache an die Dienstbereitstellungsvorrichtung sendet.
  9. Mobilkommunikationssystem nach Anspruch 6, bei welchem die Sprachinformationsübertragungseinheit im Voraus gespeicherte Sprachauswahlinformationen an die Dienstbereitstellungsvorrichtung sendet.
  10. Mobilkommunikationssystem nach Anspruch 6, bei welchem die Dienstbereitstellungsvorrichtung weiter eine Übertragungsbestimmungseinheit zum Bestimmen, ob die Informationen in der Sprache entsprechend den Sprachauswahlinformationen sendbar sind, aufweist, und die Informationsübertragungseinheit die Informationen in der Sprache entsprechend den Sprachauswahlinformationen an die Mobilstation sendet, wenn die Informationen durch die Übertragungsbestimmungseinheit als sendbar bestimmt werden.
  11. Mobilstation (10), die von einer Dienstbereitstellungsvorrichtung (40) zugeführte Dienste empfangen kann, mit einer Sprachauswahlempfangseinheit (11, 14) zum Empfangen einer durch einen Benutzer ausgewählten Sprachauswahl, und weiter gekennzeichnet durch eine Sprachinformationsübertragungseinheit (11, 15) zum Senden von Sprachauswahlinformationen entsprechend der durch den Benutzer ausgewählten Sprache zusammen mit einem Übertragungsanforderungssignal, jedes Mal, wenn die Mobilstation eine Kommunikation startet.
  12. Mobilstation nach Anspruch 11, ferner mit einer Sprachspeichereinheit (12) zum Speichern mehrerer Sprachen, in denen Benutzerinformationen erstellt sind; und einer Sprachinformationsspeichereinheit (12) zum Speichern der durch den Benutzer ausgewählten Sprache, wobei Sprachauswahlinformationen entsprechend der im Voraus in der Sprachinformationseinheit gespeicherten Sprache übertragen werden.
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