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DE19953693A1 - Heuwerbungsmaschine - Google Patents

Heuwerbungsmaschine

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Publication number
DE19953693A1
DE19953693A1 DE19953693A DE19953693A DE19953693A1 DE 19953693 A1 DE19953693 A1 DE 19953693A1 DE 19953693 A DE19953693 A DE 19953693A DE 19953693 A DE19953693 A DE 19953693A DE 19953693 A1 DE19953693 A1 DE 19953693A1
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DE
Germany
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machine according
haymaking machine
damping element
travel
axis
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19953693A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernard Krone
Josef Horstmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH and Co KG
Original Assignee
Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH and Co KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH and Co KG filed Critical Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH and Co KG
Priority to DE19953693A priority Critical patent/DE19953693A1/de
Publication of DE19953693A1 publication Critical patent/DE19953693A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/10Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially vertical axis
    • A01D78/105Ground support for rotors
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/10Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially vertical axis
    • A01D78/1078Having only one row of rotors arranged on the same horizontal line perpendicular to the advance direction of the machine

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)
  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)
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Abstract

Heuwerbungsmaschine, insbesondere Schwadmaschine, zum Schwaden von landwirtschaftlichem Erntegut mit zumindest zwei, um in etwa vertikale Achsen (20, 21) umlaufend angetriebenen, mit Zinken (18) bestückte Zinkenarme (19) aufweisenden und über schwenkbare Tragarme (12, 13) an einem Maschinenrahmen (2) angelenkten Kreiselrechen (6, 7) oder dgl. Rechelemente, welche um eine in Fahrt- und Arbeitsrichtung (F) gerichtete Achse (8, 9) sowie um eine weitere, zumindest in etwa horizontal und quer zur Fahrt- und Arbeitsrichtung (F) ausgerichtete Achse (10, 11) schwenkbeweglich am äußeren Ende der Tragarme (12, 13) gehaltert sind und sich in der Arbeits- und Betriebsstellung über vordere und hintere Stützräder (22) gegenüber dem Erdboden abstützen, wobei die Schwenkbewegung der Kreiselrechen (6, 7) um die zumindest in etwa horizontal und quer zur Fahrt- und Arbeitsrichtung (F) ausgerichtete Achse (10, 11) und damit die Größe der Stützkräfte der Stützräder (22) im Fahrzustand durch ein Dämpfungselement (27, 27.1) steuerbar ausgebildet ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Heuwerbungsmaschine, insbe­ sondere eine Schwadmaschine zum Schwaden von landwirt­ schaftlichem Erntegut nach dem Oberbegriff des Anspru­ ches 1. Derartige Heuwerbungsmaschinen sind aus der Pra­ xis in vielfältigen Ausführungsformen bekannt.
In der DE 196 18 839 A1 ist ein Doppelkreiselschwader offenbart, dessen Arbeitskreisel derart an Hubarmen ge­ haltert sind, daß die Arbeitskreisel unabhängig von­ einander Pendelbewegungen um eine erste und eine zweite Pendelachse durchführen können. Bei der ersten Pendel­ achse handelt es sich um eine parallel zur Fahrtrich­ tung des Doppelkreiselschwaders verlaufenden Achse, wäh­ rend die zweite Pendelachse quer zur Fahrtrichtung des Doppelkreiselschwaders ausgerichtet ist. Zur Abstützung der Arbeitskreisel gegenüber dem Erdboden bzw. zur exak­ ten Abtastung von Bodenunebenheiten sind Tasträder vor­ gesehen, welche bedingt durch die Anbringung unterhalb der Arbeitskreisel innerhalb der Umlaufbahn der Kreisel­ zinken nur relativ kleine Abstände zueinander auf­ weisen. Dadurch können insbesondere bei hohen Arbeitsge­ schwindigkeiten und Bodenwellen oder dgl. Bodenuneben­ heiten Beeinträchtigungen in der Arbeitsqualität der­ artiger Doppelkreiselschwader auftreten, da unter sol­ chen Einsatzverhältnissen eine exakte Führung der Tast­ räder auf der Bodenoberfläche nicht mehr möglich ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Heuwerbungs­ maschine der vorstehend beschriebenen Art zu schaffen, welche sich insbesondere bei großen Arbeitsgeschwindig­ keiten durch eine exakte Führung der Stützräder auf der Bodenoberfläche und damit durch eine saubere Recharbeit bei allen möglichen Bodenverhältnissen auszeichnet.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe zeichnet sich die Heu­ werbungsmaschine der vorstehend genannten Art durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Merkmale aus. Hinsichtlich der weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird auf die Ansprüche 2 bis 16 verwiesen.
Durch die Erfindung werden Lösungen aufgezeigt, wie selbst bei Bodenwellen oder dgl. Bodenunebenheiten und bei hohen Fahrt- und Arbeitsgeschwindigkeiten einer Heu­ werbungsmaschine, insbesondere einer Schwadmaschine zum Schwaden von landwirtschaftlichem Erntegut eine opti­ male Arbeitsqualität der Heuwerbungsmaschine erreichbar ist. Dazu ist es gemäß der Erfindung vorgesehen, die Schwenkbewegung der Kreiselrechen um die zumindest in etwa horizontal und quer zur Fahrt- und Arbeitsrichtung ausgerichtete Achse und damit die Stützkräfte der Stütz­ räder über ein Dämpfungselement so zu steuern, daß stets eine exakte Führung sowohl der vorderen als auch der hinteren Stützräder eines Kreiselrechens entlang der Bodenoberfläche, beispielsweise beim Überfahren ei­ ner Bodenwelle gewährleistet ist. Zur Steuerung der Schwenkbewegung der Kreiselrechen werden dabei Dämp­ fungselemente eingesetzt, durch die ein der Schwenkbewe­ gung eines Kreiselrechens um die zumindest in etwa hori­ zontal und quer zur Fahrt- und Arbeitsrichtung gerichte­ te Achse entgegen gerichtetes Moment aufbringbar ist. Dadurch wird erreicht, daß Schwungmomente, welche bei­ spielsweise beim schnellen Überfahren von Bodenwellen entstehen und dann auf einen Kreiselrechen einwirken, in ihrer Größe begrenzt oder sogar vollständig abgebaut werden. Zur Anpassung an unterschiedliche Arbeits- und Betriebsverhältnisse kann die Größe des der Schwenkbewe­ gung des Kreiselrechens durch ein erfindungsgemäßes Dämpfungselement entgegengesetzten Momentes verändert bzw. verstellt werden.
Gemäß einem weiteren vorteilhaften Aspekt der Erfindung ist es denkbar, daß zur Steuerung der Schwenkbewegung eines Kreiselrechen um die zumindest in etwa horizontal und quer zur Fahrt- und Arbeitsrichtung gerichtete Ach­ se ein Dämpfungselement sowie ein mit diesem zusammen­ wirkender Kraftspeicher vorgesehen ist. Über den Kraft­ speicher kann dabei eine Veränderung bzw. Verstellung der Stützkräfte in den vorderen und hinteren Stützrä­ dern im Stillstand der Heuwerbungsmaschine vorgenommen werden. Eine andere Möglichkeit der Veränderung der Stützkräfte in den vorderen und hinteren Stützrädern ei­ nes Kreiselrechens (Stillstand) kann durch eine Verlage­ rung des Schwerpunktes des Kreiselrechens in oder ent­ gegen der Fahrt- und Arbeitsrichtung erreicht werden. Die vorstehenden Betrachtungen beziehen sich selbst­ verständlich auf einen Kreiselrechen mit den daran ange­ brachten Schutzvorrichtungen, Schwadformern oder dgl. Baugruppen.
In einer vorteilhaften und für eine Verwendung an einer Heuwerbungsmaschine mit einer veränderlichen Arbeitbrei­ te vorgesehenen Ausführungsform ist es vorstellbar, daß ein Dämpfungselement und ein Kraftspeicher zu einer Kom­ paktbaugruppe zusammengefaßt sind, welche sich in einer länglichen Bauform zwischen einer Anlenkstelle am Trag­ arm und einer Anlenkstelle des Kreiselrechen, vorzugs­ weise einer Anlenkstelle an einer zur Schutzvorrichtung gehörenden Rahmenbaugruppe erstreckt. Dabei ist ein Dämpfungselement und ein beispielsweise aus zwei Zugfe­ dern gebildeter Kraftspeicher an einer Zug/Druckstange angebracht, wobei sich deren Länge innerhalb verstell­ barer Grenzen selbsttätig in Abhängigkeit der wirksamen Zug- oder Druckkräfte ändern kann. Als Dämpfungselement ist hierbei eine Anordnung von Bremsklötzen vorgesehen, welche ortsfest mit einem Außenrohr der Zug/Druckstange verbunden ist und auf ein Innenrohr der Zug/Druckstange eine Bremskraft ausübt, die der vorgesehenen Längenände­ rung der Zug/Druckstange entgegenwirkt. Zur Anpassung an unterschiedliche Arbeits- und Betriebsverhältnisse kann die Größe der Bremskraft verstellt werden, vorzugs­ Weise durch eine Veränderung der Andruckkraft der Brems­ klötze.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist es ebenso denk­ bar, daß die ein Dämpfungselement und einen Kraft­ speicher umfassende Kompaktbaugruppe als eine handelsüb­ liche Gasfeder ausgeführt ist.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann es vorge­ sehen sein, das Dämpfungselement und den Kraftspeicher als von einander unabhängige Bauteile auszuführen. Die­ se Ausführungsform eignet sich insbesondere für Heuwer­ bungsmaschinen mit einer nicht veränderlichen Arbeits­ breite. Dabei ist es denkbar, das Dämpfungselement wie­ derum aus Bremsklötzen zu bilden, welche auf einen um die zumindest in etwa horizontal und quer zur Fahrt- und Arbeitsrichtung gerichtete Achse drehbaren Ab­ schnitt des Tragarmes einwirkt, an dem der Kreiselre­ chen gehaltert ist. In einer konstruktiv einfachen und daher kostengünstigen Bauform kann dies ein in einem Au­ ßenrohr gelagertes Innenrohr sein, auf das ein der Schwenkbewegung des Kreiselrechens entgegen gerichtetes Bremsmoment aufbringbar ist. Selbstverständlich ist auch hier eine Veränderung der Größe des Bremsmomentes bzw. der Andruckkraft der Bremsklötze an das Innenrohr möglich.
Eine detaillierte Beschreibung des Gegenstandes der Er­ findung erfolgt nun anhand eines Ausführungsbeispieles. In der Zeichnung stellt im einzelnen dar:
Fig. 1 eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Heuwerbungsmaschine;
Fig. 2 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Heuwerbungsmaschine;
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung einer aus einem Dämpfungselement und einem Kraft­ speicher gebildeten Kompaktbaugruppe in einer Ansicht gemäß Fig. 2;
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung einer aus einem Dämpfungselement und einem Kraft­ speicher gebildeten Kompaktbaugruppe in einer Ansicht gemäß Fig. 1;
Fig. 5 eine teilweise abgebrochene perspekti­ vische Darstellung einer weiteren Ausfüh­ rungsform eines Kreiselrechens und des­ sen Anbringung an einem Tragarm einer Heuwerbungsmaschine nach der Erfindung;
Fig. 6 eine Ansicht von oben des in Fig. 5 veran­ schaulichten Tragarmes mit im Schnitt (Ausbruch) dargestellten Dämpfungselemen­ ten;
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, besteht die Heuwer­ bungsmaschine 1 aus einem Maschinenrahmen 2, der an sei­ nem in Bezug zur Fahrt- und Arbeitsrichtung F vorderen Ende über einen Anbaubock 3 an eine nicht dargestellte landwirtschaftliche Zug- und Antriebsmaschine ange­ koppelt werden kann und sich an seinem hinteren Ende über ein Fahrgestell mit Laufräder 4, 5 gegenüber dem Erdboden abstützt. Beidseitig vom Maschinenrahmen 2 der Heuwerbungsmaschine 1 sind Kreiselrechen 6, 7 schwenkbe­ weglich um in Fahrt- und Fahrtrichtung F gerichtete Ach­ sen 8, 9 und um zumindest in etwa horizontal und quer zur Fahrtrichtung F ausgerichtete Achsen 10, 11 an Trag­ armen 12, 13 gehaltert, die aus einer in etwa horizontal ausgerichteten Arbeits- und Betriebsstellung in eine in etwa vertikal ausgerichtete Transportstellung und zu­ rück überführbar sind. Diese Überführung erfolgt vor­ zugsweise über Kolben-Zylinder-Anordnungen 14, 15, die von der Hydraulikanlage der landwirtschaftlichen Zug- und Antriebsmaschine aus mit Druckmittel beaufschlagt werden können.
Die Kreiselrechen 6, 7 bestehen im wesentlichen aus je­ weils einem Kreiselgehäuse 16, 17, in dem in nicht näher dargestellter Art und Weise ein Kreiselgetriebe mit ei­ ner Steuerkurve untergebracht ist. Am Umfang eines je­ den Kreiselgehäuses 16, 17 gleichmäßig verteilt ange­ bracht befinden sich mit Zinken 18 besetzte Zinkenarme 19, die die Arbeitswerkzeuge der Kreiselrechen 6, 7 bil­ den und um vertikale Achsen 20, 21 umlaufend antreibbar sind. Der Antrieb der Kreiselrechen 6, 7 erfolgt über Ge­ lenkwellen oder dgl. Antriebsmittel von der land­ wirtschaftlichen Zug- und Antriebsmaschine aus. Für den Gegenstand der Erfindung ist es unbedeutend, ob die Kreiselrechen 6, 7 mit zueinander gerichteter Drehrich­ tung oder entgegengesetzter Drehrichtung angetrieben werden. Unterhalb der Kreiselrechen 6, 7 sind Stützräder 22 angeordnet, die der Abstützung der Kreiselrechen 6, 7 in der Arbeits- und Betriebsstellung gegenüber dem Erd­ boden dienen und sich der Fahrt- und Arbeitsrichtung F der Heuwerbungsmaschine 1 selbsttätig anpassen. Um eine gute Bodenanpassung zu erreichen, ist ein Stützrad 22 im vorderen Bereich des Kreiselrechens 6, 7 angeordnet, während zwei weitere Stützräder sich im hinteren Be­ reich des Kreiselrechens 6, 7 befinden. Bei der Anord­ nung der Stützräder 22 unter dem Kreiselrechen 6, 7 kön­ nen der Erfindung aber auch noch andere Ausführungs­ formen zugrunde gelegt werden. So ist es ebenso denk­ bar, daß sowohl im vorderen als auch im hinteren Be­ reich des Kreiselrechens 6, 7 jeweils zwei Stützräder 22 angebracht sind.
Wie weiterhin aus den Fig. 1 und 2 zu erkennen ist, er­ streckt sich zwischen einer Anlenkstelle 23, 24 am Trag­ arm 12, 13 und einer Anlenkstelle 25, 26 des Kreisel­ rechens 6, 7 eine ein Dämpfungselement 27 und einen Kraftspeicher 28 umfaßende Kompaktbaugruppe 29, über die die Schwenkbewegung der Kreiselrechen 6, 7 um die zu­ mindest in etwa horizontal und quer zur Fahrt- und Ar­ beitsrichtung F ausgerichtete Achse 10, 11 derartig ge­ steuert werden kann, daß eine exakte Führung der vorde­ ren und hinteren Stützräder 22 der Kreiselrechen 6, 7 auf der Bodenoberfläche auch bei Bodenwellen oder dgl. Bodenunebenheiten und hohen Arbeitsgeschwindigkeiten der Heuwerbungsmaschine erreichbar ist. Zu diesem Zweck sind die Anlenkstellen 23, 24, 25, 26 so gewählt, daß durch die ein Dämpfungselement 27 und einen Kraft­ speicher 28 beinhaltende Kompaktbaugruppe 29 ein der Schwenkbewegung des Kreiselrechen 6, 7 um die zumindest in etwa horizontal und quer zur Fahrt- und Arbeitsrich­ tung F gerichtete Achse 10, 11 entgegen gerichtetes Mo­ ment auf die Kreiselrechen 6, 7 einwirkt. Dadurch wird ein, beispielsweise beim schnellen Überfahren einer Bo­ denwelle entstehendes Schwungmoment in seiner Größe be­ grenzt bzw. sogar vollständig abgebaut.
In den Fig. 3 und 4 ist eine ein Dämpfungselement 27 und einen Kraftspeicher 28 umfaßende Kompaktbaugruppe 29 näher veranschaulicht. Wie aus diesen Figuren hervor­ geht, besteht eine Kompaktbaugruppe 29 im wesentlichen aus einer Zug/Druckstange 30, die aus einem Außenrohr 31 und einem in dieses Außenrohr 31 teleskopisch ein­ schiebbar ausgebildeten Innenrohr 32 besteht. Zwischen zwei Stegblechen 33 des Außenrohres 31 und einem ring­ förmigen Steg 34 am Innenrohr 32 erstrecken sich zwei parallel zueinander angeordnete Zugfedern 35. Diese Zug­ federn 35 stellen eine Ausführungsform des Kraft­ speichers 28 dar. An dem ringförmigen Steg 34 ist zur Aufhängung der Zugfedern 35 eine Ösenschraube 36 vorge­ sehen, über die die Federkraft verändert werden kann. Zur Begrenzung der minimalen Länge L der Zug/Druckstan­ ge 30 ist auf dem Innenrohr 32 ein Anschlag 37 ange­ bracht, der sich im ineinander geschobenen Zustand der Zug/Druckstange 30 an einer mit den Stegblechen 33 ver­ schweißten Anschlaglasche 38 abstützt. Zur Festlegung der maximalen Länge L der Zug/Druckstange 30 ist eine Zugstange 39 vorgesehen, welche einenends über zwei Mut­ tern 40 verstellbar an dem ringförmigen Steg 34 des In­ nenrohres 32 gehaltert ist, eine Bohrung der Anschlagla­ sche 38 durchsetzt und anderenends mit einem Anschlag 41 versehen ist. Das Dämpfungselement 27 besteht aus zwei Bremsklötzen 42, die über Schraubverbindungen 43 mit den Stegblechen 33 des Außenrohres 31 verbunden sind und auf das Innenrohr 32 bei jeder Änderung der Länge L eine Bremskraft ausüben. Um eine Veränderung der Bremskraft zu ermöglichen, sind den Schraubverbin­ dungen 43 Druckfedern 44 zugeordnet, so daß durch eine Veränderung des Abstandes zwischen einem Schraubenkopf und einer Mutter der Schraubverbindung 43 eine Änderung der Anpreßkraft der Bremsklötze 42 an das Innenrohr 32 herbeigeführt werden kann.
In den Fig. 5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbei­ spiel der Erfindung näher veranschaulicht. Hier ist es vorgesehen, die Dämpfungselemente 27.1 sowie einen Kraftspeicher 28.1 als voneinander unabhängige Bauteile auszuführen, wobei das Dämpfungselement 27.1 im wesent­ lichen aus einem Bremsklotz 45 gebildet ist, der in ei­ ner mit einem Außenrohr 46 des Tragarmes 12, 13 ver­ schweißten Führungshülse 47 untergebracht ist. Durch die Federkraft einer Druckfeder 48, welche sich an ei­ ner Anlagefläche einer mit der Führungshülse 47 ver­ schraubten Verschlußschraube 49 abstützt, wird der Bremsklotz 45 gegen die Oberfläche eines um die zu­ mindest in etwa horizontal und quer zur Fahrt- und Ar­ beitsrichtung F ausgerichtete Achse 10, 11 drehbar ange­ brachten, einen Kreiselrechen 6, 7 halternden Abschnit­ tes 50, 51, insbesondere eines drehbar gelagerten Innen­ rohres 52 des Tragarmes 12, 13 gedrückt und erzeugt da­ durch ein der Schwenkbewegung des Kreiselrechen 6, 7 um die Achse 10, 11 entgegen wirkendes Moment. Die Größe der Andruckkraft des Bremsklotzes 45 kann beispielswei­ se durch ein Einlegen oder Entfernen von Unterlegschei­ ben zwischen der Druckfeder 48 und der Verschlußschrau­ be 49 verändert werden. Zur Einstellung der Stützkräfte der Stützräder 22 der Kreiselrechen 6, 7 im Stillstand der Heuwerbungsmaschine 1 kann ein Kraftspeicher 28.1 vorgesehen sein, der sich zwischen einer Anlenkstelle am Tragarm 12, 13 und einer Anlenkstelle an einer Rahmen­ baugruppe (Schutzbaugruppe) 53 des Kreiselrechens 6, 7 erstreckt und den Verbindungsbereich zwischen dem Trag­ arm 12, 13 und dem Kreiselrechen 6, 7 übergreift. Zur Be­ grenzung des Schwenkwinkels der Kreiselrechen 6, 7 um die Achse 10, 11 sind eine Haltelasche 54 und eine Füh­ rungslasche 55 mit einer Langlochführung 56 vorgesehen, in der ein über eine Schraubverbindung 58 mit der Halte­ lasche 54 verbundener Führungsbolzen 57 beweglich ge­ führt ist.
Obwohl in den Zeichnungen und in der Beschreibung bevor­ zugte Ausführungsformen offenbart und beschrieben wur­ den, sind durchaus noch weitere Modifikationen und Aus­ führungen denkbar. So ist es beispielsweise ebenso vor­ stellbar, ohne dabei jedoch den Rahmen der Erfindung zu verlassen, die Schwenkbewegung der Kreiselrechen über Dämpfungselemente 27.1 am Tragarm 12, 13 zu steuern und eine Anpassung der Stützkräfte der Stützräder 22 (Still­ stand) durch eine Verlagerung des Schwerpunktes der Kreiselrechen in oder entgegen der Fahrt- und Arbeits­ richtung F einzuleiten.

Claims (16)

1. Heuwerbungsmaschine, insbesondere Schwadmaschine, zum Schwaden von landwirtschaftlichem Erntegut mit zumindest zwei, um in etwa vertikale Achsen (20,21) umlaufend angetriebenen, mit Zinken (18) bestückte Zinkenarme (19) aufweisenden und über schwenkbare Tragarme (12, 13) an einem Maschinenrahmen (2) ange­ lenkten Kreiselrechen (6, 7) oder dgl. Rechelemente, welche um eine in Fahrt- und Arbeitrichtung (F) ge­ richtete Achse (8, 9) sowie um eine weitere, zu­ mindest in etwa horizontal und quer zur Fahrt- und Arbeitsrichtung (P') ausgerichtete Achse (10, 11) schwenkbeweglich am äußeren Ende der Tragarme (12, 13) gehaltert sind und sich in der Arbeits- und Betriebsstellung über vordere und hintere Stützrä­ der (22) gegenüber dem Erdboden abstützen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegung der Kreisel­ rechen (6, 7) um die zumindest in etwa horizontal und quer zur Fahrt- und Arbeitsrichtung (F) ausge­ richtete Achse (10, 11) und damit die Größe der Stützkräfte der Stützräder (22) im Fahrzustand durch ein Dämpfungselement (27, 27.1) steuerbar aus­ gebildet ist.
2. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß durch das Dämpfungselement (27, 27.1) ein der Schwenkbewegung der Kreiselrechens (6, 7) um die zumindest in etwa horizontal und quer zur Fahrt- und Arbeitsrichtung (F) gerichtete Achse (10, 11) entgegen gerichtetes Moment aufbringbar ist.
3. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Dämpfungselement (27, 27.1) ein der Schwenkbewegung des Kreisel­ rechens (6, 7) um die zumindest in etwa horizontal und quer zur Fahrt- und Arbeitsrichtung (F) ge­ richtete Achse (10, 11) entgegen gerichtetes, in sei­ ner Größe einstellbares Moment aufbringbar ist.
4. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerung der Schwenkbewegung der Kreiselrechen (6, 7) um die zu­ mindest in etwa horizontal und quer zur Fahrt- und Arbeitsrichtung (F) ausgerichtete Achse (10, 11) und damit der Größe der Stützkräfte der Stützräder (22) durch das Dämpfungselement (27, 27.1) in Zusammenwir­ kung mit einem Kraftspeicher (28, 28.1) erfolgt.
5. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dämpfungselement (27) und ein Kraftspeicher (28) eine Kompaktbaugrup­ pe (29) bilden.
6. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Kompaktbaugruppe (29) eine Zug/Druckstange (30) umfaßt, an der ein Dämpfungs­ element (27) und ein Kraftspeicher (28) angebracht sind.
7. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Länge der Zug/Druck­ stange (30) innerhalb vorgebbarer Grenzen selbst­ tätig ändern kann.
8. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungselement (27) aus Bremsklötzen (42) besteht, die ortsfest mit einem Außenrohr (31) der Zug/Druckstange (30) verbunden sind und auf ein Innenrohr (32) der Zug/Druckstange (30) eine einer Längenänderung der Zug/Druckstange (30) entgegen wirkende Bremskraft ausüben.
9. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Größe der Bremskraft der Brems­ klötze (42) verstellbar ist.
10. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kraftspeicher (28) aus zwei parallel zueinander angeordneten Zug­ federn (35) besteht.
11. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Kompaktbaugruppe (29) als Gasfe­ der ausgeführt ist.
12. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompaktbaugrup­ pe (29) zwischen einer Anlenkstelle (23, 24) des Tragarmes (12, 13) und einer Anlenkstelle (25, 26) des Kreiselrechens (6, 7) in einem Wirkabstand zu der zumindest in etwa horizontal und quer zur Fahrt- und Arbeitsrichtung (F) ausgerichteten Achse (10, 11) angeordnet ist.
13. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungselement (27.1) und der Kraftspeicher (28.1) als voneinander unabhängige Bauteile ausgeführt sind.
14. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 13, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Dämpfungselement (27.1) aus einem Bremsklotz (45) gebildet ist, der auf einen um die zumindest in etwa horizontal und quer zur Fahrt- und Arbeitsrichtung (F) gerichtete Achse (10, 11) drehbar am Tragarm (12, 13) angebrachten, den Kreiselrechen (6, 7) halternden Abschnitt (50, 51) einwirkt.
15. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 13 und 14, da­ durch gekennzeichnet, daß durch die Bremsklötze (45) ein der Schwenkbewegung des Kreiselrechens (6, 7) entgegen gerichtetes Moment auf ein drehbar gelagertes Innenrohr (52) des Tragarmes (12, 13) der Kreiselrechen (6, 7) aufbringbar ist.
16. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Brems­ kraft der Bremsklötze (45) verstellbar ist.
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