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Die
vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen eine Fahrzeug-Klimaanlage
und insbesondere eine Klimatisierungseinheit der Fahrzeug-Klimaanlage,
bei der ein Heizzwecken dienender Wärmetauscher in einer im Wesentlichen
horizontalen Richtung angeordnet ist und Luft, die mittels eines
Gebläses
geblasen wird, durch den Heizzwecken dienenden Wärmetauscher hindurch in einer
im Wesentlichen vertikalen Richtung strömt.
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US 5 755 107 A offenbart
eine Fahrzeug-Klimaanlage, die eine Klimatisierungseinheit aufweist, die
in dem Fahrgastraum eines Fahrzeugs angeordnet ist. Bei der Klimatisierungseinheit
ist ein Kühlzwecken
dienender Wärmetauscher
(Verdampfer) in einer im Wesentlichen horizontalen Richtung angeordnet,
und ist ein Heizzwecken dienender Wärmetauscher (Heizkern) in einer
im Wesentlichen horizontalen Richtung an der oberen Seite des Kühlzwecken dienenden
Wärmetauschers
angeordnet. An einer Seite der Klimatisierungseinheit ist ein Gebläse in der Breitenrichtung
des Fahrzeugs angeordnet. Als eine Folge ist die Größe der Klimatisierungseinheit
verkleinert.
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Bei
der Klimatisierungseinheit strömt
Luft, die mittels des Gebläses
geblasen wird, in einen Raum unter dem Kühlzwecken dienenden Wärmetauscher
in der im Wesentlichen horizontalen Richtung (d.h. in der Breitenrichtung
des Fahrzeugs) ein. Dann verändert
die Luft die Strömungsrichtung
in dem Raum, und strömt
sie durch den Kühlzwecken dienenden
Wärmetauscher
und den Heizzwecken dienenden Wärmetauscher
hindurch nach oben. Nachdem die Temperatur der Luft auf einen vorbestimmten
Wert durch das Kühlen
und das Heizen mittels des Kühlzwecken
dienenden und des Heizzwecken dienenden Wärmetauschers eingestellt worden ist,
wird die Luft in den Fahrgastraum eingeblasen.
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Bei
der Klimaanlage muss kein Luftkanal an der vorderen oder der hinteren
Seite der Klimatisierungseinheit angeordnet sein, wodurch die Größe der Klimatisierungseinheit
in der Richtung des Fahrzeugs von vorn nach hinten verkleinert wird.
Da sowohl der Kühlzwecken
dienende als auch der Heizzwecken dienende Wärmetauscher in der im Wesentlichen
horizontalen Richtung angeordnet sind, ist ferner die Größe der Klimatisierungseinheit
in der Richtung des Fahrzeugs von oben nach unten ebenfalls verkleinert.
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Jedoch
sind bei der oben angegebenen Klimatisierungseinheit Fußraum-Kanäle, durch
die hindurch Luft in Richtung zu dem Fußraum-Bereichen der Fahrgäste in dem
Fahrgastraum geblasen wird, sowohl an der rechten als auch an der
linken Seitenfläche
eines Gehäuses
der Klimatisierungseinheit angeordnet, so dass Luft in Richtung
zu den Fußbereichen
sowohl des Fahrers als auch des Beifahrers geblasen wird. Daher
ist die Größe der Klimatisierungseinheit
um die Größe des rechten
und des linken Fußraum-Kanals
in der Breitenrichtung des Fahrzeugs vergrößert. Als eine Folge ist der
Raum zur Aufnahme der Fußbereiche
des Fahrers und des Beifahrers (nachfolgend bezeichnet als Fußraum-Aufnahmeraum)
in dem Fahrgastraum um die Fußraum-Kanäle verkleinert.
Insbesondere wird es in dem Fußraum-Aufnahmeraum
des Fahrers schwierig, sowohl den Raum für die Unterbringung der Betätigungspedale,
beispielsweise des Gaspedal und des Bremspedals, und einen Raum
zur Aufnahme der Klimatisierungseinheit zu gewährleisten.
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JP 9-188 123 A offenbart
ebenfalls eine Fahrzeug-Klimaanlage, die eine Klimatisierungseinheit
aufweist, bei der ein Wärmetauscher
in einer im Wesentlichen horizontalen Richtung angeordnet ist. Da
jedoch eine Gebläseeinheit
an der bezogen auf das Fahrzeug vordere Seite eines Gehäuses der
Klimatisierungseinheit angeordnet ist, ist die Größe der Klimaanlage
in der Richtung des Fahrzeugs von vorn nach hinten vergrößert. Als
eine Folge wird es schwierig, diese Klimaanlage an, dem Armaturenbrett
in dem Fahrgastraum anzubringen.
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Des
Weiteren ist er bei der Klimaanlage eine Fußraum-Öffnung an einem bezogen auf
das Fahrzeug hinteren Bereich des Gehäuses angeordnet, und wird Luft
in Richtung zu einem Fußraum-Bereich eines
Fahrgastes hin durch die Fußraum-Öffnung hindurch bei der Fußraum-Betriebsart
geblasen. Im allgemeinen muss Warmluft insbesondere zu einem Bereich
von dem Knöchel
bis zur Fußspitze
des Fußbereichs
des Fahrgastes geblasen werden, um das Heizempfinden zu verbessern.
Jedoch ist die Fußraum-Öffnung an
dem bezogen auf das Fahrzeug hinteren Bereich des Gehäuses angeordnet
und weit von der Fußspitze
des Fahrgastes entfernt. Daher ist es schwierig, Warmluft direkt
zu der Fußspitze
des Fahrgastes zu blasen, oder wird ein zusätzlicher langer Fußraum-Kanal,
der sich von deren Fußraum-Öffnung zu
der Fußspitze
des Fahrgastes hin erstreckt, benötigt.
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Ferner
ist sowohl in der
US
5 755 107 A als auch in der
JP 9-188 123 A ein Aufteilungspunkt, an dem
Luft von der Fußraum-Öffnung aus
separat zu der bezogen auf das Fahrzeug linken und der rechten Seite
geblasen wird, an einer luftstromabwärtigen Seite des Heizzwecken
dienenden Wärmetauschers in
der Nähe
des Heizzwecken dienenden Wärmetauschers
angeordnet. Im allgemeinen ist die Temperatur der Luft, die an einer
unmittelbar luftstromabwärtigen
Seite des Heizzwecken dienenden Wärmetauschers strömt, ungleichmäßig. Daher
wird Luft mit einer ungleichmäßigen Temperatur
separat zu der bezogen auf das Fahrzeug rechten und der linken Seite in
Richtung zu den Fußraum-Bereichen
des Fahrers und des Beifahrers geblasen. Als eine Folge unterscheidet
sich die Temperatur der in Richtung zu dem Fußraum-Bereich des Fahrers geblasenen
Luft stark von der Temperatur der in Richtung zu dem Fußraum-Bereich
des Beifahrers geblasenen Luft, wodurch das Heizempfinden verschlechtert
ist.
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FR 2 742 383 A1 beschreibt
eine Klimaanlage, bei welcher der kühlende Wärmetauscher senkrecht angeordnet
ist.
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In
Hinblick auf die vorstehend angegebenen Probleme ist es eine Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, die Anbringbarkeit an einen Fahrzeug
und das Heizempfinden einer Fahrzeug-Klimaanlage zu verbessern,
bei der ein Kühlzwecken
dienender Wärmetauscher
und ein Heizzwecken dienender Wärmetauscher
in einer im Wesentlichen horizontalen Richtung angeordnet sind und
Blasluft durch die Wärmetauscher
hindurch in einer im Wesentlichen vertikalen Richtung strömt.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Klimaanlage mit den in Anspruch 1 genannten
Merkmalen gelöst.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung besitzt eine Klimaanlage für ein Fahrzeug mit einem Fahrgastraum
ein Gehäuse,
einen Kühlzwecken
dienenden Wärmetauscher,
einen Heizzwecken dienenden Wärmetauscher,
ein Temperatur-Einstellelement, eine
Luft-Betriebsart-Schaltklappe und einen Fußraum-Kanal. Dieses Gehäuse bildet
einen Luftdurchtritt, durch den hindurch Luft strömt, und
besitzt, eine Kopfraum-Öffnung,
eine Defroster-Öffnung
und eine Fußraum-Öffnung, durch die hindurch
Luft in den Fahrgastraum eingeblasen wird. Der Kühlzwecken dienende Wärmetauscher
ist in einer im Wesentlichen horizontalen Richtung in dem Gehäuse zum Kühlen von
Luft angeordnet. Der Heizzwecken dienende Wärmetauscher ist in einer im
Wesentlichen horizontalen Richtung in dem Gehäuse an der oberen Seite des
Kühlzwecken
dienenden Wärmetauschers und
an der unteren Seite der Kopfraum-, der Defroster- und der Fußraum-Öffnung zum
Aufheizen von Luft angeordnet. Das Temperatur-Einstellelement stellt
die Temperatur der in den Fahrgastraum eingeblasenen Luft durch
Einstellen der Menge der Luft ein, die mittels des Heizzwecken dienenden Wärmetauschers
aufgeheizt wird. Die Luft-Betriebsart-Schaltklappe öffnet und
schließt
die Kopfraum-, die Defroster- und die Fußraum-Öffnung. Der Fußraum-Kanal ist an der
bezogen auf das Fahrzeug vorderen Seite des Gehäuses derart angeordnet, dass er
mit der Fußraum-Öffnung in
Verbindung steht und sich von einem oberen Bereich des Gehäuses aus
zu einem unteren Bereich des Gehäuses
hin nach unten erstreckt. Des Weiteren besitzt der Fußraum-Kanal einen
Fußraum-Auslass,
durch den hindurch Luft in Richtung zu dem Fußraum-Bereich eines Fahrgastes, der auf einem
Vordersitz in dem Fahrgastraum sitzt, an dem unteren Bereich desselben
geblasen wird. Luft, die an der oberen Seite des Heizzwecken dienenden
Wärmetauschers
in dem Gehäuse
strömt, wird
in den Fußraum-Kanal
durch die Fußraum-Öffnung hindurch
bei der Fußraum-Betriebsart
eingeblasen wird, bei der die Fußraum-Öffnung durch die Luft-Betriebsart-Schaltklappe geöffnet ist.
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Da
der Fußraum-Kanal
an der bezogen auf das Fahrzeug vorderen Seite des Gehäuses angeordnet
ist, ist die Größe der Klimaanlage
in der Fahrzeug-Breitenrichtung
nicht durch den Fußraum-Kanal
vergrößert. Daher
gibt es keine Beschränkung dahingehend,
dass der Fußraum-Aufnahmeraum des
Fahrers und des Beifahrers in dem Fahrgastraum durch die Klimaanlage
verkleinert ist. Somit ist die Klimaanlage in wirkungsvoller Weise
an dem Fahrzeug eingebaut. Da ferner der Fußraum-Auslass an dem unteren
Bereich des Fußraum-Kanals
angeordnet ist, wird Luft direkt zu der Fußspitze des Fahrgastes geblasen,
die sich unter dem Armaturenbrett an der bezogen auf das Fahrzeug
vorderen Seite befindet. Als eine Folge wird das Heizempfinden verbessert,
ohne einen zusätzlichen
langen Fußraum-Kanal
vorzusehen, der sich von einem bezogen auf das Fahrzeug hinteren
Bereich des Gehäuses
aus zu einem bezogen auf das Fahrzeug vorderen Bereich des Gehäuses hin
erstreckt.
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In
bevorzugter Weise ist das Gehäuse
im Wesentlichen im Zentrum des Armaturenbretts in dem Fahrgastraum
in der Fahrzeug-Breitenrichtung angeordnet, und ist eine Gebläseeinheit
zum Blasen von Luft in Richtung zu dem Gehäuse hin an der Seite eines
Vordersitz-Fahrgastes angeordnet, dies derart, dass sie von dem
Gehäuse
aus in der Fahrzeug-Breitenrichtung versetzt ist. Als eine Folge
ist die Größe der Klimaanlage
in der Richtung bezogen auf das Fahrzeug von vorn nach hinten verkleinert, und
ist die Klimaanlage in noch wirksamerer Weise an dem Fahrzeug eingebaut.
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In
noch mehrbevorzugter Weise besitzt der Fußraum-Auslass einen ersten
und einen zweiten Fußraum-Auslassbereich,
die an der rechten bzw. der linken Seitenwand des Fußraum-Kanals
angeordnet sind, die in der Fahrzeug-Breitenrichtung einander zugewandt
sind. Warmluft von der Fußraum-Öffnung strömt durch
den Fußraum-Kanal
hindurch und wird dann zu der bezogen auf das Fahrzeug rechten und
der linken Seite hin durch den ersten und den zweiten Fußraum-Auslassbereich
hindurch aufgeteilt. Daher wird die Warmluft gut gemischt, bevor
sie zu der bezogen auf das Fahrzeug rechten und der linken Seite
hin aufgeteilt wird. Als eine Folge ist die Differenz zwischen der
Temperatur der in Richtung zu dem Fahrer hin geblasenen Luft und
der Temperatur der in Richtung zu dem Beifahrer hin geblasenen Luft
verkleinert, wodurch das Heizempfinden weiter verbessert ist.
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Diese
und weitere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben
sich leichter auf Grund eines besseren Verständnisses der bevorzugten Ausführungsformen,
die nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben
werden, in denen zeigen:
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1 eine
schematische Schnittansicht mit der Darstellung einer Klimatisierungseinheit
einer Fahrzeug-Klimaanlage gemäß einer
ersten bevorzugten Ausführungsform;
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2 eine
Draufsicht aus der Richtung des Pfeils II in 1;
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3 eine
Ansicht von unten aus der Richtung des Pfeils 111 in 1;
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4 ein
Diagramm mit der Darstellung der Beziehung zwischen dem Öffnungsgrad
einer Luftmisch-Klappe und der Temperatur (Tfp, Tfd, Tdp und Tdd)
der Luft, die von einer Fußraum-
oder Defroster-Öffnung aus
geblasen wird, gemäß der ersten Ausführungsform;
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5 eine
schematische Schnittansicht mit der Darstellung einer Klimatisierungseinheit
einer Fahrzeug-Klimaanlage gemäß einer
zweiten bevorzugten Ausführungsform;
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6 eine
auseinandergezogene perspektivische Ansicht mit der Darstellung
der Klimatisierungseinheit gemäß der zweiten
Ausführungsform.
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Nachfolgend
werden bevorzugte Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben.
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Eine
erste bevorzugte Ausführungsform
wird nachfolgend unter Bezugnahme auf 1–4 beschrieben.
Bei der ersten Ausführungsform
ist eine Fahrzeug-Klimaanlage
in einem Fahrzeug mit Rechtssteuerung derart eingebaut, dass sie
den Anordnungsrichtungen entspricht, die mit den Pfeilen oben – unten,
vorn – hinten
und rechts – links
in 1 und 2 bezeichnet sind. Wie in 2 dargestellt ist,
besitzt die Klimaanlage eine Gebläseeinheit 1 und eine
Klimatisierungseinheit 2, und ist sie in der Nähe des Armaturenbretts
an der Vorderseite des Fahrgastraums des Fahrzeugs angeordnet. Die
Klimatisierungseinheit 2 ist im Wesentlichen am Zentrum des
Armaturenbretts in der Fahrzeug-Breitenrichtung (d.h. in der Richtung
bezogen auf das Fahrzeug von rechts nach links bzw. von links nach
rechts) angeordnet. Die Gebläseeinheit 1 ist
in dem Fahrgastraum auf der Beifahrerseite derart angeordnet, dass
sie gegenüber
der Klimatisierungseinheit 2 in der Fahrzeug-Breitenrichtung
versetzt ist. Bei der ersten Ausführungsform ist die Gebläseeinheit 1 an
der bezogen auf das Fahrzeug linken Seite der Klimatisierungseinheit 2 angeordnet,
wie in 2 dargestellt ist.
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De
Gebläseeinheit 1 weist
einen gut bekanntes Gebläse
(nicht dargestellt) und einen gut bekannten Innenluft/Außenluft-Schaltkasten
(nicht dargestellt) auf. Dieser Innenluft/Außenluft-Schaltkasten ist an
der oberen Seite des Gebläses
zum schaltbaren Einführen
von Innenluft und Außenluft
angeordnet. Das Gebläse
besitzt einen Zentrifugallüfter
zum Einblasen von Luft, die in dem Innenluft/Außenluft-Schaltkasten eingeführt wird,
in einen Lufteinlass 4 der Klimatisierungseinheit 2 hinein
durch einen Verbindungskanal 3 hindurch.
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Die
Klimatisierungseinheit 2 weist ein Kunststoffgehäuse 5 auf,
das gebildet ist, indem mehrere Gehäusebereiche mit Hilfe von Befestigungsmitteln, beispielsweise
mit Hilfe von Schrauben oder Clipsen, miteinander verbunden werden.
Der Lufteinlass 4 ist an dem unteren Endbereich der Seitenfläche des
Gehäuses 5 auf
der Beifahrerseite in der Fahrzeug-Breitenrichtung angeordnet. In
der Klimatisierungseinheit 2 sind sowohl ein Verdampfer 6 (ein
Kühlzwecken dienender
Wärmetauscher)
eines Kühlzyklus
als auch ein Heizkern 7 (ein Heizzwecken dienender Wärmetauscher)
in einer im Wesentlichen horizontalen Richtung angeordnet. Wie in 1 dargestellt
ist, ist ein Luftdurchtritt 8 unter dem Verdampfer 6 in
dem Gehäuse 5 ausgebildet.
Luft, die mittels der Gebläseeinheit 1 geblasen
wird, strömt
durch den Verbindungskanal 3 hindurch und wird in den Luftdurchtritt 8 durch
den Lufteinlass 4 hindurch eingeführt. In dem Luftdurchtritt 8 strömt die Luft
in einer im Wesentlichen horizontalen Richtung von der bezogen auf
das Fahrzeug linken Seite aus zu der bezogen auf das Fahrzeug rechten
Seite hin, und dann strömt
die Luft durch einen Kernbereich (nicht dargestellt) des Verdampfer 6 hindurch
nach oben.
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Der
Verdampfer 6 ist zu einem dünnen rechteckigen Quader ausgebildet
und besitzt einen Kernbereich, der aus mehreren flachen Röhrchen (nicht dargestellt)
und gewellten Rippen (nicht dargestellt) hergestellt ist, die zwischen
benachbarten Röhrchen angeordnet
und mit diesen verbunden sind. Wenn Luft nach oben durch Öffnungen
hindurchtritt, die zwischen den Röhrchen und den Rippen des Kernbereichs
ausgebildet sind, absorbiert Kühl-
bzw. Kältemittel,
das durch die Röhrchen
strömt,
Wärme aus der
Luft, so dass die Luft gekühlt
wird.
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Der
Heizkern 7 ist ebenfalls zu einem dünnen rechteckigen Quader ausgebildet
und erhitzt Luft unter Verwendung von Heißwasser (Motorkühlwasser)
des Motors des Fahrzeugs. Der Heizkern 7 ist ein Heizkern
mit einer Ein-Weg-Strömung
und weist einen Einlassbehälter 7a,
einen Auslassbehälter 7b und
einen Kernbereich 7c auf, der zwischen dem Einlassbehälter 7a und
dem Auslassbehälter 7 angeordnet
ist. Der Heizkern 7c ist aus mehreren flachen Röhrchen (nicht
dargestellt), durch die hindurch Heißwasser strömt, und aus mehreren gewellten
Rippen (nicht dargestellt) hergestellt, die zwischen benachbarten
Röhrchen
angeordnet und mit diesen verbunden sind. Heißwasser strömt in einer einzigen Richtung
von dem Einlassbehälter 7a aus
zu dem Auslassbehälter 7b hin
durch die Röhrchen
hindurch.
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Wie
in 1 dargestellt ist, ist der Heizkern 7 an
der oberen Seite des Verdampfers 6 in dem Gehäuse 5 etwas
geneigt angeordnet, so dass der Auslassbehälter 7b höher als
wir Einlassbehälter 7a angeordnet
ist. Luft von dem Verdampfer 6 wird mittels des Heizkerns 6 erhitzt
und nach oben abgegeben. Der Heizkern 7 ist im Wesentlichen
im Zentrum des Gehäuses 5 in
der Richtung des Fahrzeugs von vorn nach hinten angeordnet. Des
Weiteren ist ein Bypass-Durchtritt 9,
durch den hindurch Luft im Bypass zu dem Heizkern 7 strömt, in dem
Gehäuse 5 an
der bezogen auf das Fahrzeug hinteren Seite des Heizkerns 7 ausgebildet.
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Eine
Luftmisch-Klappe 10 ist mittels einer Drehwelle 11 in
dem Gehäuse 5 zwischen
dem Verdampfer 6 und dem Heizkern 7 drehbar gehalten bzw.
gelagert.
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Die
Luftmisch-Klappe 10 stellt das Verhältnis der Menge der Luft (Warmluft),
die durch den Heizkern 7 hindurch strömt, und der Menge der Luft
(Kühlluft),
die durch den Bypass-Durchtritt 9 hindurch strömt, ein,
um die Temperatur der in den Fahrgastraum eingeblasenen Luft zu
regeln. D.h., bei der ersten Ausführungsform wird die Temperatur
der in dem Fahrgastraum eingeblasenen Luft mittels der Luftmisch-Klappe 10 eingestellt.
Ferner ist, wie in 1 dargestellt ist, ein Warmluft-Durchtritt 12,
durch den hindurch Warmluft "a", die von dem Heizkern 7 abgegeben
wird, strömt,
mittels eines Wandbereichs 13 des Gehäuses 5 an der oberen
Seite des Heizkerns 7 ausgebildet. Die Warmluft "a" von dem Warmluft-Durchtritt 12 und Kühlluft "b" von dem Bypass-Durchtritt 9 werden
in einem Luftmisch-Durchtritt 14 gemischt, so dass die
gemischte Luft eine vorbestimmte Temperatur besitzt.
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Wie
in 1 dargestellt ist, ist eine Kopfraum-Öffnung 15 in
einem bezogen auf das Fahrzeug hinteren Bereich der oberen Oberfläche des Gehäuses 5 ausgebildet.
Die Kopfraum-Öffnung 15 steht
mit einem Kopfraum-Auslass (nicht dargestellt) in Verbindung, durch
den hindurch Luft in Richtung zu dem Kopfbereich des Fahrgastes
geblasen wird. Eine Defroster-Öffnung 16 ist
in der oberen Oberfläche
des Gehäuses 5 an
einer bezogen auf das Fahrzeug vorderen Seite der Kopfraum-Öffnung 15 ausgebildet.
Die Defroster-Öffnung 16 steht
mit einem Defroster-Auslass (nicht dargestellt) in Verbindung, durch
den hindurch Luft in Richtung zu der Innenfläche der Windschutzscheibe des
Fahrzeugs geblasen wird. Des Weiteren ist eine Fußraum-Öffnung 17 unmittelbar
unter der Defroster-Öffnung 16 in
dem Gehäuse 5 ausgebildet.
Luft wird in einen Fußraum-Durchtritt 18 durch
die Fußraum-Öffnung 17 hindurch
eingeführt.
Der Fußraum-Durchtritt 18 ist
so ausgebildet, dass er sich von einem Punkt unmittelbar unter der
Defroster-Öffnung 16 aus
um eine kleine Strecke nach vorn erstreckt und dann nach unten erstreckt.
Das Gehäuse 5 besitzt
einen Wandbereich 5a, der an der bezogen auf das Fahrzeug
vorderen Seite des Heizkerns 7 angeordnet ist. Der Fußraum-Durchtritt 18 erstreckt
sich nach unten entlang des Wandbereichs 5a von einem oberen
Bereich des Gehäuses 5 an
dem vorderen Bereich des Gehäuses 5.
Bei der ersten Ausführungsform
ist der Heizkern 7 zwischen dem Fußraum-Durchtritt 18 und
dem Bypass-Durchtritt 9 in der Richtung des Fahrzeugs von vorn
nach hinten angeordnet.
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Unter
weiterer Bezugnahme auf 1 sind eine erste und eine zweite
Luftauslass-Betriebsart-Schaltklappe 19, 20 unmittelbar
unter der Kopfraum- und der Defroster-Öffnung 15, 16 in
dem Gehäuse 5 angeordnet
und durch Drehwellen 21 bzw. 22 drehbar gehalten
bzw. gelagert. Die erste Luft-Betriebsart-Schaltklappe 19 öffnet und
schließt
die Kopfraum-Öffnung 15 und
eine Verbindungsöffnung 23,
durch die hindurch der Luftmisch-Durchtritt 14 mit mindestens
einer Öffnung
von Defroster-Öffnung 16 und
Fußraum-Öffnung 17 in
Verbindung steht. Die zweite Luft-Betriebsart-Schaltklappe 20 öffnet und schließt die Defroster-Öffnung 16 und
die Fußraum-Öffnung 17.
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Die
Drehwellen 21, 22 der ersten und der zweiten Luft-Betriebsart-Schaltklappe 19, 20 sind
mit einem Luft-Betriebsart-Betätigungssystem über eine gemeinsame
Hebeleinrichtung (nicht dargestellt) verbunden, so dass die Klappen 19, 20 durch
das Luft-Betriebsart-Betätigungssystem
geöffnet
und geschlossen werden. Die Drehwelle 11 der Luftmisch-Klappe 10 ist
auch mit einem Lufttemperatur-Einstellsystem über die
Hebeleinrichtung verbunden, so dass der Öffnungsgrad der Luftmisch-Klappe 10 mittels
des Lufttemperatur-Einstellsystems eingestellt wird. Das Luft-Betriebsart-Betätigungssystem und
das Lufttemperatur-Einstellsystem können automatisch unter Verwendung
eines Servomotors oder manuell seitens eines Fahrgastes betätigt werden.
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Wie
in 1 dargestellt ist, endet der Fußraum-Durchtritt 18 im
Wesentlichen im Zentrum des Gehäuses 5 in
der bezogen auf das Fahrzeug Richtung von oben nach unten bzw. von
unten nach oben, d.h. an einem Punkt etwas unterhalb des bezogen auf
das Fahrzeug vorderen Endes des Heizkerns 7, und besitzt
er dort ein offenes Ende 18a. Das offene Ende 18a ist
mit dem oberen Ende eines Fußraum-Kanals 24 mit
Hilfe von Befestigungsmitteln, beispielsweise mit Hilfe von Schrauben
oder Clipsen, oder durch elastischen Eingriff verbunden. Der Fußraum-Kanal 24 ist
separat von dem Gehäuse 5 unter Verwendung
von Kunststoff hergestellt und an der unteren Seite des Fußraum-Durchtritts 18 in
der bezogen auf das Fahrzeug Richtung von oben nach unten bzw. von
unten nach oben angeordnet, um mit dem Fußraum-Durchtritt 18 in
Verbindung zu stehen. Der Fußraum-Kanal 24 besitzt
einen ersten und einen zweiten Fußraum-Auslass 25, 26,
durch die in durch Luft in Richtung zu den Fußraum-Bereichen der Fahrgäste auf
den Vordersitzen, d.h. des Fahrers und des Beifahrers, geblasen
wird. Wie in 2 dargestellt ist, ist der erste
und der zweite Fußraum-Auslass 25, 26 sowohl
in der rechten als auch in der linken Seitenwand des Fußraum-Kanals 24 ausgebildet,
so dass Luft in Richtung zu den Fußraum-Bereichen des Fahrers
und des Beifahrers geblasen wird.
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Wie
in 1 dargestellt ist, weist bei der ersten Ausführungsform
der erste Fußraum-Auslass 25 eine
größere Fläche als
der zweite Fußraum-Auslass 26 auf,
und ist er an der oberen Seite des zweiten Fußraum-Auslasses 26 in
der Richtung von oben nach unten bzw. von unten nach oben des Fußraum-Kanals 24 angeordnet.
Des Weiteren ist der zweite Fußraum-Auslass 26 nach
unten geneigt. Als eine Folge wird Warmluft einheitlich in Richtung
zu dem rechten Fußraum
und zu dem linken Fußraum des
Fahrers bzw. des Beifahrers geblasen.
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Des
Weiteren erstreckt sich, wie in 1 dargestellt
ist, der Fußraum-Kanal 24 nach
unten bis zu dem unteren Bereich des Gehäuses 5, und besitzt er
einen gekrümmten
Bereich 24a, der sich entlang der unteren Oberfläche des
Gehäuses 5 in
Richtung zu dem bezogen auf das Fahrzeug hinteren Ende hin erstreckt.
Der Fußraum-Kanal 24 besitzt
ein offenes Ende 24b, das unter dem Gehäuse 5 angeordnet ist und
das im Richtung zu dem bezogen auf das Fahrzeug hinteren Ende hin
geöffnet
ist. Das offene Ende 24b ist mit dem Fußraum-Kanal 27 des
hinteren Sitzes mit Hilfe von Befestigungsmitteln, beispielsweise mit
Hilfe von Schrauben oder Clipsen, oder durch einen elastischen Eingriff
verbunden. Die obere Oberfläche
des Fußraum-Kanals 27 für den hinteren
Sitz ist an der unteren Oberfläche
des Gehäuses 5 mit Hilfe
von Befestigungsmitteln, beispielsweise mit Hilfe von Schrauben
oder Clipsen, oder durch einen elastischen Eingriff angebracht.
Als eine Folge ist das offene Ende 24b des Fußraum-Kanals 24 an
dem Gehäuse 5 entlang
des Fußraum-Kanals 27 für den hinteren
Sitz befestigt.
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Der
Fußraum-Kanal 27 für den hinteren
Sitz ist separat von dem Gehäuse 5 und
dem Fußraum-Kanal 24 unter
Verwendung von Kunststoff hergestellt. Wie in 3 dargestellt
ist, ist der hintere Endbereich des Fußraum-Kanals 27 für den hinteren Sitz
in zwei Kanalbereiche 27a, 27b aufgeteilt. Die Kanalbereiche 27a, 27b erstrecken
sich in die Nähe der
Fußraum-Bereiche
der Fahrgäste,
die auf den hinteren Sitzen in dem Fahrgastraum sitzen, so dass Warmluft
in Richtung zu den Fußbereichen
der Fahrgäste
geblasen wird, die auf den hinteren Sitzen sitzen. In 1 sind
nur der Fußraum-Kanal 24 und
der Fußraum-Kanal 27 für den hinteren
Sitz im Wege einer Ansicht von außen dargestellt, und sind die übrigen Kanäle im Wege
einer Schnittansicht dargestellt.
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Als
nächstes
wird die Arbeitsweise der Klimaanlage gemäß der ersten Ausführungsform
beschrieben. Wenn ein Betätigung-
bzw. Betriebsschalter (nicht dargestellt) der Klimaanlage eingeschaltet ist
und der Lüfter
der Gebläseeinheit 1 in
Betrieb steht, strömt
Innenluft/Außenluft,
die in den Innenluft/Außenluft-Schaltkasten eingesaugt
wird, durch den Verbindungskanal 3 hindurch, und wird diese Luft
in den Luftdurchtritt 8 von dem Lufteinlaß 4 aus eingeführt. D.h.,
Luft strömt
durch den Verbindungskanal 3 in einer im Wesentlichen horizontalen
Richtung von der bezogen auf das Fahrzeug linken Seite aus zu der
bezogen auf das Fahrzeug rechten Seite hin in den Luftdurchtritt 8 ein.
Als nächstes
strömt
die Luft nach oben durch den Verdampfer 6 hindurch, und
wird diese Luft entfeuchtet und gekühlt mittels eines Kälte- bzw.
Kühlmittels,
das durch die Röhrchen des
Heizkerns des Verdampfers 6 strömt. Die gekühlte Luft von dem Verdampfer 6 strömt weiter
nach oben und wird separat in den Heizkern 7 und den Bypass-Durchtritt 9 entsprechend
dem Öffnungsgrad der
Luftmisch-Klappe 10 eingeführt. Die Luft, die in den Heizkern 7 eingeführt wird,
wird zu warmer Luft "a" erhitzt. Die warme
Luft "a" strömt durch
den Warmluft-Durchtritt 12 hindurch und wird mit der kühlen Luft "b" des Bypass-Durchtritts 9 in
dem Luftmisch-Durchtritt 14 auf eine vorbestimmte Temperatur
gemischt. Die Luft, die die vorbestimmte Temperatur aufweist, wird
in den Fahrgastraum durch mindestens eine Öffnung von Kopfraum- , Defroster-
und Fußraum-Öffnung 15–17 eingeblasen,
die durch die erste und die zweite Luft-Betriebsart-Schaltklappe 19, 20 geöffnet werden.
Als eine Folge wird die Luft in dem Fahrgastraum klimatisiert.
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Bei
der Kopfraum-Betriebsart ist die erste Luft-Betriebsart-Schaltklappe 19 zu
einer Position, die mittels einer strichpunktierten Linie mit zwei Punkten
in 1 dargestellt ist, betätigt, um die Verbindungsöffnung 23 vollständig zu
schließen
und die Kopfraum-Öffnung 15 vollständig zu öffnen. Als
eine Folge wird Luft (Kühlluft)
in Richtung zu dem Oberkörperbereich
des Fahrgastes in dem Fahrgastraum durch die Kopfraum-Öffnung 15 hindurch
geblasen.
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Bei
der Doppelstrom-Betriebsart (Bi-Level-Betriebsart) ist die erste
Luft-Betriebsart-Schaltklappe 19 zu einer mittleren Position
betätigt,
um sowohl die Verbindungsöffnung 23 als
auch die Kopfraum-Öffnung 15 zu öffnen. Gleichzeitig
ist die zweite Luft-Betriebsart-Schaltklappe 20 zu einer
Position, die mittels einer gestrichelten Linie in 1 dargestellt
ist, betätigt,
um die Defroster-Öffnung 16 vollständig zu
schließen
und die Fußraum-Öffnung 17 vollständig zu öffnen. Als
eine Folge wird die Luft in Richtung zu dem Oberkörperbereich
und dem Fußbereich
des Fahrgastes in dem Fahrgastraum durch sowohl die Kopfraum- als
auch die Fußraum-Öffnung 15 bzw. 17 hindurch
geblasen.
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Bei
der Fußraum-Betriebsart
ist die erste Luft-Betriebsart-Schaltklappe 19 zu einer
Position, die mittels einer ausgezogenen Linie in 1 dargestellt
ist, betätigt,
um die Verbindungsöffnung 23 vollständig zu öffnen und
um die Kopfraum-Öffnung 15 vollständig zu
schließen.
Gleichzeitig ist die zweite Luft-Betriebsart-Schaltklappe 20 zu
einer Position, die mittels einer ausgezogenen Linie in 1 dargestellt
ist, betätigt,
um die Defroster-Öffnung 16 mit
einem kleinen Grad zu öffnen
und um die Fußraum-Öffnung 17 um
einen großen
Grad zu öffnen.
Als eine Folge wird eine kleine Menge Luft (Warmluft) in Richtung
zu der Innenfläche
der Windschutzscheibe durch die Defroster-Öffnung 16 hindurch
geblasen, während
eine große
Menge Luft (Warmluft) in Richtung zu dem Fußbereich des Fahrgastes durch
die Fußraum-Öffnung 17 hindurch
geblasen wird.
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Gemäß der ersten
Ausführungsform
strömt Warmluft
von der Fußraum-Öffnung 17 aus
durch den Fußraum-Durchtritt 18 und
den Fußraum-Kanal 24 hindurch,
und wird diese Luft in Richtung zu dem Fußbereichen des Fahrers und
des Beifahrers durch die Fußraum-Auslässe 25, 26 hin
geblasen. Da sich der Fußraum-Durchtritt 18 und
deren Fußraum-Kanal 24 an
der bezogen auf das Fahrzeug vorderen Seite des Gehäuses 5 von
dem oberen Bereich des Gehäuses 5 aus
zu dem unteren Bereich des Gehäuses 5 hin
nach unten erstrecken, sind die Fußraum-Auslässe 25, 26 in
der Nähe
der Fußbereiche
des Fahrers und des Beifahrers angeordnet. Daher wird die Warmluft
in dem Fußraum-Kanal 24 direkt
zu den Fußbereichen
des Fahrers und des Beifahrers von den Fußraum-Auslässen 25, 26 aus
geblasen. Der Bereich vom Knöchel
bis zur Fußspitze
des Fußbereichs
des Fahrgastes ist im allgemeinen in einem bezogen auf das Fahrzeug
vorderen Endbereich des Raums unterhalb des Armaturenbretts in dem
Fahrgastraum angeordnet. Gemäß der ersten
Ausführungsform
kann die Warmluft von dem Fußraum-Auslässen 25, 26 direkt
zu dem Bereich von Knöchel
bis Fußspitze
des Fahrgastes geblasen werden, wodurch das Heizempfinden stark
verbessert wird.
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Ferner
ist, wie in 2 dargestellt ist, der Fußraum-Kanal 24 innerhalb
einer Abmessung des Gehäuses 5 in
der Fahrzeug-Breitenrichtung angeordnet. Daher besteht keine Beschränkung dahingehend,
den Fußraum-Aufnahmeraum
des Fahrers und des Beifahrers in dem Fahrgastraum durch den Fußraum-Kanal 24 zu
verkleinern.
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Ferner
sind bei der ersten Ausführungsform der
Fußraum-Kanal 24 und
das Gehäuse 5 separat voneinander
ausgebildet. Daher kann die Klimatisierungseinheit 2, die
das Gehäuse 5 einer
gemeinsamen Spezifikation aufweist, für verschiedene Fahrzeugmodelle
verwendet werden, wenn jede Gestalt des Fußraum-Kanals 24 und
der Fußraum-Auslässe 25, 26 entsprechend
den Eigenschaften jedes Fahrzeugmodells, beispielsweise entsprechend
der Gestalt des Fußraum-Aufnahmeraums
in dem Fahrgastraum, modifiziert wird. Als eine Folge kann ein geeigneter
Luft-Glaszustand von den Fußraum-Auslässen 25, 26 aus
leicht für
jedes Fahrzeugmodell durch Modifizieren nur des Fußraum-Kanals 24 eingestellt werden.
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Ferner
bewegt sich gemäß der ersten
Ausführungsform
Luft von dem Luftmisch-Durchtritt 14 entlang
einer relativ langen Strecke durch den Fußraum-Durchtritt 18 und
den Fußraum-Kanal 24 hindurch,
und wird diese Luft zu der bezogen auf das Fahrzeug rechten und
der linken Seite durch die Fußraum-Auslässe 25, 26 verteilt.
Daher wird sogar dann, wenn die warme Luft "a" und
die kühle
Luft "b" in dem Luftmisch-Durchtritt 14 unzureichend
gemischt werden, die Luft von dem Luftmisch-Durchtritt 14 ausreichend
auf eine gleichmäßige Temperatur gemischt,
während
sie durch den oben genannten verhältnismäßig langen Durchtritt hindurch
strömt. Als
eine Folge ist die Differenz zwischen der Temperatur der Luft, die
in Richtung zu dem Fußbereich
des Fahrers geblasen wird, und der Temperatur der Luft, die in Richtung
zu dem Fußbereich
des Beifahrers geblasen wird, auf einen zulässigen Level herabgesetzt.
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Als
nächstes
wird die Beziehung zwischen dem Öffnungsgrad
der Luftmisch-Klappe 10 und
der Temperatur der Luft, die von den Fußraum-Auslässen 25, 26 und
dem Defroster-Auslass aus zu dem Fahrer und dem Beifahrer bei der
Fußraum-Betriebsart
geblasen wird, untersucht worden. Die Ergebnisse sind in 4 dargestellt.
In 4 ist der Öffnungsgrad
der Luftmisch-Klappe 10 auf der horizontalen Achse aufgetragen,
und ist die Temperatur der Luft auf der vertikalen Achse aufgetragen.
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Tfp
gibt die Temperatur der Luft an, die von den Fußraum-Auslässen 25, 26 aus
zu dem Beifahrer geblasen wird, und Tfd gibt die Temperatur der Luft
an, die von den Fußraum-Auslässen 25, 26 aus zu
dem Fahrer geblasen wird. Tdp gibt die Temperatur der Luft an, die
von dem Defroster-Auslass aus an der Beifahrerseite geblasen wird,
und Tdd gibt die Temperatur der Luft an, die von dem Defroster-Auslass
aus an der Fahrerseite geblasen wird. Wenn die Luftmisch-Klappe 10 zu
der Position betätigt
bzw. bewegt ist, die mittels einer strichpunktierten Linie mit zwei
Punkten in 1 dargestellt ist, um den Bypass-Durchtritt 9 vollständig zu öffnen und
keine Luft in den Heizkern 7 einzuführen, ist der Öffnungsgrad der
Luftmisch-Klappe 10 Null. Wenn die Luftmisch-Klappe 10 zu
der Position betätigt
bzw. bewegt ist, die mittels einer ausgezogenen Linie in 1 dargestellt
ist, um den Bypass-Durchtritt 9 vollständig zu schließen und
die gesamte Luft von dem Verdampfer 6 aus in den Heizkern 7 einzuführen, ist
der Öffnungsgrad
der Luftmisch-Klappe 10.
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Wie
in 4 dargestellt ist, ist die Differenz zwischen
Tfp und Tfd auf maximal 4 Grad verkleinert. Diese Verkleinerung
ist dadurch erreicht, dass die warme Luft zu der bezogen auf das
Fahrzeug rechten und der linken Seite durch die Fußraum-Auslässe 25, 26 hin
aufgeteilt wird, nachdem die warme Luft durch einen verhältnismäßig langen
Durchtritt hindurch, der den Fußraum-Durchtritt 18 und
den Fußraum-Kanal 24 umfasst,
geströmt
ist. Als eine Folge wird keine Luft-Führungseinheit
o. dgl. benötigt,
um die Differenz zwischen Tfp und Tfd zu verkleinern. In 4 betrug
die Gesamtmenge der Luft, die in den Fahrgastraum geblasen wurde,
280 m3/h, und der Abstand L zwischen dem
Zentrum der Fußraum-Öffnung 17 und
dem Fußraum-Auslass 25 in
der Richtung des Fahrzeugs von oben nach unten bzw. von unten nach
oben lag bei 220 mm. Gemäß einer
Untersuchung der Erfinder wird der Abstand L vorzugsweise auf 150
mm oder größer eingestellt,
um die Differenz zwischen Tfp und Tfd ausreichend zu verkleinern.
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Bei
der Fußraum/Defroster-Betriebsart
wird die zweite Luft-Betriebsart-Schaltklappe 20 um einen vorbestimmtes
Ausmaß von
der Position derselben bei der Fußraum-Betriebsart im Uhrzeigersinn
gedreht, um dem Öffnungsgrad
der Defroster-Öffnung 16 zu
vergrößern. Bei
der Fußraum/Defroster-Betriebsart
liegt das Verhältnis
der Menge der warmen Luft, die durch die Defroster-Öffnung 16 strömt, und der
Menge der warmen Luft, die durch die Fußraum-Öffnung 17 strömt, im Wesentlichen
bei 50/50%.
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Bei
der Defroster-Betriebsart wird die zweite Luft-Betriebsart-Schaltklappe 20 um
ein vorbestimmtes Ausmaß von
der Position derselben bei der Fußraum/Defroster-Betriebsart
im Uhrzeigersinn weitergedreht zu einer Position, die mittels einer
strichpunktierten Linie mit zwei Punkten in 1 dargestellt
ist. Als eine Folge öffnet
die Klappe 20 die Defroster-Öffnung 16 vollständig, und
schließt
sie die Fußraum-Öffnung 17 vollständig.
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Nachfolgend
wird eine zweite bevorzugte Ausführungsform
unter Bezugnahme auf 5 und 6 beschrieben.
Bei der zweiten Ausführungsform
sind Bauteile, die im Wesentlichen die gleichen wie solche bei der
ersten Ausführungsform
sind, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und ist auf ihre
Erläuterung
verzichtet.
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Bei
der zweiten Ausführungsform
ist die Klimaanlage in einem Fahrzeug mit Linkssteuerung derart
eingebaut, dass sie den Anordnungsrichtungen entspricht, die mit
den Pfeilen oben – unten,
vorn – hinten
und rechts – links
in 5 und 6 bezeichnet sind. Wie in 5 dargestellt
ist, ist bei der zweiten Ausführungsform
ein Abstand CL von 5–10 mm
zwischen dem Fußraum-Kanal 24 und
der bezogen auf das Fahrzeug vorderen Oberfläche und der unteren Oberfläche des
Gehäuses 5 vorgesehen,
um eine einen Wärmeisolationsraum 28 zu
bilden. Der Fußraum-Kanal 24 ist
ein hohles Rohr mit einem gekrümmten
Bereich 24a und ist im Wege des Glasformens unter Verwendung
von Kunststoff, beispielsweise von Polyethylen, hergestellt. Ferner
ist, wie in 6 dargestellt ist, ein Einsetzloch 30,
durch das hindurch der Heizkern 7 in das Gehäuse 5 eingesetzt wird,
in der rechten Seitenwand des Gehäuses 5 an der oberen
Seite des Lufteinlasses 4 ausgebildet.
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Das
Gehäuse 5 ist
im Wege des Spritzgießens
unter Verwendung von Kunststoff, beispielsweise von Polypropylen,
hergestellt. Wie in 6 dargestellt ist, wird das
Gehäuse 5 gebildet,
indem ein rechter, ein linker und ein unterer Gehäusebereich 5b, 5c und 5d miteinander
verbunden werden, um das Entfernen eines Gesenks zu ermöglichen
und um die Effizienz beim Zusammenbau zu verbessern. Das Gehäuse 5 ist
in einen oberen Gehäusebereich und
den unteren Gehäusebereich 5d an
einem Punkt aufgeteilt, der im Wesentlichen dem Zentrum des Verdampfers 6 in
der Richtung bezogen auf das Fahrzeug von oben nach unten entspricht.
Der obere Gehäusebereich
ist weiter in den rechten Gehäusebereich 5b und
den linken Gehäusebereich 5c aufgeteilt.
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Gemäß der zweiten
Ausführungsform
kann das Gehäuse 5 unter
Verwendung eines Gesenks gegossen werden, das in einen rechten,
einen linken und einen unteren Gesenkbereich entsprechend dem rechten,
dem linken und dem unteren Gehäusebereich 5b, 5c und 5d aufteilbar
ist. Daher können nach
dem Gießen
der rechte und der linke Gesenkbereich in der Richtung bezogen auf
das Fahrzeug von rechts nach links bzw. von links nach rechts entfernt
werden, und kann der untere Gesenkbereich in der Richtung bezogen
auf das Fahrzeug von oben nach unten bzw. von unten nach oben entfernt
werden.
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Als
nächstes
wird ein Verfahren zum Zusammenbau des Gehäuses 5 beschrieben.
Zuerst wird jede Klappe von Luftmisch-Klappe 10 und erster
und zweiter Luft-Betriebsart-Schaltklappe 19, 20 an
einer vorbestimmten Position in dem rechten und dem linken Gehäusebereich 5b, 5c angeordnet.
Dann werden der rechte und der linke Gehäusebereich 5b, 5c mit
Hilfe von Befestigungsmitteln, beispielsweise mit Hilfe von Schrauben
oder Clipsen, miteinander verbunden. Danach wird der Heizkern 7 in
die miteinander verbundenen rechten und linken Gehäusebereiche 5b, 5c durch
das Einsetzloch 30 hindurch eingesetzt. Als nächstes wird
der Verdampfer 6 an einer vorbestimmten Position in dem
unteren Gehäusebereich 5d angeordnet,
und werden die unteren Bereiche des rechten und des linken Gehäusebereichs 5b, 5c und
der obere Bereich des unteren Gehäusebereichs 5d mit
Hilfe von Befestigungsmitteln, beispielsweise mit Hilfe von Schrauben
oder Clipsen, miteinander verbunden. Dann wird der Verbindungskanal 3 mit
dem Lufteinlaß 4,
der durch den rechten und den linken Gehäusebereich 5b, 5d gebildet
ist, mit Hilfe von Befestigungsmitteln, beispielsweise mit Hilfe
von Schrauben oder Clipsen, verbunden.
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Bei
der zweiten Ausführungsform
sind der Fußraum-Kanal 24 und
der Fußraum-Kanal 27 für den hinteren
Sitz an dem Gehäuse 5 in
der gleichen Weise wie bei der ersten Ausführungsform befestigt.
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Bei
der ersten Ausführungsform
kann während
des Aufheizens, wenn Luft mit einer hohen Temperatur, die mittels
des Heizkerns 7 aufgeheizt worden ist, durch den Fußraum-Durchtritt 18 und
den Fußraum-Kanal 24 hindurch
strömt,
die Luft einen Wärmeaustausch
mit kühler
Luft durchführen,
die an einer luftstromaufwärtigen
Seite des Heizkerns 7 durch das Gehäuse 5 hindurch strömt.
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Gemäß der zweiten
Ausführungsform
ist der Wärmeisolationsraum 28 zwischen
dem Fußraum-Kanal 24 und
dem Gehäuse 5 ausgebildet.
Daher ist der Wärmeaustausch
zwischen warmer Luft, die durch den Fußraum-Kanal 24 hindurch
strömt, und
kühler
Luft, die an der luftstromaufwärtigen
Seite des Heizkerns 7 strömt, beschränkt.
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Bei
der ersten und der zweiten Ausführungsform
wird die Temperatur der Luft, die in den Fahrgastraum eingeblasen
wird, mittels der Luftmisch-Klappe 10 eingestellt. Jedoch
kann ein Heisswasserventil zum Einstellen der Menge von heißem Wasser,
das in den Heizkern 7 einströmt, verwendet werden, um die
Temperatur der Luft einzustellen, die in den Fahrgastraum eingeblasen
wird.
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Bei
der ersten und der zweiten Ausführungsform
ist der Fußraum-Kanal 24 getrennt
von dem Gehäuse 5 ausgebildet.
Jedoch kann der Fußraum-Kanal 24 einstückig mit
dem Gehäuse 5 ausgebildet sein.
In diesem Fall sind der Fußraum-Durchtritt 18 und
der Fußraum-Kanal 24 einstückig derart
ausgebildet, dass sie miteinander in Verbindung stehen.
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Bei
der zweiten Ausführungsform
kann der Wärmeisolationsraum 28 mit
Isoliermittel aufgefüllt sein.