DE19951174A1 - Anordnung zur Durchflußbegrenzung - Google Patents
Anordnung zur DurchflußbegrenzungInfo
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Abstract
Zur Durchflußbegrenzung ist vor eine Absperrvorrichtung eine die momentane Durchflußmenge erfassende Meßeinrichtung geschaltet, die mit einer Steuereinheit zusammenwirkt. Die Steuereinheit summiert einerseits die von der Meßeinrichtung erfaßte momentane Durchflußmenge zu einer absoluten Durchflußmenge und vergleicht diese mit wenigstens einem voreinstellbaren Wert und erfaßt andererseits den Zeitpunkt, zu dem die momentane Durchflußmenge Null ist. Ist die momentane Durchflußmenge Null, setzt die Steuereinheit die absolute Durchflußmenge ebenfalls auf Null. Erreicht die absolute Durchflußmenge einen an der Steuereinheit voreingestellten Wert, beaufschlagt die Steuereinheit die Absperrvorrichtung derart, daß diese die Zufuhr des Mediums zu der Einzeleinheit unterbricht.
Description
Die Erfindung richtet sich auf eine Anordnung zur Durchflußbegrenzung bei über
eine Rohrleitungsversorgung mit einem fließfähigen Medium versorgten Einzel
einheiten.
Bei an einer gemeinsamen Rohrleitung betriebenen Einzeleinheiten ist die Not
wendigkeit gegeben, die Einzeleinheiten unabhängig von ihren jeweiligen Gege
benheiten mit möglichst immer gleichen Bedingungen zu versorgen. Diese Ver
sorgungsbedingungen sind von den Bedingungen in den Einzelheiten in der Regel
völlig unabhängig. Als Beispiel für ein solches System können öffentliche Was
serversorgungsnetze oder öffentliche Gasversorgungsnetze dienen, über die eine
Vielzahl von Abnehmern als Einzeleinheiten versorgt werden. Entsprechende Ge
gebenheiten liegen aber auch bei Wohnanlagen mit Wohneinheiten als Einzelein
heiten, bei Wohneinheiten mit einzelnen Entnahmestellen als Einzeleinheiten oder
bei industriellen Produktionsanlagen mit Produktionseinheiten als Einzeleinheiten
vor.
Um die Einzeleinheiten von der gemeinsamen Rohrleitungsversorgung trennen zu
können, ist üblicherweise eine manuell oder motorisch betätigbare Absperrvor
richtung vorgesehen, mittels der der Zufluß zu den Einzeleinheiten unterbrochen
werden kann.
Bei den vorstehend angesprochen Einzeleinheiten kommt es häufig zu Defekten,
die dazu führen, daß das über die Rohrleitungsversorgung zugeführte Medium
unkontrolliert austritt. Um das zu verhindern, wurden bereits Anordnungen be
reitgestellt, die, bei schlagartiger Entnahme des Mediums durch die Einzeleinhei
ten bei maximaler Durchflußmenge, die Zufuhr unterbrechen und/oder einen
Alarm auslösen.
Weiterhin ist es bekannt, Detektoren vorzusehen, die die Anwesenheit des zuge
führte Mediums in nicht zulässigen Bereichen erfassen und dann über eine Steu
ereinheit die Zufuhr sperren und/oder Alarm auslösen.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung
bereitzustellen, die unabhängig vom Ort eines Defektes in der Einzeleinheiten ei
nen unzulässigen Durchfluß erfaßt und darauf hin die Zufuhr des Mediums zu der
Einzeleinheiten über eine Absperrvorrichtung unterbricht.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß vor die Absperrvorrichtung eine die mo
mentane Durchflußmenge erfassende Meßeinrichtung geschaltet ist, die mit einer
Steuereinheit zusammenwirkt. Die Steuereinheit kann dabei in einer ersten Aus
bildungsform so ausgebildet sein, daß sie einerseits die von der Meßeinrichtung
erfaßte momentane Durchflußmenge zu einer absoluten Durchflußmenge sum
miert und mit wenigstens einem voreinstellbaren Wert vergleicht und andererseits
den Zeitpunkt erfaßt, zu dem die momentane Durchflußmenge Null ist. Ist die
momentane Durchflußmenge Null, setzt die Steuereinheit die absolute Durch
flußmenge ebenfalls auf Null. Erreicht die absolute Durchflußmenge einen an der
Steuereinheit voreingestellten Wert, beaufschlagt die Steuereinheit die Absperr
vorrichtung derart, daß diese die Zufuhr des Mediums zu der Einzeleinheit unter
bricht. Zur Rücksetzung der Absperrvorrichtung ist eine manuell betätigbare Ein
richtung vorgesehen, bei deren Betätigung die Steuereinheit die Absperrvorrich
tung so beaufschlagt, daß diese den Durchfluß wieder öffnet.
Die vorstehend beschriebene Anordnung erlaubt es die Einzeleinheit in Abhän
gigkeit vom Überschreiten einer durch den Referenzwert definierten Durchfluß
menge von der Rohrleitungsversorgung zu trennen. Vorteilhaft ist bei einer derar
tigen Anordnung, daß über die zulässige Durchflußmenge der Schaden bei un
kontrolliertem Austreten des über das Rohrleitungssystem transportierten Medi
ums in Folge eines Defektes begrenzbar ist. Nachteilig ist dagegen, daß geringe
Mengen die in Folge eines Defektes über längere Zeiträume austreten relativ spät
als unzulässig erkannt werden, wenn über längere Zeiträume keine größeren Ent
nahmen erfolgen.
In einer zweiten Ausbildungsform der Anordnung ist es vorgesehen, die Steuer
einheit mit einem Zeitgeber auszustatten und so auszubilden, daß sie die Durch
flußzeit in der die momentane Durchflußmenge nicht Null ist erfaßt und mit we
nigstens einem voreinstellbaren Wert vergleicht. Ist die momentane Durchfluß
menge Null, setzt die Steuereinheit die erfaßte Durchflußzeit ebenfalls auf Null.
Erreicht die erfaßte Durchflußzeit einen an der Steuereinheit voreingestellten
Wert, beaufschlagt die Steuereinheit die Absperrvorrichtung derart, daß diese die
Zufuhr des Mediums zu der Einzeleinheit unterbricht.
Eine Anordnung nach der zweiten Ausbildungsform erlaubt es die Einzeleinheit in
Abhängigkeit vom Überschreiten einer durch den Referenzwert definierten Durch
flußzeit von der Rohrleitungsversorgung zu trennen. Vorteilhaft ist bei einer der
artigen Anordnung, daß über die zulässige Durchflußzeit das unkontrollierte Aus
treten geringer Mengen pro Zeiteinheit des über das Rohrleitungssystem trans
portierten Mediums in Folge eines Defektes relativ früh erkannt wird. Nachteilig
ist dagegen, daß große Mengen pro Zeiteinheit die in Folge eines Defektes aus
treten relativ spät als unzulässig erkannt werden.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Anordnungen kann es vorgesehen sein,
die Ausbildungsmerkmale der Steuereinheit nach der ersten Ausbildungsform mit
den Ausbildungsmerkmalen der Steuereinheit nach der zweiten Ausbildungsform
zu kombinieren. Eine derartige eine Kombination ermöglicht es einerseits, über
die zulässige Durchflußmenge den Schaden bei unkontrolliertem Austreten des
über das Rohrleitungssystem transportierten Mediums in Folge eines Defektes zu
begrenzen und über die zulässige Durchflußzeit das unkontrollierte Austreten ge
ringer Mengen pro Zeiteinheit des über das Rohrleitungssystem transportierten
Mediums in Folge eines Defektes relativ früh zu erkennen, wodurch sich die Fol
gen eines entsprechenden Defektes besonders gering halten lassen.
Mit Hilfe der vorstehend beschriebenen Anordnungen ist es in vorteilhafter Weise
möglich, das Medium in normalem Umfang ungehindert aus der Rohrleitungsver
sorgung zu entnehmen und andererseits das normale Maß überschreitende und
damit unzulässigen Entnahmen so rechtzeitig zu erkennen und zu unterbinden,
daß Folgeschäden in Grenzen gehalten werden können.
Die vorstehend angesprochene Meßeinrichtung zur Erfassung der momentanen
Durchflußmenge, die Steuereinheit und die Absperrvorrichtung können dabei so
wohl rein mechanisch arbeitende Einheiten als auch elektrisch bzw. elektronisch
arbeitende Einheiten seien.
Eine weitere vorteilhaft weitergebildete Ausführungsform sieht eine Steuereinheit
vor, der eine Alarmeinheit zugeordnet ist, derart, daß die Steuereinheit beim Er
reichen einer voreinstellbaren absoluten Durchflußmenge und/oder Durchflußzeit
einen Alarm auslöst.
Ist der Steuereinheit eine Alarmeinheit zugeordnet ist es sinnvoll die Anordnung
so weiterzubilden, daß eine den Alarm auslösende erste Durchflußmenge und/
oder Durchflußzeit voreinstellbar ist und eine zweite Durchflußmenge und/oder
Durchflußzeit, die zur Beaufschlagung der Absperrvorrichtung fuhrt, wobei die
erste Durchflußmenge und/oder Durchflußzeit kleiner ist als die zweite Durch
flußmenge und/oder Durchflußzeit. Auf diese Weise ist es möglich, den Alarm
vor der Unterbrechung des Zuflusses durch die Absperreinheit auszulösen, um,
bei beaufsichtigter, das normale Maß übersteigender Entnahme, durch kurzzeiti
ges Schließen der Entnahmestelle die Steuereinheit zurückzusetzen, so daß auch
das normale Maß überschreitende Entnahmen bei beaufsichtigter Entnahme des
Mediums komfortabel möglich sind.
In Weiterbildung der vorstehenden Anordnung kann die Steuereinheit so ausge
bildet sein, daß der Alarm in einem kurzzeitigen Schließen der Absperrvorrich
tung besteht, wobei die Steuereinheit die dadurch verursachte Durchflußmenge
Null ignoriert. Dadurch besteht bei wieder geöffneter Absperrvorrichtung die
Möglichkeit, durch nochmaliges kurzzeitiges Schließen der Entnahmestelle die
Steuereinheit zurückzusetzen. Durch die Alarmierung direkt an der Entnahme
stelle wird der Komfort bei beaufsichtigter Entnahme von das normale Maß über
schreitenden Mengen noch erhöht. Darüber hinaus ist es vorteilhaft, daß keine
weiteren Mittel zur Alarmierung notwendig sind. Der Einsatz einer derartigen
Anordnung bietet sich zum Beispiel in Verbindung mit Beregnungseinrichtungen
für Gartenbau und Landwirtschaft an, wo die Entnahmemengen sehr stark diffe
rieren und häufig größere Wassermengen im beaufsichtigten Betrieb entnommen
werden.
Für bestimmte Anwendungsformen, z. B. in industriellen Produktionsanlagen
kann es sinnvoll sein, die Steuereinheit dahingehend weiterzubilden, daß eine
Vielzahl von Durchflußmengen und Durchflußzeiten voreinstellbar sind, wobei zu
jeweils einer Durchflußmenge eine Durchflußzeit gehört und die Steuereinheit die
aktuell erfaßte absolute Durchflußmenge und die erfaßte Durchflußzeit mit den
voreingestellten Werten vergleicht. Eine derartig weitergebildete Steuereinheit ist
sinnvollerweise als elektronische Steuereinheit ausgebildet, wobei die Durch
flußmengen und Durchflußzeiten als digitale Information in einem in der Steuer
einheit enthaltenen digitalen Speicher abgelegt sind. Die Steuereinheit kann dabei
ein handelsüblicher Mikroprozessor sein.
Bei Anordnungen die einen Mikroprozessor als Steuereinheit enthalten, kann es in
vorteilhafter Weiterbildung vorgesehen sein, die Steuereinheit so auszubilden, daß
sie durch entsprechende Eingabe vom Überwachungsmodus in einen Erfassungs
modus versetzbar ist, in dem sie zwischen den erfaßten momentanen Durchfluß
mengen Null liegenden absoluten Durchflußmengen und/oder Durchflußzeiten
erfaßt und in ihrem Speicher ablegt. Erfolgt durch entsprechende Eingabe das
wieder Zurückschalten in den Überwachungsmodus, erfolgt die Überwachung mit
den im Erfassungsmodus gelernten Durchflußmengen und/oder Durchflußzeiten.
In Weiterbildung einer derartigen Anordnung kann es auch vorgesehen sein, daß
auch die Zeiten, in denen die momentane Durchflußmenge Null ist erfaßt werden,
so daß ein exaktes "Abbild" der Entnahmezyklen in der Steuereinheit vorliegt und
jede Abweichung davon zum Abschalten und/oder Alarmieren verwendet wer
den kann.
Ein Beispiel der erfindungsgemäßen Anordnung ist nachfolgend mit Hilfe der
Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung in
Form eines Blockschaltbildes,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung in
Form eines Blockschaltbildes.
Eine Einzeleinheit 1, z. B. die Wasserverteilung eines Wohnhauses, ist über eine
Rohrleitung 2 mit einer Rorleitungsversorgung 3, z. B. der öffentlichen Wasser
versorgung, verbunden. In die Rohrleitung 2 ist in Durchflußrichtung gesehen ei
ne Meßeinrichtung 4 und eine Absperreinrichtung 5 geschaltet. Die Meßeinrich
tung 4 ist über ihren Ausgang 6 mit einem Meßeingang 7 und einem Rücksetzein
gang 14 einer Steuereinheit 8 verbunden. Die Steuereinheit 8 verfügt über einen
Stellausgang 9, der mit einem motorischen Antrieb 10 verbunden ist, welcher
wiederum auf die Absperreinrichtung 5 wirkt. Darüber hinaus weist die Steuer
einheit 8 eine Verbindung zu einer Eingabeeinheit 11 auf, die mit der Steuerein
heit 8 vorzugsweise in baulicher Einheit ausgeführt ist. An der Steuereinheit 8 ist
weiterhin ein Alarmausgang 12 vorgesehen, der mit einer Alarmeinheit 13 ver
bunden ist.
Um die vorstehend beschriebene Anordnung zu initialisieren, wird an der Einga
beeinheit ein Wert eingestellt, der der Steuereinheit für die Überwachungsfunkti
on als Referenzwert dient. Die Meßeinrichtung 4 liefert an Ihrem Ausgang 6 eine
der momentanen Durchflußmenge proportionale Meßgröße, die von der Steuer
einheit 8 an ihrem Meßeingang 7 aufgenommen, zu einem Absolutwert summiert
und mit dem Referenzwert verglichen wird. Zeitlich parallel erfaßt die Steuerein
heit 8 über ihren Rücksetzeingang 14 den von der Meßeinrichtung 4 gelieferten
momentanen Meßwert. Die Steuereinheit ist intern so ausgebildet, daß sie einer
seits durch den Vergleich des Absolutwertes mit dem Referenzwert den Zeitpunkt
erfaßt, zu dem der Absolutwert den Referenzwert übersteigt, und andererseits über
die Meßgröße an ihrem Rücksetzeingang 14 den Zeitpunkt erfaßt, zu dem die
Durchflußmenge durch die Rohrleitung 2 Null ist. Tritt der Fall ein, daß die
Durchflußmenge durch die Rohrleitung 2 Null ist, bevor der Absolutwert den Re
ferenzwert übersteigt, setzt die Steuereinheit den über den Meßeingang 7 auf
summierten Absolutwert auf einen Anfangswert zurück. Übersteigt dagegen der
Absolutwert den Referenzwert, bevor die Durchflußmenge durch die Rohrleitung
2 Null ist, beaufschlagt die Steuereinheit 8 einerseits über ihren Stellausgang 9
den motorischen Antrieb 10, der auf die Absperreinrichtung 5 derart einwirkt, daß
diese die Einzeleinheit 1 von der Rohrleitungsversorgung 3 trennt und anderer
seits über ihren Alarmausgang 12 die Alarmeinheit 13 derart, daß diese ein
Alarmsignal abgibt.
Selbstverständlich kann vorgesehen sein, daß die Steuereinheit 8 über einen Ent
sprechenden Ausgang mit einer Fernalarmeinrichtung 15 verbunden ist. Zur Er
höhung der Sicherheit kann weiterhin ein Sensor 16 vorgesehen sein, der bei An
wesenheit des über das Rohrleitungssystem transportierten Mediums in unzulässi
gen Bereichen eine Ausgangsgröße erzeugt, die die Steuereinheit 8 veranlaßt die
Absperreinrichtung 5 zu schließen. Zur Erhöhung des Komforts kann weiterhin
eine Ferneingabeeinheit 18 vorgesehen sein, die es ermöglicht, den Referenzwert
für die Steuereinheit bequem von einer beliebigen Stelle aus vorzugeben.
In einer alternativen Ausbildungsform kann, wie in Fig. 2 gezeigt, die Steuerein
heit 8 so ausgebildet sein, daß sie ein rücksetzbares Zeiterfassungsglied 17 ent
hält. Wie bereits oben ausgeführt, erhält die Steuereinheit 8 über ihren Rück
setzeingang 14 den von der Meßeinrichtung 4 gelieferten momentanen Meßwert.
Die Steuereinheit erfaßt über die Meßgröße an ihrem Rücksetzeingang 14 den
Zeitpunkt, zu dem die Durchflußmenge durch die Rohrleitung 2 Null ist und setzt
das Zeiterfassungsglied 17 auf einen Ausgangswert. Wird die Durchflußmenge
ungleich Null, gibt die Steuereinheit 8 die Zeiterfassung durch das Zeiterfas
sungsglied 17 frei und vergleicht den durch das Zeiterfassungsglied 17 erfaßten
Zeitraum mit einem Referenzwert. Übersteigt der vom Zeiterfassungsglied 17 er
faßte Zeitraum den Referenzwert, beaufschlagt die Steuereinheit 8 einerseits über
ihren Stellausgang 9 den motorischen Antrieb 10, der auf die Absperreinrichtung
5 derart einwirkt, daß diese die Einzeleinheit 1 von der Rohrleitungsversorgung 3
trennt und andererseits über ihren Alarmausgang 12 die Alarmeinheit 13 derart,
daß diese ein Alarmsignal abgibt.
Selbstverständlich lassen sich die Merkmale der Anordnungen nach Fig. 1 und
Fig. 2 miteinander kombinieren, so daß sowohl eine mengenabhängige als auch ei
ne zeitabhängige Überwachung des Durchflusses erfolgt.
Die in den vorstehenden Beispielen gezeigte Steuereinheit 8 ist vorzugsweise als
elektronische Schaltung ausgeführt, dabei kann sowohl analoge als auch digitale
Schaltungstechnik zur Anwendung kommen. Die zur Realisierung ihrer allgemein
beschriebenen Funktionen notwendigen Schaltungen sind allgemein bekannt und
bedürfen keiner besonderen Erläuterung.
Die Verbindungen zwischen der Steuereinheit 8 und den angeschalteten Geräten
kann sowohl als Leitungsverbindung als auch als Funkstrecke ausgeführt sein.
Claims (8)
1. Anordnung zur Durchflußbegrenzung bei über eine Rohrleitungsversorgung
mit einem fließfähigen Medium versorgten Einzeleinheiten, wobei eine die mo
mentane Durchflußmenge erfassende Meßeinrichtung vor eine Absperrvorrich
tung geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die die momentane
Durchflußmenge erfassende Meßeinrichtung (4) mit einer Steuereinheit (8) zu
sammenwirkt, die so ausgebildet ist, daß sie einerseits die von der Meßeinrichtung
(4) erfaßte momentane Durchflußmenge zu einer absoluten Durchflußmenge
summiert und mit wenigstens einem voreinstellbaren Wert vergleicht und ande
rerseits den Zeitpunkt erfaßt, zu dem die momentane Durchflußmenge wieder
Null wird und die Steuereinheit (8), dann wenn die momentane Durchflußmenge
wieder Null wird, bevor die absolute Durchflußmenge den voreinstellbaren Wert
erreicht, die absolute Durchflußmenge auf einen Anfangswert setzt und dann
wenn die absolute Durchflußmenge eine an der Steuereinheit (8) voreinstellbaren
Wert erreicht und/oder überschreitet, die motorisch betätigbare Absperrvorrich
tung (5) beaufschlagt, derart, daß diese die Zufuhr des Mediums zu der Einzelein
heit (1) unterbricht.
2. Anordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß eine Steuereinheit (8) vorgesehen ist, die einen Zeitgeber
(17) aufweist, der die Zeit erfaßt in der die momentane Durchflußmenge nicht
Null und diese erfaßte Zeit mit wenigstens einem voreinstellbaren Wert vergleicht
und daß die Steuereinheit (8) dann wenn die momentane Durchflußmenge Null
wird, die erfaßte Durchflußzeit auf einen Anfangswert setzt und dann wenn die er
faßte Durchflußzeit einen an der Steuereinheit (8) voreinstellbaren Wert erreicht
und/oder überschreitet, die motorisch betätigbare Absperrvorrichtung (5) beauf
schlagt, derart, daß diese die Zufuhr des Mediums zu der Einzeleinheit (1) unter
bricht.
3. Anordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Steuereinheit sowohl die Merkmale nach dem Kenn
zeichen des Patentanspruches 1, als auch die Merkmale nach dem Kennzeichen
des Patentanspruches 2 aufweist.
4. Anordnung nach Patentansprüchen 1 und/oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Steuereinheit (8) eine Alarmeinheit (13) zugeordnet ist, der
art, daß die Steuereinheit (8) beim Erreichen und/oder Überschreiten einer vor
einstellbaren absoluten Durchflußmenge und/oder Durchflußzeit die Alarmein
heit (13) beaufschlagt, derart, daß diese ein optisches und/oder akustisches und/
oder sensorisches Signal abgibt.
5. Anordnung nach Patentansprüchen 1 und/oder 2 und 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Steuereinheit (8) so ausgebildet ist, daß eine erste
Durchflußmenge und/oder Durchflußzeit voreinstellbar ist und eine zweite
Durchflußmenge und/oder Durchflußzeit, wobei die erste Durchflußmenge und/
oder Durchflußzeit kleiner ist als die zweite Durchflußmenge und/oder Durch
flußzeit und wobei beim Erreichen der erste Durchflußmenge und/oder Durch
flußzeit die Steuereinheit (8) die Alarmeinrichtung (13) beaufschlagt und beim Er
reichen der zweite Durchflußmenge und/oder Durchflußzeit die Absperrvorrich
tung (5).
6. Anordnung nach Patentansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Alarmeinheit (13) so ausgebildet ist, daß sie bei Beaufschlagung durch die
Steuereinheit (8) die Absperrvorrichtung kurzzeitig schließt, wobei die Steuerein
heit (8) die dadurch verursachte Durchflußmenge Null ignoriert.
7. Anordnung nach Patentansprüchen 1 und/oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Vielzahl von Durchflußmengen und Durchflußzeiten vor
einstellbar sind, wobei zu jeweils einer Durchflußmenge eine Durchflußzeit zuge
ordnet ist und die Steuereinheit (8) die aktuell erfaßte absolute Durchflußmenge
und die erfaßte Durchflußzeit mit den voreingestellten Werten vergleicht.
8. Anordnung nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuereinheit (8) so ausgebildet ist, daß sie vom Überwachungsmodus in einen Er
fassungsmodus versetzbar ist, in dem sie zwischen den erfaßten momentanen
Durchflußmengen Null liegende absolute Durchflußmengen und/oder Durchfluß
zeiten erfaßt und in ihrem Speicher ablegt und daß sie vom Erfassungsmodus in
den Überwachungsmodus zurückversetzbar ist und im Überwachungsmodus die
Überwachung mit den im Erfassungsmodus gelernten Durchflußmengen und/oder
Durchflußzeiten durchführt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999151174 DE19951174A1 (de) | 1999-10-23 | 1999-10-23 | Anordnung zur Durchflußbegrenzung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1999151174 DE19951174A1 (de) | 1999-10-23 | 1999-10-23 | Anordnung zur Durchflußbegrenzung |
Publications (1)
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| DE19951174A1 true DE19951174A1 (de) | 2001-04-26 |
Family
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| DE1999151174 Withdrawn DE19951174A1 (de) | 1999-10-23 | 1999-10-23 | Anordnung zur Durchflußbegrenzung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19951174A1 (de) |
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- 1999-10-23 DE DE1999151174 patent/DE19951174A1/de not_active Withdrawn
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