DE19951987C1 - Schlüsselbetätigbarer Zündanlassschalter für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Schlüsselbetätigbarer Zündanlassschalter für KraftfahrzeugeInfo
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Abstract
Kraftfahrzeug-Zündanlaßschalter mit einem Rotor, der in einem Stator mittels eines Schlüssels aus einer Ausgangsstellung und zurück in die Ausgangsstellung drehbar ist, in welcher es allein möglich ist, den Schlüssel aus dem Rotor abzuziehen. Damit der Schlüssel aus dem zurückgedrehten Rotor nur abgezogen werden kann, wenn das Kraftfahrzeug stillsteht und gegen Wegrollen gesichert ist, weist der Rotor ein Sicherungsglied auf, welches in eine Vertiefung des Schlüssels eingreift und durch ein Sperrglied des Stators in der Eingriffsstellung blockiert wird, das seinerseits durch einen Elektromagneten des Stators in der Blockierstellung gehalten wird. Sobald der Elektromagnet das entsprechend federbelastete Sperrglied freigibt, läuft es in eine Lösestellung, so daß das federbelastete Sicherungsglied beim Schlüsselabzug über Schrägflächen aus der Schlüsselvertiefung herausgedrängt werden kann. Das Sperrglied wird beim Herausdrehen des Rotors aus seiner Ausgangsstellung mittels einer Rotorsteuerfläche in die Blockierstellung bewegt.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Zündanlaßschalter für Kraftfahrzeuge der
im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Gattung.
Derartige Kraftfahrzeug-Zündanlaßschalter sind bekannt. Dabei ist das im
Rotor axial verschiebliche, stiftförmige Sicherungsglied an einem axial
beweglichen Anker des am Stator angebrachten Elektromagneten befestigt und
durch eine auf den Anker einwirkende Schraubendruckfeder zum Eingriff in die
Schlüsselvertiefung belastet, um beim Stillstand des Kraftfahrzeugs vom Anker
des dann erregten Elektromagneten entgegen der Wirkung der
Schraubendruckfeder aus der Schlüsselvertiefung herausgezogen zu werden
(DE 20 57 570 B2).
Ferner sind elektronische Zündanlaßschalter für Kraftfahrzeuge bekannt,
welche einen Stator und einen Rotor aufweisen und mittels eines
elektronischen Schlüssels betätigbar sind, der mit einem Transponder zur
Abgabe eines Identifizierungssignals an eine Steuereinheit des elektronischen
Zündanlaßschalters versehen ist. Der Rotor ist mittels des elektronischen
Schlüssels im Stator aus einer Ausgangsstellung und zurück in die
Ausgangsstellung drehbar und mit ersten Schaltelementen ausgestattet,
welche mit zweiten Schaltelementen des Stators zusammenwirken, um die
Zündanlage und den Anlasser sowie gegebenenfalls weitere Betriebseinheiten
des jeweiligen Kraftfahrzeugs ein- und auszuschalten. Nach dem Einführen des
elektronischen Schlüssels in den Rotor gibt die Steuereinheit ein Abfragesignal
an den Transponder des elektronischen Schlüssels ab, auf welches der
Transponder mit dem Identifizierungssignal antwortet. Das
Identifizierungssignal wird von der Steuereinheit auf seine Richtigkeit überprüft.
Bei Feststellung der Richtigkeit bewirkt die Steuereinheit die Erregung eines
Elektromagneten, der dann eine mit dem Rotor zusammenwirkende Sperrwippe
in eine Lösestellung schwenkt. Erst dann kann der Rotor mittels des
elektronischen Schlüssels im Stator gedreht werden, wie zum Ein- und
Ausschalten der Zündanlage, des Anlassers und jeder etwaigen weiteren
Kraftfahrzeug-Betriebseinheit mit Hilfe der ersten und zweiten Schaltelemente
erforderlich. Der elektronische Schlüssel kann nur in der Ausgangsstellung des
Rotors aus demselben abgezogen werden, weil der Stator mit radialen
Vorsprüngen versehen ist, welche in allen anderen Drehstellungen des Rotors
bezüglich des Stators in Vertiefungen des elektronischen Schlüssels
eingreifen. Der Rotor kann nur dann in seine Ausgangsstellung zurückgedreht
werden, wenn bei Kraftfahrzeugen mit einem Schaltgetriebe beispielsweise die
Handbremse betätigt ist oder bei Kraftfahrzeugen mit einem automatischen
Getriebe beispielsweise der Wählhebel in die Parkstellung "P" gestellt ist, weil
andernfalls die am Stator schwenkbar gelagerte Sperrwippe mangels Erregung
des zugehörigen Elektromagneten wirksam wird, um den Rotor kurz vor
Erreichen seiner Ausgangsstellung zu sperren (EP 0 720 545 B1).
Bei einer ebenfalls bekannten Variante dieser elektronischen Kraftfahrzeug-
Zündanlaßschalter sind der Rotor und der Stator wie der Zylinderkern und das
Zylindergehäuse eines gewöhnlichen Schließzylinders ausgebildet, indem der
Rotor mit rahmenförmigen Plättchenzuhaltungen und der Stator mit
Ausnehmungen für den Eingriff der Plättchenzuhaltungen versehen ist, welche
durch den entsprechend dem Bart eines mechanischen Schlüssels profilierten
Schaft des elektronischen Schlüssels aus den Ausnehmungen des Stators in
den Rotor hinein zurückgezogen werden, so daß der Rotor im Stator erst
gedreht werden kann, wenn der elektronische Schlüssel bzw. dessen Schaft
vollständig in den Rotor eingeführt worden ist. Die Plättchenzuhaltungen des
Rotors wirken mit Sensoren des Stators zusammen, welche an die
Steuereinheit angeschlossen sind und deren Ausgangssignale von der
Steuereinheit ausgewertet werden. Bei der vollständigen Einführung des
elektronischen Schlüssels bzw. seines Schaftes in den Rotor bewirkt die
Steuereinheit die Abgabe des Abfragesignals an den Transponder des
elektronischen Schlüssels, damit dieser das Identifizierungssignal liefert. Das
Sperren des Rotors gegen Drehen im Stator mittels der Plättchenzuhaltungen
ist zusätzlich zum Sperren mittels desjenigen Sperrgliedes vorgesehen,
welches nach Feststellung der Richtigkeit des Identifizierungssignals vom
zugehörigen Elektromagneten in seine Lösestellung bewegt wird. Der Rotor ist
außerdem mit zwei rahmenförmigen Sicherungsgliedern versehen, welche
federbelastet sind, um in zwei Vertiefungen des Schaftes des elektronischen
Schlüssels einzugreifen, und den Abzug des elektronischen Schlüssels aus
dem Rotor nur in dessen Ausgangsstellung erlauben, weil die
Sicherungsglieder nur dann auf Ausnehmungen des Stators ausgerichtet sind,
so daß sie beim Schlüsselabzug ohne weiteres aus dem Rotor heraustreten
und die Vertiefungen des Schaftes verlassen können (DE 197 51 805 C1).
Auch ist es bekannt, bei elektronischen Zündanlaßschaltern für Kraftfahrzeuge,
welche mit einem elektronischen Schlüssel betätigbar sind und deren Rotor im
Stator erst dann mittels des elektronischen Schlüssels in seine verschiedenen
Schaltstellungen gedreht werden kann, wenn ein von einem Transponder des
elektronischen Schlüssels abgegebenes Identifizierungssignal als das richtige
erkannt worden ist, zur Gewährleistung dessen, daß der elektronische
Schlüssel nur abgezogen werden kann, wenn bei einem Kraftfahrzeug mit
einem Schaltgetriebe der Rückwärtsgang eingelegt oder bei einem
Kraftfahrzeug mit einem automatischen Getriebe der Wählhebel in die
Parkstellung "P" geschwenkt worden ist, einen Verriegelungsmagneten zur
Sperrung des elektronischen Schlüssels vorzusehen, welcher den
elektronischen Schlüssel nur freigibt, wenn ein Signal vorliegt, das anzeigt,
daß der Rückwärtsgang eingelegt ist bzw. der Wählhebel die Parkstellung "P"
einnimmt (DE 44 42 789 A1).
Zum Stande der Technik zählen außerdem mittels eines elektronischen
Schlüssels betätigbare elektronische Kraftfahrzeug-Zündanlaßschalter mit
einem Stator und einem Rotor, welcher zum Ein- und Ausschalten
insbesondere der Zündanlage und des Anlassers des jeweiligen Kraftfahrzeugs
im Stator mittels des elektronischen Schlüssels aus einer Ausgangsstellung in
verschiedene Schaltstellungen und zurück in die Ausgangsstellung drehbar ist,
wobei der Rotor mit einer Schwenkklappe versehen ist, welche den Abzug des
elektronischen Schlüssels aus dem Rotor nur in dessen Ausgangsstellung im
Stator zuläßt. Die Schwenkklappe ist im Rotor um eine sich quer zur
Drehachse des Rotors erstreckende Achse schwenkbar gelagert, durch eine
Feder belastet, um die Einführöffnung des Rotors für den Schaft des
elektronischen Schlüssels von innen abzudecken, einführöffnungsseitig mit
einem Vorsprung zum Eingriff in eine Vertiefung des Schaftes des
elektronischen Schlüssels versehen und beim Einführen des Schaftes des
elektronischen Schlüssels in den Rotor entgegen der Wirkung ihrer
Federbelastung gegen einen in einer radialen Bohrung des Rotors axial
beweglich gelagerten Steuerstift schwenkbar, um den Steuerstift zu
verschieben, so daß er aus der Bohrung des Rotors hervorsteht, wonach die
Schwenkklappe unter der Wirkung ihrer Federbelastung zurückschwenkt, um
mit ihrem Vorsprung in die Vertiefung des Schaftes des elektronischen
Schlüssels einzugreifen. Der Stator weist eine Ausnehmung auf, mit welcher
der Steuerstift des Rotors nur dann fluchtet, wenn der Rotor seine
Ausgangsstellung im Stator einnimmt, so daß der Steuerstift nur in dieser
Ausgangsstellung des Rotors aus der radialen Bohrung des Rotors
heraustreten und die Schwenkklappe nur in dieser Ausgangsstellung des
Rotors soweit entgegen der Wirkung ihrer Federbelastung schwenken kann,
wie erforderlich, damit der Vorsprung der Schwenkklappe die Vertiefung des
Schaftes des elektronischen Schlüssels beim Abziehen desselben aus dem
Rotor verlassen kann (DE 199 08 085 C1).
Bekannt sind weiterhin mittels eines mechanischen Schlüssels betätigbare
Schließzylinder zur Steuerung einer elektrischen Schalteinrichtung,
insbesondere einer elektronischen Kraftfahrzeug-Wegfahrsperre, welche ein
Zylindergehäuse und einen mittels des mechanischen Schlüssels im
Zylindergehäuse aus einer Ausgangsstellung in eine Schaltstellung und zurück
in die Ausgangsstellung drehbaren Zylinderkern mit Zuhaltungen aufweisen,
die mit dem mechanischen Schlüssel zusammenwirken und in der
Ausgangsstellung des Zylinderkerns in eine axiale Sperrnut des Zylinderge
häuses eintreten können, so daß der mechanische Schlüssel nur dann aus
dem Zylinderkern abgezogen werden kann, wenn der Zylinderkern seine
Ausgangsstellung im Zylindergehäuse einnimmt. Der Zylinderkern ist mit einem
Permanentmagnet versehen, welcher mit einem Sensor des Zylindergehäuses
zusammenwirkt, um in der Schaltstellung des Zylinderkerns im Zylinderge
häuse die elektrische Schalteinrichtung über einen Auswerter mit einem
Steuersignal zu beaufschlagen. Der Zylinderkern kann mit einer zusätzlichen
axialen Sperrleiste versehen sein, welche im Zylinderkern radial beweglich ist
und mit den Zuhaltungen des Zylinderkerns zusammenwirkt, um dann
entgegen der Wirkung einer Federbelastung in Eingriff mit einer zweiten
axialen Sperrnut des Zylindergehäuses bewegt zu werden, wenn die
Zuhaltungen infolge ihrer eigenen Federbelastung beim Abzug des
mechanischen Schlüssels aus dem Zylinderkern in Eingriff mit der ersten
axialen Sperrnut des Zylindergehäuses laufen. Die Sperrleiste kann von einem
Permanentmagnet gebildet sein, welcher durch die zweite axiale Sperrnut des
Zylindergehäuses hindurch mit dem Sensor des Zylindergehäuses zusammen
wirkt, um den Auswerter dann zu wecken, wenn der richtige mechanische
Schlüssel in den Zylinderkern eingeführt worden ist und der Permanentmagnet
demzufolge die zweite axiale Sperrnut des Zylindergehäuses verlassen hat (DE 197 47 720 A1).
Gleichfalls bekannt sind mittels eines mechanischen Schlüssels betätigbare
Kraftfahrzeug-Zündanlaßschalter mit einem Schließzylinder bestehend aus
einem Zylindergehäuse und einem Zylinderkern, welcher zum Ein- und
Ausschalten insbesondere der Zündanlage und des Anlassers des jeweiligen
Kraftfahrzeugs im Zylindergehäuse mittels des mechanischen Schlüssels aus
einer Ausgangsstellung in verschiedene Schaltstellungen und zurück in die
Ausgangsstellung drehbar ist, in welcher es allein möglich ist, den
mechanischen Schlüssel aus dem Zylinderkern abzuziehen, weil mit dem
mechanischen Schlüssel zusammenwirkende Zuhaltungen des Zylinderkerns
nur dann auf eine axiale Sperrnut des Zylindergehäuses ausgerichtet sind, so
daß sie beim Schlüsselabzug aus dem Zylinderkern heraustreten und die
zugehörigen Einschnitte des mechanischen Schlüssels verlassen können,
wobei der Zylinderkern mit mehreren Permanentmagneten versehen ist, welche
mit mehreren an einen gemeinsamen Auswerter angeschlossenen Sensoren
des Zylindergehäuses zusammenwirken, um den Auswerter in jeder
Schaltstellung des Zylinderkerns im Zylindergehäuse mit einem spezifischen
binär codierten Signal zu beaufschlagen, so daß der Auswerter das Ein- und
Ausschalten der Zündanlage, des Anlassers und jeder etwaigen weiteren
Kraftfahrzeug-Betriebseinheit bewirkt. Der Zylinderkern kann zusätzlich zu den
Zuhaltungen mit einer axialen Sperrleiste versehen sein, welche ebenfalls im
Zylinderkern radial beweglich und federbelastet ist und welche mit einem
zuhaltungsähnlichen, federbelasteten Schieber des Zylinderkerns zusammen
wirkt, um dann entgegen der Wirkung ihrer Federbelastung in Eingriff mit einer
zweiten axialen Sperrnut des Zylindergehäuses bewegt zu werden, wenn der
Schieber sich unter der Wirkung seiner Federbelastung beim Abzug des
mechanischen Schlüssels aus dem Zylinderkern in letzterem senkrecht zur
Bewegungsrichtung der Sperrleiste verschiebt. Die Sperrleiste kann ein
Permanentmagnet sein, welcher durch die zweite axiale Sperrnut des
Zylindergehäuses hindurch mit einem der erwähnten Sensoren oder einem
gesonderten Sensor des Zylindergehäuses zusammenwirkt, um den Auswerter
dann zu wecken, wenn der richtige mechanische Schlüssel in den Zylinderkern
eingeführt worden ist und der Permanent somit die zweite axiale Sperrnut des
Zylindergehäuses verlasen hat (WO 98/19 897).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Zündanlaßschalter für
Kraftfahrzeuge der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen
Gattung zu schaffen, welcher einfach aufgebaut ist, kostengünstig hergestellt
werden kann und zuverlässig gewährleistet, daß der Schlüssel aus dem in die
Ausgangsstellung zurückgedrehten Rotor nur abgezogen werden kann, wenn
das Kraftfahrzeug stillsteht und gegen Wegrollen gesichert ist.
Diese Aufgabe ist durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1
aufgeführten Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen des
erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug-Zündanlaßschalters sind in den restlichen
Patentansprüchen angegeben.
Der schlüsselbetätigbare Zündanlaßschalter für Kraftfahrzeuge nach der
Erfindung weist einen Rotor auf, der zum Ein- und Ausschalten insbesondere
der Zündanlage und des Anlassers des jeweiligen Kraftfahrzeugs in einem
Stator mittels des zugehörigen Schlüssels aus einer Ausgangsstellung und
zurück in die Ausgangsstellung drehbar ist, in welcher es allein möglich ist, den
Schlüssel aus dem Rotor abzuziehen. Damit der Schlüssel aus dem in die
Ausgangsstellung zurückgedrehten Rotor nur abgezogen werden kann, wenn
das Kraftfahrzeug stillsteht und gegen Wegrollen gesichert ist, weist der Rotor
ein federbelastetes Sicherungsglied auf, welches in eine Vertiefung des
Schlüssels eingreift und durch ein federbelastetes Sperrglied des Stators in der
Eingriffsstellung blockiert wird, das seinerseits durch einen Elektromagneten
des Stators in der Blockierstellung gehalten wird. Sobald der Elektromagnet bei
stillstehendem und gegen Wegrollen gesichertem Kraftfahrzeug das Sperrglied
freigibt, läuft es unter der Wirkung seiner Federbelastung in eine Lösestellung,
so daß es möglich ist, den Schlüssel aus dem Rotor abzuziehen, weil das
Sicherungsglied beim Schlüsselabzug entgegen der Wirkung seiner
Federbelastung über Schrägflächen aus der Schlüsselvertiefung
herausgedrängt werden kann. Das Sperrglied wird beim Herausdrehen des
Rotors aus seiner Ausgangsstellung mittels einer Steuerfläche des Rotors in
die Blockierstellung bewegt, entgegen der Wirkung der Federbelastung des
Sperrgliedes.
Vorzugsweise handelt es sich beim erfindungsgemäßen Zündanlaßschalter für
Kraftfahrzeuge um einen elektronischen Zündanlaßschalter, welcher mit einem
elektronischen Schlüssel betätigbar ist und dessen Rotor im Stator mittels des
elektronischen Schlüssels erst dann in seine verschiedenen Schaltstellungen
gedreht werden kann, wenn ein von einem Transponder des elektronischen
Schlüssels abgegebenes Identifizierungssignal als das richtige erkannt worden
ist.
Nachstehend ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zündanlaß
schalters für Kraftfahrzeuge anhand von Zeichnungen beispielsweise
beschrieben. Darin zeigt:
Fig. 1 den Längsschnitt entlang der Linie I-I in Fig. 2 eines elektroni
schen Zündanlaßschalters für Kraftfahrzeuge, wobei der Rotor seine
Ausgangsstellung im Stator einnimmt;
Fig. 2 den Längsschnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 den Längsschnitt gemäß Fig. 1, wobei der Rotor um einen Winkel
von etwa 60° im Uhrzeigersinn aus der Ausgangsstellung herausgedreht
ist;
Fig. 4 den Längsschnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3;
Fig. 5 den Längsschnitt gemäß Fig. 1, wobei der Rotor wieder in seine
Ausgangsstellung zurückgedreht ist; und
Fig. 6 den Längsschnitt entlang der Linie VI-VI in Fig. 5.
Der dargestellte elektronische Zündanlaßschalter 1 für Kraftfahrzeuge ist mit
einem elektronischem Schlüssel 2 betätigbar und weist einen Rotor 3 sowie
einen Stator 4 auf. Der Rotor 3 ist im Stator 4 mittels des elektronischen
Schlüssels 2 um eine Achse A aus der Ausgangsstellung gemäß Fig. 1, 2 im
Uhrzeigersinn (Pfeil B) über die Stellung gemäß Fig. 3, 4 hinaus und entgegen
dem Uhrzeigersinn zurück in die Ausgangsstellung drehbar und mit nicht
gezeigten Schaltelementen versehen, welche mit ebenfalls nicht gezeigten
Schaltelementen des Stators 4 zusammenwirken, um die Zündanlage und den
Anlasser sowie gegebenenfalls weitere Betriebseinheiten des mit dem
elektronischen Zündanlaßschalter 1 versehenen Kraftfahrzeugs ein- und
auszuschalten.
Der elektronische Schlüssel 2 weist einen Griff 5, einen plattenförmigen Schaft
6 und einen nicht gezeigten Transponder auf, welcher nach dem Einführen des
Schaftes 6 des elektronischen Schlüssels 2 in einen zur Drehachse A des
Rotors 3 koaxialen Schlüsselkanal 7 entsprechender Querschnittsgestalt des
Rotors 3 auf ein Abfragesignal einer gleichfalls nicht gezeigten
Steuerschaltung des elektronischen Zündanlaßschalters 1 mit einem
Identifizierungssignal antwortet, das von der Steuereinheit überprüft wird.
Wenn die Steuereinheit das Identifizierungssignal als das richtige erkannt hat,
bewirkt sie das Lösen einer Rotordrehsperre. Erst dann kann der Rotor 3 im
Stator 4 mittels des elektronischen Schlüssels 2 in seine verschiedenen
Schaltstellungen gedreht werden, um die Zündanlage, den Anlasser und jede
etwaige weitere Kraftfahrzeug-Betriebseinheit mit Hilfe der Schaltelemente
des Rotors 3 und der Schaltelemente des Stators 4 ein- und auszuschalten.
Es sind besondere Maßnahmen getroffen, um sicherzustellen, daß der
elektronische Schlüssel 2 aus dem Rotor 3 nur abgezogen werden kann, wenn
der Rotor 3 in seine Ausgangsstellung zurückgedreht worden ist und wenn
weiterhin das mit dem elektronischen Zündanlaßschalter 1 versehene
Kraftfahrzeug stillsteht und gegen Wegrollen gesichert worden ist,
beispielsweise dadurch, daß die Kraftfahrzeug-Handbremse angezogen und/
oder bei einem Kraftfahrzeug mit Schaltgetriebe der Rückwärtsgang eingelegt
bzw. bei einem Kraftfahrzeug mit automatischem Getriebe der Wählhebel in die
Parkstellung "P" gestellt worden ist. Dazu ist der Rotor 3 mit einem mit dem
elektronischen Schlüssel 2 zusammenwirkenden Sicherungsglied 8 und der
Stator 4 mit einem mit dem Sicherungsglied 8 zusammenwirkenden Sperrglied
9 sowie einem mit dem Sperrglied 9 zusammenwirkenden Elektromagneten 10
versehen.
Das plättchenförmige Sicherungsglied 8 ist in einem in den Schlüsselkanal 7
des Rotors 3 mündenden radialen Kanal 11 entsprechenden Querschnitts des
Rotors 3 axial verschieblich gelagert und durch eine Schraubendruckfeder 12
in Richtung auf die Drehachse A des Rotors 3 belastet, um mit einem ersten
seitlichen Vorsprung 13 an einem Anschlag 14 des Rotors 3 anzuliegen und
mit seinem der Drehachse A des Rotors 3 zugewandten inneren Ende 15 in
den Schlüsselkanal 7 des Rotors 3 zu ragen. Die Schraubendruckfeder 12
stützt sich einerseits an einem zweiten seitlichen Vorsprung 16 des
Sicherungsgliedes 8 auf dessen dem ersten seitlichen Vorsprung 13
abgewandter Seite und andererseits am Boden 17 einer radialen Nut 18 des
Rotors 3 ab, welche mit dessen radialem Kanal 11 kommuniziert und die
Schraubendruckfeder 12 sowie den zweiten seitlichen Vorsprung 16 des
Sicherungsgliedes 8 aufnimmt.
Der Stator 4 ist mit einer Ausnehmung 19 versehen, mit welcher der radiale
Kanal 11 des Rotors 3 in dessen Ausgangsstellung fluchtet, so daß das
Sicherungsglied 8 sich dann von der Drehachse A des Rotors 3 weg bewegen
kann, um mit seinem inneren Ende 15 den Schlüsselkanal 7 des Rotors 3 zu
verlassen und mit seinem statorseitigen äußeren Ende 20 in die Ausnehmung
19 einzutreten. Diese Axialverschiebung des Sicherungsgliedes 8 ist nur in der
Ausgangsstellung des Rotors 3 im Stator 4 möglich. In allen anderen
Drehstellungen des Rotors 3 bezüglich des Stators 4 wird sie durch eine
zylinderische Innenfläche 21 des Stators 4 verhindert, an welcher das äußere
Ende 20 des Sicherungsgliedes 8 entlangläuft, wenn der Rotor 3 im Stator 4
aus der Ausgangsstellung herausgedreht und in die Ausgangsstellung
zurückgedreht wird.
Das plattenförmige Sperrglied 9 ist in einem Kanal 22 entsprechender
Querschnittsgestalt des Stators 4 axial verschieblich gelagert, welcher sich
parallel zur Drehachse A des Rotors 3 erstreckt und in die Ausnehmung 19 des
Stators 4 mündet. Das Sperrglied 9 wirkt an dem der Ausnehmung 19
benachbarten Ende 23 mit dem Sicherungsglied 8 des Rotors 3 zusammen und
am anderen Ende 24 mit einer Steuerfläche 25 des Rotors 3, welche an einem
in Umfangsrichtung des Rotors 3 verlaufenden Vorsprung 26 des Rotors 3
ausgebildet ist. Das Sperrglied 9 ist durch eine Schraubendruckfeder 27 von
der Ausnehmung 19 des Stators 4 weg in Richtung auf die Steuerfläche 25 des
Rotors 3 belastet. Die Schraubendruckfeder 27 ist parallel zum Sperrglied 9
angeordnet und stützt sich einerseits an einem vom Sperrglied 9 auf der dem
Rotor 3 abgewandten Seite senkrecht abstehenden Vorsprung 28 und
andererseits am Stator 4 ab.
Der am Stator 4 befestigte Elektromagnet 10 wirkt über einen axial
beweglichen Anker 29 mit dem Sperrglied 9 zusammen, welcher sich senkrecht
zur Drehachse A des Rotors 3 erstreckt und den Vorsprung 28 des
Sperrgliedes 9 auf der der Schraubendruckfeder 27 abgewandten Seite
hintergreifen kann. Der Anker 29 ist mittels einer Schraubendruckfeder 30 in
Richtung auf das Sperrglied 9 belastet und durch Erregung des
Elektromagneten 10 vom Sperrglied 9 weg bewegbar, entgegen der Wirkung
der Schraubendruckfeder 30.
Die Abzugssicherung des elektronischen Schlüssels 2 im Rotor 3 des
elektronischen Zündanlaßschalters 1 funktioniert folgendermaßen.
Nach Abzug des elektronischen Schlüssels 2 aus dem Rotor 3 des
elektronischen Zündanlaßschalters 1 befindet sich letzterer im Zustand gemäß
Fig. 1, 2. Wenn nunmehr der Schaft 6 des elektronischen Schlüssels 2 wieder
in den Schlüsselkanal 7 des Rotors 3 eingeführt wird, der sich in seiner
Ausgangsstellung im Stator 4 befindet, wird das innere Ende 15 des
Sicherungsgliedes 8 des Rotors 3 durch eine am inneren Ende 15 angreifende,
nicht dargestellte Schrägfläche am freien Ende des Schaftes 6 entgegen der
Wirkung der Schraubendruckfeder 12 aus dem Schlüsselkanal 7
herausgedrängt, wobei das äußere Ende 20 des Sicherungsgliedes 8 in die
Ausnehmung 19 des Stators 4 eintritt. Sobald der Schaft 6 des elektronischen
Schlüssels 2 vollständig in den Schlüsselkanal 7 des Rotors 3 eingeführt ist,
bewegt die Schraubendruckfeder 12 das Sicherunglied 8 des Rotors 3 wieder
zurück in die ursprüngliche Stellung, wobei das innere Ende 15 des
Sicherungsgliedes 8 in eine Vertiefung 31 des Schaftes 6 eintritt und das
äußere Ende 20 des Sicherungsgliedes 8 die Ausnehmung 19 des Stators 4
wieder verläßt.
Wenn dann der Rotor 3 mittels des elektronischen Schlüssels 2 im Stator 4 in
Richtung des Pfeils B gedreht wird, bewirkt die Steuerfläche 25 des Rotors 3
eine Axialverschiebung des Sperrgliedes 9 des Stators 4 entgegen der
Wirkung seiner Schraubendruckfeder 27 aus der ersten Stellung gemäß Fig. 1
und 2, in welcher sich das mit dem Sicherungsglied 8 des Rotors 3
zusammenwirkende Ende 23 des Sperrgliedes 9 außerhalb der Ausnehmung
19 des Stators 4 befindet und der durch die Schraubendruckfeder 30 belastete
Anker 29 des am Stator 4 angebrachten Elektromagneten 10 sich auf dem
Vorsprung 28 des Sperrgliedes 9 abstützt, in die zweite Stellung gemäß Fig. 3
und 4, in welcher sich das Ende 23 des Sperrgliedes 9 innerhalb der
Ausnehmung 19 des Stators 4 befindet und der Anker 29 des Elektromagneten
10 unter der Wirkung des Schraubendruckfeder 30 hinter den Vorsprung 28
des Sperrgliedes 9 gesprungen ist, um das Sperrglied 9 in der zweiten Stellung
zu arretieren.
Dieses hat zur Folge, daß nach dem Rückdrehen des Rotors 3 im Stator 4
mittels des elektronischen Schlüssels 2 in die Ausgangsstellung der
elektronische Schlüssel 2 nicht aus dem Rotor 3 abgezogen werden kann. Wie
aus Fig. 5, 6 ersichtlich, blockiert dann nämlich das Sperrglied 9 mit seinem in
die Ausnehmung 19 des Stators 4 eingreifenden Ende 23 das Sicherungsglied
8 im Rotor 3, so daß das innere Ende 15 des Sicherungsgliedes 8 die
Vertiefung 31 des elektronischen Schlüssels 2 nicht verlassen kann.
Erst dann, wenn der Elektromagnet 10 erregt wird und den Anker 29 entgegen
der Wirkung seiner Schraubendruckfeder 30 hinter dem Vorsprung 28 des
Sperrgliedes 9 wegzieht, was geschieht, wenn das mit dem elektronischen
Zündanlaßschalter 1 versehene Kraftfahrzeug stillsteht und gegen Wegrollen
gesichert ist, läuft das Sperrglied 9 unter der Wirkung seiner
Schraubendruckfeder 27 aus der zweiten Stellung gemäß Fig. 5, 6 zurück in die
erste Stellung gemäß Fig. 1, 2 und kann der elektronische Schlüssel 2 aus dem
Rotor 3 abgezogen werden. Dabei wirkt eine Schrägfläche 32 des
elektronischen Schlüssels 2, welche von der in Schlüsselabzugsrichtung
nachlaufenden, geneigten Seitenflanke der Vertiefung 31 seines Schaftes 6
gebildet ist, mit einer entsprechend geneigten Schrägfläche 33 am inneren
Ende 15 des Sicherungsgliedes 8 zusammen, um das Sicherungsglied 8
entgegen der Wirkung seiner Schraubendruckfeder 12 im radialen Kanal 11
des Rotors 3 zu verschieben, so daß das innere Ende 15 des
Sicherungsgliedes 8 die Vertiefung 31 des elektronischen Schlüssels 2 verläßt,
während das äußere Ende 20 des Sicherungsgliedes 8 in die Ausnehmung 19
des Stators 4 eintritt. Sobald der Schaft 6 des elektronischen Schlüssels 2 den
Schlüsselkanal 7 des Rotors 3 verlassen hat, läuft das Sicherungsglied 8 unter
der Wirkung seiner Schraubendruckfeder 12 wieder zurück in die ursprüngliche
Stellung, um mit dem ersten seitlichen Vorsprung 13 am Anschlag 14 des
Rotors 3 anzuliegen, mit dem inneren Ende 15 in den Schlüsselkanal 7 des
Rotors 3 zu ragen und mit dem äußeren Ende 20 die Ausnehmung 19 des
Stators 4 freizugeben.
Der elektronische Schlüssel 2 kann nur in der Ausgangsstellung des Rotors 3
bezüglich des Stators 4 in den Rotor 3 eingeführt und aus dem Rotor 3
abgezogen werden, weil das Sicherungsglied 8 des Rotors 3 nur dann auf die
Ausnehmung 19 des Stators 4 ausgerichtet ist und sich im radialen Kanal 11
des Rotors 3 axial verschieben kann, um mit dem inneren Ende 15 den
Schlüsselkanal 7 des Rotors 3 zu verlassen. In allen anderen Drehstellungen
des Rotors 3 im Stator 4 blockiert die zylindrische Innenfläche 21 des Stators 4
diese Axialverschiebung des Sicherungsgliedes 8.
Damit der elektronische Schlüssel 2 als Wendeschlüssel verwendet und
sowohl in der dargestellten Orientierung als auch um 180 Grad um die
Längsachse gedreht mit dem elektronischen Zündanlaßschalter 1
zusammenwirken kann, ist der Schaft 6 des elektronischen Schlüssels 2 nicht
nur auf der im dargestellten Fall dem Sicherungsglied 8 des Rotors 3
zugewandten Breitseite 34 mit der Vertiefung 31 versehen, sondern auch auf
der parallelen anderen Breitseite 35 mit einer identischen Vertiefung 31' zur
Aufnahme des inneren Endes 15 des Sicherungsgliedes 8 des Rotors 3.
Abwandlungen von der dargestellten und geschilderten Ausführungsform sind
in vielfacher Hinsicht möglich. So kann beispielsweise das Sicherungsglied 8
statt plättchen- auch stiftförmig und das Sperrglied 9 statt platten- auch
stabförmig ausgebildet sein, der Anker 29 des Elektromagneten 10 vom
Sperrglied 9 weg federbelastet und durch Erregung des Elektromagneten 10
entgegen der Wirkung der Federbelastung in Richtung auf das Sperrglied 9
bewegbar sein, der Rotor 3 mit einem zweiten federbelasteten Sicherungsglied
zum Eingriff in die zweite Vertiefung 31' des elektronischen Schlüssels 2 und
der Stator 4 mit einer zweiten Ausnehmung zur Aufnahme des äußeren Endes
des zweiten Sicherungsgliedes versehen sein und in diesem Fall statt je einer
Schraubendruckfeder 12 eine gemeinsame bügelförmige Feder für die beiden
einander diametral gegenüberliegenden Sicherungsgliedes 8 vorgesehen sein,
um sie in Richtung auf die Drehachse A des Rotors 3 zu belasten.
Claims (14)
1. Zündanlaßschalter für Kraftfahrzeuge, welcher mit einem Schlüssel
betätigbar ist und einen Rotor aufweist, der zum Ein- und Ausschalten
insbesondere der Zündanlage und des Anlassers des Kraftfahrzeugs in einem
Stator mittels des Schlüssels aus einer Ausgangsstellung in verschiedene
Schaltstellungen und zurück in die Ausgangsstellung drehbar ist, in welcher es
allein möglich ist, den Schlüssel aus dem Rotor abzuziehen, wobei der Rotor
mit einem Sicherungsglied zur Blockierung des Abzugs des Schlüssels aus
dem in die Ausgangsstellung zurückgedrehten Rotor versehen ist, welches im
Rotor senkrecht zu dessen Drehachse beweglich und federbelastet ist, um in
eine Vertiefung des Schlüssels einzugreifen, und wobei am Stator ein
Elektromagnet zur Aufhebung der Blockierung des Abzugs des Schlüssels aus
dem in die Ausgangsstellung zurückgedrehten Rotor dann, wenn das
Kraftfahrzeug stillsteht und gegen Wegrollen gesichert ist, vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- a) das Sicherungsglied (8) und der Schlüssel (2) beim Abzug aus dem in die Ausgangsstellung zurückgedrehten Rotor (3) über Schrägflächen (32, 33) zusammenwirken, so daß das Sicherungsglied (8) aus der Vertiefung (31) des Schlüssels (2) herausbewegt wird, und
- b) der Elektromagnet (10) mit einem Sperrglied (9) zusammenwirkt, welches im Stator (4) zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung beweglich ist, um in der Ausgangsstellung des Rotors (3) die Bewegung des Sicherungsgliedes (8) von der Drehachse (A) des Rotors (3) weg zuzulassen oder zu sperren, wobei das Sperrglied (9) in die erste Stellung federbelastet ist und beim Herausdrehen des Rotors (3) aus der Ausgangsstellung mittels einer Steuerfläche (25) des Rotors (3) in die zweite Stellung bewegt wird, in welcher der Elektromagnet (10) das Sperrglied (9) so lange hält, bis das Kraftfahrzeug stillsteht und gegen Wegrollen gesichert ist.
2. Zündanlaßschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Sicherungsglied (8) plättchen- oder stiftförmig ausgebildet und in einem
radialen Kanal (11) des Rotors (3) axial verschieblich gelagert ist, welcher in
der Ausgangstellung des Rotors (3) mit einer Ausnehmung (19) des Stators
(4) zur Aufnahme des benachbarten Endes (20) des Sicherungsgliedes (8)
bei dessen Axialverschiebung während des Abziehens des Schlüssels (2)
aus dem Rotor (3) fluchtet.
3. Zündanlaßschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß das Sicherungsglied (8) eine Schrägfläche (33) aufweist, welche
beim Abzug des Schlüssels (2) aus dem in die Ausgangsstellung
zurückgedrehten Rotor (3) mit einer Schrägfläche (32) des Schlüssels (2)
zusammenwirkt, die von einer entsprechend geneigten Seitenflanke der
Vertiefung (31) des Schlüssels (2) gebildet ist.
4. Zündanlaßschalter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeich
net, daß das Sperrglied (9) platten- oder stabförmig ausgebildet und in
einem zur Drehachse (A) des Rotors (3) parallelen Kanal (22) des Stators
(4) axial verschieblich gelagert ist.
5. Zündanlaßschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Sperrglied (9) am einen Ende (23) mit dem Sicherungsglied (8) und am
anderen Ende (24) mit der Steuerfläche (25) des Rotors (3) zusammenwirkt.
6. Zündanlaßschalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sperrglied (9) durch eine Schraubendruckfeder
(27) in die erste Stellung belastet ist.
7. Zündanlaßschalter nach Anspruch 6 in Verbindung mit Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubendruckfeder (27) parallel
zum Sperrglied (9) angeordnet ist und sich einerseits an einem vom Sperrglied
(9) auf der dem Rotor (3) abgewandten Seite senkrecht abstehenden
Vorsprung (28) und andererseits am Stator (4) abstützt.
8. Zündanlaßschalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Elektromagnet (10) einen axial beweglichen
Anker (29) aufweist, welcher mit dem Sperrglied (9) zusammenwirkt und sich
senkrecht zur Drehachse (A) des Rotors (3) erstreckt.
9. Zündanlaßschalter nach Anspruch 8 in Verbindung mit Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anker (29) des Elektromagneten (10) den
Vorsprung (28) des Sperrgliedes (9) in dessen zweiter Stellung hintergreift.
10. Zündanlaßschalter nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeich
net, daß der Anker (29) des Elektromagneten (10) in Richtung auf das
Sperrglied (9) federbelastet und durch Erregung des Elektromagneten (10)
entgegen der Wirkung der Federbelastung vom Sperrglied (9) weg bewegbar
ist.
11. Zündanlaßschalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Steuerfläche (25) des Rotors (3) an einem
Vorsprung (26) des Rotors (3) vorgesehen ist, welcher sich in dessen
Umfangsrichtung erstreckt.
12. Zündanlaßschalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Rotor (3) mit einem zweiten federbelasteten
Sicherungsglied zum Eingriff in eine zweite Vertiefung (31') des Schlüssels
(2) versehen ist.
13. Zündanlaßschalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden einander diametral gegenüberliegenden Sicherungsglieder (8)
des Rotors (3) durch eine gemeinsame bügelförmige Feder in Richtung auf
die Drehachse (A) des Rotors (3) belastet sind.
14. Zündanlaßschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß das oder jedes Sicherungsglied (8) durch eine
Schraubendruckfeder (12) in Richtung auf die Drehachse (A) des Rotors
(3) belastet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999151987 DE19951987C1 (de) | 1999-10-28 | 1999-10-28 | Schlüsselbetätigbarer Zündanlassschalter für Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999151987 DE19951987C1 (de) | 1999-10-28 | 1999-10-28 | Schlüsselbetätigbarer Zündanlassschalter für Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19951987C1 true DE19951987C1 (de) | 2001-06-28 |
Family
ID=7927199
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999151987 Expired - Fee Related DE19951987C1 (de) | 1999-10-28 | 1999-10-28 | Schlüsselbetätigbarer Zündanlassschalter für Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19951987C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008035126A1 (de) * | 2008-07-28 | 2010-02-04 | Marquardt Gmbh | Verfahren zum Betreiben eines Fahrzeugs und entsprechendes Zündschloss |
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-
1999
- 1999-10-28 DE DE1999151987 patent/DE19951987C1/de not_active Expired - Fee Related
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