DE199518C - - Google Patents
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- DE199518C DE199518C DENDAT199518D DE199518DA DE199518C DE 199518 C DE199518 C DE 199518C DE NDAT199518 D DENDAT199518 D DE NDAT199518D DE 199518D A DE199518D A DE 199518DA DE 199518 C DE199518 C DE 199518C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C06—EXPLOSIVES; MATCHES
- C06C—DETONATING OR PRIMING DEVICES; FUSES; CHEMICAL LIGHTERS; PYROPHORIC COMPOSITIONS
- C06C5/00—Fuses, e.g. fuse cords
- C06C5/08—Devices for the manufacture of fuses
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 199518 — KLASSE 78«. GRUPPE
Tunkrahmens.
Gegenstand der Erfindung ist eine neue Ausführungsform einer Maschine zum Bedrucken
von Zündbändern mit Zündpillen derjenigen Art, bei der zum Aufbringen der Zündpillen ein Tunkrahmen dient, der gegen
die in einem Rahmen eingespannten Bänder auf und ab geführt wird. Bei einer bekannten
Maschine' wird der Tunkrahmen von unten aus dem Tunkbehälter gegen die Bänder
mittels eines Hebels bewegt. Da die Zündmasse breiig und eine Abstreifvorrichtung
nicht vorgesehen ist, wird davon von dem Tunkrahmen mehr als für die Zündpillen
nötig ist, mitgenommen. Es ergeben sich infolgedessen ungleichmäßige Zündpillen. Auch
das Anheben des Tunkrahmens mittels eines Hebels bietet keine unbedingte Sicherheit für
völlig gleichmäßiges Andrücken, so daß die Erzeugung ungleichmäßiger Zündpillen nicht
vermieden werden kann.
Nach der Erfindung ist der Tunkrahmen oberhalb des Tisches für den Bandrahmen
angeordnet. Der Tunkbehälter befindet sich im allgemeinen neben dem Tisch und wird
as nur zum Tunken mittels einer Zugstange
auf den Tisch unter den Tunkrahmen eingefahren und nach dem Tunken wieder ausgefahren, damit das Einsetzen des Bandrahmens
zwecks Aufdruckens der Zündpillen erfolgen kann. Während des Ausfahrens des
Tunkbehälters streicht ein an dem letzteren befestigter Abstreicher durch die Tunkleisten
und streicht alle überflüssige Zündmasse ab.
Der Tunkrahmen wird mittels vier Schraubenspindeln völlig gleichmäßig gegen die Bänder
geführt. Infolgedessen werden völlig gleichmäßige Zündpillen erzeugt.
Die neue Maschine ist auf der Zeichnung in Fig. ι in Ansicht dargestellt.
Fig. 2 zeigt schematisch den Antrieb des Tunkrahmens.
Fig. 3 zeigt im Schnitt,.
Fig. 4 in Ansicht die Verbindung des Ab-Streichers mit dem Tunkbehälter.
Fig. 5 ist ein Grundriß, Fig. 6 eine Seitenansicht des Bandrahmens.
Fig. 7, 8 und 9 geben in größerem Maßstabe den Bandrahmen im Schnitt bzw.
Grundriß bzw. Seitenansicht wieder,
Fig. 10 zeigt die Bandlage über dem Werktisch kurz vor dem Drucken,
Fig. 11 während des Drückens.
Der Tunkrahmen b mit den Tunkleisten c
ist mittels Muttergewindes auf vier Schraubenspindeln d geführt. Diese sind durch
das in Fig. 2 dargestellte Zahnradgetriebe zwangläufig miteinander verbunden und werden
mittels eines Handhebels χ und des Stirnradgetriebes in, η gleichmäßig in Drehung ■
gesetzt, so daß durch einfaches Umlegen des Handhebels der Tunkrahmen gehoben oder
gesenkt werden kann.
Unterhalb des Tunkrahmens ist auf dem Maschinengestell der Tisch α befestigt, der
mit Aussparungen u für die Leisten c des Tunkrahmens b versehen ist (Fig. 10 und 11).
Der Tunkmassebehälter h ruht neben dem Werktisch α auf einem Warmwasserbehälter g
und kann mittels einer Zugstange iv auf den Tisch α gezogen werden. An dem Behälter h
ist ein Abstreicher k (Fig. 4) federnd gelagert. Derselbe ist zu diesem Zweck an
Bolzen I befestigt, die in oben geschlitzten
Büchsen k1 des Tunkbehälters /2 geführt sind und sich auf Federn i stützen. Die Abstreichplatte
k ist entsprechend den Tunkleisten c des Tunkrahmens b mit Zähnen Zc0
versehen, die zwischen die Leisten c greifen. Diese streichen infolgedessen die an den
Seiten der Leisten c sitzende Tunkmasse beim Ausfahren des Tunkbehälters in diesen
ab.
Der Rahmen zum Aufspannen der Bänder (Fig. 5 bis 9) besteht aus den Winkeleisen r,
die durch die Flacheisen s verbunden sind.
Die freien senkrechten Schenkel der Winkeleisen r sind mit Schlitzen ν versehen, in die
das fortlaufende Bandj/" [~jj-förmig eingelegt
wird. Um ein Abgleiten der Bänder zu verhindern, sind an den Winkeleisen zwischen
den Schlitzen ν Stifte V1 angebracht, unter
welchen hinweg das Band zum nächsten Schlitz geführt wird! Die Schlitze ν sind
so tief eingefräst, daß das eingelegte Band sich in der Mittelebene zwischen der oberen
und der unteren Begrenzungsfläche des Rahmens befindet. Es wird daher beim Wenden
des Rahmens gegenüber der Oberfläche des Drucktisches a die gleiche Höhenlage einnehmen
wie vor dem Wenden. Diese ist so bestimmt, daß die Bänder y (Fig. 10) die
Oberfläche des Tisches α nicht berühren. Sie legen sich erst beim Drucken (Fig. Ii)
infolge ihrer Elastizität auf den Tisch, biegen sich etwas in die Rillen u des Tisches a
durch und erhalten von den Tunkleisten c die Zündpille.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende:
Bei gehobenem Tunkrahmen wird der Zündmassebehälter, dessen Zündmasse durch
den unter h befindlichen Heiß wasserbehälter g in gleichmäßiger Temperatur und Flüssigkeit
erhalten wird, am Handgriff w nach vorn auf die Tischplatte α gezogen. Durch Bewegung
des Hebels χ wird der Tunkrahmen b nach unten bewegt, bis die Druckleisten c in
die Zündmasse eintauchen. Darauf wird durch Rückwärtsbewegung des Hebels χ der
Tunkrahmen b wieder nach oben gehoben. Beim Zurückschieben des Zündmassebehälters
nimmt der an seiner Vorderkante angebrachte federnde Abstreicher k die zuviel aufgenommene
Zündmasse ab. Nunmehr wird der Bandrahmen auf den Tisch α gelegt und durch Bewegung des Hebels χ der Tunkrahmen
b mit Leisten c gesenkt, um die eine Seite der Streifen- zu bedrucken. Das Bedrucken
der zweiten Seite erfolgt in der gleichen Weise unmittelbar hinterher, weil
der Rahmen das Wenden gestattet, ohne daß die noch feuchten Zündpillen des ersten
Druckes beschädigt werden.
Claims (3)
1. Maschine zur Herstellung von Zündstreifen mittels eines auf und nieder bewegten
Tunkrahmens, dadurch gekennzeichnet , daß der Tunkrahmen (b) mit den Druckleisten (c) oberhalb eines mit
Aussparungen (u) für die Druckleisten (c) versehenen Tisches (a) an vier von einem
Handhebel (x) gemeinsam betriebenen Schraubenspindeln (d) angeschlossen ist
und der Zündmassebehälter (h) neben dem Drucktisch (a) derart beweglich angeordnet
ist, daß er zum Tunken auf den Tisch (a) gefahren, zum Drucken wieder
ausgefahren werden kann.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der vorderen Seite
des Zündmassebehälters (h) ein federnder Abstreicher (k) angebracht ist, dessen
Zähne (k.2J in die Rillen zwischen den Druckleisten (c) genau passen, und die
beim Zurückfahren des Zündmassebehälters die zuviel aufgenommene Zündmasse in diesen zurückstreichen.
3. Bandrahmen für die Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
derselbe aus zwei durch Flacheisen (s) verbundenen Winkeleisen (r) besteht, deren
freie Schenkel zur Aufnahme des Zündstreifens mit Schlitzen (v) und zwischen
diesen mit Stiften (V1) versehen sind, derart, daß das Band in der Mittelebene
des Rahmens unverrückbar eingespannt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199518C true DE199518C (de) |
Family
ID=462227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199518D Active DE199518C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199518C (de) |
-
0
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