DE154056C - - Google Patents
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- DE154056C DE154056C DENDAT154056D DE154056DA DE154056C DE 154056 C DE154056 C DE 154056C DE NDAT154056 D DENDAT154056 D DE NDAT154056D DE 154056D A DE154056D A DE 154056DA DE 154056 C DE154056 C DE 154056C
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- Germany
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- sheet
- gripper
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- roller
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F1/00—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
- B41F1/26—Details
- B41F1/28—Sheet-conveying, -aligning or -clamping devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Discharge By Other Means (AREA)
Description
PATENTAMT.
JVl 154056 KLASSE i5d.
Die neue selbsttätige Ein- und Ablegevorrichtung für Stempelpressen bezweckt, ein
gepreßtes Blatt abzulegen, während gleichzeitig" ein anderes zu pressendes Blatt ergriffen
und eingelegt wird, um nach dem Pressen von den Stempeln abgezogen und
abgelegt zu werden.
Die Vorrichtung besteht aus einem Schlitten, der zwangläufig mit einem doppelten Satz
ίο von Greifern arbeitet, von denen der eine ein neues Blatt ergreift, während der andere
das gepreßte Blatt erfaßt, um ersteres sofort auf die Preßplatte zu ziehen und letzteres
abzulegen.
Die Vorrichtung ist beispielsweise in Verbindung mit einer bekannten Stempelpresse
dargestellt, kann aber ebensowohl bei irgend einer anderen Art von Stempelpressen Anwendung
finden.
In der Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Mitte einer Stempelpresse mit Ein- und Ablegevorrichtung,
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Mitte einer Stempelpresse mit Ein- und Ablegevorrichtung,
Fig- 3 einen Grundriß des Greiferschlittens,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3 und
Fig. 5 eine Seitenansicht des Schlittens.
Auf dem Gestell A (Fig. 1) der Maschine sind vier Ständer B befestigt, welche die
Kopfplatte C tragen, unter der die durch einen doppelten Satz von Kniehebeln E auf-
und abbewegte Stempelplatte D angeordnet ist (s. Fig.. 2). Die die Kniehebel E bewegenden
Druckstangen F tragen auf ihrem freien Ende eine Rolle R, die beim Angriff
einer unrunden Scheibe P (Fig. 2) gehoben wird, um die Kniehebel zum Heben der
Stempelplatte in Bewegung zu setzen. Auf der Welle N der unrunden Scheibe P sitzt
ein Triebrad M (Fig. 1), das im Eingriff mit einem Triebrade L steht, auf dessen
Welle ein größeres Zahnrad I sitzt, in welches das Triebrad H der Welle G eingreift.
Dies sind sämtlich bekannte Einrichtungen, deren Betriebsweise keiner weiteren Erklärung
bedarf.
Der Schlitten der Ein- und Ablegevorrichtung besteht aus einem Rahmen mit parallelen
Seitenteilen T (Fig. 3 bis 5), die, unten als Zahnstangen ausgebildet, durch zwei
Querstangen d, c und einen winkelförmigen Quersteg e verbunden sind. _ Die Zahnstangen
bewegen sich auf mit entsprechenden Zähnen und seitlichen Scheiben versehenen Rollen--55
paren b b und werden mit diesen durch mittels Federn niedergehaltene Rollen α im
Eingriff gehalten. Die Wellen sämtlicher Rollen α sind in konsolenartigen Armen 5
(s. Fig. 1), die an den Seitenteilen des Ma--60
schinengestells befestigt sind, gelagert.
In der Nähe des Schlittensteges e und der Verbindungsstange d sind in den Seitenteilen T
des Schlittens die Wellen η und ρ drehbar gelagert. Auf diesen Wellen sitzen die
Greiferfinger / bezw. m so, daß die Enden der letzteren über den herabhängenden
Schenkel des winkelförmigen Steges e bezw. an der Unterfläche der Querstange d angreifen,
wenn die Wellen η und ρ durch die Schraubenfedern r und 5 gedreht werden.
Diese Federn sind um die Wellen gewunden; ihre Enden liegen einerseits an Stiften in
den Seitenteilen T des Schlittens, andererseits an auf den Wellen befestigten Winkelarmen t
und u an und bringen die Greifer in Angriff mit den Stangen e und d, sobald die Ansätze
f und g' der Greiferwellen von den Feder-
fallen d', b' und c', e' ausgelöst werden. Die Bewegung der Greifer und ihrer Wellen ist
begrenzt durch Schlitze ν und w in den
Seitenteilen T des Greiferschlittens, durch welche die Schenkel der winkelförmig gebogenen
Arme f und u hindurchragen.
Die Hin- und Herbewegung des Greiferschlittens wird bewirkt durch Zahnsegmente V
(Fig. 2), die auf einer im Maschinengestell gelagerten Welle U im Eingriff mit den
Zahnstangen T sitzen. Auf der Welle U
. (Fig 1) ist ein Zahnsegment W angebracht, das im Eingriff mit einer Zahnstange Y durch
eine Querstange d" geführt wird. Eine kulissenartige Fortsetzung c'1 der Zahnstange F
ist geführt auf einem Vierkant der Welle N, und das Ende dieser Stange ist mit einer
Rolle e" versehen, die auf einer neben dem Zahnrad M befindlichen Daumenscheibe A'
läuft. Die Umfläche dieser Scheibe verläuft gemäß Fig. 1 von Punkt g bis Punkt/ konzentrisch
mit der Welle N und bewirkt daher während der Bewegung der Rolle e" auf
dieser Strecke «keine Bewegung der Zahnstange Y bezw. des Greiferschlittens; von
g bis h steht die Umfläche der Scheibe etwas über den konzentrischen Teil derselben
vor, bewirkt daher bei der Drehung der Scheibe in der Pfeilrichtung (Fig. 1) eine
kurze Verschiebung des Schlittens nach rückwärts, d. h. nach der Ablegeseite der Presse.
Wenn die Rolle e" am Punkt h der Einbuchtung der Scheibe ankommt, wird der
Schlitten unter die Stempel der Presse durch die Wirkung 'der Schraubenfedern B' (Fig. 2)
gezogen, welche mit Ketten C verbunden sind, die über Kettentriebe D' gehen und
an diesen befestigt sind, so daß sie beim Rückgang des Schlittens aufgewunden und
dadurch die Federn B' gespannt werden.
Der Rückgang des Schlittens, d. h. die Bewegung desselben nach der Ablegestelle, erfolgt
beim Angriff der Scheibe A' zwischen den Punkten t und f,. worauf derselbe während
des Preßvorgangs still steht, bis die Rolle e" wieder den Punkt g der Scheibe A'
erreicht hat.
Bei der in Fig. 2 gezeichneten Stellung hat der Schlitten seinen Vorwärtsgang noch nicht
ganz vollendet, und die Stifte h', I' (Fig. 4) der Federfallen kommen eben in Berührung
mit den am Maschinengestell angebrachten Ansätzen m' und ri. Eine weitere Vorwärtsbewegung
des Schlittens bewirkt die Schließung der Greifer, und der vordere Satz I derselben
ergreift das auf den Tisch T' (Fig. 2) gelegte Papierblatt, während der Greifersatz m
den Rand des auf der Preßplatte liegenden Papierblattes an die Querstange d drückt.
Die Rolle e" ist nun im Angriff mit der Scheibe A' am Punkt t und zieht nunmehr
den Schlitten zurück. Bevor die Rolle e" .-den Punkt f erreicht hat, kommt der vorragende
Schenkel u des an der Greiferwelle ρ angebrachten, winkelförmig gebogenen Armes s
in Angriff mit der am Gestell befindlichen Rolle a' (Fig. 3 und 5), so daß sich die
Welle ρ zum Eingriff der Federfalle e' c' über den Ansatz g' dreht. Hierbei öffnen
sich die Greifer m und lassen das fertige Blatt auf den Ablegetisch R' (Fig. 2). fallen,
während das neue Blatt durch die Greifer I über die Preßplatte gezogen und, auf dieser
ruhend, festgehalten wird, um gepreßt zu werden. Die Greifer / lassen das Blatt erst
los, wenn die Rolle e" den Punkt g überschritten hat, wobei1 der Schlitten noch eine
kleine Rückwärtsbewegung erhält, bei der das gepreßte Blatt von den Stempeln abgezogen,
wird, während die winkelförmig gebogenen Arme t in Angriff mit der Rolle y
(Fig. 5) und der Ansatz/' der Greiferwelle η
in Eingriff mit der Federfalle d' b' gebracht und die Greifer I geöffnet werden. Das Blatt
ist nun in solcher Lage, daß es über den Stempel etwas hinausragt und an seiner -Kante von den Greifern m gefaßt· werden
kann, sobald der Schlitten wieder in seiner vorderen Stellung angekommen ist (Fig. 4).
Die Einrichtung, daß der Rückgang des Schlittens durch Antrieb von der Hauptwelle
aus erfolgt, während der Vorwärtsgang 'durch die Federn B' bewirkt wird, hat den Vorteil,
daß auch beim Bruch der Federn oder wenn dieselben sonst etwa nicht wirken sollten,
kein Schaden entstehen kann, sowie den weiteren Vorteil, daß die Federn bei entsprechender
Spannung Unregelmäßigkeiten in der Bewegung der Maschinenteile ausgleichen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein- und Ablegevorrichtung für Stempelpressen, dadurch gekennzeichnet, daß ein über der Stempelplatte hin- und herbewegter Schlitten mit zwei selbsttätig arbeitenden Greifersätzen -(I und in) versehen ist, von denen der eine (I) in der vorderen Stellung des Schlittens ein neues Blatt und der andere (in) das soeben gepreßte Blatt gleichzeitig fassen und beim Rückgang des Schlittens ersterer das neue Blatt auf die Stempelplatte zieht und während des Preßvorgangs festhält, während das vorher gepreßte Blatt von dem zweiten Greifersatz (in) abgelegt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE154056C true DE154056C (de) |
Family
ID=420631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT154056D Active DE154056C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE154056C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1135278B (de) * | 1961-02-03 | 1962-08-23 | Leipziger Buchbindereimaschine | An- und Ablegevorrichtung an Praegemaschinen |
-
0
- DE DENDAT154056D patent/DE154056C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1135278B (de) * | 1961-02-03 | 1962-08-23 | Leipziger Buchbindereimaschine | An- und Ablegevorrichtung an Praegemaschinen |
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