DE19950992A1 - Vorrichtung zum wiederlösbaren Ein- oder Aufspannen von wenigstens einem zu bearbeitenden Werkstück - Google Patents
Vorrichtung zum wiederlösbaren Ein- oder Aufspannen von wenigstens einem zu bearbeitenden WerkstückInfo
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Abstract
Bei einer Vorrichtung zum wiederlösbaren Ein- oder Aufspannen von wenigstens einem zu bearbeitenden Werkstück (1) auf einer Spannplatte (2) mit zumindest einem Spannelement (8) und/oder Anschlagelement (4) soll das zumindest eine Spannelement (8) und/oder Anschlagelement (4) mit einem zumindest teilweise umlaufenden Absatz (6.1, 6.2) versehen sein.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum wiederlösbaren
Ein- oder Aufspannen von wenigstens einem zu bearbeitenden
Werkstück auf einer Spannplatte mit zumindest einem
Spannelement und/oder Anschlagelement.
Derartige Vorrichtungen sind in vielfältiger Form und
Ausführung bekannt. Vor allem bieten sie sich bei dem
automatischen Bearbeiten in heutigen Bearbeitungszentren
an, bei denen auch die Bearbeitungswerkzeuge automatisch
austauschbar sind. Mit ihnen wird eine Vielzahl von
Bearbeitungsschritten an unterschiedlichen Werkstücken
automatisch vorgenommen. Probleme bestehen heute nur beim
Nachschub und beim Aufspannen der zu bearbeitenden
Werkstücke, da dies meist noch von Hand vor sich geht. Das
oder die zu bearbeitenden Werkstücke werden in der Regel
von Hand auf entsprechende Spannplatten od. dgl.
aufgespannt und dann in den Bearbeitungszentren bearbeitet.
Nach der Bearbeitung wird das Werkstück aus der
Spanneinrichtung, insbesondere Spannplatte durch Lösen der
Spannelemente entnommen.
Nachteilig dabei ist, dass für jedes unterschiedliche
Werkstück, welches auf einer Spannvorrichtung, Spannplatte
od. dgl. aufgespannt werden muss, entsprechende
Spannelemente, Spannbacken od. dgl. jeweils passend
hergestellt werden müssen, damit das zu bearbeitende
Werkstück aufgespannt werden kann. Dies ist insbesondere
bei kleineren bis mittleren Stückzahlen und Serien äusserst
Zeit- und kostenintensiv.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung der oben beschriebenen Art zu entwickeln, mit
welcher diese Nachteile beseitigt werden. Ein Auswechseln
der zu bearbeitenden Werkstücke soll schnellstmöglich
vonstatten gehen, um einen Stillstand der Maschine zu
minimieren, wobei gleichzeitig Herstellungskosten von
Werkzeugen erheblich minimiert werden soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass das zumindest eine
Spannelement und/oder Anschlagelement mit einem zumindest
teilweise umlaufenden Absatz versehen ist.
Der Grundgedanke der Erfindung liegt darin, dass ein
Spannelement vorgesehen ist, mit einem bevorzugt
umlaufenden Absatz. Der Absatz dient zum Auflegen des
Werkstückes und gleichzeitigen Einspannen und Verspannen
des Werkstückes an seiner Stirnseite von Spannelement
und/oder Anschlagelement.
Wichtig bei der vorliegenden Erfindung ist jedoch, dass die
Öffnung, in welche ein Befestigungselement zum Einspannen
des Spannelementes gegen eine Spannplatte eingreift, derart
aussermittig angeordnet ist, dass unterschiedliche Längen
zu den jeweiligen Stirnseiten bzw. Absätzen, auf welchen
ein Werkstück aufgelegt wird, eingestellt werden können.
Dies geschieht beispielsweise immer durch Verdrehen eines
rechteckartigen Spannelementes um jeweils 90°. Die
unterschiedlichen Längen ermöglichen unterschiedlich
grossen Werkstücken ein Einspannen bzw. Auflegen auf dem
Absatz des Spannelementes.
Dabei kann einerseits ein Abstand auf der mit
Befestigungsöffnungen versehenen Spannplatte eingestellt
und gewählt werden und andererseits über das Spannelement
eine Feineinstellung und Feinausrichtung vorgenommen
werden. Ggf. kann ein Anschlagelement mit unterschiedlich
angeordneten Öffnungen vorgesehen sein, um nochmals
Einfluss auf bestimmte Abstände zum Spannelement zu nehmen.
Dabei kann der Abstand zwischen zwei benachbarten
Befestigungsöffnungen durch das entsprechende Anordnen von
Öffnungen auf dem Anschlagelement nochmals unterteilt
werden, so dass insgesamt alle beliebigen Masse bzw.
Abmasse von Werkstücken einspannbar sind.
Hierzu ist lediglich ein und dasselbe Spannelement und/oder
Anschlagelement notwendig. Ggf. können mehrere Spann
elemente in oben beschriebener Weise verwendet werden, um
ein Werkstück von unterschiedlichen Seiten einzuspannen.
Der Erfindung sei hier keine Grenze gesetzt.
Das Spannelement wird durch exzentrische Anordnung eines
Gewindezapfens zum Schraubenkopf eines Befestigungs
elementes gegenüber dem Werkstück bewegt und auf diese
Weise auch gegenüber der Spannplatte verspannt.
Insgesamt ist mit der vorliegenden Erfindung eine
Vorrichtung zum wiederlösbaren Ein- oder Aufspannen von
Werkstücken geschaffen, welche universell auf verschie
densten Werkzeugmaschinen, Drehmaschinen, Fräsmaschinen,
CNC-Centren, Teilapparate od. dgl. einsetzbar ist.
Die entsprechenden Spannplatten können beispielsweise auch
auf Teilapparate aufgespannt sein, wobei auch daran gedacht
sein kann, die entsprechenden Befestigungsöffnungen in
konzentrischen Kreisen anzuordnen. Entsprechend sind dann
die Anschlagelemente bzw. Spannelemente ausgebildet bzw.
mit entsprechenden Öffnungen für die Befestigungselemente
versehen.
Auch sei vom vorliegenden Erfindungsgedanken umfasst, die
Spannelemente rechteckartig, quadratisch, dreieckartig oder
in ovalen oder gewölbten Formen mit zumindest teilweise
umlaufenden Absätzen vorzusehen, um beliebige Werkstücke
darin einzuspannen, wenn die Befestigungsöffnungen
unterschiedliche Distanzen zu den jeweiligen Stirnseiten
bilden.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese
zeigt in:
Fig. 1 eine schematisch dargestellte Draufsicht auf eine
Vorrichtung zum wiederlösbaren Ein- oder Aufspannen von
Werkstücken;
Fig. 2 eine schematisch dargestellte Seitenansicht der
Vorrichtung zum Aufspannen von Werkstücken gemäss Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Spannelement als
Bestandteil der Vorrichtung gemäss den Fig. 1 und 2;
Fig. 4 einen Querschnitt durch das Spannelement mit
eingesetztem Befestigungselement;
Fig. 5 einen Querschnitt durch ein auf eine Spannplatte
aufgesetztes Spannelement mit einem eingesetzten
Befestigungselement als weiteres Ausführungsbeispiel;
Fig. 6 eine Draufsicht auf ein Anschlagelement als
Bestandteil der Vorrichtung gemäss den Fig. 1 und 2;
Fig. 7 einen Querschnitt durch das Anschlagelement gemäss
Fig. 6 entlang Linie VII-VII;
Fig. 8a bis 8c Draufsichten auf weitere
Ausführungsbeispiele von entsprechenden Spannelementen.
Gemäss Fig. 1 weist eine erfindungsgemässe Vorrichtung R
zum wiederlösbaren Ein- oder Aufspannen von wenigstens
einem zu bearbeitenden Werkstück 1 eine Spannplatte 2 auf,
in welcher eine Mehrzahl von Befestigungsöffnungen 3
vorgesehen sind, welche bevorzugt parallel und in einem
Abstand B' zueinander angeordnet sind.
Bevorzugt sind die Befestigungsöffnungen 3 quadratisch und
gleichmässig zueinander rechtwinklig beabstandet angeordnet
und bilden parallel zueinander angeordnete Reihen. Die
Befestigungsöffnungen 3 sind vorzugsweise als Durchgangs
bohrungen ausgebildet, wobei ein Innengewinde zum Eindrehen
von Befestigungselementen od. dgl. vorgesehen sein kann.
Zum Einspannen des Werkstückes 1 ist ein Anschlagelement 4
vorgesehen, welches eine Mehrzahl von Öffnungen 5 aufweist,
durch welche ein hier nicht näher dargestelltes
Befestigungselement eingreift, um das Anschlagelement 4
wiederlösbar und fest mit der Spannplatte 2 zu verbinden.
Dabei können beispielsweise Schiebehülsen in die Öffnung 5
eingesetzt sein, die eine exakte Zentrierung und Festlegung
des Anschlagelementes 4 gegenüber der Spannplatte 2
ermöglichen.
Auch kann daran gedacht sein, Zylinder- oder Passstifte in
die Öffnung 5 einzusetzen, die dann in die entsprechenden
Befestigungsöffnungen 3 der Spannplatte 2 eingreifen, um
das Anschlagelement 4 gebenüber der Spannplatte 2
festzulegen.
Dabei liegt auf einem Absatz 6.1 das Werkstück 1 auf und
wird stirnseitig an einer Stirnseite 7.1 gehalten bzw.
liegt dort durchbeaufschlagt an.
An den anderen Seiten des Werkstückes 1 werden der
Spannplatte 2 entsprechende Spannelemente 8 aufgesetzt. Die
Spannelemente 8 sind, wie in Doppelpfeilrichtung
angedeutet, hin- und herbewegbar und können das Werkstück 1
mit Druck bzw. gegen das Anschlagelement 4 beaufschlagen.
Dabei liegt das Werkstück 1 auf einem Absatz 6.2 des
Spannelementes 8 auf und wird gegen seine Stirnseite 7.2
angepresst bzw. dort angelegt. Bevorzugt ist der Absatz 6.2
des Spannelementes 8 umlaufend ausgebildet.
Das Werkstück 1 wird durch die Absätze 6.1, 6.2 von
Anschlagelement 4 und Spannelement 8 beabstandet zur
Spannplatte 1 aufgespannt, sodass ein Spalt 9, siehe Fig.
2, zwischen Werkstück 1 und Spannplatte 2 gebildet ist.
Hierdurch lässt sich das Werkstück 1 durchgehend,
beispielsweise beim Bohren in einer Aufspannung bearbeiten.
Bei der vorliegenden Erfindung ist von wesentlicher
Bedeutung, dass das Spannelement 8 einen umlaufenden Absatz
6.2 aufweist, wobei dessen Öffnung 5 aussermittig
angeordnet ist. In die Öffnung 5 greift ein
Befestigungselement 10 ein, welches das Spannelement 8
wiederlösbar mit der Spannplatte 2 verbindet.
Wichtig bei der vorliegenden Erfindung ist auch, wie es in
Fig. 3 dargestellt ist, dass die Öffnung 5 derart
angeordnet ist, dass diese zu den jeweiligen Stirnseiten
7.2 unterschiedlich zu einem Mittelpunkt M beabstandet
sind.
Wird beispielsweise ein Werkstück 1 auf den Absatz 6.2 an
einer der vier dargestellten Stirnseiten 7.2 aufgelegt, so
lassen sich unterschiedliche Distanzen D1 bis D4 zu dem
Mittelpunkt M einstellen.
Dabei kann durch eine exzentrische Anordnung eines
Gewindezapfens 11 gegenüber einem Schraubenkopf 12 des
Befestigungselementes 10 durch Verdrehen, wie es
insbesondere in Fig. 4 dargestellt ist, das Spannelement 8
in den dargestellten Richtungen X1, X2, X3 oder X4 bewegt
werden, wenn auf der jeweiligen Seite bzw. auf dem
jeweiligen Absatz 6.2 das Werkstück 1 aufliegt.
Durch die exzentrische Anordnung des Gewindezapfens 11
gegenüber dem Schraubenkopf 12 ist lediglich ein begrenzter
Weg in dargestellter Doppelpfeilrichtung X möglich, so dass
eine Grundeinstellung des Spannelementes 8 zum Werkstück 1
notwendig ist, damit dieses noch eingespannt werden kann.
Unterschiedliche Werkstücke 1 sind unterschiedlich gross,
so dass eine entsprechende Anpassung beim Aufspannen auf
die Spannplatte 2 notwendig ist. Hierdurch muss lediglich
das Spannelement 8 entsprechend der Grösse des Werkstückes
1 verdreht werden, so dass jeder beliebige Abstand passend
zum Werkstück 1, damit es gerade noch auf den Absatz 6.2
aufgelegt werden kann, eingestellt wird. Hierdurch kann mit
einem einzigen Spannelement 8 jedes beliebig grosse
Werkstück 1 auf jeder beliebigen Spannplatte 2 eingespannt
werden, ohne dass für unterschiedlich grosse Werkstücke 1
spezielle Spannelemente 8 vorgesehen sein müssen.
Ferner ist bei dem Spannelement 8, nach den Fig. 4 und 5
vorteilig, dass die Öffnung 5 leicht konisch verjüngt
ausgebildet ist. Entsprechend ist auch der Schraubenkopf 12
des Befestigungselementes 10 leicht konisch ausgebildet,
wobei hier die exzentrische Anordnung des Gewindezapfens 11
gegenüber dem Mittelpunkt M bzw. der Mittellinie des
Schraubenkopfes 12 ersichtlich ist.
Durch Verdrehen des Befestigungselementes 10 in der Öffnung
5 lässt sich in dargestellter Doppelpfeilrichtung X1, X3
das Spannelement 8 hin- und herbewegen.
Gleichzeitig lässt sich das Spannelement 8 gegenüber der
Spannplatte 2 fest einspannen, wenn das Spannelement 8
gegen ein Werkstück 1 verspannt wird. Es erfolgt
gleichzeitig ein Verspannen gegen das Werkstück 1 in
dargestellter Doppelpfeilrichtung X1 bis X4 und ein
gleichzeitiges Verspannen und Festlegen gegen die
Spannplatte 2 durch Anziehen des Befestigungselementes.
In Fig. 5 schliesst an den Schraubenkopf 12 ein
Wellenabsatz 13 an, welcher in einer Führungsöffnung 14 der
Spannplatte 2 drehbar gelagert ist. Auch sind Wellenabsatz
13 und der daran anschliessende Gewindezapfen 11
exzentrisch zum Schraubenkopf 12 des Befestigungselementes
10 angeordnet, welches ebenfalls in oben beschriebener
Weise in der Öffnung 5 des Spannelementes 8 sitzt und eine
Bewegung des Spannelementes 8 durch Verdrehen des
Schraubenkopfes 12 in der dargestellten Doppelpfeilrichtung
X1 bis X4 ermöglicht. Hierdurch kann das Werkstück 1 gegen
eine beliebige Stirnseite 7.2 angepasst und gleichzeitig
das Spannelement 8 gegenüber der Spannplatte 2 wiederlösbar
festgelegt werden.
Zum Einspannen eines Werkstückes 1 dient ebenfalls das
Anschlagelement 4, wie es in Fig. 6 dargestellt ist.
Dieses weist einen zumindest teilweise umlaufenden Absatz
6.1 auf, der in etwa dem Absatz 6.2 des Spannelementes 8
entspricht. Das Werkstück liegt, wie insbesondere in den
Fig. 1 und 2 dargestellt, dem Absatz 6.1 auf und wird
stirnseitig an die Stirnseiten 7.1 angelegt.
Dabei liegen zum wiederlösbaren Festlegen in
unterschiedlichen Achsen A1 bis A3 entsprechende Öffnungen
5, insbesondere Durchgangsöffnungen, die in oben
beschriebener Weise auch gekegelig bzw. konisch ausgebildet
sein können.
In diesen Öffnungen sind Befestigungselemente 10,
Passstifte oder Passhülsen od. dgl. Befestigungselemente
eingesetzt, die das, Anschlagelement 4 zumindest teilweise
nach unten hin durchgreifen, welche dann in entsprechende
Befestigungsöffnungen 3 der Spannplatte 2 eingreifen
können. Dabei wird das Spannelement 4 auf der Spannplatte 2
wiederlösbar festgelegt und exakt zentriert.
Durch die Anordnung von mehreren Öffnungen 5 auf der
Spannplatte in unterschiedlichen oder gleichen Abständen B
zueinander, lässt sich das Anschlagelement 4 in
unterschiedlichen Abständen auf der Spannplatte 2 anordnen.
Bevorzugt sind die Abstände B zweier Achsen A1 und A2 bzw.
A2 und A3 kleiner gewählt, als ein Abstand B' zwischen zwei
Befestigungsöffnungen 3 der Spannplatte 2.
Hierdurch lassen sich unterschiedliche Längen L1 bis L3 zu
einer ausgewählten Stirnseite 7.1 bzw. einen ausgewählten
Absatz 6.1 zum Auflegen des Werkstückes 1 einstellen.
Durch diese unterschiedlichen Längen L1 bis L3 kann
Einfluss genommen werden auf die einzustellenden Masse des
Spannelementes 8. Auf diese Weise lassen sich alle
beliebigen Werkstücke 1 mit allen beliebigen Grössen auf
der Spannplatte 2 einspannen.
Es wird damit gewährleistet, dass jedes beliebige Werkstück
1, welches auf der Spannplatte 8 bearbeitet werden soll,
mit ein und demselben Spannelement eingespannt werden kann,
wobei jede beliebige Grösse des Werkstückes 1 durch
entsprechende Anordnung des Anschlagelementes 4 und
Anordnung des Spannelementes 8 zueinander einstellbar ist.
In Fig. 7 ist dargestellt, dass innerhalb der Öffnung 5
noch ein Anschlag 15 vorgesehen sein kann, um ein
Befestigungselement 10 dort aufzulegen bzw. zu haltern.
Innerhalb der Öffnung 5, vorzugsweise unterhalb des
Anschlages 15 kann eine Zentrierhülse eine Verbindung
zwischen dem Anschlagelement 4 und der Spannplatte 2
herstellen.
In dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
gemäss den Fig. 8a bis 8c sind weitere Formen von
erfindungsgemässen Spannelementen 8 als Sechseck, Dreieck
oder gewölbt ausgebildeten Spannelementen 8 dargestellt,
die mit zumindest teilweise umlaufenden Absätzen 6.2
versehen sind. Dabei sind zentrisch oder exzentrisch zu den
jeweiligen Absätzen 6.2 die Öffnungen 5 gebildet, in welche
die entsprechenden Befestigungselemente 10 als oben
beschriebene Exzenter eingreifen, um die jeweiligen
Spannelemente 8 zu bewegen.
Dabei kann beispielsweise ein entsprechendes Spannelement 8
an eine Form eines bestimmten Werkstückes 1 angepasst sein,
um dieses in oben beschriebener Weise auf einer Spannplatte
2 wiederlösbar festzulegen. Der Erfindung sei hier keine
Grenze gesetzt.
1
Werkstück
2
Spannplatte
3
Befestigungsöffnung
4
Anschlagelement
5
Öffnung
6
Absatz
7
Stirnseite
8
Spannelement
9
Spalt
10
Befestigungselement
11
Gewindezapfen
12
Schraubenkopf
13
Wellenabsatz
14
Führungsöffnung
15
Anschlag
R Vorrichtung
A1
R Vorrichtung
A1
Achse
A2
A2
Achse
A3
A3
Achse
B Abstand
B' Abstand
H Höhe
L1
B Abstand
B' Abstand
H Höhe
L1
Länge
L2
L2
Länge
L3
L3
Länge
M Mittelpunkt
D1
M Mittelpunkt
D1
-D4
Distanz
X1
X1
-X4
Doppelpfeilrichtung
Claims (15)
1. Vorrichtung zum wiederlösbaren Ein- oder Aufspannen von
wenigstens einem zu bearbeitenden Werkstück (1) auf einer
Spannplatte (2) mit zumindest einem Spannelement (8)
und/oder Anschlagelement (4),
dadurch gekennzeichnet,
dass das zumindest eine Spannelement (8) und/oder
Anschlagelement (4) mit zumindest einem teilweise
umlaufenden Absatz (6.1, 6.2) versehen ist.
2. Vorrichtung zum wiederlösbaren Ein- oder Aufspannen von
wenigstens einem zu bearbeitenden Werkstück (1) auf einer
Spannplatte (2) mit zumindest einem Spannelement (8)
und/oder Anschlagelement (4), dadurch gekennzeichnet, dass
über das zumindest eine Spannelement (8) das Werkstück (1)
gegen das Anschlagelement (4) anpressbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass das zumindest eine Spannelement (8)
eine Öffnung (5), insbesondere Durchgangsöffnung aufweist,
welche zu den einzelnen Stirnseiten (7.2) des
Spannelementes (8) unterschiedlich beabstandet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Öffnung (5), insbesondere die Durchgangsöffnung
konisch ausgebildet ist, durch welche ein entsprechendes
Befestigungselement (10) zum wiederlösbaren Festlegen des
Spannelementes (8) gegenüber der Spannplatte (2) einsetzbar
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass das Befestigungselement (10) einen kegelstumpfartigen
Schraubenkopf (12) und einen dazu exzentrisch angeordneten
Gewindezapfen (11) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, dass durch Verdrehen des
Befestigungselementes (10) das Spannelement (8) gegenüber
der Spannplatte (2) bewegbar ist, wobei durch
unterschiedliche Abstände (D1 bis D4) zu den Stirnseiten
(7.2) des Spannelementes (2) jedes beliebig grosse
Werkstück (1) sich auf der Spannplatte (2) einspannen
lässt, indem die eine oder andere Stirnseite (7.2) des
Spannelementes (8) an dem Werkstück (1) anliegt.
7. Vorrichtung, nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (10),
insbesondere dessen Gewindezapfen (11) einen Wellenabsatz
(13) nahe des Schraubenkopfes (12) aufweist, welcher in
eine entsprechende Führungsöffnung (14) der Spannplatte (2)
eingreift und dort das Befestigungselement (10) lagert.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass an den Wellenabsatz (13) der Gewindezapfen (11)
anschliesst.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, dass Wellenabsatz (13) und/oder
Gewindezapfen (11) exzentrisch zum Schraubenkopf (12)
angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement (4)
einen zumindest teilweise umlaufenden Absatz (6.1)
aufweist, dessen Höhe (H) der Höhe (H) des Spannelementes
(8) entspricht.
11. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement (4)
eine Mehrzahl von Öffnungen (5) aufweist, wobei zumindest
zwei Öffnungen (5) in einer Achse (A1 bis A3) angeordnet
sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Abstand (B) zwischen zwei benachbarter Achsen (A1
und A2 oder A2 und A3) gleich oder unterschiedlich
ausgebildet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, dass durch unterschiedlich beabstandete
Achsen (A1 bis A3) von den Stirnseiten (7.1) des Absatzes
(6.1) unterschiedliche Längen (L1 bis L3) zum Aufspannen
unterschiedlich grosser Werkstücke (1) einstellbar sind.
14. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 11 bis
13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand (B) zweier
benachbarter Achsen (A1, A2, A3) kleiner ist als ein Abstand
(B') zweier benachbarter Befestigungsöffnungen (3) der
Spannplatte (2).
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand (B) in etwa 0,5 des Abstandes (B')
entspricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999150992 DE19950992A1 (de) | 1999-10-22 | 1999-10-22 | Vorrichtung zum wiederlösbaren Ein- oder Aufspannen von wenigstens einem zu bearbeitenden Werkstück |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999150992 DE19950992A1 (de) | 1999-10-22 | 1999-10-22 | Vorrichtung zum wiederlösbaren Ein- oder Aufspannen von wenigstens einem zu bearbeitenden Werkstück |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19950992A1 true DE19950992A1 (de) | 2001-04-26 |
Family
ID=7926567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999150992 Withdrawn DE19950992A1 (de) | 1999-10-22 | 1999-10-22 | Vorrichtung zum wiederlösbaren Ein- oder Aufspannen von wenigstens einem zu bearbeitenden Werkstück |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19950992A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT503750B1 (de) * | 2006-05-17 | 2012-04-15 | Wiehag Holding Gmbh | Anschlagvorrichtung und vorrichtung zum positionieren und halten eines tragwerksteiles |
| CN103624716A (zh) * | 2013-12-09 | 2014-03-12 | 山东交通学院 | 一种用于加速加载实验的试件夹持装置 |
| CN112276826A (zh) * | 2020-11-11 | 2021-01-29 | 广东先导先进材料股份有限公司 | 一种镜片装夹装置及装夹方法 |
| US12078197B1 (en) * | 2024-01-18 | 2024-09-03 | Henry Wang | Cam action clamp |
-
1999
- 1999-10-22 DE DE1999150992 patent/DE19950992A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| AT503750B1 (de) * | 2006-05-17 | 2012-04-15 | Wiehag Holding Gmbh | Anschlagvorrichtung und vorrichtung zum positionieren und halten eines tragwerksteiles |
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| CN112276826A (zh) * | 2020-11-11 | 2021-01-29 | 广东先导先进材料股份有限公司 | 一种镜片装夹装置及装夹方法 |
| US12078197B1 (en) * | 2024-01-18 | 2024-09-03 | Henry Wang | Cam action clamp |
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