DE19950705A1 - Gas-Gleitringdichtung - Google Patents
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Abstract
Es wird eine einfach aufgebaute und auf Dauer funktionsfähige Gas-Gleitringdichtung mit einem in axialer Richtung fliegend gelagerten Dichtring, einer relativ dazu um eine gemeinsame Achse verdrehbaren Dichtfläche, einem elastischen Andruckmittel des Dichtringes an die Dichtfläche und mit in dem Dichtring und/oder der Dichtfläche angeordneten Gasnuten zur Erzeugung eines sich bei einer Rotation der Welle aufbauenden Luftpolsters zwischen Dichtring und Dichtfläche zur Verfügung gestellt, was dadurch erreicht wird, daß die Gas-Gleitringdichtung Verbindungskanäle für Sperrgas aufweist, die mit dem abzudichtenden Innenraum (9) in Kontakt steht.
Description
Die Erfindung betrifft eine Gas-Gleitringdichtung gemäß dem Oberbegriff des Hauptan
spruches.
Gas-Gleitringdichtungen sind aus dem Pumpenbau bekannte Abdichtelemente. Bei ihnen
wird die Viskosität von Gasen genutzt, indem eine von zwei sich gegenüberliegenden
Flächen-Dichtflächen in Drehrichtung sich verflachende Nuten enthält und bei gegebener
Umfangsgeschwindigkeit anstehende Gase aufgrund der wirkenden Scherkräfte in Dicht
richtung zur Verhinderung von z. B. Ölaustritt transportiert werden (Transport von Sperr
gas). Dieser Gastransport erzeugt infolge der Scherkräfte einen Gasdruck zwischen den
Dichtflächen, so daß bei elastischer Lagerung einer der beiden Dichtflächen ein Dichtflä
chenabheben mit einer deutlichen Reibungsverminderung auftritt. Das verursachende
Sperrgas fließt aufgrund der Nutenausrichtungen zur abzudichtenden Ölseite hin, entge
gen dem möglichen Ölleckagestrom, ab. Der Vorteil dieses Systems ist die hocheffektive
Dichtwirkung bei minimaler Verlustreibung. Die nur einige tausendstel Millimeter tiefen
Nutkonturen sind jedoch nur bei staubfreiem Sperrgas lebensdauerfest. Für einen dau
erhaften Betrieb der Gas-Gleitringdichtung ist daher eine staubfreie Gasumgebung Vor
aussetzung.
Eine bekannte Gas-Gleitringdichtung an der Austrittsstelle einer Kurbelwelle einer
Brennkraftmaschine, DE 197 26 955 A 1, entnimmt das Sperrgas aus dessen Schwung
radbereich, der jedoch permanent staubhaltig ist, so daß die Funktion der Gas-
Gleitringdichtung in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen eines Kraftfahrzeuges
unverhältnismäßig früh verlorengeht. Eine Zufuhr von gefilterter Luft setzt das Vorhan
densein eines entsprechenden Filterelementes voraus, so daß der technische Aufwand
steigt und der angestrebte Vorteil der fast reibungsfreien Abdichtung geschmälert wird.
Ein noch tolerierter Staubgehalt des von der Gas-Gleitringdichtung transportierten Sperr
gases trägt weiterhin zur Verschmutzung des abzudichtenden Raumes bei, z. B. des
Ölwannenraumes einer Brennkraftmaschine.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfach aufgebaute und auf Dauer funktionsfähige
Gas-Gleitringdichtung zur Verfügung zu stellen.
Die Lösung dieser Aufgabe wird in Verbindung mit den Oberbegriffsmerkmalen erfin
dungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches angegebene
technische Lehre vermittelt.
Mit der berührungslosen Gas-Gleitringdichtung als Kurbelwellenabdichtung einer Brenn
kraftmaschine, die Verbindungskanäle für das Sperrgas aufweist, welches aus dem ab
zudichtenden Innenraum her angesaugt wird, können mittels dieser über die Lebensdau
er der Brennkraftmaschine funktionsfähig bleibenden Gas-Gleitringdichtung wesentliche
Reibungsvorteile als Beitrag zur Verbrauchsabsenkung eines Kraftfahrzeuges erzielt
werden.
Durch die mit dem abzudichtenden Innenraum in Kontakt stehenden Verbindungskanäle
wird sichergestellt, daß absolut staubfreies Sperrgas, nämlich im Kurbelraum befindliche
Luft, in die Gas-Gleitringdichtung gelangt. Spritzöl oder Ölnebel werden konstruktiv da
durch vom Eindringen in die Verbindungskanäle abgehalten, indem dieser entweder über
einen Ölabscheidekanal großen Querschnitts und mögliche Umlenkungen des langsam
strömenden Sperrgases den Gasnuten der Gas-Gleitringdichtungen zugeführt wird oder
die Verbindungskanäle über ihre spezielle Anordnung in der drehenden Welle fliehkraft-
und drehrichtungsbedingt ölfreies Sperrgas ansaugen. Hierdurch ergeben sich wesentli
che Vereinfachungen am Gehäuse bzw. Gehäusedeckel durch den Entfall eines sepa
raten Ölabscheidekanals.
Von wesentlichem Vorteil der erfinderischen Gas-Gleitringdichtung ist insbesondere, daß
ein interner Sperrgaskreislauf gebildet ist, da sich das Gasdruckpolster im wesentlichen
radial zum abzudichtenden Innenraum, hier dem Kurbelraum hin, verflüchtigt, so daß
zum einen ein Ölaustritt wirkungsvoll verhindert wird und zum anderen eine Verunreini
gung der Gas-Gleitringdichtung durch aus einer verschmutzten Umgebung angesaugtes
Sperrgas ausgeschlossen wird. Die Funktion der Gas-Gleitringdichtung entsteht dadurch,
daß beim Andrehen der Kurbelwelle in den auslaufenden Endbereichen der Gasnuten
infolge der Gasscherkräfte ein Überdruck entsteht, wobei sich der Dichtring minimal von
der Dichtfläche abhebt und dadurch die angestrebte Reibungsabsenkung erzielt. Eine
Sperrgasleckage des sich seitlich radial zum Kurbelraum hin verflüchtigende Sperrgas
wird durch stetige Nachförderung infolge Unterdruckbildung in den Anfangsbereichen der
Gasnuten und dadurch resultierender Ansaugung von Kurbelgehäusegas ausgeglichen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich mit
und in Kombination aus den weiteren Unteransprüchen.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine geschnittene Seitenansicht einer ersten Gas-Gleitringdichtung,
Fig. 2 eine geschnittene Seitenansicht von links auf die Gas-Gleitringdichtung gemäß
Fig. 1,
Fig. 3 eine zweite Gas-Gleitringdichtung in geschnittener Seitenansicht
und
Fig. 4 eine dritte Gas-Gleitringdichtung in geschnittener Seitenansicht.
Die Gas-Gleitringdichtung besteht im wesentlichen jeweils aus einem Dichtring 5; 16; 17,
der in einer Nut 6 oder einer Ringausnehmung 30 eines Gehäusedeckels 4; 31; 23 axial
verschieblich angeordnet ist und mit einer Dichtfläche auf einer Dichtfläche eines Wel
lenbundes 3; 19 der Welle 1 zusammenwirkt.
Zeichnerisch nicht dargestellt, aber ebenfalls den Erfindungsgedanken mit umfassend,
ist eine Ausführungsform, bei der ein axial verschieblicher Dichtring in einer Nut eines
Wellenbundes der Welle angeordnet ist und an einer Dichtfläche am Gehäusedeckel
anliegt, wobei auch bei einer solchen Ausführungsform die Gasnuten entweder im Dich
tring oder in der Dichtfläche angeordnet sein können.
Die Dichtringe 5; 16 können, wie in den Fig. 1 und 3 dargestellt, bei Stillstand der
Brennkraftmaschine von einer Feder 29 gegen die gegenüber liegende Dichtfläche 28;
27 angedrückt gehalten werden, oder, wie in Fig. 4 dargestellt, von einer elastischen
Membran 22 an die Dichtfläche 27 angedrückt werden, wobei diese elastische Membran
zwischen Gehäusedeckel 23 und einer Schutzabdeckung 24 angeordnet ist, an der sich
eine weitere Feder 25 abstützt und den Dichtring 17 zusätzlich auf die konische Dichtflä
che 27 der Welle 1 aufschiebt. Die Gasnuten 12; 14; 18 weisen eine nach außen gerich
tete, flacher werdende Form zum Aufbau eines Gasdruckpolsters auf, wobei ein Verbin
dungskanal 13; 15 im tiefsten Bereich der Gasnut in diese hineinführt bzw. ein Verbin
dungskanal in Form einer Bohrung 21 gegenüber dieser tiefsten Stelle einer Gasnut in
der gegenüber liegenden Dichtfläche 27 endet, so daß eine Sperrgasleckage bzw. ein
Ansaugen von frischem Sperrgas nur intermittierend in einem Winkelbereich erfolgen
kann, in dem beide, die Gasnut 18 und die Öffnung der Bohrung 21, miteinander fluch
ten.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Kurbelwellenabdichtung einer Brennkraftma
schine, bei der das staubfreie Sperrgas spritzölfrei über einen Ölabscheidekanal 11 aus
dem abzudichtenden Innenraum 9, dem Kurbelraum entnommen wird. Die Welle 1 be
sitzt auf ihrem Schwungradflansch 2 einen Wellenbund 3, der als Axialbund ausgeführt
ist, gegen den die im Gehäusedeckel 4 ruhend gelagerte Abdichtung wirkt. Die Gas-
Gleitringdichtung besteht hier im wesentlichen aus einem Dichtring 5, der wie auch in
den anderen Ausführungsbeispielen, aus Graphit, Kunststoff oder Metall bestehen kann,
der elastisch gegen den rotierenden Wellenbund 3 angedrückt wird. Die hinter dem
Dichtring befindliche Nut 6 ist durch zwei Spaltdichtungen 7; 8 gegen den abzudichtenden
Innenraum 9, den Kurbelraum und gegen die Umgebung 10 gekapselt, ist jedoch über
eine Bohrung 13, die Nut 6, eine weitere Bohrung 26 und den Ölabscheidekanal in einer
Gasverbindung mit dem abzudichtenden Innenraum 9, dem Kurbelraum.
Die im Dichtring 5 befindlichen Gasnuten 12 stehen, wie in Fig. 2 dargestellt, über eine
jeweilige Bohrung 13 mit der Nut 6 in Verbindung. Beim Andrehen der Kurbelwelle ent
steht in den auslaufenden Endbereichen der Gasnuten 12 infolge der Gasscherkräfte ein
gewisser Überdruck. Der Dichtring 5 hebt minimal vom rotierenden Wellenbund 3 ab und
bewirkt die angestrebte Reibungssenkung. Das Gasdruckpolster verflüchtigt sich im we
sentlichen radial zum abzudichtenden Innenraum 9 hin und verhindert dabei einen
Ölaustritt. Diese Sperrgasleckage wird durch die stetige Nachförderung infolge Unter
druckbildung in den Anfangsbereichen der Gasnuten 12 und dadurch resultierende An
saugung von frischem Kurbelgehäusegas über den Ölabscheidekanal 11 ersetzt. Der
Ölabscheidekanal 11 ist als Bohrung im Gehäusedeckel 4 angeordnet und so positio
niert, daß seine kurbelgehäuseseitige Öffnung einen möglichst spritzölfreien Sperrgas
eintritt aus dem Kurbelraum 9 ermöglicht.
Aufgrund des bezogen auf die relativ geringe Sperrgasmenge großen Querschnitt des
Ölabscheidekanals 11 sowie auch noch möglichen Umlenkungen des langsam strömen
den Sperrgases ist eine ölfreie Sperrgaszufuhr in die Gasnuten 12 gewährleistet. Ein
alternatives Ausführungsbeispiel der erfinderischen Gas-Gleitringdichtung besitzt, wie in
Fig. 3 gezeigt, in den rotierenden Wellenbund 3 eingearbeitete Gasnuten 14. Über die
Sperrgasbohrungen 15 und ihre spezielle Anordnung wird bei drehender Kurbelwelle 1
fliehkraft- und drehrichtungsbedingt ölfreies Sperrgas angesaugt. Bei dieser Ausführung
ergeben sich Vereinfachungen am Gehäusedeckel 31 durch den Entfall des Ölabschei
dekanals 11 sowie am Dichtring 16 gegenüber den entsprechenden Ausführungen der
Fig. 1.
In einer abgewandelten Variante zur Fig. 3 verbleiben, wie in Fig. 4 gezeigt, die Gas
nuten 18 im ruhenden Dichtring 17, jedoch ohne Bohrungen 13, die hier in ihrer Funktion
von den mit der Kurbelwelle 1 rotierenden Sperrgasbohrungen 15 bei intermittierendem
Kontakt zu den Gasnuten 18 ersetzt sind. Die rotierenden Sperrgasbohrungen 15 kön
nen zur Ölabscheidung durch Fliehkraftwirkung nach außen gerichtet sein, und/oder
auch entsprechend der Drehrichtung der Kurbelwelle 1 eine Winkelkomponente in Um
fangsrichtung aufweisen.
Eine weitere Ausführungsform, wie in Fig. 4 dargestellt, besitzt einen Dichtring 17, der
mit seiner konischen Dichtfläche 27 mit der Gasnut 18 am entsprechend ausgebildeten
Wellenbund 19, der als Schwungrad-Befestigungsflansch ausgeführt ist, anliegt, wobei
die Bohrungen 20, 21 zwischen zeichnerisch nicht dargestellten Befestigungsgewinden
der Schwungradschrauben liegen und für die Sperrgaszufuhr sorgen. Der Dichtungsring
17 ist öldicht über eine elastische Membran 22 am Gehäusedeckel 23 zusammen mit
einer Schutzabdeckung 24 befestigt. Bei entsprechender Ausbildung kann die elastische
Membran 22 mit ausreichender Axialkraft den Dichtring 17 auf den Konus des Wellen
bundes 19 aufdrücken. Eine verstärkte Axialandrückung des Dichtringes 17 kann durch
zusätzliche Federn 25 oder auch durch einen nicht zeichnerisch dargestellten Wellring
bewirkt werden, die sich auf der Innenseite der Schutzabdeckung 24 abstützen. Die
Drehfixierung des ruhenden Dichtringes 17 kann von der am Gehäusedeckel 23 befe
stigten Membran 22 bewerkstelligt werden.
Claims (14)
1. Gas-Gleitringdichtung für einen Durchtritt einer Welle durch eine Gehäusewand,
insbesondere zur Kurbelwellenabdichtung an Brennkraftmaschinen, mit einem in
axialer Richtung fliegend gelagerten Dichtring, einer relativ dazu um eine gemein
same Achse verdrehbaren Dichtfläche, einem elastischen Andruckmittel des Dicht
ringes an die Dichtfläche und mit in dem Dichtring und/oder der Dichtfläche ange
ordneten Gasnuten zur Erzeugung eines sich bei einer Rotation der Welle aufbau
enden Luftpolsters zwischen Dichtring und Dichtfläche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gas-Gleitringdichtung Verbindungskanäle für Sperrgas aufweist, die mit
dem abzudichtenden Innenraum (9) in Kontakt stehen.
2. Gas-Gleitringdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer
bevorzugten Sperrgasaustrittsseite von zwischen dem Dichtring (5; 16; 17) und der
Dichtfläche (28; 27) austretenden Sperrgasleckage zum abzudichtenden Innenraum
(9) hin ausgerichtet ist und die Austrittsseite mit diesem verbunden ist.
3. Gas-Gleitringdichtung nach Anspruch 1, durch gekennzeichnet, daß der Dichtring
(5; 16; 17) in einer Nut (6) oder einer Ausnehmung (30) im Gehäusedeckel (4, 31,
23) axial verschiebbar und verdrehfest, im Ruhezustand gegen eine Dichtfläche
(28; 27) der Welle (1) gehalten, gelagert ist.
4. Gas-Gleitringdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dich
tring in einer Nut oder Ausnehmung in einem Wellenbund der Welle axial ver
schiebbar, im Ruhezustand gegen eine Dichtfläche des Gehäuses oder des Ge
häusedeckels gehalten, gelagert ist.
5. Gas-Gleitringdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dicht
ring (5) in einer Nut (6) eines Gehäusedeckels (4) von einer Feder (29) unterstützt
gegen eine Dichtfläche (27; 28) eines Wellenbundes (3; 19) einer Welle (1) gehalten
ist und Gasnuten (12) aufweist, die über Verbindungskanäle mit dem abzudichten
den Innenraum (9) verbunden sind, die von Bohrungen (13) im Dichtring (5), der
Nut (6), einer Verbindungsbohrung (26) und einem Ölabscheidekanal (11) gebildet
werden.
6. Gas-Gleitringdichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ölab
scheidekanal (11) als Ölabscheider für im eingesaugten Sperrgas befindliche Öl
tröpfchen oder Öldämpfe ausgebildet ist.
7. Gas-Gleitringdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dicht
ring (16) in einer Nut (6) eines Gehäusedeckels (31) von einer Feder (29) unter
stützt gegen eine Dichtfläche (28) eines Wellenbundes (3) einer Welle (1) gehalten
ist und der Wellenbund (3) Gasnuten (14) aufweist, die über Verbindungskanäle
mit dem abzudichtenden Innenraum (9) verbunden sind, die von Bohrungen (15)
gebildet werden.
8. Gas-Gleitringdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit
Gasnuten (14) versehener Dichtring (14) in einer Ringausnehmung (30) eines Ge
häusedeckels (23) von einer elastischen Membran (22) unterstützt gegen eine
Dichtfläche (27) eines Wellenbundes (19) der Welle (1) gehalten ist und die Gas
nuten (14) bei einer Drehung der Welle (1) zeitweise über Verbindungskanäle mit
dem abzudichtenden Innenraum (9) verbunden sind, die von Bohrungen (20; 21)
gebildet werden.
9. Gas-Gleitringdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dicht
ring (5; 16; 17) aus Graphit, Kunststoff oder Metall gefertigt ist.
10. Gas-Gleitringdichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bohrungen (15; 20) im Wellenbund (3; 19) radial nach außen verlaufend ausgeführt
sind.
11. Gas-Gleitringdichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bohrungen (15; 20) im Wellenbund (3; 19) eine Winkelkomponente in Umfangsrich
tung aufweisen.
12. Gas-Gleitringdichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche 5, 7 oder 8, da
durch gekennzeichnet, daß der Wellenbund (3; 19) mit einer axialen Dichtfläche
(27) oder einer konischen Dichtfläche (28) versehen ist.
13. Gas-Gleitringdichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrun
gen (20; 21) zwischen Schwungradbefestigungsgewinden im Wellenbund (19) der
Welle (1) angeordnet sind.
14. Gas-Gleitringdichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die elasti
sche Membran (22) zwischen Gehäusedeckel (23) und einer Schutzabdeckung
(24) angeordnet ist, an der sich einer Feder (25) abstützt, die den Dichtring (17)
zusätzlich in axialer Richtung gegen die Dichtfläche (27) hält.
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