DE19949906A1 - Druckmaschinen-Reinigungsvorrichtung - Google Patents
Druckmaschinen-ReinigungsvorrichtungInfo
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Abstract
Druckmaschinen-Reinigungsvorrichtung mit einer Reinigungswasserleitung (22), welche an ein Feuchtwasseraufbereitungsgerät (36) der Druckmaschine angeschlossen ist, um von diesem Reinigungswasser (24) zu erhalten.
Description
Die Erfindung betrifft eine Druckmaschinen-Reinigungsvorrichtung gemäß dem
Oberbegriff von Anspruch 1.
Demgemäß betrifft die Erfindung eine Druckmaschinen-Reinigungsvorrichtung
zum automatischen feuchten Reinigen von Flächen von rotierenden Zylindern
einer Feutwasser-Offset-Druckmaschine und/oder einer durch eine solche
Druckmaschine laufenden Bedruckbahn, enthaltend eine
Wasserversorgungseinrichtung zur automatischen Versorgung von
Reinigungswasser für das feuchte Reinigen der zu reinigenden Fläche.
Eine Druckmaschinen-Reinigungsvorrichtung dieser Art ist aus der US 43 44
361 bekannt. Die bekannte Reinigungsvorrichtung enthält eine
Waschtuchtransportvorrichtung, durch welche ein Waschtuch von einer
Saubertuchspindel über eine Andrückvorrichtung zum Andrücken eines
Tuchabschnittes gegen die zu reinigende Fläche auf eine Schmutztuchspindel
transportierbar ist. Eine Wasserversorgungseinrichtung besteht aus einer
Viehlzahl von Düsen, welche an ein Leitungswassernetz anschließbar sind und
das Leitungswasser über Düsen auf einen Waschtuchabschnitt zwischen der
Saubertuchspindel und der Andrückvorrichtung auf die Waschtuchseite
sprühen, auf welcher sich auch die Andrückvorrichtung befindet. Dies ist die
von der zu reinigenden Fläche abgewandte Tuchseite. Das Waschtuch ist auf
der Saubertuchrolle in einem trockenem Zustand.
Ferner ist es aus der Praxis bekannt, anstatt Leitungswasser auf das
Waschtuch zu sprühen, ein mit feuchtem Waschmittel durchtränktes feuchtes
Waschtuch auf der Saubertuchspindel aufgewickelt zu lagern. Damit werden
insbesondere Gummituchzylinder von Offset-Druckmaschinen gereinigt. Die
Befeuchtung des Waschtuches erfolgt bereits beim Waschtuchlieferanten,
welcher das feuchte Waschtuch auf einer Rolle liefert. Zum Liefern und Lagern,
vor und nach der Lieferung, muß die Waschtuchrolle luftdicht verpackt werden,
damit das feuchte Waschmittel nicht verdunstet.
In der Praxis hat sich gezeigt, daß das mit Waschmittel durchtränkte feuchte
Waschtuch sehr gut Fett und Farbe von Druckmaschinenzylindern,
insbesondere von einem Gummituchzylinder einer Offset-Druckmaschine
entfernen kann, jedoch nicht geeignet ist zum Entfernen von Papierstaub von
einem Gummituchzylinder oder von anderen Zylindern einer Druckmaschine
oder direkt von der Bedruckbahn. Die Bedruckbahn ist normalerweise eine
Papierbahn, kann jedoch auch aus anderem Material oder Materialmischungen
bestehen, beispielsweise recyceltes Papier und recycelten Kunststoff oder nur
recycelten Kunststoff und andere Zusätze enthalten, oder aus einer
Kunststofffolie oder der gleichen bestehen.
Eine Waschtuchrolle zusätzlich zum Waschmittel auch mit Wasser oder einer
Wasserlösung zu befeuchten, würde die Waschtuchrolle sehr schwer machen.
Ferner verdunstet im Waschtuch gespeichertes Wasser wesentlich schneller
als im Waschtuch enthaltenes feuchtes Waschmittel, insbesondere dann wenn
das Waschtuch in der Reinigungsvorrichtung installiert ist und dadurch offen
liegt, jedoch mehrere Stunden, Tage oder Wochen nicht benutzt wird und in
dieser Zeit austrocknet.
Papierstaub befindet sich nicht nur auf Papierbahnen, sondern wird von dieser
auch auf die Zylinder der Druckmaschine übertragen und kann dort
Papierstaubkrusten bilden, teilweise vermischt mit Druckfarben und
Druckfarbenöl.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine konstruktiv einfache
und preiswerte Möglichkeit zu schaffen, durch welche eine Druckmaschinen-
Reinigungsvorrichtung sowohl Farbe als auch Papierstaub und
Papierstaubkrusten von laufenden Oberflächen in einer Druckmaschine schnell
und gut entfernen kann, ohne daß für den Betrieb der Druckmaschinen-
Reinigungsvorrichtung lange Versorgungsleitungen für Reinigungswasser oder
durch hohen Feuchtigkeitsgehalt schwere Waschtuchrollen erforderlich sind.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden
Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
Demgemäß ist die Wasserversorgungseinrichtung an ein
Feuchtwasseraufbereitungsgerät der Druckmaschine angeschlossen, um von
diesem Reinigungswasser zu erhalten.
Feuchtwasseraufbereitungsgeräte sind aus den EP 0 602 312 A1 und EP 0
711661 B1 bekannt. Sie sind meistens als Geräteschrank ausgebildet.
Die Erfindung hat mehrere Vorteile: Die Druckmaschinen-
Reinigungsvorrichtung benötigt keine eigene Leitungswasserversorgung von
einem Haus-Leitungssystem, sondern erhält das Reinigungswasser auf kurzem
Wege von dem in der Nähe der Reinigungsvorrichtung bei der Druckmaschine
stehenden Feuchtwasseraufbereitungsgerät. Das Reinigungswasser kann von
der Frischwasserversorgungsleitung des Feuchtwasseraufbereitungsgerätes
entnommen werden, entweder vor oder nach einem gegebenenfalls in der
Frischwasserversorgungsleitung enthaltenen Entkalker zum Entkalken des
Wassers.
Gemäß anderer Ausführungsformen kann jedoch das Reinigungswasser das
Feuchtwasser des Feuchtwasseraufbereitungsgerätes sein. Dies hat den
zusätzlichen Vorteil, daß es sich um eine "Wiederverwendung" des
Feuchtwassers handelt. Das Feuchtwasser wird üblicherweise vom
Feuchtwasserbehälter des Feuchtwasseraufbereitungsgerätes zu einer
Feuchtwasserwanne eines Druckwerkes gefördert, wo ein Teil auf die Zylinder
oder Walzen des Druckwerkes übertragen wird und ein anderer Teil in den
Feuchtwasserbehälter des Feuchtwasseraufbereitungsgerätes zurück
rezirkuliert und gefiltert wird. Trotzdem gelangt von dem Druckwerk auch ein
kleiner Anteil von Papierstaub und anderen Schmutzpartikeln, zum Beispiel
Farbpartikel, in den Feuchtwasserbehälter. Dadurch, und auch wegen der
natürlichen Alterung des Feuchtwassers, muß das Feuchtwasser von Zeit zu
Zeit gereinigt oder ausgetauscht werden. Durch die "Wiederverwendung"
gemäß der Erfindung wird ein solcher Austausch von Feuchtwasser weniger
häufig erforderlich.
Ferner hat die Verwendung von Feuchtwasser als Reinigungswasser den
Vorteil, daß es mit den Druckfarben der Druckmaschine kompatibel ist.
Das Feuchtwasser besteht überwiegend aus Wasser und sogenannten
"Zusätzen": Solche Zusätze werden im Feuchtwasserbehälter des
Feuchtwasseraufbereitungsgerätes dem Frischwasser hinzudosiert. Die
Zusätze dienen zur Einstellung eines für den Druckbetrieb günstigen ph-Wertes
des Feuchtwassers, zur Vermeidung einer Bakterienbildung im Feuchtwasser,
als Korrosions-Inhibitoren zur Vermeidung von Korrosionen in der
Druckmaschine, und/oder zur Einstellung eines geeigneten elektrischen
Leitwertes des Feuchtwassers, und/oder für andere Zwecke. Ferner wird dem
Feuchtwasser häufig Alkohol hinzudosiert.
Die Erfindung ist nicht auf die Verwendung eines Waschtuches beschränkt,
sondern stattdessen können auch andere automatisch arbeitende
Reinigungsmittel verwendet werden, beispielsweise rotierende Bürsten. Gemäß
der bevorzugten Ausführungsform wird ein Waschtuch verwendet, welches von
einer Saubertuchspindel über ein Andrückelement, welches einen
Waschtuchabschnitt gegen die zu reinigende Fläche andrückt, auf eine
motorisch angetriebene Schmutztuchspindel transportierbar ist.
Unter "Waschtuch" wird hier jede Art von flexiblem Reinigungselement
verstanden, beispielsweise Gewebe, Gewirke, Plüsch, Flor und dergleichen.
Die Versorgung der Reinigungsvorrichtung mit Reinigungswasser von dem
Feuchtwasseraufbereitungsgerät hat noch weitere Vorteile: Beide können
zusammen in einem einzigen Schrank untergebracht werden; es ist nur eine
einzige Frischwasserzuleitung aus einem Haus-Leitungsnetz nötig; ihre
elektrischen Steuereinrichtungen können durch eine gemeinsame
Steuereinrichtung ersetzt und/oder über eine gemeinsame Datenschnittstelle
an die übergeordnete Steuereinrichtung der Druckmaschine angeschlossen
werden.
Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die Zeichnungen an Hand von
bevorzugten Ausführungsformen als Beispiele beschrieben. In den
Zeichnungen zeigen
Fig. 1 schematisch eine Druckmaschinen-Reinigungsvorrichtung nach der
Erfindung,
Fig. 2 schematisch eine weitere Ausführungsform einer Druckmaschinen-
Reinigungsvorrichtung nach der Erfindung.
Fig. 1 zeigt stellvertretend für alle Anwendungsmöglichkeiten einer
Reinigungsvorrichtung 1 einen Gummituchzylinder 2 einer Feuchtwasser-
Offset-Druckmaschine. Der Zylinder 2 rotiert beispielsweise im Uhrzeigersinn 4.
Ein Waschtuch 6 wird von einer Saubertuchspindel 8 über eine
Andrückvorrichtung 10 auf eine Schmutztuchspindel 12 in Richtung eines
Pfeiles 14 von einem Antrieb 16, z. B. ein pneumatisch oder elektrisch
betätigbarer Stössel, automatisch taktweise transportiert, wenn der von der
Andrückvorrichtung 10 an den Zylinder 2 andrückbare Tuchabschnitt 18 vom
Zylinder 2 abgehoben ist. Zwischen den taktweisen Transportphasen des
Waschtuches 6 liegt jeweils eine Reinigungsphase, während welcher die
Andrückvorrichtung 10 einen Tuchabschnitt 18 an den Zylinder 2 andrückt. Im
angedrückten Zustand erfolgt zwischen dem rotierenden Zylinder 2 und dem
stehenden Tuchabschnitt 18 eine Relativbewegung und dadurch ein Abstreifen
von Schmutz von der Mantelfläche des Zylinders 2.
Das Waschtuch 6 erstreckt sich über die gesamte Breite des Zylinders 2. Über
diese Breite ist eine Viehlzahl von Düsen 20 angeordnet, beispielsweise ein
sich parallel zum Zylinder 2 erstreckendes Rohr mit einer Viehlzahl von
Düsenöffnungen, welchen über eine Reinigungswasserleitung 22
Reinigungswasser 24 zugeführt wird, welches über die Düsen 20 auf den sich
jeweils zwischen der Saubertuchspindel 8 und der Andrückvorrichtung 10
befindlichen Tuchabschnitt 26 gesprüht wird.
Das Waschtuch 6 kann auf der Saubertuchspindel 8 in trockenem Zustand sein
oder feuchtes Waschmittel, zum Beispiel chemisches Waschmittel enthalten.
Gemäß anderer Ausführungsformen kann das Waschmittel auf der
Saubertuchspindel 8 in trockenem Zustand im Waschtuch verteilt sein. Das
Waschmittel dient zum Lösen von fetthaltigen oder anderen festhaftenden
Schmutzpartikeln, insbesondere zum Entfernen von Druckfarbenresten. Das
Reinigungswasser 24 dient zum Lösen von Papierstaub von der zu reinigenden
Fläche, in diesem Falle der äußeren Mantelfläche des Zylinders 2.
Das Reinigungswasser kann Frischwasser einer
Frischwasserversorgungsleitung 30, oder Feuchtwasser 32 aus einem
Feuchtwasserbehälter 34 eines Feuchtwasseraufbereitungsgerätes 36 sein.
Für Frischwasser ist die Reinigungswasserleitung 22 der Reinigungsvorrichtung
1 in oder außerhalb eines Schrankes 38 eines Feuchtwasseraufbe
reitungsgeräts 36 über ein steuerbares Ventil 40 mit der Frischwasserleitung 30
dieses Feuchtwasseraufbereitungsgerätes 36 fluidmäßig verbindbar, z. B.
stromaufwärts eines weiteren Ventils 42 zur Zufuhr von Frischwasser der
Frischwasserversorgungsleitung 30 in den Feuchtwasserbehälter 34.
Die Eingangsseite des Ventils 40 für die Reinigungswasserleitung 22 kann
stromabwärts oder stromaufwärts eines Wasserenthärtungsgerätes 44 an die
Frischwasserversorgungsleitung 30 angeschlossen sein.
Fig. 1 zeigt auch die weitere Möglichkeit, die Reinigungswasserleitung 22 an
das Feuchtwasser 32 des Feuchtwasserbehälters 34 anzuschließen,
beispielsweise über ein Sieb 46, eine Pumpe 48 und ein Rückschlagventil 50.
Die beiden Anschlußmöglichkeiten für die Reinigungswasserleitung 22 können
gleichzeitig oder alternativ vorhanden sein.
Das Feuchtwasseraufbereitungsgerät 36 enthält, wie dies beispielsweise aus
den EP 0711661 B1 und 0602312 A1 bekannt ist, einen Kälteerzeuger 52,
welcher durch Verdichten und Entspannen von Kältemittel Kälte erzeugt,
welche über einen Wärmetauscher 54 das Feuchtwasser 32 kühlt, welches
hierfür in einem Temperierkreislauf 56 mittels einer Pumpe 58 durch den
Wärmetauscher 54 gefördert wird.
Der Kälteerzeuger 52 weist in bekannter Weise einen Kältemittelkreislauf auf,
welcher einen Verdichter 60, einen Kältemittelkondensator 62, ein letzteren
kühlendes Gebläse 64, ein Kältemittelexpansionsventil 66 und einen
Kältemittelsammler 68 enthält.
Im Feuchtwasserbehälter 34 werden dem Frischwasser über eine
Dosiereinrichtung 70 Zusätze hinzudosiert, beispielsweise um den ph-Wert
einzustellen, um antibakterielle Wirkungen zu erzielen, oder als Korrosions-
Inhibitoren und so weiter. Ferner kann dem aus dem Frischwasser und den
Zusätzen bestehenden Feuchtwasser 32 über eine weitere Dosiervorrichtung
72 Alkohol oder Alkoholersatzstoff hinzudosiert werden.
Das Feuchtwasser 32 wird über einen Feuchtwasserkreislauf 74 mittels einer
Pumpe 76 einer Feuchtwasserwanne 78 zugeführt, aus welchem
Feuchtwerkswalzen 80 Feuchtwasser auf weitere Druckwerkswalzen 82
übertragen. Überschüssiges Feuchtwasser strömt von der Feuchtwasserwanne
78 in den Feuchtwasserbehälter 34 zurück.
Damit das auf das Waschtuch 26 gesprühte Reinigungswasser 24 eine für den
Druckvorgang und für den Reinigungsvorgang optimale Temperatur hat, kann
ein Wärmetauscher 84 vorgesehen werden, in welchem die Temperatur des
Feuchtwassers 32 des Feuchtwasserbehälters 34 in der
Reinigungswasserleitung 22 auf das der Frischwasserversorgungsleitung 30
entnommene Reinigungswasser 24 übertragen wird. Hierzu ist ein
Temperierkreislauf 86 mit einer Pumpe 88 vorgesehen, durch welche
Temperierflüssigkeit durch den Wärmetauscher 84 der
Reinigungswasserleitung 22 und einen im Feuchtwasser 32 des
Feuchtwasserbehälters 34 angeordneten Wärmetauscher 90 gefördert wird.
Anstatt einen solchen Wärmetauscher 90 im Feuchtwasser 32 des
Feuchtwasserbehälters 34 anzuordnen, könnte von dem Temperierkreislauf 86
auch Feuchtwasser durch den Wärmetauscher 84 der Reinigungswasserleitung
22 gefördert werden.
Fig. 2 zeigt nur die Teile der Druckmaschinen-Reinigungsvorrichtung, welche
von Fig. 1 abweichen. Gleiche Teile, welche die gleiche Funktion haben, sind
mit den gleichen Bezugszahlen versehen. Fig. 2 wird nur insoweit beschrieben,
wie sie von Fig. 1 abweicht.
Der Pumpe 48 zur Förderung von Feuchtwasser 32 aus dem
Feuchtwasserbehälter 34 in die Reinigungswasserleitung 22 ist ein
Druckhalteventil 94 parallel geschaltet zur Rezirkulation des Feuchtwassers ab
einem vorbestimmten Überdruck des Reinigungswassers zwischen dieser
Pumpe 48 und den Düsen 20.
Ferner kann an die Druckseite dieser Pumpe 48 ein Ausdehnungsgefäß 96
angeschlossen sein. Durch dieses Druckausdehnungsgefäß 96 können die
Schaltzyklen des Druckhalteventils 94 reduziert werden.
Anstatt einer Vielzahl von Düsen 20 kann ein Düsenschlitz verwendet werden,
welcher sich parallel zu den Spindeln 8 und 12 über das Waschtuch 6 erstreckt.
Die Düsen 20 oder eine andere Wasserübertragungsvorrichtung zur
Übertragung des Reinigungswassers auf das Waschtuch können auf der Seite
vom Waschtuch 6 wie die Andrückvorrichtung 10 oder vorzugsweise
entsprechend den Fig. 1 und 2 auf der davon abgewandten Seite
angeordnet sein.
Claims (9)
1. Druckmaschinen-Reinigungsvorrichtung zum automatischen feuchten
Reinigen einer Fläche von rotierenden Zylindern (2) einer
Feuchtwasser-Offset-Druckmaschine und/oder einer durch eine solche
Druckmaschine laufenden Bedruckbahn, enthaltend eine
Reinigungswasserleitung (22),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reinigungwasserleitung (22) an ein
Feuchtwasseraufbereitungsgerät (36) der Druckmaschine
angeschlossen ist, um von diesem Reinigungswasser (24) zu erhalten.
2. Druckmaschinen-Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reinigungswasserleitung (22) an eine Frischwasserzuleitung
(30) des Feuchtwasseraufbereitungsgerätes (36) angeschlossen ist.
3. Druckmaschinen-Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Wärmetauscherkreislauf (86) zum Wärmeaustausch zwischen
dem Feuchtwasser (32) im Feuchtwasseraufbereitungsgerät (36) und
dem Reinigungswasser (24) der Reinigungswasserleitung (22)
vorgesehen ist.
4. Druckmaschinen-Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reinigungswasserleitung (22) an das Feuchtwasser (32) des
Feuchtwasseraufbereitungsgerätes (36) angeschlossen ist.
5. Druckmaschinen-Reinigungsvorrichtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein mechanisches Reinigungselement (6) vorgesehen ist, welches
mit der zu reinigenden Fläche (2) kontaktierbar ist, und daß die
Reinigungswasserleitung (22) mindestens einen Wasserauslaß (20)
zur Übertragung von Reinigungswasser auf das Reinigungselement (6)
aufweist.
6. Druckmaschinen-Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein automatisch transportierbares, mit der zu reinigenden Fläche
(2) kontaktierbares Waschtuch (6) vorgesehen ist und daß die
Reinigungswasserleitung (22) das Reinigungswasser (24) auf dieses
Waschtuch leitet.
7. Druckmaschinen-Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Waschtuchtransportvorrichtung (8, 10, 12, 16) vorgesehen ist,
durch welche das Waschtuch (6) von einer Saubertuchspindel (8) über
eine Andrückvorrichtung (10), durch welche ein Tuchabschnitt (18) an
die zu reinigende Fläche (2) andrückbar ist, auf eine
Schmutztuchspindel (12) transportierbar ist, und daß die
Reinigungswasserleitung (22) eine Wasserabgabevorrichtung (20) zur
Abgabe des Reinigungswassers auf das Waschtuch zwischen der
Saubertuchspindel (8) und der Andrückvorrichtung (10) aufweist.
8. Druckmaschinen-Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Waschtuch (6) bereits im aufgewickelten Zustand auf der
Saubertuchspindel Waschmittel enthält.
9. Druckmaschinen-Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Waschmittel feucht ist, so daß das Waschtuch (6) auf der
Saubertuchspindel (8) mit diesem Waschmittel vorgefeuchtet
gespeichert ist.
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