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DE102006009085B4 - Verfahren und Vorrichtung zum Waschen eines Zylinders einer Druckmaschine - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Waschen eines Zylinders einer Druckmaschine Download PDF

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DE102006009085B4
DE102006009085B4 DE102006009085.3A DE102006009085A DE102006009085B4 DE 102006009085 B4 DE102006009085 B4 DE 102006009085B4 DE 102006009085 A DE102006009085 A DE 102006009085A DE 102006009085 B4 DE102006009085 B4 DE 102006009085B4
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washing
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moistened
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Jörg Heuschkel
Joachim Keppelen
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Heidelberger Druckmaschinen AG
Original Assignee
Heidelberger Druckmaschinen AG
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    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
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Abstract

Verfahren zum Waschen eines Zylinders (1) einer Druckmaschine (2) mittels eines Waschtuchs (3) einer Wascheinrichtung (16), wobei das Waschtuch (3) vor dessen Anstellung an den Zylinder (1) befeuchtet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Wascheinrichtung (16) gemäß eines in einer Steuerungseinrichtung (6) gespeicherten Programms derart gesteuert wird, dass das Waschtuch (3) zeitlich zuerst mit Wasser (4) befeuchtet wird, danach mit Waschmittel (5) befeuchtet wird und zuletzt an den Zylinder (1) angestellt wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Waschen eines Zylinders einer Druckmaschine mittels eines Waschtuchs, wobei das Waschtuch vor dessen Anstellung an den Zylinder befeuchtet wird, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Des Weiteren bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zum Waschen eines Zylinders einer Druckmaschine, umfassend eine Wascheinrichtung mit einem Waschtuch und eine Steuerungseinrichtung, welche die Wascheinrichtung derart steuernd ausgebildet ist, dass das Waschtuch vor dessen Anstellung an den Zylinder befeuchtet wird, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 2.
  • In der EP 1 151 864 A1 ist eine Vorrichtung zum Reinigen der Mantelfläche eines Zylinders beschrieben, die ein erstes Sprührohr zur Zuführung eines ersten Reinigungsfluids, ein zweites Sprührohr zur Zuführung eines zweiten Reinigungsfluids und ein drittes Sprührohr zur Zuführung von Wasser aufweist. Die Vorrichtung umfasst weiterhin eine Waschwalze, die in einer Anstellposition der Reinigungsvorrichtung mit dem Zylinder in Kontakt steht.
  • In der EP 0 004 605 A1 ist eine Vorrichtung zum Waschen von Zylindern an Druckmaschinen beschrieben, die ein Gehäuse mit einer Waschwalze und einer Quetschwalze aufweist. Des Weiteren sind im Gehäuse zwei Düsen vorgesehen, aus welchen Wasser und Reinigungsflüssigkeit versprühbar ist. Das Aufsprühen erfolgt auf die gesäuberte Mantelfläche der Waschwalze und der Quetschwalze. Den Düsen wird getrennt Flüssigkeit zugeführt, dergestalt, dass zuerst Wasser auf die Waschwalze gespritzt wird und anschließend Lösungsmittel. Dies dient dazu, um zuerst Papierstaub zu entfernen, bevor Lösungsmittel auf den Zylinder kommt.
  • In EP 0 715 956 B1 ist ein Verfahren beschrieben, bei welchem von einer Steuerung die Menge an Waschmittel und/oder Wasser bestimmt wird, mit welcher ein vorbestimmter Feuchtigkeitsgrad des Waschtuchs vor dessen Anstellung an den Zylinder erzielt wird.
  • Dadurch wird der Waschmittel- und Wasserverbrauch reduziert. Die Standzeit des Waschtuchs erhöhende Maßnahmen sind hierbei nicht vorgesehen.
  • Deshalb liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren mit hoher Standzeit des Waschtuchs anzugeben und eine zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete Vorrichtung sowie eine damit ausgestattete Bogendruckmaschine zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1, eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 2 und eine Bogendruckmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 7 gelöst.
  • Versuche haben gezeigt, dass sich der Verschleiß des Waschtuchs mindern lässt, indem letzteres jeweils vor seiner mit dem Waschmittel erfolgenden Befeuchtung gewässert wird.
  • In den Unteransprüchen sind Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung und der erfindungsgemäßen Bogendruckmaschine genannt.
  • Bei einer Weiterbildung der Vorrichtung besteht das Waschtuch aus einem Vliesstoff, also einem ungewebten, faserigen Textilmaterial. Dieser Vliesstoff kann Baumwollfasern und/oder Viskosefasern und/oder Polyesterfasern enthalten. Günstig sind Fasergemische aus Polyesterfasern und Baumwollfasern oder aus Polyesterfasern und Viskosefasern.
  • Bei einer Weiterbildung der Bogendruckmaschine umfasst der Zylinder eine raue Antiabschmier-Oberflächenstruktur. Dies ist in Fällen vorteilhaft, in denen die Bogendruckmaschine ein Perfektor für den Schön- und Wiederdruck ist und der Zylinder ein Gegendruckzylinder ist.
  • Weitere funktionell und konstruktiv vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und der dazugehörigen Zeichnung.
  • In dieser zeigt:
  • 1 eine Druckmaschine mit einem Zylinder und einer Vorrichtung zum Waschen des Zylinders, die eine Steuerungseinrichtung umfasst,
  • 2 ein Waschtuch der Vorrichtung aus 1 und
  • 3 ein Programmablaufdiagramm eines Programms der Steuerungseinrichtung aus 1.
  • In 1 ist eine Druckmaschine 2 mit einem Zylinder 1 und einer Vorrichtung zum Waschen des Zylinders 1 dargestellt. Die Druckmaschine 2 ist eine Bogendruckmaschine, speziell ein Perfektor zum beidseitigen Bedrucken des jeweiligen Bogens in einem Bogendurchlauf. Der Zylinder 1 ist ein Bogentransportzylinder, speziell ein Gegendruckzylinder. Die Vorrichtung umfasst eine Wascheinrichtung 16 und eine Steuerungseinrichtung 6 zum Steuern der Wascheinrichtung 16.
  • Die Wascheinrichtung 16 umfasst ein Waschtuch 3, dessen noch unbenutzter Abschnitt einen Saubertuchwickel 17 bildet und dessen bereits benutzter Abschnitt einen Schmutztuchwickel 18 bildet. Das Waschtuch 3 wird von dem Saubertuchwickel 17 abgewickelt und auf den Schmutztuchwickel 18 aufgewickelt. Dazwischen verläuft das Waschtuch 3 über ein Andrückelement 15, welches zum Andrücken des Waschtuchs 3 an den Zylinder 1 dient. Das Andrückelement 15 ist zusammen mit dem Waschtuch 3 durch einen Stellantrieb 14, speziell einen pneumatischen Arbeitszylinder, zum Zylinder 1 hin und von letzterem wieder weg bewegbar.
  • Zwischen dem Saubertuchwickel 17 und dem Andrückelement 15 ist dem Waschtuch 3 eine Einrichtung zum Befeuchten des Waschtuchs 2 mit reinem Wasser 4 und mit einem von diesem Wasser 4 verschiedenen Waschmittel 5 angeordnet. Diese Befeuchtungseinrichtung umfasst eine Wasserzuführung 12 für das Wasser 4 und eine Waschmittelzuführung 13 für das Waschmittel 5. Die Wasserzuführung 12 und die Waschmittelzuführung 13 sind als sich parallel zum Zylinder 1 erstreckende Rohre mit Düsen ausgebildet, die auf das Waschtuch 3 gerichtet sind. Gemäß 1 sind die beiden Zuführungen 12, 13 als Sprührohre mit Abstand zum Waschtuch 3 angeordnet. Bei einer von 1 abweichenden Modifikation könnten die beiden Zuführungen 12, 13 ohne Abstand zum Waschtuch 3 angeordnet sein, so dass letzteres an den Düsen der Zuführungen 12, 13 anliegt. Gemäß 1 sind die beiden Zuführungen 12, 13 voneinander separat ausgebildet. Bei einer von 1 abweichenden Modifikation könnte anstatt der beiden Zuführungen 12, 13 nur eine einzige Zuführung vorgesehen sein, die – z. B. über ein umschaltbares Mehrwegeventil – wahlweise mit dem Wasser 4 und dem Waschmittel 5 beaufschlagbar ist.
  • Der Zylinder 1 weist umfangsseitig eine mikroraue Oberflächenstruktur als eine Antiabschmier-Oberflächenstruktur 11 auf, welche die Druckfarbe abweisende Eigenschaften hat und verhindert, dass die Druckfarbe von der dem Zylinder 1 zugewandten Seite des Bedruckstoffbogens auf den Zylinder 1 abschmiert. Die Ausstattung des Zylinders 1 mit der Antiabschmier-Oberflächenstruktur 11 ist vorteilhaft, wenn der Zylinder 1 einem Druckwerk zugehörig ist, das in Bogenlaufrichtung gesehen einer Wendeeinrichtung zum Wenden des Bogens nachfolgt. Die Antiabschmier-Oberflächenstruktur 11 kann in Form eines von dem Zylinder 1 lösbaren Zylinderaufzugs oder in Form einer unlösbaren Zylinderbeschichtung vorgesehen sein und bildet die Bogentragefläche des Zylinders 1.
  • In 2 ist das Waschtuch 3 im Detail dargestellt. Das Waschtuch 3 besteht aus einem Vliesstoff 7, der Polyesterfasern enthält. Der Vliesstoff 7 kann außer den Polyesterfasern 10 Zellstoff- bzw. Viskosefasern 9 enthalten. Beispielsweise kann der Vliesstoff 7 ein Mischvlies sein, das zu ca. 45% aus den Polyesterfasern 10 und zu ca. 55% aus den Viskosefasern 9 besteht. Ein solcher Vliesstoff 7 wird z. B. unter der Handelsmarke Sontara® 8835 von der Firma DuPont, Wilmington, USA angeboten. Auch gut geeignet ist der von dieser Firma unter der Handelsmarke Sontara® SPS-Entfettungstuch angebotene Vliesstoff 7. Das Waschtuch 3 kann aber auch aus einem Vliesstoff 7 bestehen, der außer den Polyesterfasern 10 auch noch Baumwollfasern 8 enthält oder der alle drei Faserarten (Polyesterfasern, Viskosefasern, Baumwollfasern) enthält oder der nur die Baumwollfasern 8 enthält.
  • Ohne die erfindungsgemäßen Maßnahmen würde die Antiabschmier-Oberflächenstruktur 11 in unakzeptablem Maße Fasern aus dem Waschtuch 3 herausreißen, wenn dieses zur Reinigung der Antiabschmier-Oberflächenstruktur 11 gegen letztere gepresst wird und darauf scheuert. Durch das Herausreißen der Fasern würde das Waschtuch 3 sehr schnell verschleißen und außerdem bestünde die Gefahr, dass sich die herausgerissenen Fasern auf der Antiabschmier-Oberflächenstruktur 11 festsetzen würden und infolgedessen die Druckqualität mindern würden, da die Antiabschmier-Oberflächenstruktur 11 zusammen mit der Umfangsoberfläche eines zeichnerisch nicht dargestellten Gummituchzylinders den Druckspalt eines Offset-Druckwerks bildet und somit sehr verschmutzungsempfindlich ist.
  • Um diese Komplikationen zu vermeiden, wird die Wascheinrichtung 16 gemäß eines in der Steuerungseinrichtung 6 gespeicherten Programms gesteuert, das in 3 schematisch dargestellt ist.
  • In einem ersten Programmschnitt 19 wird die Wasserzuführung 12 aktiviert und durch letztere das Waschtuch 3 eine bestimmte Zeit lang gewässert. Durch diese mit dem Wasser 4 erfolgende Vorfeuchtung quellen die Viskosefasern 9 quer zu ihren Faserlängsachsen auf und verklemmen die Viskosefasern 9 sich dadurch mit den benachbarten Polyesterfasern 10, so dass sich die Viskosefasern 9 nicht mehr so leicht aus dem Faserverbund herauslösen lassen. Dieser Effekt tritt auch bei den Baumwollfasern 8 ein, wobei bei den Baumwollfasern 8 als zusätzlicher Effekt eine Zunahme der Reißfestigkeit bzw. eine Faserverfestigung eintritt. Beide Effekte tragen dazu bei, die Fusselneigung des Waschtuchs 3 spürbar zu reduzieren.
  • Nach einer gewissen Einwirkzeit für das Wasser 4 aktiviert die Steuerungseinrichtung 6 in einem zweiten Programmschritt 20 die Waschmittelzuführung 13, welche erst jetzt das Waschmittel 5 auf das bereits mit dem Wasser 4 vorgefeuchtete Waschtuch 3 aufbringt.
  • Der mit dem Wasser 4 bereits vorgefeuchtete Tuchbereich nimmt das Waschmittel 5 sehr gut an und wird danach durch Drehen des Schmutztuchwickels 18 auf das Andrückelement 15 gezogen.
  • In einem dritten Programmschritt 21 aktiviert die Steuerungseinrichtung 6 den Stellantrieb 14, wodurch letzterer das Andrückelement 15 ausfährt und den zuerst mit dem Wasser 4 und danach mit dem Waschmittel 5 befeuchteten Tuchbereich gegen den rotierenden Zylinder 1 bzw. dessen Antiabschmier-Oberflächenstruktur 11 drückt, um letztere zu säubern.
  • Die erfindungsgemäßen Maßnahmen wirken den Verschleiß des Waschtuchs 3 mindernd und verhindern das Herausreißen von Fasern infolge der Scheuerwirkung der rauen Antiabschmier-Oberflächenstruktur 11. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen gewährleisten eine weitestgehend fusselfreie Reinigung des Zylinders 1, so dass eine Beeinträchtigung der Druckqualität durch herausgerissene Fasern im Wesentlichen ausgeschlossen ist.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Zylinder
    2
    Druckmaschine
    3
    Waschtuch
    4
    Wasser
    5
    Waschmittel
    6
    Steuerungseinrichtung
    7
    Vliesstoff
    8
    Baumwollfaser
    9
    Viskosefaser
    10
    Polyesterfaser
    11
    Antiabschmier-Oberflächenstruktur
    12
    Wasserzuführung
    13
    Waschmittelzuführung
    14
    Stellantrieb
    15
    Andrückelement
    16
    Wascheinrichtung
    17
    Saubertuchwickel
    18
    Schmutztuchwickel
    19
    erster Programmschritt
    20
    zweiter Programmschritt
    21
    dritter Programmschritt

Claims (10)

  1. Verfahren zum Waschen eines Zylinders (1) einer Druckmaschine (2) mittels eines Waschtuchs (3) einer Wascheinrichtung (16), wobei das Waschtuch (3) vor dessen Anstellung an den Zylinder (1) befeuchtet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Wascheinrichtung (16) gemäß eines in einer Steuerungseinrichtung (6) gespeicherten Programms derart gesteuert wird, dass das Waschtuch (3) zeitlich zuerst mit Wasser (4) befeuchtet wird, danach mit Waschmittel (5) befeuchtet wird und zuletzt an den Zylinder (1) angestellt wird.
  2. Vorrichtung zum Waschen eines Zylinders (1) einer Druckmaschine (2), umfassend eine Wascheinrichtung (16) mit einem Waschtuch (3) und eine Steuerungseinrichtung (6), welche die Wascheinrichtung (16) derart steuernd ausgebildet ist, dass das Waschtuch (3) vor dessen Anstellung an den Zylinder (1) befeuchtet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung (6) derart programmiert ist, dass sie die Wascheinrichtung (16) derart steuert, dass das Waschtuch (3) zeitlich zuerst mit Wasser (4) befeuchtet wird, danach mit Waschmittel (5) befeuchtet wird und zuletzt an den Zylinder (1) angestellt wird.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Waschtuch (3) aus einem Vliesstoff (7) besteht.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Vliesstoff (7) Baumwollfasern (8) enthält.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Vliesstoff (7) Viskosefasern (9) enthält.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Vliesstoff (7) Polyesterfasern (10) enthält.
  7. Bogendruckmaschine, umfassend einen Zylinder (1) und eine Vorrichtung zum Waschen des Zylinders (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6 ausgebildet ist.
  8. Bogendruckmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (1) umfangsseitig eine raue Antiabschmier-Oberflächenstruktur (11) aufweist.
  9. Bogendruckmaschine nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (1) ein Gegendruckzylinder ist.
  10. Bogendruckmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogendruckmaschine ein Perfektor ist.
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EP1151864A1 (de) * 2000-05-04 2001-11-07 MAN Roland Druckmaschinen AG Reinigungsvorrichtung für einen Zylinder einer Druckmaschine

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