DE19949664A1 - Zahn eines Brechrotors - Google Patents
Zahn eines BrechrotorsInfo
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- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf einen Zahn eines Brechrotors, welcher Zahn an einer Mantelfläche (2) des Brechrotors (1) befestigt ist, in beiden Rotationsrichtungen (A, B) des Rotors bricht und einen an der Mantelfläche (2) fest montierten Rumpfteil (4) aufweist, an dessen beiden entgegengesetzten Enden gegen die Brechrichtungen (A, B) lösbare Austauschspitzen (5) mit einer Schraubenbefestigung (7, 9) befestigt sind, die wenigstens einen mit einer Austauschspitze eine einheitliche Konstruktion bildenden Bolzenteil (6) auf der Rückseite jeder Austauschspitze (5) aufweist, welcher Bolzenteil jeweils durch ein Loch (7) im Rumpfteil (4) geführt ist, das jeweils wenigstens zu einer Ausnehmung (8) hin im Bereich zwischen den Enden des Rumpfteils offen ist, wobei an den Enden der sich in die Ausnehmung erstreckenden Bolzenteile Muttern (9) montiert sind, die die Austauschspitzen fixieren.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Zahn eines Brechrotors,
welcher Zahn an einer Mantelfläche des Brechrotors befestigt
ist und in beiden Rotationsrichtungen des Rotors bricht, wobei
der Zahn einen an der Mantelfläche fest montierten Rumpfteil
aufweist, an dessen beiden entgegengesetzten Enden gegen die
Brechrichtungen lösbare Austauschspitzen mit einer Schraubenbe
festigung befestigt sind, wobei die Rückseite jeder Austausch
spitze wenigstens einen mit einer Austauschspitze eine einheit
liche Konstruktion bildenden Bolzenteil aufweist, der jeweils
durch ein Loch im Rumpfteil gesteuert wird, und an dessen Kopf
jeweils eine Mutter montiert ist, die die Austauschspitze
fixiert.
Mit derartigen Zähnen versehene Brechrotoren werden zum Bei
spiel in Verarbeitungseinrichtungen für festen Brennstoff ver
wendet, wobei Brennstoff durch Brechen von u. a. Holz, Abfall
holz, Altpapier, Stümpfen, Kunststoff, Baumrinden und Torf er
zeugt wird. Eine Brechvorrichtung kann zum Beispiel zwei gegen
einander rotierende Rotoren aufweisen. Auch andere Konstruktio
nen sind möglich. Brechrotoren können mehrere Meter breit sein,
und ihre Mantelfläche weist eine große Anzahl Brechzähne auf,
die zum Beispiel schraubenförmig um die Mantelfläche herum an
geordnet sein können.
Bei den bekannten Vorrichtungen wird eine Schraubenbefestigung
so verwirklicht, indem in einer Austauschspitze ein Loch ausge
bildet ist und die Austauschspitze mit einem durch dieses Loch
geführten und an einem Gewindeloch des Rumpfteils befestigten
Bolzen befestigt wird. Ein Nachteil dieser Vorrichtung ist der
Umstand, daß beim Auswechseln der Austauschspitze das Abziehen
der Befestigungsbolzen sehr schwierig ist, da dieser sich in
einer Vertiefung der Spitze befindet, die sehr schwer zugäng
lich und voll von Brechabfall ist. Außerdem ist der Bolzenkopf
meist stark beschädigt. Ein weiterer bedeutender Nachteil wird
durch das Loch der Austauschspitze verursacht, das die Stabili
tät und die Festigkeit der Austauschspitze erheblich ver
schlechtert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben genannten
Nachteile zu überwinden.
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand gemäß Patentanspruch 1
gelöst.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß das Loch jeweils zu wenig
stens einer Ausnehmung hin im Bereich zwischen den Enden des
Rumpfteils offen ist, welche Ausnehmung sich im Rumpfteil be
findet und auf beiden Seiten des Rumpfteils offen ist, und daß
die Muttern sich vollständig innerhalb der von der oberen Flä
che und den Seitenflächen des Rumpfteils gebildeten Ebenen be
finden.
Die Erfindung basiert darauf, daß eine Austauschspitze mit ih
ren wesentlichen Befestigungsmitteln aus einem einzigen Stück
besteht und daß die Befestigung und die Sicherung der Befesti
gung von der Seite des Rumpfteils hinter der Austauschspitze
ausgeführt werden, wobei sie keine Schwachstelle aufweist und
wobei ein Spannstück nicht auf dieselbe Weise mit dem zu bre
chenden Material in Kontakt kommt wie beim Stand der Technik.
Ein Befestigungsbolzen und eine Mutter können auch bei Bedarf
abgebrochen werden, wenn die Austauschspitze gelöst und ausge
tauscht wird, da es nicht nötig ist, die Anschlagfläche der
Ausnehmung des Rumpfteils so zu beachten wie die Anschlagfläche
gegen die Austauschspitze, und weil die Austauschspitze nach
Lösen der Mutter aus dem Loch abgezogen werden kann. Die Aus
nehmung befindet sich mitten im Rumpfteil und ist auf beiden
Seiten des Rumpfteils offen, und die Muttern befinden sich
vollständig innerhalb der von der oberen Fläche und den Seiten
flächen des Rumpfteils gebildeten Ebenen.
Beim bekannten Stand der Technik werden Probleme auch dadurch
verursacht, daß eine Austauschspitze sich auch in radialer
Richtung bewegen kann, denn nur eine eine Seitenbewegung ver
hindernde Ausformung der Austauschspitze und des Rumpfteils ist
vorbekannt. Somit ist auch sehr vorteilhaft, daß sie zusätzlich
die sowohl die seitliche als auch die radiale Bewegung der Aus
tauschspitze verhindernde Einrichtung aufweist, die eine Steu
erfläche auf dem Bolzenteil aufweist, die mit einer entspre
chenden Steuereinheit zusammenwirkt, die an einem Loch des
Rumpfteils zum Durchführen des Bolzens gebildet ist. Außerdem
kann die Einrichtung zum Verhindern insbesondere einer seitli
chen Bewegung der Austauschspitze wenigstens einen im wesentli
chen senkrechten Keilvorsprung auf der Rückseite der Austausch
spitze und wenigstens eine entsprechende im wesentlichen senk
rechte Keilnute im Rumpfteil aufweisen, in der der Keilvor
sprung angebracht ist. Auf diese Weise bleibt die Austausch
spitze unbeweglich an ihrem Platz, was auch zum Festhalten der
Verschlußmutter beiträgt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines vorteilhaften Aus
führungsbeispiels unter Hinweis auf die beigefügte Zeichnung
ausführlicher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Zahns
eines Brechrotors, und
Fig. 2 die Konstruktion der Fig. 1 in Draufsicht.
Ein in der Zeichnung dargestellter, erfindungsgemäßer Zahn 3
eines Brechrotors weist einen in beiden Rotationsrichtungen A
und B brechenden, an einer Mantelfläche 2 eines Brechrotors 1
zum Beispiel durch Schweißen fest montierten Rumpfteil 4 auf,
an dessen beiden entgegengesetzten Enden gegen die Brechrich
tungen A und B lösbare Austauschspitzen 5 mit einer Schrauben
befestigung befestigt sind, die einen mit der Austauschspitze 5
eine einheitliche Konstruktion bildenden Bolzenteil 6 auf der
Rückseite der beiden Austauschspitzen 5 aufweist. Der Bolzen
teil wird jeweils durch ein Loch 7 ohne Gewinde im Rumpfteil
geführt, welches Loch jeweils zu einer mitten im Rumpfteil 4
gebildeten Ausnehmung 8 hin offen ist, die wiederum zu beiden
Seiten des Rumpfteils 4 hin offen ist und wobei an den Enden
der sich in die Ausnehmung 8 erstreckenden Bolzenteile 6 Mut
tern 9 montiert sind, mit denen die Austauschspitzen (5) an
ihren Platz angezogen und befestigt sind. Die Muttern 9 befin
den sich vollständig innerhalb der von der oberen Fläche und
den Seitenflächen des Rumpfteils 4 gebildeten Ebenen.
Auf der Rückseite der beiden Austauschspitzen 5 ist ein im
wesentlichen senkrechter, d. h. mit dem Radius des Rotors 1 im
wesentlichen paralleler, sich an den Bolzenteil 6 anschließen
der Keilvorsprung 10 vorgesehen. An den entsprechenden Ober
flächen des Rumpfteils 4 sind entsprechende im wesentlichen
senkrechte Keilvertiefungen 11 vorgesehen, in denen die Keil
vorsprünge 10 angeordnet sind. Diese dienen dazu, insbesondere
eine seitliche Bewegung sowie eine Drehung der Austauschspitzen
5 zu verhindern.
Darüber hinaus sind an Füßen der Bolzenteile 6 zylindrische,
als Steuerflächen fungierende Fortsätze 12 ausgebildet, die mit
einer ausreichenden Zwangpassung mit als entsprechende Steuer
flächen fungierenden, zylindrischen Vertiefungen 13 in den
Löchern 7 des Rumpfteils zum Durchführen der Bolzenteile 6 zu
sammenwirken. Diese Fortsätze 12 und Vertiefungen 13 dienen
dazu, insbesondere eine senkrechte Bewegung der Austausch
spitzen 5 zu verhindern, obwohl sie zugleich auch eine seitli
che Bewegung und eigentlich jede Bewegung und eigentlich jede
Bewegung gegen den Bolzenteil 6 in senkrechter Ebene, außer
Drehbewegung, verhindern.
Die obige Beschreibung der Erfindung soll lediglich dazu die
nen, die erfindungsgemäße Grundidee zu veranschaulichen. Die
Einzelheiten der Erfindung lassen sich jedoch von einem Fach
mann auf viele alternative Arten im Rahmen der beigefügten
Patentansprüche verwirklichen, obwohl diese in den Ansprüchen
und in der Zeichnung nicht explizit dargestellt sind. Somit
kann zum Beispiel die Einrichtung zum Verhindern einer relati
ven Bewegung zwischen der Austauschspitze und dem Rumpfteil auf
viele verschiedene Arten ausgeformt und verwirklicht sein.
Außerdem wären je nach der Größe der Austauschspitze sogar
mehrere Bolzenteile möglich, die nebeneinander oder aufeinander
angeordnet sein könnten, wobei zumindest die senkrechten Keile
und Vorsprünge nicht erforderlich wären. Auch die Form und die
Anzahl der Ausnehmungen für die Muttern können je nach Bedarf
gewählt werden.
Claims (5)
1. Zahn eines Brechrotors, welcher Zahn an einer Mantelfläche
(2) des Brechrotors (1) befestigt ist, in beiden Rotati
onsrichtungen (A, B) des Rotors bricht und einen an der
Mantelfläche fest montierten Rumpfteil (4) aufweist, an
dessen beiden entgegengesetzten Enden gegen die Brechrich
tungen (A, B) lösbare Austauschspitzen (5) mit einer
Schraubenbefestigung (7, 9) befestigt sind, wobei die
Rückseite jeder Austauschspitze (5) wenigstens einen mit
einer Austauschspitze eine einheitliche Konstruktion bil
denden Bolzenteil (6) aufweist, der jeweils durch ein Loch
(7) im Rumpfteil (4) geführt ist, und an dessen Kopf je
weils eine Mutter (9) montiert ist, die die Austausch
spitze am vorgesehenen Platz fixiert,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Loch (7) jeweils zu wenigstens einer Ausnehmung (8)
hin im Bereich zwischen den Enden des Rumpfteils offen
ist, welche Ausnehmung sich im Rumpfteil (4) befindet und
auf beiden Seiten des Rumpfteils offen ist, und daß die
Muttern (9) sich vollständig innerhalb der von der oberen
Fläche und den Seitenflächen des Rumpfteils gebildeten
Ebenen befinden.
2. Zahn nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Zahn außerdem eine eine Transversalbewegung der Aus
tauschspitze (5) verhindernde Einrichtung aufweist, die
eine Steuerfläche (12) auf dem Bolzenteil (6) aufweist,
die mit einer entsprechenden Steuerfläche (13) am Loch (7)
zum Durchführen des Bolzenteils zusammenwirkt.
3. Zahn nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die eine Transversalbewegung der Austauschspitze (5) ver
hindernde Einrichtung einen zylindrischen Fortsatz (12) an
den Füßen des Bolzenteils (6) und eine entsprechende zy
lindrische Vertiefung (13) im Loch (7) des Rumpfteils auf
weisen.
4. Zahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtung zum Verhindern insbesondere einer seitli
chen Bewegung der Austauschspitze (5) wenigstens einen im
wesentlichen senkrechten Keilvorsprung (10) auf der Rück
seite der Austauschspitze und wenigstens eine entspre
chende im wesentlichen senkrechte Keilvertiefung (11) im
Rumpfteil (4) aufweist, in der der Keilvorsprung (10) an
geordnet ist.
5. Zahn nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Keilvorsprung (10) sich an den Bolzenteil (6) der Aus
tauschspitze (5) anschließt und die Keilvertiefung (11)
sich an das Loch (7) des Rumpfteils (4) anschließt.
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Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
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