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DE19948602A1 - Schüttgutpumpenvorrichtung - Google Patents

Schüttgutpumpenvorrichtung

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DE19948602A1
DE19948602A1 DE19948602A DE19948602A DE19948602A1 DE 19948602 A1 DE19948602 A1 DE 19948602A1 DE 19948602 A DE19948602 A DE 19948602A DE 19948602 A DE19948602 A DE 19948602A DE 19948602 A1 DE19948602 A1 DE 19948602A1
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DE
Germany
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piston
drive
pump
drive cylinder
oil
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DE19948602A
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English (en)
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DE19948602B4 (de
Inventor
Pil Gyou Kwag
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HD Hyundai Infracore Co Ltd
Original Assignee
Daewoo Heavy Industries Ltd
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Publication date
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Publication of DE19948602A1 publication Critical patent/DE19948602A1/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B11/00Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B9/00Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
    • F04B9/08Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid
    • F04B9/10Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being liquid
    • F04B9/109Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being liquid having plural pumping chambers
    • F04B9/117Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being liquid having plural pumping chambers the pumping members not being mechanically connected to each other
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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    • F04B15/00Pumps adapted to handle specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts
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Abstract

Eine Schüttgutpumpenvorrichtung enthält einen ersten und einen zweiten hydraulischen Antriebszylinder, die eine abwechselnde Hin- und Herbewegung der entsprechenden Pumpkolben zum Pumpen von in einem Trichter enthaltenem Beton durch eine Förderleitung bewirken können. Der erste Antriebszylinder weist ein Zylindergehäuse auf, dessen Bohrung durch einen verschiebbar in dem Zylindergehäuse aufgenommenen Antriebskolben in eine Basiskammer und eine Kopfkammer unterteilt ist. Die Basiskammer steht mit einer Ölpumpe in Strömungsverbindung, während die Kopfkammer mit dem zweiten Antriebszylinder verbunden ist. Unter Lastbetrieb wird ein Teil des Drucköls in der Basiskammer am Ende der Einziehbewegung des Antriebskolbens über eine Kopfumgehungsleitung in die Kopfkammer eingespeist, und fast die gleiche Ölmenge wird am Ende der Ausfahrbewegung davon über eine Basisumgehungsleitung von der Kopfkammer zu der Basiskammer zurückgeführt. Unter Leerlaufbetrieb wird das in die Kopfkammer eingespeiste Öl nicht zur Basiskammer zurückgeführt, sondern stattdessen durch die Wirkung eines Magnetventils und eines entlang einer Ablaßleitung vorgesehenen Einsatzventils zu einem Ölbehälter abgelassen.

Description

TECHNISCHES GEBIET
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine hydraulisch betätigte Schüttgutpumpenvorrichtung und insbesondere eine hydraulische Pum­ penvorrichtung, die in einem typischen Betonpumpenfahrzeug so eingebaut ist, daß sie im Betrieb verflüssigten Beton einer entfernt liegenden Betonierstelle auf einer Baustelle durch eine langgestreckte Förderleitung zuführen kann.
ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
Es gibt zwei Arten allgemein bekannter Verfahren zum Pumpen von Schüttgut durch eine Rohrleitung, die zu einer entfernt liegenden Ausgabestelle führt. Eine ist ein Schraubenpumpverfahren, mit dem Schüttgut mittels einer motorgetriebenen Transportschraube oder -schnecke in eine Förderleitung gepumpt werden kann. Dieses Verfahren ist beim Pumpen einer gleichbleibenden Menge von Schüttgut mit niedriger Viskosität unter geringer Pulsation weithin verwendet worden, weist aber den Nachteil auf, daß es sich nicht zur Verwendung beim Hochdruckpumpen von Schüttgut über lange Strecken eignet, da der Antriebsmotor auftretenden großen Überlastungen nicht standhalten kann.
Das andere Verfahren zum Pumpen von Schüttgut besteht in der Verwendung eines Paares von hydraulischen Antriebszylindern, die zur Bewirkung einer abwechselnden Hin- und Herbewegung von Doppelpumpenzylindern ausgeführt sind, um dadurch das Schüttgut in eine Förderrohrleitung zu pressen. Das Pumpverfahren mit Antriebszylinder kann vorteilhafterweise bei der Hochdruckförderung über lange Strecken von Schüttgut hoher Dichte und hoher Viskosität, wie zum Beispiel Beton, Mörtel und Industrieabfällen, verwendet werden, obgleich es meistens starke Vibrationen und Pulsationen beim Pumpprozeß erzeugt.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3 wird eine Betonpumpenvorrichtung mit Antriebszylinder nach dem Stand der Technik dargestellt, die in einem typischen Betonpumpenfahrzeug weithin verwendet wird. Die Betonpumpenvorrichtung weist eine umsteuerbare Ölpumpe 10, die ein variables Druckölvolumen fördern kann, und einen ersten und einen zweiten hydraulischen Antriebszylinder 12, 14 auf, die jeweils mit der Ölpumpe 10 in Strömungsverbindung bleiben. Der erste Antriebszylinder 12 besteht aus einem Zylindergehäuse 16 mit einer Axialbohrung 18 und einem An­ triebskolben 20 mit einer Kolbenstange 22, die verschiebbar in dem Zylin­ dergehäuse 16 angeordnet ist, so daß sie die Axialbohrung 18 des Zylin­ dergehäuses 16 in eine Basiskammer 24 und eine Kopfkammer 26 unterteilt. Das Volumen der Basis- und der Kopfkammer 24, 26 ändert sich mit der Position des Antriebskolbens 20 derart, daß, wenn das Volumen der Basiskammer 24 größer wird, das der Kopfkammer 26 proportional dazu kleiner wird und umgekehrt. Die Basiskammer 24 ist über eine erste Fluidleitung 28, die in Abhängigkeit von der Drehrichtung der Ölpumpe 10 sowohl als Versorgungs- als auch als Rückleitung dient, mit der Ölpumpe 10 verbunden.
Der zweite Antriebszylinder 14 besteht aus einem Zylindergehäuse 30 mit einer Axialbohrung 32 und einem Antriebskolben 34 mit einer Kolbenstange 36, die verschiebbar in dem Zylindergehäuse 30 aufgenommen ist, so daß sie die Axialbohrung 32 des Zylindergehäuses 30 in eine Basiskammer 38 und eine Kopfkammer 40 trennt. Wie bei dem oben angeführten ersten Antriebszylinder 12 ändert sich das Volumen der Basis- und der Kopfkammer 38, 40 im zweiten Antriebszylinder 14 mit der Position des Antriebskolbens 34 derart, daß das Volumen der Kopfkammer 40 proportional zu dem Anstieg des Volumens der Basiskammer 38 kleiner wird und umgekehrt. Die Basiskammer 38 ist über eine zweite Fluidleitung 42, die sowohl als Versorgungs- als auch als Rückleitung funktioniert, mit der Ölpumpe 10 verbunden. Die Kopfkammer 40 des Zylindergehäuses 30 des zweiten Antriebszylinders 14 steht über eine Fluidzwischenleitung 44 mit der Kopfkammer 26 des Zylindergehäuses 16 des ersten Antriebszylinders 12 in Strömungsverbindung.
Weiterhin enthält die Betonpumpenvorrichtung einen ersten und einen zweiten Pumpenzylinder 46, 48, die mit dem ersten und dem zweiten hy­ draulischen Antriebszylinder 12, 14 wirkverbunden sind. Der erste Pum­ penzylinder 46 weist eine Pumptrommel 50 mit einem offenen Vorderende und einen verschiebbar in der Pumptrommel 50 aufgenommenen Pumpkolben 52 auf. Der Pumpkolben 52 ist so an der Kolbenstange 22 des ersten Antriebszylinders 12 befestigt, daß er zusammen mit dem Antriebskolben 20 des ersten Antriebszylinders 12 in Hin- und Herbewegung versetzt werden kann und somit den in einem Trichter 54 enthaltenen Beton pumpt. Der zweite Pumpenzylinder 48 weist eine Pumptrommel 56 mit einem offenen Vorderende und einen durch die Pumptrommel 56 verschiebbar angebrachten Pumpkolben 58 auf. Der Pumpkolben 58 des zweiten Pumpenzylinders 48 ist an der Kolbenstange 36 des zweiten Antriebszylinders 14 befestigt was bedeutet, daß sich der Pumpkolben 58 zusammen mit dem Antriebskolben 34 des zweiten Antriebszylinders 14 bewegen kann, so daß er dadurch den in dem Trichter 54 enthaltenen Beton pumpt. Eine Förderleitung 60 wird kurz vor der Ausfahrbewegung der Pumpkolben 52, 58 abwechselnd mit der jeweiligen der Pumptrommeln 50, 56 verbunden und empfängt dadurch den durch den ersten und den zweiten Pumpenzylinder 46, 48 gepumpten Beton. Die abwechselnde Verbindung der Förderleitung 60 mit dem ersten und dem zweiten Pumpenzylinder 46, 48 erfolgt durch ein in den Zeichnungen nicht gezeigtes hydraulisches Schaltstellglied.
Es sei darauf hingewiesen, daß eine Kopfumgehungsleitung 62 am Kopfteil des Zylindergehäuses 16 vorgesehen ist, um eine Fluideinführung von der Basiskammer 24 in die Kopfkammer 26 zu gestatten, wenn sich der Antriebskolben 20 des ersten Antriebszylinders 12 am Ende einer Einzieh­ bewegung befindet, wie in Fig. 1 gestrichelt gezeigt. Eine solche Fluid­ einführung durch die Kopfumgehungsleitung 62 trägt zur Erhöhung des Druckes in der Kopfkammer bei, wodurch die Einziehgeschwindigkeit des Antriebskolbens 20 schnell verringert und somit jegliches Anschlagen des Kolbens 20 an der Kopfabdeckung des Zylindergehäuses 16 vermieden wird. Eine Rückströmung von Fluid durch die Kopfumgehungsleitung 62 wird durch ein Rückschlagventil 64 verhindert, obgleich der Druck zu Beginn einer Ausfahrbewegung des Antriebskolbens 20 in der Kopfkammer 26 höher wird als der Druck in der Basiskammer 24.
Am Basisteil des Zylindergehäuses 16 des ersten Antriebszylinders 12 ist eine Basisumgehungsleitung 66 vorgesehen, die eine Fluideinführung von der Kopfkammer 26 in die Basiskammer 24 gestattet, wenn sich der An­ triebskolben 20 des ersten Antriebszylinders 12 am Ende der Ausfahrbe­ wegung befindet, wie in Fig. 1 mit durchgezogener Linie gezeigt. Eine solche Fluideinführung in die Basiskammer 24 durch die Basisumgehungsleitung 66 trägt zur Erhöhung des Druckes in der Basiskammer 24 bei, wodurch die Ausfahrgeschwindigkeit des Antriebskolbens 20 schnell verringert und folglich jegliches Anschlagen des Kolbens 20 an der Basisabdeckung des Zylindergehäuses 16 vermieden wird. Eine Rückströmung von Fluid durch die Basisumgehungsleitung 66 wird durch ein Rückschlagventil 68 verhindert, obgleich der Druck zu Beginn einer Einziehbewegung des Antriebskolbens 20 in der Basiskammer 24 höher wird als der Druck in der Kopfkammer 26.
Ebenso ist am Basisteil des Zylindergehäuses 30 des zweiten Antriebszy­ linders 14 eine Basisumgehungsleitung 70 vorgesehen. Die Basisumgehungsleitung 70 gestattet eine Fluideinführung von der Kopfkammer 40 in die Basiskammer 38, wenn sich der Antriebskolben 34 des zweiten Antriebszylinders 14 am Ende der Ausfahrbewegung befindet, wie in Fig. 1 gestrichelt gezeigt. Eine solche Fluideinführung durch die Basisumgehungsleitung 70 trägt zur Erhöhung des Druckes in der Basiskammer 38 bei, um dadurch die Ausfahrgeschwindigkeit des Antriebskolbens 34 zu verringern und so sein Anschlagen an der Basisabdeckung des Zylindergehäuses 30 zu vermeiden. Eine Rückströmung von Fluid durch die Basisumgehungsleitung 70 wird durch ein Rückschlagventil 72 verhindert, obgleich der Druck zu Beginn einer Einziehbewegung des Antriebskolbens 34 des zweiten Antriebszylinders 14 höher wird als der Druck in der Kopfkammer 40.
Ein Einziehsensor 74 und ein Ausfahrsensor 76 sind am Kopfteil bzw. am Basisteil des Zylindergehäuses 30 des zweiten Antriebszylinders 14 ange­ ordnet. Der Einziehsensor 74 ist zur Abgabe eines Kolbeneinziehsignals ausgeführt, wenn sich der Antriebskolben 34 am Ende seiner Einziehbe­ wegung am Einziehsensor 74 vorbei bewegt. Ebenso dient der Ausfahrsensor 76 zur Erzeugung eines Kolbenausfahrsignals, wenn sich der Antriebskolben 34 am Ende der Ausfahrbewegung am Ausfahrsensor 76 vorbeibewegt. Das so erzeugte Kolbeneinziehsignal und das so erzeugte Kolbenausfahrsignal werden einer Pumpensteuerung 78 zugeführt, die wiederum die Drehrichtung der Ölpumpe 10 jedesmal dann ändert, wenn das Kolbeneinzieh- oder Kolbenausfahrsignal empfangen wird. Dadurch können sich der Antriebskolben 20 des ersten Antriebszylinders 12 und der Antriebskolben 34 des zweiten Antriebszylinders 14 in die umgekehrte Richtung bewegen, wodurch eine abwechselnde Hin- und Herbewegung der Pumpkolben 52, 58 des ersten und des zweiten Pumpenzylinders 46, 48 verursacht wird.
Gemäß der oben beispielhaft erläuterten Betonpumpenvorrichtung des Stands der Technik wird der Antriebskolben 20 des ersten Antriebszylinders 12, wenn die Ölpumpe 10 Drucköl durch die erste Fluidleitung 28 zuführt, zusammen mit dem Pumpkolben 52 zurückgezogen, um den Beton von dem Trichter 54 anzusaugen, und gleichzeitig wird der Antriebskolben 34 des zweiten Antriebszylinders 14 zusammen mit dem Pumpkolben 58 ausgefahren, um den Beton in die Förderleitung 60 zu fördern. Im Verlaufe eines solchen "Last"-Betriebs ist der Öldruck in der Basiskammer 24 am größten, weist in den Kopfkammern 26, 40 einen mittleren und in der Basiskammer 38 den kleinsten Wert auf. Somit wird das Öl in der Basiskammer 24 am Ende der Einziehbewegung des Antriebskolbens 20 durch die Kopfumgehungsleitung 62 in die Kopfkammer 26 eingespeist, um dadurch eine weitere Einziehbewegung des Antriebskolbens 20 zu unterdrücken, während das Öl in der Kopfkammer 40 des zweiten Antriebszylinders 14 am Ende der Ausfahrbewegung des Antriebskolbens 34 über die Basisumgehungsleitung 70 in die Basiskammer 38 eingeführt wird, um dadurch eine weitere Ausfahrbewegung des Antriebskolbens 34 abzubremsen.
Wenn die Ölpumpe 10 in die umgekehrte Richtung gedreht wird, um Drucköl durch die zweite Fluidleitung 42 zuzuführen, um eine Einziehbewegung des Antriebskolbens 34 und eine Ausfahrbewegung des Antriebskolbens 20 zu bewirken, ist der Öldruck in der Basiskammer 38 am größten, weist in den Kopfkammern 40, 26 einen mittleren und in der Basiskammer 24 den kleinsten Wert auf. Infolgedessen wird das Öl in der Kopfkammer 26 am Ende der Ausfahrbewegung des Antriebskolbens 20 durch die Basisumgehungsleitung 66 in die Basiskammer 24 eingespeist, um dadurch eine weitere Ausfahrbewegung des Antriebskolbens 20 abzubremsen. Aus dem vorhergehenden ist ersichtlich, daß im Verlaufe eines Lastbetriebs der Betonpumpenvorrichtung fast die gleiche Menge des am Ende der Einziehbewegung des Antriebskolbens 20 durch die Kopfumgehungsleitung 62 in die Kopfkammer 26 eingeführten Öls am Ende der Ausfahrbewegung des Antriebskolbens 20 durch die Basisumgehungsleitung 66 zur Basiskammer 24 zurückgeführt wird. Dies bedeutet, daß beim Lastbetrieb der Betonpumpenvorrichtung kein Ölüberschuß in der Kopfkammer 26 angesammelt wird.
Im Fall eines lastfreien Leerlaufbetriebs der Betonpumpenvorrichtung mit leerem Trichter 54 ist dies nicht der Fall. Insbesondere, wenn das Drucköl durch die erste Fluidleitung 28 zugeführt wird, um eine Einziehbewegung des Antriebskolbens 20 des ersten Antriebszylinders 12 zu bewirken, wie in Fig. 2 gezeigt, wird der Öldruck (in der Regel 26 bar) in den Kopfkammern 26, 40 niedriger gehalten als der Öldruck (35 bar) in der Basiskammer 38 des zweiten Antriebszylinders 14 sowie der Öldruck (45 bar) in der Basiskammer 24 des ersten Antriebszylinders 12. Demgemäß wird das Öl in der Basiskammer 24 am Ende der nach rechts verlaufenden Einziehbewegung des Antriebskolbens 20 durch die Kopfumgehungsleitung 62 in die Kopfkammer 26 eingeführt, wie bei dem oben beschriebenen Lastbetrieb.
Der Öldruck in der Basiskammer 24 wird jedoch während der Ausfahrbe­ wegung des Antriebskolbens 20 in dem lastfreien Leerlaufbetriebszustand, wie in Fig. 3 gezeigt, nicht unter den Druck in der Kopfkammer 26 abfallen. Dies bedeutet, daß das während des Endes der Ausfahrbewegung durch die Kopfumgehungsleitung 62 in die Kopfkammer 26 eingeführte Öl selbst am Ende der nach links verlaufenden Ausfahrbewegung des Antriebskolbens 20 nicht in die Basiskammer 24 zurückgeführt werden kann und deshalb in der Kopfkammer 26 gesammelt wird. Jedesmal, wenn der Antriebskolben 20 einem Hin- und Herbewegungszyklus unterworfen wird, wird deshalb der Hub des Antriebskolbens 20 um die Größe "χ" (siehe Fig. 3), die der während der Einziehbewegung des Antriebskolbens 20 in die Kopfkammer 26 eingeführten Ölmenge entspricht, zur Basisabdeckung des Zylindergehäuses 16 hin verschoben. Wiederholte Hin- und Herbewegung des Antriebskolbens 20 auf diese Weise unter Leerlaufbetriebsbedingungen führt zu einem allmählichen Anstieg des Hubverschiebungsausmaßes, wodurch letztendlich verursacht wird, daß der Antriebskolben 20 an der Basisabdeckung des Zylindergehäuses 16 anschlägt. Ein solches Anschlagen ist der Hauptübeltäter bei der Erzeugung von Lärm und beeinträchtigt die konstruktive Stabilität der Betonpumpenvorrichtung, was zu einer Beschädigung und einer verkürzten Lebensdauer von wichtigen Teilen der Betonpumpenvorrichtung führen kann.
KURZE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Demgemäß besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Be­ reitstellung einer Schüttgutpumpenvorrichtung, die eine ungewünschte Hubverschiebung eines Antriebskolbens während des Leerlaufbetriebs der Schüttgutpumpenvorrichtung verhindern und somit ein sonst erfolgendes Anschlagen des Antriebskolbens an ein Zylindergehäuse vermeiden kann, um eine verlängerte Lebensdauer der Vorrichtung zu gewährleisten.
Im Hinblick auf diese Aufgabe stellt die Erfindung eine Schüttgutpumpen­ vorrichtung bereit, die folgendes umfaßt: einen Ölbehälter; eine Ölpumpe zur Erzeugung von Drucköl; einen ersten und einen zweiten hydraulischen Antriebszylinder, die jeweils ein Zylindergehäuse mit einer Axialbohrung und einen Antriebskolben mit einer Kolbenstange aufweisen, wobei der Antriebskolben verschiebbar in der Axialbohrung aufgenommen ist und sie so in eine Basiskammer und eine Kopfkammer unterteilt, wobei die Basiskammer des ersten Antriebszylinders über eine erste Fluidleitung mit der Ölpumpe verbunden ist, die Basiskammer des zweiten Antriebszylinders über eine zweite Fluidleitung mit der Ölpumpe verbunden ist und die Kopfkammer des ersten Antriebszylinders mit der Kopfkammer des zweiten Antriebszylinders in Strömungsverbindung steht; wobei das Zylindergehäuse des ersten Antriebszylinders eine Kopfumgehungsleitung, die zur Verbindung der Basiskammer und der Kopfkammer miteinander am Ende der Einziehbewegung des Antriebskolbens des ersten Antriebszylinders ausgeführt ist, und eine Basisumgehungsleitung, die zur Aneinanderkopplung der Basiskammer und der Kopfkammer am Ende der Ausfahrbewegung des Antriebskolbens des ersten Antriebszylinders ausgeführt ist, aufweist, wobei die Bohrung des Zylindergehäuses des ersten Antriebszylinders über eine Ablaßleitung zu dem Ölbehälter führt; erste und zweite Pumpenzylinder, die jeweils eine Pumpentrommel und einen verschiebbar in der Pumpentrommel aufgenommenen Pumpkolben aufweisen, wobei der Pumpkolben des ersten Pumpenzylinders zur Ausführung einer vereinten Bewegung mit der Kolbenstange des ersten Antriebszylinders an dieser befestigt ist und wobei der Pumpkolben des zweiten Pumpenzylinders zur Ausführung einer vereinten Bewegung mit der Kolbenstange des zweiten Antriebszylinders an dieser befestigt ist; und ein Magnetventil, das an der Ablaßleitung vorgesehen ist und einen zwischen einer geschlossenen Position und einer geöffneten Position verschiebbaren Schieber aufweist, wobei der Schieber des Magnetventils normalerweise in die geschlossene Position vorgespannt ist, um die Ablaßleitung zu blockieren, und in die geöffnete Position verschiebbar ist, wenn das Magnetventil erregt wird, um ein Ablassen von Öl dort hindurch zu gestatten.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen hervor; es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung, die eine Betonpumpenvorrichtung nach dem Stand der Technik zeigt die einen ersten und einen zweiten hydraulischen Antriebszylinder einsetzt, die zur abwechselnden Hin- und Herbewegung durch das von einer Ölpumpe zugeführte Drucköl ausgeführt sind;
Fig. 2 eine teilweise weggeschnittene Ansicht der Betonpumpenvorrichtung nach dem Stand der Technik, bei der sich der Kolben des ersten An­ triebszylinders unter Leerlaufbetrieb am Ende der Einziehbewegung und der Kolben des zweiten Antriebszylinders am Ende der Ausfahrbewegung befindet;
Fig. 3 eine ähnliche Ansicht wie in Fig. 2, die aber die Betonpumpenvor­ richtung nach dem Stand der Technik zeigt, bei der sich unter Leerlaufbe­ triebsbedingung der Kolben des ersten Antriebszylinders am Ende der Ausfahrbewegung und der Kolben des zweiten Antriebszylinders am Ende der Einziehbewegung befindet;
Fig. 4 eine Betonpumpenvorrichtung gemäß der Erfindung, bei der sich der Antriebskolben eines ersten Antriebszylinders am Beginn einer Ein­ ziehbewegung und der Antriebskolben eines zweiten Antriebszylinders am Beginn einer Ausfahrbewegung befindet;
Fig. 5 eine teilweise weggeschnittene Ansicht der erfindungsgemäßen Betonpumpenvorrichtung, bei der sich der Antriebskolben des ersten An­ triebszylinders am Ende der Einziehbewegung befindet und so das Öl in einen Tank eintreten läßt, und bei der ein Einsatzventil und ein Magnetventil in ihrer geschlossenen Position plaziert sind;
Fig. 6 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 5, die aber die Betonpumpenvor­ richtung darstellt, bei der sich der Antriebskolben des ersten Antriebszylinders in der Mitte der Ausfahrbewegung befindet und bei der das Einsatzventil in eine geöffnete Position verschoben ist, wobei das Magnetventil in der geschlossenen Position bleibt; und
Fig. 7 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 6, die aber die Betonpumpenvor­ richtung zeigt bei der sich der Antriebskolben des ersten Antriebszylinders am Ende der Ausfahrbewegung befindet und bei der das Einsatzventil und das Magnetventil beide in die geöffnete Position verschoben sind, um zu gestatten, daß ein Teil des Öls in der Kopfkammer zu einem Ölbehälter abgelassen wird.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
Nunmehr auf Fig. 4 Bezug nehmend wird klar, daß eine hydraulisch be­ tätigte Betonpumpenvorrichtung gezeigt wird, die in der Regel in ein Be­ tonpumpenfahrzeug eingebaut ist, als Beispiel einer Schüttgutpumpenvor­ richtung gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Betonpumpenvorrichtung hat eine umsteuerbare Ölpumpe 100, die ein variables Druckölvolumen durch eine erste Öffnung 100a oder eine zweite Öffnung 100b ablassen kann, und einen ersten und einen zweiten hydraulischen Antriebszylinder 120, 140, die jeweils mit der Ölpumpe 100 in Strömungsverbindung bleiben. Der erste Antriebszylinder 120 besteht aus einem Zylindergehäuse 160 mit einer Axialbohrung 180 und einem Antriebskolben 200 mit einer Kolbenstange 220, die verschiebbar in dem Zylindergehäuse 160 angeordnet ist und so die Axialbohrung 180 des Zylindergehäuses 160 in eine Basiskammer 240 und eine Kopfkammer 260 unterteilt. Das Zylindergehäuse 160 des ersten Antriebszylinders 120 ist an seinen gegenüberliegenden Enden mit einer Basisabdeckung 160a und einer Kopfabdeckung 160b versehen. Das Volumen der Basis- und der Kopfkammer 240, 260 ändert sich mit der Position des Antriebskolbens 200 derart, daß, wenn das Volumen der Basiskammer 240 größer wird, das der Kopfkammer 260 proportional dazu kleiner wird und umgekehrt. Die Basiskammer 240 ist über eine erste Fluidleitung 280, die in Abhängigkeit von der Drehrichtung der Ölpumpe 100 sowohl als Versorgungs- als auch als Rückleitung dient, mit der Ölpumpe 100 verbunden.
Der zweite Antriebszylinder 140 besteht aus einem Zylindergehäuse 300 mit einer Axialbohrung 320 und einem Antriebskolben 340 mit einer Kolbenstange 360, die verschiebbar in dem Zylindergehäuse 300 aufgenommen ist, so daß sie die Axialbohrung 320 des Zylindergehäuses 300 in eine Basiskammer 380 und eine Kopfkammer 400 trennt. Das Zylindergehäuse 300 des zweiten Antriebszylinders 140 ist an seinen gegenüberliegenden Enden mit einer Basisabdeckung 300a und einer Kopfabdeckung 300b versehen. Wie bei dem oben angeführten ersten Antriebszylinder 120 ändert sich das Volumen der Basis- und der Kopfkammer 380, 400 im zweiten Antriebszylinder 140 mit der Position des Antriebskolbens 340 derart, daß das Volumen der Kopfkammer 400 proportional zu dem Anstieg des Volumens der Basiskammer 380 kleiner wird und umgekehrt. Die Basiskammer 380 ist über eine zweite Fluidleitung 420, die sowohl als Versorgungs- als auch als Rückleitung funktioniert, mit der Ölpumpe 100 verbunden. Die Kopfkammer 400 des Zylindergehäuses 300 des zweiten Antriebszylinders 140 steht über eine Fluidzwischenleitung 440 mit der Kopfkammer 260 des Zylindergehäuses 160 des ersten Antriebszylinders 120 in Strömungsverbindung.
Wie in Fig. 4 deutlich gezeigt enthält die Betonpumpenvorrichtung weiterhin einen ersten und einen zweiten Pumpenzylinder 460, 480, die mit dem ersten und dem zweiten hydraulischen Antriebszylinder 120, 140 wirkverbunden sind. Der erste Pumpenzylinder 460 weist eine Pumptrommel 500 mit einem offenen Vorderende und einen verschiebbar in der Pumptrommel 500 aufgenommenen Pumpkolben 520 auf. Der Pumpkolben 520 ist so an der Kolbenstange 220 des ersten Antriebszylinders 120 befestigt daß er zusammen mit dem Antriebskolben 200 des ersten Antriebszylinders 120 in Hin- und Herbewegung versetzt werden kann und somit den in einem Trichter 540 enthaltenen Beton pumpt. Der zweite Pumpenzylinder 480 weist eine Pumptrommel 560 mit einem offenen Vorderende und einem durch die Pumptrommel 560 verschiebbar angebrachten Pumpkolben 580 auf. Der Pumpkolben 580 des zweiten Pumpenzylinders 480 ist an der Kolbenstange 360 des zweiten Antriebszylinders 140 befestigt was bedeutet, daß sich der Pumpkolben 580 zusammen mit dem Antriebskolben 340 des zweiten Antriebszylinders 140 bewegen kann, so daß er dadurch den in dem Trichter 540 enthaltenen Beton pumpt. Eine Förderleitung 600 wird kurz vor der Ausfahrbewegung der entsprechenden Pumpkolben 520, 580 abwechselnd mit der jeweiligen der Pumptrommeln 500, 560 verbunden und empfängt und fördert somit den durch den ersten und den zweiten Pumpenzylinder 460, 480 gepumpten Beton. Die abwechselnde Verbindung der Förderleitung 600 mit dem ersten und dem zweiten Pumpenzylinder 460, 480 erfolgt durch ein in den Zeichnungen der Einfachheit halber nicht gezeigtes hydraulisches Schaltstellglied.
Es sei darauf hingewiesen, daß eine Kopfumgehungsleitung 620 am Kopfteil des Zylindergehäuses 160 vorgesehen ist, um eine Fluideinführung von der Basiskammer 240 in die Kopfkammer 260 zu gestatten, wenn sich der Antriebskolben 200 des ersten Antriebszylinders 120 am Ende einer (nach rechts verlaufenden) Einziehbewegung befindet, wie in Fig. 4 gestrichelt gezeigt. Eine solche Fluideinführung durch die Kopfumgehungsleitung 620 trägt zur Erhöhung des Druckes in der Kopfkammer bei, wodurch die Einziehgeschwindigkeit des Antriebskolbens 200 schnell verringert und somit jegliches Anschlagen des Kolbens 200 an die Kopfabdeckung 160b des Zylindergehäuses 160 vermieden wird. Eine Rückströmung von Fluid durch die Kopfumgehungsleitung 620 wird durch ein Rückschlagventil 640 verhindert, obgleich der Druck zu Beginn einer (nach links verlaufenden) Ausfahrbewegung des Antriebskolbens 200 in der Kopfkammer 260 höher wird als der Druck in der Basiskammer 240.
Am Basisteil des Zylindergehäuses 160 des ersten Antriebszylinders 120 ist eine Basisumgehungsleitung 660 vorgesehen, die eine Fluideinführung von der Kopfkammer 260 in die Basiskammer 240 gestattet, wenn sich der Antriebskolben 200 des ersten Antriebszylinders 120 am Ende einer Aus­ fahrbewegung befindet, wie in Fig. 4 mit durchgezogener Linie gezeigt. Eine solche Fluideinführung in die Basiskammer 240 durch die Basisum­ gehungsleitung 660 trägt zur Erhöhung des Druckes in der Basiskammer 240 bei, wodurch die Ausfahrgeschwindigkeit des Antriebskolbens 200 verringert und so jegliches Anschlagen des Kolbens 200 an die Basisabdeckung 160a des Zylindergehäuses 160 vermieden wird. Eine Rückströmung von Fluid durch die Basisumgehungsleitung 660 wird durch ein Rückschlagventil 680 verhindert, obgleich der Druck in der Basiskammer 240 zu Beginn einer Einziehbewegung des Antriebskolbens 200 höher wird als der Druck in der Kopfkammer 260.
Ebenso ist am Basisteil des Zylindergehäuses 300 des zweiten Antriebszylin­ ders 140 eine Basisumgehungsleitung 700 vorgesehen, die eine Fluideinfüh­ rung von der Kopfkammer 400 in die Basiskammer 380 gestattet, wenn sich der Antriebskolben 340 des zweiten Antriebszylinders 140 am Ende der (nach links verlaufenden) Ausfahrbewegung befindet, wie in Fig. 4 gestrichelt ge­ zeigt. Eine solche Fluideinführung durch die Basisumgehungsleitung 700 trägt zur Erhöhung des Druckes in der Basiskammer 380 bei, um dadurch die Aus­ fahrgeschwindigkeit des Antriebskolbens 340 zu verringern und so sein An­ schlagen an der Basisabdeckung 300a des Zylindergehäuses 300 zu vermei­ den. Eine Rückströmung von Fluid durch die Basisumgehungsleitung 700 wird durch ein Rückschlagventil 720 verhindert, obgleich der Druck in der Basis­ kammer 380 zu Beginn einer (nach rechts verlaufenden) Einziehbewegung des Antriebskolbens 340 des zweiten Antriebszylinders 140 höher wird als der Druck in der Kopfkammer 400.
Ein Kolbeneinziehsensor 740 und ein Kolbenausfahrsensor 760 sind am Kopfteil bzw. am Basisteil des Zylindergehäuses 300 des zweiten Antriebszy­ linders 140 angeordnet. Der Einziehsensor 740 ist zur Abgabe eines Kol­ beneinziehsignals ausgeführt, wenn sich der Antriebskolben 340 am Ende seiner Einziehbewegung am Einziehsensor 740 vorbei bewegt. Ebenso dient der Ausfahrsensor 760 zur Erzeugung eines Kolbenausfahrsignals, wenn sich der Antriebskolben 340 am Ende der Ausfahrbewegung am Ausfahrsensor 760 vorbei bewegt. Das so erzeugte Kolbeneinziehsignal und das so erzeugte Kolbenausfahrsignal werden einer Pumpensteuerung 780 zugeführt, die wie­ derum die Drehrichtung der Ölpumpe 100 jedesmal dann ändert, wenn das Kolbeneinzieh- oder Kolbenausfahrsignal empfangen wird. Dadurch können sich der Antriebskolben 200 des ersten Antriebszylinders 120 und der An­ triebskolben 340 des zweiten Antriebszylinders 140 in die umgekehrte Rich­ tung bewegen, wodurch eine abwechselnde Hin- und Herbewegung der Pumpkolben 520, 580 des ersten und des zweiten Pumpenzylinders 460, 480 verursacht wird. Im Gegensatz zu der in Fig. 4 dargestellten Ausführungs­ form könnten die Sensoren 740, 760 an dem Zylindergehäuse 160 des ersten Antriebszylinders 120 anstatt des zweiten Antriebszylinders 140 angebracht werden.
Eines der wichtigsten Merkmale der Erfindung besteht darin, daß die Bohrung 180 des Zylindergehäuses 160 des ersten Antriebszylinders 120 über eine Ablaßleitung 820 zu einem Öltank 800 führt. Entlang der Ablaßleitung 820 sind ein Einsatzventil 840 und ein Magnetventil 860 vorgesehen, die zur Steuerung des Zeitpunktes und der Menge des Ölablasses aus der Kopfkam­ mer 260 durch die Ablaßleitung 820 in den Öltank 800 dienen. Das Ein­ satzventil 840 weist einen Schieber 880 auf, der zwischen einer geschlossenen Position, wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt, und einer geöffneten Position, wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt, verschoben werden kann. Der Schieber 880 des Einsatzventils 840 wird in die geschlossenen Position geschoben, wenn der auf eine Seite davon durch eine Vorsteuerleitung 900 ausgeübte Öldruck groß genug ist, die elastische Vorspannkraft, die durch eine verstellbare Feder 920 auf die andere Seite davon ausgeübt wird, zu überwinden. Die elastische Vorspannkraft der verstellbaren Feder 920 wird so ausgewählt, daß immer wenn der Öldruck in der Basiskammer 240 und folglich in der Vorsteuerleitung 900 unter einen vorbestimmten Bezugsdruck, zum Beispiel den Förderdruck der Ölpumpe 100, fällt, die verstellbare Feder 920 den Schieber 880 des Einsatzventils 840 in die geöffnete Position schieben kann.
Das Magnetventil 860 weist einen Schieber 940 auf, der zwischen einer geschlossenen Position, wie in den Fig. 4, 5 und 6 dargestellt, und einer geöffneten Position, wie nur in Fig. 7 gezeigt, verschoben werden kann. Der Schieber 940 des Magnetventils 860 wird normalerweise durch eine Feder 960 in die geschlossene Position gedrängt, wird jedoch gegen die Vorspannkraft der Feder 960 in die geöffnete Position verschoben, wenn ein Elektromagnet 980 erregt wird. Die Erregung des Elektromagnets 980 wird durch die Pumpensteuerung 780 gesteuert, die Kolbeneinzieh- und Kolbenausfahrsignale von den Kolbensensoren 740, 760 erhält. Die Pumpensteuerung 780 ist so ausgeführt, daß sie den Elektromagnet 980 des Magnetventils 860 nur dann erregt, wenn das Kolbeneinziehsignal von dem Kolbensensor 740 empfangen wird, während die Betonpumpenvorrichtung unter einem lastfreien Leerlaufzustand betrieben wird.
In einem lastfreien Leerlaufbetrieb der Betonpumpenvorrichtung nach der obi­ gen Ausführung wird, wenn die Ölpumpe 100 Drucköl durch die erste Fluid­ leitung 280 zuführt, wie in Fig. 4 gezeigt, der Antriebskolben 200 des ersten Antriebszylinders 120 zusammen mit dem Pumpkolben 520 eingezogen, und gleichzeitig wird der Antriebskolben 340 des zweiten Antriebszylinders 140 zusammen mit dem Pumpkolben 580 ausgefahren. Im Verlaufe eines solchen Leerlaufbetriebs ist der Öldruck in der Basiskammer 240 am größten (zum Beispiel 45 bar), weist in der Basiskammer 380 einen mittleren Wert (zum Beispiel 35 bar) und in den Kopfkammern 260, 400 den kleinsten Wert (zum Beispiel 26 bar) auf. Somit wird das Öl in der Basiskammer 240 am Ende der Einziehbewegung des Antriebskolbens 200, wie in Fig. 5 gezeigt durch die Kopfumgehungsleitung 62 in die Kopfkammer 260 eingespeist, um dadurch eine weitere Einziehbewegung des Antriebskolbens 200 zu unterdrücken. Während der Einziehbewegung des Antriebskolbens 200 wird der Schieber 880 des Einsatzventils 840 durch den Vorsteuerdruck in der Vorsteuerleitung 900 in die geschlossene Position geschoben, weil der Öldruck in der Basiskammer 240 genauso groß ist wie der vorbestimmte Bezugsdruck, nämlich der Förderdruck der Ölpumpe 100. Des weiteren bleibt der Schieber 940 des Magnetventils 860 weiter in der geschlossenen Position, weil die Pumpensteuerung 780 von dem Kolbensensor 740 kein Signal erhält und deshalb den Elektromagnet 980 des Magnetventils 860 entregt hält. Dadurch wird ein Ölablaß durch die Ablaßleitung 820 in den Öltank 800 verhindert.
Wenn die Ölpumpe 100 in umgekehrter Richtung dreht, um Drucköl durch die zweite Fluidleitung 420 zuzuführen und so eine Einziehbewegung des An­ triebskolbens 340 und eine Ausfahrbewegung des Antriebskolbens 200 zu bewirken, wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt, ist der Öldruck in der Basis­ kammer 380 am größten, weist in der Basiskammer 240 einen mittleren und in den Kopfkammern 400, 260 den kleinsten Wert auf. Da der Öldruck in der Basiskammer 240 größer ist als in der Kopfkammer 260, kann das Öl in der Kopfkammer 260 selbst am Ende der Ausfahrbewegung des Antriebskolbens 200 nicht durch die Basisumgehungsleitung 660 in die Basiskammer 240 ein­ gespeist werden. Der Öldruck in der Basiskammer 240 und in der Vorsteuer­ leitung 900 ist jedoch kleiner als der vorbestimmte Bezugsdruck zu dem Zeit­ punkt, was bedeutet, daß der Einsatzventilschieber 880 durch die Vorspann­ kraft der Feder 920 in die geöffnete Position verschoben wird, wie in den Fig. 6 und 7 dargestellt.
In der Zwischenzeit gibt der Kolbensensor 740 ein Kolbeneinziehsignal ab, wenn sich der Antriebskolben 340 am Ende der Einziehbewegung befindet, wobei sich der Antriebskolben 200 am Ende der Ausfahrbewegung befindet. Als Reaktion auf das Kolbeneinziehsignal gestattet die Pumpensteuerung 780 eine vorübergehende Erregung des Elektromagneten 980 des Magnetventils 860, wodurch der Schieber 940 in die geöffnete Position gebracht wird, wie in Fig. 7 gezeigt. Demgemäß wird das Drucköl in der Kopfkammer 260 durch die Ablaßleitung 820 in den Öltank 800 abgelassen, sofern der Elektromagnet 980 nicht entregt wird oder bis er entregt wird. Die Erregungszeit des Elektromagneten 980 wird so gesteuert, daß im wesentlichen die gleiche Öl­ menge, die am Ende der Einziehbewegung in die Kopfkammer 260 eingeführt ist, am Ende der Ausfahrbewegung des Antriebskolbens 200 durch die Ab­ laßleitung 820 abgelassen werden kann. Ein solcher Zwangsablaß des Drucköls durch die Ablaßleitung 820 während des lastfreien Leerlaufbetriebs der Betonpumpenvorrichtung trägt dazu bei, jegliches ungewünschtes An­ sammeln von Öl in der Kopfkammer 260 und die sich daraus ergebende Hub­ verschiebung des Antriebskolbens 200, die sonst zu einem Anschlagen des Kolbens 200 an die Basisabdeckung 160a des Zylindergehäuses 160 führen würde, zu vermeiden.
Obwohl die Erfindung unter Bezugnahme auf eine bevorzugte Ausführungs­ form gezeigt und beschrieben worden ist, versteht sich für Fachleute, daß viele Änderungen und Modifikationen durchgeführt werden können, ohne von dem Schutzbereich der Erfindung, wie er in den Ansprüchen definiert wird, abzuweichen.

Claims (12)

1. Schüttgutpumpenvorrichtung, die folgendes umfaßt:
einen Öltank;
eine Ölpumpe zur Erzeugung von Drucköl
erste und zweite hydraulische Antriebszylinder, die jeweils ein Zy­ lindergehäuse mit einer Axialbohrung und einen Antriebskolben mit einer Kol­ benstange aufweisen, wobei der Antriebskolben des jeweiligen Antriebszylin­ ders verschiebbar in der Axialbohrung aufgenommen ist und sie so in eine Basiskammer und eine Kopfkammer unterteilt, wobei die Basiskammer des ersten Antriebszylinders über eine erste Fluidleitung mit der Ölpumpe verbun­ den ist, die Basiskammer des zweiten Antriebszylinders über eine zweite Fluidleitung mit der Ölpumpe verbunden ist und die Kopfkammer des ersten Antriebszylinders mit der Kopfkammer des zweiten Antriebszylinders in Strö­ mungsverbindung steht;
erste und zweite Pumpenzylinder, die jeweils eine Pumptrommel und einen verschiebbar in der Pumptrommel aufgenommenen Pumpkolben aufweisen, wobei der Pumpkolben des ersten Pumpenzylinders zur Ausfüh­ rung einer vereinten Bewegung mit der Kolbenstange des ersten Antriebszy­ linders an dieser befestigt ist und wobei der Pumpkolben des zweiten Pum­ penzylinders zur Ausführung einer vereinten Bewegung mit der Kolbenstange des zweiten Antriebszylinders an dieser befestigt ist;
Mittel, die es erlauben, daß das Drucköl in der Basiskammer des ersten Antriebszylinders am Ende der Einziehbewegung des Antriebskolbens des ersten Antriebszylinders in die Kopfkammer davon eingespeist wird; und
Mittel, die bewirken, daß das am Ende der Einziehbewegung des Antriebskolbens des ersten Antriebszylinders in die Kopfkammer des ersten Antriebszylinders eingeführte Öl am Ende der Ausfahrbewegung des An­ triebskolbens des ersten Antriebszylinders zu dem Öltank abgelassen wird.
2. Schüttgutpumpenvorrichtung nach Anspruch 1, die weiterhin Mittel umfaßt, die ein Ablassen des Öls in der Kopfkammer des ersten Antriebszy­ linders dann verhindern, wenn der Öldruck in der Basiskammer des ersten Antriebszylinders größer ist als ein vorbestimmter Bezugsdruck.
3. Schüttgutpumpenvorrichtung nach Anspruch 2, die weiterhin eine Ab­ laßleitung zur Verbindung der Kopfkammer des ersten Antriebszylinders und des Öltanks am Ende der Ausfahrbewegung des Antriebskolbens des ersten Antriebszylinders umfaßt.
4. Schüttgutpumpenvorrichtung nach Anspruch 3, bei der das Mittel, das ein Ablassen des Öls in der Kopfkammer bewirkt, ein Magnetventil um­ faßt, das an der Ablaßleitung vorgesehen ist und einen zwischen einer ge­ schlossenen Position und einer geöffneten Position verschiebbaren Schieber aufweist, wobei der Schieber des Magnetventils normalerweise in die ge­ schlossene Position vorgespannt ist, um die Ablaßleitung zu blockieren, und in die geöffnete Position verschiebbar ist, wenn das Magnetventil erregt wird, um ein Ablassen von Öl dort hindurch zu gestatten.
5. Schüttgutpumpenvorrichtung nach Anspruch 3, bei der das Mittel, das ein Ablassen des Öls in der Kopfkammer des ersten Antriebszylinders verhindert, ein an der Ablaßleitung vorgesehenes Einsatzventil umfaßt, das einen zwischen einer geschlossenen Position und einer geöffneten Position verschiebbaren Schieber aufweist, wobei der Schieber des Einsatzventils so ausgeführt ist, daß er im Verlaufe der Einziehbewegung des Antriebskolbens des ersten Antriebszylinders durch den Öldruck der Basiskammer des ersten Antriebszylinders in die geschlossene Position geschoben wird und während der Zeitspanne der Ausfahrbewegung des Antriebskolbens des ersten An­ triebszylinders in die geöffnete Position verschoben wird.
6. Schüttgutpumpenvorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Mittel, das ein Ablassen des Öls in der Kopfkammer bewirkt, so betrieben werden kann, daß die abgelassene Ölmenge im wesentlichen gleich der am Ende der Einziehbewegung des Antriebskolbens des ersten Antriebszylinders in die Kopfkammer eingespeisten Ölmenge wird.
7. Schüttgutpumpenvorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Mittel, das ein Einspeisen des Öls in der Basiskammer des ersten Antriebszylinders in dessen Kopfkammer gestattet, eine Kopfumgehungsleitung umfaßt, die so an dem Zylindergehäuse des ersten Antriebszylinders vorgesehen ist, daß sie die Basiskammer und die Kopfkammer miteinander verbinden kann, wenn sich der Antriebskolben des ersten Antriebszylinders am Ende der Einziehbewe­ gung befindet.
8. Schüttgutpumpenvorrichtung nach Anspruch 7, die weiterhin ein an der Kopfumgehungsleitung angebrachtes Rückschlagventil umfaßt, um eine Rückströmung des Öls aus der Kopfkammer des ersten Antriebszylinders in dessen Basiskammer zu Beginn der Ausfahrbewegung des Antriebskolbens des ersten Antriebszylinders zu verhindern.
9. Schüttgutpumpenvorrichtung nach Anspruch 4, die weiterhin fol­ gendes umfaßt: einen ersten Kolbensensor, der an dem Zylindergehäuse des zweiten Antriebszylinders zur Erzeugung eines Kolbeneinziehsignals, wenn sich der Antriebskolben des zweiten Antriebszylinders am Ende der Einzieh­ bewegung befindet, vorgesehen ist, einen zweiten Kolbensensor zur Abgabe eines Kolbenausfahrsignals, wenn sich der Antriebskolben des zweiten An­ triebszylinders am Ende der Ausfahrbewegung befindet, und eine Steuerung zur Umsteuerung der Drehrichtung der Ölpumpe, jedesmal wenn das Kol­ beneinzieh- oder das Kolbenausfahrsignal durch den ersten bzw. zweiten Kolbensensor erzeugt wird, und zur Erregung des Magnetventils, wenn das Kolbeneinziehsignal von dem ersten Kolbensensor empfangen wird.
10. Schüttgutpumpenvorrichtung, die folgendes umfaßt:
einen Ölbehälter;
eine Ölpumpe zur Erzeugung von Drucköl;
einen ersten und einen zweiten hydraulischen Antriebszylinder, die jeweils ein Zylindergehäuse mit einer Axialbohrung und einen Antriebskolben mit einer Kolbenstange aufweisen, wobei der Antriebskolben des jeweiligen Antriebszylinders verschiebbar in der Axialbohrung aufgenommen ist und sie so in eine Basiskammer und eine Kopfkammer unterteilt, wobei die Basis­ kammer des ersten Antriebszylinders über eine erste Fluidleitung mit der Öl­ pumpe verbunden ist, die Basiskammer des zweiten Antriebszylinders über eine zweite Fluidleitung mit der Ölpumpe verbunden ist und die Kopfkammer des ersten Antriebszylinders mit der Kopfkammer des zweiten Antriebszylin­ ders in Strömungsverbindung steht, wobei das Zylindergehäuse des ersten Antriebszylinders eine Kopfumgehungsleitung, die zur Verbindung seiner Ba­ siskammer und Kopfkammer miteinander am Ende der Einziehbewegung des Antriebskolbens des ersten Antriebszylinders ausgeführt ist, und eine Basi­ sumgehungsleitung, die zur Aneinanderkopplung der Basiskammer und der Kopfkammer des ersten Antriebszylinders am Ende der Ausfahrbewegung des Antriebskolbens des ersten Antriebszylinders ausgeführt ist, aufweist, wobei die Axialbohrung des Zylindergehäuses des ersten Antriebszylinders über eine Ablaßleitung zu dem Ölbehälter führt;
einen ersten und einen zweiten Pumpenzylinder, die jeweils eine Pumptrommel und einen verschiebbar in der Pumptrommel aufgenommenen Pumpkolben aufweisen, wobei der Pumpkolben des ersten Pumpenzylinders zur Ausführung einer vereinten Bewegung mit der Kolbenstange des ersten Antriebszylinders an dieser befestigt ist und wobei der Pumpkolben des zweiten Pumpenzylinders zur Ausführung einer vereinten Bewegung mit der Kolbenstange des zweiten Antriebszylinders an dieser befestigt ist; und
ein Magnetventil, das an der Ablaßleitung vorgesehen ist und einen zwischen einer geschlossenen Position und einer geöffneten Position verschiebbaren Schieber aufweist, wobei der Schieber des Magnetventils normalerweise in die geschlossene Position vorgespannt ist, um die Ablaß­ leitung zu blockieren, und in die geöffnete Position verschiebbar ist, wenn das Magnetventil erregt wird, um ein Ablassen von Öl dort hindurch zu gestatten.
11. Schüttgutpumpenvorrichtung nach Anspruch 10, die weiterhin ein an der Ablaßleitung vorgesehenes Einsatzventil umfaßt, das einen zwischen einer geschlossenen Position und einer geöffneten Position verschiebbaren Schieber aufweist, wobei der Schieber des Einsatzventils so ausgeführt ist daß er im Verlaufe der Einziehbewegung des Antriebskolbens des ersten An­ triebszylinders durch den Öldruck der Basiskammer des ersten Antriebszylin­ ders in die geschlossene Position geschoben wird und während der Zeit­ spanne der Ausfahrbewegung des Antriebskolbens des ersten Antriebszylin­ ders in die geöffnete Position verschiebbar ist.
12. Schüttgutpumpenvorrichtung nach Anspruch 10, die weiterhin fol­ gendes umfaßt: einen ersten Kolbensensor, der an dem Zylindergehäuse des zweiten Antriebszylinders zur Erzeugung eines Kolbeneinziehsignals, wenn sich der Antriebskolben des zweiten Antriebszylinders am Ende der Einzieh­ bewegung befindet, vorgesehen ist, einen am Zylindergehäuse des zweiten Antriebszylinders vorgesehenen zweiten Kolbensensor zur Abgabe eines Kol­ benausfahrsignals, wenn sich der Antriebskolben des zweiten Antriebszylin­ ders am Ende der Ausfahrbewegung befindet, und eine Steuerung zur Um­ steuerung der Drehrichtung der Ölpumpe, jedesmal wenn das Kolbeneinzieh- oder das Kolbenausfahrsignal durch den ersten bzw. zweiten Kolbensensor erzeugt wird, und zur Erregung des Magnetventils, um zu gestatten, daß eine gesteuerte Ölmenge aus der Kopfkammer des ersten Antriebszylinders in den Ölbehälter abgelassen wird, wenn das Kolbeneinziehsignal von dem ersten Kolbensensor empfangen wird.
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