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DE19948561A1 - Navigationsvorrichtung - Google Patents

Navigationsvorrichtung

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Publication number
DE19948561A1
DE19948561A1 DE1999148561 DE19948561A DE19948561A1 DE 19948561 A1 DE19948561 A1 DE 19948561A1 DE 1999148561 DE1999148561 DE 1999148561 DE 19948561 A DE19948561 A DE 19948561A DE 19948561 A1 DE19948561 A1 DE 19948561A1
Authority
DE
Germany
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navigation device
rotary switch
cursor
movement
operating mode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1999148561
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Hamberger
Wolfram Remlinger
Juergen Schroeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Original Assignee
Audi AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Audi AG filed Critical Audi AG
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Priority to DE50015966T priority patent/DE50015966D1/de
Priority to EP00964117A priority patent/EP1212742B1/de
Priority to PCT/EP2000/008675 priority patent/WO2001020579A1/de
Priority to DE50010242T priority patent/DE50010242D1/de
Priority to ES03021591T priority patent/ES2349243T3/es
Priority to ES00964117T priority patent/ES2281356T3/es
Priority to ES00960609T priority patent/ES2238309T3/es
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Priority to EP00960609A priority patent/EP1212741B1/de
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C21/00Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00
    • G01C21/26Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00 specially adapted for navigation in a road network
    • G01C21/34Route searching; Route guidance
    • G01C21/36Input/output arrangements for on-board computers
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/09Arrangements for giving variable traffic instructions
    • G08G1/0962Arrangements for giving variable traffic instructions having an indicator mounted inside the vehicle, e.g. giving voice messages
    • G08G1/0968Systems involving transmission of navigation instructions to the vehicle
    • G08G1/0969Systems involving transmission of navigation instructions to the vehicle having a display in the form of a map
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B29/00Maps; Plans; Charts; Diagrams, e.g. route diagram

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Navigationsvorrichtung, insbesondere zum Einbau in ein Kraftfahrzeug, die einen Monitor (20) aufweist, auf dem eine Abbildung, insbesondere eine Landkarte, darstellbar ist, wobei durch Drehung eines Drehschalters (10) in einem Bedienmodus eine Bewegungsrichtung eines Cursors (26) auf der Abbildung wählbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Navigationsvorrichtung, ins­ besondere zum Einbau in ein Kraftfahrzeug, gemäß dem Ober­ begriff des Patentanspruchs 1.
Gattungsgemäße Navigationsvorrichtungen mit einem Monitor, auf dem eine Landkarte angezeigt werden kann, sind insbe­ sondere für den Gebrauch in Kraftfahrzeugen allgemein bekannt. Aus dem Stand der Technik sind Navigations­ vorrichtungen bekannt, bei denen ein Cursor auf der Land­ karte mittels eines Joysticks bewegt werden kann. Es ist jedoch aufgrund des in einem Fahrzeug vorhandenen, limi­ tierten Platzes unerwünscht, zum Zwecke der Cursorsteuerung ein zusätzliches Bauteil, in diesem Falle einen Joystick, vorzusehen, dass für andere Zwecke entweder gar nicht oder zumindest nur in sehr beschränktem Umfang eingesetzt werden kann.
Bei einer anderen aus dem Stand der Technik bekannten Navi­ gationsvorrichtung kann der Cursor mittels einer Kreuzwippe gesteuert werden. Auch hier wird ein zusätzliches Hauteil benötigt, weshalb auch diese Lösung unbefriedigend ist. Diese Variante hat weiterhin den Nachteil, dass der Cursor nur entlang von acht Richtungen bewegt werden kann. So gestaltet es sich als umständlich, den Cursor entlang beliebiger Richtungen zu bewegen.
Das Gleiche gilt für eine weitere aus dem Stand der Technik bekannte Navigationsvorrichtung, bei der mit einem Drehschalter zunächst die eine Koordinate des Cursors auf die Sollkoordinate gebracht wird, dann, nach einem durch Drücken des Drehschalters ausgelösten Umschaltvorgang, die andere senkrecht zur ersten verlaufende.
Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Navigationsvorrichtung derart weiterzubilden, dass sie die Steuerung eines Cursors auf einfache und bedienungsfreundliche Art und Weise ermöglicht, wobei der Platzbedarf für die Steuerungs­ vorrichtung möglichst klein gehalten werden soll.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Navigationsvorrichtung gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Die Unteran­ sprüche betreffen besonders zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung.
Die Erfindung geht davon aus, dass sich die Cursorsteuerung in zwei Einzelaspekte zerlegen lässt: zum einen die Wahl einer Bewegungsrichtung des Cursors, zum anderen das Auslösen oder das Durchführen einer Bewegung des Cursors. Erfindungsgemäß wird daher eine Navigationsvorrichtung bereitgestellt, bei der die Bewegungsrichtung eines Cursors auf der Abbildung einer Navigationsvorrichtung durch Drehung eines. Drehschalters wählbar ist. Dadurch ergibt sich für den Benutzer das Gefühl, er würde den Cursor, vorzugsweise als Pfeil dargestellt, mit der Hand drehen. Auf diese Art und Weise kann die Bewegungsrichtung des Cursors - nicht nur bei dessen Stillstand sondern auch während er sich bewegt - außerdem überaus flexibel einge­ stellt werden, und der Benutzer ist nicht wie in anderen Vorrichtungen an eine Bewegung in nur acht verschiedenen Richtungen, wie z. B. rechts, links, oben und unten gebun­ den. Die Verwendung eines Drehschalters ist deshalb be­ sonders vorteilhaft, da ein solcher, im Vergleich zu einer Kreuzwippe oller einem Joystick, ohnehin in nahezu jedem Kraftfahrzeug vorhanden ist. Durch Benutzung eines bereits vorhandenen Drehschalters, beispielsweise in einer anderen axialen Stellung, kann die Funktion der Cursorsteuerung ohne zusätzliches Bauelement, d. h. ohne zusätzlichen Platzbedarf und bei minimalen Zusatzkosten realisiert werden.
Durch Drehung des Drehschalters kann in einem weiteren Bedienmodus der Maßstab der Abbildung wählbar sein. Indem der Drehschalter, beispielsweise in anderen axialen Stellungen, noch für andere Bedienfunktionen der Navigationsvorrichtung verwendbar ist, wird der Bedien­ komfort der Navigationsvorrichtung weiter gesteigert.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Mittelpunkt der Abbildung bei der Maßstabswahl erhalten bleibt, da der Benutzer den auf dem Monitor sichtbaren Abbildungsausschnitt instinktiv so wählen wird, dass der ihn interessierende Bereich der Abbildung nahezu in der Mitte liegt.
Bei einer Weiterbildung der Erfindung kann durch Betätigung des Drehschalters, beispielsweise durch Drehung des Drehschalters oder axiale Krafteinwirkung auf den Dreh­ schalter, in einem weiteren Bedienmodus die Bewegung eines Cursors entlang oder entgegen einer ausgewählten Richtung ausführbar oder auslösbar sein, wodurch die Bedienung der Navigationsvorrichtung weiter vereinfacht wird, da der Benutzer seine Hand oder seine Finger auch für die Bewegung des Cursors nicht neu positionieren muss. Weist der Drehschalter mehrere Bedienmodi auf ist diese Funktion vorzugsweise mit den Extremstellungen des Drehschalters, d. h. ganz eingedrückt oder ganz herausgezogen, verknüpft. Die Auslösung oder Ausführung einer Bewegung des Cursors kann hierbei vor oder nach dem Einstellen einer Bewegungs­ richtung des Cursors erfolgen. Bei Auslösung einer Bewegung vor dem Einstellen einer Bewegungsrichtung kommen als Defaultrichtung vorzugsweise in Frage die zuletzt eingestellte Bewegungsrichtung, die Bewegung entlang einer zuvor eingestellten Route oder in Richtung eines zuvor eingegebenen Ziels. Die Anfangsrichtung des Cursors kann dann während der Bewegung des Cursors durch Drehung des Drehschalters in die gewünschte Richtung geändert werden.
Wird die Bewegung des Cursors durch axiale Krafteinwirkung auf den Drehschalter, zum Beispiel über eine vorbestimmte Zeit, ausgelöst, ergibt sich der Vorteil, dass besonders bei einer längeren Bewegung des Cursors in eine Richtung nicht wie bei längerem Drehen des Drehschalters in eine Richtung immer wieder nachgegriffen werden muss, sondern, dass die Hand oder die Finger während der Cursorbewegung in gleicher Weise an dem Drehschalter positioniert bleiben können.
Es kann weiterhin vorgesehen werden, dass durch Drehung des Drehschalters in einem weiteren Bedienmodus eine Funktion wählbar ist. Durch eine solche Ausführungsform wird die An­ bringung zahlreicher Funktionstasten überflüssig und die Bedieneinheit der erfindungsgemäßen Navigationsvorrichtung bleibt übersichtlich. Durch die Funktion kann der Bedienmodus und/oder mindestens einer der weiteren Bedienmodi einstellbar sein. Der Bedienmodus könnte folglich auch durch Drehung des Drehschalters gewählt wer­ den, wodurch eine sehr große Anzahl von verschiedenen Bedienmodi wählbar ist, so dass mit dem Drehschalter alle für die Benutzung der Navigationsvorrichtung notwendigen Bedienschritte durchgeführt werden können.
Einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der Bedienmodus und/oder mindestens einer der weiteren Bedienmodi durch die Betätigung mindestens eines weiteren Dreh-, Druck- und/oder Schiebeschalters einstellbar ist.
Diese Ausführung ist insbesondere dann von großem Vorteil, wenn der Bedierunodus sehr häufig gewechselt werden muss.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Bedienmodus und/oder mindestens einer der weiteren Bedienmodi durch mindestens eine axiale Krafteinwirkung über eine vorbestimmte Zeit auf den Drehschalter, vorzugsweise gegen eine Federkraft, einstellbar. Diese Weiterbildung ist besonders leicht zu bedienen, wenn nur wenige Bedienmodi genutzt werden.
Im folgenden wird eine Ausführungsform der Erfindung anhand von Zeichnungen beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1: eines schematische Darstellung eines Drehschal­ ters der erfindungsgemäßen Navigationsvorrich­ tung in einer Aufsicht;
Fig. 2: eines schematische Darstellung des Drehschalters gemäß Fig. 1 in einer Seitenansicht; und
Fig. 3: eine schematische Darstellung eines Monitors der erfindungsgemäßen Navigationsvorrichtung.
In einer für den Benutzer ergonomisch günstigen Lage ist in einem Kraftfahrzeug ein Drehschalter 10 angebracht, der in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Dieser Drehschalter 10 wird neben der Bedienung der Navigationsvorrichtung auch für andere Zwecke, d. h. für die Bedienung anderer Vorrichtungen im Kraftfahrzeug verwendet, beispielsweise zum Bedienen eines Autotelefons, eines CD-Spielers und der­ gleichen. Dieser Drehschalter 10 ist, wie durch die Pfeile 30 angedeutet, mit und entgegen dem Uhrzeigersinn drehbar und außerdem durch eine axiale Bewegung in verschiedene Stellungen überführbar, wobei der Benutzer bei dem Übergang zwischen den einzelnen Axialstellungen eine haptische Rückmeldung erfährt. Der Drehschalter 10 weist eine erste Vertiefung 12 und eine zweite Vertiefung 14 auf, in die Rastelemente 16 einrasten können, so dass der Drehschalter 10 in zwei verschiedenen Axialstellungen fixiert werden kann. Eine Bewegung aus der in Fig. 2 gezeigten Gleichgewichtsposition heraus erfolgt gegen die Kraft einer Feder 18.
Die Navigationsvorrichtung weist außerdem einen Monitor 20 auf, der in Fig. 3 schematisch abgebildet ist und in einem Kraftfahrzeug so angebracht wird, dass er für den Benutzer gut sichtbar ist.
Die einzelnen Axialstellungen sind mit verschiedenen Bedienmodi korreliert, wobei die Bedienmodi und ihre Einstellung nachfolgend anhand der Fig. 2 und 3 beschrieben werden.
Eine erste Axialstellung ist durch Drücken des Drehschalters 10 bis zu einem merklichen Anschlag einzustellen, wobei die Rastelemente 16 in die erste Vertiefung 12 einrasten. Auf dem Monitor 20 wird in einem ersten Anzeigefeld 22 der Bedienmodus "Maßstabsänderung" angezeigt. Außerdem wird auf dem Monitor 20 in einem zweiten Anzeigefeld 24 ein Anzeigezeichen dargestellt, das einen aktuellen Maßstab einer abgebildeten Landkarte wiedergibt. Durch die Drehung des Drehschalters 10 kann nun der Maßstab der Landkarte verändert werden, wobei die Land­ karte im jeweils aktuellen Maßstab gleichzeitig auf dem Monitor 20 angezeigt wird. Wird die Drehbewegung des Dreh­ schalters 10 eingestellt, wird der aktuelle Abbil­ dungsmaßstab gespeichert und bleibt bis zu einer nachfol­ genden Maßstabsänderung erhalten.
Eine zweite Axialstellung ist ausgehend von der ersten Axialstellung durch leichten Druck auf den Drehschalter 10 gegen die Federkraft 18 zu erreichen. In dieser Stellung rastet der Drehschalter 10 nicht ein, wird jedoch diese Stellung über eine vorbestimmte Zeit eingenommen, lässt sich dadurch Bein weiterer Bedienmodus wählen. Der dadurch gewählte Bedienmodus "Cursorbewegung-Pfeilrichtung" wird wiederum auf dem Monitor 20 in dem ersten Anzeigefeld 22 angezeigt. Auf dem Monitor 20 ist nun ebenfalls ein Cursor 26 zu erkennen, der beginnt, sich in einer Defaultrichtung zu bewegen. Die Geschwindigkeit der Cursorbewegung kann mit dem Abbildungsmaßstab der Landkarte in geeigneter Weise korreliert sein. Durch Drehung des Drehschalters 10 kann eine Änderung der Bewegungsrichtung des Cursors 26 her­ beigeführt werden, wie durch die Pfeile 32 angedeutet wird. Hierbei kann der Cursor 26 als Pfeil auf dem Monitor 20 dargestellt sein, um seine Bewegungsrichtung zu verdeutlichen. Durch ein nochmaliges Drücken des Drehschal­ ters 10 in die zweite axiale Stellung über eine vorbes­ timmte Zeit kann der Bedienmodus "Cursorbewegung- Pfeilrichtung" wieder verlassen werden.
Eine dritte Axialstellung ist ausgehend von der ersten Axialstellung durch leichtes Anziehen des Drehschalters 10 zu erreichen. Dabei rasten die Rastelemente 16 für den Benutzer spürbar in die zweite Vertiefung 14 des Drehschalters 10 ein. Eine vorher ausgewählte Route wird auf der Landkarte optisch hervorgehoben und außerdem wird der aktuelle Bedienmodus "Cursorbewegung-Route" in dem ersten Anzeigefeld 22 auf dem Monitor 20 angezeigt. Durch die Drehung des Drehschalters 10 lässt sich der Cursor 26 entlang der zuvor ausgewählten Route bewegen.
Ausgehend von der dritten Axialstellung gelangt man in die vierte Axialstellung durch Ziehen am Drehschalter 10. Wird diese Stellung, in der der Drehschalter 10 nicht einrastet, über eine vorbestimmte Zeit eingenommen, so lässt sich damit ein weiterer Bedienmodus wählen. In diesem Be­ dienmodus können Funktionen, die nun innerhalb eines dritten Anzeigefeldes 28 auf dem Monitor 20 dargestellt sind, durch Drehen des Drehschalters 10 ausgewählt werden. Dies wird durch den Pfeil 34 veranschaulicht. Die jeweils angewählte Funktion wird auf dem Monitor 20 optisch hervor­ gehoben und durch kurzes Drücken oder Ziehen des Drehschal­ ters 10 wird die angewählte Funktion aufgerufen. Die Funktionen werden so auf dem Monitor 20 dargestellt, dass die Sicht auf die Landkarte nicht unnötig behindert wird. In einer Ausführungsform der Erfindung sind die dar­ gestellten Funktionen kreisförmig auf dem Monitor 20 an­ geordnet.
Eine der wählbaren Funktionen ist die sogenannte Ortsin­ formation, durch die Informationen zu einem Ort oder dessen näheren Umgebung abrufbar sind. Eine weitere Funk­ tion ist die Festlegung des in einem der Bedienmodi mit dem Cursor 26 ausgewählten Punktes auf der Landkarte als Zwischenziel oder als Ziel. Durch eine Funktion Entfernungsanzeige wird die Entfernung der aktuellen Position des Fahrzeugs zu einem mit dem Cursor 26 ausgewählten Punkt auf der Landkarte angezeigt.
In einer alternativen Ausführung der Erfindung ist der Cur­ sor 26 auf den Mittelpunkt der auf dem Monitor 20 dargestellten Abbildung fixiert, und im Bedienmodus "Cursorbewegung-Pfeilrichtung" sowie "Cursorbewegung-Route" wird die Landkarte entweder entsprechend der Pfeilrichtung des Cursors 26 bewegt oder derartig verschoben, dass der Abbildungsmittelpunkt auf der vorbestimmten Route entlang geführt wird.
Bei einer weiteren alternativen Ausführungsform kann die Cursorbewegungsrichtung bei Stillstand des Cursors 26 eingestellt werden. Nach erfolgter Einstellung kann dann durch Betätigung des Drehschalters 10 eine Bewegung des Cursors 26 in dieser Richtung ausgelöst werden, wobei diese Richtung durch Drehen des Drehschalters 10 modifiziert werden kann.
In einer weiteren alternativen Ausführungsform kann ein Um­ schalten der Betriebsmodi zum Beispiel durch einen gegen eine Federkraft 28 gelagerten Drehschalter 10 erfolgen, wobei die verschiedenen Betriebsmodi zyklisch durchlaufen werden und ein einmaliges kurzes Drücken des Drehschalters 10 mit einem ersten Betriebsmodus, ein zweimaliges kurz hintereinander erfolgtes Drücken mit einem zweiten Betriebsmodus usw. korreliert ist.

Claims (15)

1. Navigationsvorrichtung, insbesondere zum Einbau in ein Kraftfahrzeug, die einen Monitor (20) aufweist, auf dem eine Abbildung, insbesondere eine Landkarte, darstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass durch Drehung eines Drehschalters (10) in einem Bedienmodus eine Bewegungsrichtung eines Cursors (26) auf der Abbildung wählbar ist.
2. Navigationsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch Drehung des Drehschalters (10) in einem weiteren Bedienmodus der Maßstab der Abbildung wählbar ist.
3. Navigationsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelpunkt der Abbildung bei der Maßstabswahl erhalten bleibt.
4. Navigationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch Drehung des Drehschalters (10) in einem weiteren Bedienmodus die Bewegung des oder eines Cursors (26) entlang oder entgegen einer aus­ gewählten Bewegungsrichtung ausführbar ist.
5. Navigationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine axiale Krafteinwirkung auf den Drehschalter (10) die Bewegung des oder eines Cur­ sors (26) entlang oder entgegen einer oder der ausgewählten Bewegungsrichtung ausführbar oder auslösbar ist.
6. Navigationsvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsrichtung des Cursors (26) während der Bewegung des Cursors (26) oder bei Stillstand des Cursors (26) durch Drehung des Drehschalters (10) änderbar ist.
7. Navigationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine axiale Krafteinwirkung auf den Drehschalter (10) oder durch Drehung des Drehschalters (10) in einem weiteren Bedienmodus die Bewegung des oder eines Cursors (26) entlang einer vorbestimmten Route auf der Abbildung, insbesondere einer Landkarte, ausführbar ist.
8. Navigationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eins Abbildung aufrufbar ist, die ein Menü (28) mit mindestens einer Funktion aufweist.
9. Navigationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch Drehung des Drehschalters (10) in einem weiteren Bedienmodus eine Funktion wählbar ist.
10. Navigationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Funktion Information zu einem der oder einer aktuellen Cursorposition entsprechenden Punkt oder zu einem Umkreis des entsprechenden Punktes auf der Landkarte abrufbar sind.
11. Navigationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Funktion der der aktuellen Cursorposition entsprechende Punkt auf der Landkarte als Ziel oder Zwischenziel setzbar ist.
12. Navigationsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Funktion der Bedienmodus und/oder mindestens einer der weiteren Bedienmodi einstellbar ist.
13. Navigationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienmodus und/oder mindestens einer der weiteren Bedienmodi durch eine axiale Bewegung des Drehschalters (10) einstellbar ist.
14. Navigationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienmodus und/oder mindestens einer der weiteren Bedienmodi durch die Betätigung mindestens eines weiteren Dreh-, Druck- und/oder Schiebeschalters einstellbar ist.
15. Navigationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienmodus und/oder mindestens einer der weiteren Bedienmodi durch mindestens eine kurze axiale Krafteinwirkung auf den Drehschalter (10) einstellbar ist.
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