DE19947274C1 - Verfahren und Vorrichtung zum Positionieren der Bügelwalze in einer Webmaschine - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Positionieren der Bügelwalze in einer WebmaschineInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Positionieren der Bügelwalze (2) in einer Webmaschine, wobei die Bügelwalze (2) in bekannter Weise innerhalb der Webmaschine gelagert ist und aus einer Arbeitsposition (A) am Warenbaum (4) in eine außerhalb des Warenbaums liegende Ruheposition (R) schwenkbar ist. DOLLAR A Ein automatisches Positionieren der Bügelwalze (2) wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass achsparallel und beabstandet zur Warenbaumwelle (1) eine in einem ersten und einem zweiten Maschinenbauteil (18, 18a) drehbar gelagerte Welle (13) vorgesehen ist, an der die Bügelwalze (2) achsparallel und beabstandet dazu befestigt ist, wobei an der Welle (13) eine Antriebseinheit (7) angreift, durch welche die Welle (13) zusammen mit der Bügelwalze (2) in einen beliebigen Winkelbereich zwischen der Arbeitsposition (A) und einer davon entfernt liegenden Ruheposition (R) verschwenkbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Positionieren der Bügelwalze
nach den Gattungsmerkmalen der Patentansprüche 1 und 9.
Die Bügelwalze folgt immer einem durch den Webprozess bedingten, ständig wachsenden
Warenbaumdurchmesser und sie dient dazu, das auf dem Warenbaum aufzuwickelnde
Gewebe glatt zu halten.
Ist der Warenbaum voll bewickelt, d. h. mit Gewebe gefüllt, muss die Bügelwalze in
bekannter Weise von einer Bedienperson manuell angehoben und so lange außerhalb der
Arbeitsposition gehalten werden, bis der volle Warenbaum aus der Webmaschine entnommen
und gegen einen leeren Warenbaum ausgetauscht ist.
Die Handhabung und Positionierung der Bügelwalze beim Auswechselndes Warenbaumes
ist zeitaufwendig und erfordert Viel Kraft und Geschick von der Bedienperson.
Aus der US-PS 2,125,824 ist eine Webmaschine mit einer Vorrichtung bekannt, welche
Vorrichtung aus einer Anpresswalze und einer Bügelwalze besteht.
Die Vorrichtung ist in an den Seitenwänden der Webmaschine angeordneten Längsführungen
so aufgenommen, dass beide Walzen den sich ändernden Durchmesser des Warenbaumes
folgen können.
Von Nachteil ist hier z. B., dass die Vorrichtung nicht ohne weiteres aus ihrer Arbeitsposition
entfernt werden kann und damit ungünstige Voraussetzungen bietet, den Warenbaumwechsel
zu automatisieren.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Positionieren der Bügelwalze in einer Webmaschine anzugeben, welche eine einfache
Handhabung der Bügelwalze zulassen und welche Vorrichtung die Voraussetzung für ein
automatisiertes Wechseln des Warenbaumes schafft.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale der unabhängigen
Patentansprüche 1 und 9 gelöst.
Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, dass die Bügelwalze mittels einer Antriebseinheit
bei wenigstens einem auslösbaren elektrischen Signal automatisch oder manuell in beliebige
Winkelbereiche zwischen der Arbeitsposition und einer vom Warenbaum entfernt liegenden
Ruheposition verschwenkt wird. Dazu ist parallel und beabstandet zum Warenbaum eine an
einem ersten und einem zweiten Maschinenbauteil drehbar gelagerte Welle vorgesehen, an
welcher die Bügelwalze mittels Tragarmen achsparallel und in einem Abstand von der Welle
gehalten ist. Die Welle steht mit einer Antriebseinheit in Wirkverbindung, durch welche die
Welle zusammen mit der Bügelwalze beliebig zwischen der Arbeits- und der Ruheposition
verschwenkt werden kann.
Die Erfindung erlaubt in vorteilhafter Weise ein automatisches Positionieren der Bügelwalze
zwischen einer Betriebs- und Ruheposition und in beliebige Zwischenpositionen. Ferner
erlaubt die Erfindung ein steuer- oder regelbares Aufbringen einer Andrückkraft der
Bügelwalze auf den Warenbaum, mittels der ein mehr oder weniger großer Bügeleffekt auf
das Gewebe ausgeübt werden kann.
Des weiteren dient die Erfindung der Entlastung des Bedienpersonals und wobei ferner die
Zeit zum Wechsel des Warenbaums, insbesondere bei breiten Webmaschinen deutlich
verkürzt wird.
Daneben schafft die Erfindung die Voraussetzungen für einen automatischen Wechsel des
Warenbaums.
Zur Erzielung eines gewünschten Bügeleffekts ist die durch die Antriebseinheit ausgeübte
Andrückkraft der Bügelwalze auf den Warenbaum voreinstellbar und regelbar.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Antriebseinheit als eine pneumatisch oder
hydraulisch betätigbare Kolben-Zylindereinheit ausgebildet.
Hierzu ist die Kolben-Zylindereinheit in einem Schwenklager schwenkbar an einer fest mit
dem Maschinenbauteil verbundenen Halterung angeordnet, wobei das Stellglied der
Antriebseinheit an einem fest mit der durchgehenden Welle verbundenen Hebel angelenkt ist.
Die Bügelwalze selbst ist über wenigstens zwei Tragarme drehfest mit der Welle verbunden.
In einer alternativen Ausführung kann die Antriebseinheit als elektromotorischer Antrieb
ausgebildet sein.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Warenbaumwelle in
bekannter Weise mit einem Friktionsmittel verbunden ist, wobei die Drehbewegung der
Welle über ein Koppelglied mechanisch auf ein Stellglied des Friktionsmittels derart
übertragen wird, dass das Friktionsmoment der Warenbaumwelle bei wachsendem
Warenbaumdurchmesser sich zwangsläufig erhöht.
Der Vorteil dieser Ausführung ist eine gleichmäßige Gewebespannung sowie ein
reproduzierbarer Wickelvorgang am Warenbaum.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die Vorderansicht auf die erfindungsgemäße Anordnung mit der Bügelwalze
in der Arbeitsposition,
Fig. 2 die Seitenansicht der erfindungsgemäßen Anordnung mit der Bügelwalze in
der Arbeitsposition,
Fig. 3 die Seitenansicht der erfindungsgemäßen Anordnung mit der Bügelwalze in
der Ruheposition.
Die Fig. 1 und 2 zeigen die erfindungsgemäße Anordnung, so wie sie an einer
Webmaschine vorgesehen ist.
In den Maschinenbauteilen 18, 18a ist die Warenbaumwelle 1 gelagert, welche den
Warenbaum 4 trägt. Der Warenbaum 4 dient dem Abziehen und Aufwickeln der fertig
gewebten Ware. In bekannter Weise liegt eine in der Arbeitsposition A befindliche
Bügelwalze 2 am Warenbaum 4 an, welche die abgezogene Ware vor dem Aufwickeln
glättet.
Erfindungsgemäß ist oberhalb des Warenbaumes 4 in einem gewissen Abstand und
achsparallel zur Warenbaumwelle 1 eine zusätzliche Welle 13 angeordnet, welche ebenfalls
in entsprechenden Lagern 11 der Maschinenbauteile 18, 18a gelagert ist. Es sind ferner
Stellringe 12 vorgesehen, die zur Lagebestimmung der Welle 13 dienen.
Die Welle 13 ist drehbar in den Lagern 11 aufgenommen, wobei rechtwinklig an der Welle
13 mittels Klemmbüchsen 3a wenigstens zwei Tragarme 3 angeordnet sind, welche an ihren
Enden die Bügelwalze 2 drehbar tragen. Die Bügelwalze 2 läuft somit achsparallel zur Welle
13 und zum Warenbaum 4, wobei die Tragarme 3 derart ausgebildet sind, dass die
Bügelwalze 2 bei leerem Warenbaum 4 gerade am minimalen Wickelumfang des
Warenbaumes anliegt.
Außerhalb des Schwenkbereiches der Bügelwalze 2 ist an wenigstens einem der
Maschinenbauteile 18, 18a an einem Bolzen 10 eine Halterung 9 vorgesehen, welche die
Kolben-Zylindereinheit 7 trägt, wobei zwischen der Halterung 9 und der Kolben-
Zylindereinheit 7 ein Schwenklager 8 vorgesehen ist, welches der zentrischen Lagerung der
Kolben-Zylindereinheit 7 dient. Damit können Querkräfte auf den Zylinder dieser Einheit
ausgeschlossen werden.
Das Stellglied 7a der Kolben-Zylindereinheit 7 ist an einem fest mit der Welle 13
verbundenen, einarmigen Hebel 6 angelenkt, so dass die Kolben-Zylindereinheit 7 über den
Hebel 6 die Welle 13 in Drehung versetzen kann.
Im Webbetrieb folgt die Bügelwalze 2 immer den ständig durch den Web- und
Wickelprozess bedingten, wachsenden Warenbaumdurchmesser. Bei vollem Warenbaum
wird erfindungsgemäß durch Betätigung der Kolben-Zylindereinheit 7 die Bügelwalze 2
nach oben in eine Ruheposition R gefahren, wie in Fig. 3 dargestellt. In dieser Ruheposition
kann der Warenbaum 4 gewechselt werden. Nach dem Warenbaumwechsel wird die
Bügelwalze 2 wieder so weit auf den leeren Warenbaum 4 abgesenkt, um während der
folgenden Bewicklung des Warenbaums einen Bügeleffekt auf das Gewebe auszuüben.
Wird das Stellglied 7a der Kolben-Zylindereinheit 7 ausgefahren, so bewegt sich der an der
Welle 13 fest angeordnete Hebel 6 im Gegenuhrzeigersinn, siehe auch Pfeil 6a in Fig. 2,
wobei die Bügelwalze 2 um den selben Winkel rotiert, wie der Hebel 6 durch seine
Auslenkung mittels der Kolben-Zylindereinheit 7 gemäß Fig. 3. Durch die Möglichkeit der
beliebigen Positionierung der Bügelwalze kann auch ein gleichmäßiges Andrücken auf den
Warenbaum 4 erfolgen, was durch eine geeignete Steuerung bzw. Regelung realisiert werden
kann.
Um das abgezogene Gewebe 5 unter einer gewissen Vorspannung zu halten, ist die
Warenbaumwelle 1 in bekannter Weise mit einem Friktionsmittel 16, z. B. einer Bremse
versehen.
In weiterer erfindungsgemäßer Ausbildung der Vorrichtung ist die Welle 13, die vornämlich
dem Positionieren der Bügelwalze 2 dient, durch ein mechanisches Koppelglied 15 mit dem
Friktionsmittel 16 der Warenbaumwelle 1 verbunden. Dies kann z. B. dadurch realisiert sein,
dass die Welle 13 sowie das Friktionsmittel 16 mit jeweils einer Zahnscheibe 14 bzw. 17
versehen ist, welche Zahnscheiben 14, 17 durch das Koppelglied 15, z. B. einem Zahnriemen,
miteinander verbunden sind.
Wie vorstehend beschrieben, folgt die Bügelwalze 2 dem, bedingt durch den Webprozess, im
Durchmesser größer werdenden Warenbaum. Die Welle 13 dreht sich somit ebenfalls um
einen Drehwinkel, der sich nach dem Durchmesser des Warenbaumes bestimmt. Wird dieser
Vorgang in der gezeigten Weise mechanisch mittels der Friktionsmittel 16 gekoppelt, so
kann eine Bremswirkung auf die Warenbaumwelle 1 mit dieser Einrichtung gesteuert
aufgebracht werden. D. h., das eingestellte, übertragbare Friktionsmoment auf die
Warenbaumwelle 1 wird mit wachsendem Warenbaumdurchmesser größer. Dadurch kann die
Vorspannung auf das Gewebe 5 an den wachsenden Warenbaumdurchmesser angepasst
werden, wobei ein reproduzierbarer Wickelvorgang am Warenbaum erreicht wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann gemäß Fig. 2 mittels einer vorhandenen Ein-
und Ausgabetastatur 20 die Bügelwalze 2 manuell oder durch Programmierung automatisch
in ihrer Position verändert werden.
Mit einem von der Steuerung 21 der Webmaschine über die elektrischen Leitungen 25 bzw.
26 ausgehenden Signal wird ein Wegeventil 22 angesteuert.
Das Wegeventil 22 steht über eine Druckleitung 27 mit einem elektrisch gesteuerten
Druckregler 23 in Verbindung.
Der Druckregler 23, der über die elektrische Leitung 30 mit der Steuerung 21 verbunden ist,
ist an eine Druckquelle 24 angeschlossen.
Zur Druckbeaufschlagung steht die Arbeitseinheit 7 über eine hinführende Druckleitung 28
und über eine rückführende Druckleitung 29 mit dem Wegeventil 22 in Verbindung.
Zur Steuerung der Schwenkbewegung der Bügelwalze 2 ist z. B. ein Drehwinkelgeber 19 mit
der Welle 13 wirkverbunden.
Der Drehwinkelgeber 19 erfasst den Istwert bzw. den Drehwinkel der Welle 13 und
übermittelt diesen signalübertragend über die elektrische Leitung 31 der Steuerung 21.
In der Steuerung 21 wird ein Soll-Istwertvergleich zwischen dem vorgegebenen Sollwert und
dem erfassten Istwert vorgenommen. Bei einer festgestellten Abweichung der Werte gibt die
Steuerung 21 wenigstens ein Stellsignal an den Druckregler 23 und an das Wegeventil 22
weiter.
Bei Koinzidenz beider Werte wird in aller Regel der Webprozess unterbrochen, d. h., der
Warenbaum 4 hat seine volle Bewicklung erreicht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann in Verbindung mit einem über die
Signalleitung 32 der Steuerung 21 signalisierter, bekannter Gewebespannungsparameter die
Andrückkraft der Bügelwalze 2 auf den Warenbaum gesteuert werden, und zwar im
wesentlichen durch die Mittel 2, 6, 7, 13, 21, 22, 23, 24.
1
Warenbaumwelle
2
Bügelwalze
3
Tragarm
3
a Klemmbüchse
4
Warenbaum
5
Gewebe
6
Hebel
6
a Pfeil
7
Kolben-Zylindereinheit
7
a Stellglied
8
Schwenklager
9
Halterung
10
Bolzen
11
Lager
12
Stellring
13
Welle
14
Zahnscheibe
15
Koppelglied
16
Friktionsmittel
17
Zahnscheibe
18
Maschinenbauteil
18
a Maschinenbauteil
19
Drehwinkelgeber
20
Tastatur
21
Steuerung
22
Wegeventil
23
Druckregler
24
Druckquelle
25
elektrische Leitung
26
elektrische Leitung
27
Druckleitung
28
Druckleitung
29
Druckleitung
30
elektrische Leitung
31
elektrische Leitung
32
elektrische Leitung
Claims (17)
1. Verfahren zum Positionieren einer in einem ersten und einem zweiten Bauteil einer mit
einer elektronischen Steuerung ausgerüsteten Webmaschine schwenkbar gelagerten
Bügelwalze, die in ihrer Arbeitsposition an dem drehangetriebenen Warenbaum der
Webmaschine anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügelwalze (2) mittels einer
Antriebseinheit (7) bei Auslösen von wenigstens einem elektrischen Signal der Steuerung
(21) in beliebige Winkelbereiche (Schwenkbereiche) zwischen der Arbeitsposition (A) und
einer vom Warenbaum (4) entfernt liegenden Ruheposition (R) verschwenkbar ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Signal
vorzugsweise bei einer der Steuerung (21) vorgegebenen Warenbaumbewicklung ausgelöst
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Signal
automatisch ausgelöst wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Signal
manuell ausgelöst wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Signal zum Unterbrechen
des Webprozesses verwendbar ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügelwalze (2) auf den
Warenbaum (4) eine in der Steuerung (21) voreinstellbare Andrückkraft ausübt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Andrückkraft der
Bügelwalze (2) der Steuerung (21) als Sollwert vorgegeben wird, dass der Andrückkraft-
Istwert gemessen und in der Steuerung erfasst wird, dass ein Soll-Istwertvergleich
durchgeführt wird und dass bei einer Abweichung von dem Sollwert der Fluiddruck in der
Antriebseinheit (7) geändert wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Warenbaumwelle (1) ein
Friktionsmittel (16) besitzt, welches bei zunehmendem Warenbaumdurchmesser ein
zunehmendes Friktionsmoment an der Warenbaumwelle (1) des Warenbaumes (4) erzeugt.
9. Vorrichtung zum Positionieren einer in einem ersten und einem zweiten Bauteil einer mit
einer elektronischen Steuerung ausgerüsteten Webmaschine schwenkbar gelagerten
Bügelwalze, die in ihrer Arbeitsposition an dem drehangetriebenen Warenbaum der
Webmaschine anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass achsparallel und beabstandet zur
Warenbaumwelle (1) des Warenbaumes (4) in den Webmaschinenbauteilen (18, 18a) eine
Welle (13) drehbar gelagert ist, an welcher die Bügelwalze (2) achsparallel und beabstandet
befestigt ist und dass an der Welle (13) wenigstens eine Antriebseinheit (7) angreift, wodurch
die Welle (13) zusammen mit der Bügelwalze (2) in einen beliebigen Drehwinkelbereich
zwischen der Arbeitsposition (A) und einer vom Warenbaum (4) entfernt liegenden
Ruheposition (R) positionierbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (7)
eine pneumatisch oder hydraulisch betätigbare Kolben-Zylindereinheit ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben-
Zylindereinheit (7) in einem Schwenklager (8) schwenkbar an einer fest mit einem der
Webmaschinenbauteile (18, 18a) verbundenen Halterung (9) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die
Kolben-Zylindereinheit (7) an einem fest mit der Welle (13) verbundenen Hebel (6)
angelenkt ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (7) ein
elektromotorischer Antrieb ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügelwalze (2) über
wenigstens zwei Tragarme (3) drehfest mit der Welle (13) verbunden ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Warenbaumwelle (1)
ein Friktionsmittel (16) aufweist, dass über ein Koppelglied (15) mechanisch mit einem mit
der Welle (13) fest verbundenen Stellglied (14) wirkverbunden ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektrische Signale
erzeugender Drehwinkelgeber (19) einerseits mit der Welle (13) verbunden ist und
andererseits mit der Steuerung (21) signalübertragend in Verbindung steht.
17. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Antriebseinheit
(7) und mit der Steuerung (21) mehrere die Andrückkraft der Bügelwalze (2) steuernde und
beeinflussende Mittel (22, 23, 24) wirkverbunden sind.
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| CN104499165A (zh) * | 2014-12-16 | 2015-04-08 | 常州市第八纺织机械有限公司 | 机外大卷装提升控制系统 |
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1999
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