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DE1994670U - Vorrichtung zum haltern von kippkuebeln in der kipplage. - Google Patents

Vorrichtung zum haltern von kippkuebeln in der kipplage.

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Publication number
DE1994670U
DE1994670U DEZ11980U DEZ0011980U DE1994670U DE 1994670 U DE1994670 U DE 1994670U DE Z11980 U DEZ11980 U DE Z11980U DE Z0011980 U DEZ0011980 U DE Z0011980U DE 1994670 U DE1994670 U DE 1994670U
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DE
Germany
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bucket
clamping
leg
platform
tilting
Prior art date
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Expired
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DEZ11980U
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ZURSTRASSEN PAUL INH THEODOR Z
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ZURSTRASSEN PAUL INH THEODOR Z
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Publication date
Application filed by ZURSTRASSEN PAUL INH THEODOR Z filed Critical ZURSTRASSEN PAUL INH THEODOR Z
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/23Devices for tilting and emptying of containers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/26Applications of loading and unloading equipment for loading or unloading mining-hoist skips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
  • Harvesting Machines For Specific Crops (AREA)

Description

!A. 371289*28.6.
DR. ING. HANS LICHTI · PATENTANWALT
KARLSRUHE-DURLACH · GRÖTZIN GER STRASSE 61
TELEFON 41124
27. Juni I968 I656/68
Firma Paul Zurstrassen, Inh» Theodor Zurstrassen, Maschinenfabrik, 7505 Bttlingen
Vorrichtung zum Haltern von Kippkübeln in der Kipplage
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Haltern eines Kippkübels in seiner der Entleerung dienenden Kipp* lage, in welche er mittels einer ihn aufnehmenden Plattform gefördert wird»
Solche Kippkübel finden in der Technik immer dann An« wendung, wenn ein an einen Bestimmungsort transportiertes schüttfähiges Gut aus dem Transportbehälter in einen anderan Behälter bzw. in eine Verarbeitungsanlage umgefüllt werden muß. Dabei wird, sofern es sich bei den Transportbehältern um in Größe und Form einheitliche Behälter handelt, der Transportbehälter unmittelbar am Entleerort gekippt, zu dem er gegebenenfalls mittels eines Schräg» oder Vertikalauf«* zugs gefördert wird» Besitzen hingegen die Transportbehäl»
Li/kl ■' '. . w 2 *
« 2 « 1656/68
ter keine normierte Größe, so muß das schüttfähige Gut zu*-» nächst in einem der Kipp«* "bzw. Aufzugsanlage angepaßten Normbehälter umgefüllt werden, um von dieser an den Entleer« ort verbracht werden zu können.
Die normierten Transportbehälter bzw» die der Auf«. zugsanlage angepaßten Kippkübel werden üblicherweise auf einer Plattform abgestellt, an welcher der Aufzugs« bzw.. Kippantrieb angreift <> Um nun den Behälter in seiner Lage auf der Plattform zu sichern, ist es bisher üblich, ent** sprechende Nocken an der Plattform vorzusehen, welche den Behälter an einem Randflansch ergreifen. Dies setzt nature gemäß, wie bereits geschildert, normierte Behälter voraus. Is ist ferner bekannt, den Behälter unmittelbar am Aufzugs« seil arifzuhängen und ihn in die Kipplage an dem das ent» leerte Schüttgut aufnehmenden Behälter abzustützen. Dies ist jedoch naturgemäß nur für bestimmte Arten von einerseits 'Kippkübeln und andererseits das Bntleergut aufnehmenden Behältern möglich. Im übrigen erfordert diese Art der Ent« "leeruEg meist noch einen zusätzlichen Förderantrieb für das schüttfähige Gut, z»B. Vibratoren oder dergl» w««fts·.
Bei den bekannten Vorrichtungen und Verfahren zum Ent*-* leeren von Kippkübeln ist: Voraussetzung, daß diese in Form und Abmessung normiert sind0 Wird das Schüttgut, wie üblich,
Li/ kl - - -
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in Behältern unterschiedlicher Große angeliefert s so hat dies entweder zur Folge, daß das Schüttgut zunächst umge** füllt werden muß oder aber müssen die Transportbehälter von Hand gekippt werden. Diese Arbeitsweise wird bis heute z.B. bei der Verarbeitung von Obst, Weintrauben und dergl. angewendet, da die landwirtschaftlichen Betriebe die Ernte in Behältern jeglicher Abmessung und Form einbringen.
Hier Abhilfe zu schaffen, ist das mit der Erfindung
verfolgte Ziel. . . -
Gemäß der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Haltern eines Kippkübels in seiner der Entleerung dienenden Kipp** lage vorgeschlagen, in welche er mittels einer ihn aufneh** inenden Plattform gefördert wird. Diese Vorrichtung zeichnet sich erfindungsgemäß dtirch eine am Öffnungsrand des Kipp* kübels angreifende 5 durch die Förderbewegung des Kübels selbsttätig wirksam werdende und dabei den Kübel zwischen sich und der Plattform festlegende Klemmeinrichtung aus ο
Dtirch die Tatsache·, daß die Klemmeinrichtung am Off** nungsrand des Kübels angreift, ist die Vorrichtung unab« hängig von der Kübelform und «abmessung, so daß sowohl Kübel mit unterschiedlicher Höhe als auch mit unterschied»
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licheaa Durchmesser bzw« unterschiedlicher Form gekippt werden können» Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß die Klemmeinrichtung durch die Förderbewegtmg, sei es nun die Kippbewegung oder eine zuvor erfolgende ¥er« tikal-* bzw. Schrägförderung wirksam wird.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Klemmeinrichtung derart ausgebildet, daß sie den Kipp« kübel bei Rückkehr in seine Ausgangslage selbsttätig frei« gibt. Ss sind infolgedessen keine besonderen Vorkehrungen zum Lösen der Klemmeinrichtung erforderlich.
Geiaäß einer Ausführungsform der Erfindung weist die Klemmeinrichtung mindestens einen an einem gesonderten Trager begrenzt schwenkbar angebrachten Klemmarm auf, gegen den der Kippkübel bei seiner Fördexbewegung mit seinem Off*» nungsrand anläuft.,
Xiird der Kippkübel also entweder gekippt oder ver« tiML bzw» schräg gefördert, so läuft er mit seinem Öffnungs*·* rand an den llemmarm ans wobei die Klemmeinrichtung ihn zwischen sich und der Plattform festlegt« Dabei bewegt sichter Klemmarm in seine eine Grenzlage.
Vorteilhafterweise ist der Klemaarm mittels eines Langlochs an einer vertikalen Säule der Plattform geführt und durch mindestens einen Anschlag in seiner den Kippkübel freigejnden Lage gehalten.
Li/kl * 5 **
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Ferner ist der Klemmarm zweckmäßigerweise als Winkel» hebel ausgebildet, dessen einer Schenkel die dem Öffnungse rand anliegende Klemmfläche und dessen anderer Schenkel einen mit dem Langloch versehenen Ansatz aufweist.
In diesem Fall ist es zweckmäßig, wenn der Klemmarm durch zwei Anschläge in seiner den Kippkübel freigebenden Lage gehalten ist 3 von denen einer an dem Klemmschenkel der andere am Ansatz des anderen Schenkels angreift.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist das Lang» loch gegenüber dem Querschnitt der Säule so bemessen, daß eine Innenkante des Langlochs mit der Säule in kraftschlüs« sige Verbindung kommt, sobald der Klemmschenkel dem Off« nungsrand aufliegt, derart, daß durch den Kraftschluß die Klemmwirkung- zustandekommt.
Die vorbeschriebene Ausführungsform der Erfindung eig*»
net sich insbesondere für solche Anlagens bei denen der Kippkübel vor dem Entleeren zunächst mit einem Kübelauf«* zug zur Entleerstelle gefördert wird.
Bei einer anderen Ausführungsform, die insbesondere dann von Vorteil ist, wenn der Kippkübel ohne weitere For«» derung unmittelbar In die Verarbeitungsanlage entleert wird, ist der Klemmarm an einem Lager eines Trägers schwenkbar und von einer der Klemmwirkung erzeugenden Feder belastet«
«6 « 1656/68
Vorteilhafterweise ist dabei der Klemmarm gleichfalls als Winkelhebel ausgebildet und mit seinem einen Schenkel schwenkbar gelagert, wällend er an seinem anderen Schenkel mit einer diesem gegenüber schwenkbaren^ dem Offnungsrand des Kübels anliegenden Klemmplatte versehen ist.
Es ist ferner vorgesehen^ daß der gelagerte Schenkel des Klemmarms in der den Kippkübel freigebenden Lage mit äiem Anschlag zusammenwirkt <.
Der Klemmschenkel bzw. die Klemmplatte sind erfindungs« geraäß als die lichte Weite des Kippkübels teilweise ab* deckende Deckel ausgebildet} so daß einerseits Kübel großen und kleinen Durchmessers gekippt werden können, andererseits wird damit gleichzeitig der Vorteil erreicht, daß das Schutt gut den Kippkübel dosiert verläßt und nicht schlagartig her^ ausfällt. Die Gestaltung dieses Teildeckels ist naturgemäß vieler Abwandlungen fähig»
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfin« clÄig ergeben sich aus der folgenden Beschreibung zweier be« vorzugter Ausführungsformen sowie anhand der Zeichnung*
Es zeigen:
Li/kl ■■:'"■■■'■ .-'■■-.-■ - » 7 «*
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Fig ο i eine Au s führung s form der Erfindung in Verbin*» dung mit einem Vertikalaufzug f wobei die Klemm*=» einrichtung im gelüfteten Zustand dargestellt
ist %
Fig. 2 eine der Figur 1 ähnliche Ansicht, bei der sich die Klemmeinrichtung in der Klemmlage befindet
Fig. 3 eine weitere den Figuren 1 und 2 ähnliche An«
: sieht, wobei sich der Kippkübel in dSX Kipp» lage befindet §
Fig« 4 eine Ansicht gemäß Pfeil IV in Figur 1 nach Entleerung des Kippkübelsf
Fig. 5 eine Draufsicht gemäß Pfeil V der Figur 1 und
Figo 6 eine andere Ausführungsform der Erfindung in Seitenansicht". ' :
Der in den Figui-en 1 bis 3 wiedergegebene Vertikalauf«» zug weist einen Sockel i auf 3 in welchem das Äntriebsaggre*·» gat 2 für das Förderseil 3 untergebracht ist» Das Förder« seil 3 greift mit seinem freien Ende an einer Plattform 4 an, auf der ein Teil eines Rollgangs 5 gelagert ist» Die Plattform 4 ist mittels Führungsrollen 6,7 i*i Führungs«
8. «. 1656/68
schienen 8?9 geführt. Wird die Plattform 4 mittels des Seil« zugs 3 nach oben gefördert5 so beschreibt sie im oberen Teil der Führ-ungsschienen 859 aufgrund deren besonderer Ausbil*·* dung eine liippbewegung, die durch ein an dem Träger 10 schwenkbar angebrachtes Gegengewicht 11 aufgefangen wird.
Auf den Rollgang 5 der Plattform 4 wird beispielsw weise mittels eines Hubstaplers der Kippkübel 12 abgesetzt, der, wie die Figuren 1 hiM. 3 in gestrichelten Linien zeigen* unterschiedliche Höhe und Durchmesser sowie Form haben kann. Die Ausgangslage des Kippkübels 12 ist in Figur 1 wieder» gegeben.
An der Plattform 4 ist beispielsweise an deren Rück« seite eine vertikale Säule 13 angeordnet5 an der die ins« gesamt mit l4 bezeichnete Idemmeinrichtung schwenkbar ge« lagert ist. Bei der in den Figuren 1 bis 5 wiedergegebenen Ausführungsformuder Erfindung weist die Elemmeinrichtung einen IClemmarm 15 auf, gegen den der Kippkübel 12 bei sei« ner Aufwärtsbewegung in Richtung des Pfeils 39 anläuftν Der lilemmarm 15 bildet bei der dargestellten Ausführungsform den einen Schenkel eines ¥inkelhebels} dessen anderer Schenkel l6 mit einem Ansatz 17 versehen ist» Bier Ansatz 17 weist ein Loch l8 auf, mittels dessen der Winkelhebel an der verti« kalen Säule I3 geführt ist» Der Winkelhebel wird ferner in der in Figur 1 wiedergegebenen gelüfteten Stellung von schlagen 19,20 abgestützt»
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« 9■'*·...' 1656/68
Wird nun die Plattform 4, mithin, der Kippkübel 12 mit«* tels des Aufzugsseils 3 angehoben, so läuft er mit seinem Öffnungsrand 21 an dem Klemmarm 15 des Winkelhebels an« Da« durch wird dieser angehoben, und zwar solange, bis er sich in der horizontalen Lage befindet und somit dem Öffirangs*» rand vollständig aufliegt„
Der Querschnitt des Lochs l8 im Ansatz 17 des Winkel«·*.' hebeis 14 ist gegenüber dem Querschnitt der vertikalen Säule 13 so bemessen, daß die Innenkanten 22 des Lochs 18 in JReibungsSchluß mit der vertikalen Säule 13 kommen, so« bald der Klemmarm 15 sich in der horizontalen Lage befindete Diese Stellung ist in Figur 2 wiedergegeben.
Die Klemmeinrichtung 14 behält diese Lage bei weiterer Aufwärtsbewegung des Kippkübels bei9 so daß der Kippkübel in seiner in Figur 3 wiedergegebenen Kipplage einwandfrei und sicher gehalten ist.
1st der Kippkübel, vollständig entleert, so bewegt er sich unter Wirkung des Gegengewichts 11 in eine Lage, aus der er selbsttätig in seine Ausgangsstellung gemäß Figur 1 zurückkehrt. Auf dem letzten Abschnitt der Vertikalbewee* gung wird der Klemmarm 15 an seinem dem Kippkübel überstehen den Ende 23 sowie an seinem Ansatz 17 von den Anschlägen bzw. 20 unterfangen, so daß die Klemmeinrichtung bei wei**
io * . . 1656/68
terear Abwartsbewegung des Kippkübels 12 gelüftet wird« Der Kübel kann dann, wie aus Figur 4 erkennbar, durch Abkippen des Roilgangteils 5 auf eine ihn weiterfördern» de Rollbahn 24 übergeleitet werden«
Bei der in Figur 6 dargestellten Ausführungsform wird der Kippkübel 12 ohne weitere Förderung unmittelbar in einen, beispielsweise einer Verarbeitungsanlage angehören« den Bellälter 25 entleert» Der Kippkübel wird beispiels«* weise wiederum mittels eines Hubstaplers auf eine Platte form 26 abgesetzt, die um ein Lager 27 schwenkabr ist« Die Plattform ist beispielsweise auf einem Ständer 28 gelagert, der entweder mittels eigener Rollen verfahrbar ist oder ;.-'■ aber gleichfalls mittels Hubstapler an andere Bedarfsorte"' verbracht werden kann» Die Plattform 26 weist zwei vertikale Träger 29 auf, an denen jeweils ein Schenkel 30 eines paral» lelen Schenkelarms des Winkelhebels 31 der Klemmeinrichtung schwenkbar gelagert ist« Beispielsweise ist der "Winkelhebel 31 mittels der am Träger 29 vorgesehenen Lager 32 schwenk« bar«. Die Schenkel 30 des Winkelhebels 3^ siß^ außerdem von einer nicht dargestellten Feder belastet, die entweder' als ähxaubenfeder um den Lagerbolzen .32 gewickelt ist oder an anderer Stelle am Schenkel 30 angreift» Diese Feder drängt den Winkelhebel 3I in die in Figur 6 wiedergegebene Stellung und besorgt gleichzeitig die Klemmwirkung.- Am freien Schenkel 33 des Winkelhebe-ls 3I ist eine Klemmplatte
11 .«.. ■ 1656/68
3ιί bei 35 schwenkt)ar gelagert. Bei Beginn der KippbewegLing, die etwa entlang der strichpunktierten Linie erfolgt} läuft der Öffnungsrand 21 des Kippkübels 12 an der Klemmplati te Jk an, wobei diese sich in eine entsprechende Lage auf*= grund ihrer Schwenkbarkeit bei 35 ausrichtete Durch die nicht dargestellte Federkraft, welche der Kippbewegung entgegenwirkt, wird die Klemmplatte Jk fest an den Öfft* nungsraad 21 des Kippkübels 12 angepreßt, so daß dieser zwischen der Klemmplatte und der Plattform festgelegt und beim Kippen nicht verrutschen kann«. In der Entleerstellung nimmt der Kippkübel zwar die in Figur 6 gestrichelt wiederA gegebenen Lage 12* ein, bei der die Klemmplatte 3^f nach wie vor dem Öffnungsrand 21r anliegt.
Bei der Rückbewegung des entleerten Kippkübels laufen
die gelagerten Schenkel 30 des Winkelhebels gegen einen Anschlag 37 an, so daß die Klemmeinrichtung vom Kippkübel gelöst und dieser zur Weiterförderung freigegeben wird«
Aus der in Figur 5 wiedergegebenen Draufeicht ist er« sichtlich, daß jeder Schenkel des Winkelhebels 14 aus einem Schenkelpaar besteht, von denen in Figur'r5 das Klemmschen» kelpaar 15*} 15lt erkennbar ist» Dieses Ivlemmschenkelpaar 15*, 15f* ist durch eine Platte 38 verbunden, welche als den Kübel 12 teilweise abdeckender Deckel ausgebildet ist ο
** 12
« 12 « 1656/68
Die Form dieses Deckels ist beliebigj jedoch, so gewählt, daß ICiTbel unterschiedlichen Durchmessers, wie es beispiels« weise in Figur 5 anhand des Kübels 12 und des weiteren strichpunktiert dargestellten Kübels 12" wiedergegeben istj von der Klemmeinrichtung erfaßt w«Men können» Darüber hin*» aus ist durch entsprechende Formgebung des Deckels eine be» liebige Verringerung des freien Querschnitts des Kübels möglich) so daß das in ihm enthaltene Schüttgut beim Kippen dosiert und dennoch vollständig entleert wird. Vorteilhaft terweise weist die in Figur 6 dargestellte Klemmplatte 3^ eine dem Deckel 38 angepaßte Form auf.
Durch die beschriebene Klemmeinrichtung können also Kübel von unterschiedlicher Höhe, Durchmesser und Form durch Kippen entleert werden« Damit ist es ferner möglich, das schüttfähige Gut unmittelbar aus dem Lieferbehälter zu ent** leeren. Schließlich wird durch die Tatsache, daß die Klei-mn« einrichtung am Öffnungsrand der Kübel angreift, gegenüber den bekannten Einrichtungen eine äußerst schonende Behänd» lung der Kübel gewährleistet, da ihr Gewicht während der Vertikalbewegung von der Plattform und während der Kipp» bewegung von der Klemmeinrichtung aufgefangen wird, somit Kräfte in den Kübel nicht hineingeleitet werden»
Die beschriebene Vorrichtung, die sich insbesondere zum Entleeren von Obst« und Traubenzubern eignet, zeichnet
Li/kl « 13
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sich durch den bereits geschilderten Vertikalaufzug aus, an dessen Träger 10 die Führungsschienen 8 und 9 sowie das Gegengewicht 11 angebracht sind ο Der Träger 10 kann darüber hinaus mit einem Arm 40 versehen sein, an welchem der Anschlag 20 füifden Klemmschenkel der Klemmeinrichtung angebracht ist» Desgleichen ist auch der Anschlag 19 über einen Arm 4l an dem Träger 10 befestigt.
Wie bereits geschildert, ist die Plattform 4 bzw. der Rollgang 5 aus seiner horizontalen Lage kippbar, was insbesondere aus Figur 4 erkennbar ist» Dabei schließt der Rollgang 5 a*a einen den Kübel weiter«fordernden Rollgang
von 24 an derart, daß der Kippkübel praktisch selbsttätig/der Plattform abläuft» Bei der dargestellten Ausführungiform wird bei Abwärtsbewegung in Richtung des Pfeils 42 die Plattform an ihrer einen Seite von einer Stützung 43 unter» fangen, so daß sie bei weiterem Sachlassen des Förderseils an dieser Stelle festgelegt ist. Hingegen ist die Platt» form auf ihrer anderen Seite vertikal verschieblichs wobei dies beim dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch gelingt, daß die Plattform auf dieser Seite durch weiteres Nachlassen des Förderseils abgesenkt wird. Zu diesem Zweck ist die Abstützung 43 mit einer gelenkigen Auflage 44 versehen. Desoweiteren ist die die Plattform an der anderen Seite ergreifende Klaue 45 mit einer Rolle 46 ausgestattet, auf welcher die Plattform aufliegt. Das Abkippen der Plattform
±4. ·» 1656/68
kann naturgemäß auch auf jeder anderen beliebigen Seite er*?
folgen, wobei sich die Wahl der Seite nach den 3shh± räum« liehen Gegebenheiten richtete

Claims (1)

  1. Ik 3 7128.9*28..6.68 .
    2.7.. Juni 1968 1656/68
    Schutzansprüche '
    1» Vorrichtung zum Haltern eines Kippkübels-in seiner der Entleerung dienenden Kipplage, in welche er mittels einer inn aufnehmenden Plattform gefördert wird3 gekennzeichnet durch eine am Öffnungsrand (21) des Kipp** kübel-s (12) angreifende j durch die Förderbewegung des Kübels selbsttätig wirksam werdende und dabei den Kübel zwischen sich und der Plattform (4) festlegende Klemmeinfa» richtung. ■ - .
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn»
    zeichnets daß die Klemmeinrichtung derart" ausgebildet ists daß sie den Kippkübel (12) bei Rückkehr in seine Ausgangs** lage selbsttätig freigibt«
    3· Torrichtung nach Anspruch 1 oder 2-s dadurch ge*» kennzeichnet, daß die -Klemmeinrichtung*mindestens einen an einem gesonderten Träger (.I3).begrenzt schwenkbar an© gebrachten Klemmarm {14)-aufweist, gegen den: der Kippe kübel (12) bei seiner Förderbewegung mit seinem* Offnungs«* rand (21) anläuft. :
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3s dadurch gekennzeichnet,daß der Klemmarm (14) mittels eines
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    Langlochs (l8) an einer vertikalen Säule (13) der Platt*-» form (4) geführt und durch mindestens einen Anschlag (20) in seiner den Kippkübel (12) freigebenden Lage gehalten
    1st . ;
    5· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmarm (l4) als Winkel« hebel ausgebildet ist t dessen einer Schenkel (I5) die dem Öffnungsrand (21) anliegende Klemmflache und dessen anderer Schenkel (l6) einen mitdem Langloch (l8) versehenen An» satz (I?) aufweist.
    6, Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 s da«* durch gekennzeichnet 5 daß der Klemmarm (15) durch zwei An*» Schläge (19s 20) in seiner den Kippkübel (12) freigebenden Lage gehalten ist, von denen einer (20) an dem Klemras-ehenkel (15)5 der andere (19) am Ansatz (I?) angreift»
    7· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da« durch gekennzeichnet, daß das Langloch (l8) gegenüber dem Querschnitt der Säule .(13') so bemessen ist, daß/mindest eine Innenkante des Langlochs (l8) mit der Säule in kraft« schlüssige Verbindung kommt, sobald der Klemmschenkel (15) dem Öffnungsrand (2l) des Kippkübels (12) aufliegt, derart, daß durch den KraftSchluß die Klemmwirkung zustande kommt»
    1656/68
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge» kennzeichnet, daß der Klemmarm (33) an einem Lager (32) eines Trägers (29) schwenkbar tind von einer die Klemmwir* kumg erzeugenden Eeder belastet ist <>
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8? dadurch gekennzeich*-«
    net, daß der als Vinkelhebel (3I) ausgebildete Klemmarm mit seinem einen Schenkel (30) schwenkbar gelagert und an seinem anderen Schenkel (33) mit einer diesem gegenüber schwenkbaren, dem Öffnungsrand (21) des Kippkübels (12) anliegenden Klemmplatte (34) versehen ist ο
    10«. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9 s dadurch ge» kennzeichnet5 daß der Lagerschenkel (30) des Klemmaritts (33) in der den Kippkübel (12) freigebenden Lage mit einem An« schlag (37) zusammenwirkt ο
    11» Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmschenkel (15) bzw. die Klemmplatte (34) als die lichte Weite des Kübels (12) teilweise abdeckender Deckel (38) ausgebildet ist.
    12ο Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, insbesondere für Obst» und Traubenzuber, gekennzeichnet durch einen den Kippkübel (12) in seine Entleerstellung fördernden Senkrecht» oder Schrägaufzug, mit Führungen •schienen (8'j"'9)j ιη denen die den Kippkübel aufnehmende
    1656/68
    Platt farm (4) mittels Rollen (6,7) geführt ist.
    13· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Klemmeinrichtung (l4) zusammenwirkenden Anschläge (19,20) am Träger (lO) des Aufzugs angebracht sind,
    l4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13» dadurch gekennzeichnet, daß die .!Plattform (4) mit einem den Kübel (12) aufnehmenden Rollgang (5) versehen ist.
    15 ο Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn*·.
    daß .
    zeichnet ,/3er Rollgang .-(5) bzw« die Plattform (4) aus ihrer horizontalen Lage kippbar sind und in ihrer Kipp«■ lage an ein seitlich vom Aufzug wegführendes Fördermittel, 3.33. einen weiteren Rollgang (24) anschließen.
    16 ♦ Vorrichtung nach Anspruch 1,53 dadurch gekenn» zeichnet, daß die Plattform (4) in ihrer Äusgangslage an ihrer einen Seite gelenkig abgestützt (4-3y 44) , an ihrer anderen Seite vertikal •verschieb lieh ist derart, daß sie bei Auflaufen auf die Abstützung (43) an ihrer anderen Seite durch weiteres Ablassen des Förderseils (3) abkippt. - - .. ". ■
    1656/68
    17· Vorrichtung nach einem der Ansprüche. 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß an den Führungsschienen (8,9) im Bereich der Entleerstelle ein Gegengewicht (li) schwenk* bar angebracht ist, das der Förderfoeweg^^ng entgegenwirkt und gegen welches der Kippkübel (l2) in seiner Kipplage
    ihn
    anläuft j um/in einer definierten Kipplage zu halten.
DEZ11980U 1968-06-28 1968-06-28 Vorrichtung zum haltern von kippkuebeln in der kipplage. Expired DE1994670U (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ11980U DE1994670U (de) 1968-06-28 1968-06-28 Vorrichtung zum haltern von kippkuebeln in der kipplage.
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DEZ11980U DE1994670U (de) 1968-06-28 1968-06-28 Vorrichtung zum haltern von kippkuebeln in der kipplage.

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DE1994670U true DE1994670U (de) 1968-09-26

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DEZ11980U Expired DE1994670U (de) 1968-06-28 1968-06-28 Vorrichtung zum haltern von kippkuebeln in der kipplage.

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FR (1) FR2014407A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4436451A1 (de) * 1994-10-10 1996-04-11 Bernd Ruberg Hub-Kipp-Vorrichtung für Faßgebinde

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995009120A1 (en) * 1988-05-20 1995-04-06 George Poirier Drum tilting apparatus

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DE4436451A1 (de) * 1994-10-10 1996-04-11 Bernd Ruberg Hub-Kipp-Vorrichtung für Faßgebinde

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FR2014407A1 (de) 1970-04-17

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