DE19945883A1 - System und Verfahren zum Lokalisieren von Anbieteeinheiten durch Nachfrageeinheiten - Google Patents
System und Verfahren zum Lokalisieren von Anbieteeinheiten durch NachfrageeinheitenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein System sowie ein Verfahren zum Lokalisieren von Anbieteeinheiten (50) durch mobile Nachfrageeinheiten (10). Das System enthält mindestens einen mit wenigstens einer Anbieteeinheit (50) verbundenen Sender (30) zum Senden der geographischen Koordinaten der Anbieteeinheit (50) zusammen mit mindestens einem die Anbieteeinheit (50) charakterisierenden Attribut, einen in der wenigstens einen Nachfrageeinheit (10) angeordneten Empfänger (12) zum Empfangen der von dem Sender (30) gesendeten geographischen Koordinaten und des zugehörigen Attributs einer Anbieteeinheit (50) und eine in der Nachfrageeinheit (10) angeordnete, mit dem Empfänger (12) verbundene Wiedergabeeinrichtung (14) zum Wiedergeben der von dem Sender (30) gesendeten geographischen Koordinaten und des zugehörigen Attributs einer Anbieteeinheit (50).
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein System sowie ein Verfahren zum Lokalisieren
von Anbieteeinheiten durch Nachfrageeinheiten gemäß den Oberbegriffen der
Ansprüche 1 und 20.
In der Praxis stellt sich häufig das Problem, daß die Nachfrager nach einem Produkt
oder einer Dienstleistung keine Vorstellung darüber haben, welche Anbieter des
Produktes oder der Dienstleistung an welchem Ort zur Verfügung stehen, ins
besondere in ihrer näheren Umgebung. Dieses Problem soll nachstehend anhand
eines Autofahrers verdeutlicht werden, der außerhalb seines Heimatortes auf der
Suche nach einem Hotel ist:
Sofern der betreffende Autofahrer keine detaillierten Kenntnisse über den
Hoteliersektor seines Zielortes hat, bleibt ihm bei Erreichen des Zielortes lediglich
die Möglichkeit, sich an ein örtliches Tourismusbüro zu wenden, das er aber auch
zunächst suchen muß. Hat dieses geschlossen oder ist ein derartiges Büro nicht
vorhanden, so bleibt ihm entweder die Möglichkeit, in dem Zielort herumzufahren
und darauf zu hoffen, ein Hotel zufällig zu finden, oder aber die Möglichkeit eine
Telefonzelle zu suchen und aus dem entsprechenden Telefonbuch die Telefonnum
mern der einzelnen Hotels zu entnehmen. Anschließend kann er dann mittels
Telefonanruf die Übernachtungskapazität sowie die Übernachtungspreise und ggf.
weitere Dienstleistungen des einzelnen Hotels abfragen, sofern er die Landes
sprache beherrscht.
Beide Vorgehensweisen sind, abgesehen von dem hohen Zeiteinsatz, überaus
ineffizient. Selbst die systematische Vorgehensweise der Telefonanrufe anhand der
Telefonbucheinträge führt in zweifacher Hinsicht zu keinem befriedigenden
Ergebnis, da zum einen je nach Buchungslage ein Hotel, das am Anfang der
Anrufsliste steht und ein Zimmer als frei mitgeteilt hat, nach Beendigung der Anrufe
vollständig belegt sein kann. Darüber hinaus ist dann noch immer nicht bekannt,
wo das jeweilige Hotel liegt.
Gleiches gilt für die Situation eines Autofahrers, der seinen eigentlichen Zielort zum
geplanten Zeitpunkt nicht mehr erreichen kann und dementsprechend nach einer
Übernachtungsmöglichkeit an einem für ihn unbekannten Ort bzw. Gebiet ein Hotel
und dgl. sucht.
Das vorstehend im Detail anhand der Suche nach einem freien Hotel geschilderte
Problem tritt in gleicher Weise bei der Suche nach einer geöffneten Tankstelle,
Apotheke usw. auf.
Es ist daher wünschenswert, ein System sowie ein Verfahren der eingangs
genannten Art zur Verfügung zu haben, die das vorstehend geschilderte Such
problem mit einfachen Mitteln effizient lösen.
Hinsichtlich des Systems wird die vorstehende Aufgabe durch die Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst. In den sich daran anschließenden Ansprüchen 2 bis 19 finden
sich vorteilhafte Weiterbildungen dieses Systems.
Durch den Sender, mit dem wenigstens eine Anbieteeinheit verbunden ist, kann
diese Anbieteeinheit ihre geographischen Koordinaten bzw. Ortskoordinaten, die die
geographische Lage dieser Anbieteeinheit beschreiben, sowie ein sie kenn
zeichnendes Attribut senden, so daß jede interessierte Nachfrageeinheit in
Sendereichweite des Senders von der Existenz und der örtlichen Lage bzw. der
Adresse der Anbieteeinheit Kenntnis nehmen kann. Bei dem Attribut der Anbieteein
heit kann es sich u. a. um eine Kennzeichnung handeln, die den generellen Charakter
- Hotel, Tankstelle, Apotheke, öffentliche Institutionen (z. B. Polizei, Stadtver
waltung), Taxi usw. - oder die spezifische Dienstleistung der Anbieteeinheit -
Übernachtungsmöglichkeit, medizinische Versorgung, Transport, hoheitliche
Aufgaben usw. - wiedergibt. Dabei kann für eine Anbieteeinheit mehr als ein
Attribut gesendet werden. Beispielsweise kann für eine Apotheke das Attribut
"Apotheke" oder "Arzneimittelverkauf" und das Attribut "offen" oder "ge
schlossen" gesendet werden. Daneben könnten noch weitere Attribute gesendet
werden, die das Verkaufsangebot dieser Apotheke kennzeichnen.
Die vorstehend genannten Beispiele für den Begriff des Attributs können beliebig
erweitert werden. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf diese Beispiele be
schränkt.
Darüber hinaus ist zu bemerken, daß die Nachfrageeinheit mobil oder, zumindest
vorübergehend, stationär sein kann, wobei es sich bei einer mobilen Nachfra
geeinheit um jede Form eines Fortbewegungsmittels, aber auch um einen
Fußgänger handeln kann, der einen tragbaren Empfänger mit einer Ausgabeein
richtung im Sinne dieser Erfindung mit sich führt. Weiterhin kann die Anbieteeinheit
stationär (z. B. Hotel, Apotheke usw.) oder mobil sein (z. B. Taxi, Gepäckträger
usw.). Außerdem ist zu bemerken, daß im Falle einer stationären Anbieteeinheit
diese auch Nachfrager und die dann vorzugsweise mobile Nachfrageeinheit Anbieter
sein kann, beispielsweise im Zusammenhang mit einem Kurierunternehmen, bei
dem die mobilen Anbieteeinheiten ihre Verfügbarkeit ausgehend von ihrem aktuellen
Standort anbieten.
Weiterhin ist zu bemerken, daß der hier verwendete Begriff "Sender" in seiner
allgemeinen Form als Einrichtung zum Übertragen von Daten und Informationen zu
verstehen ist, wobei jede Art der Übertragung (z. B. Funk oder Datenleitung usw.)
umfaßt ist (beispielsweise auch mittels Übertragung zwischen Computern via
Internet. Schließlich ist zu bemerken, daß der Sender sowohl beweglich wie
ortsfest ausgebildet sein kann, wobei er beispielsweise auch zum Zeitpunkt
wenigstens eines Sendevorgangs ortsfest sein kann.
Bezogen auf das vorstehend geschilderte Beispiel des Autofahrers, der eine
Übernachtungsgelegenheit sucht, ermöglicht die vorliegende Erfindung ihm
nunmehr, daß der Autofahrer in seinem Fahrzeug Kenntnis von den Adressen und
der Lage der Hotels an dem von ihm gewünschten Ort nehmen kann, sofern diese
an dem vorzugsweise ortsfesten Sender angeschlossen sind. Ohne sein Fahrzeug
verlassen zu müssen, erhält er hierdurch eine genaue Vorstellung über die Lage des
jeweiligen Hotels in seinem Zielgebiet. Sofern mehr als ein Attribut gesendet wird,
kann er neben der Lage des jeweiligen Hotels (und seiner Eigenschaft "Über
nachtungsmöglichkeit") auch Informationen über die Zahl der verfügbaren Zimmer,
deren Preis und ggf. weiterer Dienstleistungen des Hotels erhalten. Erst nach seiner
Auswahl aus der ihm angebotenen Liste muß er Kontakt mit dem von ihm
gewählten Hotel aufnehmen, um beispielsweise eine Buchung vorzunehmen. Die
erfindungsgemäße Vorgehensweise ist daher weitaus schneller als das vorstehend
skizzierte Verfahren und deutlich zuverlässiger.
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, daß der vorzugsweise ortsfeste Sender
kontinuierlich die geographischen Koordinaten und das oder die Attribute der mit
ihm verbundenen Anbieteeinheiten sendet. Um aber die Belastung der Umwelt mit
elektromagnetischen Wellen klein zu halten und/oder Energie einzusparen, kann es
vorteilhaft sein, wenn der vorzugsweise ortsfeste Sender mit einer eine Speicher
einrichtung aufweisenden Steuereinrichtung zum Steuern des Sendevorganges nach
bestimmten, in der Speichereinheit abgelegten Regeln verbunden ist. Beispielsweise
kann eine derartige Regel lauten, daß der Sender nur zu bestimmten Zeiten (z. B.
außerhalb von Geschäftsöffnungszeiten) sendet. Selbstverständlich können die
Regeln auch als festverdrahtete Schaltung innerhalb der Steuereinrichtung enthalten
sein, so daß dann die Speichereinrichtung entfallen kann.
Ebenso ist es aber auch möglich, daß der vorzugsweise ortsfeste Sender mit einer
Steuereinrichtung verbunden ist, die einen Zyklussteuerabschnitt aufweist, um ein
zyklisches Senden der geographischen Koordinaten zusammen mit dem oder den
zugehörigen Attributen der vorzugsweise stationären Anbieteeinheiten auszulösen,
die mit dem Sender verbunden sind.
Grundsätzlich können die Regeln für den Sendevorgang fest vorgegeben sein.
Jedoch hat dies zum Nachteil, daß eine Änderung dieser Regeln nicht oder nur
schwer vorgenommen werden kann. Daher erweist es sich als vorteilhaft, wenn die
Steuereinrichtung mit einer Eingabe-/Ausgabeeinrichtung verbunden ist, die die
Änderung und Modifizierung der Regeln ermöglicht, nach dem der Sendevorgang
vorgenommen werden soll.
Die von dem vorzugsweise ortsfesten Sender gesendeten Daten bzw. Informationen
können beispielsweise auf einem Massenspeicher in Form eines Magnetbandes,
einer Festplatte und dgl. gespeichert sein. Müssen dann Änderungen bei den von
dem vorzugsweise ortsfesten Sender gesendeten Daten vorgenommen werden, so
hat dies am Sender zu geschehen. Sofern eine Vielzahl von Anbieteeinheiten mit
dem Sender verbunden ist, ist diese prinzipielle Möglichkeit jedoch relativ
zeitaufwendig. Daher ist es von Vorteil, wenn die mit dem vorzugsweise ortsfesten
Sender verbundene, vorzugsweise stationäre Anbieteeinheit eine Eingabe-
/Ausgabeinrichtung aufweist, mittels der eine Bedienperson in der jeweiligen
Anbieteeinheit vor Ort Änderungen in den von dem Sender zu sendenden Daten
vornehmen kann.
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, daß die vorzugsweise mobile Nachfrageein
heit passiv die von dem vorzugsweise ortsfesten Sender kontinuierlich oder nach
bestimmten Regeln gesendeten Daten empfangen kann. Erfolgt der Sendevorgang
beispielsweise zyklisch, so kann es vorkommen, daß in einer vorzugsweise mobilen
Nachfrageeinheit eine Information gewünscht wird, die aber innerhalb eines
Sendezyklus gerade gesendet worden ist und die erst in einem späteren Sendezy
klus wieder erscheint. Deshalb ist es vorteilhaft, wenn die vorzugsweise mobile
Nachfrageeinheit einen Sender zum Senden einer Suchanfrage nach bestimmten,
vorzugsweise stationären Anbieteeinheiten aufweist, die durch mindestens ein
zugehöriges Attribut identifizierbar sind, und der vorzugsweise ortsfeste Sender
zusätzlich mit einem Empfänger hierfür versehen ist. Damit besteht innerhalb der
vorzugsweise mobilen Nachfrageeinheit die Möglichkeit, zeitlich unabhängig nach
der gewünschten vorzugsweise stationären Anbieteeinheit zu suchen. Darüber
hinaus kann dieser Sender auch zur Vornahme von Buchungen, Bestellungen bei
den vorzugsweise stationären Anbieteeinheiten dienen, deren geographische
Koordinaten und Attribute gerade empfangen worden sind.
In diesem Zusammenhang kann vorgesehen sein, daß die vorzugsweise mobile
Nachfrageeinheit mit einer Steuereinrichtung versehen ist, die mit dem Empfänger
und dem Sender der vorzugsweise mobilen Nachfrageeinheit verbunden ist, um den
Sende-/Empfangsvorgang zu steuern. Die Steuereinrichtung kann dabei mehrere
Tasten aufweisen, welche bei ihrer Betätigung jeweils eine fest verdrahtete
Suchanfrage nach Anbieteeinheiten mit einem bestimmten Attribut auslösen.
Beispielsweise können diese Tasten mit den Aufschriften "Übernachtung",
"Tanken", "Lebensmittel" usw. versehen sein.
Sofern eine große Zahl an unterschiedlichen, vorzugsweise stationären Anbieteein
heiten an dem erfindungsgemäßen System teilnehmen, ist dann eine große Zahl von
Tasten notwendig. Es ist daher vorteilhafter, wenn die Steuereinrichtung der
vorzugsweise mobilen Nachfrageeinheit mit einer Eingabeeinrichtung versehen ist.
Diese Eingabeeinrichtung kann eine Tastatur aufweisen, die zum einen die bereits
vorstehend erwähnten Tasten mit fester Funktionszuordnung als auch Tasten zur
freien Eingabe einer Suchanfrage beinhaltet. Darüber hinaus kann die Eingabeein
richtung mit der Ausgabeeinrichtung zu einer Eingabe-/Ausgabeeinrichtung
zusammengeführt sein.
Um die Eingabe für eine Suchanfrage für den Nutzer der vorzugsweise mobilen
Nachfrageeinheit zu vereinfachen, kann weiterhin vorgesehen sein, daß der Sender
zum Senden einer Suchanfrage mit einer Einrichtung zum Umwandeln von
Ortsbezeichnungen (Städtenamen, Stadtteilnamen, Gebiets- oder Regions
bezeichnungen usw.) in geographische Koordinaten versehen ist. Dies ist häufig
dann von Vorteil, wenn der Benutzer in der vorzugsweise mobilen Nachfrageeinheit
lediglich den Namen des Zielgebietes oder seines momentanen Aufenthaltsortes
kennt und keine Vorstellung über die jeweiligen geographische Koordinaten besitzt.
Abgesehen von dem eingangs geschilderten Problem der Suche nach einer
bestimmten Anbieteeinheit, die eine bestimmte Eigenschaft - z. B. Übernachtung -
aufweist, kann ebenfalls das Problem auftreten, daß zu einem bestimmten
Zeitpunkt unabhängig von einem Zielgebiet oder aufgrund eines bestimmten
Ereignisses die Suche nach einer bestimmten Anbieteeinheit notwendig ist.
Beispielsweise kann nach einer längeren Fahrt der Wunsch bei dem Nutzer der dann
mobilen Nachfrageeinheit bestehen, eine Gaststätte oder ein Hotel aufzusuchen.
Damit eine Auswahl der in der näheren Umgebung der mobilen Nachfrageeinheit
befindlichen, vorzugsweise stationären Anbieteeinheiten möglich ist, kann es daher
vorteilhaft sein, wenn die mobile Nachfrageeinheit einen GPS-Empfänger aufweist,
der mit einer in der mobilen Nachfrageeinheit vorgesehenen Steuereinrichtung zum
verbundenen Senden der Suchanfrage zusammen mit den momentanen geographi
schen Koordinaten der mobilen Nachfrageeinheit verbunden ist. Hierdurch besteht
für die stationären Anbieteeinheiten bzw. dem oder den vorzugsweise ortsfesten
Sendern in Reichweite des Senders in der mobilen Nachfrageeinheit die Möglichkeit
nur selektiv auf Suchanfragen zu reagieren, beispielsweise auf Suchanfragen, die
innerhalb eines bestimmten Radius um den bzw. die ortsfesten Sender oder in
einem bestimmten Sektor innerhalb des Senderadius abgeschickt werden. Hierbei
kann sowohl die Möglichkeit bestehen, daß ein ortsfester Sender und eine damit
verbundene Steuereinrichtung aus den mit dem ortsfesten Sender verbundenen
stationären Anbieteeinheiten entsprechend der Suchanfrage ein Angebot auswählt,
als auch die Möglichkeit, daß nur einer von mehreren möglichen ortsfesten Sendern
auf die Suchanfrage reagiert.
Ist das Zielgebiet bekannt, kann häufig der Wunsch entstehen, schon frühzeitig
mittels einer Suchanfrage oder mittels passivem Empfangen aus verschiedenen
Angeboten unterschiedlicher, vorzugsweise stationärer Anbieteeinheiten eine
Auswahl zu treffen. Dabei kann es notwendig sein, eine Vorstellung über den
möglichen Ankunftszeitpunkt an dem Zielort zu haben. Es wird daher vorzugsweise
weiterhin vorgeschlagen, daß der Sender zum Senden einer Suchanfrage mit einer
Berechnungseinrichtung der vorzugsweise mobilen Nachfrageeinheit verbunden ist,
die in der Lage ist, aus Bewegungsdaten der Nachfrageeinheit wenigstens die Dauer
bis zum Erreichen eines gewünschten Zielgebietes der Nachfrageeinheit zu
berechnen.
Weiterhin kann das Problem auftreten, daß nur noch eine bestimmte Zeitdauer für
eine Bewegung der mobilen Nachfrageeinheit zur Verfügung steht und daher das
bis zu dem Ende dieser Zeitperiode erreichbare Gebiet bekannt sein sollte. Es ist
daher vorteilhaft, wenn die dann mobile Nachfrageeinheit eine Einrichtung zum
Berechnen des innerhalb vorgegebener Grenzen erreichbaren Gebietes beinhaltet.
Je nach Sendeleistung des in der vorzugsweise mobilen Nachfrageeinheit
vorgesehenen Senders kann es vorkommen, daß eine Suchanfrage nicht die
vorzugsweise stationären Anbieteeinheiten bzw. den zugehörigen Empfänger des
vorzugsweise ortsfesten Senders im Zielgebiet erreicht. Daher ist es weiterhin
vorteilhaft, wenn der Empfänger der vorzugsweise mobilen Nachfrageeinheit mit
einer Einrichtung zum Erkennen einer Suchanfrage einer anderen, vorzugsweise
mobilen Nachfrageeinheit versehen und in der Lage ist, die empfangene Suchan
frage der anderen Nachfrageeinheit an seinen Sender zum Senden einer Suchan
frage zu übergeben, damit dieser die Suchanfrage sendet. Mit anderen Worten ist
hierdurch die Kettenweitergabe einer Suchanfrage einer mit einer eingeschränkten
Sendeleistung versehenen, vorzugsweise mobilen Nachfrageeinheit möglich.
Wie bereits vorstehend dargelegt worden ist, können die geographischen
Koordinaten und die Attribute der Anbieteeinheiten auf einem entsprechenden
Massenspeicher bei dem vorzugsweise ortsfesten Sender gespeichert sein. Die
dabei gewählten Darstellungsformate sind aber vielfach für den Nicht-Fachmann
unlesbar. Aus diesem Grund wird weiterhin vorgeschlagen, daß die Steuer
einrichtung der vorzugsweise mobilen Nachfrageeinheit einen Verarbeitungs
abschnitt zum Aufbereiten der empfangenen geographischen Koordinaten und des
zugehörigen Attributs der vorzugsweise stationären Anbieteeinheit aufweist. Hierbei
kann die Steuereinrichtung mit einer Speichereinrichtung verbunden sein, in der
geographische Daten abgespeichert sind. Dabei kann es sich beispielsweise um eine
in digitaler Form vorliegende Landkarte handeln, mittels der die Lage einer
vorzugsweise stationären Anbieteeinheit darstellbar ist, deren Attribut und
geographische Koordinaten gerade von der vorzugsweise mobilen Nachfrageeinheit
empfangen worden sind. Da heute, in weitaus größerem Maße in naher Zukunft,
mobile Einheiten in Form von Kraftfahrzeugen mit sogenannten Navigations
systemen versehen sind bzw. sein werden, kann hierdurch auf einfache Weise eine
Verknüpfung dieses Navigationssystems mit dem erfindungsgemäßen System
vollzogen werden.
Wie bereits eingangs darauf hingewiesen worden ist, kann der vorzugsweise
ortsfeste Sender nicht nur mit einer vorzugsweise stationären Anbieteeinheit einer
Attributskategorie sondern mit mehreren Anbieteeinheiten derselben Attributs
kategorie oder einer hiervon verschiedenen Kategorie verbunden sein. Grundsätzlich
besteht aber neben der Möglichkeit eines einzigen, vorzugsweise ortsfesten
Senders für mehrere Anbieteeinheiten auch die Alternative, daß jede vorzugsweise
stationäre Anbieteeinheit einen eigenständigen, vorzugsweise ortsfesten Sender
besitzt, um nach Maßgabe des erfindungsgemäßen Systems die geographischen
Koordinaten und das zugehörige Attribut zu senden.
Darüber hinaus ist zu bemerken, daß die hier erwähnten Eingabe-/Wiedergabeein
richtungen jede Form der Eingabe bzw. Wiedergabe ermöglichen, also beispiels
weise sowohl eine visuelle Eingabe bzw. Wiedergabe als auch eine akustische
Eingabe bzw. Wiedergabe. Weiterhin kann selbstverständlich die Eingabe bzw.
Wiedergabe in jeder Sprache erfolgen.
Hinsichtlich des Verfahrens wird die vorstehend genannte Aufgabe durch die
Merkmale des Anspruchs 20 gelöst. In den sich daran anschließenden Ansprüchen
21 bis 30 finden sich vorteilhafte Weiterbildungen dieses Verfahrens.
Grundsätzlich lassen sich mit dem erfindungsgemäßen Verfahren die gleichen
Vorteile erzielen, wie sie im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen System
vorstehend dargelegt worden sind.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sowie ein Ausführungsbeispiel der vor
liegenden Erfindung werden nachstehend anhand der beigefügten Zeichnungsfigur
erläutert.
In der einzigen Zeichnungsfigur ist schematisch das erfindungsgemäße System
dargestellt. Dieses umfaßt mindestens eine mobile Nachfrageeinheit 10, die auf der
rechten Seite der Figur wiedergegeben ist, sowie wenigstens einen ortsfesten
Sender 30, der auf der linken Seite der Figur dargestellt ist. An den ortsfesten
Sender 30 sind mehrere stationäre Anbieteeinheiten 50 angeschlossen.
Die mobile Nachfrageeinheit 10 weist in ihrer einfachsten Ausgestaltung einen
Empfänger 12 und eine Ausgabe- bzw. Wiedergabeeinrichtung 14 auf, die, wie
auch andere noch zu erläuternde Funktionsbaugruppen der mobilen Nachfrageein
heit 10, zur Unterscheidung von nachstehend noch erläuterten ortsfesten
Empfängern, Ausgabeeinrichtungen usw. mit dem Adjektiv "mobil" ergänzt sind.
In dem hier beschriebenen Fall besitzt der mobile Empfänger 12 oder die mobile
Ausgabeeinrichtung 14 eine nicht weiter dargestellte, mobile Steuereinrichtung, um
den Empfangsvorgang zu steuern und die durch den mobilen Empfänger 12
empfangenen Signale für einen Nutzer der Nachfrageeinheit 10 lesbar und ggf.
hörbar darzustellen.
In der Ausführungsform gemäß der Figur sind neben der Darstellung der empfange
nen Signale in lesbarer Form noch weitere Funktionen auszuführen. Aus diesem
Grund ist bei diesem Ausführungsbeispiel der mobile Empfänger 12 über eine
separat vorgesehene, mobile sowie vorzugsweise programmierbare, mobile Steuer
einrichtung 16 mit der mobilen Ausgabeeinrichtung 14 verbunden. Weiterhin ist die
mobile Steuereinrichtung 16 mit einem mobilen Sender 18 verbunden, mittels dem
die Nachfrageeinheit 10 bzw. deren Nutzer selbst Signale zu einem Zweck senden
kann, der nachstehend im Zusammenhang mit der Funktionsweise des erfindungs
gemäßen Systems noch näher beschriebenen wird.
Damit der Nutzer die zu sendenden Signale und ggf. Steuerbefehle für den
Empfangs- bzw. Sendevorgang eingeben kann, ist die mobile Ausgabeeinrichtung
als kombinierte mobile Eingabe-/Ausgabeeinrichtung 14 ausgebildet. Dabei kann die
mobile Eingabe-/Ausgabeeinrichtung 14 mit Tasten versehen sein, bei deren
Betätigung fest vorgegebene Signale bzw. Signalketten gesendet oder Steuerbefeh
le in die Steuereinrichtung 16 eingegeben werden. Alternativ, oder ergänzend, kann
die mobile Eingabe-/Ausgabeeinrichtung 14 mit einer Zahlen- und/oder Buch
stabentastatur zur freien Eingabe ausgerüstet sein.
Neben den vorstehend erläuterten Funktionsbaugruppen ist die mobile Steuer
einrichtung 16 mit einem mobilen Speicher 20 zum Speichern einer Identifikations
kennung für die Nachfrageeinheit 10 sowie einem mobilen Speicher 22 zum
Speichern geographischer Daten verbunden. Die Funktion und die Verwendung der
in den genannten, mobilen Speichern abgelegten Daten wird ebenfalls nachstehend
im Zusammenhang mit der Funktionsweise des erfindungsgemäßen Systems
beschrieben.
Schließlich ist die mobile Steuereinrichtung 16 mit einem mobilen GPS-Empfänger
24 verbunden, mittels dem die Nachfrageeinheit 10 ihre geographische Lage bzw.
ihre geographischen Koordinaten bestimmen kann. Die dabei gewonnenen Daten
können entweder in einem gesondert hierfür vorgesehenen, mobilen Speicher, der
nicht dargestellt ist, oder in dem mobilen Speicher 22 zusätzlich abgelegt werden.
Der ortsfeste Sender 30 kann in der einfachsten Ausführungsform des erfindungs
gemäßen Systems mit einer oder mehreren stationären Anbieteeinheiten 50 direkt
verbunden sein. In diesem Fall ist der ortsfeste Sender 30 oder jede stationäre
Anbieteeinheit 50 mit einer nicht weiter dargestellten Steuereinrichtung verbunden,
um den Sendevorgang zu steuern und um die durch den ortsfesten Sender
gesendeten Signale in einer für einen Nutzer des ortsfesten Senders 30 gängigen
Form einzugeben.
In der wiedergegebenen Ausführungsform der Figur sind neben der Darstellung der
zu sendenden Signale in lesbarer Form noch weitere Funktionen auszuführen. Aus
diesem Grund ist bei diesem Ausführungsbeispiel der ortsfeste Sender 30 über eine
separat vorgesehene sowie vorzugsweise programmierbare, ortsfeste Steuer
einrichtung 32 mit jeder stationären Anbieteeinheit 50 verbunden. Weiterhin ist die
ortsfeste Steuereinrichtung 32 mit einem ortsfesten Empfänger 34 verbunden,
mittels dem die stationären Anbieteeinheiten 50 selbst Signale zu einem Zweck
empfangen können, der nachstehend im Zusammenhang mit der Funktionsweise
des erfindungsgemäßen Systems noch näher beschrieben wird.
In diesem Zusammenhang ist noch zu bemerken, daß selbstverständlich auch eine
Kombination aus direkt mit dem ortsfesten Sender 30 verbundenen, stationären
Anbieteeinheiten 50 und aus indirekt über die ortsfeste Steuereinrichtung 32 mit
dem ortsfesten Sender 30 verbundenen Anbieteeinheiten 50 möglich ist. Weiterhin
ist auch eine Ausführungsform mit einem ortsfesten Sender 30 für jede stationäre
Anbieteeinheit 50 mit oder ohne dazwischen geschalteter, ortsfester Steuer
einrichtung 32 möglich.
Schließlich ist indem gezeigten Ausführungsbeispiel die Steuereinrichtung 32 mit
einer ortsfesten Eingabe-/Ausgabeeinrichtung 36 ausgerüstet, mittels der die zu
sendenden Signale sowie Steuerbefehle für den Sende- bzw. Empfangsvorgang des
ortsfesten Senders 32 bzw. Empfängers 34 eingegeben werden können. Dabei
kann die ortsfeste Eingabe-/Ausgabeeinrichtung 36 mit Tasten versehen sein, bei
deren Betätigung fest vorgegebene Signale bzw. Signalketten gesendet werden
können. Alternativ, oder ergänzend, kann die ortsfeste Eingabe-/Ausgabeeinrichtung
36 mit einer Zahlen- und/oder Buchstabentastatur zur freien Eingabe ausgerüstet
sein.
Selbstverständlich kann auch jede stationäre Anbieteeinheit 50 mit einer derartigen
ortsfesten Eingabe-/Ausgabeeinrichtung 36 ausgerüstet sein. Ebenso kann eine
Kombination aus stationären Anbieteeinheiten 50 mit einer derartigen ortsfesten
Eingabe-/Ausgabeeinrichtung 36 und aus Anbieteeinheiten 50 ohne diese möglich
sein. Elemente dieser Kombination oder die Kombination selbst kann wiederum mit
Elementen der vorstehend im Zusammenhang mit der ortsfesten Steuereinrichtung
32 dargestellten Kombination oder dieser Kombination selbst kombiniert werden.
Es ist noch zu bemerken, daß der in der mobilen Nachfrageeinheit 10 vorgesehene
Sender 18 ebenso wie der ortsfeste Sender 30 auf jeder gewünschten Frequenz
und in jeder Betriebsart senden und der in der mobilen Nachfrageeinheit 10 sowie
der mit dem ortsfesten Sender 30 zusammenarbeitende Empfänger 34 ebenso jede
gewünschte Frequenz empfangen und in jeder Betriebsart arbeiten können. Wie
bereits eingangs darauf hingewiesen worden ist, kann der Sender die Daten und
Informationen beispielsweise auch mittels Datenleitung an den Empfänger, und
umgekehrt, übermitteln.
Die erfindungsgemäße Vorgehensweise ist wie folgt:
In ihrer einfachsten Form empfängt die mobile Nachfrageeinheit 10, die sich in
Sendereichweite des ortsfesten Senders 30 befindet, ohne eigene Aktivität die
geographischen Koordinaten bzw. Ortskoordinaten und das Attribut der stationären
Anbieteeinheit(en) 50, die mit dem ortsfesten Sender 30 verbunden ist bzw. sind.
Bei dem Attribut handelt es sich um ein eine stationäre Anbieteeinheit 50
charakterisierendes Merkmal, wie zum Beispiel "Hotel", "Tankstelle", "Polizei",
"Kirche", "Sportplatz" usw. Hierbei kann der Sendevorgang des ortsfesten Senders
30 kontinuierlich oder nach bestimmten Regeln vorgenommen werden, die in der
ortsfesten Steuereinrichtung 32 bzw. in einem mit der Steuereinrichtung 32
verbundenen, aber nicht weiter dargestellten Speicher abgelegt sind. Die
empfangenen geographischen Koordinaten bzw. Lagekoordinaten und das Attribut
können in der mobilen Nachfrageeinheit 10 in der Ausgabeeinrichtung 14
dargestellt werden. In diesem Fall ist die Ausgabeeinrichtung 14 nicht mit einer Ein
gabemöglichkeit ausgerüstet.
Anzumerken ist hierbei, daß im Falle eines ortsfesten Senders 30, der mit mehreren
stationären Anbieteeinheiten 50 verbunden ist, die alle unterschiedliche Attribute
besitzen (z. B.: "Hotel", "Tankstelle", "Polizei", "Kirche", "Sportplatz" usw.),
hintereinander die geographischen Koordinaten von stationären Anbieteeinheiten
50 mit demselben Attribut und anschließend hintereinander die geographischen
Koordinaten der stationären Anbieteeinheiten 50 mit einem anderen Attribut
gesendet werden können.
Weiterhin ist zu bemerken, daß der ortsfeste Sender 30 nicht nur jeweils ein
Attribut der zugehörigen stationären Anbieteeinheiten 50 senden kann, sondern
auch mehrere Attribute übermittelt werden können. So können die weiteren
Attribute neben dem Beispiel-Attribut "Hotel" beispielsweise das Attribut
"Kategorie" (1-, 2-, 3-, 4- oder 5-Sterne-Hotel), das Attribut "Hotel mit Restaurant"
usw. sein. Weiterhin können neben den Attributen noch weitere Informationen, die
zu der oder den stationären Anbieteeinheiten 50 gehören, gesendet werden, wie
beispielsweise Preis pro Übernachtung, im Augenblick verfügbare Zimmer usw. Es
wäre aber auch denkbar diese Informationen als Attribute zu senden, zum Beispiel
als Attribut "Preiskategorie".
Auf Seiten der mobilen Nachfrageeinheit 10 können die empfangenen (und ggf.
aufbereiteten) geographischen Koordinaten zusammen mit dem jeweiligen Attribut
in der Ausgabeeinrichtung 14 dargestellt werden. Dabei kann die Ausgabeein
richtung 14 eine Sprachausgabe und/oder einen nicht weiter dargestellten
Bildschirm umfassen, in dem eine Karte der Umgebung des ortsfesten Senders 30
wiedergegeben werden kann. Diese Karte kann beispielsweise aus dem mobilen
Speicher 22 für geographische Daten ausgelesen werden. Die zu einem ortsfesten
Sender gehörende Karte kann dabei zum Beispiel durch eine Senderkennung (z. B.
RDS-System), die zusammen mit den von dem ortsfesten Sender 30 gesendeten
Daten verknüpft wird, aus dem Speicher 22 aufgerufen werden. Auf der dargestell
ten Karte können dann beispielsweise die stationären Anbieteeinheiten 50, deren
geographischen Koordinaten und Attribute empfangen wurden, als eingeblendete,
numerierte Punkte wiedergegeben werden. Die Nummern können dabei dazu
dienen, als Verknüpfung mit den ggf. zu postalischen Adressen aufbereiteten
geographischen Koordinaten der Anbieteeinheiten 50 verwendet zu werden, die in
einem auf dem Bildschirm einblendbaren Fenster wiedergegeben werden.
Sollen auf dem Bildschirm mehrere Anbieteeinheiten 50 mit unterschiedlichen
Attributen dargestellt werden, so können sich die zu Anbieteeinheiten mit gleichem
Attribut gehörenden, numerierten Punkte farblich voneinander unterscheiden.
Ist die mobile Einheit 10 mit einem GPS-Empfänger oder dgl. ausgerüstet, kann
neben den stationären Anbieteeinheiten 50 auch die Position der mobilen Nachfra
geeinheit 10 dargestellt werden, so daß der Nutzer eine Vorstellung von seiner
Position zu den Positionen der stationären Anbieteeinheiten 50 erhält. Ist die
Sendereichweite des ortsfesten Senders 30 groß, so kann in diesem Fall die Karte
in unterschiedlichen Maßstäben wiedergegeben werden, um zum einen die
Positionen der einzelnen, meist dicht beieinanderliegenden Anbieteeinheiten 50 und
zum anderen die Position der mobilen Nachfrageeinheit 10 darzustellen, die sich in
verhältnismäßig großer Entfernung zu den stationären Anbieteeinheiten 50 befindet.
Ebenfalls ist es möglich, daß der mobile Empfänger 12 mit einem oder mehreren
"Filtern" versehen ist, die es dem Nutzer erlauben, nur die geographischen
Koordinaten von stationären Anbieteeinheiten 50 mit einem oder mehreren
bestimmten Attributen zu empfangen. Diese "Filter" können beispielsweise durch
Tasten aufgerufen werden, bei deren Betätigung nur noch die geographischen
Koordinaten der Anbieteeinheiten 50 mit dem oder den gewünschten Attributen
mittels der Ausgabeeinrichtung 14 ausgegeben werden.
Alternativ zu der vorstehend geschilderten Vorgehensweise kann die mobile
Nachfrageeinheit 10 mittels der mobilen Eingabe-/Ausgabeeinrichtung 14 und des
mobilen Senders 18 eine Suchanfrage nach den geographischen Koordinaten von
stationären Anbieteeinheiten 50 mit einem oder mehreren bestimmten Attributen
senden. Dabei kann eine fest vorgegebene Suchanfrage gesendet werden, zum
Beispiel eine Suchanfrage nach allen stationären Anbieteeinheiten 50 mit dem
Attribut "Hotel" im Bereich der Empfangsreichweite des ortsfesten Senders 30.
Diese Suchanfrage ist mit einer an der mobilen Eingabe-/Ausgabeeinrichtung 14
vorgesehenen Taste verbunden, bei deren Betätigung die Suchanfrage ausgelöst
bzw. gesendet wird.
Diese Suchanfrage wird durch den ortsfesten Empfänger 34 empfangen und an die
ortsfeste Steuereinrichtung 32 weitergegeben. Diese kann nun "ungefiltert" die
Suchanfrage an alle mit ihr verbundenen stationären Anbieteeinheiten 50
weitergeben oder aber, je nach Programmierung der ortsfesten Steuereinrichtung
32, nur an ausgewählte Anbieteeinheiten 50 weiterleiten, beispielsweise an die
stationären Anbieteeinheiten 50, die das gewünschte Attribut besitzen. An
schließend können die Anbieteeinheiten 50 oder aber der Sender 30 die geograp
hischen Koordinaten und zumindest ein Attribut der mit ihm verbundenen
Anbieteeinheiten 50 an die mobile Nachfrageeinheit 10 senden, wo diese in dem
Empfänger 12 empfangen werden. Wie in der vorstehend erläuterten einfachsten
Form werden dann die empfangenen geographischen Koordinaten in der Eingabe-
/Ausgabeeinrichtung 14 in der vorstehend geschilderten Weise dargestellt.
Als Alternative besteht die Möglichkeit, daß der ortsfeste Sender 30, die ortsfeste
Steuereinrichtung 32 sowie der ortsfeste Empfänger 34 nur einer Anbieteeinheit 50
zugeordnet sind, wobei aber jede stationäre Anbieteeinheit 50 eine derartige
Ausrüstung besitzt. Die Vorgehensweise ist dann die gleiche wie sie vorstehend in
den verschiedenen Fällen dargelegt worden ist.
Desweiteren besteht die Möglichkeit, daß bei dem Senden einer Suchanfrage durch
den mobilen Sender 18 diese Suchanfrage mit einer in dem Speicher 20 abgelegten
Identifikationskennung der mobilen Nachfrageeinheit 10 verbunden wird. Hierdurch
läßt sich jede Suchanfrage eindeutig einer mobilen Nachfrageeinheit 10 zuordnen,
wodurch lediglich die anfragende mobile Nachfrageeinheit 10 in der Lage ist, die
gesendete Antwort einer oder mehrerer stationärer Anbieteeinheiten 50 "zu
verstehen". Darüber hinaus kann diese Identifikationskennung für etwaige
Bestellungen und/oder Buchungen oder zur Abrechnung bei einer kostenpflichtigen
Nutzung des Systems genützt werden.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, daß die Reichweite der ortsfesten Sender
30 bzw. Empfänger 34 und/oder der mobilen Empfänger 12 bzw. Sender 18 nicht
ausreicht, damit diese sich gegenseitig empfangen können. In einem solchen Fall
können andere mobile Nachfrageeinheiten 10 und/oder ortsfeste Sender 30 bzw.
Empfänger 34 als Kettenglieder dienen, die eine von einer mobilen Nachfrageeinheit
10 an einen bestimmten ortsfesten Sender 30 gesendete Suchanfrage weitergeben.
In diesem Fall ist die vorstehend erwähnte Identifikationskennung einer mobilen
Nachfrageeinheit 10 von besonderem Vorteil. Grundsätzlich besteht auch die
Möglichkeit, daß ohne konkrete Suchanfrage die von einem ortsfesten Sender 30
kontinuierlich oder diskontinuierlich gesendeten Daten über die oben genannten
Kettenglieder weitergegeben werden. Mit anderen Worten ist diese Vorgehensweise
auch bei dem einfachsten Aufbau des erfindungsgemäßen Systems denkbar.
Abschließend ist zu bemerken, daß im Falle von ortsfesten Sendern 30, deren
Sendereichweiten sich überschneiden, diese Sender 30 ebenfalls eine Sendeken
nung aufweisen können, die zusammen mit den von ihnen gesendeten Daten
gesendet wird. Der Nutzer der mobilen Nachfrageeinheit 10 hat dann zum Beispiel
die Möglichkeit, die gesendeten geographischen Koordinaten anhand der Sendeken
nung zu unterscheiden und/oder mittels der Eingabe-/Ausgabeeinrichtung 14 durch
eine entsprechende Eingabe gezielt den interessierenden ortsfesten Sender 30 bzw.
die mit ihm verbundenen stationären Anbieteeinheiten 50 auszuwählen.
Claims (30)
1. System zum Lokalisieren von Anbieteeinheiten (50) durch Nachfrageein
heiten (10), enthaltend:
mindestens einen mit wenigstens einer Anbieteeinheit (50) verbundenen Sender (30) zum Senden der geographischen Koordinaten der Anbieteeinheit (50) zusammen mit mindestens einem, die Anbieteeinheit (50) charak terisierenden Attribut,
einen in der wenigstens einen Nachfrageeinheit (10) angeordneten Empfänger (12) zum Empfangen der von dem Sender (30) gesendeten geographischen Koordinaten und des zugehörenden Attributs einer Anbie teeinheit (50), und
eine in der Nachfrageeinheit (10) angeordnete, mit dem Empfänger (12) verbundene Ausgabeeinrichtung (18) zum Wiedergeben der von dem Sender (50) gesendeten geographischen Koordinaten und des zugehörigen Attributs einer Anbieteeinheit (50).
mindestens einen mit wenigstens einer Anbieteeinheit (50) verbundenen Sender (30) zum Senden der geographischen Koordinaten der Anbieteeinheit (50) zusammen mit mindestens einem, die Anbieteeinheit (50) charak terisierenden Attribut,
einen in der wenigstens einen Nachfrageeinheit (10) angeordneten Empfänger (12) zum Empfangen der von dem Sender (30) gesendeten geographischen Koordinaten und des zugehörenden Attributs einer Anbie teeinheit (50), und
eine in der Nachfrageeinheit (10) angeordnete, mit dem Empfänger (12) verbundene Ausgabeeinrichtung (18) zum Wiedergeben der von dem Sender (50) gesendeten geographischen Koordinaten und des zugehörigen Attributs einer Anbieteeinheit (50).
2. System nach Anspruch 1,
bei dem der Sender (30) mit einer eine Speichereinrichtung aufweisenden
Steuereinrichtung (32) zum Steuern des Sendevorgangs nach bestimmten
in der Speichereinrichtung abgelegten Regeln verbunden ist.
3. System nach Anspruch 1 oder 2,
bei dem der Sender (30) mit einer Steuereinrichtung (32) verbunden ist, die
einen Zyklussteuerabschnitt aufweist, um ein zyklisches Senden der
geographische Koordinaten zusammen mit dem zugehörigen Attribut der mit
dem Sender (30) verbundenen Anbieteeinheit (50) auszulösen.
4. System nach Anspruch 2 oder 3,
bei dem die Steuereinrichtung (32) mit einer Eingabe-/Ausgabeeinrichtung
(36) verbunden ist.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
bei dem die mit dem Sender (30) verbundene Anbieteeinheit (50) eine
Eingabe-/Ausgabeeinrichtung (36) aufweist.
6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
bei dem die Nachfrageeinheit (10) einen Sender (18) zum Senden einer
Suchanfrage nach Anbieteeinheiten (50) aufweist, die durch mindestens ein
zugehöriges Attribut auffindbar sind, und der Sender (30) zusätzlich mit
einem Empfänger (34) versehen ist.
7. System nach Anspruch 6,
bei dem die Nachfrageeinheit (10) mit einer Steuereinrichtung (16) versehen
ist, die mit dem Empfänger (12) und dem Sender (18) der Nachfrageeinheit
(10) verbunden ist, um den Sende-/Empfangsvorgang zu steuern.
8. System nach Anspruch 6 oder 7,
bei dem die Steuereinrichtung (16) der Nachfrageeinheit (10) mit einer
Eingabeeinrichtung (14) versehen ist.
9. System nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
bei dem der Sender (18) zum Senden einer Suchanfrage mit einer Ein
richtung zum Umwandeln von Ortsbezeichnungen in geographische
Koordinaten versehen ist.
10. System nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
bei dem die Nachfrageeinheit (10) mobil ist.
11. System nach einem der Ansprüche 6 bis 9 und 10,
bei dem die mobile Nachfrageeinheit (10) einen GPS-Empfänger (24)
aufweist, der mit einer in der mobilen Nachfrageeinheit (10) vorgesehenen
Steuereinrichtung (16) zum verbundenen Senden der Suchanfrage zu
sammen mit den momentanen geographischen Koordinaten der mobilen
Nachfrageeinheit (10) verbunden ist.
12. System nach einem der Ansprüche 6 bis 9 und 10 oder 11,
bei dem der in der mobilen Nachfrageeinheit (10) vorgesehene Sender (18)
zum Senden einer Suchanfrage mit einer Berechnungseinrichtung verbunden
ist, die in der Lage ist, aus Bewegungsdaten der Nachfrageeinheit (10)
wenigstens die Dauer bis zum Erreichen eines gewünschten Zielgebietes der
Nachfrageeinheit (10) zu berechnen, und/oder die in der Lage ist, das
innerhalb vorgegebener Grenzen erreichbare Gebiet zu berechnen.
13. System nach einem der Ansprüche 6 bis 12,
bei dem der Empfänger (12) der Nachfrageeinheit (10) mit einer Einrichtung
zum Erkennen einer Suchanfrage einer anderen Nachfrageeinheit (10)
versehen ist, wobei der Sender (18) zum Senden einer Suchanfrage die von
dem Empfänger (12) empfangene Suchanfrage einer anderen Nachfrageein
heit (10) weiterleiten kann.
14. System nach einem der Ansprüche 7 bis 13,
bei dem die Steuereinrichtung (16) der Nachfrageeinheit (10) einen Verarbei
tungsabschnitt zum Aufbereiten der empfangenen geographischen Koor
dinaten und des zugehörigen Attributs der stationären Anbieteeinheit (30)
aufweist.
15. System nach Anspruch 14,
bei dem die Steuereinrichtung (16) mit einer Speichereinrichtung (22)
verbunden ist, in der geographische Daten abgespeichert sind.
16. System nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
bei dem der Sender (30) mit mehreren Anbieteeinheiten (50) mit gleichen
und/oder unterschiedlichen Attributen verbunden ist.
17. System nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
bei dem jede Anbieteeinheit (50) einen eigenen Sender zum Übermitteln von
Daten der jeweiligen Anbieteeinheit (50) an die Nachfrageeinheit (10)
aufweist.
18. System nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
bei dem die Anbieteeinheit (50) stationär ist.
19. System nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
bei dem der Sender (30) ortsfest ist.
20. Verfahren zum Lokalisieren von Anbieteeinheiten durch Nachfrageeinheiten,
welches die folgenden Schritte enthält:
Senden von geographischen Koordinaten mindestens einer Anbieteeinheit zusammen mit wenigstens einem die Anbieteeinheit charakterisierenden Attribut,
Empfangen der gesendeten geographischen Koordinaten und des zu gehörigen Attributs durch eine Nachfrageeinheit, und
Wiedergeben der gesendeten geographischen Koordinaten und des zugehörigen Attributs in der Nachfrageeinheit.
Senden von geographischen Koordinaten mindestens einer Anbieteeinheit zusammen mit wenigstens einem die Anbieteeinheit charakterisierenden Attribut,
Empfangen der gesendeten geographischen Koordinaten und des zu gehörigen Attributs durch eine Nachfrageeinheit, und
Wiedergeben der gesendeten geographischen Koordinaten und des zugehörigen Attributs in der Nachfrageeinheit.
21. Verfahren nach Anspruch 20,
bei dem die geographischen Koordinaten und das zugehörige Attribut einer
Anbieteeinheit nach vorbestimmten Regeln gesendet wird.
22. Verfahren nach Anspruch 20 oder 21,
bei dem die geographischen Koordinaten und das zugehörige Attribut einer
Anbieteeinheit nach vorbestimmten Zeitintervallen gesendet wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 22,
bei dem die geographischen Koordinaten und das zugehörige Attribut einer
Anbieteeinheit nach Empfang einer durch eine Nachfrageeinheit gesendeten
Suchanfrage gesendet werden.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 23,
bei dem die Nachfrageeinheit mobil ist.
25. Verfahren nach Anspruch 24,
bei dem in der Nachfrageeinheit die Suchanfrage mit den momentanen
geographischen Koordinaten der Nachfrageeinheit verbunden und zusammen
gesendet werden.
26. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 25,
bei dem die Anbieteeinheit stationär ist.
27. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 26,
bei dem geographische Koordinaten und das zugehörige Attribut einer
stationären Anbieteeinheit nur gesendet werden, wenn sich die mobile
Nachfrageeinheit im Bereich eines vorbestimmten Entfernungsradius zu der
stationären Anbieteeinheit befindet.
28. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 27,
bei dem eine Identifikationskennung der Nachfrageeinheit an die Anbieteein
heit mit der Suchanfrage der Nachfrageeinheit gesendet wird.
29. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 28,
bei dem die empfangenen geographischen Koordinaten der Anbieteeinheit
in der Nachfrageeinheit mittels einer in der Nachfageeinheit abgespeicherten
Karte dargestellt werden.
30. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 28,
bei dem der mit der Anbieteeinheit verbundene Sender ortsfest ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999145883 DE19945883A1 (de) | 1999-09-24 | 1999-09-24 | System und Verfahren zum Lokalisieren von Anbieteeinheiten durch Nachfrageeinheiten |
| EP00120748A EP1087356A3 (de) | 1999-09-24 | 2000-09-22 | System und Verfahren zum lokalisieren von Anbieteeinheiten durch Nachfrageeinheiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999145883 DE19945883A1 (de) | 1999-09-24 | 1999-09-24 | System und Verfahren zum Lokalisieren von Anbieteeinheiten durch Nachfrageeinheiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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ID=7923223
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999145883 Withdrawn DE19945883A1 (de) | 1999-09-24 | 1999-09-24 | System und Verfahren zum Lokalisieren von Anbieteeinheiten durch Nachfrageeinheiten |
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| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE19945883A1 (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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