DE19945751A1 - Befestigungskupplung für Wellrohre - Google Patents
Befestigungskupplung für WellrohreInfo
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Abstract
Es wird u. a. eine Befestigungskupplung für Wellrohre vorgestellt, mit: DOLLAR A - einer rohrförmigen Hülse (1), die ein offenes Einführungsende zum Aufnehmen des Wellrohres aufweist und DOLLAR A - mindestens einen Sperrvorsprung (5) für den Eingriff in eine Umfangsrille des Wellrohres trägt, DOLLAR A dadurch gekennzeichnet, daß DOLLAR A - der Sperrvorsprung (5) in einem aus der Umfangswand (4) der rohrförmigen Hülse (1) mittels eines Filmscharniers (18) radial herausklappbaren Hülsenabschnitt (7) angeordnet ist, wobei der Sperrvorsprung (5) Teil einer zwischen zwei Ausnehmungen (3a) angeordneten und über zwei Befestigungselemente (6a) am herausklappbaren Hülsenabschnitt (7) verbundenen Rasteinheit (2a) ist, deren äußeres und/oder inneres teilrohrförmiges Mantelprofil (20) mindestens eine Schwächung in Längsrichtung des Hülsenabschnittes (7) aufweist, und DOLLAR A - die Befestigungskupplung mindestens eine in einer Ausnehmung (9) in der Umfangswand (4) der Hülse (1) beweglich angeordnete, dem Sperrvorsprung (5, 5') gegenüberliegende Sicherungszunge (8) aufweist, wobei die Sicherungszunge (8) bezüglich der Hülse (1) über mindestens ein nicht als Filmscharnier ausgestaltetes Befestigungselement (10) angebunden ist.
Description
Die Erfindung betrifft Befestigungskupplungen für Wellrohre.
Seit vielen Jahren sind verschiedenartige Typen an Befestigungskupplungen für Wellrohre
bekannt. Eine Vielzahl weisen gefederte Riegel mit elastischen Fingern auf, die mit
Vorsprüngen versehen sind, welche in ein Wellental eines Wellrohres eingreifen, um eine
Fixierung des Rohres zu bewerkstelligen. Die Finger solcher Kupplungen erleiden beim
Einschieben und beim Entfernen des Rohres eine elastische Auslenkung.
Aus EP 0414500 B1 ist eine Kupplung offenbart, bei der ein Fußabschnitt eines Fingers mit
dem rohrförmigen Körper der Kupplung über seitliche Lagerelemente verbunden ist, die dafür
sorgen, daß der Finger aufgrund elastischer Drehbeanspruchung der Elemente um eine
Querachse nachgiebig verschwenkbar ist.
Nachteilig bei all diesen Kupplungen ist die Tatsache, daß die Riegel bzw. Finger entweder zu
schwach sind, um die gewellte Leitung entgegen einer starken Auszieh-Kraft in Position zu
halten, oder daß sie stark genug sind, die gewellte Leitung zu halten, stattdessen aber die
Finger zu steif sind, um der Leitung zu ermöglichen, leicht in den Verbinder eingedrückt zu
werden. Darüberhinaus ist es bei der letztgenannten Kupplung nachteilig, daß die Möglichkeit
besteht, ohne Werkzeug eine nicht vorgesehene Freigabe des Wellrohres durch
versehentliches bzw. bewußt mißbräuchliches Verschwenken eines entsprechenden Fingers zu
ermöglichen. Dies ist insbesondere in sicherheitsrelevanten Bereichen ausgesprochen
nachteilig.
Aus dem vorgenannten ergibt sich das Problem, mit Hilfe von neuartigen
Befestigungskupplungen für Wellrohre die obengenannten Nachteile zumindest teilweise zu
beseitigen. Das sich ergebende Problem besteht insbesondere darin, Befestigungskupplungen
für Wellrohre bereitzustellen, die eine - insbesondere nur mit Hilfe eines Werkzeuges - auf
einfache Art und Weise mögliche Freigabe eines vorher fixierten Wellrohres ermöglichen und
ein unbeabsichtigtes Herausrutschen des Wellrohres verhindert wird.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch Befestigungskupplungen nach Anspruch 1, nach
Anspruch 2 und nach Anspruch 3 gelöst.
Die eine erfindungsgemäße Befestigungskupplung weist eine rohrförmige Hülse mit einem
offenen Einführungsende zum Aufnehmen des Wellrohres, mindestens eine erste
Sicherungszunge, die in einer ersten Ausnehmung in der Umfangswand der Hülse beweglich
angeordnet ist, und mindestens einen Sperrvorsprung für den Eingriff in eine Umfangsrille
des Wellrohres auf. Die Sicherungszunge ist bezüglich der Hülse über mindestens ein
Befestigungselement an der Hülse verbunden radial in federnder Weise verschiebbar, so daß
der Sperrvorsprung in eine Freigabestellung außer Eingriff mit der Rille des Wellrohres
bringbar ist.
Erfindungswesentlich ist die Tatsache, daß die Sicherungszunge in einem aus der
Umfangswand der rohrförmigen Hülse mittels eines Filmscharniers radial herausklappbaren
Hülsenabschnitt angeordnet ist. Mittels des Filmscharniers ist eine einfache und bei
entsprechender Ausgestaltung des Hülsenabschnittes und des das offene Ende des
Hülsenabschnittes aufnehmenden Teils des rohrförmigen Körpers der Befestigungskupplung
nur mit Hilfe eines Werkzeugs einfache Öffnung möglich. Der Sperrvorsprung des Fingers
des Hülsenabschnittes wird dadurch in eine Freigabestellung außer Eingriff mit der Rille des
Wellrohres gebracht.
Weiterhin ist es erfindungswesentlich, daß die Befestigungskupplung mindestens eine in einer
zweiten Ausnehmung in der Umfangswand der Hülse beweglich angeordnete, der ersten
Sicherungszunge gegenüberliegende zweite Sicherungszunge aufweist, wobei die zweite
Sicherungszunge bezüglich der Hülse über mindestens ein nicht als Filmscharnier
ausgestaltetes Befestigungselement angebunden ist. Auf diese Art und Weise wird beim
Öffnen des Hülsenabschnittes ein versehentliches Herausrutschen des Wellrohres nahezu
vermieden, da zumindest die zweite Sicherungszunge in eine Umfangsrille des Wellrohres
greift. Bei Ausgestaltung der Anbindung der zweiten Sicherungszunge als Filmscharnier wäre
eine Freigabe eines Wellrohres nur über eine Entriegelung mittels eines Hilfswerkzeugs
möglich, wobei bei vorheriger Entriegelung ein unbeabsichtigtes Herausrutschen bei Lösen
des (ersten) Filmscharniers möglich wäre. Um dies zu vermeiden darf die zweite Anbindung
der zweiten Sicherungszunge nicht als Filmscharnier ausgestaltet sein.
Es sei darauf hingewiesen, daß der Hülsenabschnitt einen Teil des offenen Einführungsendes
bilden kann.
Die zweite Befestigungskupplung weist eine rohrförmige Hülse mit einem offenen
Einführungsende zum Aufnehmen des Wellrohres auf, wobei die Hülse mindestens einen
Sperrvorsprung für den Eingriff in eine Umfangsrille des Wellrohres trägt.
Erfindungswesentlich ist die Tatsache, daß der Sperrvorsprung in einem aus der
Umfangswand der rohrförmigen Hülse mittels eines Filmscharniers radial herausklappbaren
Hülsenabschnitt angeordnet ist. Mittels des Filmscharniers ist eine einfache und bei
entsprechender Ausgestaltung des Hülsenabschnittes und des das offene Ende des
Hülsenabschnittes aufnehmenden Teils des rohrförmigen Körpers der Befestigungskupplung
nur mit Hilfe eines Werkzeugs einfache Öffnung möglich. Der Sperrvorsprung des
Hülsenabschnittes wird dadurch in eine Freigabestellung außer Eingriff mit der Rille des
Wellrohres gebracht.
Weiterhin ist es erfindungswesentlich, daß die Befestigungskupplung mindestens eine in einer
Ausnehmung in der Umfangswand der Hülse beweglich angeordnete, dem Sperrvorsprung
gegenüberliegende Sicherungszunge aufweist, wobei die Sicherungszunge bezüglich der
Hülse über mindestens ein nicht als Filmscharnier ausgestaltetes Befestigungselement
angebunden ist. Auf diese Art und Weise wird beim Öffnen des Hülsenabschnittes ein
versehentliches Herausrutschen des Wellrohres nahezu vermieden, da zumindest die
Sicherungszunge in eine Umfangsrille des Wellrohres greift. Bei Ausgestaltung der
Anbindung der Sicherungszunge als Filmscharnier wäre eine Freigabe eines Wellrohres nur
über eine Entriegelung mittels eines Hilfswerkzeugs möglich, wobei bei vorheriger
Entriegelung ein unbeabsichtigtes Herausrutschen bei Lösen des (ersten) Filmscharniers
möglich wäre. Um dies zu vermeiden darf die zweite Anbindung der zweiten
Sicherungszunge nicht als Filmscharnier ausgestaltet sein.
Es sei darauf hingewiesen, daß der Hülsenabschnitt einen Teil des offenen Einführungsendes
bilden kann.
Die dritte Befestigungskupplung weist eine rohrförmige Hülse mit einem offenen
Einführungsende zum Aufnehmen des Wellrohres auf, wobei die Hülse mindestens einen
Sperrvorsprung für den Eingriff in eine Umfangsrille des Wellrohres trägt.
Erfindungswesentlich ist die Tatsache, daß der Sperrvorsprung in einem aus der
Umfangswand der rohrförmigen Hülse mittels eines Filmscharniers radial herausklappbaren
Hülsenabschnitt angeordnet ist. Mittels des Filmscharniers ist eine einfache und bei
entsprechender Ausgestaltung des Hülsenabschnittes und des das offene Ende des
Hülsenabschnittes aufnehmenden Teils des rohrförmigen Körpers der Befestigungskupplung
nur mit Hilfe eines Werkzeugs einfache Öffnung möglich. Der Sperrvorsprung des
Hülsenabschnittes wird dadurch in eine Freigabestellung außer Eingriff mit der Rille des
Wellrohres gebracht.
Weiterhin ist es erfindungswesentlich, daß der Sperrvorsprung Teil einer zwischen zwei
Ausnehmungen, insbesondere schlitzförmige Ausnehmungen, angeordneten und über zwei
Befestigungselemente, beispielsweise breite Materialstege, am herausklappbaren
Hülsenabschnitt verbundenen Rasteinheit ist, deren äußeres und/oder inneres teilrohrförmiges
Mantelprofil mindestens eine Schwächung in Längsrichtung des Hülsenabschnittes aufweist.
Aufgrund dieser Materialschwächung ist trotz der beidseitigen Anbindung an den
Hülsenabschnitt eine gute radiale Verschwenkbarkeit bei gleichzeitig hoher Festigkeit der
Rasteinheit gegeben.
Schließlich ist es erfindungswesentlich, daß die Befestigungskupplung mindestens eine in
einer Ausnehmung in der Umfangswand der Hülse beweglich angeordnete, dem
Sperrvorsprung gegenüberliegende Sicherungszunge aufweist, wobei die Sicherungszunge
bezüglich der Hülse über mindestens ein nicht als Filmscharnier ausgestaltetes
Befestigungselement angebunden ist. Auf diese Art und Weise wird beim Öffnen des
Hülsenabschnittes ein versehentliches Herausrutschen des Wellrohres nahezu vermieden, da
zumindest die Sicherungszunge in eine Umfangsrille des Wellrohres greift. Bei Ausgestaltung
der Anbindung der Sicherungszunge als Filmscharnier wäre eine Freigabe eines Wellrohres
nur über eine Entriegelung mittels eines Hilfswerkzeugs möglich, wobei bei vorheriger
Entriegelung ein unbeabsichtigtes Herausrutschen bei Lösen des (ersten) Filmscharniers
möglich wäre. Um dies zu vermeiden darf die zweite Anbindung der zweiten
Sicherungszunge nicht als Filmscharnier ausgestaltet sein.
Es sei darauf hingewiesen, daß der Hülsenabschnitt einen Teil des offenen Einführungsendes
bilden kann.
Bei der dritten Befestigungskupplung ist es vorteilhaft, wenn mindestens ein
Befestigungselement mindestens eine weitere Ausnehmung, beispielsweise einen weiteren
Schlitz in Längsrichtung des Hülsenabschnittes, aufweist, da auf diese Art und Weise die
Flexibilität der Rasteinheit erhöht wird.
Bei der ersten Befestigungskupplung ist es vorteilhaft, wenn die Sicherungszunge in vom
Sperrvorsprung weg weisender Richtung konisch-verjüngend und/oder die zweite
Sicherungszunge in vom Sperrvorsprung wegweisender Richtung konisch-verjüngend
ausgebildet ist, da somit eine höhere Verschwenkbarkeit und folglich eine leichtere
Demontage möglich ist.
Bei der zweiten Befestigungskupplung ist es vorteilhaft, wenn die Sicherungszunge in vom
Sperrvorsprung wegweisender Richtung konisch-verjüngend ausgebildet ist, da somit eine
höhere Verschwenkbarkeit und folglich eine leichtere Demontage möglich ist.
In vorteilhafter Art und Weise weist die rohrförmige Hülse am offenen Einführungsende
zumindest im Bereich des Hülsenabschnittes einen Stützring auf, da ein Wellrohr in der
Befestigungskupplung fixiert und die Stabilität der über das Filmscharnier stattfindenden
Anbindung des Hülsenabschnittes an die Hülse erhöht wird.
Vorteilhafterweise ist der Stützring kreisförmig, da eine sehr gute Fixierung eines Wellrohres
möglich ist und darüberhinaus das Lösen des Wellrohres - bei geöffnetem Hülsenabschnitt -
nur mit Hilfe eines Werkzeuges bei radialer Verschiebung der zweiten Sicherungszunge in
eine Freigabestellung außer Eingriff mit einer Rille des Wellrohres möglich ist. Ein
unbeabsichtigtes Herausfallen des Wellrohres ist somit quasi ausgeschlossen.
Weiterhin kann der Stützring ovalförmig sein, da bei dieser Ausgestaltung durch leichtes Hin-
und Herbewegen des vorher fixierten Schlauchs und/oder durch leichtes radiales Deformieren
der Hülse das Wellrohr freigegeben und folglich aus der Befestigungskupplung herausgezogen
werden kann. Dies stellt - nach Öffnung des Hülsenabschnittes - eine besonders leichte
Möglichkeit dar, das Wellrohr von der Befestigungskupplung zu trennen.
Darüberhinaus ist es von Vorteil, wenn die zweite Sicherungszunge einen über das
Befestigungselement in axialer Richtung über das offene Einführungsende herausragenden
Hebelarm aufweist, da auf diese Art und Weise durch radiales Verschwenken des über dem
offenen Einführungsende der Hülse sich befindenden Teils des Befestigungselementes zur
Hülsenachse hin und damit eine relativ bequeme Freigabe des gesicherten Wellrohres - bei
geöffnetem Filmscharnier - durch radiales Verschwenken der zweiten Sicherungszunge in
eine Freigabestellung außer Eingriff möglich ist.
Bei der Befestigungskupplung weist die Hülse vorteilhaft eine schlitzförmige, als Hohlprofil
ausgebildete Ausnehmung zur Aufnahme des Hülsenabschnitts auf, da es sich bei dieser
Ausgestaltung um eine relativ einfach zu realisierende und kostengünstige Möglichkeit einer
Arretierbarkeit des Hülsenabschnitts in der Hülse handelt.
In diesem Zusammenhang ist es schließlich von Vorteil, wenn die schlitzförmige
Ausnehmung eine einen ersten Vorsprung im Hohlprofil der Ausnehmung bildende
Auflauffläche aufweist und das freie Ende des Hülsenabschnitts eine korrespondierende
Auflauffläche mit einem zweiten Vorsprung zum Hintergreifen des ersten Vorsprungs beim
Einrasten des Hülsenabschnitts in der Hülle aufweist.
Die erfindungsgemäße Befestigungskupplung kann aus unterschiedlichen Materialien und
Materialzusammensetzungen bestehen, beispielsweise aus Polyethylen, Polyimid etc. und
darüberhinaus entsprechend den spezifischen Montageanforderungen in unterschiedlichen
Formen bezüglich der Hülse beispielsweise in Form von Winkelstücken, geraden Stücken, mit
oder ohne Flansche etc., ausgebildet sein.
Nachfolgend werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand mehrerer Zeichnungen
erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Ausgestaltung der ersten erfindungsgemäßen
Befestigungskupplung;
Fig. 2 eine Queransicht der in Fig. 1 dargestellten Befestigungskupplung mit geöffnetem
Hülsenabschnitt;
Fig. 3 eine Queransicht der in Fig. 1 dargestellten Befestigungskupplung mit
geschlossenem Hülsenabschnitt;
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung einer Ausgestaltung der zweiten
erfindungsgemäßen Befestigungskupplung;
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung einer Ausgestaltung der dritten erfindungsgemäßen
Befestigungskupplung;
Fig. 6 eine Queransicht der in Fig. 5 dargestellten Befestigungskupplung mit
geschlossenem Hülsenabschnitt.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Ausgestaltung der ersten
erfindungsgemäßen Befestigungskupplung in Form eines anflanschbaren Kupplungswinkels.
Die Befestigungskupplung weist eine winkel- und rohrförmige Hülse (1) auf, die ein offenes
Einführungsende zum Aufnehmen eines Wellrohres besitzt. Darüberhinaus ist eine erste
Sicherungszunge (2) vorhanden, die in einer ersten Ausnehmung (3) - bei geschlossenem
Zustand eines Hülsenabschnittes (7) - in der Umfangswand (4) der Hülse (1) beweglich
angeordnet ist. Der Hülsenabschnitt (7) ist über ein Filmscharnier (18) an die Hülse (1)
angelenkt. Die Sicherungszunge (2) weist einen Sperrvorsprung (5) für den Eingriff in eine
Umfangsrille eines Wellrohres auf. Die Sicherungszunge (2) ist bezüglich der Hülse (1) über
ein Befestigungselement (6), hier in Form eines Materialsteges, an der Hülse (1) verbunden
radial in federnder Weise verschiebbar, daß der Sperrvorsprung (5) in eine Freigabestellung
außer Eingriff mit der Rille eines entsprechenden Wellrohres bringbar ist. Die
Sicherungszunge (2) ist in einem aus der Umfangswand (4) der rohrförmigen Hülse (1)
mittels eines Filmscharniers (18) radial herausklappbaren Hülsenabschnitt (7) angeordnet.
Darüberhinaus weist die Befestigungskupplung eine in einer zweiten Ausnehmung (9) in der
Umfangswand (4) der Hülse (1) beweglich angeordnete, der ersten Sicherungszunge (2)
gegenüberliegende zweite Sicherungszunge (8) auf, wobei die zweite Sicherungszunge (8)
bezüglich der Hülse (1) über ein Befestigungselement (10), hier in Form eines Materialsteges,
angebunden ist.
Die rohrförmige Hülse (1) weist am offenen Einführungsende einen kreisförmigen Stützring
(19) auf.
Die Freigabestellung des Sperrvorsprungs (11) wird dadurch erleichert, daß die zweite
Sicherungszunge (8) einen über das Befestigungselement (10) in axialer Richtung über das
offene Einführungsende herausragenden Hebelarm (12) aufweist.
Weiterhin weist die Hülse (1) eine schlitzförmige, als Hohlprofil ausgebildete Ausnehmung
(13) zur Aufnahme des Hülsenabschnittes (7) auf.
Dies und die in der nachfolgenden Beschreibung der erfindungsgemäßen ersten
Befestigungskupplung weiteren Merkmale sind in den Fig. 2 und 3 gut zu erkennen,
während für die zweite Befestigungskupplung bis auf geringe, hier nicht eingegangene
Unterschiede zur ersten Befestigungskupplung die Fig. 2 und 3 auch zur Veranschauung
herangezogen werden können.
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Ausgestaltung der zweiten
erfindungsgemäßen Befestigungskupplung in Form eines anflanschbaren Kupplungswinkels.
Die Befestigungskupplung weist eine winkel- und rohrförmige Hülse (1) auf, die ein offenes
Einführungsende zum Aufnehmen eines Wellrohres besitzt. Darüberhinaus sind drei (einer ist
nicht zu erkennen) Sperrvorsprünge (5, 5') vorhanden, die - bei geschlossenem Zustand eines
Hülsenabschnittes (7) - in der Umfangswand (4) der Hülse (1) starr angeordnet ist. Der
Hülsenabschnitt (7) ist über ein Filmscharnier (18) an die Hülse (1) angelenkt. Die
Sperrvorsprünge (5, 5') sind in einem aus der Umfangswand (4) der rohrförmigen Hülse (1)
mittels eines Filmscharniers (18) radial herausklappbaren Hülsenabschnitt (7) angeordnet.
Darüberhinaus weist die Befestigungskupplung eine in einer Ausnehmung (9) in der
Umfangswand (4) der Hülse (1) beweglich angeordnete, den Sperrvorsprüngen (5, 5')
gegenüberliegende Sicherungszunge (8) auf, wobei die Sicherungszunge (8) bezüglich der
Hülse (1) über ein Befestigungselement (10), hier in Form eines Materialsteges, angebunden
ist.
Die rohrförmige Hülse (1) weist am offenen Einführungsende einen kreisförmigen Stützring
(19) auf.
Die Freigabestellung des Sperrvorsprungs (11) wird dadurch erleichert, daß die
Sicherungszunge (8) einen über das Befestigungselement (10) in axialer Richtung über das
offene Einführungsende herausragenden Hebelarm (12) aufweist.
Weiterhin weist die Hülse (1) eine schlitzförmige, als Hohlprofil ausgebildete Ausnehmung
(13) zur Aufnahme des Hülsenabschnittes (7) auf.
Dies und die in der nachfolgenden Beschreibung der erfindungsgemäßen ersten
Befestigungskupplung weiteren Merkmale sind in den Fig. 2 und 3 gut zu erkennen,
während für die zweite Befestigungskupplung bis auf geringe, hier nicht eingegangene
Unterschiede zur ersten Befestigungskupplung die Fig. 2 und 3 auch zur Veranschauung
herangezogen werden können.
Die schlitzförmige Ausnehmung (13) weist eine einen ersten Vorsprung (14) im Hohlprofil
der Ausnehmung (13) bildende Auflauffläche (15) und das freie Ende des Hülsenabschnitts
(7) eine korrespondierende Auflauffläche (16) mit einem zweiten Vorsprung (17) zum
Hintergreifen des ersten Vorsprungs (14) beim Einrasten des Hülsenabschnitts (7) in der
Hülse (1) auf (siehe Fig. 2).
Schließlich ist in Fig. 3 zu erkennen, daß im geschlossenen Zustand des Hülsenabschnitts (7)
der zweite Vorsprung (17) den ersten Vorsprung (14) hintergreift und somit eine Arretierung
bewerkstelligt. Diese Arretierung kann nur noch mit einem Stift gelöst werden, indem dieser
in die Ausnehmung (13) derart eingeführt wird, daß eine Relativbewegung der beiden
Vorsprünge (14, 17) sich voneinander entfernend stattfindet und gleichzeitig der
Hülsenabschnitt (7) radial aus der Umfangswand (4) der rohrförmigen Hülse (1)
herausgeklappt wird. In dieser Stellung wird das entsprechende Wellrohr nur noch von dem
Sperrvorsprung (11) der zweiten Sicherungszunge (8) gehalten. Durch Betätigen des
Hebelarms (12) wird das Wellrohr endgültig freigegeben.
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Ausgestaltung der dritten
erfindungsgemäßen Befestigungskupplung in Form eines anflanschbaren Kupplungswinkels.
Die Befestigungskupplung weist eine winkel- und rohrförmige Hülse (1) auf, die ein offenes
Einführungsende zum Aufnehmen eines Wellrohres besitzt. Darüberhinaus ist ein
Sperrvorsprung (5) vorhanden, der - bei geschlossenem Zustand eines Hülsenabschnittes (7)
- in der Umfangswand (4) der Hülse (1) starr angeordnet ist. Der Hülsenabschnitt (7) ist über
ein Filmscharnier (18) an die Hülse (1) angelenkt. Der Sperrvorsprung (5) ist in einem aus der
Umfangswand (4) der rohrförmigen Hülse (1) mittels eines Filmscharniers (18) radial
herausklappbaren Hülsenabschnitt (7) angeordnet.
Der Sperrvorsprung (5) ist Teil einer zwischen zwei Ausnehmungen (3a) angeordneten und
über zwei Befestigungselemente (6a) in Form von breiten Materialstegen am
herausklappbaren Hülsenabschnitt (7) verbundenen Rasteinheit (2a). Deren äußeres
teilrohrförmiges Mantelprofil (20) weist eine Schwächung (nicht zu erkennen) in
Längsrichtung des Hülsenabschnittes (7) auf. Beide Materialstege sind durch weitere
schlitzförmige Ausnehmungen (3b) geschwächt.
Schließlich weist die Befestigungskupplung eine in einer Ausnehmung (9) in der
Umfangswand (4) der Hülse (1) beweglich angeordnete, dem Sperrvorsprung (5)
gegenüberliegende Sicherungszunge (8) auf, wobei die Sicherungszunge (8) bezüglich der
Hülse (1) über ein Befestigungselement (10), hier in Form eines Materialsteges, angebunden
ist.
Die rohrförmige Hülse (1) weist am offenen Einführungsende einen kreisförmigen Stützring
(19) auf.
Die Freigabestellung des Sperrvorsprungs (11) wird dadurch erleichert, daß die
Sicherungszunge (8) einen über das Befestigungselement (10) in axialer Richtung über das
offene Einführungsende herausragenden Hebelarm (12) aufweist.
Weiterhin weist die Hülse (1) eine schlitzförmige, als Hohlprofil ausgebildete Ausnehmung
(13) zur Aufnahme des Hülsenabschnittes (7) auf.
In Fig. 6 ist im Vergleich zu Fig. 3 darüberhinaus das teilrohrförmige (hier: über die Länge
des Hülsenabschnittes (7) verlaufende) Mantelprofil (20) der Rasteinheit (2a) zu erkennen.
Diese ist in der Queransicht als relativ dünn zu erkennen, was darauf zurückzuführen ist, daß
die entsprechende Materialschwächung über die gesamte Länge verläuft.
Claims (12)
1. Befestigungskupplung für Wellrohre, mit
einer rohrförmigen Hülse (1), die ein offenes Einführungsende zum Aufnehmnen des . Wellrohres aufweist, und
mindestens einer ersten Sicherungszunge (2), die in einer ersten Ausnehmung (3) in der Umfangswand (4) der Hülse (1) beweglich angeordnet ist, und
mindestens einen Sperrvorsprung (5, 5') für den Eingriff in eine Umfangsrille des Wellrohres trägt,
wobei die Sicherungszunge (2) bezüglich der Hülse (1) über mindestens ein Befestigungselement (6) an der Hülse (1) verbunden radial in federnder Weise verschiebbar ist, daß der Sperrvorsprung (5, 5') in eine Freigabestellung außer Eingriff mit der Rille des Wellrohres bringbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
einer rohrförmigen Hülse (1), die ein offenes Einführungsende zum Aufnehmnen des . Wellrohres aufweist, und
mindestens einer ersten Sicherungszunge (2), die in einer ersten Ausnehmung (3) in der Umfangswand (4) der Hülse (1) beweglich angeordnet ist, und
mindestens einen Sperrvorsprung (5, 5') für den Eingriff in eine Umfangsrille des Wellrohres trägt,
wobei die Sicherungszunge (2) bezüglich der Hülse (1) über mindestens ein Befestigungselement (6) an der Hülse (1) verbunden radial in federnder Weise verschiebbar ist, daß der Sperrvorsprung (5, 5') in eine Freigabestellung außer Eingriff mit der Rille des Wellrohres bringbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Sicherungszunge (2) in einem aus der Umfangswand (4) der rohrförmigen Hülse (1) mittels eines Filmscharniers (18) radial herausklappbaren Hülsenabschnitt (7) angeordnet ist und
- - daß die Befestigungskupplung mindestens eine in einer zweiten Ausnehmung (9) in der Umfangswand (4) der Hülse (1) beweglich angeordnete, der ersten Sicherungszunge (2) gegenüberliegende zweite Sicherungszunge (8) aufweist, wobei die zweite Sicherungszunge (8) bezüglich der Hülse (1) über mindestens ein nicht als Filmscharnier ausgestaltetes Befestigungselement (10) angebunden ist.
2. Befestigungskupplung für Wellrohre, mit
einer rohrförmigen Hülse (1), die ein offenes Einführungsende zum Aufnehmnen des Wellrohres aufweist, und
einer rohrförmigen Hülse (1), die ein offenes Einführungsende zum Aufnehmnen des Wellrohres aufweist, und
- - mindestens einen Sperrvorsprung (5, 5') für den Eingriff in eine Umfangsrille des
Wellrohres trägt,
dadurch gekennzeichnet, daß - - der Sperrvorsprung (5, 5') in einem aus der Umfangswand (4) der rohrförmigen Hülse (1) mittels eines Filmscharniers (18) radial herausklappbaren Hülsenabschnitt (7) angeordnet ist, und
- - die Befestigungskupplung mindestens eine in einer Ausnehmung (9) in der Umfangswand (4) der Hülse (1) beweglich angeordnete, dem Sperrvorsprung (5, 5') gegenüberliegende Sicherungszunge (8) aufweist, wobei die Sicherungszunge (8) bezüglich der Hülse (1) über mindestens ein nicht als Filmscharnier ausgestaltetes Befestigungselement (10) angebunden ist.
3. Befestigungskupplung für Wellrohre, mit
einer rohrförmigen Hülse (1), die ein offenes Einführungsende zum Aufnehmnen des Wellrohres aufweist, und
einer rohrförmigen Hülse (1), die ein offenes Einführungsende zum Aufnehmnen des Wellrohres aufweist, und
- - mindestens einen Sperrvorsprung (5) für den Eingriff in eine Umfangsrille des
Wellrohres trägt,
dadurch gekennzeichnet, daß - - der Sperrvorsprung (5) in einem aus der Umfangswand (4) der rohrförmigen Hülse (1) mittels eines Filmscharniers (18) radial herausklappbaren Hülsenabschnitt (7) angeordnet ist, wobei der Sperrvorsprung (5) Teil einer zwischen zwei Ausnehmungen (3a) angeordneten und über zwei Befestigungselemente (6a) am herausklappbaren Hülsenabschnitt (7) verbundenen Rasteinheit (2a) ist, deren äußeres und/oder inneres teilrohrförmiges Mantelprofil (20) mindestens eine Schwächung in Längsrichtung des Hülsenabschnittes (7) aufweist, und
- - die Befestigungskupplung mindestens eine in einer Ausnehmung (9) in der Umfangswand (4) der Hülse (1) beweglich angeordnete, dem Sperrvorsprung (5, 5') gegenüberliegende Sicherungszunge (8) aufweist, wobei die Sicherungszunge (8) bezüglich der Hülse (1) über mindestens ein nicht als Filmscharnier ausgestaltetes Befestigungselement (10) angebunden ist.
4. Befestigungskupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein
Befestigungselement (6a) mindestens eine weitere Ausnehmung (3b) aufweist.
5. Befestigungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sicherungszunge (2) in vom Sperrvorsprung (5) wegweisender Richtung konisch
verjüngend und/oder die zweite Sicherungszunge (8) in vom Sperrvorsprung (11)
wegweisender Richtung konisch-verjüngend ausgebildet ist.
6. Befestigungskupplung nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sicherungszunge (8) in vom Sperrvorsprung (11) wegweisenden Richtung konisch
verjüngend ausgebildet ist.
7. Befestigungskupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die rohrförmige Hülse (1) am offenen Einführungsende zumindest im Bereich des
Hülsenabschnitts (7) einen Stützring (19) aufweist.
8. Befestigungskupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützring (19)
kreisförmig ist.
9. Befestigungskupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützring (19)
ovalförmig ist.
10. Befestigungskupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Sicherungszunge (8) einen über das Befestigungselement (10) in axialer
Richtung über das offene Einführungsende herausragenden Hebelarm (12) aufweist.
11. Befestigungskupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülse (1) eine schlitzförmige, als Hohlprofil ausgebildete Ausnehmung (13) zur
Aufnahme des Hülsenabschnitts (7) aufweist.
12. Befestigungskupplung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
schlitzförmige Ausnehmung (13) eine einen ersten Vorsprung (14) im Hohlprofil der
Ausnehmung (13) bildende Auflauffläche (15) aufweist und das freie Ende des
Hülsenabschnitts (7) eine korrespondierende Auflauffläche (16) mit einem zweiten
Vorsprung (17) zum Hintergreifen des ersten Vorsprungs (14) beim Einrasten des
Hülsenabschnitts (7) in der Hülse (1) aufweist.
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| DE102009009990A1 (de) | 2009-02-23 | 2010-08-26 | Hidde, Axel R., Dr. | Schutzschlauch-/-Rohr-Schnellverschraubung |
| CN112503075A (zh) * | 2020-12-21 | 2021-03-16 | 倍仕得电气科技(杭州)股份有限公司 | 一种波纹管接头 |
| AT18382U1 (de) * | 2021-04-20 | 2024-12-15 | Hauff Technik Gmbh & Co Kg | Hauseinführungsanordnung zum Hindurchführen einer Leitung |
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| DE29613054U1 (de) * | 1996-07-27 | 1996-10-17 | Truplast Kunststofftechnik GmbH, 35428 Langgöns | Rohrverbinder aus Kunststoff |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0965014B1 (de) * | 1997-03-07 | 2002-06-26 | Pma Ag | Verbindungs- und anschlussstück für wellrohre |
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- 1999-09-24 DE DE19945751A patent/DE19945751B4/de not_active Expired - Lifetime
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19945751B4 (de) | 2004-06-24 |
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