DE19944271A1 - Rinnenkörper - Google Patents
RinnenkörperInfo
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Abstract
Es ist ein Rinnenkörper (1) mit einer vorzugsweise etwa U-förmigen bis V-förmigen Rinnengestalt (2) und mit wenigstens einem ebenen Bodenplattenabschnitt (8, 9, 7a, 7b) zur planen Auflage des Rinnenkörpers auf einer Abstützunterlage offenbart. Zur Erzielung einer hohen Seitenwandstabilität und einer optimalen Ableitung bzw. Verteilung der vom Rinnenkörper aufzunehmenden vertikalen Kräfte und um ferner den Materialeinsatz zu optimieren, ist die Außengestalt des Rinnenkörpers (1) ebenfalls etwa U-förmig bis V-förmig gestaltet. Ferner ist die Außengestalt des Rinnenkörpers der inneren Rinnengestalt (2) zumindest abschnittsweise angepaßt. Im Bereich von bis zu zwei Drittel der Bauhöhe des Rinnenkörpers sind am Außenbereich des Rinnenkörpers vertikale Verstärkungsrippen (5, 6) ausgebildet, die in bevorzugter Weise mit den ebenen Bodenplattenabschnitten (8, 9) einstückig verbunden sind.
Description
Die Erfindung betrifft einen Rinnenkörper mit einer vor
zugsweise etwa U-förmigen bis V-förmigen Rinnengestalt und
mit wenigstens einem ebenen Bodenplattenabschnitt zur planen
Auflage des Rinnenkörpers auf einer Abstützunterlage.
Rinnenkörper, die insbesondere aus Polymerbeton hergestellt
sind, werden in vielfältige Weise eingesetzt, um bei einer
Bebauung Wasserablaufrinnen in einem Gelände oder in einem
Straßenbereich auszubilden oder um einen Drainageablauf für
irgendwelche Bodenbereiche oder Kanalisationen herzustellen.
Derartige Rinnenkörper müssen je nach Anwendungszweck sehr
unterschiedliche mechanische Belastungen aushalten können und
sollten eine möglichst hohe Seitenstabilität besitzen. Beim
Einbau derartiger Rinnenkörper müssen daher die
Einbauvorschriften genau beachtet werden, da es bei
Nichtberücksichtigung der Einbauhinweise zu Problemen bis hin
zum Bruch der Rinnenkörper kommen kann.
Die Rinnenkörper werden mit sehr unterschiedlichen Bauhöhen
benötigt, was von dem jeweiligen Anwendungsfall abhängig ist,
wobei die Probleme hinsichtlich der mechanischen Stabilität
und Haltbarkeit der Rinnenkörper jedoch mit zunehmender
Bauhöhe schwerwiegender werden.
Um die erwünschte hohe mechanische Festigkeit der
Rinnenkörper auch bei sehr hoher Bauhöhe beibehalten zu
können, wurden Rinnenkörper mit zunehmender Bauhöhe auch in
ihrer Breite größer und massiver ausgeführt, was aber nicht
immer erwünscht ist und auch mit dem Nachteil behaftet ist,
daß mit zunehmender Bauhöhe und zunehmender Baubreite der
Materialaufwand beträchtlich ansteigt.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin,
einen Rinnenkörper der eingangs definierten Art zu schaffen,
der bei im wesentlichen gleichbleibender hoher mechanischer
Festigkeit und Seitenwandstabilität eine optimierte Ableitung
und Verteilung der vom Rinnenkörper aufzunehmenden vertikalen
Kräfte ermöglicht und bei dem auch bei großer Bauhöhe ein
optimierter Materialeinsatz möglich ist.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von dem Rinnenkörper der
eingangs genannten Art, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Außengestalt des Rinnenkörpers ebenfalls vorzugsweise
etwa U-förmig bis V-förmig gestaltet und so die Außengestalt
des Rinnenkörpers der inneren Kontur zumindest
abschnittsweise angepaßt ist, und daß im Bereich von
vorzugsweise bis zu zwei Drittel der Bauhöhe des
Rinnenkörpers im Außenbereich des Rinnenkörpers vertikale
Verstärkungsrippen ausgebildet sind.
Es hat sich herausgestellt, daß bei Realisierung der
genannten Maßnahmen ein Rinnenkörper realisiert werden kann,
der bei gleichbleibender Baubreite in sehr verschiedenen
Bauhöhen hergestellt werden kann und der bei minimiertem
Materialeinsatz dennoch eine optimale Verteilung und
Ableitung der vom Rinnenkörper aufzunehmenden vertikalen
Kräfte ermöglicht.
Im einzelnen kann die Erfindung dadurch eine vorteilhafte
Ausgestaltung erfahren, daß am longitudinalen Anfang und am
longitudinalen Ende des Rinnenkörpers jeweils eine
Verstärkungsrippe ausgebildet ist. Diese letztere
Ausführungsform der Erfindung ist besonders für relativ kurze
Rinnenkörper geeignet.
Bei einer größeren Baulänge des Rinnenkörpers sind jedoch
mehrere Verstärkungsrippen erforderlich, die über die Länge
des Rinnenkörpers gleichmäßig verteilt ausgebildet sein
sollten. Mit anderen Worten haben die Verstärkungsrippen in
Längsrichtung des Rinnenkörpers jeweils einen gleichmäßigen
bzw. gleichbleibenden Abstand zueinander.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform mit einer
stabilen Bodenauflage besteht ferner darin, daß wenigstens
einige der Verstärkungsrippen eine Bodenfläche bilden, die in
der Ebene des wenigstens einen Bodenflächenabschnitts liegt.
Durch diese Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung tragen
die Verstärkungsrippen selbst nicht nur zur mechanischen
Verstärkung des gesamten Rinnenkörpers bei, sondern sie
dienen auch gleichzeitig zur Erhöhung der Auflagefläche und
Stabilisierung der Auflage des Rinnenkörpers auf einer ebenen
Abstütz- oder Auflagefläche.
Eine weitere Erhöhung der mechanischen Festigkeit und
Biegesteifigkeit läßt sich dadurch erzielen, daß wenigstens
zwei benachbarte Verstärkungsrippen mit einem gemeinsamen
Bodenplattenabschnitt einstückig verbunden sind. Bei dieser
letzteren Ausgestaltung der Erfindung stützen sich die
Verstärkungsrippen zusätzlich gegeneinander in Längsrichtung
des Rinnenkörpers ab, wodurch eine noch besserte Verteilung
der vom Rinnenkörper aufzunehmenden vertikalen Kräfte
erreicht wird.
Der Rinnenkörper besitzt zweckmäßigerweise auf beiden seinen
Außenseiten vertikale Verstärkungsrippen, die zu einer
senkrecht durch die Längsmittellinie des Rinnenkörpers
verlaufende Ebene spiegelbildlich angeordnet sind. Dadurch
sind die mechanischen Eigenschaften und
Festigkeitseigenschaften des Rinnenkörpers homogen über den
Querschnitt des Rinnenkörpers verteilt ausgebildet.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der
Erfindung sind die Außenflächen des oberen Abschnitts des
Rinnenkörpers eben ausgebildet und verlaufen im wesentlichen
vertikal. Dabei können die Verstärkungsrippen ebenfalls
seitliche Außenflächen besitzen, die mit den oberen
Außenflächen des Rinnenkörpers fluchtend verlaufen, so daß
z. B. die Querschnittsgestalt einer senkrecht zur
Längsmittellinie des Rinnenkörpers verlaufenden und zwei sich
seitlich gegenüberliegende Verstärkungsrippen schneidenden
Schnittebene eine im wesentlichen rechteckige Gestalt hat.
Eine Möglichkeit, auch bei großen Bauhöhen Material
einzusparen, besteht ferner auch darin, daß der Rinnenkörper
wenigstens einen streifenförmigen, in Längsrichtung des
Rinnenkörpers verlaufenden Bodenplattenabschnitt aufweist,
mit dem wenigstens zwei sich seitlich gegenüberliegende
Verstärkungsrippen an ihrem Bodenbereich einstückig verbunden
sind. Diese letztere Variante des Rinnenkörpers nach der
Erfindung führt zu einer besonders gleichmäßigen
Kräfteverteilung und Kräfteübertragung auf die Auflagefläche
bei geringstmöglichem Materialeinsatz.
Der wenigstens eine streifenförmige Bodenplattenabschnitt
kann ferner zur weiteren Erhöhung der Festigkeit und
Steifigkeit an seinen sich gegenüberliegenden Längsenden in
breitere Bodenabschnitte übergehen. Diese breiteren
Bodenplattenabschnitte können seitliche Ausnehmungen
aufweisen. Es kann schließlich ein breiterer
Bodenplattenabschnitt in einen weiteren einzelnen breiteren
Bodenplattenabschnitt übergehen, in welchem dann
zweckmäßigerweise auch eine Ablauföffnung ausgeformt sein
kann, ohne daß dadurch der Querschnitt an dieser Stelle des
Rinnenkörpers wesentlich geschwächt wird.
Eine besonders günstige Kräfteverteilung wird ferner auch
dann erreicht, wenn wenigstens zwei sich seitlich
gegenüberliegende Verstärkungsrippen eine von der
Rechteckgestalt abweichende Außenkontur aufweisen, die dem
Querschnitt der Rinne auch angepaßt sein kann. Die
Verstärkungsrippen können ferner sich keilförmig von oben
nach unten erweiternd ausgebildet sein, so daß sie über die
Ebene der jeweiligen Seitenfläche des Rinnenkörpers
vorstehen. Dadurch werden die Seitenstabilität des
Rinnenkörpers und seine Verankerung im Boden noch weiter
verbessert.
Eine besonders einfach herstellbare Ausführungsform des
Rinnenkörpers besteht darin, daß die Verstärkungsrippen eine
einheitliche, im wesentlichen gleichbleibende Wanddicke
aufweisen.
Alternativ besteht jedoch auch die Möglichkeit zur Anpassung
an ganz spezifische Kräfteverhältnisse, die Wanddicke der
Verstärkungsrippen von oben nach unten zunächst zunehmen zu
lassen und dann wieder abnehmen zu lassen.
Eine extrem stabile und insbesondere seitenstabile
Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die Wanddicke
der Verstärkungsrippen von oben nach unten kontinuierlich
zunimmt. Damit hat die Wanddicke der jeweiligen
Verstärkungsrippen an ihrem untersten Ende die größte Breite.
Es wird dadurch eine vergleichsweise große Auflagefläche
realisiert, die durch die Verstärkungsrippen selbst mit
geformt wird. Eine Materialeinsparung wird ferner auch
dadurch erzielt, daß gemäß einer weiteren Ausführungsform am
oberen Anfangsbereich der Verstärkungsrippen die Wandstärke
des Rinnenkörpers vorzugsweise stufenförmig reduziert ist.
Alle die vorgenannten Maßnahmen verbessern die Verankerung im
Boden.
Eine von der jeweiligen Bauhöhe nahezu unabhängige
mechanische Stabilität und Festigkeit wird ferner
erfindungsgemäß dadurch realisiert, daß die Höhe des
seitlichen Bereiches, in welchem die vertikalen
Verstärkungsrippen ausgebildet sind, der Herstellungshöhe
bzw. Bauhöhe des jeweiligen Rinnenkörpers angepaßt ist. Bei
besonders großer Bauhöhe kann der Beginn der
Verstärkungsrippen bei etwa einem Drittel (oberes Drittel)
der Gesamthöhe des Rinnenkörpers beginnen, während jedoch bei
vergleichsweise geringer Bauhöhe der
Verstärkungsrippenbereich lediglich in dem unteren Drittel
der Höhe des Rinnenkörpers ausgebildet sein kann.
Bei allen Ausführungsformen ist der Rinnenkörper mit all
seinen Verstärkungsrippen vorzugsweise aus Polymerbeton
hergestellt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von
Ausführungsbeispielen unter Hinweis auf die Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1A eine kombinierte Frontansicht und Seitenansicht
einer ersten Ausführungsform eines Rinnenkörpers
mit Merkmalen nach der Erfindung;
Fig. 1B eine perspektivische Ansicht des Rinnenkörpers nach
Fig. 1A;
Fig. 2A eine kombinierte Front- und Seitenansicht eines
Rinnenkörpers gemäß einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2B eine perspektivische Ansicht des Rinnenkörpers nach
Fig. 2A;
Fig. 3A eine kombinierte Front- und Seitenansicht einer
noch weiteren Ausführungsform eines Rinnenkörpers
mit vergleichsweise großer Bauhöhe;
Fig. 3B eine perspektivische Ansicht des Rinnenkörpers nach
Fig. 3A;
Fig. 4A eine kombinierte Front- und Seitenansicht einer
noch weiteren Ausführungsform eines Rinnenkörpers
mit Merkmalen nach der Erfindung;
Fig. 4B eine perspektivische Ansicht des Rinnenkörpers nach
Fig. 4A;
Fig. 5A eine kombinierte Front- und Seitenansicht eines
Rinnenkörpers gemäß einer noch weiteren
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit
einer relativ kleinen Bauhöhe; und
Fig. 5B eine perspektivische Ansicht des Rinnenkörpers nach
Fig. 5A.
Fig. 1 zeigt eine Front- und Seitenansicht einer ersten
Ausführungsform eines Rinnenkörpers mit Merkmalen nach der
Erfindung. Der Rinnenkörper ist allgemein mit 1 bezeichnet
und hat bei der dargestellten Ausführungsform eine Rinne 2
mit einer etwa V-förmigen Rinnengestalt bzw. mit einem
entsprechenden Querschnitt. Es sei an dieser Stelle darauf
hingewiesen, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die
gezeigte Rinnengestalt beschränkt ist und daß auch andere
Rinnengestalten möglich sind, insbesondere eine U-förmige.
Gemäß Fig. 1A besitzt der Rinnenkörper äußere Seitenflächen
3a und 3b, die in ihrem unteren Bereich bei etwa einem
Drittel der Gesamtbauhöhe des Rinnenkörpers in einen
Verstärkungsrippenbereich übergehen, wobei der
Übergangsbereich mit 12 angezeigt ist. Der untere Abschnitt
des Rinnenkörpers ist zumindest abschnittsweise der V-Gestalt
der Rinne 2 angepaßt, wobei die Abschnitte in Fig. 1A mit 4a
und 4b bezeichnet sind.
Wie am besten aus Fig. 1B zu erkennen ist, sind bei dem
gezeigten Ausführungsbeispiel vertikale Verstärkungsrippen 5
(auf beiden Seiten) am Vorderende des Rinnenkörpers
ausgebildet und ferner vertikale Verstärkungsrippen 6 (auf
beiden Seiten) an dem hinteren Ende des Rinnenkörpers, soweit
dazwischen liegende Verstärkungsrippen 15, 16.
Die untere Bodenfläche des Rinnenkörpers umfaßt mehrere
streifenförmige Bodenplattenabschnitte 8, 9, die in breitere
Bodenplattenabschnitte 7a und 7b im Bereich der
Verstärkungsrippen 15, 16 übergehen bzw. mit diesen
einstückig verbunden sind. Die breiteren
Bodenplattenabschnitte 7a und 7b können seitliche
Aussparungen 10a und 10b aufweisen. Darüber hinaus kann der
gezeigte Rinnenkörper 1 auch mit einer Ablauföffnung 11
ausgestattet sein.
Fig. 2A zeigt eine ähnliche Konstruktion wie Fig. 1A und 1B,
wobei jedoch die Bauhöhe bei der Ausführungsform nach Fig. 2A
und Fig. 2B sehr viel größer ist. In Fig. 2A ist der
Rinnenkörper allgemein mit 20 bezeichnet und besitzt vertikal
verlaufende Seitenflächen 23a und 23b, die zwischen sich eine
wiederum etwa V-förmig gestaltete Rinne 21 festlegen. Der
Rinnenkörper 20 besitzt mehrere Bodenplattenabschnitte 28,
29, 27a und 27b, die, wie bei der Ausführungsform nach Fig.
1A bzw. Fig. 1B, eine durchgehende Fläche bilden. Die
breiteren Bodenplattenabschnitte 27a und 27b besitzen
seitliche Einschnitte 30a und 30b.
Auch bei der Ausführungsform nach Fig. 2A bzw. Fig. 2B ist
der untere Bereich des Rinnenkörpers wannenförmig gestaltet,
entsprechend den seitlichen Aussparungen 24a und 24b. Der
Rinnenkörper ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel
wiederum mit zwei Verstärkungsrippen 25 und 26 ausgestattet,
die am vorderen Ende und hinteren Ende des Rinnenkörpers
ausgeformt sind. In Fig. 2B ist ferner noch eine
Befestigungsöffnung oder Ablauföffnung 31 zu erkennen.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 2A und 2B ist der
Beginn des Verstärkungsrippenbereiches der größeren Bauhöhe
angepaßt und beginnt bei 22, und zwar nahezu bei der Hälfte
der Bauhöhe.
Die Ausführungsform nach den Fig. 3A und 3B zeigt einen
Rinnenkörper 31' mit einer relativ großen Bauhöhe, die eine
besonders hohe mechanische Festigkeit und Stabilität besitzt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3A besitzt der Rinnenkörper
31' etwa vertikal verlaufende obere Seitenflächen 33a, 33b,
zwischen denen eine zentrale, etwa V-förmig gestaltete Rinne
32 ausgebildet ist. Der Verstärkungsrippenabschnitt beginnt
aufgrund der großen Bauhöhe auch bei dieser Ausführungsform
etwa bei der halben Höhe des Rinnenkörpers (bei 34). Der
Rinnenkörper besitzt eine Vielzahl von Verstärkungsrippen
35a, 35b, 35c, 35d, 35e, 35f und 36, die über die Gesamtlänge
des Rinnenkörpers gleichmäßig verteilt angeordnet sind. Die
meisten Verstärkungsrippen 35a, 35b, 35c, 35d, 35e, 35f und
36 besitzen eine im wesentlichen rechteckförmige
Querschnittsgestalt, wobei die Außenflächen dieser
Verstärkungsrippen mit den Seitenflächen des oberen
Abschnitts des Rinnenkörpers fluchtend verlaufen, so daß die
Querschnittsgestalt einer senkrecht zur Längsmittellinie des
Rinnenkörpers verlaufenden und zwei sich seitlich
gegenüberliegende vertikale Verstärkungsrippen schneidende
Schnittebene eine im wesentlichen rechteckförmige Außenkontur
hat. Die mittlere Verstärkungsrippe 35d besitzt eine
abweichende Außenkontur, die der wannenförmigen Gestalt des
Rinnenkörpers in etwa angepaßt ist.
Wie am besten aus Fig. 3B zu ersehen ist, sind mehrere
Verstärkungsrippen 35b, 35c und 35e, 35f über einen breiten
Bodenplattenabschnitt 37a bzw. 37b miteinander verbunden,
wodurch eine erhöhte Festigkeit und auch eine günstige
Verteilung der vom Rinnenkörper aufzunehmenden vertikalen
Kräfte erreicht werden. Die breiteren Bodenplattenabschnitte
37a und 37b gehen jeweils in streifenförmige schmale
Bodenplattenabschnitte 39b und 39a über.
Durch die über die Länge des Rinnenkörpers verteilt
angeordneten Verstärkungsrippen ergeben sich mehrere
seitliche Ausnehmungsbereiche, von denen in Fig. 3B einer mit
41 bezeichnet ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3A und 3B ist wiederum ein
breiter Bodenplattenabschnitt mit einer Öffnung 38 vorhanden,
der über einen breiten Bodenplattenabschnitt 40 in den
breiten Bodenplattenabschnitt 37b übergeht. Dadurch wird bei
dieser Ausführungsform eine vergleichsweise großflächige
Auflage des Rinnenkörpers auf einer ebenen Abstützfläche
erzielt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4A und 4B hat der allgemein
mit 50 bezeichnete Rinnenkörper wiederum eine relativ große
Bauhöhe. Der Rinnenkörper 50 besitzt, ähnlich wie die
vorhergehenden Ausführungsformen, im wesentlichen vertikal
verlaufende Seitenflächen 53a, 53b, die zwischen sich eine
tiefe, etwa V-förmig gestaltete Rinne 42 aufweisen. Aufgrund
der relativ großen Bauhöhe des Rinnenkörpers beginnt der
Bereich der Verstärkungsrippen, von oben her gesehen, bei
etwa einem Drittel bis ein Halb der Gesamthöhe des
Rinnenkörpers (bei 51). Der Rinnenkörper besitzt äußere
Wandabschnitte 54a, 54b, die im unteren Bereich des
Rinnenkörpers ausgebildet sind und an die Gestalt der V-
förmigen Rinne angepaßt sind. Bei der gezeigten
Ausführungsform sind auf den sich gegenüberliegenden
Seitenflächen jeweils weitere Wandabschnitte 54c, 54d, 54e
und 54f ausgebildet, die durch vertikale Verstärkungsrippen
55a, 55b, 55c, 55d, 55e, 55f und 56 festgelegt sind. Der
Rinnenkörper 50 ist ferner spiegelbildlich zu einer Ebene
ausgebildet, die durch die Längsmittellinie senkrecht
verläuft bzw. durch den tiefsten Punkt der Rinne 42 verläuft.
Bei dieser gezeigten Ausführungsform besitzen die
Verstärkungsrippen 55b, 55c, 55d, 55e und 55f eine
variierende Wandstärke, die von oben nach unten zunächst
zunimmt und etwa auf halber Höhe der Verstärkungsrippen dann
wieder bis zu ihrem unteren Endbereich abnimmt. Die mittlere
Verstärkungsrippe 55d ist ferner in ihrer Außenkontur der
wannenförmigen Gestalt des Rinnenkörpers 50 angepaßt.
Wie am besten aus Fig. 4B zu ersehen ist, besitzt der
Rinnenkörper 50 an seinem unteren Bereich streifenförmige
Plattenabschnitte 59a und 59b, die in breitere
Plattenabschnitte 57a und 57b übergehen. Die breiteren
Bodenplattenabschnitte 57a und 57b sind jeweils einstückig
mit zwei benachbarten Verstärkungsrippen verbunden, wodurch
bei dieser Ausführungsform eine besonders hohe Festigkeit und
Stabilität realisiert wird. An dem einen Ende besitzt der
Rinnenkörper 50 eine ausbrechbare Ablauföffnung 58, die über
einen breiten Bodenplattenabschnitt 60 in den breiten
Plattenabschnitt 57b übergeht.
Fig. 5A zeigt eine kombinierte Front- und Seitenansicht einer
noch weiteren Ausführungsform eines Rinnenkörpers, der
allgemein mit 70 bezeichnet ist. Dieser Rinnenkörper besitzt
eine besonders hohe Seitenwandstabilität und kann sehr hohe
vertikale Kräfte aufnehmen und gleichmäßig auf eine
Auflagefläche verteilen. Die erhöhte Seitenstabilität wird
mit Hilfe von vertikalen Verstärkungsrippen 72 erzielt, die
im Gegensatz zu den vorhergehenden Ausführungsformen seitlich
über die Seitenflächen des Rinnenkörpers 70 hinausragen und
die von oben nach unten keilförmig verlaufen, so daß die
größte Breite des Keiles an der Bodenfläche des Rinnenkörpers
erreicht wird.
Der Rinnenkörper 70 besitzt eine V-gestaltete Rinne 74 mit
vergleichsweise geringer Tiefe. Aufgrund der vergleichsweise
geringen Bauhöhe beginnt der Verstärkungsrippenbereich etwa
an dem unteren Drittel der gesamten Bauhöhe (bei 71).
Die Ausführungsform nach den Fig. 5A und 5B besitzt eine
Vielzahl von seitlich angeordneten vertikalen
Verstärkungsrippen 72, die nicht nur nach außen hin
keilförmig verlaufen, sondern deren Wandstärke auch
keilförmig von oben nach unten zunimmt, wie dies am besten
aus der Seitenansicht der Fig. 5A hervorgeht.
Wie am besten aus Fig. 5B zu ersehen ist, besitzt diese
Ausführungsform eine nahezu durchgehende streifenförmige
Bodenplatte, die einstückig mit den seitlichen
Verstärkungsrippen 72 verbunden ist. Die streifenförmige
Bodenplatte 73 endet im Bereich einer Öffnung 75.
Bei allen Ausführungsformen ist die Höhe des seitlichen
Bereiches, in welchem die vertikalen Verstärkungsrippen
ausgebildet sind, der jeweiligen Herstellungs- oder Bauhöhe
des Rinnenkörpers angepaßt. Diese Maßnahme trägt wesentlich
dazu bei, daß eine optimierte Ableitung und Verteilung der
vom Rinnenkörper aufzunehmenden vertikalen Kräfte auf eine
Auflagefläche unabhängig von der Bauhöhe erreicht wird, und
zwar bei minimalem Materialeinsatz.
Bei allen Ausführungsformen kann der Rinnenkörper mit den
daran ausgebildeten Verstärkungsrippen,
Bodenplattenabschnitten usw. in bevorzugter Weise aus
Polymerbeton hergestellt sein.
Für einen Fachmann sind eine Reihe von Änderungen bei den
gezeigten Ausführungsformen möglich, ohne jedoch dadurch den
Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
So kann die Zahl der einzelnen Rippen bei allen gezeigten
Ausführungsformen abhängig von den jeweils anstehenden
Anforderungen (Bauhöhe) variieren. Es kann auch insbesondere
die Form und die Dicke der Verstärkungsrippen zur Anpassung
an einen jeweiligen Anwendungsfall variiert werden.
Auch ist die vorliegende Erfindung nicht auf die gezeigte V-
förmige oder U-förmige Gestalt der Rinne beschränkt.
1
Rinnenkörper
2
Rinne
3
a Seitenfläche
3
b Seitenfläche
4
a Abschnitt
4
b Abschnitt
5
Verstärkungsrippen
6
Verstärkungsrippen
7
a Bodenplattenabschnitt
7
b Bodenplattenabschnitt
8
Bodenplattenabschnitt
9
Bodenplattenabschnitt
10
a Aussparung
10
b Aussparung
11
Ablauföffnung (Öffnung)
12
Übergangsbereich
15
Verstärkungsrippe
16
Verstärkungsrippe
20
Rinnenkörper
21
Rinne
22
Beginn
23
a Seitenflächen
23
b Seitenflächen
24
a Aussparungen
24
b Aussparungen
25
Verstärkungsrippen
26
Verstärkungsrippen
27
a Bodenplattenabschnitt
27
b Bodenplattenabschnitt
28
Bodenplattenabschnitt
29
Bodenplattenabschnitt
30
a Einschnitte
30
b Einschnitte
31
Ablauföffnung
31
' Rinnenkörper
32
Rinne
33
a Seitenflächen
33
b Seitenflächen
34
Höhe
35
a Verstärkungsrippen
35
b Verstärkungsrippen
35
c Verstärkungsrippen
35
d Verstärkungsrippen
35
e Verstärkungsrippen
35
f Verstärkungsrippen
36
Verstärkungsrippen
37
a Bodenplattenabschnitt
37
b Bodenplattenabschnitt
38
Öffnung
39
a Bodenplattenabschnitt
39
b Bodenplattenabschnitt
40
Bodenplattenabschnitt
41
Ausnehmungsbereiche
42
Rinne
50
Rinnenkörper
51
Beginn
53
a Seitenfläche
53
b Seitenfläche
54
a Wandabschnitt
54
b Wandabschnitt
54
c Wandabschnitt
54
d Wandabschnitt
54
e Wandabschnitt
54
f Wandabschnitt
55
a Verstärkungsrippen
55
b Verstärkungsrippen
55
c Verstärkungsrippen
55
d Verstärkungsrippen
55
e Verstärkungsrippen
55
f Verstärkungsrippen
56
Verstärkungsrippen
57
a Plattenabschnitt
57
b Plattenabschnitt
58
Öffnung
59
a Plattenabschnitt
59
b Plattenabschnitt
60
Bodenplattenabschnitt
70
Rinnenkörper
71
Beginn
72
Verstärkungsrippen
73
Streifenförmige Bodenplatte
74
Rinne
75
Öffnung
Claims (22)
1. Rinnenkörper, mit einem vorzugsweise etwa U-förmigen bis
V-förmigen Rinnenquerschnitt (2; 21; 32; 42; 74) und mit
wenigstens einem ebenen Bodenflächenabschnitt (8, 9; 28,
29; 37a, 37b, 39a, 39b, 59a, 59b, 57a, 57b; 73) zur
planen Auflage des Rinnenkörpers auf einer
Abstützunterlagen,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Außengestalt des Rinnenkörpers (1; 20; 31; 50; 70)
ebenfalls vorzugsweise etwa U-förmig bis V-förmig
gestaltet und so dem inneren Rinnenquerschnitt zumindest
abschnittsweise angepaßt ist, und daß im Bereich von bis
zu im wesentlichen zwei Drittel der Bauhöhe des
Rinnenkörpers am Außenbereich des Rinnenkörpers
vertikale Verstärkungsrippen (5, 6; 15, 16, 25, 26, 35,
36, 55, 56; 72) ausgebildet sind.
2. Rinnenkörper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß am longitudinalen Anfang und
am longitudinalen Ende des Rinnenkörpers jeweils eine
vertikale Verstärkungsrippe (5, 6; 25, 26; 35a, 36; 55a,
56) auf beiden Seiten des Rinnenkörpers ausgebildet ist.
3. Rinnenkörper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere vertikale
Verstärkungsrippen (15, 16, 35a-35f, 36; 55a-55f, 56)
über die Länge des Rinnenkörpers verteilt ausgebildet
sind.
4. Rinnenkörper nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsrippen (15,
16, 35a-35f, 36; 55a-55f, 56) in regelmäßigen Abständen
ausgebildet sind.
5. Rinnenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige der
Verstärkungsrippen (5, 6; 15, 16, 25, 26; 35a, 36; 55a,
56) eine Bodenfläche bilden, die in der Ebene des
Bodenflächenabschnitts des Rinnenkörpers liegt.
6. Rinnenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei benachbarte
Verstärkungsrippen (35b, 35c, 35e, 35f, 36; 55f, 55e,
55c, 55b) mit einem gemeinsamen Bodenplattenabschnitt
(37a, 37b; 57a, 57b) einstückig verbunden sind.
7. Rinnenkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rinnenkörper (1; 20; 31;
50; 70) auf beiden Außenseiten Verstärkungsrippen
aufweist, die zu einer senkrecht durch die
Längsmittellinie des Rinnenkörpers verlaufenden Ebene
spiegelbildlich und symmetrisch angeordnet sind.
8. Rinnenkörper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen (3a, 3b;
23a, 23b; 33a, 33b; 53a, 53b) eines oberen Abschnitts
des Rinnenkörpers (1; 20; 31; 50) eben ausgebildet sind
und im wesentlichen vertikal verlaufen.
9. Rinnenkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einige der
Verstärkungsrippen (5, 6; 25, 26; 35a, 35b, 35c, 35d,
35e, 35f, 36; 55a, 55b, 55c, 55d, 55e, 55f, 56)
seitliche Außenflächen besitzen, die mit den oberen
Außenflächen (3a, 3b; 23a, 23b; 33a, 33b; 53a, 53b) des
Rinnenkörpers fluchtend verlaufen.
10. Rinnenkörper nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsgestalt
einer senkrecht zur Längsmittellinie des Rinnenkörpers
verlaufenden und zwei sich seitlich gegenüberliegende
Verstärkungsrippen schneidenden Schnittebene eine im
wesentlichen rechteckige Gestalt hat.
11. Rinnenkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch wenigstens einen schmaler als der
Rinnenkörper ausgebildeten, streifenförmigen und in
Längsrichtung des Rinnenkörpers verlaufenden
Bodenplattenabschnitt (8, 9; 28, 29; 39a, 39b; 59a,
59b), mit dem wenigstens zwei sich seitlich
gegenüberliegende Verstärkungsrippen (5; 25; 35a; 55a)
an ihrem Bodenbereich einstückig verbunden sind.
12. Rinnenkörper nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine
streifenförmige Bodenplattenabschnitt (8, 9; 28, 29;
39a, 39b; 59a, 59b) an seinen sich gegenüberliegenden
Längsenden in breitere Bodenplattenabschnitte (7a, 7b;
27a, 27b; 37a, 37b; 57a, 57b) übergeht.
13. Rinnenkörper nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die breiteren
Bodenplattenabschnitte seitliche Aussparungen (10a, 10b;
30a, 30b) aufweisen.
14. Rinnenkörper nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer
Bodenplattenabschnitt (37b) in einen einzelnen breiteren
Bodenplattenabschnitt (40) übergeht, in welchem eine
Ablauföffnung (38) ausgebildet ist.
15. Rinnenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei sich
gegenüberliegende vertikale Verstärkungsrippen (35d;
55d) eine von einer Rechteckgestalt abweichende
Außenkontur aufweisen, die dem Rinnenquerschnitt des
Rinnenkörpers angepaßt ist.
16. Rinnenkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die Verstärkungsrippen
(55, 72) keilförmig von oben nach unten erweitern, so
daß sie über die Ebene der jeweiligen Seitenflächen des
Rinnenkörpers (70) vorragen.
17. Rinnenkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsrippen (5,
6; 25, 26; 35, 36) eine einheitliche, im wesentlichen
gleichbleibende Wanddicke aufweisen.
18. Rinnenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wanddicke in
Längsrichtung des Rinnenkörpers der vertikalen
Verstärkungsrippen (55b, 55c, 55d, 55e, 55f) von oben
nach unten zunächst zunimmt und dann abnimmt.
19. Rinnenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wanddicke der vertikalen
Verstärkungsrippen (72) in Längsrichtung des
Rinnenkörpers von oben nach unten kontinuierlich
zunimmt.
20. Rinnenkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an einem oberen
Anfangsbereich der Verstärkungsrippen die Wandstärke des
Rinnenkörpers (1; 20; 31; 50; 70) vorzugsweise
stufenförmig reduziert ist.
21. Rinnenkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des seitlichen
Bereiches, in welchem die Verstärkungsrippen ausgebildet
sind, der Herstellungshöhe des Rinnenkörpers angepaßt
ist, derart, daß die Höhe des
Verstärkungsrippenbereiches mit zunehmender Bauhöhe
zunimmt.
22. Rinnenkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rinnenkörper (1; 20; 31;
50; 70) mit seinen Verstärkungsrippen aus Polymerbeton
besteht.
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