DE19943265A1 - Vorrichtung zum Befestigen einer Fadenabzugsdüse in einer Aufnahmebohrung einer Offenend-Spinnvorrichtung - Google Patents
Vorrichtung zum Befestigen einer Fadenabzugsdüse in einer Aufnahmebohrung einer Offenend-SpinnvorrichtungInfo
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Abstract
Für ihre Befestigung in einer Halterung (2) einer ein Spinnelement aufweisenden Offenend-Spinnvorrichtung ist einer Fadenabzugsdüse (4) eine Klemmvorrichtung (5) mit einem Klemmelement (50) zugeordnet, das der Fadenabzugsdüse (4) im wesentlichen tangential zustellbar ist und welches von außerhalb der dem Offenend-Spinnelement zugewandten Seite der Halterung (2) betätigbar ist. Das Klemmelement (50) ist drehbar auf einer Aufnahmebohrung der Halterung (2) gelagert, wobei sich die Drehachse (A¶1¶) des Klemmelementes (50) im wesentlichen parallel zur Achse (A¶2¶) der Fadenabzugsdüse (4) erstreckt. Das drehbar gelagerte Klemmelement (50) weist einen Klemmbereich und einen Freigabebereich auf, welche sich zusammen mit einem Lagerbereich über einen gemeinsamen Längenbereich des Klemmelementes (50) erstrecken. Die Aufnahmebohrung für das Klemmelement (50) und die Bohrung für die Fadenabzugsdüse (4) weisen einen Überlappungsbereich auf, der sich über einen spitzen Winkel des Umfanges des Klemmelementes (50) erstreckt. Mit dem Klemmelement (50) ist als integrierter Bestandteil ein als Hebel (70) ausgebildetes Betätigungselement (7) verbunden. Das Klemmelement (50) ist durch ein elastisches Element (8) in seiner Klemmstellung haltbar.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß Oberbegriff des
Anspruches 1.
Es ist bekannt, in einer Halterung einer Offenend-Spinnvorrichtung eine
auswechselbare Fadenabzugsdüse anzuordnen, damit diese durch Aus
tausch an verschiedene Spinnbedingungen wie anderes Fasermaterial,
anderer gewünschter Garncharakter etc. angepaßt werden kann. Zu die
sem Zweck ist es bekannt, die Fadenabzugsdüse durch Einschrauben in
der als Rotordeckel ausgebildeten Halterung zu befestigen (US-PS
4.796.421). Hierbei ist es erforderlich, daß der sich von der Halterung in
Richtung zum Offenend-Spinnelement abhebende Teil der Faden
abzugsdüse eine bestimmte Mindesthöhe und eine Werkzeugangriffsflä
che aufweist, damit mit Hilfe eines geeigneten Werkzeuges die Fadenab
zugsdüse in die Halterung eingeschraubt oder aus ihr herausgeschraubt
werden kann.
Als alternative Lösung ist auch eine Befestigung in Form eines Bajonett
verschlusses bekannt (US-PS 4.635.436). Auch hierbei muß der sich von
der Halterung abhebende Teil der Fadenabzugsdüse eine bestimmte Hö
he und eine Werkzeugangriffsfläche aufweisen, da es sonst nicht möglich
ist, die Fadenabzugsdüse in die Halterung einführen und sodann drehen
zu können. Dieses Drehen ist erforderlich, um die Fadenabzugsdüse in
ihre Arbeitsstellung oder in ihre Freigabestellung zu bringen. Dieses Dre
hen der Fadenabzugsdüse ist jedoch nur dann möglich, wenn die Faden
abzugsdüse gegen die Wirkung einer Feder in die Halterung hineinge
drückt ist und somit lediglich über einen verkürzten Längenbereich aus
der Halterung herausragt. Um diese Axialbewegungen zu ermöglichen,
muß zudem zwischen der Aufnahmeöffnung und der Halterung ein aus
reichend großes Spiel vorhanden sein, in welches Fasern gelangen und
sich dort festsetzen können. Dasselbe trifft auch für die beiden radialen
Erweiterungen der Aufnahmeöffnung zu, die für die beiden Nasen des
Bajonettverschlusses erforderlich sind, um die Axialbewegung beim Ein-
und Ausbau der Fadenabzugsdüse zuzulassen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zu
schaffen, die auf eine derartige Werkzeugangriffsfläche in dem sich von
der Halterung in Richtung zum Offenend-Spinnelement abhebenden Teil
der Fadenabzugsdüse verzichtet, so daß dieser Teil der Fadenabzugsdü
se sehr klein gehalten werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Auf
diese Weise erfolgt die Befestigung der Fadenabzugsdüse nicht von der
dem Offenend-Spinnelement zugewandten Seite, sondern von einer an
deren Seite der Halterung aus. Der sich von der Halterung abhebende
Teil der Fadenabzugsdüse kann auf diese Weise sehr klein gehalten
werden, da dieser keine Werkzeugangriffsfläche aufweist und lediglich
die Aufgabe eines Axialanschlages zu erfüllen hat.
Gemäß einer bevorzugten Ausbildung des Erfindungsgegenstandes ist
dieser gemäß Anspruch 2 und gegebenenfalls Anspruch 3 gelagert, da
dies eine besonders einfache Ausbildung des Klemmelementes zuläßt.
In Anbetracht der beengten Platzverhältnisse in der Halterung, insbeson
dere bei einem als Spinnrotor ausgebildeten Offenend-Spinnelement, ist
eine erfindungsgemäße Fortentwicklung des Klemmelementes nach An
spruch 4 und evtl. 5 besonders zweckmäßig.
Vorzugsweise ist der Erfindungsgegenstand nach Anspruch 6 weiterent
wickelt, da auf diese Weise eine besonders kompakte Ausbildung der
Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung ermöglicht wird. Dabei ist es
nicht erforderlich, daß der Krümmungsradius über den gesamten Bereich
des Freigabebereiches konstant bleibt.
Dem Ziel, die Vorrichtung kompakt auszugestalten, dient auch eine erfin
dungsgemäße Weiterbildung der Vorrichtung gemäß Anspruch 7 und ge
gebenenfalls Anspruch 8.
Prinzipiell ist es möglich, das Klemmelement mit einer Werkzeugangriffs
fläche zu versehen, welche nicht von der dem Offenend-Spinnelement
zugewandten Seite der Halterung zugänglich ist, sondern von einer ande
ren Fläche der Halterung aus. Diese kann sich auf der Seite befinden,
welche dem Offenend-Spinnelement abgewandt ist, oder an einer Stelle,
welche in bezug auf das Klemmelement im wesentlichen radial hiervon
angeordnet ist. Gemäß einer bevorzugten Ausbildung der erfindungsge
mäßen Vorrichtung nach Anspruch 9 ist mit dem Klemmelement ein Betä
tigungselement verbunden. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungs
gemäßen Betätigungselementes ergeben sich dabei aus den Ansprüchen
10 bis 12.
Damit das Klemmelement selbsttätig seine Klemmstellung einnehmen
kann, ist die Vorrichtung gemäß der Erfindungsgegenstand vorteilhafter
weise gemäß Anspruch 13 und/oder einem oder mehreren der Ansprüche
14 und 15 fortentwickelt.
Gemäß einer zweckmäßigen Weiterentwicklung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung nach Anspruch 16 und gegebenenfalls 17 ist die Klemmwir
kung des sich in seiner Klemmstellung befindlichen Klemmelementes ein
stellbar. Auf diese Weise lassen sich Herstellungstoleranzen etc. kom
pensieren.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung läßt sich die Fadenabzugs
düse auf einfache und sichere Weise in der Halterung, z. B. einem Rotor
deckel, befestigen. Dabei braucht der dem Offenend-Spinnelement zuge
wandte Teil der Fadenabzugsdüse die Halterung nicht oder nicht wesent
lich zu überragen, da ihr dem Spinnelement zugewandter Teil keine An
griffsfläche für ein Werkzeug aufzuweisen braucht. Die Ausbildung der
Fadenabzugsdüse in ihrem dem Spinnelement zugewandten Bereich
kann auf diese Weise in alleiniger Abhängigkeit von den angestrebten
Spinnbedingungen bzw. dem angestrebten Garncharakter erfolgen. Flä
chen oder Bereiche, an denen sich Fasern festsetzen könnten, werden
auf diese Weise sicher vermieden. Da es für den Einsatz der erfinderi
schen Vorrichtung genügt, eine entsprechend ausgebildete Halterung
zum Einsatz zu bringen, läßt sich der Erfindungsgegenstand auf einfache
Weise durch Austausch der Halterung nachrüsten.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachstehend mit Hilfe der
Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in der Draufsicht in teilweisem Schnitt eine Halterung in
Form eines Rotordeckels mit einer erfindungsgemäß ausge
bildeten Klemmvorrichtung zum Befestigen einer Fadenab
zugsdüse;
Fig. 2 im Querschnitt den in Fig. 1 gezeigten Rotordeckel mit der
erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung; und
Fig. 3 in schematischem Querschnitt die Fadenabzugsdüse sowie
das Klemmelement der erfindungsgemäßen Klemmvorrich
tung.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit
einer als Rotorspinnmaschine ausgebildeten Offenend-Spinnvorrichtung
erläutert, welche als Offenend-Spinnelement 9 einen Spinnrotor aufweist.
Die Erfindung ist jedoch nicht auf eine derartige Rotorspinnvorrichtung
eingeschränkt, sondern kann auch in Verbindung mit Offenend-Spinnvor
richtungen Anwendung finden, die nach einem anderen Offenend-Spinn
prinzip arbeiten, z. B. in Verbindung mit einer elektrostatischen, einer
pneumatischen oder auch einer Friktionsspinnvorrichtung. Bei all diesen
Offenend-Spinnvorrichtungen ist ein Fadenabzugsrohr 1 (Fig. 2) vorgese
hen, das der Führung eines Fadens (nicht gezeigt) während seines Abzu
ges von der Offenend-Spinnvorrichtung dient und welches in geeigneter
Weise an bzw. in einer Halterung 2 befestigt ist, die in Abhängigkeit von
der jeweiligen Art der Offenend-Spinnvorrichtung unterschiedlich ausge
bildet sein kann bzw. muß.
Bei einer Rotorspinnmaschine ist die Halterung 2 als Rotordeckel 20 aus
gebildet. Dieser Rotordeckel 20 nimmt einen Faserspeisekanal 3 auf,
durch welchen hindurch dem als Spinnrotor ausgebildeten Offenend-
Spinnelement 9 die zu verspinnenden Fasern (nicht gezeigt) zugeführt
werden. Der aus diesen Fasern in bekannter Weise gesponnene Faden
(nicht gezeigt) verläßt den Spinnrotor durch das erwähnte Fadenabzugs
rohr 1, das in dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel mehrteilig
ausgebildet ist und einen Einsatz 10 aufweist, um die Drehungsfortpflan
zung in dem im Abzug befindlichen Faden zu beeinflussen.
Auf der dem Offenend-Spinnelement 9 zugewandten Seite S. (Fig. 2) der
Halterung 2 ist koaxial zum Fadenabzugsrohr 1 ein auswechselbares Ein
trittselement vorgesehen, welches den Faden auf seinem Weg in das Fa
denabzugsrohr 1 führt und bei Rotorspinn-Vorrichtungen in der Regel als
Fadenabzugsdüse 4 bezeichnet wird, weshalb für die nachstehenden
Ausführungsbeispiele durchgehend dieser Begriff Anwendung findet. Die
Fadenabzugsdüse 4 weist in bekannter Weise ein Innenprofil 40 auf, das
in bekannter Weise in Anpassung an das zu verspinnende Fasermaterial
und in Anpassung an den gewünschten Garncharakter in unterschiedli
cher Weise profiliert sein kann.
Die Fadenabzugsdüse 4 weist eine glatte zylindrische Außen-
Umfangsfläche 41 auf, die sich in eine in der Halterung 2 vorgesehene,
entsprechend dimensionierte Bohrung 21 hineinerstreckt. Um die Faden
abzugsdüse 4 in der Halterung 2 zu sichern, ist ihr eine Klemmvorrichtung
5 zugeordnet, die nachstehend im Detail beschrieben wird.
Die Klemmvorrichtung 5 weist ein Klemmelement 50 auf, das in einer Auf
nahmebohrung 22 gelagert ist. Diese verläuft parallel oder im wesentli
chen parallel zu der Bohrung 21 und überlappt diese teilweise.
Das in den Fig. 1 und 2 gezeigte Klemmelement 50 weist einen in der
Aufnahmebohrung 22 gelagerten Längenbereich 51 auf, dessen Außen
kontur von der eines Kreises abweicht. Dies wird nachstehend unter Be
zugnahme auf Fig. 3 näher erläutert.
Der größere Umfangsbereich des Längenbereiches 51 ist zylindrisch
ausgebildet und bildet einen Lagerbereich 52, mit dessen Hilfe das
Klemmelement 50 in der Aufnahmebohrung 22 drehbar gelagert ist. Ein
weiterer, kleinerer Umfangsbereich bildet einen Freigabebereich 53, der
je nach Drehstellung des Klemmelementes 50 die in der Halterung 2 be
findliche Fadenabzugsdüse 4 radial klemmt oder freigibt, wie später noch
näher erläutert wird.
Wie bereits erwähnt, weicht die Umfangsfläche des Klemmelementes 50
in dem Längenbereich 51, in welchem sich der Freigabebereich 53 des
Klemmelementes 50 befindet, von der Form eines Kreises ab. Während
der Lagerbereich 52 einen Radius R1 aufweist, der ebenso groß ist wie
der Radius der Bohrung 21, besitzt gemäß Fig. 3 der Freigabebereich 53
einen Krümmungsradius R2, der größer ist als der Radius R1 des Lager
bereiches 52. Hierdurch bildet der Freigabebereich 53 des Klemmele
mentes 50 im Vergleich zum Lagerbereich 52 eine Abflachung, welche in
keiner Drehstellung an die Innenwand 210 der Bohrung 21 heranreicht.
Der Mittelpunkt M dieses Krümmungsradius R2 ist gegenüber der Dreh
achse A1 entsprechend versetzt, damit der Freigabebereich 53 an den
Lagerbereich 52 anschließen kann.
Der Klemmbereich 54 wird durch den Übergangsbereich zwischen dem
Freigabebereich 53 und dem Lagerbereich 52 gebildet. Aus diesem
Grunde ist gemäß Fig. 3 vorgesehen, daß der Radius R1 nicht sprungartig
in den Krümmungsradius R2 übergeht, sondern daß dieser Übergang zur
Bildung eines größeren Klemmbereiches 54 allmählich erfolgt.
Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß der Freigabebereich 53 über seine
gesamte Breite, in Umfangsrichtung des Klemmelementes 50 gesehen,
einen gleichbleibenden Krümmungsradius R2 aufweist. Falls gewünscht,
kann der Krümmungsradius R2 auch über den Freigabebereich 53 variie
ren, wobei auch in einem solchen Fall der variable Krümmungsradius R2
stets größer als der Radius R1 im Lagerbereich 52 ist.
Wie oben bereits aufgeführt, überlappen sich die Bohrung 21 und die Auf
nahmebohrung 22. Dabei ist der Überlappungsbereich 6 derart ausgebil
det, daß der Freigabebereich 53, wenn er sich genau gegenüber von der
Fadenabzugsdüse 4 befindet, diese aufgrund seiner Form als Abflachung
freigibt. Wird jedoch das Klemmelement 50 um seine Drehachse A1 ge
dreht, so gelangt allmählich der den Klemmbereich 54 bildende Über
gangsbereich zwischen dem Freigabebereich 53 und dem Lagerbereich
52 in den Überlappungsbereich 6 und wird dadurch der Fadenabzugsdü
se 4 tangential zugestellt.
Unter dem Begriff "tangential zugestellt" soll im Sinne der vorliegenden
Erfindung jedes Zustellen verstanden sein, welches quer zur Mantellinie
der Fadenabzugsdüse 4 erfolgt. Dabei muß diese Zustellbewegung nicht
in rein linearer Richtung erfolgen - was später auch noch beschrieben
wird - sondern es kann sich hierbei auch um eine kreisförmige Zustellbe
wegung - wie zuvor beschrieben - oder aber auch um eine Zustellbewe
gung längs einer Kurve handeln.
Damit es im Bereich des Klemmbereiches 54 in bezug auf die Drehachse
A1 keinen zu großen Durchmessersprung gibt, ist, wie Fig. 3 zeigt, der
Überlappungsbereich 6 nicht zu groß. Es hat sich gezeigt, daß ein Über
lappungsbereich 6 mit einem spitzen Winkel α, der in bezug auf das
Klemmelement 50 in der Größenordnung um 30° liegt, besonders geeig
net ist, doch sind auch noch vorteilhafte Ergebnisse erzielbar, wenn der
Winkel α einen anderen Wert zwischen 15° und 45° einnimmt. Die Größe
dieses Winkels α hängt naturgemäß von dem Radius R1 des Klemmele
mentes 50 ab. Je größer dieser Radius R1 ist, desto kleiner kann der
Winkel α sein; umgekehrt gilt naturgemäß auch, daß der Winkel α um so
größer sein muß, je kleiner der Radius R1 des Klemmelementes 50 ist.
Da der Klemmbereich 54 des Klemmelementes 50 durch den Übergangs
bereich zwischen dem Freigabebereich 53 und dem Lagerbereich 52 ge
bildet wird, nimmt der Abstand zwischen dem Klemmbereich 54 und der
Drehachse A1 mit zunehmender Nähe zum Lagerbereich 52 zu. Der
Klemmdruck erhöht sich somit, je werter sich bei der Drehung des Klem
melementes 50 der Lagerbereich 52 dem Überlappungsbereich 6 nähert.
Die Betätigung des Klemmelementes 50, damit dieses in die bzw. aus der
Klemmstellung gebracht werden kann, muß nicht am Klemmelement 50
direkt erfolgen, sondern kann auch indirekt erfolgen unter Zwischen
schaltung eines Betätigungselementes 7. Beispielsweise kann das Klem
melement 50 außerhalb des beschriebenen Längenbereiches 51 mit ei
nem Betätigungselement 7 verbunden sein, das bei dem in den Fig. 1 und
2 gezeigten Ausführungsbeispiel als Hebel 70 ausgebildet ist. Dieser er
streckt sich radialer Richtung bis aus der durch den Rotordeckel 20 gebil
deten Halterung 2 so weit heraus, daß das aus dem Rotordeckel 20 oder
einer anders ausgebildeten Halterung 2 radial herausragende Hebelende
70 durch eine Bedienungsperson erfaßt werden kann. Durch Schwenken
des Hebels 70 in Umfangsrichtung der Halterung 2 (siehe Pfeile f1 und f2)
und damit auch in Umfangsrichtung in bezug auf die Aufnahmebohrung
22 wird das Klemmelement 50 verdreht, so daß entsprechend dieser
Drehbewegung die Fadenabzugsdüse 4 durch den Klemmbereich 54
mehr oder weniger stark geklemmt oder durch den Freigabebereich 53
freigegeben wird.
Gemäß dem in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel weist der
Hebel 70 einen Arm 71 auf, welcher durch ein elastisches Element 8 in
Form einer Druckfeder 80 (Fig. 1) beaufschlagt wird. Der eine Anschlag
fläche 710 für die Druckfeder 80 aufweisende Arm 71 trägt einen Füh
rungszapfen 72 zur Führung der Druckfeder 80. Diese stützt sich mit ih
rem freien Ende an einer Abstützung 81 (Fig. 1) ab, die einen Führungs
zapfen 82 umgibt.
Fig. 1 zeigt drei verschiedene Stellungen des als Hebel 70 ausgebildeten
Betätigungselementes 7: in der mit einer stärkeren, durchgezogenen Linie
dargestellten Position III befindet sich der Freigabebereich 53 gegenüber
von der Fadenabzugsdüse 4, so daß diese freigeben wird. In der strich
punktiert dargestellten Position II nimmt das Betätigungselement 7 eine
Zwischenstellung ein, in welcher der Klemmbereich 54 in den Überlap
pungsbereich 6 gelangt und damit beginnt, seine Klemmwirkung auszu
üben. In der mit einer dünnen, durchgezogenen Linie dargestellten Positi
on I schließlich hat der Klemmbereich 54 seine Endstellung erreicht, in
welcher er seine volle Klemmwirkung in bezug auf die Fadenabzugsdüse
4 ausübt.
Um den Hebel 70 und damit auch das Klemmelement 50 aus seiner Posi
tion I, der Klemmstellung, in die Position III, d. h. die Freigabestellung zu
bringen, in welcher eine Fadenabzugsdüse 4 ein- oder ausgebaut werden
kann, muß die Bedienungsperson den Hebel 70 lediglich gegen die Wir
kung der Druckfeder 80 in Richtung des Pfeiles f1 verschwenken. Gibt die
Bedienungsperson anschließend den Hebel 70 wieder frei, so bewirkt die
Druckfeder 80, daß der Hebel 70 das Klemmelement 50 wieder in seine
Klemmposition (Position I) bringt (siehe Pfeil f2).
Bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Hebel 70 und
damit das Betätigungselement 7 integrierter Bestandteil des Klemmele
mentes 50, doch ist es selbstredend auch möglich, das Betätigungsele
ment 7 als separates Element auszubilden, das in geeigneter Weise lös
bar mit dem Klemmelement 50 verbunden ist.
Die erfinderische Vorrichtung kann in vielfacher Weise geändert werden,
ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, insbesondere durch Aus
tausch einzelner oder aller Merkmale durch Äquivalente oder durch ande
re Kombinationen derartiger Merkmale oder ihrer Äquivalente. Vorstehend
wurde als Ausführungsbeispiel eine Ausbildung der Halterung 2 als Teil
eines Rotordeckels 20 beschrieben. Wie jedoch bereits ausgeführt, ist die
Erfindung nicht auf eine Offenend-Spinnvorrichtung eingeschränkt, wel
che als Spinnelement 9 einen Spinnrotor aufweist. Bei einer Friktions
spinnvorrichtung beispielsweise gibt es keinen derartigen Rotordeckel.
Dennoch kann auch hier eine Halterung 2 vorgesehen werden, die in ge
eigneter Weise am Ausgang eines nicht gezeigten Friktions-
Walzenpaares angeordnet ist und ein Fadenabzugsrohr 1 und eine Fa
denabzugsdüse 4 trägt, die den die Friktionswalzen verlassenden Faden
führen und ihm durch entsprechende Ausbildung (Form und/oder Oberflä
che) die gewünschten Eigenschaften erteilen. Durch eine typgemäße An
passung an die spezielle Art der Offenend-Spinnvorrichtung läßt sich so
mit die erfinderische Lösung bei allen Offenend-Spinnvorrichtungen, wel
che eine Fadenabzugsdüse 4 im Bereich des Ausganges aus oder vom
Spinnelement 9 (Spinnrotor, Friktionswalzen, Luftspinnelement, elektro
statisches Spinnelement, Spinntrichter etc.) aufweisen, zur Anwendung
bringen.
Auch die Fadenabzugsdüse 4 kann unterschiedlich ausgebildet sein. So
braucht sie die Halterung 2 axial überhaupt nicht zu überragen. Ihre
axiale Endposition in der Halterung 2 kann dabei durch eine in der Boh
rung 21 vorgesehene Ringschulter (nicht gezeigt) festgelegt werden.
Aufgrund von Toleranzen (Herstellungs- oder anders verursachte Tole
ranzen) kann der durch die Druckfeder 80 auf das Klemmelement 50 aus
geübte Druck unterschiedlich groß ausfallen. Um derartige unterschiedli
che Drücke zu kompensieren, kann vorgesehen sein, daß die vom Klem
melement 50 in seiner Arbeitsstellung ausgeübte Klemmwirkung verän
dert werden kann, um den auf die Fadenabzugsdüse 4 ausgeübten Druck
an die jeweiligen Erfordernisse anzupassen. In einfachster Weise kann
dies durch Ersatz der Druckfeder 80 durch eine andere Druckfeder 80 mit
angepaßter Federkonstante erfolgen. Eine andere Möglichkeit zeigt Fig.
1, gemäß welcher der durch die Druckfeder 80 ausgeübte Druck mittels
einer Einstellvorrichtung 83 einstellbar ist.
Die Einstellung des Federdruckes erfolgt durch Verschieben der Abstüt
zung 81 längs dem Führungszapfen 82. Zu diesem Zweck ist auf der der
Druckfeder 80 abgewandten Seite der Abstützung 81 ein mittels einer
Achse 831 gelagerter Exzenter 830 vorgesehen, an welchem sich die
durch die Druckfeder 80 beaufschlagte Abstützung 81 ihrerseits abstützt.
Der Exzenter 830 kann um seine Achse 831 gedreht werden, wodurch die
Abstützung 81 in Richtung zur Druckfeder 80 verschoben wird oder dieser
die Möglichkeit gibt, sich wieder zu einem gewissen Grad zu entspannen.
In der schematischen Darstellung ist als Betätigungselement 832 für das
Verdrehen des Exzenters 830 ein Knebelgriff 833 gezeigt, doch sind an
dere Ausbildungen durchaus möglich. Ferner kann dem Exzenter 830,
falls erforderlich, auch eine Rastvorrichtung (nicht gezeigt) zugeordnet
sein, welche den Exzenter 830 in jeder gewünschten Drehstellung fixiert.
Selbstverständlich sind andere Ausbildungen der Einstellvorrichtung 83
möglich. Beispielsweise kann der Führungszapfen 82 mit einer Spindel
(nicht gezeigt) verbunden sein, durch deren Drehen die Abstützung 81 in
Längsrichtung des Führungszapfens 82 verstellt wird. Diese Spindel ist z. B.
über die Umfangsfläche der Halterung 2 hinaus verlängert und besitzt
dort für ihre Betätigung eine geeignete Betätigungsvorrichtung, beispiels
weise in Form eines auf seiner Umfangsfläche geriffelten Bolzens.
Das elastische Element 8 kann unterschiedlich ausgebildet sein. So kann
statt einer Druckfeder 80 auch eine Zugfeder oder eine Torsionsfeder An
wendung finden. Aber auch ein hydraulisches oder pneumatisches Ele
ment kann durchaus als elastisches Element 8 geeignet sein, um das
Klemmelement 50 in seiner Klemmstellung zu halten. In all diesen Fällen
ist es zweckmäßig, wenn für das elastische Element 8 nicht eine separate
Aufhängung oder Abstützung vorgesehen wird - obwohl eine derartige
Lösung durchaus möglich ist -, sondern wenn dieses elastische Element
8 mit einem als Hebel 70 ausgebildeten Betätigungselement 7 zusam
menarbeitet.
Gemäß dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist ein als
Hebel 70 ausgebildetes Betätigungselement 7 vorgesehen, das mit sei
nem Hebelende 700 außerhalb der dem Offenend-Spinnelement 9 zuge
wandten Seite S1 aus der Halterung 2 herausragt und mit Hilfe dieses
Hebelendes 700 betätigt werden kann. Es ist jedoch nicht Voraussetzung,
daß der Hebel 70 radial über den Außenumfang der Halterung 2 heraus
ragt. Beispielsweise ist die dem Spinnelement 9 abgewandte Seite S2 der
Halterung 2 in ihrem den Hebel 70 aufnehmenden Bereich 23 offen aus
gebildet, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, so daß die Bedienungsperson zur
Betätigung der Klemmvorrichtung 5 in diesen offenen Bereich 23 hinein
greifen und den Hebel 70 in der gewünschten Weise verschwenken kann.
Weiterhin kann der Bereich 23 der Halterung 2 auf seiner dem Spinnele
ment 9 abgewandten Seite S2 auch durch einen nicht gezeigten Deckel
abgedeckt sein. Dies kann unabhängig davon der Fall sein, ob der Hebel
70 die Halterung 2 radial überragt oder nicht. Im letzten Fall kann der
Deckel (nicht gezeigt) einen gebogenen Schütz aufweisen, durch welchen
hindurch ein mit dem Hebel 70 verbundener Arm (nicht gezeigt) bis auf
die Außenseite der Halterung 2 ragt, mit dessen Hilfe das Klemmelement
50 in die gewünschte Position I, II oder III gebracht werden kann.
Es versteht sich von selbst, daß noch weitere Ausbildungsmöglichkeiten
für ein Betätigungselement 7 zur Betätigung der Klemmvorrichtung 5 vor
gesehen sein können. Beispielsweise kann das Klemmelement 50 in
axialer Verlängerung auf seiner dem Offenend-Spinnelement 9 abge
wandten Seite S2 einen Bolzen (nicht gezeigt) aufweisen, mit dessen Hilfe
das Klemmelement 50 verdreht und somit in die gewünschten Positionen
I, II oder III gebracht werden kann. Dabei kann dieser Bolzen z. B. eine
geriffelte Umfangsfläche aufweisen, um die Betätigung, d. h. das Verdre
hen, des Klemmelementes 50 zu erleichtern. Natürlich kann auch bei ei
ner derartigen Ausbildung der Klemmvorrichtung zur Sicherung der Fa
denabzugsdüse 4 an einer geeigneten Stelle (am Klemmelement 50 sel
ber oder am Bolzen) eine geeignete Rastvorrichtung zugeordnet sein.
Alternativ zu dem zuvor beschriebenen Bolzen kann das Klemmelement
50 auf seiner dem Spinnelement 9 abgewandten Stirnseite eine Werk
zeugangriffsfläche (nicht gezeigt) in Form eines einfachen diagonalen
Schlitzes oder eines Kreuzschlitzes oder aber auch in Form eines Innen-
oder Außenpolygons etc. aufweisen. Der zuvor erwähnte, nicht gezeigte
Deckel weist dann eine entsprechend große Öffnung auf, durch welche
hindurch das Werkzeug in Eingriff mit der Werkzeugangriffsfläche des
Klemmelementes 50 gebracht werden kann.
Unabhängig davon, auf welche Weise die Klemmvorrichtung 5 betätigt
wird, ist allen beschriebenen Lösungen gemeinsam, daß die Betätigung
der Klemmvorrichtung 5 in keinem Fall von der während des Spinnbetrie
bes dem Spinnelement 9 zugewandten Seite S1 erfolgt. Vielmehr ist das
Klemmelement 50 oder ein mit diesem verbundenes Betätigungselement
7 unabhängig von dessen spezieller Ausbildung stets von außerhalb der
Seite S1 der Halterung 2 zugänglich, nämlich entweder von der dem Offe
nend-Spinnelement 9 abgewandten Seite S2 der Halterung 2 oder von der
Umfangsfläche der Halterung 2 aus.
Die Bohrung 21 und die Aufnahmebohrung 22 für die Aufnahme des
Klemmelementes 50 sind gemäß der oben als Ausführungsbeispiel be
schriebenen Ausbildung parallel zueinander angeordnet, doch ist eine
geringfügige Abweichung von der parallelen Anordnung möglich - bei
entsprechender Ausbildung des Klemmelementes 50 beispielsweise mit
einem konischen Längenbereich 51, der einen Lagerbereich 52, einen
Freigabebereich 53 und einen Klemmbereich 54 aufweist, welche zur
Kompensierung einer derartigen, evtl. vorgesehenen geringfügigen Nei
gung gegenüber der Achse A2 der Fadenabzugsdüse 4 eine entspre
chende Konizität (nicht gezeigt) aufweisen.
Unabhängig davon, ob die Drehachse A1 des Klemmelementes 50 parallel
zur Achse A2 der Fadenabzugsdüse 4 verläuft oder nicht, kann das
Klemmelement 50 in der beschriebenen Weise einen unrunden Quer
schnitt aufweisen und/oder exzentrisch gelagert sein, wie nachstehend
noch näher beschrieben wird.
Im ersten Fall ist es möglich, daß als Freigabebereich statt der beschrie
benen Abflachung der normale Lagerbereich 52 dient, während der
Klemmbereich 54 durch einen Nocken (nicht gezeigt) gebildet wird, wel
cher sich in radialer Richtung über die runde Umfangsfläche des Lagerbe
reichs 52 erhebt. Die Aufnahmebohrung 22 weist in diesem Fall zumin
dest auf einer Seite des Überlappungsbereiches 6 in ihrer Umfangswand
eine Aussparung (nicht gezeigt) auf, in welche der Nocken gelangt, wenn
die Fadenabzugsdüse 4 durch Verdrehen des Klemmelementes 50 frei
gegeben wird.
Im Gegensatz zu den bisher beschriebenen Ausführungen ist es nicht
erforderlich, daß sich der Lagerbereich 52 einerseits und der Klemmbe
reich 54 sowie der Freigabebereich 53 andererseits in einem gemeinsa
men Längenbereich 51 des Klemmelementes 50 befinden. Wenn es die
Platzverhältnisse in der Halterung 2 zulassen, können der Lagerbereich
52 einerseits und der Klemmbereich 54 und der Freigabebereich 53 ande
rerseits axial versetzt auch in unterschiedlichen Längenbereichen (nicht
gezeigt) des Klemmelementes 50 angeordnet sein.
Wenn der Klemmbereich 54 und der Freigabebereich 53 nicht mit dem
Lagerbereich 52 in einem gemeinsamen Längenbereich 51 des Klemme
lementes 50 angeordnet sind, kann der Klemmbereich 54 auch als Teil
eines Exzenters (nicht gezeigt) ausgebildet sein, ähnlich wie dies zuvor
im Zusammenhang mit der Einstellvorrichtung 83 für die Druckfeder 80
beschrieben wurde.
Vorstehend wurden lediglich kreisförmige Zustellbewegungen beschrie
ben, wobei das Klemmelement 50 in einer Aufnahmebohrung 22 drehbar
gelagert ist. Alternativ ist es auch möglich, das Klemmelement 50 als im
wesentlichen tangential zur Fadenabzugsdüse 4 verschiebbare Schiene
(nicht gezeigt) auszubilden. Hierbei kann die Führung für die verschieb
bare Schiene über ihren gesamten Längenbereich einen konstanten
Querschnitt aufweisen. In diesem Fall trägt das schienenförmige Klem
melement einen Nocken, der durch eine Axialbewegung des schienen
förmigen Klemmelementes in die Klemm- oder in die Freigabestellung
gebracht werden kann.
Die Zugänglichkeit eines derartigen schienenförmigen Klemmelementes
kann im Prinzip in der gleichen Weise vorgesehen werden, wie dies zuvor
am Beispiel des als Hebel 70 ausgebildeten Betätigungselementes 7 be
schrieben worden ist.
Auch einem schienenförmigen Klemmelement kann ein elastisches Ele
ment 8 zugeordnet sein, mit dessen Hilfe das Klemmenelement in Rich
tung Klemmposition beaufschlagt wird.
Gemäß einer weiteren alternativen Ausgestaltung der Klemmvorrichtung 5
für die Fadenabzugsdüse 4 kann vorgesehen sein, daß das schienenför
mige Klemmelement über seine volle Länge oder zumindest über seinen
Klemm- und seinen Freigabebereich einen konstanten Querschnitt auf
weist. Dafür ist dann die Führung mit einer nicht gezeigten Rampe derart
ausgestaltet, daß das schienenförmige Klemmelement in seiner Klemm
stellung gegen die Fadenabzugsdüse 4 gedrückt wird. Je weiter das
schienenförmige Klemmelement sich von dieser Klemmstellung entfernt,
desto mehr verläßt es die Rampe mit der Folge, daß die Fadenabzugsdü
se 4 schließlich völlig freigegeben wird.
Claims (17)
1. Vorrichtung zum Befestigen einer Fadenabzugsdüse in einer Auf
nahmebohrung in einer Halterung einer ein Spinnelement aufwei
senden Offenend-Spinnvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß
der Fadenabzugsdüse (4) eine Klemmvorrichtung (5) mit einem
Klemmelement (50) zugeordnet ist, das der Fadenabzugsdüse (4) im
wesentlichen tangential zustellbar und von außerhalb der dem Of
fenend-Spinnelement (9) zugewandten Seite (S1) der Halterung (2)
betätigbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Klemmelement (50) drehbar in einer Aufnahmebohrung (22) der
Halterung (2) gelagert ist, wobei sich die Drehachse (A1) des Klem
melementes (50) im wesentlichen parallel zur Achse (A2) der Faden
abzugsdüse (4) erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Klemmelement (50) exzentrisch gelagert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Klemmelement (50) einen unrunden Querschnitt aufweist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß das drehbar gelagerte Klemmelement
(50) einen Klemmbereich (54) und einen Freigabebereich (53) auf
weist, welche sich zusammen mit einem Lagerbereich (52) des
Klemmelementes (50) über einen gemeinsamen Längenbereich (51)
des Klemmelementes (50) erstrecken.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Freigabebereich (53) einen größeren Krümmungsradius (R2) auf
weist als der Lagerbereich (52).
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die Aufnahmebohrung (22) für das
Klemmelement (50) und die Bohrung (21) für die Fadenabzugsdüse
(4) einen Überlappungsbereich (6) aufweisen, der sich über einen
spitzen Winkel (α) des Umfanges des Klemmelementes (50) er
streckt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
spitze Winkel (α) eine Größe im wesentlichen zwischen 15° und 45°,
vorzugsweise um 30°, aufweist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß mit dem Klemmelement (50) ein Betäti
gungselement (7) verbunden ist, das von außerhalb der dem Spinn
element (9) zugewandten Seite (S1) der Halterung (2) betätigbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Betätigungselement (7) integrierter Bestandteil des Klemmelementes
(50) ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß
das Betätigungselement (7) als Hebel (70) ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich
der Hebel (70) bis über die Umfangsfläche der Halterung (2) hinaus
erstreckt.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß das Klemmelement (50) durch ein elasti
sches Element (8) in seiner Klemmstellung haltbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das
elastische Element (8) als Feder ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 13 oder 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß das elastische Element (8) mit dem Betätigungs
element (7) zusammenarbeitet.
16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, da
durch gekennzeichnet, daß die Arbeits-Klemmwirkung der Klemm
vorrichtung (5) veränderbar ist.
17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 13 und 16, dadurch gekennzeich
net, daß dem elastischen Element (8) eine Einstellvorrichtung (82)
zugeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999143265 DE19943265A1 (de) | 1999-09-10 | 1999-09-10 | Vorrichtung zum Befestigen einer Fadenabzugsdüse in einer Aufnahmebohrung einer Offenend-Spinnvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999143265 DE19943265A1 (de) | 1999-09-10 | 1999-09-10 | Vorrichtung zum Befestigen einer Fadenabzugsdüse in einer Aufnahmebohrung einer Offenend-Spinnvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19943265A1 true DE19943265A1 (de) | 2000-10-26 |
Family
ID=7921462
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999143265 Withdrawn DE19943265A1 (de) | 1999-09-10 | 1999-09-10 | Vorrichtung zum Befestigen einer Fadenabzugsdüse in einer Aufnahmebohrung einer Offenend-Spinnvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19943265A1 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2130738A1 (de) * | 1971-06-21 | 1972-12-28 | Skf Kugellagerfabriken Gmbh | Vorrichtung zum Offen-Ende-Spinnen |
| DE2538258A1 (de) * | 1975-08-28 | 1977-03-03 | Skf Kugellagerfabriken Gmbh | Offen-end-spinneinrichtung |
| DE2745195A1 (de) * | 1976-10-19 | 1978-04-27 | Vyzk Ustav Bavlnarsky | Spinneinheit fuer eine offen-end- spinnmaschine |
| EP0200092A1 (de) * | 1985-04-29 | 1986-11-05 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Spinnvorrichtung für das Offenend-Spinnen |
| DE3705319A1 (de) * | 1987-02-19 | 1988-09-01 | Fritz Stahlecker | Vorrichtung zum oe-rotorspinnen |
-
1999
- 1999-09-10 DE DE1999143265 patent/DE19943265A1/de not_active Withdrawn
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