DE19943717A1 - Fensterheber zum Verstellen einer Fensterscheibe eines Kraftfahrzeugs - Google Patents
Fensterheber zum Verstellen einer Fensterscheibe eines KraftfahrzeugsInfo
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Abstract
Fensterheber zum Verstellen einer Fensterscheibe eines Kraftfahrzeugs mit einem Verstellmechanismus, einer Verbindungseinrichtung, über die die Fensterscheibe mit dem Verstellmechanismus verbunden ist und die einen Aufnahmebereich zur Aufnahme der Fensterscheibe aufweist, eine Anlagefläche der Verbindungseinrichtung, an der die Fensterscheibe mit ihrer äußeren Scheibenoberfläche anliegt, und Mitteln, die die Aufnahme von Fensterscheiben unterschiedlicher Dicken in der Verbindungseinrichtung gestatten. Erfindungsgemäß ist hierzu die Position (y) der Anlagefläche (16) quer zur Scheibenebene (E) unabhängig von der Dicke (d) der Fensterscheibe (7) festgelegt.
Description
Die Erfindung betrifft einen Fensterheber zum Verstellen
einer Fensterscheibe eines Kraftfahrzeugs nach dem Oberbe
griff des Patentanspruchs 1.
Ein solcher Fensterheber umfaßt einen mit einem Antrieb
gekoppelten Verstellmechanismus zum Anheben oder Absenken
der Fensterscheibe sowie eine Verbindungseinrichtung, über
die die Fensterscheibe mit dem Verstellmechanismus verbun
den ist und die einen Aufnahmebereich zur Aufnahme der
Fensterscheibe aufweist. Desweiteren ist es zunehmend
üblich, die Verbindungseinrichtung so auszubilden, daß sie
zur Aufnahme von Fensterscheiben unterschiedlicher Dicke
geeignet ist. Hierdurch läßt sich ein und derselbe Fahrzeug
typ in einfacher Weise bei Bedarf mit Fensterscheiben
unterschiedlicher Dicke ausrüsten und ausliefern.
Hierbei besteht allerdings das Problem, daß die Verwendung
von Fensterscheiben unterschiedlicher Dicke einen Einfluß
auf das äußere Design des Kraftfahrzeuges hat, was insbeson
dere dann von Bedeutung ist, wenn die Lage der äußeren
Scheibenoberfläche (Designfläche der Fensterscheibe) spezi
ell auf weitere Designelemente der Fahrzeugtür abgestimmt
ist. Bei Verwendung einer Fensterscheibe mit einer anderen
Dicke als der Dicke, für die das Design der Fahrzeugtür
ursprünglich ausgelegt war, kann so der Eindruck eines
nicht völlig harmonischen Designs der Fahrzeugtür entste
hen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fensterhe
ber der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern,
daß sich die Verwendung von Fensterscheiben unterschiedli
cher Dicke nicht nachteilig auf das Design des Kraftfahr
zeugs auswirkt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Schaffung
eines Fensterhebers mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1
gelöst.
Danach weist die Verbindungseinrichtung eine der äußeren
Scheibenoberfläche zugewandte Anlagefläche auf, an der die
Fensterscheibe mit ihrer äußeren Scheibenoberfläche anliegt
und deren Position quer zur Scheibenebene unabhängig von
der Dicke der Fensterscheibe festgelegt ist.
Diese Anlagefläche der Verbindungseinrichtung dient somit
als Referenzfläche, die die Lage der Fensterscheibe quer zu
ihrer Erstreckungsebene unabhängig von der Scheibendicke
festlegt. Dadurch haben Änderungen der Scheibendicke keinen
Einfluß auf das äußere Design des Kraftfahrzeugs.
Änderungen der Scheibendicke haben demnach ausschließlich
Einfluß auf die Lage der inneren Scheibenoberfläche (also
der dem Fahrzeuginnenraum zugewandten Scheibenoberfläche)
quer zur Erstreckungsebene der Fensterscheibe. Diese hat
jedoch eine geringere Bedeutung für das Erscheinungsbild
eines Kraftfahrzeugs, das gerade durch das äußere Design
geprägt wird, welches für jeden Fahrzeugtyp einen anspre
chenden, harmonischen und unverwechselbaren Gesamteindruck
hinterlassen soll.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der
inneren Scheibenoberfläche eine Anlageelement zugeordnet,
dessen Position quer zur Scheibenebene in Abhängigkeit von
der Dicke B der Fensterscheibe veränderbar ist, so daß die
Verbindungseinrichtung durch gezielte Einstellung der
Position dieses Anlageelementes quer zur Scheibenebene für
die Aufnahme von Fensterscheiben unterschiedlicher Dicke
herrichtbar ist.
Die Verwendung des Begriffes "Anlageelement" für ein der
inneren Scheibenoberfläche zugewandtes Bauelement der
Verbindungseinrichtung soll hier keinen begrifflichen
Gegensatz zu dem Begriff "Anlagefläche" für ein der äußeren
Scheibenoberfläche zugewandtes Bauelement der Verbindungs
einrichtung herstellen. Die unterschiedlichen Begriffe
"Anlagefläche" einerseits und "Anlageelement" andererseits
wurden lediglich gewählt, um diese beiden Bauelemente
besser zu unterscheiden. Auch das Anlageelement wird stets,
zumindest mit einer kleinen Fläche, an der ihm zugeordneten
Scheibenoberfläche anliegen, denn eine echte punkt- oder li
nieförmige Abstützung ist in der Praxis ohnehin nicht
möglich.
Die Position des Anlageelementes quer zur Scheibenebene
kann zum einen dadurch verändert werden, daß die Position
des Anlageelementes einstellbar ist. Zum anderen kann eine
Veränderung der Position des Anlageelementes quer zur
Scheibenebene durch einen Austausch des Anlageelementes
erfolgen, wobei je nach Dicke der von der Verbindungsein
richtung aufgenommenen Fensterscheibe unterschiedliche
Anlageelemente gewählt werden. Insbesondere in Fällen, in
denen die der äußeren Scheibenoberfläche zugeordnete Anlage
fläche sowie das der inneren Scheibenoberfläche zugewandte
Anlageelement einstückig ausgebildet oder miteinander
verbunden sind, kann hierbei ein gleichzeitiger Austausch
des Anlageelementes und der Anlagefläche vorgesehen sein.
In diesem Fall muß die Verbindungseinrichtung eine Referenz
fläche, z. B. in Form einer Halteplatte, aufweisen, durch
die die Position der Anlagefläche quer zur Scheibenebene
festgelegt ist.
Die Aufnahme der Fensterscheibe in der Verbindungseinrich
tung kann dabei einerseits dadurch erfolgen, daß die Fen
sterscheibe zwischen der Anlagefläche und dem Anlageelement
eingeklemmt wird; andererseits kann die Fensterscheibe in
der Verbindungseinrichtung auch stoffschlüssig gehalten
werden, insbesondere mittels eines gekapselten Klebemit
tels.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist
die Verbindungseinrichtung eine der äußeren Scheibenoberflä
che zugeordnete, im wesentlichen starre Halteplatte auf,
deren Position quer zur Scheibenebene unabhängig von der
Dicke der Fensterscheibe festgelegt ist. Diese Halteplatte
kann unmittelbar die Anlagefläche für die äußere Scheibeno
berfläche bilden. Alternativ kann die Halteplatte auch als
eine bloße Referenzfläche dienen, mittels der die Position
der Anlagefläche (die an einer separaten Scheibenaufnahme
ausgebildet ist) quer zur Scheibenebene festlegbar ist.
Auch der inneren Scheibenoberfläche kann eine Halteplatte
zugeordnet sein, wobei diese vorzugsweise quer zur Scheibe
nebene verstellbar ist.
Mit Vorteil ist der der äußeren Scheibenoberfläche zugewand
ten Halteplatte eine zwei Schenkel aufweisende Scheibenauf
nahme zugeordnet, an deren Schenkeln die äußere und die
innere Scheibenoberfläche anliegen. Hierbei kann insbesonde
re vorgesehen sein, daß die Scheibenaufnahme zwischen zwei
Halteplatten aufgenommen und dort eingeklemmt ist oder
stoffschlüssig gehalten wird, insbesondere mittels eines
mikroverkapselten Klebstoffes.
In entsprechender Weise kann auch die Fensterscheibe zwi
schen den beiden Schenkel der Scheibenaufnahme einklemmbar
und/oder durch ein Klebemittel befestigbar sein.
Zur Schaffung einer Referenzfläche für die äußere Scheibeno
berfläche wird der dieser Scheibenoberfläche zugeordnete
Schenkel der Scheibenaufnahme an der entsprechenden Halte
platte so festgelegt, daß die Position dieses Schenkels
quer zur Scheibenebene unabhängig von der Dicke der Fenster
scheibe festgelegt ist.
Nach einer Variante der Erfindung ist die Scheibenaufnahme
zur Anpassung an Fensterscheiben unterschiedlicher Scheiben
dicke austauschbar.
Nach einer anderen Erfindungsvariante läßt sich der Abstand
zwischen den beiden Schenkeln der Scheibenaufnahme quer zur
Scheibenebene verstellen. Hierzu kann insbesondere vorgese
hen sein, daß der der inneren Scheibenoberfläche zugeordne
te Schenkel der Scheibenaufnahme relativ zu dem der äußeren
Scheibenoberfläche zugeordneten Schenkel verschieb- oder
verschwenkbar ist, z. B. dadurch, daß die beiden Schenkel
der Scheibenaufnahme klappbar oder hinreichend elastisch
mit einer Basisfläche der Scheibenaufnahme verbunden sind,
so daß sie zur Anpassung an Fensterscheiben unterschiedli
cher Dicke zueinander verschieb- oder verschwenkbar sind.
Andererseits können die beiden Schenkel der Scheibenaufnah
me auch durch separate Bauteile gebildet werden, deren
Abstand zueinander veränderbar ist.
Dabei kann der Mitnehmer die notwendigen Mittel zum Ver
schieben oder Verschwenken des der inneren Scheibenoberflä
che zugeordneten Schenkels der Scheibenaufnahme aufweisen,
die z. B. durch eine Stellschraube oder einen Keil gebildet
werden. So können etwa die der inneren Scheibenoberfläche
zugeordnete Halteplatte und der entsprechende Schenkel der
Scheibenaufnahme nach dem Keilprinzip zusammenwirken, um
die Verstellbarkeit des Schenkels quer zur Scheibenebene zu
gewährleisten.
Auch kann vorgesehen sein, daß die der inneren Scheibenober
fläche zugeordnete Halteplatte zusammen mit dem zugehörigen
Schenkel der Scheibenaufnahme relativ zu der der äußeren
Scheibenoberfläche zugeordneten Halteplatte verschwenkbar
ist. Hierbei können die beiden Halteplatten in verschiede
nen Schwenkpositionen relativ zueinander arretierbar sein,
insbesondere durch Formschlußelemente.
Die vorliegende Erfindung ist grundsätzlich bei allen Typen
von Fensterhebern, also insbesondere sowohl bei Arm- als
auch bei Seilfensterhebern anwendbar.
Weitere Vorteile der Erfindung werden bei der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Figuren
deutlich werden.
Es zeigen:
Fig. 1a und 1b eine Verbindungseinrichtung zur Aufnahme
einer Fensterscheibe mit zwei Halteplatten,
von denen die eine zur Schaffung einer
Referenzfläche für die äußeren Scheibenober
fläche dient und die andere quer zur Schei
benebene verstellbar ist, wobei zwischen
den beiden Halteplatten eine Scheibenaufnah
me für die Fensterscheibe eingeklemmt ist;
Fig. 2a und 2b eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels aus
den Fig. 1a und 1b mit nur einer Halteplat
te, an der die Scheibenaufnahme befestigt
ist;
Fig. 3a-3c eine weitere Abwandlung des Ausführungsbei
spiels aus den Fig. 1a und 1b, wobei die
der inneren Scheibenoberfläche zugeordnete
Halteplatte mittels einer Stellschraube
verschiebbar ist, die in einer weiteren
Halteplatte gelagert ist;
Fig. 4a-4e eine Verbindungseinrichtung zur Aufnahme
einer Fensterscheibe mit zwei einander
gegenüberliegenden Halteplatten, zwischen
denen eine Scheibenaufnahme aufgenommen
ist, die aus zwei separaten Schenkeln
besteht, von denen der eine quer zur Schei
benebene festgelegt ist und der andere nach
dem Keilprinzip mit der zugehörigen Halte
platte zusammenwirkt;
Fig. 5a-5d eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels
aus den Fig. 4a-4e, wobei hier zusätzli
che Mittel vorgesehen sind, um den nach dem
Keilprinzip mit einer Halteplatte zusammen
wirkenden Schenkel der Scheibenaufnahme
verschieben zu können;
Fig. 6a-6d eine weitere Abwandlung des Ausführungsbei
spiels aus den Fig. 4a-4e, wobei hier
zwischen den beiden Halteplatten eine
einteilige Scheibenaufnahme vorgesehen ist;
Fig. 7a-7c eine Verbindungseinrichtung mit zwei zuein
ander verschwenkbaren Halteplatten, zwi
schen denen eine einteilige Scheibenaufnah
me vorgesehen ist;
Fig. 8a-8d eine weitere Verbindungseinrichtung mit
einer einteiligen Scheibenaufnahme, die
zwischen zwei Halteplatten aufgenommen ist,
wobei hier die Anpassung an unterschiedli
che Scheibendicken durch Austausch der
Scheibenaufnahme erfolgt;
Fig. 9 einen Querschnitt durch eine Kraftfahrzeug
tür mit einer Fensterscheibe;
Fig. 10 eine schematische Darstellung eines Seilfen
sterhebers.
In Fig. 9 ist eine Kraftfahrzeugtür mit einem Türaußen
blech A, einem Türinnenblech I und einer das Türinnenblech
nach innen abdeckenden Türinnenverkleidung V dargestellt.
Zwischen dem Türinnenblech I und dem Türaußenblech A ist
eine Fensterscheibe 7 aufgenommen, die eine äußere, zum
Türaußenblech A weisende Scheibenoberfläche 71 und eine
innere, zum Türinnenblech I weisende Scheibenoberfläche 72
aufweist. Ferner ist ein am Türinnenblech I befestigter
Lautsprecher L erkennbar.
Die parallel zueinander verlaufenden äußeren und inneren
Scheibenoberflächen 71, 72 definieren dabei eine Scheibene
bene E, die sich parallel zu der äußeren bzw. inneren
Scheibenoberfläche 71, 72 erstreckt, vergl. auch Fig. 10.
In Fig. 10 ist ein Fensterheber dargestellt, mit dem sich
die in Fig. 9 gezeigte Fensterscheibe 7 in der Höhe verstel
len läßt. Der Fensterheber umfaßt einen Antrieb 1 mit einem
Antriebsmotor 2 und einer durch den Antriebsmotor 2 antreib
baren Seiltrommel 3, mittels der ein Seil 4 über zwei
Umlenkrollen 8, 9 entlang einer Führungsschiene 5 bewegbar
ist. Dieses Seil ist in üblicher Weise über einen Seilnip
pel mit einer Verbindungseinrichtung in Form eines Mitneh
mers 6 verbunden, der wiederum in einem oberen Abschnitt 6a
die Fensterscheibe 7 trägt.
Durch eine Aktivierung des Antriebs 1 läßt sich der Mitneh
mer 6 entlang der Führungsschiene 5 nach oben oder unten
bewegen (je nach Drehrichtung des Antriebsmotors 2), was
eine entsprechende Verstellung der Fensterscheibe 7 zur
Folge hat.
In Fig. 10 ist ferner die Scheibenebene E definiert, bei
der es sich um diejenige Ebene (xz-Ebene) handelt, in der
sich die in Fig. 10 dargestellt Fensterscheibe 7 erstreckt.
In den Fig. 1a und 1b ist eine erste Ausführungsform eines
Mitnehmers dargestellt, der bei dem in Fig. 10 gezeigten
Fensterheber als Verbindungseinrichtung zum Einsatz kommen
kann.
Dieser Mitnehmer 10 umfaßt einen Aufnahmebereich, der zur
Aufnahme einer Fensterscheibe vorgesehen ist, sowie einen
Gleitbereich 100 mit einer Ausnehmung 101, die mit einer
Führungsschiene in Eingriff bringbar ist, so daß sich der
Mitnehmer 10 entlang dieser Führungsschiene verschieben
läßt. Der Aufnahmebereich 15 und der Gleitbereich 100 sind
über einen Verbindungsbereich 102 miteinander verbunden.
Der Aufnahmebereich des Mitnehmers 10 umfaßt eine erste
(tragende) Halteplatte 11 und eine zweite Halteplatte 12
(Klemmplatte), zwischen denen eine zwei Schenkel 16, 17
aufweisende, z. B. aus Gummi bestehende Scheibenaufnahme 15
angeordnet ist. Die beiden Schenkel 16, 17 sind über eine
Basisfläche 18 der Scheibenaufnahme 15 miteinander verbun
den und übergreifen mit ihren oberen Ende 19 die Halteplat
ten 11, 12. Die Scheibenaufnahme 15 liegt dabei mit der
Basisfläche 18 auf einer von der ersten Halteplatte senk
recht abstehenden Auflage 13 auf.
Die Scheibenaufnahme 15 dient zur Aufnahme einer Fenster
scheibe, die sich in der xz-Ebene erstreckt, vgl. das
Koordinatensystem in Fig. 1a. Dabei liegt die äußere Schei
benoberfläche (vgl. hierzu die Fig. 9 und 10) an der Anla
gefläche 16a des Schenkels 16 an, der sich an der inneren
Oberfläche 11a der ersten Halteplatte 11 abstützt. Die
innere Scheibenoberfläche liegt demgegenüber an dem als
weiteres Anlageelement dienenden anderen Schenkel 17 an,
der sich an der zweiten Halteplatte 12 abstützt.
Zur Aufnahme von Fensterscheiben unterschiedlicher Dicke
sind die beiden Halteplatten 11, 12 quer zur Erstreckungse
bene der Fensterscheibe (xz-Ebene) entlang der y-Achse zu
einander verschiebbar, wozu die der inneren Scheibenoberflä
che zugeordnete zweite Halteplatte 12 mittels einer Stell
schraube 14 entlang der y-Achse bewegbar ist.
Die der äußeren Scheibenoberfläche zugeordnete erste Halte
platte 11 ist demgegenüber bezüglich der y-Achse (senkrecht
zur Scheibenebene) ortsfest angeordnet und bildet daher mit
ihrer inneren Oberfläche 11a eine Referenzfläche für den
Schenkel 16, an dessen Anlagefläche 16a wiederum die äußere
Scheibenoberfläche anliegt. Diese Anlagefläche 16a bildet
eine Referenzfläche für die zugeordnete äußere Scheibenober
fläche, deren Position quer zur Scheibenebene (xz-Ebene)
somit unabhängig von der Scheibendicke festgelegt ist.
Veränderungen der Scheibendicke werden ausschließlich
dadurch kompensiert, daß die der inneren Scheibenoberfläche
zugeordnete zweite Halteplatte 12 und der zugehörige Schen
kel 17 der Scheibenaufnahme 15 quer zur Scheibenebene
entlang der y-Achse verschoben werden, was durch eine
hinreichend elastische Ausbildung der Scheibenaufnahme 15
ermöglicht wird.
Die Befestigung der Fensterscheibe in der Scheibenaufnah
me 15 zwischen den beiden Halteplatten 11, 12 erfolgt dabei
durch Klemmkräfte, indem die Stellschraube 14 hinreichend
fest angezogen wird.
Die Fig. 2a und 2b zeigen eine Abwandlung des Ausführungs
beispiels aus den Fig. 1a und 1b, wobei die Unterschiede
ausschließlich in der Ausgestaltung des Aufnahmebereiches
des Mitnehmers 20 bestehen.
Der Aufnahmebereich des in den Fig. 2a und 2b gezeigten
Mitnehmers 20 weist lediglich eine einzige (tragende)
Halteplatte 21 auf, an der eine starr ausgebildete Scheiben
aufnahme 25 mittels einer Befestigungsschraube 24 festge
legt ist, die einen Schlitz 28b in einem unteren Fortsatz
28a der Scheibenaufnahme 25 durchgreift.
Die Scheibenaufnahme 25 umfaßt zwei einander gegenüberlie
gend angeordnete starre Schenkel 26, 27, die über einen
unteren Basisbereich 28 miteinander verbunden sind und von
denen der eine Schenkel 26 der äußeren Scheibenoberfläche
und der andere Schenkel 27 der inneren Scheibenoberfläche
zugeordnet ist. Der der äußeren Scheibenoberfläche zugeord
nete Schenkel 26 liegt an einer inneren Oberfläche 21a der
Halteplatte 21 an, die eine unveränderliche Referenzfläche
für diesen Schenkel 26 bildet, der somit entlang der y-Ach
se quer zur Scheibenebene örtlich festgelegt ist. Die
innere Oberfläche des Schenkels 26 bildet demzufolge eine
bezüglich der y-Achse örtlich unveränderliche Anlagefläche
26a (Referenzfläche) für die äußere Scheibenoberfläche.
Die Anpassung an unterschiedliche Scheibendicken erfolgt
bei dem in den Fig. 2a und 2b dargestellten Mitnehmer durch
die Auswechslung der Scheibenaufnahme 25, die durch den
Schlitz 28b erleichtert wird und lediglich ein Lösen der
Befestigungsschraube voraussetzt. Aufgrund der als Referenz
fläche dienenden inneren Oberfläche 21a der Halteplatte 21
ist gewährleistet, daß auch nach einem Austausch der Schei
benaufnahme 25 deren der äußeren Scheibenoberfläche zugeord
nete Anlagefläche 26a wieder dieselbe Position entlang der
y-Achse quer zur Scheibenebene aufweist. Änderungen der
Scheibendicke werden daher ausschließlich durch eine Verän
derung der Position des der inneren Scheibenoberfläche
zugeordneten Schenkels 27 der Scheibenaufnahme 25 kompen
siert.
Bei dem in den Fig. 3a bis 3c in einem Querschnitt darge
stellten Mitnehmer 30 sind eine der äußeren Scheibenoberflä
che 71 zugeordnete erste Halteplatte 31 und eine der inne
ren Scheibenoberfläche 72 zugeordnete zweite Halteplatte
320 vorgesehen, wobei die erste Halteplatte 31 und die
zweite Halteplatte 320 als separate Bauteile ausgebildet
sind und zwischen sich eine zwei Schenkel 36, 37 aufweisen
de Scheibenaufnahme 35 aufnehmen. Die beiden Schenkel 36,
37 der Scheibenaufnahme 35 sind über eine unter Basisfläche
38 miteinander verbunden und übergreifen mit ihren oberen
Enden 39 die Halteplatten 31, 320. Bei diesem Ausführungs
beispiel ist wiederum die der äußeren Scheibenoberfläche 71
zugeordnete Halteplatte 31 entlang der y-Achse quer zur
Scheibenebene örtlich unveränderlich und bildet somit eine
Referenzfläche 31a für den der äußeren Scheibenoberflä
che 71 zugeordneten Schenkel 36 der Scheibenaufnahme 35.
Die innere Oberfläche des Schenkels 36 bildet wiederum eine
örtlich festgelegte Anlagefläche 36a für die äußere Scheibe
noberfläche 71, deren Position entlang der y-Achse quer zur
Scheibenebene somit unveränderlich ist.
Die der inneren Scheibenoberfläche 72 zugeordnete Halteplat
te 320 läßt sich demgegenüber mittels einer Stellschrau
be 34 entlang der y-Achse quer zur Scheibenebene verstel
len, wobei die Stellschraube 34 in einer weiteren Halteplat
te 32 gelagert ist, die einstückig mit der ersten Halteplat
te 31 verbunden ist.
Wie anhand der Fig. 3b und 3c ferner erkennbar ist, kann
die Scheibenaufnahme 35 zur Anpassung an Fensterscheiben
sieben unterschiedlicher Dicken d ausgewechselt werden.
Alternativ kann vorgesehen sein, daß die beiden Schen
kel 36, 37 der Scheibenaufnahme 35 über die Basisfläche 38
derart elastisch miteinander verbunden sind, daß sie sich
zur Anpassung an Fensterscheiben kleinerer Dicke zusammen
drücken lassen, z. B. durch Verwendung eines hinreichend ela
stischen Gummis als Material für die Scheibenaufnahme 35.
Zusammenfassend erfolgt also auch hier eine Anpassung des
Mitnehmers 30 an Fensterscheiben unterschiedlicher Dicken d
ausschließlich durch eine Verschiebung derjenigen Elemente
des Mitnehmers 30, die der inneren Scheibenoberfläche 72
zugeordnet sind. Die Position der äußeren Scheibenoberflä
che 71 bleibt quer zur Scheibenebene unverändert.
Bei dem Ausführungsbeispiel gem. den Fig. 4a bis 4e besteht
ein Mitnehmer 40 aus zwei über einen Basisbereich 43 ein
stückig miteinander verbundenen, starren Halteplatte 41,
42, wobei der ersten Halteplatte 41 ein erster Schenkel 46
einer Scheibenaufnahme 45 zugeordnet ist und die zweite
Halteplatte 42 über eine abgeschrägte Oberfläche 42a nach
dem Keilprinzip mit einem ebenfalls eine abgeschrägte
Oberfläche 47a aufweisenden, separaten Schenkel 47 der
Scheibenaufnahme 45 nach dem Keilprinzip zusammenwirkt. Der
zweite Schenkel 47 der Scheibenaufnahme 45 weist dabei
zusätzlich eine Basisfläche 48 auf, an der sich die Fenster
scheibe 7 mit ihrem unteren Ende abstützen kann.
Auch hier bildet die innere Oberfläche 41a der der äußeren
Scheibenoberfläche 71 zugeordneten Halteplatte 41 eine
Referenzfläche, mittels der die Lage des der äußeren Schei
benoberfläche zugeordneten Schenkels 46 der Scheibenaufnah
me 45 und insbesondere die Lage der zugehörigen Anlageflä
che 46a bezüglich der y-Achse quer zur Scheibenebene festge
legt wird. Die Lage des als Anlageelement für die innere
Scheibenoberfläche 72 dienenden Schenkels 47 der Scheiben
aufnahme 45 läßt sich demgegenüber entlang der y-Achse
variieren, und zwar durch unterschiedlich tiefes Einschie
ben der Fensterscheibe 7 zwischen den beiden Halteplat
ten 41, 42.
Dadurch, daß der Abstand zwischen den beiden Halteplat
ten 41, 42 quer zur Scheibenebene nach unten hin abnimmt,
läßt sich die Fensterscheibe umso tiefer zwischen den
beiden Halteplatten 41, 42 einschieben, je kleiner die
Dicke d der Fensterscheibe 7 ist. Da der der inneren Schei
benoberfläche 72 zugeordnete Schenkel 47 der Scheibenaufnah
me 45 mit der zweiten Halteplatte 42 nach dem Keilprinzip
zusammenwirkt und dieser Schenkel 47 bei abnehmender Schei
bendicke d gemeinsam mit der Fensterscheibe 7 weiter nach
unten verschoben ist, paßt sich der Abstand zwischen den
beiden Schenkeln 46, 47 der Scheibenaufnahme 45 automatisch
an die Scheibendicke d an.
Der besondere Vorteil bei dieser Ausführungsform liegt
darin, daß die Anpassung des Abstandes zwischen den beiden
Schenkeln 46, 47 selbstätig beim Einführen der Fensterschei
be 7 in die Scheibenaufnahme 40 erfolgt. Denn die Fenster
scheibe 7 drückt, den der inneren Scheibenoberfläche 72
zugeordneten Schenkel 47 beim Einführen über dessen Basis
fläche 48 soweit wie möglich nach unten, wobei sich der
Abstand zwischen den beiden Schenkeln 46, 47 immer weiter
verringert. Die Abwärtsbewegung der Fensterscheibe 7 endet,
wenn sich die beiden Schenkel 46, 47 so stark angenähert
haben, daß die Fensterscheibe zwischen diesen fest einge
klemmt ist. Ein weiteres Verschieben der Fensterscheibe 7
nach unten ist dann nicht mehr möglich.
Zur Anpassung an die unterschiedlichen Eindringtiefen bei
Fensterscheiben unterschiedlicher Dicke müssen diese entwe
der eine unterschiedliche Scheibenhöhe (Ausdehnung entlang
der z-Achse) aufweisen, oder die Lage des Mitnehmens bezüg
lich der z-Achse muß entsprechend angepaßt werden.
Anhand der perspektivischen Darstellung des der inneren
Scheibenoberfläche 72 zugewandten Schenkels 47 in Fig. 4d
wird deutlich, daß dessen abgeschrägte Oberfläche 47a
aufgerauht ist, also eine Art Mikroverzahnung aufweist. Bei
einer entsprechenden Gestaltung der ebenfalls abgeschrägten
inneren Oberfläche 42a der zweiten Halteplatte 42 wird
zwischen den beiden nach dem Keilprinzip zusammenwirkenden
Oberflächen 42a, 47a ein formschlüssiger Eingriff herge
stellt, der zusätzlich zu den beim Einführen der Fenster
scheibe hervorgerufenen Klemm- bzw. Reibungskräften zu
einer Verbindung zwischen der Halteplatte 42 und dem zuge
ordneten Schenkel 47 der Scheibenaufnahme 45 beiträgt.
Fig. 4e zeigt hierbei noch eine Abwandlung des in Fig. 4d
perspektivisch dargstellten Schenkels 47, der der inneren
Scheibenoberfläche 72 zugeordnet ist. Der in Fig. 4e darge
stellte Schenkel 47 weist unterhalb seiner Basisfläche 48
zusätzlich abgefederte Enden 48a auf, über die er sich an
der Basis 43 abstützen kann, über die die beiden Halteplat
ten 41, 42 miteinander verbunden sind.
Das in den Fig. 5a bis 5d dargestellte Ausführungsbeispiel
der Erfindung unterscheidet sich von dem in den Fig. 4a bis
4d dargestellten Mitnehmer lediglich dadurch, daß hier der
der inneren Scheibenoberfläche 72 zugeordnete Schenkel 47
der Scheibenaufnahme 45 zusätzlich ein Zugelement 47c
aufweist, das über eine Sollbruchstelle 47b mit dem Schen
kel 47 verbunden ist und das durch eine Öffnung 43a in der
Basisfläche 43 nach unten aus dem Mitnehmer 40 herausragt.
Mittels dieses Zugelementes 47c kann der Schenkel 47 zwi
schen den beiden Halteplatten 41, 42 nach unten gezogen
werden, um die Fensterscheibe 7 zwischen den beiden Schen
keln 46, 47 einzuklemmen. Durch Aufwendung entsprechend
großer Kräfte kann hierbei erreicht werden, daß das Zugele
mente 47c bei der Sollbruchstelle 47b von dem Schenkel 47
abbricht.
In den Fig. 6a bis 6d ist eine weitere Ausführungsform
eines Mitnehmers mit zwei einander gegenüberliegenden Halte
platten 51, 52 dargestellt, die über eine Basisfläche 53
einstückig miteinander verbunden ist. Zwischen den beiden
Halteplatten 51, 52 ist eine einstückige Scheibenaufnah
me 55 mit zwei Schenkeln 56, 57 aufgenommen, deren Schenkel
56, 57 über eine gemeinsame Basis 58 verbunden sind.
Der eine Schenkel 56 der Scheibenaufnahme 55 liegt an der
inneren Oberfläche 51a der ersten Halteplatte 51 an und ist
dadurch bezüglich der y-Achse senkrecht zur Scheibenebene
örtlich festgelegt. Die innere Oberfläche dieses Schen
kels 56 bildet daher eine als Referenzfläche dienende Anlage
fläche 56a für die äußere Scheibenoberfläche 71, deren Posi
tion dadurch ebenfalls quer zur Scheibenebene festgelegt
ist.
Der andere Schenkel 57 der Scheibenaufnahme 55 weist eine
der zweiten Halteplatte 52 zugewandte abgeschrägte Oberflä
che 57a auf, die mit einer entsprechenden abgeschrägten
Oberfläche 52a der zweiten Halteplatte 52 zusammenwirkt.
Die Oberfläche 52a der zweiten Halteplatte 52 verläuft
dabei derart, daß der Abstand zwischen den beiden Halteplat
ten 51, 52 zum unteren Ende des Mitnehmers 50 hin abnimmt.
Das Einklemmen der Fensterscheibe 7 zwischen den beiden
Schenkeln 56, 57 der Scheibenaufnahme 55 erfolgt hier nach
demselben Prinzip wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den
Fig. 4 und 5; der einzige Unterschied besteht darin, daß
hier die Scheibenaufnahme 55 einteilig ausgebildet ist.
Der der inneren Scheibenoberfläche 72 zugewandte Schen
kel 57 ist zu dem mit einem mikroverkapselten Klebemittel K
versehen, so daß eine Klebeverbindung mit der entsprechen
den Scheibenoberfläche 72 hergestellt wird.
Bei dem anhand der Fig. 7a-7c dargestellten Mitnehmer
sind zwei Halteplatten 61, 62 schwenkbar miteinander verbun
den. Dabei ist die erste, der äußeren Scheibenoberfläche
zugeordnete Halteplatte 61 bezüglich der y-Achse örtlich
festgelegt, während die zweite, der inneren Scheibenoberflä
che zugeordnete Halteplatte 62 relativ zu der ersten Halte
platte 61 verschwenkbar ist.
Zwischen den beiden Halteplatten 61, 62 ist eine Scheiben
aufnahme 65 mit zwei Schenkeln 66, 67 aufgenommen, die über
einen unteren Basisbereich 68 einstückig miteinander verbun
den sind und mit ihren oberen Enden 69 die Halteplatten 61
bzw. 62 umgreifen. Der untere Abschnitt der zweiten Halte
platte 62 weist zusätzlich noch ein Basiselement 63 auf, an
dem sich die Scheibenaufnahme 65 mit ihrer Basisfläche 68
abstützen kann.
Die der äußeren Scheibenoberfläche zugeordnete Halteplat
te 61 bildet mit ihrer inneren Oberfläche 61a eine Referenz
fläche für den der äußeren Scheibenoberfläche zugeordneten
Schenkel 66 der Scheibenaufnahme 65 und insbesondere dessen
Anlagefläche 66a, die hierdurch bezüglich der y-Achse
senkrecht zur Scheibenebene örtlich festgelegt ist.
Der andere Schenkel 67 der Scheibenaufnahme 65 ist demgegen
über gemeinsam mit der der inneren Scheibenoberfläche zuge
ordneten Halteplatte 62 um eine Drehachse D verschwenkbar.
Dies wird dadurch gewährleistet, daß die beiden hinreichend
elastischen Schenkel 66, 67 der z. B. aus Gummi bestehenden
Scheibenaufnahme 65 über die Basisfläche 68 schwenkbar mit
einander verbunden sind.
Die Aufnahme von Fensterscheiben unterschiedlicher Dicke
ist bei diesem Mitnehmer dadurch möglich, daß je nach Dicke
der Fensterscheibe die beiden Halteplatten 61, 62 in einer
unterschiedlichen Schwenkposition zueinander arretiert
werden. Die Arretierung erfolgt über Formschlußelemente,
die in Form jeweils einer Mikroverzahnung 61b, 62b einer
seits an einem unteren Abschnitt 62a der zweiten Halteplat
te 62 und andererseits an einem unteren Abschnitt 61c der
ersten Halteplatte 61 vorgesehen sind. Die Formschlußelemen
te werden durch die Zahnelemente der Mikroverzahnungen 61b,
62b gebildet, die ineinander greifen und hierdurch eine
Festlegung der Relativposition der beiden Halteplatten 61,
62 ermöglichen.
Die Fensterscheibe wird hierbei gemeinsam mit der Scheiben
aufnahme 65 zwischen den beiden Halteplatten 61, 62
eingeklemmt, und/oder es werden Klebemittel zur Verbindung
der Halteplatten 61, 62 mit der Scheibenaufnahme 65 sowie
der Scheibenaufnahme 65 mit der Fensterscheibe verwendet.
In Fig. 7c ist die der inneren Scheibenoberfläche zugeordne
te, verschwenkbare Halteplatte 62 nochmals perspektivisch
dargestellt. Man erkennt insbesondere eine Mikroverzah
nung 62b am abgerundeten unteren Abschnitt 62a der Halte
platte 62, die formschlüssig in eine entsprechende
Mikro-Verzahnung 61b des ebenfalls abgerundeten unteren
Abschnitts 61c der ersten Halteplatte 61 eingreifen kann,
um die Position der beiden Halteplatten 61, 62 zueinander
festzulegen. Ferner ist in Fig. 7c durch gestrichelte
Linien eine abweichende Ausführungsform der zweiten Halte
platte 62 angedeutet, wonach diese Halteplatte 62 aus zwei
Abschnitten 62', 62" besteht und der zweite Abschnitt 62"
gegenüber dem ersten Abschnitt 62' abgewinkelt ist. Bei
dieser Ausführungsform würde im Fall einer Fensterscheibe
größerer Dicke die Halteplatte 62 mit ihrem ersten
Abschnitt 62' gegen die Fensterscheibe drücken, während bei
einer Fensterscheibe geringerer Dicke der abgewinkelte,
obere Abschnitt 62' der Halteplatte 62 (über den Schenkel
67) mit der Fensterscheibe zur Anlage käme.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel kann die Scheibenaufnah
me 65 zur Anpassung an unterschiedliche Scheibendicken
ausgetauscht werden. Alternativ kann die Scheibenaufnah
me 65 im Bereich ihrer Basisfläche 68 derart verformbar aus
gebildet sein, daß sich der Abstand zwischen den beiden
Schenkeln 66, 67 ohne weiteres an Fensterscheiben unter
schiedlicher Dicke anpassen läßt.
In den Fig. 8a-8d ist ein Mitnehmer dargestellt, der zwei
einander gegenüberliegende starre Halteplatten 81, 82
aufweist, die über einen Basisbereich 83 einstückig mitein
ander verbunden sind und ein im wesentlichen U-förmigen
Aufnahmebereich für eine Fensterscheibe 7 bilden. In diesen
Aufnahmebereich ist eine Scheibenaufnahme 85 einführbar,
die aus zwei über eine Basisfläche 88 miteinander verbunde
nen Schenkeln 86, 87 besteht. Die beiden Schenkel 86, 87
weisen im Bereich ihrer oberen Endabschnitte 89 jeweils
eine Verbreiterung auf, die an die Dicke d der aufzuneh
menden Fensterscheibe 7 angepaßt werden kann. Je geringer
die Dicke d der aufzunehmenden Fensterscheibe 7 desto
größer ist die Ausdehnung der Verbreiterung des oberen
Endabschnitts 89, 89' des der inneren Scheibenoberfläche 72
zugewandten Schenkels 87 quer zur Scheibenebene (entlang
der y-Achse).
Die Ausdehnung des oberen Endabschnittes 89 des der äußeren
Scheibenoberfläche 71 zugewandten Schenkels 86 ist demgegen
über unabhängig von der Scheibendicke, so daß dieser an der
inneren Oberfläche 81a der ersten Halteplatte 81 anliegende
Schenkel 86 auf seiner Innenseite eine Anlagefläche 86a in
Form einer Referenzfläche definiert, an der die äußere
Scheibenoberfläche 71 der Fensterscheibe 7 unabhängig von
der Scheibendicke d immer in derselben Position bezüglich
der y-Achse senkrecht zur Scheibenebene anliegt.
In Fig. 8a ist ferner erkennbar, daß die beiden Schenkel 86,
87 im Bereich ihrer oberen Enden 89 Vorsprünge 86b, 87b
aufweisen, mit denen sie vor dem Einführen einer Fenster
scheibe auf den oberen Enden der Halteplatten 81, 82 auflie
gen. Beim Einführen einer Fensterscheibe in die Scheibenauf
nahme 85 wird diese nach unten, in Richtung auf den Basisbe
reich 83 des Mitnehmers 80 gedrückt, wobei die beiden
Vorsprünge 86b, 87b abbrechen.
Die oberen Endabschnitte 89 der Schenkel 86, 87 sind ferner
mit Formschlußelementen in Form einer Mikroverzahnung 89a
versehen, die mit entsprechenden Formschlußelementen im
oberen Bereich der Innenfläche der Halteplatten 81, 82
zusammenwirken können. Zusätzlich kann im Bereich der
Formschlußelemente der Schenkel 86, 87 ein mikroverkapsel
tes Klebemittel aufgebracht sein, dessen Mikrokapseln beim
Einführen der Scheibenaufnahme 85 zwischen den beiden
Halteplatten 81, 82 aufplatzen und somit eine stoffschlüssi
ge Verbindung herstellen.
Ein entsprechendes mikroverkapseltes Klebemittel K ist
gemäß Fig. 8a außerdem auf den der Fensterscheibe 7 zuge
wandten Innenflächen der oberen Endabschnitte 89 der Schen
kel 86, 87 aufgebracht. Beim Kontakt mit der Fensterscheibe
platzen die Mikrokapseln und es wird ein stoffschlüssiger
Kontakt zwischen der Fensterscheibe 7 und den Schenkeln 86,
87 hergestellt.
Claims (23)
1. Fensterheber zum Verstellen einer Fensterscheibe eines
Kraftfahrzeugs mit
daß die Position (y) der Anlagefläche (16, 26, 36, 46, 56, 66, 86) quer zur Scheibenebene (E) unabhängig von der Dicke (d) der Fensterscheibe (7) festgelegt ist.
- - einem Verstellmechanismus,
- - einer Verbindungseinrichtung, über die die Fenster scheibe mit dem Verstellmechanismus verbunden ist und die einen Aufnahmebereich zur Aufnahme der Fenster scheibe aufweist,
- - eine Anlagefläche der Verbindungseinrichtung, an der die Fensterscheibe mit ihrer äußeren Scheibenoberflä che anliegt, und
- - Mitteln, die die Aufnahme von Fensterscheiben unter schiedlicher Dicken in der Verbindungseinrichtung gestatten,
daß die Position (y) der Anlagefläche (16, 26, 36, 46, 56, 66, 86) quer zur Scheibenebene (E) unabhängig von der Dicke (d) der Fensterscheibe (7) festgelegt ist.
2. Fensterheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der inneren Scheibenoberfläche (72) der Fenster
scheibe (7) ein Anlageelement (17, 27, 37, 47, 57, 67,
87) für die Fensterscheibe (7) vorgesehen ist, dessen Po
sition (y) quer zur Scheibenebene (E) in Abhängigkeit
von der Dicke (d) der Fensterscheibe (7) veränderbar
ist.
3. Fensterheber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Position (y) des Anlageelementes (17, 27, 37,
47, 57, 67, 87) quer zur Scheibenebene (E) einstellbar
oder durch Austausch des Anlageelementes (17, 27, 37,
47, 57, 67, 87) veränderbar ist.
4. Fensterheber nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Fensterscheibe (7) zwischen der Anlageflä
che (16, 26, 36, 46, 56, 66, 86) und dem Anlageele
ment (17, 27, 37, 47, 57, 67, 87) einklemmbar ist.
5. Fensterheber nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fensterscheibe (7) in der Verbin
dungsreinrichtung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 80) stoff
schlüssig gehalten ist, insbesondere mittels eines
gekapselten Klebemittels.
6. Fensterheber nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrich
tung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 80) eine der äußeren Schei
benoberfläche (71) zugeordnete Halteplatte (11, 21, 31,
41, 51, 61, 81) aufweist, deren Position (y) quer zur
Scheibenebene (E) unabhängig von der Dicke (d) der Fen
sterscheibe (7) festgelegt ist.
7. Fensterheber nach Anspruch 2 und 6, dadurch gekennzeich
net, daß jeder der beiden Scheibenoberflächen (71, 72)
jeweils eine Halteplatte (11, 12; 31, 320; 41, 42; 51,
52; 61, 62; 81, 82) der Verbindungseinrichtung (10, 30,
40, 50, 60, 80) zugeordnet ist.
8. Fensterheber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die der inneren Scheibenoberfläche (72) zugeordnete
Halteplatte (12, 320) quer zur Scheibenebene (E) ver
stellbar ist.
9. Fensterheber nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der der äußeren Scheibenoberfläche
(71) zugewandten Halteplatte (11, 21, 31, 41, 51, 61,
81) eine zwei Schenkel (16, 17; 26, 27; 36, 37; 46, 47;
56, 57; 66, 67; 86, 87) aufweisende Scheibenaufnahme
(15, 25, 35, 45, 55, 65, 85) zugeordnet ist, an deren
Schenkeln die innere und die äußere Scheibenoberfläche
(71, 72) anliegen.
10. Fensterheber nach Anspruch 7 oder 8 und Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenaufnahme (15,
35, 45, 55, 65, 85) zwischen den beiden Halteplatten
(11, 12; 31, 320; 41, 42; 51, 52; 61, 62; 81, 82) aufge
nommen wird.
11. Fensterheber nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Fensterscheibe (7) in der Scheibenauf
nahme (15, 35, 45, 55, 65, 85) einklemmbar und/oder
durch ein Klebemittel (K) befestigbar ist.
12. Fensterheber nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der der äußeren Scheibenoberfläche
(71) zugeordnete Schenkel (16, 26, 36, 46, 56, 66, 86)
der Scheibenaufnahme (15, 25, 35, 45, 55, 65, 85) an
der der äußeren Scheibenoberfläche (71) zugeordneten
Halteplatte (11, 21, 31, 41, 51, 61, 81) festgelegt
ist, so daß dessen Position (y) quer zur Scheibenebene
(E) unabhängig von der Dicke (d) der Fensterscheibe (7)
festgelegt ist.
13. Fensterheber nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Scheibenaufnahme (25, 35, 85)
zur Anpassung an Fensterscheiben (7) unterschiedlicher
Scheibendicke (d) austauschbar ist.
14. Fensterheber nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbindungseinrichtung (20, 30, 80) ein Satz
unterschiedlicher Scheibenaufnahmen (25, 35, 85) zuge
ordnet ist, die zur Aufnahme von Fensterscheiben (7)
unterschiedlicher Scheibendicke (d) vorgesehen sind und
von denen die zur jeweiligen Scheibendicke (d) passende
in die Verbindungseinrichtung (20, 30, 80) eingefügt
werden kann.
15. Fensterheber nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den beiden
Schenkeln (16, 17, 46, 47, 56, 57, 66, 67) der Scheiben
aufnahme (15, 35, 45, 55, 65) verstellbar ist.
16. Fensterheber nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der der inneren Scheibenoberfläche (72) zugeordnete
Schenkel (17, 37, 47, 57, 67) der Scheibenaufnahme (15,
35, 45, 65) relativ zu dem der äußeren Scheibenoberflä
che (71) zugeordneten Schenkel (16, 36, 46, 56, 66) ver
schieb- oder verschwenkbar ist.
17. Fensterheber nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Schenkel (16, 17; 56, 57; 66, 67) der
Scheibenaufnahme (15, 55, 65) klappbar oder hinreichend
elastisch mit einer Basisfläche (18, 58, 68) der Schei
benaufnahme (15, 55, 65) verbunden sind, so daß sie zur
Anpassung an Fensterscheiben (7) unterschiedlicher
Dicke (d) zueinander verschieb- oder verschwenkbar
sind.
18. Fensterheber nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Schenkel (46, 47) der Scheibenaufnah
me (45) durch separate Bauteile gebildet werden.
19. Fensterheber nach einem der Ansprüche 15 bis 17, da
durch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (10, 30, 50,
60) Mittel (14; 34; 42a, 47a; 52a, 57a; 61c, 62a) zum
Verschieben oder Verschwenken des der inneren Scheiben
oberfläche (72) zugeordneten Schenkels (17, 37, 47, 57,
67) der Scheibenaufnahme (15, 35, 45, 55, 65) aufweist,
die vorzugsweise eine Stellschraube oder einen Keil um
fassen.
20. Fensterheber nach Anspruch 7 oder 8 und Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die der inneren Scheiben
oberfläche (72) zugeordnete Halteplatte (42, 52) und
der entsprechende Schenkel (47, 57) der Scheibenaufnah
me (45, 55) nach dem Keilprinzip zusammenwirken.
21. Fensterheber nach Anspruch 7 oder 8 und einem der An
sprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die der
inneren Scheibenoberfläche (72) zugeordnete Halteplat
te (62) zusammen mit einem zugehörigen Schenkel (67)
der Scheibenaufnahme (65) relativ zu der der äußeren
Scheibenoberfläche (71) zugeordneten Halteplatte (61)
verschwenkbar ist.
22. Fensterheber nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Halteplatten (61, 62) in verschiedenen
Schwenkpositionen relativ zueinander arretierbar sind,
insbesondere durch Formschlußelemente (61b, 62b).
23. Fensterheber nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch,
- - eine Führungsschiene (5), entlang der die als Mitneh mer ausgebildete Verbindungsvorrichtung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 80) mittels des Verstellmechanismus zum Anheben und Absenken der Fensterscheibe (7) verschieb bar ist,
- - einen Gleitbereich (100) des Mitnehmers, über den dieser mit der Führungsschiene (5) verschieblich in Eingriff steht,
- - einen Aufnahmebereich (15) des Mitnehmers zur Aufnah me der Fensterscheibe (7), insbesondere zur Aufnahme durch Klemmen oder Kleben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999143717 DE19943717A1 (de) | 1999-09-02 | 1999-09-02 | Fensterheber zum Verstellen einer Fensterscheibe eines Kraftfahrzeugs |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999143717 DE19943717A1 (de) | 1999-09-02 | 1999-09-02 | Fensterheber zum Verstellen einer Fensterscheibe eines Kraftfahrzeugs |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19943717A1 true DE19943717A1 (de) | 2001-03-15 |
Family
ID=7921787
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999143717 Ceased DE19943717A1 (de) | 1999-09-02 | 1999-09-02 | Fensterheber zum Verstellen einer Fensterscheibe eines Kraftfahrzeugs |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE19943717A1 (de) |
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| US11377892B2 (en) | 2018-01-22 | 2022-07-05 | Brose Fahrzeugteile Se & Co. Kommanditgesellschaft, Bamberg | Driver for a vehicle window regulator and vehicle window regulator |
| DE102022207657A1 (de) * | 2022-07-26 | 2024-02-01 | Brose Fahrzeugteile Se & Co. Kommanditgesellschaft, Bamberg | Fensterheberbaugruppe und Klemmteil für eine Fensterscheibe |
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