DE19941219C1 - Klammer - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B42F3/04—Attachment means of ring, finger or claw form
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Abstract
Eine Klammer zum Halten von mit Heftlöchern versehenen Blättern ist so ausgebildet, daß sie aus einem im wesentlichen M-förmig ausgebildeten Streifen besteht, wobei der die beiden äußeren Schenkel (2, 3) verbindende, dazu abgewinkelte Steg (4) eine im Abmaß in etwa den Heftlöchern entsprechende Stecköffnung (5) aufweist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Klammer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sind Klammern bekannt, sogenannte Briefklammern, die aus einem Draht gebogen sind
und mit denen üblicherweise lose Blätter zusammengehalten werden. Allerdings sind diese
Briefklammern ausschließlich hierzu geeignet. Überdies lässt die Klammerwirkung, die durch
die Eigenelastizität der üblicherweise aus Draht bestehenden Briefklammern recht bald nach,
da diese gering ist und daher für eine häufige Verwendung nicht geeignet ist.
Um mehrere mit Heftlöchern versehene Blätter gemeinsam beispielsweise in einem Ordner
abzuheften, werden sie durch Heftklammern miteinander verbunden, während sie in einer
Heftmechanik des Ordners, dessen Stangen durch die Heftlöcher geführt sind, gehalten wer
den. Zunächst einmal ist das Lösen der Heilung nur unter Öffnung der Heftklammer möglich,
wobei die einzelnen Blätter immer Beschädigungen aufweisen. Aber auch das Abheften der
Blätter, die üblicherweise aus Papier bestehen, in der Heftmechanik kann es zu Beschädigun
gen der Blätter führen, beispielsweise durch Ausfransen der Heftlöcher oder Aufreißen der
Randbereiche, insbesondere dann, wenn die abgehefteten Blätter häufiger im Ordner umge
schlagen werden. Um diese Nachteile zu beseitigen, ist es bekannt, zur Verhinderung eines
Ausfransens der Heftlöcher sogenannte Verstärkungsringe aufzukleben, jedoch ist dies immer
mit einem zusätzlichen Arbeitsaufwand verbunden. Eine andere bekannte Möglichkeit mehre
re Blätter einerseits zusammenzufassen und andererseits in einem Ordner abzulegen sind
Heftstreifen, die üblicherweise aus Mitheftlöchern versehenen Kunststoffstreifen bestehen,
mittels derer sie in der Heftmechanik des Ordners gehalten werden, und die weiter noch
Blechbügel aufweisen, die durch die Heftlöcher der Blätter gesteckt und umgebogen werden,
so dass die Blätter gesichert sind.
Diese Heftstreifen sind jedoch relativ teuer, was sich insofern als betriebswirtschaftlich
nachteilig auswirkt, da sie in sehr großen Mengen eingesetzt werden. Überdies sind sie
zweckmäßigerweise auch nur in Ordnern verwendbar, da deren Deckel so groß gehalten sind,
dass sie die Blätter mit dem angesetzten Heftstreifen überdecken.
In Schnellheftern hingegen, die keine Heftmechanik aufweisen, sondern ebenfalls die vom
Heftstreifen bekannten Blechbügel, können damit zusammengefasste Blätter weniger geeignet
abgelegt werden, da dann die Blätter über den Deckelrand vorstehen.
Schließlich ist es aus der FR 23 05 307 A1 bekannt, eine M-förmig gestaltete Klammer zu
verwenden, deren Stege teilweise an beiden Seiten der enden Blätter liegen.
Bei der Verwendung dieser vorbekannten Klammer lässt es sich jedoch nicht vermeiden, dass
beim Abheften in einem Ordner oder einem Schnellhefter die Heftlöcher ausfransen oder die
angrenzenden Bereiche einreißen. Diese vorbekannte Klammer ist ebenfalls aus einem Draht
gebogen und besonders zum Zusammenhalten einer Vielzahl von einem Stapel bildenden
Blättern gedacht, da die Dicke dieses Stapels verhältnismäßig groß ist und eine entsprechende
Verformung zulassen.
Ausgehend von einem durch die FR 23 05 307 A1 ermittelten Stand der Technik liegt der
vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Klammer dieser gattungsgemäßen Art so
auszubilden, dass sie neben einem Zusammenhalten von Blättern auch als Heftlochverstär
kung dienen kann.
Die gestellte Aufgabe wird durch eine Klamm gelöst, die die Merkmale des Kennzeichens
des Anspruchs 1 in Verbindung mit den Merkmalen nach dessen Oberbegriff aufweist.
Durch eine derartig ausgebildete Klammer besteht die Möglichkeit, die Anzahl der zu halten
den Blätter zu erhöhen. Dies gilt insbesondere dann, wenn gemäß einer vorteilhaften Weiter
bildung der Erfindung die Klammer als Stanzteil aus einem Federblech besteht, wodurch eine
große Klammerwirkung gegeben ist, die aufgrund der hohen Elastizität des Federbleches eine
wesentlich längere Benutzungsdauer ermöglicht als dies bei den aus Draht bestehenden Brief
klammern der Fall ist. Bei der Benutzung der Klammer liegen die beiden parallelen Schenkel
auf der Vorderseite eines Blattes, während die die beiden Schenkel verbindende, abgewinkelt
dazu verlaufenden Stege an der Rückseite eines anderen Blattes anliegen. Die Blätter werden
somit klemmend zwischen den beiden parallelen Schenkeln und den beiden Stegen gehalten.
Bei einer positionsgenauen Klemmung, bei der die Stecköffnung mit einem der Heftlöcher in
Deckung gebracht, dient die Klammer gleichzeitig als seitliche Begrenzung für eine Stange
eines Heftmechanismus eines Ordners oder eines durch die Heftlöcher gesteckten Bügels.
Hierdurch wird wirksam verhindert, dass die zugeordneten Heftlöcher ausreißen können.
Eine besonders wirksame Sicherung ist dann gegeben, wenn nach einem weiteren Gedanken
der Erfindung an den Steg eine Zunge angeformt ist, die sich entgegengesetzt der Erstre
ckungsrichtung der beiden Schenkel erstreckt und in der etwa im Verbindungsbereich mit
dem Steg, die Stecköffnung angeordnet ist. Diese Zunge, die in ihrer Breite etwa der Breite
der Heftlöcher entspricht, wird durch die Heftlöcher gesteckt und zwar so, dass sie in der
Endstellung auf der Seite des entsprechenden Blattes aufliegt, an der auch die Schenkel anlie
gen. Die Stecköffnung befindet sich dann in Deckung mit den zugeordneten Heftlöchern.
Durch diese konstruktive Ausbildung wird gewährleistet, dass die Blätter sich nicht durch
einfaches Hinausziehen aus der Klammer lösen können.
Bei Bedarf können die einzelnen Blätter ohne Beschädigung, lediglich durch eine geringe
Deformation aus der Klammer entfernt werden.
Der Einsatz der neuen Klammer ist praktisch universell, d. h. diese kann sowohl für eine reine
Klammerung als auch für eine Heftung eingesetzt werden, wobei sowohl eine uneinge
schränkte Heftung gleichermaßen in einem Ordner wie auch in einem Schnellhefter möglich
ist.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen ge
kennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Klammer in einer Draufsicht
Fig. 2 die Klammer in Funktion, gleichfalls in einer Draufsicht dargestellt.
In den Figuren ist eine Klammer gezeigt, die insgesamt mit dem Bezugszeichen 1
versehen ist.
Diese Klammer 1 ist M-förmig ausgebildet, wobei die beiden außen liegenden, etwa
parallel zueinander verlaufenden Schenkel 2, 3 durch einen winklig dazu sich er
streckenden Steg 4 verbunden sind.
An ihren freien Enden sind die Schenkel 2, 3 als Auslagen 7 ausgeformt, mit denen
die Klammer 1 auf einer Seite von Blättern 8 aufliegt, während sich der Steg 4 auf
der dieser Seite der Blätter 8 abgewandten Seite klemmend abstützt. Dies ist in der
Fig. 2 durch die gestrichelte Linienführung verdeutlicht.
Im Kistenbereich der Abwinklung des Steges 4 ist eine sich entgegen der Richtung
der Schenkel 2, 3 erstreckende Zunge 6 vorgesehen, die in ihrer maximalen Breite
etwa dem Durchmesser von in den Blättern 8 vorgesehen Heftlöchern 9 entspricht.
Zum leichteren Einführen der Zunge 6, deren freies Ende gerundet ist, in die
Heftlöcher 9 ist sie kreisbogenförmig ausgebildet.
Etwa im Verbindungsbereich mit dem Steg 4 weist die Zunge 6 eine Stecköffnung 5
auf, die in Gebrauchsstellung, wie sie in der Fig. 2 gezeigt ist, mit den Heftlöchern
9 in Deckung gebracht ist. Dabei ist der Durchmesser der Stecköffnung 5 nur ge
ringfügig kleiner als die Breite der Zunge 6 bzw. der Durchmesser der Heftlöcher 9.
Wie weiter zu erkennen ist, ist die Zunge 6 außermittig zu den Schenkeln 2, 3 ange
ordnet, so daß der Abstand zum Schenkel 2 größer ist als der zum Schenkel 3. Dies
hat zur Folge, daß die M-Form der Klammer entsprechend verschoben ist. Hier
durch erstreckt sich der Schenkel 3 spitzwinkliger zum Steg 4 als der Schenkel 2.
Dies hat insbesondere beim Einfädeln der Zunge 6 in die Heftlöcher 9 Handha
bungsvorteile, da eine geringe Deformierung der Blätter 8, die zum Einklemmen er
forderlich ist, sehr einfach erfolgen kann.
Grundsätzlich kann auf die Zunge 6 als Einsteckhilfe verzichtet werden. Dann al
lerdings ist der Steg so auszubilden, daß die Stecköffnung 5 ohne weiteres plaziert
werden kann.
Claims (9)
1. Klammer zum Halten von mit Heftlöchern (9) versehenen Blättern (8), die im wesentli
chen M-förmig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass einer der beiden die äuße
ren Schenkel (2, 3) verbindenden, dazu abgewinkelten Stege (4) eine im Abmaß den Heft
löchern (9) entsprechende Stecköffnung (5) aufweist.
2. Klammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stecköffnung (5) außer
mittig zu den Schenkeln (2, 3) angeordnet ist.
3. Klammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Steck
öffnung (5) eine Zunge (6) angeformt ist, die sich entgegengesetzt zu den Schenkeln (2, 3)
erstreckt.
4. Klammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (6) in ihrer Breite
dem Durchmesser der Heftlöcher (9) angepasst und geringfügig größer ist als der Durch
messer der Stecköffnung (5).
5. Klammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (6) kreisbogen
förmig ausgebildet ist.
6. Klammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende der Zunge (6)
gerundet ist.
7. Klammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (2, 3) an ihren
freien Enden angeformte Auflagen (7) aufweisen.
8. Klammer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass diese aus einem Federblech besteht.
9. Klammer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass sie als Stanzteil ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999141219 DE19941219C1 (de) | 1999-08-30 | 1999-08-30 | Klammer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999141219 DE19941219C1 (de) | 1999-08-30 | 1999-08-30 | Klammer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19941219C1 true DE19941219C1 (de) | 2001-01-25 |
Family
ID=7920154
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999141219 Expired - Fee Related DE19941219C1 (de) | 1999-08-30 | 1999-08-30 | Klammer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19941219C1 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2305307A1 (fr) * | 1975-03-26 | 1976-10-22 | Destombes Et Cie | Dispositif pour agrafer des papiers ou materiaux similaires |
-
1999
- 1999-08-30 DE DE1999141219 patent/DE19941219C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2305307A1 (fr) * | 1975-03-26 | 1976-10-22 | Destombes Et Cie | Dispositif pour agrafer des papiers ou materiaux similaires |
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Legal Events
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