DE19940382A1 - Stromquelle für niedrige Betriebsspannungen mit hohem Ausgangswiderstand - Google Patents
Stromquelle für niedrige Betriebsspannungen mit hohem AusgangswiderstandInfo
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Abstract
Es wird eine Stromquelle (30) mit hohem Ausgangswiderstand beschrieben, die einen strombestimmenden Transistor (12) und eine Regelschaltung (13) für den strombestimmenden Transistor (12) aufweist. Die Regelschaltung (13) verfügt über eine Verstärkerschaltung (14) mit Transistoren (15, 16) sowie einen Regeltransistor (17) und ermöglicht einen hohen Ausgangswiderstand der Stromquelle. Um die Stromquelle (30) gleichzeitig auch für sehr geringe Betriebsspannungen nutzen zu können, ist erfindungsgemäß eine Sourcefolger-Schaltung (31) vorgesehen, die zur Einstellung eines frei einstellbaren, minimalen Spannungsabfalls über der Stromquelle dient. Diese Sourcefolger-Schaltung (31) weist einen oder mehrere Transistoren (32, 33) auf und beeinflußt die Spannung (Vds) am strombestimmenden Transistor (12). Durch eine Korrekturschaltung (41) mit Transistoren (42, 43) kann der Ausgangswiderstand der Stromquelle weiter verbessert werden.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Stromquelle mit hohem
Ausgangswiderstand, die einen, den Ausgangsstrom bestimmenden
Transistor und eine Regelschaltung für den strombestimmenden
Transistor aufweist.
Die Entwicklungen in der CMOS-Prozeßtechnik erfordern neue
Lösungen für Grundschaltungen der analogen Schaltungstechnik,
die trotz der veränderten Transistoreigenschaften und den
sinkenden Betriebsspannungen hohen Anforderungen beispiels
weise hinsichtlich Linearität und Bandbreite genügen.
Stromquellen können beispielsweise als Grundbausteine für
Stromspiegelschaltungen verwendet werden. Bei Stromspiegeln
handelt es sich allgemein um eine Schaltungsanordnung, bei
der am Ausgang eine Kopie des Eingangsstroms geliefert wird.
Der Zweck eines Stromspiegels besteht somit darin, einen Ein
gangsstrom zu vervielfältigen und/oder zu verstärken bezie
hungsweise abzuschwächen und an dem/den Augangsknoten wieder
auszugeben. Der einfachste Stromspiegel besteht dabei aus
zwei identischen Transistoren.
Derart einfache Stromspiegel haben jedoch den Nachteil, daß
sie einen relativ niedrigen Ausgangswiderstand aufweisen und
somit für viele Anwendungen ungeeignet sind. Der Strom durch
einen MOS-Transistor wird sowohl von den Potentialen am Gate-
Anschluß als auch vom Spannungsabfall über der Source-Drain-
Strecke bestimmt.
Um einen hohen Ausgangswiderstand zu erhalten, werden deshalb
beispielsweise kaskodierte Stromquellen eingesetzt. Bei einer
solchen Stromquelle werden die Source-Drain-Strecken minde
stens zweier MOS-Transistoren in Reihe geschaltet und die Ga
teanschlüsse auf jeweils festes Potential gelegt. Dadurch
wird die Drain-Source-Spannung über dem strombestimmenden
Transistor von Spannungänderungen am Ausgangsknoten entkop
pelt und somit der Ausgangswiderstand erhöht. Der Nachteil
bei solch kaskodierten Stromspiegeln besteht darin, daß zwi
schen dem Ausgangsknoten und dem Betriebsspannungsanschluß
eine relativ hohe Mindestspannung anliegen muß, damit der
spezifizierte Ausgangswiderstand noch erreicht wird. Wird
diese unterschritten, sind die MOS-Transistoren nicht mehr in
Sättigungsbetriebsart und der Ausgangswiderstand der Strom
quelle nimmt drastisch ab. Dieser Mindestspannungsabfall be
stimmt im wesentlichen die Tauglichkeit der Stromquelle für
einen Einsatz bei niedrigen Betriebsspannungen.
Eine Verbesserung dieser kaskodierten Stromquelle stellt die
sogenannte regulierte Kaskoden-Stromquelle (regulated current
source) dar, von der die vorliegende Erfindung ausgeht. Eine
solche Stromquelle, deren Aufbau und Funktionsweise in Ver
bindung mit Fig. 1 näher erläutert wird, ermöglicht, daß die
Drain-Source-Spannung am strombestimmenden Transistor kon
stant bleibt. Dadurch kann der Spannungsabfall über dieser
Stromquelle auf einen vergleichsweise kleinen Wert reduziert
werden, wobei die untere Grenze dieses Spannungsabfalls durch
die Schwellenspannung von einem der Transistoren im Regel
kreis vorgegeben wird. Aufgrund der hohen Verstärkung im Re
gelkreis weist die Stromquelle einen hohen Ausgangswiderstand
auf.
Prinzipbedingt kann der minimale Spannungsabfall über der
Stromquelle die oben erwähnte Schwellenspannung nicht unter
schreiten, was bei extrem niedrigen Betriebsspannungen pro
blematisch sein kann.
Ausgehend vom genannten Stand der Technik liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine Stromquelle der eingangs genannten
Art derart weiterzubilden, daß die aus dem Stand der Technik
bekannten Nachteile vermieden werden. Insbesondere soll die
Stromquelle einen hohen Ausgangswiderstand aufweisen und
gleichzeitig für sehr niedrige Betriebsspannungen einsetzbar
sein.
Diese Aufgabe wird durch eine Stromquelle mit hohem Ausgangs
widerstand gelöst, die einen den Ausgangsstrom bestimmenden
Transistor und eine Regelschaltung für den strombestimmenden
Transistor aufweist. Die Stromquelle ist erfindungsgemäß da
durch gekennzeichnet, daß zum Einstellen eines niedrigen,
frei wählbaren Mindestspannungsabfalls über der Stromquelle
eine Sourcefolger-Schaltung vorgesehen ist, die die Spannung
über der Source-Drain-Strecke des strombestimmenden Transi
stors beeinflußt.
Dadurch wird eine Stromquelle geschaffen, die sich durch ei
nen hohen Ausgangswiderstand auszeichnet sowie insbesondere
für niedrige Betriebsspannungen geeignet ist.
Die Erfindung geht von dem grundlegenden Gedanken aus, daß
ein hoher Ausgangswiderstand durch eine Stromquellenschaltung
erzielt werden kann, die in Form einer regulierten Kaskoden-
Stromquelle ausgebildet ist, wie weiter oben bereits be
schrieben wurde. Die regulierte Kaskoden-Stromquelle weist
zunächst wenigstens einen den Ausgangsstrom bestimmenden
Transistor auf, dessen Gatepotential Vin zur Einstellung des
Nutzstroms dienen kann. Durch den Einsatz einer geeigneten
Regelschaltung, die im weiteren Verlauf der Beschreibung nä
her erläutert wird, wird erreicht, daß Vds (Spannung über die
Strecke Drain-Source) an diesem Transistor konstant gehalten
wird und somit der durch den strombestimmenden Transistor
hindurchfließende Strom unabhängig vom Potential am Ausgangs
knoten der Stromquelle ist.
Um das in bezug auf den Stand der Technik bei der geregelten
Kaskodenstromquelle beschriebene Problem zu lösen, daß der
minimale Spannungsabfall nicht unter einen bestimmten Grenz
wert abgesenkt werden kann, wurde zusätzlich eine Sourcefol
ger-Schaltung vorgesehen.
Sourcefolger-Schaltungen sind an sich bekannt, wobei es sich
hierbei um eine Grundschaltung mit wenigstens einem Feldef
fekttransistor, handelt. Vorteilhafte Ausgestaltungsformen
für Sourcefolger-Schaltungen werden im weiteren Verlauf der
Beschreibung näher erläutert, ohne die Erfindung jedoch auf
die genannten Beispiele zu beschränken.
Durch die zusätzliche Verwendung einer solchen Sourcefolger-
Schaltung in der geregelten Kaskodenstromquelle kann eine be
liebige Einstellung des Spannungsabfalls über dem strombe
stimmenden Transistor vorgenommen werden und damit der mini
male Spannungsabfall über der Stromquelle reduziert werden.
Auf diese Weise können sehr breitbandige Stromquellen mit ho
hem Ausgangswiderstand auch in Anwendungen mit niedriger Be
triebsspannung (Low-Voltage-Anwendungen) realisiert werden.
Vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Strom
quelle ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Vorzugsweise kann die Sourcefolger-Schaltung wenigstens ei
nen, vorzugsweise zwei oder mehr Transistoren aufweisen. In
ihrem einfachsten Aufbau kann die Schaltung über einen einzi
gen Transistor verfügen. Es ist jedoch auch denkbar, daß die
Schaltung je nach Bedarf und Anwendungsfall wesentlich kom
plexer ausgebildet ist. In diesem Fall kann sich die Anzahl
der Transistoren entsprechend erhöhen. Die Erfindung ist
nicht auf eine bestimmte Anzahl von Transistoren beschränkt.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Sourcefolger-
Schaltung zwei Transistoren auf.
Vorteilhaft kann wenigstens einer der Transistoren als Strom
quelle ausgebildet sein und fungieren.
In weiterer Ausgestaltung kann die Regelschaltung eine Ver
stärkerschaltung aufweisen. Diese Verstärkerschaltung verfügt
vorzugsweise über einen oder mehrere Transistoren, wobei die
Anzahl der Transistoren entsprechend den erwünschten Eigen
schaften der Stromquelle variieren kann.
Weiterhin kann die Regelschaltung wenigstens einen Regeltran
sistor aufweisen.
Vorteilhaft kann für den stromführenden Transistor ein Kor
rekturglied vorgesehen sein.
Dieses Korrekturglied kann beispielsweise einen oder mehrere
Transistoren aufweisen. In einer vorteilhaften Ausgestaltung
kann das Korrekturglied zwei Transistoren aufweisen.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Stromquelle kann
der Fall auftreten, daß sich bei zu starker Absenkung des
Spannungsabfalls über dem strombestimmenden Transistor dieser
nicht mehr in Sättigungsbetriebsart befindet. Dies bewirkt,
daß bei Schwankungen des Potentials am Ausgangsknoten Schwan
kungen im Ausgangsstrom auftreten können und somit der Aus
gangswiderstand reduziert ist. Diesem Problem kann mit dem
Korrekturglied begegnet werden, das den Ausgangswiderstand
deutlich erhöht. Ein Beispiel hierfür wird in der nachfolgen
den Figurenbeschreibung erläutert.
Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. Es
zeigen
Fig. 1 eine regulierte Kaskoden-Stromquellenschaltung, wie
sie aus dem Stand der Technik bekannt ist;
Fig. 2 eine als Stromquelle fungierende Schaltungsanordnung
gemäß einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform;
Fig. 3 eine als Stromquelle fungierende Schaltungsanordnung
gemäß einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungs
form;
Fig. 4 ein Diagramm, in dem der Ausgangsstrom in Abhängig
keit vom Spannungsabfall über der Stromquelle für die
Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 dargestellt ist;
und
Fig. 5 ein Diagramm, in dem der Ausgangsstrom für die Schal
tungsanordnung mit Korrekturglied gemäß Fig. 3 dar
gestellt ist.
In Fig. 1 ist eine Stromquelle 10 dargestellt, wie sie aus
dem Stand der Technik bereits bekannt ist. Die Stromquelle 10
ist als regulierte Kaskoden-Stromquellenschaltung ausgebil
det. Bei der Kaskoden-Stromquellenschaltung 10 wird der Nutz
strom am Ausgangsknoten 18 durch die Eingangsspannung Vin am
Eingangsknoten 19 eingestellt. Die Stromstärke ergibt sich im
wesentlichen aus der Dimensionierung und den prozeßbedingten
Eigenschaften des Transistors 12.
Weiterhin ist eine Regelschaltung 13 vorgesehen, die aus ei
ner Verstärkerschaltung 14 und einem Regeltransistor 17 ge
bildet ist. Die Verstärkerschaltung 14 weist ihrerseits zwei
Transistoren 15, 16 auf. Die Verwendung der Regelschaltung 13
mit einer entsprechenden Dimensionierung der Transistoren 15,
16, 17 bewirkt, daß die Spannung Vds, die über der Source-
Drain-Strecke des strombestimmenden Transistors 12 abfällt,
konstant ist und somit der Strom durch den strombestimmenden
Transistor 12 unabhängig vom Potential am Ausgangsknoten 20
ist. Dies geschieht dadurch, daß die Verstärkerschaltung 14
das Gate-Potential des Transistors 17 entsprechend nachre
gelt.
Durch die Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 kann eine Strom
quelle 10 mit hohem Ausgangswiderstand realisiert werden.
Auch ist es möglich, die Stromquelle 10 im Vergleich zu ande
ren bekannten Stromquellen bis zu einem relativ geringen
Spannungsabfall zu verwenden. Die untere Grenze für diese mi
nimal mögliche Spannung wird durch den Transistor 15 be
stimmt. Sie setzt sich zusammen aus der Sättigungsspannung
Vsat15 und der Schwellenspannung Vth15 für den Transistor 15.
Der minimal mögliche Spannungsabfall muß demnach immer größer
als die Summe Vsat15 + Vth15, aber mindestens so groß wie die
Schwellenspannung Vth15, sein. Aus diesem Grund ist die Ver
wendbarkeit der Stromquelle 10 für einen minimalen Spannungs
abfall unterhalb von dieser Schwellenspannung Vth15 nicht
möglich.
Die in den Fig. 2 und 3 dargestellten Stromquellen 30, 40
sind gemäß der vorliegenden Erfindung ausgebildet, so daß da
mit sehr hohe Ausgangswiderstände bei einem sehr geringen
Spannungsabfall realisiert werden können.
Die Stromquelle 30 gemäß Fig. 2 entspricht in ihrem Grund
aufbau der Stromquelle 10 aus Fig. 1, so daß baugleiche Ele
mente mit identischen Bezugsziffern versehen sind und auf ei
ne erneute Beschreibung dieser Elemente zur Vermeidung von
Wiederholungen verzichtet wird, wobei auf die vorstehenden
Ausführungen im Hinblick auf Fig. 1 vollinhaltlich Bezug ge
nommen und hiermit verwiesen wird.
Im Unterschied zur Stromquelle 10 aus Fig. 1 weist die
Stromquelle 30 gemäß Fig. 3 zusätzlich eine Sourcefolger-
Schaltung 30 auf, die im vorliegenden Fall aus zwei Transi
storen 32, 33 gebildet ist. Transistor 32 fungiert hier als
Stromquelle.
Durch die Sourcefolger-Schaltung 31 wird das Potential Vds
über der Source-Drain-Strecke des strombestimmenden Transi
stors 12 gegenüber dem Eingang des Verstärkers 14 verschoben,
vorzugsweise heruntergesetzt. Der Grund hierfür liegt darin,
daß die am Transistor 12 abfallende Spannung Vds aus einer
Subtraktion der Gate-Source Spannung des Transistors 15 und
des Spannungsabfalls über den Gate-Source Anschlüssen von
Transistor 33 gebildet wird. Beide Spannungen setzen sich aus
einer transistorspezifischen Schwellenspannung und einer Sät
tigungsspannung zusammen. Während die Schwellenspannung eine
prozeßabhängige Größe darstellt, sind die Sättigungsspannun
gen über die Dimensionierung der Transistoren frei wählbar.
Folglich ist auch die Spannung Vds am strombestimmenden Tran
sistor 12 frei wählbar. Über die Sourcefolger-Schaltung 31
kann diese Spannung und damit der minimale Spannungsabfall
über der Stromquelle theoretisch bis auf Null reduziert wer
den, zumindest jedoch im Vergleich zur Stromquelle 10 gemäß
Fig. 1 deutlich reduziert werden.
Damit kann die Stromquelle 30 bis hinab zu einer frei zu be
stimmenden minimalen Ausgangsspannung betrieben werden, die
unabhängig von der Schwellenspannung Vth15 des Transistors 15
ist. Da sich alle Transistoren in Sättigung befinden, ist ei
ne schnelle und präzise Regelung möglich, so daß hohe Aus
gangswiderstände erreicht werden können.
Wenn die Source-Drain Spannung Vds am Transistor 12 wie in
Fig. 2 beschrieben gesenkt wird, kann dieser aus der Sätti
gung geraten, wodurch kleine Variationen in der Spannung Vds
des Transistors 12 stärkere Schwankungen des Ausgangsstroms
zur Folge haben und somit der Ausgangswiderstand geringer
wird.
Dieser Situation kann durch ein geeignetes Korrekturglied 41
begegnet werden, wie in Fig. 3 dargestellt ist. In Fig. 3
ist eine Stromquelle 40 dargestellt, deren Aufbau im wesent
lichen dem Aufbau der Stromquelle 30 nach Fig. 2 entspricht.
Aus diesem Grund sind gleiche Bauelemente wiederum mit iden
tischen Bezugsziffern versehen worden. Zur Vermeidung von
Wiederholungen wird auf die Ausführungen im Hinblick auf
Fig. 2 vollinhaltlich Bezug genommen und hiermit verwiesen.
Das im Vergleich zur Stromquelle 30 in der Stromquelle 40
nach Fig. 3 zusätzlich vorgesehene Korrekturglied 41 weist
zwei Transistoren 42 und 43 auf. Durch das Korrekturglied 41
wird ein Korrekturstrom zum Ausgangsstrom addiert, der über
die Regelspannung von Transistor 17 vom Spannungsabfall über
der Stromquelle abhängt. Sinkt die Spannung am Ausgangsknoten
18 ab, wird die Regelschleife das Gate-Potential am Regel
transistor 17 erhöhen, um die Spannung am Knoten 20 weitge
hend konstant zu halten. Mit diesem Gate-Potential wird auch
Transistor 42 angesteuert, der die Größe des Korrekturstroms
bestimmt. Somit nimmt der Korrekturstrom mit sinkendem Span
nungsabfall über der Stromquelle zu und erhöht so den Aus
gangswiderstand der Stromquelle. Prinzipiell ist auf diese
Weise auch eine Stromquelle mit negativem Ausgangswiderstand
realisierbar, indem eine Überkompensation erzwungen wird.
In den Fig. 4 und 5 sind die Ergebnisse dargestellt, die
bei der Simulation einer Stromquelle gemäß dem Aufbau aus den
Fig. 3 und 4 erhalten wurden. Die Diagramme zeigen den
Ausgangsstrom der Konstantstromquelle in Abängigkeit vom
Spannungsabfall über der Stromquelle, hier also der Poten
tialdifferenz zwischen Vss und dem Ausgangsknoten 18.
Fig. 4 zeigt den Ausgangsstrom der erfindungsgemäßen Strom
quelle 30 ohne Korrekturglied in Abhängigkeit vom Spannungs
abfall über der Stromquelle. Das Diagramm zeigt die schwache
Abhängigkeit des Ausgangsstroms von der abfallenden Spannung
und damit den hohen Ausgangswiderstand der Stromquelle. Un
terschreitet die Spannung etwa 400 mV, nimmt der Strom stark
ab. Diese Spannung stellt den minimalen Spannungsabfall über
der Stromquelle dar und liegt durch den Einsatz der Source
folgerschaltung 31 unter der Schwellenspannung der verwende
ten Transistoren, die etwa 500 mV betrug.
Fig. 5 zeigt mit Kurve 50 den Ausgangsstrom der erfindungs
gemäßen Stromquelle 40 mit Korrekturglied 41. Die Dimensio
nierung der Transistoren entspricht genau der, die auch zur
Erzeugung von Fig. 4 verwendet wurde. Der dargestellte Aus
gangsstrom entspricht der Summe des Stroms von Transistor 12
und des Stroms durch die Transistoren 42 und 43.
Es zeigt sich, daß die Abhängigkeit des Ausgangsstroms vom
Spannungsabfall gegenüber der Lösung ohne Korrekturglied
deutlich reduziert und somit der Ausgangswiderstand erhöht
wurde. Der minimale Spannungsabfall über der Stromquelle von
etwa 400 mV wird durch das Korrekturglied nicht beeinflußt.
Claims (7)
1. Stromquelle mit hohem Ausgangswiderstand, die einen, den
Ausgangsstrom bestimmenden Transistor (12) und eine Regel
schaltung (13) für den strombestimmenden Transistor (12) auf
weist,
dadurch gekennzeichnet,
daß zum Erreichen eines niedrigen, frei wählbaren Mindest
spannungabfalls über der Stromquelle eine Sourcefolger-
Schaltung (31) vorgesehen ist, die die Spannung über der
Source-Drain-Strecke am strombestimmenden Transistor (12) be
einflußt.
2. Stromquelle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sourcefolger-Schaltung (31) wenigstens einen, insbe
sondere zwei oder mehr Transistoren (32, 33) aufweist.
3. Stromquelle nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens einer der Transistoren (32) als Stromquelle
ausgebildet ist.
4. Stromquelle nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Regelschaltung (13) eine Verstärkerschaltung (14) mit
einem oder mehreren Transistoren (15, 16) aufweist.
5. Stromquelle nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Regelschaltung (13) wenigstens einen Regeltransistor
(17) aufweist.
6. Stromquelle nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Korrekturglied (41) für den strombestimmenden Transi
stor (12) vorgesehen ist.
7. Stromquelle nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Korrekturglied (41) einen oder mehrere Transistoren
(42, 43), insbesondere zwei Transistoren, aufweist.
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