DE19940835A1 - Verfahren zur Montage eines Abdeckschirms in einem Kraftfahrzeugscheinwerfer und Scheinwerfer mit entsprechenden Montagemitteln - Google Patents
Verfahren zur Montage eines Abdeckschirms in einem Kraftfahrzeugscheinwerfer und Scheinwerfer mit entsprechenden MontagemittelnInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Montage eines Lichtabdeckschirms (20) in einem Reflektor eines Kraftfahrzeugscheinwerfers, wobei der Reflektor mit einer von einem Kragen (10) umgebenen Lampenöffnung (11) zur Montage einer Lampe versehen ist, und wobei der Abdeckschirm aus einem Abdeckteil (21) und einem Sockel (24) besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren Montageschritte umfaßt, die darin bestehen, den Abdeckteil (21) des Abdeckschirms von hinten durch die Lampenöffnung einzuführen, bis dessen Sockel an die auf diesem Kragen ausgebildeten Vorrichtungen (133) anschlägt, und darin, diesen Sockel zu arretieren, um zu verhindern, daß sich dieser von vorne nach hinten bewegt. Die Erfindung schlägt gleichfalls einen Scheinwerfer mit den entsprechenden Vorrichtungen vor.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Kraftfahrzeugscheinwerfer.
Insbesondere betrifft die Erfindung Vorrichtungen, die einen
Teil des Lichts abdecken sollen, das von einer in einem Reflek
tor eines derartigen Scheinwerfers befestigten Lichtquelle
ausgeht.
Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, die einen Teil des von
der Scheinwerferlampe ausgehenden und auf den Reflektor gelenk
ten Lichts abdecken, und dadurch dazu beitragen, daß vom
Scheinwerfer ein Lichtstrahl mit den gewünschten Eigenschaften
abgegeben werden kann. Es kann sich insbesondere um Abdeck
schirme handeln, die gleichzeitig das direkt von der Lichtquel
le in Richtung der Scheibe abgegebene Licht zurückhalten und
das Leuchtfeld dieser Lichtquelle auf die Nutzfläche des Re
flektors einschränken können.
Die bekannten Abdeckungen oder Abdeckschirme werden traditio
nell auf Haltemittel wie Stangen oder Klammern montiert, deren
eines Ende im Bereich der Lampenöffnung im rückwärtigen Teil
des Reflektors oder in einem Seitenteil des Reflektors bei
spielsweise durch Einspannung und eventuell durch Verschraubung
befestigt wird.
Die Montage der Abdeckung erfolgt dadurch, daß die mit der bzw.
den Fixierungsklammern versehene Abdeckung durch die Vordersei
te des Reflektors eingeführt wird, bevor das Scheinwerfergehäu
se durch die Scheibe verschlossen wird.
Ein erster mit dieser bekannten Montageweise verbundener Nach
teil besteht darin, daß der Bediener bei der Montage in der
Nähe der Reflexionsfläche des Reflektors tätig wird und diese
durch Kratzer beschädigt werden kann.
Ein zweiter Nachteil der bekannten Abdeckungen liegt darin, daß
im allgemeinen für ihre Montage notwendigerweise spezielle
Haltevorrichtungen am Reflektor vorgesehen werden müssen.
Die Herstellung dieser Vorrichtungen erfordert im allgemeinen
Schieber in der Reflektorform, wodurch die Gerätekosten verteu
ert und die Herstellung erschwert wird.
Ein dritter Nachteil bei der Montage von vorne besteht darin,
daß der Zusammenbau des Scheinwerfers vergleichsweise schwierig
wird, da einige Teile von vorne montiert werden, wogegen ande
re, wie z. B. die Lampe, traditionell von hinten durch die
Lampenöffnung eingesetzt werden.
Schließlich liegt ein letzter Nachteil bei der bekannten Monta
ge von Abdeckungen darin, daß die Stellung der Abdeckung im
Reflektor nicht immer reproduzierbar ausgeführt werden kann,
was sich durch Mängel bei dem bzw. den erzeugten Lichtstrahlen
zeigt.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, diese
vorstehend genannten Nachteile zu besteht.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung gemäß eines
ersten Merkmals ein Verfahren zur Montage eines Lichtabdeck
schirms in einem Reflektor eines Kraftfahrzeugscheinwerfers
vor, wobei der Reflektor mit einer von einem Kragen umgebenen
Lampenöffnung zur Montage einer Lampe versehen ist, und wobei
der Abdeckschirm aus einem Abdeckteil und einem Sockel besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren Montageschritte
umfaßt, die darin bestehen, das Abdeckteil des Abdeckschirms
von hinten durch die Lampenöffnung einzuführen, bis dessen
Sockel an die auf diesem Kragen ausgebildeten Vorrichtungen
anschlägt, und darin, diesen Sockel zu arretieren, um zu ver
hindern, daß sich dieser von vorne nach hinten bewegt.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich unter anderem
durch folgende bevorzugte Merkmale aus:
- - der Anschlag des Sockels des Abdeckschirms gegen diese Vorrichtungen des Kragens erfolgt durch eine Einspannverbin dung,
- - der Arretiervorgang umfaßt das andauernde Verformen festge legter Teile dieses Sockels, damit diese mit den Vorrichtun gen dieses Kragens zusammenwirken,
- - das andauernde Verformen erfolgt durch ein aufgesetztes, eine Arretierung bildendes Teil,
- - das Verfahren umfaßt ferner den Schritt, mit dem die Arre tierung auf dem Kragen durch Einrasten blockiert wird,
- - der Arretiervorgang umfaßt die Anbringung eines aufgesetz ten, eine Arretierung bildenden Teils auf dem Kragen, damit dieses mit den auf diesem Sockel des Abdeckschirms ausgebil deten Vorsprüngen zusammenwirkt.
Gemäß einem zweiten Merkmal schlägt die Erfindung einen Kraft
fahrzeugscheinwerfer vor mit einer in eine Lampenöffnung eines
Reflektors eingeführten Lampe und einem Abdeckschirm, der einen
der Lampe benachbarten Abdeckteil und einen Sockel umfaßt, mit
dem der Abdeckschirm auf einem Kragen dieses Reflektors befe
stigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckteil derart
bemessen ist, daß dieses durch die Lampenöffnung hindurchge
führt werden kann, daß der Sockel des Abdeckschirms und der
Kragen über sich ergänzende Vorrichtungen verfügen, die An
schlagmittel gegenüber einer axialen Verschiebung des Abdeck
schirms von hinten nach vorne bilden, wobei diese Anschlag
mittel eine Anschlagstellung bilden, in der der Abdeckschirm in
Bezug auf die Lampe eine erwünschte Arbeitsstellung einnimmt,
und daß Arretiervorrichtungen vorgesehen sind, um den Sockel
des Abdeckschirms in seiner Anschlagstellung zu halten.
Der erfindungsgemäße Scheinwerfer zeichnet sich unter anderem
durch folgende bevorzugte Merkmale aus:
- - diese sich ergänzenden Vorrichtungen weisen mindestens eine vom Sockel des Abdeckschirms vorstehende Klammer auf, die zusammen mit diesem Sockel einen Raum bildet, sowie ein ent sprechend zugeordnetes Teil des Kragens, das in diesen Raum eng eingreifen kann,
- - der Sockel des Abdeckschirms weist zwei Klammern auf, die mit zwei entsprechend zugeordneten, im gleichen Winkelmaß beabstandeten Teilen des Kragens zusammenwirken; ein Arre tierelement ist vorgesehen, das aus einem elastischen läng lichen Metallplättchen besteht, das an seinen beiden Enden über zwei radial nach innen reichende Teile verfügt, die in Aussparungen eingreifen können, die im Kragen benachbart zu diesen entsprechend zugeordneten Teilen ausgebildet sind,
- - dieses Arretierelement verfügt über ein gebogenes Mittel stück, das sich der Krümmung des Kragens anpaßt,
- - auf dem Kragen sind benachbart zu diesen Aussparungen Ein rastnocken vorgesehen, deren freie Enden dieses Arretierele ment halten,
- - die bzw. jede Klammer verfügt über ein Endstück, das in eine Aussparung eingreifen kann, die vor diesem entsprechend zu geordneten Teil liegt,
- - die bzw. jede Klammer erstreckt sich im wesentlichen in einer Tangentialebene, und es ist ein Arretierelement mit einem Arretierteil vorgesehen, welches durch Umbiegen dieses Endstücks radial in die entsprechende Aussparung des Kragens eingreifen kann,
- - die bzw. jede Klammer erstreckt sich im wesentlichen in einer radialen Ebene und verfügt über ein Teil, das sich allgemein quer zu dieser radialen Ebene erstreckt und das in Anschlagstellung rechtwinklig zu der entsprechend zugeordne ten Aussparung des Kragens angeordnet ist, wobei dieses Teil verformt werden kann, um radial in diese Aussparung einzu greifen,
- - die bzw. jede Klammer erstreckt sich im wesentlichen in einer radialen Ebene und verfügt in Höhe ihres radial äuße ren Randes über einen Vorsprung, der mit einem auf diesem Kragen aufgesetzten Arretierelement zusammenwirken kann,
- - das bzw. jedes entsprechend zugeordnete Teil des Kragens besteht aus einem Steg, der sich zwischen zwei Aussparungen erstreckt, die in axialer Richtung jeweils vor und hinter diesem Steg vorgesehen sind.
Die nachfolgende detaillierte Beschreibung der Erfindung veran
schaulicht unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beispielhaft weitere Merkmale, Aufgaben und Vorteile des erfin
dungsgemäßen Verfahrens und des entsprechenden Scheinwerfers.
Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Montageansicht einer ersten
Ausführungsform eines Abdeckschirms,
Fig. 2a eine perspektivische Ansicht der Elemente aus Fig. 1
in zusammengebautem Zustand sowie ein Arretierelement
vor dessen Einbau,
Fig. 2b eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Details
der Befestigungs- und Arretiermittel des Abdeckschirms
auf dem Kragen,
Fig. 3a und 3b Ansichten analog zu Fig. 2a und 2b einer zwei
ten Ausführungsform eines auf einem Reflektorkragen
montierten Abdeckschirms, und
Fig. 4 eine perspektivische Detailansicht einer dritten
Ausführungsform der Erfindung.
Vor der nun folgenden Beschreibung werden in Bezug auf einen im
allgemeinen ringförmigen Reflektorkragen, wie in Fig. 1 darge
stellt, die axiale Richtung und die quer dazu verlaufende
(radiale) Richtung festgelegt. Gleichfalls werden in Bezug auf
den Kragen die Richtungen "vorne" und "hinten" festgelegt, die
in Bezug auf die Richtung der Lichtabgabe jeweils der Vorder-
bzw. der Rückseite des Scheinwerfers entsprechen, sowie die
horizontale und vertikale Richtung in Bezug auf die Stellung
des im Fahrzeug montierten Scheinwerfers.
Fig. 1 zeigt einen im allgemeinen ringförmigen, an der Rücksei
te des Reflektors angeformten Kragen 10 sowie einen Abdeck
schirm 20, der hier aus Metallblech gefertigt ist.
Der Kragen umgibt eine Öffnung 11, durch die zum einen ein an
sich bekanntes Lampenteil und zum anderen ein Abdeckschirm 20
eingeführt werden können, der aufgrund der Abmessung des ei
gentlichen Abdeckteils diese Öffnung durchqueren kann.
Der Kragen bildet zunächst einen Lampenhalter, beispielsweise
für eine Lampe vom genormten Typ "H4". Hierzu verfügt der
Kragen über drei axiale Aussparungen 120, 121 und 122, die um
den Kragen verteilt angeordnet sind und sich rückseitig öffnen,
um jeweils eine radial vorstehende Klammer aufzunehmen, die- auf
dem (nicht dargestellten) Lampenring ausgebildet ist. Durch das
Zusammenwirken zwischen diesen Klammern und diesen drei Ausspa
rungen kann die Lampe in einer Referenzposition zentriert
werden.
Der Kragen, der ansonsten in Bezug auf eine vertikale axiale
Ebene im allgemeinen symmetrisch ist, verfügt auf jeder Seite
dieser Ebene über zwei global mit 13 bezeichnete Vorrichtungs
einheiten zur Montage des Abdeckschirms.
Jede Vorrichtungseinheit verfügt über zwei quer verlaufende
Aussparungen 131 und 132 gleicher Breite, die jeweils bis zum
vorderen bzw. hinteren Ende des Kragens reichen. In diesen
Aussparungen befindet sich in axialer Richtung ein Steg 133,
der ebenso dick ist wie der Kragen.
Der Kragen verfügt gleichfalls über zwei radial nach außen
vorstehende Nocken 134, die an ihrem freien Ende mit einem
Wulst 1341 versehen sind. Die Nocken liegen außerhalb der
Aussparungen 131 und sind diesen benachbart.
Jeder Wulst 1341 ist der Symmetrieebene des Kragens zugewandt,
und ist mit der Basis des Nocken 134 durch eine axial ausge
richtete einspringende Kante verbunden.
Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel befinden sich
die beiden Einhakbereiche im oberen Teil des Kragens und sind
in einem Winkel von 60° bis 80° beabstandet, wobei die Anord
nung jedoch anders sein kann.
Der Kragen 10 ist auch in seinem unteren Teil mit einer Halte
rung 14 zum Einhaken einer Arretiernadel 30 der Lampe versehen,
die hier zweiarmig ausgebildet ist (vgl. Fig. 2a).
Es ist hier festzustellen, daß die von den Aussparungen 131 und
132, dem Steg 133 und den Nocken 134 gebildeten Vorrichtungen
eine Geometrie aufweisen, die insgesamt einer zur Ausformungs
achse des Reflektors parallel verlaufenden axialen Erzeugenden
folgt.
Werden der Reflektor, der Reflektorkragen und die darauf be
findlichen Vorrichtungen durch Spritzen in einem Stück herge
stellt, kann die Herstellung des Reflektors ohne zusätzlichen
in der Form enthaltenen Schieber erfolgen, was sich vorteilhaft
auf die Herstellungskosten des Teils auswirkt.
Der Abdeckschirm 20 ist ebenfalls symmetrisch zu der oben
genannte Symmetrieebene.
Dieser Abdeckschirm verfügt vorne über eine lichtundurchlässige
Abdeckung 21, die nur teilweise abgebildet ist und die durch
zwei Arme 22 und 23 mit einem Sockel 24 verbunden ist, mit dem
der Abdeckschirm auf dem Kragen befestigt wird.
Die Abdeckung 21 als solche ist traditionell ausgeführt. Ihre
Form hängt von dem gewünschten Abdeckeffekt ab und wird hier
nicht näher beschrieben.
Die Abmessungen der Lampenöffnung 11 und der Abdeckung 21 sind
jeweils, wie bereits erwähnt, derart gewählt, daß diese Abdec
kung vom Bediener von hinten durch diese Lampenöffnung einge
führt werden kann. Fig. 1 zeigt den Abdeckschirm vor der Monta
ge hinter dem Kragen.
Der Sockel 24 weist allgemein die Form eines ringförmigen
Abschnitts auf, dessen Außenradius im wesentlich dem Innenra
dius des Kragens 10 entspricht.
Der Sockel verfügt beiderseits der Symmetrieebene über zwei
gekrümmte Klammern 25, die aus dem Material des Abdeckschirms
ausgeschnitten und ausgebogen sind und die durch Kalthärtung
halbstarr sind.
Ein erstes Teil 250 einer jeden Klammer 25 steht radial nach
außen vor.
Dieses Teil 250 mündet an seinem Ende in ein zweites Teil 251,
das sich in einer Tangentialebene in axialer Richtung nach
vorne erstreckt.
Die beiden Klammern 25 werden in die Stege 133 des Kragens
eingehakt und haben übereinstimmende Winkelstellungen, wobei
sie hier ungefähr in der hinteren Verlängerung der Arme 22 bzw.
23 liegen. Es ist hier festzustellen, daß die Abmessung der
axial verlaufenden Teile 251 der Klammern im wesentlichen
größer ist als die der in derselben Richtung verlaufenden Stege
133 des Kragens, und daß die Abmessung der radial verlaufenden
Teile 250 derselben Klammern im wesentlichen der Dicke der
Stege 133 entspricht.
Hinter jeder Klammer verfügt der Sockel 24 über zwei Verlänge
rungen 241, in die zwei L-förmige Einschnitte 242 ausgebildet
sind, in die die Arme der Nadel 30 nach Montage der Lampe
eingehängt werden.
Wie Fig. 2a und 2b zeigen, ist gleichfalls eine Arretierung 40
vorgesehen, die aus einem Metall gearbeitet ist, das steifer
ist als das Metall des Abdeckschirms, wie z. B. Federstahl.
Diese Arretierung besteht aus einem länglichen Metallplättchen,
dessen Mittelstück 41 vorgespannt ist, um einen Krümmungsradius
aufzuweisen, der der Rundung der Außenseite des Kragens 10
entspricht.
An ihren beiden Enden verfügt die Arretierung jeweils über zwei
Arretierteile 42, die V-förmig radial nach innen stehen, wobei
diese beiden Arretierteile mit demselben Winkelmaß beabstandet
sind wie die Stege 133 des Kragens und wie die Klammern 25 des
Abdeckschirms. Die freien Endbereiche des Metallplättchens 40
sind mit 420 bezeichnet.
Anhand von Fig. 2a und 2b wird die Montage und die Arretierung
des Abdeckschirms 20 auf dem mit dem Kragen 10 versehenen
Reflektor beschrieben. Der Bediener, der die Abdeckung 21 in
die Öffnung 11 des Kragens eingeführt hat, positioniert die
beiden Klammern 25 jeweils gegenüber den Stegen 133 des Kra
gens, indem er diese beiden Stege unter die axial verlaufenden
Teile 251 dieser Klammern führt. In dieser Stellung wird der
Sockel 24 des Abdeckschirms im wesentlichen gegen die Innenwan
dung des Kragens gedrückt, wobei die komplementäre Form dieser
beiden Teile dazu beiträgt, daß der Abdeckschirm gegenüber dem
Kragen stabil gelagert ist.
Wird der Abdeckschirm vom Bediener weiter von hinten nach vorne
eingeführt, schlagen die radial verlaufenden Teile 250 der
Klammern 25 gegen die Rückseite der jeweiligen Stege.
Durch dieses Zusammenwirken ist der Abdeckschirm gegenüber dem
Kragen und somit dem Reflektor in fünf Achsrichtungen bloc
kiert, wobei lediglich eine Verschiebung des Abdeckschirms von
vorne nach hinten in dieser Stellung noch möglich ist.
Um nun den Abdeckschirm mit dem Kragen längsverschieblich nach
hinten zu verbinden und so eine starre Verbindung zwischen
diesen beiden Elementen herzustellen, wird vom Bediener an der
obersten Stelle des Kragens die Arretierung 40 befestigt, indem
zunächst die V-förmigen Teile 42 der Arretierung in die Endbe
reiche der axial verlaufenden Teile 251 der Klammern 25 einge
paßt werden, die über die vor den Stegen 133 liegenden Ausspa
rungen 131 hinausragen.
Die V-förmigen Teile 42 werden so fest gegen diese Endbereiche
gedrückt, daß diese eine Wölbung bilden, indem sie in die
Aussparungen 131 radial nach innen umgebogen werden; dieser
Vorgang wird dadurch ermöglicht, daß das Material der Arretie
rung steifer ist als das der Klammern 25 des Abdeckschirms.
Der Abdeckschirm ist somit gegen jedes Verschieben nach hinten
blockiert.
Der Bediener fügt sodann die Arretierteile 42 weiter in die
Aussparungen 131 ein, deren axiale Abmessung im wesentlichen
der Breite der Arretierteile zuzüglich der Dicke der in die
Aussparung umgebogenen Bereiche der Klammer 25 entspricht, und
zwar so weit, bis die freien Endbereiche 420 der V-förmigen
Arretierteile 42 unter den Wulsten 1341, die an den den Ausspa
rungen 131 benachbarten Arretiernocken 134 ausgebildet sind,
einrasten, nachdem sie diese Wulste durch elastische Verformung
passiert haben, wodurch ein Arretieren der gesamten Einheit
gewährleistet ist.
In dieser Stellung ruht das Mittelstück 41 der Arretierung auf
radial nach außen vorstehenden Stützen 26 im oberen Bereich des
Kragens.
Fig. 3a zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung, die im
wesentlichen den gleichen Kragen aufweist, wie in Fig. 1, 2a
und 2b dargestellt, jedoch mit veränderter Geometrie des Monta
geteils des Abdeckschirms.
Jede Klammer 25' des Abdeckschirms verläuft im allgemeinen vom
rückwärtigen Bereich 24 des Abdeckschirms ausgehend radial nach
außen, und zwar auf einer Länge, die größer ist als die Dicke
des Stegs 133 des Kragens.
Jede Klammer weist im allgemeinen die Form eines "L" auf mit
einem radial verlaufenden Teil 252 und einem von dem vorstehen
den Endstück des Teils 252 ausgehend axial nach vorne verlau
fenden Teil 253.
Das Teil 253 der Klammer 25' bildet mit dem Sockel 24 des
Abdeckschirms eine Freimachung 255, deren Höhe in radialer
Richtung im wesentlichen der Dicke des entsprechend zugeordne
ten Stegs 133 entspricht.
Das Teil 253 verfügt weiterhin an seinem freien Ende über ein
weiteres Teil 254, das über eine kurze Distanz radial nach
außen verläuft. Die axiale Abmessung zwischen dem axial vorde
ren Rand von Teil 252 und dem axial hinteren Rand von Teil 254
entspricht im wesentlichen der axialen Abmessung des Stegs 133
zuzüglich der Breite der Arretierung 40.
Der Abdeckschirm wird zunächst auf den Kragen montiert und
hierzu, ähnlich wie vorstehend beschrieben, in Längsrichtung
nach vorne eingeführt, bis die Teile 252 der Klammern an die
jeweiligen Stege 133 anschlagen; im Anschluß daran wird vom
Bediener die Arretierung 40 so positioniert, daß diese die
Teile 253 der Klammern 25 überlappt und die Endstücke der
Arretierung in den Nocken 134 in der gleichen Weise wie oben
beschrieben einrasten.
Die Arretierung, die auf den Klammerteilen 253 aufliegt, bloc
kiert gleichzeitig durch ihren axial vorderen Rand die Klammer
teile 254, gegen die die Arretierung einen Anschlag bildet und
so ein Verschieben des Abdeckschirms nach hinten verhindert.
Es ist festzustellen, daß die Festigkeit dieser Montage dadurch
gewährleistet wird, daß die Höhe der Klammerteile 253 in dem
Maße gewählt wird, wie sie nach der Montage der Arretierung 40
durch diese radial nach innen gedrückt werden.
In einer dritten in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform der
Erfindung verfügt die Klammer 25'' über die gleichen Teile 252
und 253 wie in Fig. 3b, wobei hier jedoch das Teil 254 fehlt
und durch ein Teil 256 ersetzt ist, das vor der Montage vom
vorderen Endbereich des Teils 253 ausgehend in einer Tangentia
lebene, d. h. senkrecht zur Ebene der Klammer, nach außen ver
läuft. Die axiale Länge des unteren Rands des Teils 253
zwischen dem axial vorderen Rand des Teils 252 und dem axial
hinteren Rand des Teils 256 entspricht im wesentlichen der
axialen Abmessung des Stegs 133.
Wird der Abdeckschirm durch Einschieben von hinten nach vorne
wie vorstehend beschrieben eingesetzt, überlappt jede Klammer
25 den entsprechenden Steg 133, und der Bediener kann dann mit
Hilfe eines Werkzeugs, beispielsweise einem Schraubenzieher
oder einem Stift, auf den Abschnitt 256 radial nach innen eine
Kraft ausüben, um diesen zumindest teilweise zu biegen und in
die vor dem Steg 133 liegende Aussparung 131 einzufügen.
Nach Beendigung dieses Vorgangs bildet jede Klammer 25 ein U,
das von außen über den Steg 133 greift, wodurch eine Arretie
rung des Abdeckschirms auf dem Kragen gewährleistet ist.
Die Erfindung schlägt somit einen mit eigenen Mitteln versehe
nen Scheinwerfer vor, der in spezieller Weise zusammengebaut
und arretiert wird und durch den die eingangs geschilderten
Nachteile im Zusammenhang mit einer in traditioneller Weise
erfolgten Montage von der Vorderseite des Reflektors aus beho
ben werden.
Die Erfindung führt ferner zu keiner Erhöhung der Herstellungs
kosten für den Reflektor, der aus einer einzigen Form herge
stellt wird, die keine zusätzlichen Schieber aufweist.
Claims (16)
1. Verfahren zur Montage eines Lichtabdeckschirms (20) in
einem Reflektor eines Kraftfahrzeugscheinwerfers, wobei der
Reflektor mit einer von einem Kragen (10) umgebenen Lampenöff
nung (11) zur Montage einer Lampe versehen ist, und wobei der
Abdeckschirm aus einem Abdeckteil (21) und einem Sockel (24)
besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren die Schritte des
Einführens des Abdeckteils (21) des Abdeckschirms von hinten
durch die Lampenöffnung, bis dessen Sockel an auf diesem Kragen
ausgebildete Vorrichtungen (133) anschlägt, und des Arretierens
dieses Sockels umfaßt, um zu verhindern, daß sich dieser von
vorne nach hinten bewegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag des Sockels (24) des
Abdeckschirms gegen die Vorrichtungen (133) des Kragens durch
eine Einspannverbindung erfolgt.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Arretiervorgang das andauernde
verformen festgelegter Teile (251; 256) dieses Sockels (24)
umfaßt, damit diese mit den Vorrichtungen (133) dieses Kragens
zusammenwirken.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das andauernde Verformen durch ein
aufgesetztes, eine Arretierung (40) bildendes Teil erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren ferner den Schritt
des Blockierens der Arretierung (40) auf dem Kragen (10) durch
Einrasten umfaßt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Arretiervorgang die Anbringung
eines aufgesetzten, eine Arretierung bildenden Teils (40) auf
dem Kragen umfaßt, damit dieses mit den auf diesem Sockel (24)
des Abdeckschirms ausgebildeten Vorsprüngen (254) zusammen
wirkt.
7. Kraftfahrzeugscheinwerfer mit einer in eine Lampenöffnung
(11) eines Reflektors eingeführten Lampe und einem Abdeckschirm
(20), der einen der Lampe benachbarten Abdeckteil (21) und
einen Sockel (24) umfaßt, mit dem der Abdeckschirm auf einem
Kragen (10) dieses Reflektors befestigt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckteil (21) derart bemessen
ist, daß es durch die Lampenöffnung (11) hindurchgeführt werden
kann, daß der Sockel des Abdeckschirms und der Kragen über sich
ergänzende Vorrichtungen (25, 25', 25'', 133) verfügen, die
Anschlagmittel gegenüber einer axialen Verschiebung des Abdeck
schirms von hinten nach vorne bilden, wobei diese Anschlagmit
tel eine Anschlagstellung bilden, in der der Abdeckschirm in
Bezug auf die Lampe eine erwünschte Arbeitsstellung einnimmt,
und daß Arretiervorrichtungen (251, 254, 256, 40) vorgesehen
sind, um den Sockel des Abdeckschirms in seiner Anschlagstel
lung zu halten.
8. Scheinwerfer nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß diese sich ergänzenden Vorrichtun
gen mindestens eine vom Sockel (24) des Abdeckschirms vorste
hende Klammer (25, 25', 25'') aufweisen, die zusammen mit
diesem Sockel einen Raum bildet, sowie ein entsprechend zuge
ordnetes Teil (133) des Kragens, das in diesen Raum eng ein
greifen kann.
9. Scheinwerfer nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (24) des Abdeckschirms
zwei Klammern (25, 25') aufweist, die mit zwei entsprechend
zugeordneten, im gleichen Winkelmaß beabstandeten Teilen (133)
des Kragens zusammenwirken, und daß ein Arretierelement (40)
vorgesehen ist, das aus einem elastischen länglichen Metall
plättchen besteht, das an seinen beiden Enden über zwei radial
nach innen reichende Teile (42) verfügt, die in Aussparungen
(131) eingreifen können, die im Kragen benachbart zu diesen
entsprechend zugeordneten Teilen (133) ausgebildet sind.
10. Scheinwerfer nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß dieses Arretierelement (40) über
ein gebogenes Mittelstück (41) verfügt, das sich der Krümmung
des Kragens anpaßt.
11. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 9 und 10,
dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Kragen (10) benachbart zu
diesen Aussparungen (131) Einrastnocken (134) vorgesehen sind,
deren freie Enden (420) dieses Arretierelement (40) halten.
12. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die bzw. jede Klammer (25, 25'')
über ein Endstück (251, 256) verfügt, das in eine Aussparung
(131) eingreifen kann, die vor diesem entsprechend zugeordneten
Teil (133) liegt.
13. Scheinwerfer nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die bzw. jede Klammer (25) im
wesentlichen in einer Tangentialebene erstreckt, und daß ein
Arretierelement (40) mit einem Arretierteil (42) vorgesehen
ist, welches durch Umbiegen dieses Endstücks radial in die
entsprechend zugeordnete Aussparung (131) des Kragens eingrei
fen kann.
14. Scheinwerfer nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die bzw. jede Klammer (25'')
im wesentlichen in einer radialen Ebene erstreckt und über ein
Teil (256) verfügt, das sich allgemein quer zu dieser radialen
Ebene erstreckt und das in Anschlagstellung rechtwinklig zu der
entsprechend zugeordneten Aussparung (131) des Kragens angeord
net ist, wobei dieses Teil verformt werden kann, um radial in
diese Aussparung einzugreifen.
15. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die bzw. jede Klammer (25') im
wesentlichen in einer radialen Ebene erstreckt und in Höhe
ihres radial äußeren Randes über einen Vorsprung (254) verfügt,
der mit einem auf diesem Kragen aufgesetzten Arretierelement
(40) zusammenwirken kann.
16. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 8 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. jedes entsprechend zuge
ordnete Teil (133) des Kragens aus einem Steg besteht, der sich
zwischen zwei Aussparungen (131, 132) erstreckt, die in axialer
Richtung jeweils vor und hinter diesem Steg vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR9811079A FR2783037B1 (fr) | 1998-09-04 | 1998-09-04 | Procede de montage d'un occulteur dans un projecteur de vehicule automobile, et projecteur equipe des moyens de montage correspondants |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19940835A1 true DE19940835A1 (de) | 2000-03-09 |
Family
ID=9530130
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19940835A Withdrawn DE19940835A1 (de) | 1998-09-04 | 1999-08-27 | Verfahren zur Montage eines Abdeckschirms in einem Kraftfahrzeugscheinwerfer und Scheinwerfer mit entsprechenden Montagemitteln |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19940835A1 (de) |
| FR (1) | FR2783037B1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10120216A1 (de) * | 2001-04-25 | 2003-01-02 | Hella Kg Hueck & Co | Scheinwerfer für Fahrzeuge |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2807142B1 (fr) | 2000-03-29 | 2002-05-31 | Const Electromecaniques Thome | Dispositif pour la fixation d'une lampe et d'un occulteur a un reflecteur de projecteur de vehicule automobile |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IT8553633V0 (it) * | 1985-07-25 | 1985-07-25 | Carello Ind Spa | Proiettore particolarmente per autoveicoli con dispositivo oscuratore smontabile |
| DE4142536A1 (de) * | 1991-12-21 | 1993-06-24 | Hella Kg Hueck & Co | Scheinwerfer fuer fahrzeuge |
-
1998
- 1998-09-04 FR FR9811079A patent/FR2783037B1/fr not_active Expired - Fee Related
-
1999
- 1999-08-27 DE DE19940835A patent/DE19940835A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10120216A1 (de) * | 2001-04-25 | 2003-01-02 | Hella Kg Hueck & Co | Scheinwerfer für Fahrzeuge |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2783037B1 (fr) | 2000-12-29 |
| FR2783037A1 (fr) | 2000-03-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |