DE1994071U - Teppich zum auflegen auf teppichboeden. - Google Patents
Teppich zum auflegen auf teppichboeden.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G27/00—Floor fabrics; Fastenings therefor
- A47G27/04—Carpet fasteners; Carpet-expanding devices ; Laying carpeting; Tools therefor
- A47G27/0406—Laying rugs or mats
- A47G27/0412—Anti-skid layers
Landscapes
- Carpets (AREA)
Description
Teppich zum Auflegen auf Teppichböden.
Die Neuerung bezieht sich auf einen Teppich zum Auflegen auf einen sogenannten
Velours-Teppichboden, mit dem der Fußboden eines Wohnraumes ausgelegt ist.
Bekanntlich ergibt sich beim Auflegen eines Teppiehes auf einen Teppichboden
mit velourartiger Oberfläche beim Begehen desselben in der sogenannten Strichrichtung
des Flores des Teppichbodens ein Wandern des aufgelegten Teppichs,
so daß sich letzterer verlagert ader sich zu Falten aufschiebt» Im übrigen
tritt dieses, eine Gefahr bildende Rutschen auch auf, wenn ein kleineres Teppichstück,
ZoBo eine sogenannte Brücke, auf einen großen Teppich gelegt wird»
Man hat bereits vorgeschlagen, zwecks Erzielung einer gewissen Butschfreiheit,
die Unterseite eines Teppich mit Schaumstoff zu versehen« Dies wirkt
zwar bei glatten Böden, nicht dagegen bei den oben erläuterten Sonderfällen»
Es ist daher weiter bekannt, zwischen einem Teppichboden und dem auszulegenden
Teppich besondere Zwisehenlagen vorzusehen,.die das Eutschen verhindern
soIIbiu Solche Zwischenlagen weisen jedoch erhebliche Nachteile auf, die
dem Gebrauchszweck abträglich sind. Insbesondere muß die Größe der Zwischen -
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lage genau mit der Größe des aufzulegenden Teppichs übereinstimmen;
solion kleine Verschiebungen lassen aber dann die Zwischenlage sichtbar
werden, was unerwünscht ist« Ferner wird durch die Dicke der Zwischenlage der Teppich angehoben, dadurch ergibt sich die Gefahr'
eines stolperns, wenn man gegen die hohe Kante tritt»
Bi e Neuerung geht von der Aufga.be aus, diese Mängel abzustellen und
einen Teppich zu schaffen, der sich ohne Veriiendung einer Zwischenlage
auf einen Teppichboden mit velourartigea Oberfläche legen lässt und beim Begehen mit Sicherheit nicht verrutscht.
Gesäß der !Teuerung ist zu diesem Zweck der Teppich mit einer, mit der
Unterseite einstückigen, velourartigen Schicht mit nach unten gerichteten
Eurafaserstücken ausgestaltet.
Is kann nun vorteiLhafterx-v'eise die velourartige Schicht im Wege der
Klebeverbindung ait der Unterseite des Teppichs flächenverbunden sein«
Eins einfache zuverlässige Fertigung ergibt sich, wenn die velourartige
Schicht aua einem J-Lüschgewebe besteht ο
Sine andere vorteilhafte Ausbildung besteht darin, daß die velour
artige öixicht aus einer mit den Kurzfaserstücken beflockten Si4Mg?
schicht. besteht»
Bei auf der Unterseite glatten Teppichgewebe kann auch eine Idebstoffschicht
an der Unterseite des Teppichs unmittelbar mit Eurafaserstüeken beflockt sein.,
Zufolge dieser neuerungsgemäßen Ausbildung ergibt sich der Vorteil
einer unbedingt rutscKreien Auflage des Teppichs durch dessen „unuittelbar-e
Haftung an des unterliegenden Teppichboden« Hierbei greifen die gegeneinandertretenden Fasern der Teppichnoppen und der Kurs-
faserseliieht flächig ineinander,,ein, sie erzeugen demgemäß eire die
"anderungsbewegung vollständig unterdrückende Verbindung» Der Teppich
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selbst erhält eine größere innere Steifigkeit, was zur Vermeidung des
Rutschens beiträgt, da, wie gefunden wurde, das Durchbiegen des Teppichs beiiii Betreten die wensentliche Ursache für das Verrutschen darstellte
Auf der Zeichnung ist die Neuerung veranschaulicht und zwar zeigt:
Abb« 1 einen neuerungsgemäß ausgebildeten Teppich in schaub.ildlicher,
verkleinerter Ansicht, ·
Abb ο 2 etwa in natürlicher Größe r-. einen "schematischen Querschnitt quer
zur Eettrichtung eines entsprechenden Teppichabschnittes,
Abb. 3 ist eine mehrfache Vergrößerung hierzu?
Abb. h- im Querschnitt in natürlicher Größe" schematisch die Gebrauchslage,
- - -
Abb. -5 eine Vergrößerung" der Abb» h$
Abb. ο eine .andereÄusbildungs'form der auf der Unterseite/aufzulegenden
Teppichs vorgesehenen Schicht .;
Abb. 7 eine weitere Ausbildungsform der Feuerung durch unmittelbare'Beflockung
der Teppich - Unterseite mit Eurzfasern.
Bei der Ausbildungsform■ der Heuerung gemäß Abbo 1 - 3 ist gegenüber der
aus den !Toppen ■-1 gebildeten Oberseite 2 eine mit dem Teppichgrundgewebe
3 einstückige, velourartige'Shcicht h ausgebildet, deren den Velour bildene Eurafaserstücke 5 senkrecht zur Schichtebene gerichtet sind
und die etwa, eine Länge von 1 - J>
ram aufweisen. In einfachster Herstellungsart besteht die velourartige Schicht h aus einem Plüeehgewebe 6,
das"durch- einen Klebstoff 7 mit der Unterseite des Teppichsgewebes3
■flächenverbunden ist»
Wie in Abb., k und 5 veranschaulicht,- greifen die Fasern 11 der Teppichnoppen
des Teppichbodens Io und die Eurzfasern 5 ineinander, so daß
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eine feste Verhaftung des aufgelegen Teppichs mit dem Teppich
boden erzielt wird«,
Gemäß der Abb· 6 besteht die velourartige Schicht in andersartigen|
Weise aus einer mit Kurzfaserstücken 1% beflocWBn[ß'räg:ers.<gi^crhL1s 15-.
gleicherweise durch einen Klebstoff 16 mit dem Teppichgewebe 3
ganzflächig verbunden ist«,
Bei der in Äbb„ 7 dargestellten weiteren Ausbildungsmöglichkeit-:.-ist
die velourartige Schicht der Teppichunterseite durch eine mit den Kurzfaserstücken 1V beflockte Klebstoffschicht 16! an der
Unterseite des Teppichs ausgebildete
Der heuerungsgemäße Teppich kann auch statt in den üblichen
großen.Abmessungen.'als sogenannte Brücke ( Verbinder), als Läufer
oder Vorlage ausgestaltet sein» '. ■
Die Fasern der Velourartigen Schicht h können aus den in der T ext j
iiidustrie üblichen Materialien wie Wolle, Baumwolle, Haargarn,
Zellwolle oder Chemiefasern bestehen= Besonders geeignet erweisen sich vollsynthetische Fasern«
Claims (5)
1) Teppich zum Auflegen auf Teppichboden, gekennzeichnet durch, eine
mit der Unterseite einstückige , velourartige Schicht ( 4) mit
nach unten gerichteten Kurzfaserstücken (5) ο
2) Teppich nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die velourartige
Schicht, (A-) im Wege der Klebeverbindung (7) mit der Unter
seite des Teppichs flächen-verbunden ist»
3) Teppich nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die
velourartige Schicht-(Λ) aus einem Plüschgewebe (6) besteht»
Teppich nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die
velourartige Schicht (k) aus einer, mit den Kurzfaserstücken
beflockten
5) Teppich nach Anspruch 1 gekennzeichnet, durch eine mit den Kur.z-faserstücken
(1V) · beflockte Klebstoff schicht (161) an der Unterseite
des Teppicheso
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967V0021151 DE1994071U (de) | 1967-12-16 | 1967-12-16 | Teppich zum auflegen auf teppichboeden. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967V0021151 DE1994071U (de) | 1967-12-16 | 1967-12-16 | Teppich zum auflegen auf teppichboeden. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1994071U true DE1994071U (de) | 1968-09-19 |
Family
ID=33388189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967V0021151 Expired DE1994071U (de) | 1967-12-16 | 1967-12-16 | Teppich zum auflegen auf teppichboeden. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1994071U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE1003278A3 (fr) * | 1986-09-26 | 1992-02-18 | Walk Off Mats Ltd | Combinaison de tapis de plancher ou paillasson antiderapant. |
-
1967
- 1967-12-16 DE DE1967V0021151 patent/DE1994071U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE1003278A3 (fr) * | 1986-09-26 | 1992-02-18 | Walk Off Mats Ltd | Combinaison de tapis de plancher ou paillasson antiderapant. |
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