[go: up one dir, main page]

DE1994061U - Vorrichtung zum infaltenlegen von gardinen od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum infaltenlegen von gardinen od. dgl.

Info

Publication number
DE1994061U
DE1994061U DE1968K0061689 DEK0061689U DE1994061U DE 1994061 U DE1994061 U DE 1994061U DE 1968K0061689 DE1968K0061689 DE 1968K0061689 DE K0061689 U DEK0061689 U DE K0061689U DE 1994061 U DE1994061 U DE 1994061U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
curtain
hollow tube
cross
sections
tape
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1968K0061689
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kruse & Soehne K G
Original Assignee
Kruse & Soehne K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kruse & Soehne K G filed Critical Kruse & Soehne K G
Priority to DE1968K0061689 priority Critical patent/DE1994061U/de
Publication of DE1994061U publication Critical patent/DE1994061U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

!NTANWALT DIPL.-ING. RBSWMB^ * 56' WÜ-PPERTAL-BARM
m/h
Firma Kruse & Söhne K. G., 56 Wuppertal-Barmen,
Ritterstr. 54-56
Vorrichtung' zum Infaltenlegen von Sardinen
od. dgl.
Die Neuerung "bezieht sieh auf eine -Vorrichtung, zum infaltenlegen von Gardinen od. dgl« mit am oberen Ende angeordnetem Gardinentragband, welches sowohl mit in Abständen voneinander angeordneten Schlaufen od« dgl. zum Einhängen'von'-Gardinen-Aufhängern", als auch mit einer in ©iiiem Hohlschlauch aufgenommenen Zugkordel ausgerüstet ist.
In der Praxis ist es allgemein bekannt, Gardinen, Vorhänge od. dgl. mit Hilfe von Gardinentragbändern, die am oberen Ende des Gardinenstoffes angenäht werden und daran befestigbaren Aufhängern an einer Aufhängeschiene oder an einer sonstigen Aufhängevorrichtung zu befestigen» Das Infaltenlegen der Gardine erfolgt durch Kräuseln des
1 -
Gardinentragbandes durch Ziehen an der im Gardinentragband eingearbeiteten Zugkordel,» Bei diesem Kräuselvorgang entstehen aber zwangsläufig"verhältnismäßig große, d*h* in Sonderfällen ungewünseht weit vor- bzw. abstehende IaIten.
man zwar mit Hilfe eines solchen vor bekannten, mit beispielsweise in einem Hohlschlauch vorgesehener Zugkordel versehenen Gardinentragbandes in der Gardine Palten bilden kann, so ist es - bedingt durch die [Tatsache, daß mit dem Band nur verhältnismäßig große Kräuselfalten gebildet werden können - doch nachteilig, wenn es an Aufhängevorrichtungen mit mehreren hintereinanderliegenden Sehienenführungen verwendet werden soll* Dabei behindern sich die Palten einer beispielsweise in einer der vorhandenen Sehienenführungen aufgenommenen Gardine mit denen eines in einer zweiten Schiene eingehängten Vorhanges, so daß ein reibungsloses Verschieben von Gardine und Vorhang nicht möglieh ist«,
Die Aufgabe der vorliegenden Heuerung besteht nun darin, ein Gardinentragband zu schaffen, daß es
ermöglicht, ohne den "bisherigen Kräuseleffekt "beim Zusammenschieben des Gardinentragbandes zu beeinträchtigen, zumindest im unmittelbaren Bandbereiche, d.h. im oberen Bereiche der Sardine, des Torhanges od. dgl» möglichst kleine und nur geringfügig vorstehende Rüschen bilden zu können.
Erreicht wird das Ziel der !Teuerung dadurch, daß der Hohlschlauch ausschließlich entlang der oberen Längskante des Bandes in dieses auf voller Mnge eingearbeitet ist und aus sieh in wechselnder Folge aneinanderreihenden, im Querschnitt engeren bzw» im Gewebe dichteren ICrluselabschnitten einerseits sowie aus im Querschnitt weiteren bzw. im Gewebe lockeren und enge Bandrüschen ermöglichenden Rüsehenabschnitten anderseits besteht.
Durch die praktische Verwirklichung der !feuerung wird eine Torrichtung zum Infaltenlegen von Gardinen gebildet, bei welcher durch die im Querschnitt weiteren bzw. im Gewebe lockeren Seile des die Zugkordel aufnehmenden Hohlschlauches Hohlschlauehabschnitte gebildet
werden, die sich "beim Er aus ein des Bandes dicht "bei dicht auf engstem Raum zusammenschieben lassen und dabei verhältnismäßig kurze und nur geringfügig vorstehende Rüschen bilden. Begünstigt wird die neue -Art der besonders engen und nur wenig vorstehenden Rüschenbildung auch noch dadurch, daß die Zugkordel im Hohlschlauch entlang der oberen Bandkante vorgesehen ist, dadurch werden nur die Bandteile im oberen Bereiche in einem bisher nicht erreichten Maße eng aneinandergeschoben, während sich.die zugkordelfreie andere Bandkante zur Faltenbildung bzw» zur Unterstützung der gardinenseitigen Palten voll entfalten kann« Dieses neue Band ist damit im höchsten. Mäße dazu geeignet, an Schienenaufhängungen mit mehreren hintereinanderliegenden Schienenführungen Verwendung zu finden, ohne daß sich die jetzt gebildeten, nur wenig vorstehenden Rüschen insbesondere im Bereiche des Bandes gegenseitig behindern, wenn mehrere Sardinen oder Vorhänge voreinander angeordnet werden sollen»
Die praktische Verwirklichung kann in der Praxis in einer Ausführung ihren liederschlag darin finden, daß
man beispielsweise den entlang der oberen Bandkante verlaufenden Hohlschlauch wechselweise in der Weite enger und weiter gestaltet. Die im Querschnitt engeren Hohlschlauchteile bilden dabei im zusammengeschobenen Zustand des Bandes verhältnismäßig steife Zonen, während die im Querschnitt weiteren Hohlschlauchteile sich dicht bei dicht auf engstem Raum unter Bildung einer kleinen und engen Rüsche zusammenschieben lassen.
Bs ist in diesem Zusammenhang in einer weiteren Ausführung jedoch auch möglich, den Hohlschlauch auf der gesamten Bandlänge im Querschnitt gleich weit zu gestalten, wenn man dabei dann in den nicht an einer Rüsche beteiligten Bandteilen durch eine enge Schußanordnung den Hohlschlauch steifer gestaltet* In den dazwischen verbleibenden lockereren Hohlsehlauchabschnitten kann dann beim Zusammenschieben des Bandes wieder dicht bei dicht und eng aneinanderliegend gerüscht werden0
Zusammenfassend ist es also der Feuerung gelungen, ein Gardinentragband in höchst vorteilhafter Weise zu
— 3 —
gestalten, indem es einerseits in der Lage ist, die Faltenbildung an der Gardine, dem Torhang od» dgl* nicht zu beeinträchtigen, trotzdem aber den hierfür erforderlichen Bandabschnitt möglichst eng zu rüschen, so daß bei der Anordnung mehrerer Gardinen oder Torhänge an einer Mehrsehienenauf hängung keine gegenseitige Behinderung mehr eintritt.
Im übrigen sind Äusführungsbeispiele des leuerungsgegenstandes auf der beiliegenden Zeichnung wiedergegeben! dabei zeigen s
Hg. 1 eine Draufsicht auf einen schematisiert dargestellten Gardinentragbandabschnitt mit abwechselnd engeren und breiteren Hohlschlauchteilen,
Mg. 2 eine ebenfalls sehematisehe Wiedergabe einer Äusführüngsform mit abwechselnd steiferen und lockeren Hohlschlauchabschnitten und
fig» 3 eine Draufsicht eines zusammengeschobenen, d.h. gerüschten Gardinentragbandes ebenfalls in
-6 -
schematischer Wiedergabe mit Andeutung der bisherigen laltengröße. .
Das auf der Zeichnung -wiedergegebene gewebte Gardinentragband 1O ist mit in Abständen voneinander angeordneten Schlaufen 11 od. dgl. zum Einhängen..von - nicht dargestellten - Gardinenaufhängern versehen» An einer Bandlängskante, beim leuerungsgegenstand an der oberen Bandlängskante, ist ein Hohlschlauch 12, auf voller Länge eingearbeitet» Im Hohlschlauch selbst ist eine Zugkordel 14 aufgenommen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Mg. 1 ist der Hohlschlauch 12, 13 aus sich in wechselnder Polge aneinanderreihenden im Querschnitt engeren Hohlsehlauchteilen 12 und im Querschnitt weiteren Hohlschlauchteilen 13 gebildet. Die engeren Hohlschlauehteile 12 bilden beim Zusammenschieben des Bandes auf der Zugkordel 14 steife Bandteile, während die im Querschnitt weiteren Hohlsehlauchteile 13 eine enge und nur wenig vorstehende Rüsche bilden, wie dieses in 3?ig, 3 dargestellt ist.
-.7
In Iig. 3 ist ferner zum Unterschied gegenüber dem neuen Band die Paltengröße eines herkömmlichen Sardinen tragbandes strichpunktiert dargestellt» Daraus ist ersichtlich,· daß mit-den Mitteln der Erfindung wesentlich kleinere Rüschen gebildet werden können,. -
Beim Ausführungsbeispiel nach fig, 2 ist wiederum ein Hohlsohlaueh 112, 113 an der oberen Bandlängskante eingearbeitet, der hierbei über die gesamte Bandlänge hinweg gleich© Querschnittsweite besitzt» In den zur Bildung der engen Eisehe vorgesehenen Bandabschnitten 113 ist der Schußeintrag-weiter vorgesehen als in den Bandteilen 112. In diesen Bandteilen 112 ist der Schuß dicht bei dicht nebeneinandergelegt, so daß steife Bandabschnitte gebildet werden. Auch mit einer solchen Ausführung lassen sich die Ziele der Erfindung - eine enge und nur wenig vorstehende Rüsche - erreichen,,
Es versteht sieh von selbst, daß die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen nur als Beispiele
für die Verwirklichung der Heuerung angesehen werden sollen. Man könnte vielmehr die eine enge Rüsche bildenden Mittel auch noch in einer von der Darstellung abweichenden Weise gestalten»

Claims (1)

  1. Schu.tzanspruch s
    Vorrichtung zum Infaltenlegen -von Sardinen od« dgl», mit am oberen Ende angeordnetem Gardinentragband, welches sowohl mit in Abständen voneinander angeordneten Schlaufen od. dgl* zum Einhängen von Gardinen-Aufhängern, als auch mit einer in einem Hohlschlauch aufgenommenen Zugkordel ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichn et, daß der Hohl schlauch (12, 13 "bzw, 112,113) ausschließlich entlang der oberen Mngskante des Bandes (10) in dieses auf voller Länge eingearbeitet ist und aus sich in wechselnder SOlge aneinanderreihenden im Querschnitt engeren bzw. im'Gewebe' dichteren Abschnitten' (12 bzw» 112) einerseits sowie aus im Querschnitt weiteren bzw., im Gewebe lockeren und enge Bandrüschen ermöglichenden Rüschenabschnitten (13 bzw. 113) anderseits besteht«
    — I —
DE1968K0061689 1968-07-04 1968-07-04 Vorrichtung zum infaltenlegen von gardinen od. dgl. Expired DE1994061U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1968K0061689 DE1994061U (de) 1968-07-04 1968-07-04 Vorrichtung zum infaltenlegen von gardinen od. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1968K0061689 DE1994061U (de) 1968-07-04 1968-07-04 Vorrichtung zum infaltenlegen von gardinen od. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1994061U true DE1994061U (de) 1968-09-19

Family

ID=33353751

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1968K0061689 Expired DE1994061U (de) 1968-07-04 1968-07-04 Vorrichtung zum infaltenlegen von gardinen od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1994061U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1994061U (de) Vorrichtung zum infaltenlegen von gardinen od. dgl.
DE694469C (de) n Vorhaengen
DE1779068C (de) Gardinentragband mit einem an seiner oberen Längskante durchgehend vorgesehenen Zugkordelschlauch
EP0083774B1 (de) Verfahren zum Infaltenlegen und Aufhängen einer Gardine, eines Vorhanges od.dgl. und Gardine zur Durchführung des Verfahrens
AT292945B (de) Vorrichtung zum Infaltenlegen von Gardinen od.dgl.
DE726583C (de) In Stehumlegekragen einzulegende Fuehrung fuer Krawatten
DE1529707C3 (de) Rolladen, insbesondere für Möbel, dessen Panzer aus einem flexiblen Folienstreifen mit Versteifungsrippen besteht
DE976721C (de) Nachgiebiger eiserner Grubenausbau
DE1158225B (de) Aufhaenger fuer Gardinen, Vorhaenge od. dgl.
DE2042339A1 (de) Trageband für Gardinen, Vorhänge oder dergleichen
AT132812B (de) Reißverschluß.
DE1127047B (de) Beschwerungskoerper an Gardinen
DE1049553B (de)
DE1000957B (de) Gardinenkraeuselband
AT232221B (de) Aufhängevorrichtung an Gleitern für Verschiebe-Vorhänge
AT132365B (de) Zugvorrichtung mit einer Stange und Haltern für zweiteilige Gardinen oder Vorhänge.
DE1610392B2 (de) Verdeckter reissverschluss
DE6950518U (de) Band zur korrekten faltenlegung oder groben, gleichmaessigen kraeuselung
DE1042489B (de) Beinkleid, insbesondere Herrenhose mit elastischem Bund und Schieberverschluss hierfuer
DE2014421A1 (de) Drahtwendelgebundener Notizblock und Drahtwendelbindung fur diesen
DE1779068B1 (de) Gardinentragband mit einem an seiner oberen Laengskante durchgehend vorgesehenen Zugkordelschlauch
DE1149314B (de) Schlingverschluss zum stufenlosen Festhalten und Verbinden zweier Bandenden
CH505597A (de) Vorrichtung zum Infaltenlegen von Gardinen
DE2223705A1 (de) Tragband fuer gardine
DE2253998A1 (de) Faltenlegendes gardinentragband