DE19940601A1 - Reisefahrzeug, insbesondere Reisemobil oder Reiseanhänger - Google Patents
Reisefahrzeug, insbesondere Reisemobil oder ReiseanhängerInfo
- Publication number
- DE19940601A1 DE19940601A1 DE1999140601 DE19940601A DE19940601A1 DE 19940601 A1 DE19940601 A1 DE 19940601A1 DE 1999140601 DE1999140601 DE 1999140601 DE 19940601 A DE19940601 A DE 19940601A DE 19940601 A1 DE19940601 A1 DE 19940601A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- storage space
- holder
- vehicle according
- travel vehicle
- wall
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000000694 effects Effects 0.000 title abstract description 3
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 claims description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 7
- 230000004308 accommodation Effects 0.000 description 3
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 2
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 1
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 1
- 210000000941 bile Anatomy 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R11/00—Arrangements for holding or mounting articles, not otherwise provided for
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P3/00—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
- B60P3/32—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects comprising living accommodation for people, e.g. caravans, camping, or like vehicles
- B60P3/36—Auxiliary arrangements; Arrangements of living accommodation; Details
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Transportation (AREA)
- Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
Abstract
Ein Reisefahrzeug mit einer Halterung für wenigstens ein Sport- oder Freizeitgerät sowie mit wenigstens einem von außen zugänglichen Stauraum ist bekannt. DOLLAR A Erfindungsgemäß ist die Halterung mittels einer in dem Stauraum stationär gelagerten Ausfahrkinematik zwischen einer Halterung für wenigstens einen sperrigen Transportgegenstand, insbesondere ein Sport- oder Freizeitgerät, sowie mit wenigstens einem durch einen Außenwanddurchtritt von außen zugänglichen Stauraum versehen. DOLLAR A Einsatz für Reiseanhänger.
Description
Die Erfindung betrifft ein Reisefahrzeug, insbesondere ein
Reisemobil oder einen Reiseanhänger, mit einer Halterung für
wenigstens einen sperrigen Transportgegenstand, insbesondere
ein Sport- oder Freizeitgerät, sowie mit wenigstens einem
durch einen Außenwanddurchtritt von außen zugänglichen Stau
raum.
Es ist bei Reisemobilen allgemein bekannt, im Heckbereich au
ßenseitig einen Fahrradständer vorzusehen, auf dem ein oder
mehrere Fahrräder festgelegt werden können. Zudem sind im
Dachbereich des Reisemobiles Vorrichtungen zur Halterung ei
nes Surfbrettes oder anderer Freizeitgeräte vorgesehen. Es
ist auch bekannt, den Aufnahmebereich an der Heckaußenseite
so stabil zu gestalten, daß ein Motorroller positioniert wer
den kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Reisefahrzeug der eingangs
genannten Art zu schaffen, das auch bei beengtem Außenwand
durchtritt eine Unterbringung von sperrigen Transportgegen
ständen in einem Stauraum ermöglicht.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Halterung mittels
einer in dem Stauraum stationär gelagerten Ausfahrkinematik
zwischen einer in den Stauraum hineinbewegten Stauposition
und einer aus dem Stauraum herausbewegten Be- und Entladepo
sition verlagerbar ist, wobei die Ausfahrkinematik in ihrer
Bewegungssteuerung auf Lage, Form und Abmessungen des Außen
wanddurchtrittes abgestimmt ist. Die erfindungsgemäße Lösung
eignet sich für alle Arten von Reisefahrzeugen, insbesondere
für Reisemobile oder Reiseanhänger, nämlich Caravans, jedoch
auch für Reisebusse. Durch die erfindungsgemäße Lösung ist es
möglich, alle Arten von sperrigen Transportgegenständen, die
befördert werden sollen, wie insbesondere Fahrräder oder an
dere Sport- und Freizeitgeräte, im Fahrzeug sicher zu befe
stigen, sowie diese einfach zu be- oder entladen. Durch die
erfindungsgemäße Lösung ist es möglich, auch schwer zugängli
che und demzufolge schlecht nutzbare Stauraumbereiche zu be
laden. Die Halterung gewährleistet, daß die entsprechenden
Transportgegenstände rutsch- und beschädigungssicher verstaut
sind. Die erfindungsgemäße Lösung trägt insbesondere den Vor
gaben bei Reisemobilen oder Reiseanhängern (Caravans) Rech
nung, daß aus Steifigkeitsgründen keine großen Außenwand
durchtritte vorgesehen sein dürfen, um die entsprechende Au
ßenwand nicht zu stark zu schwächen. Im Inneren hingegen kann
dennoch ein relativ großer Stauraum vorhanden sein. Durch die
erfindungsgemäße Ausfahrkinematik ist es möglich, die Trans
portgegenstände derart durch den entsprechenden Außenwand
durchtritt hindurchzubewegen, daß der Transportgegenstand mit
seiner kleinsten Außenkonturfläche im Bereich des Außenwand
durchtrittes ausgerichtet wird und so diesen im Vergleich zum
übrigen Stauraum schmaleren Außenwanddurchtritt passieren
kann. Die Anordnung des sperrigen Transportgegenstandes, ins
besondere des Sport- oder Freizeitgerätes, innerhalb des
Stauraumes gewährleistet eine geschützte Unterbringung. Vor
zugsweise ist die Halterung relativ zu der Ausfahrkinematik
lösbar angeordnet. Dadurch ist es möglich, bei Nichtbedarf
der Halterung den Stauraum auch anderweitig zu nutzen, wobei
gegebenenfalls lediglich noch die im Stauraum verankerte Aus
fahrkinematik eine gewisse Stauraumreduzierung bewirkt.
In Ausgestaltung der Erfindung ist die Halterung an einer
Auszugvorrichtung, die Teil der Ausfahrkinematik ist, quer
zur Auszugrichtung für eine Anpassung an die räumlichen Gege
benheiten des Stauraumes bei einer Hineinbewegung in den
Stauraum oder einer Herausbewegung aus dem Stauraum beweglich
angeordnet. Dadurch ist es möglich, insbesondere relativ gro
ße und sperrige Sport- oder Freizeitgeräte, beispielsweise
Fahrräder, unzerlegt zu verstauen. Vorzugsweise wird das ent
sprechende Sport- oder Freizeitgerät für das Hineinbewegen in
den Stauraum mittels der Halterung zur Seite geneigt, so daß
der Stauraum nicht die volle Höhe des entsprechenden Sport-
oder Freizeitgerätes in aufrechtem Zustand aufweisen muß.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Halterung
über eine Schwenklagerung an der Auszugvorrichtung gehalten,
mittels der die Halterung in einer aus dem Stauraum herausbe
wegten Position in eine für ein Aufladen oder Abladen eines
sperrigen Transportgegenstandes ergonomisch günstige Stellung
überführbar ist. Dadurch wird mit einfachen Mitteln eine auf
rechte Stellung des Sport- oder Freizeitgerätes für ein ergo
nomisch günstiges Auf- oder Abladen und eine zur Seite abge
kippte, flache Stellung für ein Verstauen im Stauraum er
zielt. Insbesondere für Fahrräder ergibt sich dadurch die
Möglichkeit der Unterbringung im funktionsbereiten Zustand,
so daß das Fahrrad lediglich herausgenommen werden muß und
direkt benutzt werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Auszugvor
richtung als horizontal wirksamer Linearauszug gestaltet.
Dies ist eine besonders einfache und funktionssichere Ausge
staltung.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Bewegungen
der Auszugvorrichtung und der Halterung zumindest teilweise
durch wenigstens eine Antriebsvorrichtung durchführbar. Diese
Ausgestaltung stellt eine Alternative zur manuellen Bedien
barkeit der Auszugvorrichtung und der Halterung dar. Vorzugs
weise ist eine elektrische Antriebsvorrichtung vorgesehen,
die an ein Bordnetz des Reisefahrzeugs angeschlossen ist. In
gleicher Weise können jedoch auch pneumatische oder hydrauli
sche Antriebsvorrichtungen vorgesehen sein.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Halterung
Aufnahmen für die Sicherung eines kompletten Fahrrades in
funktionsbereitem Zustand auf. Vorzugsweise ist die Halterung
im Bodenbereich und damit im Aufstandbereich des Fahrrades
mit kufenartigen Aufnahmen versehen, in die die Räder des
Fahrrades einführbar sind. In einem oberen Bereich weist die
Halterung Aufnahmen zur Sicherung des Fahrradrahmens, des
Lenkers und/oder des Sattels auf.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Linearauszug
durch eine teleskopförmige, aus- oder einfahrbare Rahmenkon
struktion gebildet. Dadurch ergibt sich eine besonders stabi
le Gestaltung der Auszugvorrichtung. Die Rahmenkonstruktion
weist vorzugsweise wenigstens zwei teleskopförmig ineinander
schiebbare Profilrahmen auf, die horizontal flachliegend an
einem Boden des Stauraumes oder an einer Decke des Stauraumes
gelagert sind. Der Linearauszug in Form der Rahmenkonstruk
tion kann auch an Seitenwänden des Stauraumes in entsprechend
vertikaler Ausrichtung festgelegt sein, wobei auch in diesem
Fall horizontale Aus- oder Einfahrbewegungen erfolgen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Linearauszug
durch eine Trägerrohranordnung gebildet, wobei wenigstens
zwei koaxial teleskopförmig ineinanderschiebbare Trägerpro
file vorgesehen sind. Dies ist eine besonders platzsparende
und dennoch funktionssichere Lösung, da lediglich eine ein
zige, koaxial ineinandergelagerte Trägerrohranordnung vorge
sehen ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist als Ausfahrkine
matik ein um eine zum Außenwanddurchtritt exzentrisch posi
tionierte Drehachse drehbeweglicher Schwenkmechanismus vorge
sehen, wobei die Halterung an dem Schwenkmechanismus in der
Schwenkebene zentral zum dem Außenwanddurchtritt ausgerichtet
ist. Dadurch ist es möglich, relativ schmale, jedoch großflä
chige Transportgegenstände wie insbesondere Fahrräder durch
einen relativ schmalen Außenwanddurchtritt in einen innensei
tigen Stauraum einzuschwenken, der ausreichend dimensioniert
ist, um den Transportgegenstand in seiner großflächigen Er
streckung aufzunehmen.
Die Erfindung betrifft auch ein Reisefahrzeug mit wenigstens
einem Innenraumabschnitt, der durch einen Außenwanddurchtritt
zugänglich ist, der mittels eines zwischen einer Schließposi
tion und einer Freigabeposition beweglichen Außenwandteiles
verschließbar ist.
Insbesondere bei Reisefahrzeugen mit wenigstens einem dreidi
mensional geformten Außenwandteil, das einen entsprechenden
Außenwanddurchtritt verschließt, ragt ein entsprechendes Au
ßenwandteil in seinem geöffneten Zustand relativ sperrig von
der Außenwand ab, falls das Außenwandteil schwenkbeweglich
mittels entsprechender Scharnieranordnungen an der Außenwand
gelagert ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Reisefahrzeug der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei dem ein entsprechendes Außen
wandteil auch bei großvolumiger und/oder dreidimensional ge
formter Gestaltung in einfacher Weise unter ungehinderter
Freigabe des Außenwanddurchtrittes geöffnet werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Außenwandteil in
einem exzentrischen Seitenbereich an einem fahrzeugfest gela
gerten Steuermechanismus gehalten ist, mittels dessen das Au
ßenwandteil zwischen der Schließposition und der Freigabepo
sition derart zwangsgeführt ist, daß bei einer Öffnungsbewe
gung aus der Schließposition heraus sowohl eine lineare Aus
fahrbewegung quer zur Ebene des Außenwanddurchtrittes als
auch eine Verschwenkung des Außenwandteiles um die Aus
fahrachse erfolgt. Dadurch wird mit einfachen Mitteln eine
zumindest weitgehend vollständige Öffnung des Außenwanddurch
trittes erzielt. Durch den exzentrischen Angriff des Steuer
mechanismus an einem Seitenbereich des Außenwandteiles ist
eine platzsparende Unterbringung des Steuermechanismus in dem
Innenraumabschnitt gewährleistet.
In Ausgestaltung der Erfindung ist der Steuermechanismus
durch eine an dem Seitenbereich des Außenwandteiles angrei
fende und in dem Innenraumabschnitt festgelegte Teleskoprohr
anordnung gebildet, die mit Führungsmitteln zur Erzielung der
kombinierten Linear- und Schwenkbewegung des Außenwandteiles
relativ zu einer Mittellängsachse der Teleskoprohranordnung
versehen ist. Dies ist eine besonders einfache und funktions
sichere Ausgestaltung. Die Führungsmittel gewährleisten die
Zwangsführung des Außenwandteiles zwischen der Schließposi
tion und der Freigabeposition, wobei die Linear- und Schwenk
bewegung überlagert oder aufeinanderfolgend gestaltet sein
kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist außenseitig an
dem Außenwandteil eine Griffanordnung vorgesehen, mittels der
die Teleskoprohranordnung in ihren die Bewegung des Außen
wandteiles freigebenden Funktionszustand überführbar ist.
Durch die Griffanordnung ist die Verriegelung und Entriege
lung des Steuermechanismus erzielbar. Nach einer Entriegelung
kann das Außenwandteil nach außen gezogen und zur Seite ge
kippt werden. Dabei kann die Griffanordnung entweder über me
chanische Steuermittel wie Bowdenzüge oder ähnliches, oder
über elektrische Schaltkreise die Entriegelung der Teleskop
rohranordnung bewirken. Die Verriegelung des Außenwandteiles
relativ zur Außenwand kann auch durch separate Schließeinhei
ten gebildet sein, die dann durch getrennte Betätigungsele
mente entriegelbar sind. Der Steuermechanismus und damit die
Bewegung des Außenwandteiles ist manuell bedienbar. Dem Steu
ermechanismus kann auch eine Antriebsvorrichtung zugeordnet
sein, die an eine bordeigene Energiequelle angeschlossen sein
kann.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus
den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung von
bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung, die anhand
der Zeichnungen dargestellt sind.
Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht eine Ausführungsform ei
nes erfindungsgemäßen Reisefahrzeugs in Form eines
Caravans mit einem Stauraum, in dem eine auf einer
Auszugvorrichtung gelagerte Halterung für ein Fahrrad
angeordnet ist,
Fig. 2 in vergrößerter, perspektivischer Darstellung die mit
der Halterung versehene Auszugvorrichtung nach Fig. 1
in eingeschobener Ruheposition,
Fig. 3 die Auszugvorrichtung einschließlich der Halterung
nach Fig. 2 in der ausgefahrenen Funktionsposition,
Fig. 4 eine weitere Ausführung einer Auszugvorrichtung für
das Reisefahrzeug nach Fig. 1 ähnlich Fig. 2,
Fig. 5 die mit einer Halterung versehene Auszugvorrichtung
nach Fig. 4 in der ausgefahrenen Funktionsposition,
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Reisefahrzeugs in Form eines Reisemobils mit einem
heckseitigen Stauraum,
Fig. 7 in einer Schnittdarstellung längs der Schnittlinie
VII-VII in Fig. 6 den heckseitigen Stauraum des
Reisemobils nach Fig. 6, der mit einer Schwenkhalte
rung für ein Fahrrad versehen ist,
Fig. 8 in perspektivischer Darstellung einen Caravan nach
Fig. 1 mit geöffneter Bugklappe, und
Fig. 9 in vergrößerter, perspektivischer Darstellung einen
Ausschnitt des Steuermechanismus zum Öffnen und
Schließen der Bugklappe des Caravans nach Fig. 8.
Ein Reisefahrzeug in Form eines Caravans 1 weist in einem
Frontbereich einen über die gesamte Fahrzeugbreite durchgän
gigen Stauraum 2 auf, der auf beiden Seiten durch jeweils
eine Stauklappe 3 in Form einer Bugklappe verschließbar ist.
Der Stauraum 2 kann somit von beiden Seiten des Caravans aus
be- oder entladen werden.
Auf dem Boden des Stauraumes 2 ist als Teil einer Ausfahrki
nematik eine Auszugvorrichtung 6 festgelegt, auf der eine
Halterung 7 für wenigstens ein Sport- oder Freizeitgerät,
vorliegend für ein Fahrrad 5, angeordnet ist. Beim darge
stellten Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 3 wird die
Auszugvorrichtung 6 durch eine Rahmenkonstruktion gebildet,
die als Linearauszug gestaltet ist. Die Rahmenkonstruktion
weist drei teleskopförmig ineinanderschiebbare Rahmen 8 bis
10 auf, von denen ein äußerer Rahmen 8 auf dem Boden des
Stauraumes 2 festgelegt ist. Der mittlere Rahmen 9 ist an den
äußeren Längsprofilen des äußeren Rahmens 8 linearbeweglich
horizontal in Fahrzeugquerrichtung verschiebbar gelagert und
bildet gleichzeitig die entsprechende Lagerung für den inne
ren Rahmen 10, der ebenfalls relativ zu dem mittleren Rahmen
9 wie auch zu dem stationären Rahmen 8 horizontal und linear
verschiebbar ist. Alle Rahmen 8 bis 10 sind bei dem darge
stellten Ausführungsbeispiel durch quer- und längsverlaufende
Vierkanthohlprofile gebildet, die mittels entsprechender Füh
rungsschienen- oder/und Zapfenanordnungen relativ zum jeweils
anderen Rahmen 8 bis 10 verschiebbar sind.
Auf dem inneren Rahmen 10 ist die Halterung 7, 13, 14 gela
gert. Dazu weist die Auszugvorrichtung 6 zwei fest mit den
Längsprofilen des inneren Rahmens 10 verbundene horizontale
Querträger 12 auf, die auf den Längsprofilen des Rahmens 10
festgelegt sind. Die beiden Querträger 12 der Auszugvorrich
tung 6 sind derart oberhalb der Rahmenebene positioniert, daß
sie die teleskopförmige Ineinanderschiebbarkeit der Rahmen 8
bis 10 nicht behindern. An seitlichen Endbereichen der Quer
träger 12 ist die Halterung 7, 13, 14 in Form einer Bügelkon
struktion um eine in Auszugrichtung ausgerichtete Schwenkach
se in Pfeilrichtung S als weiterer Teil der Ausfahrkinematik
schwenkbeweglich zu den Querträgern 12 gelagert. Die die Hal
terung 7 für das Fahrrad 5 darstellende Bügelkonstruktion ist
somit quer zur Auszugrichtung schwenkbeweglich gelagert. An
den beiden Querträgern 12 sind gegenüberliegend zu der Halte
rung 7 Aufnahmestützen 15 vorgesehen, die die als Bügelkon
struktion gestaltete Halterung 7 in einem flach geneigten Zu
stand (Fig. 2) stützen und sichern. Hierzu können den Aufnah
mestützen 15 zusätzlich lösbare Rast- oder Sperrmittel zuge
ordnet sein. Die Halterung 7 weist einen abgewinkelten Boden
bereich auf, auf dem zwei in Auszugrichtung erstreckte Auf
nahmekufen 14 zum Aufsetzen der Räder des Fahrrades 5 vorge
sehen sind. Im oberen Bereich weist die Halterung 7 einen
Stützbügelabschnitt 13 auf, der mit einer Polsterung versehen
ist. An diesen kann das Fahrrad 5 mit seinem Rahmen und/oder
seiner Sattelstütze und/oder seiner Lenkerstange angelegt
werden. Gegebenenfalls ist es zusätzlich noch zweckmäßig, das
Fahrrad 5 mit Hilfe von Sicherungsriemen mit der Halterung 7
zu verbinden.
Die als Auszugvorrichtung 6 dienende Rahmenkonstruktion ist
in ihrer in den Stauraum 2 eingefahrenen Ruheposition (Fig.
2) mittels eines Arretiermittels in Form einer Verriegelung
11 blockierbar. Nach dem Lösen der Verriegelung 11 wird der
innere Rahmen 10 bis in seine äußere Endposition manuell in
Pfeilrichtung A (Fig. 3) nach außen gezogen. Die äußere End
position ist in Fig. 3 dargestellt. Die Halterung 7 ist in
Pfeilrichtung S quer zur Auszugrichtung zwischen der aufrech
ten Be- und Entladeposition nach Fig. 3 und einer in Fig. 2
dargestellten, flach geneigten Transportposition schwenkbe
weglich gelagert. In der aufrechten Be- und Entladeposition
ist für die Halterung 7 entweder im Bereich der Schwenklage
rung eine entsprechende Anschlageinheit vorgesehen, die die
Schwenkbewegung auf die ergonomisch günstige, aufrechtste
hende Position der Halterung 7 begrenzt. Alternativ kann die
Halterung 7 mit ihrem Bodenbereich derart nach unten gezogen
sein, daß in der in Fig. 3 dargestellten Be- oder Entladepo
sition dieser Bodenbereich auf einem Untergrund aufsteht, auf
dem sich auch das Reisemobil 1 befindet. Durch die schräge
und flachgelegte Neigung der Halterung 7 und damit des Fahr
rades 5 in seiner Transportposition kann das Fahrrad 5 in dem
Stauraum 2 transportiert werden, obwohl die Höhe des Fahrra
des 5 in funktionsbereitem, aufrechten Zustand wesentlich
größer ist als die Höhe des Stauraumes 2. Nach dem Beladen
der Halterung 7 mit dem Fahrrad 5 in der aufrechten Beladepo
sition gemäß Fig. 3 wird daher die Halterung 7 flach umge
legt, wodurch das Fahrrad 5 die Halterung 7 in dieser Positi
on bereits durch ihre Eigengewicht hält. In dieser Position
liegen die den Stützabschnitt 13 tragenden Schenkel der Hal
terung 7 auf den Aufnahmestützen 15 auf und sind gegebenen
falls an diesen gesichert. Durch diese schräge Neigung der
Halterung 7 und des Fahrrades 5 werden die Abmessungen des
Stauraumes 2 voll ausgenutzt, da dieser in seiner Breite,
d. h. in seiner in Fahrzeuglängsrichtung gesehenen Längser
streckung ausreichend groß ist, um das Fahrrad 5 in voll
funktionsfertigem Zustand aufzunehmen. Nach dem Einfahren in
die Transportposition (Fig. 2) wird die Rahmenkonstruktion 6
verriegelt, wodurch die Auszugvorrichtung 6 und die Halterung
7 im Stauraum 2 gesichert sind. Für ein erneutes Entladen
wird die Verriegelung 11 gelöst, die Rahmenkonstruktion nach
außen ausgezogen und die Halterung 7 in die aufrechtstehende
Be- oder Entladeposition nach Fig. 3 verschwenkt. Durch die
entsprechende Schwerpunktlage bleibt die Halterung 7 durch
das Eigengewicht des Fahrrades 5 in dieser aufrechten Posi
tion stehen, ohne daß eine zusätzliche Verriegelung benötigt
wird. Bei anders gestalteter Schwerpunktverteilung ist auch
für die aufrechte Be- und Entladeposition noch eine zusätz
liche Arretierung notwendig, die vorzugsweise manuell entrie
gelbar sein sollte.
Das Ausführungsbeispiel der als Ausfahrkinematik dienenden
Auszugvorrichtung 6a mit aufgesetzter Halterung 7a gemäß den
Fig. 4 und 5 entspricht von dem Aufbau der Halterung 7a her
und von der Auszieh- und Einfahrfunktion dem zuvor beschrie
benen Ausführungsbeispiel, so daß nachfolgend lediglich noch
auf die Unterschiede dieser Ausführungsform nach den Fig. 4
und 5 zu der Ausführung nach den Fig. 2 und 3 eingegangen
werden muß. Beim hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist
die Auszugvorrichtung 6a durch eine Trägerrohranordnung in
Form einer Teleskoprohranordnung gebildet, die aus drei ko
axial ineinanderschiebbar gelagerten Trägerprofilen in Form
von Teleskoprohren 8a, 9a, 10a gebildet ist. Auf dem innen
liegenden Teleskoprohr 10a, das in der ausgefahrenen Be- und
Entladeposition das äußerste Rohr darstellt, ist die Halte
rung 7a mittels entsprechender Querträger festgelegt. Die
Querträger sind über nach oben ragende Stützzapfen fest mit
dem Teleskoprohr 10a verbunden, das wiederum verdrehgesichert
in dem mittleren Teleskoprohr 9a gehalten ist. Das Teleskop
rohr 9a wiederum ist ebenfalls verdrehgesichert in dem sta
tionär auf dem Boden des Stauraumes 2 festgelegten Tragrohr
8a gehalten.
Um bereits durch die Trägerprofilgestaltung eine Verdrehsi
cherung zu erzielen, ist es gemäß einem anderen Ausführungs
beispiel der Erfindung vorgesehen, die Teleskoprohre mit auf
einander abgestimmten Vierkantquerschnitten zu versehen.
Dadurch wird verhindert, daß die durch die exzentrisch ange
ordnete Halterung 7a sowie das Aufsetzen des Fahrrades 5 aus
geübten Drehmomente eine Verdrehung oder Verschwenkung der
Teleskoprohre 9a, 10a um ihre Längsachsen bewirken. In den
Oberseiten des Teleskoprohres 8a sowie des mittleren Teles
koprohres 9a sind zudem Längsschlitze vorgesehen, die die Li
nearverschiebung der die Querträger der Halterung 7a tragen
den, vom Teleskoprohr 10a nach oben abragenden Stützzapfen
gewährleisten. An den Querträgern ist die Halterung 7a in
gleicher Weise wie die Halterung 7 schwenkbeweglich gelagert.
Auch die Abstützung der Halterung 7a in ihrer Transportposi
tion auf den Aufnahmestützen 15a entspricht dem Ausführungs
beispiel nach den Fig. 2 und 3. Die lineare Aus- oder Ein
fahrbewegung der Teleskoprohre 9a, 10a kann in nicht näher
dargestellter Weise durch eine elektrische Antriebsvorrich
tung erfolgen, die an ein Bordnetz des Reisemobiles 1 ange
schlossen ist. Hierzu kann eine im Trägerrohr 8a gelagerte
Gewindespindel vorgesehen sein, die über einen Elektromotor
der elektrischen Antriebsvorrichtung angetrieben wird.
Bei einem Reisemobil 1a nach den Fig. 6 und 7 ist in einem
Heckbereich, beispielsweise unterhalb einer heckseitig posi
tionierten Bettanordnung ein relativ großer Stauraum 17 vor
gesehen, der durch einen Außenwanddurchtritt 16 einer Seiten
wand des Reisemobils 1a zugänglich ist. Der Außenwanddurch
tritt 16 ist gegenüber der Höhe und der Länge des Stauraumes
17 - in Fahrtrichtung des Reisemobiles 1a gesehen - wesent
lich reduziert gestaltet, um die Seitenwand der Aufbaukon
struktion nicht zu stark zu schwächen. Der Außenwanddurch
tritt 16 ist jedoch in seinem freien Querschnitt noch so
groß, daß ein Fahrrad 20 mit seiner schmalen Außenkontur,
d. h. horizontal ausgerichtet und längsseitig eingeschwenkt,
durch den Außenwanddurchtritt 16 hindurchführbar ist. Um den
Stauraum 17 in seinem oberen Bereich für eine Aufnahme des
Fahrrades 20 nutzen zu können, ist unmittelbar hinter einem -
in Fahrtrichtung gesehen - vorderen Seitenrand des Außenwand
durchtrittes 16 eine vertikal ausgerichtete Schwenkachse 18
fahrzeugfest in dem Stauraum 17 positioniert, um die mittels
einer als Ausfahrkinematik dienenden Schwenklagerung eine
Halterung 19 in einer horizontalen Ebene etwa auf Höhe einer
horizontalen Mittellängsebene des Außenwanddurchtrittes 16
schwenkbeweglich gelagert ist. Die Halterung 19 ist zur sta
bilen Festlegung eines Fahrrades 20 im funktionsbereiten,
vollständig montierten Zustand ausgelegt. Für die einge
schwenkte Endposition ist die Halterung 19 mit einer nicht
näher dargestellten Verriegelung versehen. Mittels der
Schwenklagerung um die Schwenkachse 18 ist die Halterung 19
zusammen mit dem Fahrrad 20 somit gemäß der gestrichelten
Darstellung nach Fig. 7 in die eingeschwenkte Stauposition
überführbar. Dabei ist die Schwenkachse 18 derart seitlich am
Rand des Außenwanddurchtrittes 16 angeordnet, daß die Halte
rung 19 samt Fahrrad 20 durch den Außenwanddurchtritt 16 hin
durchgeschwenkt werden kann, ohne mit dem Rand des Außenwand
durchtrittes 16 in Berührung zu gelangen. Unterhalb der Hal
terung 19 und damit unterhalb der Stauposition des Fahrrades
20 ist noch ein relativ großer Stauraumabschnitt des Staurau
mes 17 zur Verfügung, der mit weiteren Transportgegenständen
beladen werden kann.
Wenigstens eine Bugklappe 3 des Caravans 1 nach Fig. 8 ist
mittels eines Steuermechanismus in Form einer Teleskoprohran
ordnung 21 zwischen ihrer Schließposition und der Freigabepo
sition beweglich gelagert. Die Teleskoprohranordnung 21
greift an einem Eckbereich der Bugklappe 3 an, die dreidimen
sional gemäß der seitlichen Bugwölbung geformt ist. In Fig. 9
ist im übrigen die Teleskoprohranordnung 21 für die - in
Fahrtrichtung gesehen - rechte Bugklappe 3 dargestellt (Fig.
1). Beide Teleskoprohranordnungen 21 für die beiden Bugklap
pen 3 sind jedoch identisch gestaltet. Die Teleskoprohranord
nung 21 ist mit dem im als Innenraumabschnitt dienenden Stau
raum positionierten Teleskoprohrabschnitt auf einem Boden des
Stauraumes 2 festgelegt. Der hohlzylindrisch gestaltete, sta
tionäre Teleskoprohrabschnitt weist als Führungsmittel Kulis
senführungen 24 und 25 auf, von denen die Kulissenführung 24
koaxial zu einer Mittellängsachse 22 der Teleskoprohranord
nung 21 und die Kulissenführung 25 in Umfangsrichtung verlau
fen. An dem beweglichen Teleskoprohrabschnitt der Teleskop
rohranordnung 21 ist ein korrespondierender Kulissenzapfen
vorgesehen, der in die Kulissenführungen 24, 25 eingreift und
die Zwangsführung der Bugklappe 3 bewirkt. Beim dargestellten
Ausführungsbeispiel wird die Bugklappe 3 zunächst linear nach
außen gezogen und anschließend um die Mittellängsachse 22 der
Teleskoprohranordnung 21 nach vorne gekippt. Hierzu kann ein
Endanschlag im Bereich der Kulissenführung 25 vorgesehen
sein. Es ist auch möglich, auf die Kulissenführung 25 zu ver
zichten und die Bugklappe 3 nach dem linearen Herausziehen,
durch das die Kulissenführung 24 außer Wirkung gerät, so weit
nach vorne zu schwenken, bis sie mit ihrer entsprechenden Au
ßenkante auf einem Boden, auf dem auch der Caravan 1 auf
steht, zur Auflage gelangt. Die Bugklappe 3 ist in ihrer
Schließposition direkt durch den Steuermechanismus in Form
der Teleskoprohranordnung 21 verschließbar. Alternativ kann
der Bugklappe 3 eine zusätzliche Schloßanordnung zugeordnet
sein. In beiden Fällen kann eine Entriegelung von außen durch
eine Griffanordnung 23 erfolgen, die die entsprechende
Schloßvorrichtung, entweder in der Teleskoprohranordnung 21
integriert, oder separat im Bereich des Randes des Außenwand
durchtritts vorgesehen, entriegelt.
Bei einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfin
dung dient die Teleskoprohranordnung zum Öffnen und Schließen
der Bugklappen, wie sie anhand der Fig. 8 und 9 beschrieben
ist, zusätzlich als Auszugvorrichtung für eine Halterung
wenigstens eines Transportgegenstandes, insbesondere eines
Fahrrades in funktionsbereitem Zustand. Hierzu ist an der Te
leskoprohranordnung zur Verlagerung der Bugklappe vorzugswei
se eine Halterung funktionsgleich zu der Halterung nach den
Fig. 4 und 5 angeordnet. Die nach dem linearen Ausfahren der
Bugklappe erfolgende Schwenkbewegung kann dazu genutzt wer
den, die Halterung gemäß den Fig. 4 und 5 zwangsläufig entge
gengesetzt in die aufrechte Funktionsposition hochzuschwenken
und entsprechend bei erneuter Zurückschwenkung der Bugklappe
für ein anschließendes Schließen wieder in die schrägliegende
Position zurückzuführen. Hierzu kann eine entsprechende Zu
satzkinematik vorgesehen sein, die die Kippbewegung der Bug
klappe mit einer entsprechenden Aufstell- oder Absenkbewegung
der Halterung koppelt. Die Teleskoprohranordnung hat bei die
sem Ausführungsbeispiel somit eine Doppelfunktion, indem sie
sowohl zum Öffnen und Schließen der Bugklappe als auch zum
Ein- und Ausfahren einer Halterung und damit zum Be- und Ent
laden eines sperrigen Transportgegenstandes, insbesondere ei
nes Fahrrades, vorgesehen ist.
Claims (13)
1. Reisefahrzeug, insbesondere Reisemobil oder Reiseanhän
ger, mit einer Halterung für wenigstens einen sperrigen
Transportgegenstand, insbesondere ein Sport- oder Freizeitge
rät, sowie mit wenigstens einem durch einen Außenwanddurch
tritt von außen zugänglichen Stauraum,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterung (7, 7a) mittels einer in dem Stauraum sta
tionär gelagerten Ausfahrkinematik (6, 6a) zwischen einer in
den Stauraum (2) hineinbewegten Stauposition und einer aus
dem Stauraum (2) herausbewegten Be- und Entladeposition ver
lagerbar ist, wobei die Ausfahrkinematik in ihrer Bewegungs
steuerung auf Lage, Form und Abmessungen des Außenwanddurch
trittes abgestimmt ist.
2. Reisefahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterung (7, 7a) an einer Auszugvorrichtung (6, 6a),
die Teil der Ausfahrkinematik ist, quer zur Auszugrichtung
für eine Anpassung an die räumlichen Gegebenheiten des Stau
raumes (2) bei einer Hineinbewegung in den Stauraum (2) oder
einer Herausbewegung aus dem Stauraum (2) beweglich angeord
net ist.
3. Reisefahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Halterung (7, 7a) über eine Schwenklagerung
an der Auszugvorrichtung (6, 6a) gehalten ist, mittels der
die Halterung (7, 7a) in einer aus dem Stauraum (2) herausbe
wegten Position in eine für ein Aufladen oder Abladen eines
sperrigen Transportgegenstandes ergonomisch günstige Stellung
überführbar ist.
4. Reisefahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auszugvorrichtung (6, 6a) als horizontal wirksamer
Linearauszug gestaltet ist.
5. Reisefahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen der Auszugvorrich
tung und der Halterung zumindest teilweise durch wenigstens
eine Antriebsvorrichtung durchführbar sind.
6. Reisefahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (7, 7a) Aufnahmen
(13, 14; 13a, 14a) für die Sicherung eines kompletten Fahrra
des in funktionsbereitem Zustand aufweist.
7. Reisefahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Linearauszug durch eine teleskopförmig aus- oder ein
fahrbare Rahmenkonstruktion (6) gebildet ist.
8. Reisefahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Linearauszug durch eine Trägerrohranordnung (6a) ge
bildet ist, wobei wenigstens zwei koaxial teleskopförmig in
einanderschiebbare Trägerprofile vorgesehen sind.
9. Reisefahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der Endpositionen
der beweglichen Halterung (7, 7a) und/oder der beweglichen
Auszugvorrichtung (6, 6a) Arretiermittel (11) vorgesehen
sind.
10. Reisefahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Ausfahrkinematik ein um eine zum Außenwanddurchtritt
(16) exzentrisch positionierte Drehachse (18) drehbeweglicher
Schwenkmechanismus vorgesehen ist, wobei die Halterung (19)
an dem Schwenkmechanismus in der Schwenkebene zentral zu dem
Außenwanddurchtritt (16) ausgerichtet ist.
11. Reisefahrzeug mit wenigstens einem Innenraumabschnitt,
der durch einen Außenwanddurchtritt zugänglich ist, der durch
ein zwischen einer Schließposition und einer Freigabeposition
befindliches Außenwandteil verschließbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Außenwandteil (3) mit einem exzentrischen Seitenbe
reich an einem fahrzeugfest gelagerten Steuermechanismus (21,
22, 24, 25) gehalten ist, mittels dessen das Außenwandteil
(3) zwischen der Schließposition und der Freigabeposition
derart zwangsgeführt ist, daß bei einer Öffnungsbewegung aus
der Schließposition heraus sowohl eine lineare Ausfahrbewe
gung quer zur Ebene des Außenwanddurchtrittes als auch eine
Verdrehung des Außenwandteiles (3) um die Ausfahrachse (22)
erfolgt.
12. Reisefahrzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuermechanismus durch eine an dem Seitenbereich des
Außenwandteiles (3) angreifende und im Innenraumabschnitt (2)
festgelegte Teleskoprohranordnung (21) gebildet ist, die mit
Führungsmitteln (24, 25) zur Erzielung der kombinierten Line
ar- und Schwenkbewegung des Außenwandteiles (3) relativ zu
einer Mittellängsachse der Teleskoprohranordnung (21) verse
hen ist.
13. Reisefahrzeug nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß außenseitig an dem Außenwandteil (3) eine Griff
anordnung (23) vorgesehen ist, mittels der die Teleskop
rohranordnung (21) in ihren die Bewegung des Außenwandteiles
(3) freigebenden Funktionszustand überführbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999140601 DE19940601C2 (de) | 1999-08-27 | 1999-08-27 | Reisefahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999140601 DE19940601C2 (de) | 1999-08-27 | 1999-08-27 | Reisefahrzeug |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19940601A1 true DE19940601A1 (de) | 2001-04-05 |
| DE19940601C2 DE19940601C2 (de) | 2002-05-16 |
Family
ID=7919747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999140601 Expired - Fee Related DE19940601C2 (de) | 1999-08-27 | 1999-08-27 | Reisefahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19940601C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10228360A1 (de) * | 2002-06-25 | 2004-01-15 | Volkswagen Ag | Zur Positionierung von Gegenständen in einem Fahrzeuginnenraum ausgelegter Rahmen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4330045A1 (de) * | 1993-09-06 | 1995-03-09 | Audi Ag | Trägersystem für ein zweirädriges Fahrzeug |
-
1999
- 1999-08-27 DE DE1999140601 patent/DE19940601C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4330045A1 (de) * | 1993-09-06 | 1995-03-09 | Audi Ag | Trägersystem für ein zweirädriges Fahrzeug |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10228360A1 (de) * | 2002-06-25 | 2004-01-15 | Volkswagen Ag | Zur Positionierung von Gegenständen in einem Fahrzeuginnenraum ausgelegter Rahmen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19940601C2 (de) | 2002-05-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60214510T2 (de) | Schwenksitz für Heckklappe | |
| WO2008125367A1 (de) | Lastenträger für ein kraftfahrzeug | |
| DE102018108215A1 (de) | Heckklappenanordnung und Fahrzeug, die diese beinhalten | |
| DE19737712B4 (de) | Ladesystem für einen Stauraum eines Fahrzeugs | |
| DE10017570A1 (de) | Kraftfahrzeug mit einer Ladefläche, insbesondere Pickup-Fahrzeug | |
| CH617133A5 (de) | ||
| DE102009025665A1 (de) | Transportvorrichtung | |
| EP1861286B1 (de) | Fahrzeug mit einem zusätzlichen ladegutträger im heckbereich | |
| DE102007042366A1 (de) | Kraftfahrzeuginneneinrichtung mit einem verschwenkbaren Ladeboden zur Laderaumunterteilung | |
| DE19856848C2 (de) | Kupplungsgebundener Fahrzeugheckträger | |
| DE29607956U1 (de) | Gepäckträger für ein Kraftfahrzeug mit einem Kofferraum, vorzugsweise für ein Personenkraftfahrzeug | |
| EP2193958A1 (de) | Ladevorrichtung für einen Gepäckraum eines Pkw | |
| DE102007042132A1 (de) | Kraftfahrzeug mit einer ausfahrbaren Rampe | |
| DE202008000058U1 (de) | Zusammenklappbarer Schiebewagen für Kinder und/oder Puppen | |
| CN113428245B (zh) | 一种半挂侧帘车 | |
| DE102019208539B4 (de) | Heckträgersystem für ein Kraftfahrzeug | |
| DE102008019394B4 (de) | Laderaum für ein Kraftfahrzeug | |
| DE102007024971B4 (de) | Kraftfahrzueg mit einer Heckklappe | |
| DE19940601A1 (de) | Reisefahrzeug, insbesondere Reisemobil oder Reiseanhänger | |
| DE10121614C2 (de) | Begrenzungsvorrichtung für eine Heckklappenladefläche | |
| DE19956743A1 (de) | Fahrzeug mit einer Transporthilfe | |
| DE19942530B4 (de) | Tisch für ein Fahrzeug | |
| WO2020089413A1 (de) | Transportwagen mit einem klappbaren fahrgestell | |
| DE102021118636B4 (de) | Vorrichtung zum Tragen von Lasten | |
| DE102006046094A1 (de) | Easy-Boarding-Buggy |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |