DE19939434A1 - Übertragungsmechanismus zur Übertragung von Drehbewegungen bei einem Kraftfahrzeug-Sicherheitssystem - Google Patents
Übertragungsmechanismus zur Übertragung von Drehbewegungen bei einem Kraftfahrzeug-SicherheitssystemInfo
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Abstract
Es ist ein mechanisch arbeitender Übertragungsmechanismus für ein Sicherheitssystem in Kraftfahrzeugen zum Abgreifen der Drehbewegung eines ersten Bauteils und zur mechanischen Übertragung in der Drehbewegung eines zweiten Bauteils mittels eines zwischen dem ersten Bauteil und dem zweiten Bauteil zwischengeschalteten Hebelgetriebes vorgesehen, bei welchem das Hebelgetriebe als ein aus mehreren kettenartig angeordneten und jeweils über ein Filmscharnier (22) miteinander verbundenen Hebeln (16, 21, 23) bestehendes, einstückig ausgebildetes Übertragungselement (15) ausgebildet ist, dessen erster äußerer Einzelhebel (16) schwenkbar in der Drehachse (11) des ersten Bauteils (Rückenlehne 10) gelagert und drehfest mit dem ersten Bauteil verbunden und dessen anderer äußerster Einzelhebel (23) in der Drehachse (31) des zweiten Bauteils (flexible Welle 12) gelagert und drehfest mit dem zweiten Bauteil verbunden ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen mechanisch arbeitenden
Übertragungsmechanismus für ein Sicherheitssystem in
Kraftfahrzeugen zum Abgreifen der Drehbewegung eines ersten
Bauteils und zur mechanischen Übertragung in die
Drehbewegung eines zweiten Bauteils mittels eines zwischen
dem ersten Bauteil und dem zweiten Bauteil
zwischengeschalteten Hebelgetriebes.
Bei beengten Einbauverhältnissen im Rahmen eines
Sicherheitssystems in Kraftfahrzeugen besteht das Problem,
die Drehbewegung eines Bauteils senkrecht zu seiner
Bewegungsebene abgreifen und in die Drehbewegung eines
zweiten Bauteils übertragen zu müssen, ohne daß ausreichend
Raum für einen Anschluß des zweiten Bauteils in der
Drehachse des ersten Bauteils zur Verfügung steht. Eine
derartige Problemstellung ergibt sich beispielsweise bei
einem in der DE 40 22 571 C2 beschriebenen
Sicherheitsgurtsystem, bei welchem die Verschwenkung der
Rückenlehne aus ihrer jeweiligen Stellung über eine an die
Drehachse der Rückenlehne angeschlossene flexible Welle in
eine entsprechende Lagenachführung für den Sensor eines an
der Rückenlehne montierten Sicherheitsgurtaufrollers
umsetzbar sein soll. Hierzu ist die flexible Welle
stirnseitig senkrecht zur Drehebene der Rückenlehne an
deren Drehachse drehfest angeschlossen, so daß jede
Verschwenkung der Rückenlehne in eine Verdrehung der
flexiblen Welle umgesetzt wird. Sofern nun kein
ausreichender Raum für den axialen Anschluß der flexiblen
Welle an die Rückenlehne gegeben ist, besteht das Problem
des für eine Übertragung der Drehbewegung der Rückenlehne
in eine Drehbewegung der flexiblen Welle geeigneten
Übertragungsmechanismus. Nach einem in der DE 40 22 571 C2
beschriebenen Ausführungsbeispiel ist bereits hierzu ein
Hebelgetriebe zwischengeschaltet, welches aus mehreren,
über dazwischen angeordnete Lager miteinander verbundenen
Einzelhebeln besteht und somit das Problem von negativen
Auswirkungen der mit den Lagern zwangsläufig verbundenen
Lagerspiele auf die Genauigkeit der Übertragung der
Drehbewegung aufwirft.
Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen, und es liegt ihr
daher die Aufgabe zugrunde, einen mechanisch arbeitenden
Übertragungsmechanismus zur Verfügung zu stellen, welcher
den beliebigen Abgriff und die Übertragung der
abgegriffenen Drehbewegung in die Drehbewegung eines
anderen Bauteils ohne Spiel mit hoher Präzisierung
ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich einschließlich
vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung aus dem Inhalt der Patentansprüche, welche dieser
Beschreibung nachgestellt sind.
Die Erfindung sieht in ihrem Grundgedanken vor, daß
das Hebelgetriebe als ein aus mehreren kettenartig
angeordneten und jeweils über ein Filmscharnier miteinander
verbundenen Hebeln bestehendes, einstückig ausgebildetes
Übertragungselement ausgebildet ist, dessen erster äußerer
Einzelhebel schwenkbar in der Drehachse des ersten Bauteils
gelagert und drehfest mit dem ersten Bauteil verbunden und
dessen anderer äußerster Einzelhebel in der Drehachse des
zweiten Bauteils gelagert und drehfest mit dem zweiten
Bauteil verbunden ist. Bei einem solchermaßen ausgebildeten
Übertragungselement bestehen zwischen den über
Filmscharniere miteinander verbundenen Einzelhebeln des
Hebelgetriebes keinerlei Lagerspiele, so daß eine exakte
Übertragung der Drehbewegung zwischen den beiden aneinander
zu koppelnden Bauteilen gewährleistet ist. In vorteilhafter
Weise ist zudem das einstückig ausgebildete
Übertragungselement einfach herzustellen und auch leicht zu
montieren.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der
Einsatz des Übertragungselementes für die Übertragung der
Drehbewegung einer Rückenlehne in die Drehbewegung einer
daran zu koppelnden flexiblen Welle vorgesehen, indem
der erste äußerste Einzelhebel des Übertragungselementes in
der Drehachse der Rückenlehne gelagert und an seinem freien
Ende drehfest mit der Rückenlehne gekoppelt ist und der
zweite äußerste Einzelhebel mit einem axialen Versatz zu
der Drehachse der Rückenlehne in der Drehachse der
flexiblen Welle gelagert und in der Drehachse drehfest mit
dieser verbunden ist.
Es kann vorteilhaft sein, wenn ein Trägerteil mit
Lageröffnungen zur Lagerung von erstem Einzelhebel und
zweitem Einzelhebel des Übertragungselementes vorgesehen
und ortsfest an der Sitzstruktur als Träger der Rückenlehne
festlegbar ist.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann
vorgesehen sein, daß der erste mit einem Lagervorsprung in
der in der Drehachse der Rückenlehne angeordneten
Lageröffnung des Trägerteils gelagerte Einzelhebel
unmittelbar drehfest mit der Rückenlehne verbunden ist.
Alternativ kann vorgesehen sein, daß der erste Einzelhebel
mit einem Lagervorsprung in der in der Drehachse der
Rückenlehne des Trägerteils angeordneten Lageröffnung
gelagert ist und an seinem freien Ende eine drehfeste
Ankopplung an die Rückenlehne aufweist, wobei die drehfeste
Ankopplung über eine am Ende des Hebels ausgebildete
Stift/Schlitz-Verbindung mit der Rückenlehne verwirklicht
sein kann.
Zur Vereinfachung der Montage kann weiterhin vorgesehen
sein, daß erster Einzelhebel und zweiter Einzelhebel des
Übertragungselementes mittels an deren Lagervorsprüngen
ausgebildeter Clipsverbindungen an dem Trägerteil gehaltert
sind.
Erfindungsgemäß kann über die Auslegung der wirksamen
Hebellängen der das Hebelgetriebe bildenden Einzelhebel
eine Untersetzung bzw. eine Übersetzung des zu
übertragenden Verdrehwinkels einstellbar sein.
Der erfindungsgemäße Übertragungsmechanismus ist in
besonders einfacher Weise herzustellen und zu montieren,
wenn das Übertragungselement mit seinen einstückig
verbundenen Einzelhebeln und das Trägerteil als ein
einheitliches Spritzgußteil herstellbar und das
Übertragungselement mittels eingerichteter Abreißkanten von
dem Trägerteil für die Montage des Übertragungsmechanismus
abtrennbar ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
wiedergegeben, welches nachstehend beschrieben ist. Es
zeigen:
Fig. 1 ein Übertragungselement einschließlich des
anzuschließenden ersten und zweiten Bauteils in
einer räumlich auseinandergezogenen Darstellung,
Fig. 2 das Übertragungselement gemäß Fig. 1
einschließlich des zugehörigen Trägerteils in
einer für die Montage vorzuhaltenden
Einzeldarstellung in Vorderansicht.
Soweit die Erfindung nachstehend anhand eines
Anwendungsfalles beschrieben wird, wie er sich
beispielsweise aus der zur Bildung der Gattung
herangezogenen DE 40 22 571 C2 ergibt, ist auf die dortige
Beschreibung der Notwendigkeit einer Umsetzung der
Drehbewegung der Rückenlehne in die Drehbewegung einer der
Nachführung eines Sensors bei einem an der Rückenlehne
montierten Gurtaufroller dienenden flexiblen Welle im
einzelnen Bezug genommen, so daß sich die Darstellung der
vorliegenden Erfindung auf eine schematische Andeutung
derjenigen Bauteile wie Rückenlehne und flexible Welle
beschränkt, die in ihrer Drehbewegung aneinander zu koppeln
sind.
Eine Rückenlehne 10 ist als erstes Bauteil um eine
Drehachse 11 gelagert. Andererseits ist als zweites Bauteil
eine flexible Welle 12 angeordnet, die mit ihrem einen Ende
an einen ortsfest gelagerten Mitnehmer 13 angeschlossen
ist, der seinerseits für die Lagenachführung eines Sensors
eines im einzelnen nicht dargestellten
Sicherheitsgurtaufrollers sorgt. In einer konstruktiven
Abwandlung kann aber auch ohne weiteres vorgesehen sein,
daß die flexible Welle unmittelbar unter Verzicht auf einen
derartigen Mitnehmer 13 an die Drehachse des
nachzuführenden Teils angeschlossen ist. An ihrem anderen,
zur Ankopplung an die Rückenlehne 10 bestimmten Ende weist
die flexible Welle 12 einen Vierkantanschluß 14 für eine
dort angreifende drehfeste Verbindung auf.
Das zur Übertragung der Drehbewegung der Rückenlehne 10 auf
die Drehbewegung der flexiblen Welle 12 vorgesehene
Übertragungselement 15 besteht aus einem ersten äußersten
Einzelhebel 16, der mit einem Lagervorsprung 17 in einer
noch zu beschreibenden Weise in der Drehachse 11 der
Rückenlehne 10 schwenkbar gelagert ist. An seinem freien
Ende 18 weist der Einzelhebel 16 einen Schlitz 19 zum
Eingriff eines an der Rückenlehne 10 befestigten Stiftes 20
auf, so daß sich diesbezüglich eine drehfeste Verbindung
zwischen dem Einzelhebel 16 und der Rückenlehne 10 ergibt;
soweit sich zwischen der Drehachse 11 der Rückenlehne 10
und der Kopplung mit dem Einzelhebel 16 Toleranzen
auftreten, ist durch die Stift-Schlitz-Verbindung 19, 20
für den notwendigen Bewegungsspielraum Sorge getragen.
Wie nicht weiter dargestellt, kann auch der erste
Einzelhebel 16 in seiner Lagerung in der Lagerbohrung 27
des Trägerteils 26 unmittelbar drehfest mit der Rückenlehne
10 verbunden sein.
An seinem anderen Ende ist der erste Einzelhebel 16 über
ein Filmscharnier 22 mit einem Zwischenhebel 21 verbunden,
der seinerseits wiederum über ein Filmscharnier 22 mit
einem zweiten Einzelhebel 23 einstückig verbunden ist, der
seinerseits mittels eines Lagervorsprunges 24 ortsfest
gelagert und in einer an seinem Ende vorgesehenen
Anschlußöffnung 25 zur Aufnahme des Vierkantanschlusses 14
der flexiblen Welle 12 drehfest mit der flexiblen Welle 12
als zweitem Bauteil verbunden ist.
Die Lagerung des Übertragungselementes 15 mit den einzelnen
Hebeln 16, 21, 23 ist an einem gesonderten Trägerteil 26
verwirklicht, welches zugeordnete Lageröffnungen 27, 28 zur
Aufnahme der Lagervorsprünge 17 bzw. 24 von erstem Hebel 16
bzw. zweitem Hebel 23 aufweist. Das Trägerteil 26 ist
mittels an ihm ausgebildeter Halteelemente 29 fest an der
Sitzstruktur als Träger der Rückenlehne 10 montiert, so daß
sich bei Verstellung der Neigung der Rückenlehne 10 eine
Relativbewegung zwischen dem mit der Rückenlehne 10
verbundenen Hebel 16, 21, 23 und dem Trägerteil 26 ergibt.
Das Trägerteil dient insoweit als Lagerplatte für die
Einzelhebel 16, 23, deren Lagervorsprünge 17 bzw. 24
mittels zugeordneter Clipsverbindungen 32 in den
Lageröffnungen 27, 28 des Trägerteils 26 festgelegt sind.
Wie sich aus der Darstellung der Fig. 1 hinreichend
ergibt, führt eine Verschwenkung der Rückenlehne 10 um ihre
Drehachse 11 zu einer gleichgerichteten Verdrehung des
ersten Einzelhebels 16, der über den eingeschalteten
Zwischenhebel 21 in gleichgerichteter Bewegung den zweiten
Einzelhebel 23 verschwenkt, wobei die Drehbewegung des
zweiten Einzelhebels 23 aufgrund des in dessen Drehachse
erfolgten Anschlusses der flexiblen Welle 12 in eine
Verdrehung der flexiblen Welle 12 umgesetzt wird.
Anhand der vorstehenden Beschreibung ist auch deutlich, daß
über die Auslegung der wirksamen Hebellängen der das
Hebelgetriebe bildenden Einzelhebel 16, 21 und 23 eine
Untersetzung bzw. eine Übersetzung des durch den
Übertragungsmechanismus zu übertragenden Verdrehwinkels
einstellbar sein kann. Diese wirksamen Hebellängen
erstrecken sich bei dem ersten Einzelhebel 16 zwischen
seiner Lagerung in der Drehachse 11 der Rückenlehne 10 bis
zu dem zugeordneten Filmscharnier 22 und bei dem zweiten
Einzelhebel 23 zwischen dem Filmscharnier 22 und seiner
Lagerachse 31 an dem Trägerteil 26, die mit der Drehachse
31 der flexiblen Welle 12 übereinstimmt. Der wirksame
Hebelarm des Zwischenhebels 21 bestimmt sich nach seiner
Länge zwischen den an beiden Enden befindlichen
Filmscharnieren 22.
Durch die nicht ortsfest gelagerten Filmscharniere 22
können zudem Lagerabweichungen zwischen den achsversetzten
Drehachsen 11 und 31 der beiden Einzelhebel 16 und 23
problemlos ausgeglichen werden.
In Fig. 2 ist schematisch eine besonders günstige
Anordnung von Übertragungselement 15 und Trägerteil 26
dargestellt, die die besonders günstige Herstellung der für
die Ausbildung des Übertragungsmechanismus erforderlichen
Einzelteile ermöglicht. Da das Übertragungselement 15
aufgrund der an ihm ausgebildeten Filmscharniere aus einem
geeigneten Kunststoff besteht, bietet es sich an, das
weiterhin erforderliche Trägerteil 26 in die Spritzform zu
integrieren und insoweit das Übertragungselement 15 mit
Trägerteil 26 in einem Spritzvorgang herzustellen, wobei
das Trägerteil 26 längs dafür eingerichtete Abreißkanten 30
von dem einstückig bestehenbleibenden Übertragungselement
15 ablösbar ist, so daß die beiden Teile 15, 26 als einzig
erforderliche Einzelteile für die Montage des
Übertragungsmechanismus eingesetzt werden können.
Claims (8)
1. Mechanisch arbeitender Übertragungsmechanismus für ein
Sicherheitssystem in Kraftfahrzeugen zum Abgreifen der
Drehbewegung eines ersten Bauteils und zur mechanischen
Übertragung in die Drehbewegung eines zweiten Bauteils
mittels eines zwischen dem ersten Bauteil und dem
zweiten Bauteil zwischengeschalteten Hebelgetriebes,
dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelgetriebe als ein
aus mehreren kettenartig angeordneten und jeweils über
ein Filmscharnier (22) miteinander verbundenen Hebeln
(16, 21, 23) bestehendes, einstückig ausgebildetes
Übertragungselement (15) ausgebildet ist, dessen erster
äußerer Einzelhebel (16) schwenkbar in der Drehachse
(11) des ersten Bauteils (Rückenlehne 10) gelagert und
drehfest mit dem ersten Bauteil verbunden und dessen
anderer äußerster Einzelhebel (23) in der Drehachse
(31) des zweiten Bauteils (flexible Welle 12) gelagert
und drehfest mit dem zweiten Bauteil verbunden ist.
2. Übertragungsmechanismus nach Anspruch 1, wobei das
erste Bauteil die schwenkbare Rückenlehne (10) eines
Fahrzeugsitzes ist und das zweite Bauteil eine
entsprechend der Verschwenkung der Rückenlehne in
Drehbewegung zu versetzende flexible Welle zum
Nachführen des Sensors eines an dem Fahrzeugsitz
angeordneten Gurtaufrollers ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste äußerste Einzelhebel (16)
des Übertragungselementes (15) in der Drehachse (11)
der Rückenlehne (10) gelagert und drehfest mit der
Rückenlehne (10) gekoppelt ist und der zweite äußerste
Einzelhebel (23) in der Drehachse (31) der flexiblen
Welle (12) gelagert und in der Drehachse (31) drehfest
mit dieser verbunden ist.
3. Übertragungsmechanismus nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Trägerteil (26) mit
Lageröffnungen (27, 28) zur Lagerung von erstem
Einzelhebel (16) und zweitem Einzelhebel (23) des
Übertragungselementes (15) vorgesehen und ortsfest an
der Sitzstruktur als Träger der Rückenlehne (10)
festlegbar ist.
4. Übertragungsmechanismus nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste mit einem Lagervorsprung
(17) in der in der Drehachse (11) der Rückenlehne (10)
angeordneten Lageröffnung (27) des Trägerteils (26)
gelagerte Einzelhebel (16) unmittelbar drehfest mit der
Rückenlehne (10) verbunden ist.
5. Übertragungsmechanismus nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste Einzelhebel (16) mit
einem Lagervorsprung (17) in der in der Drehachse (11)
der Rückenlehne (10) des Trägerteils (26) angeordneten
Lageröffnung (27) gelagert ist und an seinem freien
Ende (18) eine drehfeste Ankopplung (19, 20) an die
Rückenlehne (10) aufweist.
6. Übertragungsmechanismus nach einem der Ansprüche 3 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß erster Einzelhebel (16)
und zweiter Einzelhebel (23) des Übertragungselementes
(15) mittels an deren Lagervorsprüngen (17, 24)
ausgebildeter Clipsverbindungen an dem Trägerteil (26)
gehaltert sind.
7. Übertragungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß über die Auslegung der
wirksamen Hebellängen der das Hebelgetriebe bildenden
Einzelhebel (16, 21, 23) eine Untersetzung oder eine
Übersetzung des zu übertragenden Verdrehwinkels
einstellbar ist.
8. Übertragungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis
3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Übertragungselement (15) mit seinen einstückig
verbundenen Einzelhebeln (16, 21, 23) und das
Trägerteil (26) als ein einheitliches Spritzgußteil
herstellbar und das Übertragungselement (15) mittels
eingerichteter Abreißkanten (30) von dem Trägerteil
(26) für die Montage des Übertragungsmechanismus
abtrennbar ist.
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| DE19939434A DE19939434C2 (de) | 1998-12-08 | 1999-08-20 | Übertragungsmechanismus zur Übertragung von Drehbewegungen bei einem Kraftfahrzeug-Sicherheitssystem |
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| DE19939434A1 true DE19939434A1 (de) | 2000-06-21 |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20309878U1 (de) | 2003-06-26 | 2003-11-06 | TRW Occupant Restraint Systems GmbH & Co. KG, 73553 Alfdorf | Gurtaufroller für einen Fahrzeug-Sicherheitsgurt |
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Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4022571A1 (de) * | 1989-07-28 | 1991-02-07 | Autoflug Gmbh | Sicherheitsgurtsystem mit am gurtaufroller lageveraenderlichem fahrzeugsensor |
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1999
- 1999-08-20 DE DE19939434A patent/DE19939434C2/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19939434C2 (de) | 2001-04-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20130301 |