DE19938702A1 - Scheibenwischvorrichtung für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Scheibenwischvorrichtung für KraftfahrzeugeInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Scheibenwischvorrichtung zum Wischen einer insbesondere an Kraftfahrzeugen vorhandenen Scheibe, mit einem Wischarm, der an seinem freien Ende u-förmig oder ggf. gabelförmig ausgestaltet ist und zwei Wischarmwandungen aufweist, mit einem Wischblatt, welches einen Hauptbügel aufweist, wobei der Hauptbügel zwei Bügelwandungen und zwischen den Bügelwandungen einen Lagerbolzen zur gelenkigen Lagerung des Wischblatts an dem Wischarm aufweist. DOLLAR A Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch aus, dass sich der Lagerbolzen durch die Bügelwandungen erstreckt und zwei die Bügelwandungen überragende Bolzenabschnitte aufweist, dass die beiden Wischarmwandungen des freien Endes des Wischarms jeweils eine Kulisse zur Aufnahme der jeweiligen Bolzenabschnitte aufweisen und dass ein Sicherungselement die Bolzenabschnitte in den Kulissen sichert.
Description
Die Erfindung betrifft eine Scheibenwischvorrichtung zum
Wischen einer insbesondere an Kraftfahrzeugen vorhandenen
Scheibe, mit einem von einer Antriebsvorrichtung
antreibbaren Wischarm, der an seinem der Antriebsvorrichtung
abgewandten freien Ende oder gabelförmig ggf. U-förmig
ausgestaltet ist und zwei Wischarmwandungen und ggf. eine
die Wischarmwandungen miteinander verbindende
Verbindungswandung aufweist, mit einem an dem freien Ende
des Wischarms um einen Lagerbolzen schwenkbar angeordneten
Wischblatt, welches ein Wischblattgestell und eine daran
geführte und gehaltene gummiartige Wischleiste aufweist,
wobei das Wischblattgestell einen Hauptbügel und weitere an
dem Hauptbügel schwenkbar gelagerte Unter- und/oder
Krallenbügel aufweist, mit einer im Querschnitt weitgehend
U-förmigen Ausgestaltung des Hauptbügels, mit ggf. einer den
Hauptbügel verkleidenden entsprechenden U-förmigen
Bügelverkleidung, wobei der Hauptbügel und/oder ggf. die
Bügelverkleidung zwei Bügelwandungen und die Bügelwandungen
miteinander verbindende Mittelstege aufweist und mit einem
von den Bügelwandungen begrenzten, den Lagerbolzen
enthaltenden Lagerschacht.
Bei solchen bekannten Scheibenwischvorrichtungen ist an dem
freien Ende des Wischarms ein hakenförmiger Ansatz
vorhanden, der zusammen mit einem auf den Lagerbolzen
aufschnappbaren Zwischenelement den Wischarm und das
Wischblatt miteinander gelenkig verbindet. Zum Lösen des
Wischblatts von dem Wischarm ist es bei einem solchen Stand
der Technik erforderlich, das aufgrund des hakenförmigen
Abschnitt schwer zugängliche Zwischenelement
zusammenzudrücken und gleichzeitig das gesamte Wischblatt
aus dem hakenförmigen Abschnitt zu führen, was ein gewisses
Grad an Geschicklichkeit erfordert. Ein problemloses und
schnelles Lösen des Wischblatts von dem Wischarm nur einer
darin geübten Person möglich. Dem durchschnittlichen
Fahrzeugführer ist es regelmäßig, wenn überhaupt, nur mit
sehr viel Mühe und Aufwand möglich, die Funktionsweise des
Befestigungsmechanismus zu durchschauen, und das Wischblatt
von dem Wischarm zu lösen.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe
zugrunde, eine Scheibenwischvorrichtung vorzuschlagen, die
ein schnelles und einfaches Lösen des Wischblatts von dem
Wischarm auch für ungeübte und technisch unbedarfte Personen
ermöglicht.
Zur Lösung der Aufgabe wird eine Scheibenwischvorrichtung
der eingangs beschriebenen Art vorgeschlagen, die vorsieht,
dass sich der Lagerbolzen durch die Bügelwandungen erstreckt
und zwei die Bügelwandungen überragende Bolzenabschnitte
aufweist,
dass die beiden Wischarmwandungen des freien Endes des
Wischarms jeweils eine Kulisse zur Aufnahme des jeweiligen
Bolzenabschnitts aufweisen und dass ein innerhalb des
Lagerschachts vorhandenes Sicherungselement die
Bolzenabschnitte in den Kulissen sichert.
Die erfindungsgemäße Scheibenwischvorrichtung hat dabei den
Vorteil, dass das in dem Lagerschacht vorhandene
Sicherungselement leicht zugänglich ist und entgegen dem
Stand der Technik nicht von einem hakenförmigen Ansatz
abgedeckt. Dabei wird zum Lösen des Wischblatts von dem
Wischarm zunächst das Sicherungselement entsichert und daran
anschließend das Wischblatt über die Bolzenabschnitte
entlang den Kulissen aus dem Wischarm herausgeführt. Damit
ist ein einfaches und übersichtliches, leicht
durchschaubares Lösen der Wischblatt-Wischarm-Verbindung
gewährleistet.
Die Erfindung weist auch den Vorteil auf, dass wegen des
Nichtvorhandenseins des hakenförmigen Ansatzes an dem
Wischarm die Bauhöhe des Wischarms sowie des Hauptbügels im
Bereich um den Lagerbolzen relativ gering ausgeführt werden
kann. Solch eine flache Bauweise des gesamten
Wischblattgestells hat aerodynamische sowie aeroakkustische
Vorteile, insbesondere bei höheren
Fahrzeuggeschwindigkeiten.
Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass zur
Einführung der Bolzenabschnitte in die Kulissen die
Wischarmwandungen auf ihrer dem Wischblatt zugewandten Seite
jeweils eine senkrecht zur Längsachse des Wischarms
verlaufende Kulissenöffnung aufweisen und dass die Kulissen
eine 90° Krümmung in Richtung des freien Ende des Wischarms
und am Ende der Krümmung ein geschlossenes Kulissenende
aufweisen. Eine solche Anordnung der Kulisse bzw. ein
solcher Kulissenverlauf weist insbesondere den Vorteil auf,
dass ein einfaches Einführen der an dem Wischblatt
vorhandenen Bolzenabschnitte in die an den
Wischarmseitenwandungen vorhandene Kulissen möglich ist, und
die Bolzenabschnitte in den geschlossenen Kulissenenden
sicher anliegen. Dadurch, dass der Wischarm das Wischblatt
insbesondere über eine an der Scheibenwischvorrichtung
vorhandene Feder auf die Scheibe drückt, ist ein sicheres
Verharren der Bolzenabschnitte in den Kulissen in zur
Wischblatt Längsachse vertikaler Richtung gewährleistet.
Eine solche Kulisse weist zusätzlich den Vorteil auf, dass
aufgrund der Wischbewegung des Wischblatts die
Bolzenabschnitte gegen den das Kulissenende umgebenden
Bereich der Wischarmseitenwandungen gedrückt werden. Ein
selbsttätiges Lösen des Wischblatts von dem Wischarm ist
damit auch ohne Vorhandensein eines Sicherungselements nicht
möglich.
Eine Variante der Erfindung sieht vor, dass das
Sicherungselement innerhalb des Lagerschachts an dem
Lagerbolzen, vorzugsweise schwenkbar um den Lagerbolzen
angeordnet, insbesondere lösbar aufgeschnappt ist. Dadurch
wird eine Verbindung des Wischblatts über den Lagerbolzen
mit dem Sicherungselement auf einfache Weise realisiert.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das
Sicherungselement Auflageabschnitte zur Auflage an dem
Wischarm, insbesondere an der dem Sicherungselement
zugewandten Seite der Verbindungswandung des Wischarms,
aufweist. Durch das Vorhandensein solcher Auflageabschnitte
wird eine gewünschte Positionierung des Sicherungselements
in dem Lagerschacht bzw. an dem Wischarm erreicht und ein
unerwünschtes Verdrehen des Sicherungselements vermieden.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weist das
Sicherungselement einen Sicherungspin, der zur Sicherung des
Wischblatts an dem Wischarm in ein an dem Wischarm
vorhandenes Pinauge eingreift, auf. Durch Eingreifen des
Sicherungspins in das Pinauge wird das Sicherungselement
formschlüssig mit dem Wischarm derart verbunden, dass die
Bolzenabschnitte in den geschlossenen Kulissenenden gehalten
werden.
Nach einer vorteilhaften Variante der Erfindung ist das
Pinauge an der Verbindungswandung des Wischarms angeordnet.
Eine solche Anordnung weist den Vorteil auf, dass das
Pinauge auf der der Scheibe abgewandten Seite des Wischarms
für eine den Wischarm betrachtende Person gut zu erkennen
und leicht zugänglich ist. Damit lässt sich leicht
kontrollieren, ob der Sicherungspin in das Pinauge
eingreift, und dadurch die Bolzenabschnitte in den
geschlossenen Kulissenenden fixiert sind.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor,
dass das Sicherungselement eine Feder aufweist, mittels
welcher der Sicherungspin in dem Pinauge gehalten ist. Eine
solche Feder weist insbesondere den Vorteil auf, dass bei
Montage des Wischblatts an dem Wischarm der Sicherungspin
aufgrund der Federkraft in das Pinauge springt und dort
gehalten wird.
Nach einer Variante der Erfindung ist die Feder eine
Spiralfeder. Insbesondere Spiralfedern sind kostengünstig in
Herstellung und Verarbeitung.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist die Spiralfeder
senkrecht zu dem Lagerbolzen in einem Federkäfig an dem
Sicherungselement angeordnet. Dadurch wird eine günstige,
auf einfache Weise realisierbare Federung des Sicherungspins
erreicht.
Eine Variante der Erfindung sieht vor, dass die Feder eine
Plattfeder ist. Dabei kann die Blattfeder insbesondere
einstückig mit dem Sicherungselement ausgestaltet sein, so
dass man ein konstruktiv sehr einfaches und kostengünstiges
Sicherungselement mit zugehöriger Feder erhält.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der
Sicherungspin zum Lösen des Wischblatts von dem Wischarm dem
aus dem Pinauge entgegen der den Sicherungspin in dem
Pinauge haltenden Federkraft gedrückt wird. Ein solches
Drücken des Sicherungspins in das Pinauge kann dabei
manuell, ohne Verwendung eines Spezialwerkzeugs, erfolgen.
Nach einer anderen Ausbildung der Erfindung ist das Pinauge
eine kreisrunde Bohrung in der Verbindungswandung des
Wischarms. Eine solche Bohrung ist einfach und kostengünstig
herzustellen.
Nach einer anderen Ausbildung der Erfindung ist der
Sicherungspin ein in die Bohrung eingreifender bolzenartiger
Stift, mit einem kreisrunden Querschnitt. Eine solche
Ausgestaltung des Sicherungspins ist ebenfalls technisch
unaufwendig und kostengünstig.
Eine Variante der Erfindung sieht vor, dass zwischen dem
Wischarm und dem Hauptbügel ein Zwischenelement,
insbesondere ein Kunststoffelement, vorhanden ist. Ein
solches Kunststoffelement kann vorteilhafterweise die
Reibungskraft zwischen dem Hauptbügel und dem Wischarm
verringern, und so die Funktionsfähigkeit der
Scheibenwischvorrichtung verbessern.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung umgibt das
Zwischenelement die Bolzenabschnitte wenigstens
abschnittsweise. Dadurch kann eine bessere Schwenkbarkeit
des Wischblatts um die von dem Zwischenelement umgebenen
Bolzenabschnitten erreicht werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Einzelheiten sind
der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die
Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher beschrieben und erläutert ist.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Wischarm mit zugehörigem Wischblatt in
Seitenansicht,
Fig. 2 einen Wischarm und ein Wischblatt in Draufsicht,
Fig. 3 den Ausschnitt X nach Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt durch Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt durch Fig. 4 und
Fig. 6 einen alternativen Schnitt durch Fig. 4.
Die Fig. 1 zeigt einen Wischarm 1 der über eine nicht
dargestellte Antriebsvorrichtung entlang einer Schwenkachse
2 schwenkbar antreibbar ist. Der Wischarm 1 ist dabei an
seinem der Antriebsvorrichtung abgewandten freien Ende 3 u-
förmig ausgestaltet und weist zwei Wischarmwandungen 4 und
eine die Wischarmwandungen 4 miteinander verbindende
Verbindungswandung 5 auf. An dem freien Ende 3 des Wischarms
1 ist ein um einen Lagerbolzen 6 schwenkbar angeordnetes
Wischblatt 7 vorhanden, welches ein Wischblattgestell 8 und
eine daran geführte und gehaltene gummiartige Wischleiste 9
aufweist. Das Wischblattgestell 8 besteht dabei im
Wesentlichen aus einem Hauptbügel 10 und weiteren an den
Hauptbügel 10 schwenkbar gelagerten Unter- und Krallenbügeln
11 und 12. Der Hauptbügel 10 ist im Querschnitt weitgehend
u-förmig ausgestaltet, und weist zwei Bügelwandungen 13 und
die Bügelwandungen 13 miteinander verbindende Mittelstege 14
auf. In Fig. 1 ist auch eine Kulisse 15 in der
Wischarmwandung 4 deutlich zu erkennen. Der Wischarm 1 wird
entlang einer Achse 16 durch eine nicht zu sehende Feder
entlang dem Pfeil 17 auf die nicht dargestellte
Windschutzscheibe, die auf der der Wischleiste 9 zugewandten
Seite des Wischblatts 7 vorhanden ist, gedrückt.
In der Fig. 2 ist das freie Ende 3 des Wischarms 1 sowie
der Hauptbügel 10 in Draufsicht gezeigt. Das freie Ende 3
des Wischarms 1 ist dabei u-förmig ausgestaltet, wobei die
Wischarmseitenwandungen 4 sowie die Verbindungswandung 5
deutlich zu erkennen ist. Nach einer anderen Ausgestaltung
der Erfindung ist auch denkbar, dass lediglich die
Seitenwandungen 4, ohne das Vorhandensein der
Verbindungswandung 5, ein gabelförmiges freies Ende 3 des
Wischarms 1 bilden. In der in Fig. 2 gezeigten Draufsicht
des freien Endes 3 des Wischarms 1 sind ebenfalls die
Kulissen 15 in den Seitenwandungen 4 gestrichelt
dargestellt.
Der Hauptbügel 10 in Fig. 2 zeigt deutlich den in einem
Lagerschacht 22 angeordneten Lagerbolzen 6, der sich durch
die Bügelwandungen 13 erstreckt und zwei die Bügelwandungen
13 überragende Bolzenabschnitte 20 aufweist. Zur Verbindung
des Wischarms 1 mit dem Hauptbügel 10 werden die
Bolzenabschnitte 20 in die Kulissen 15 des Wischarms 1
eingeführt. Zur Gewährleistung, dass der Hauptbügel 10 in
den Kulissen 15 fixiert und gehalten wird, sichert ein
Sicherungselement, das in Fig. 1 und 2 nicht dargestellt
ist, die Bolzenabschnitte 20 in den Kulissen 15.
Der Hauptbügel 10 in Fig. 2 weist außerdem deutlich
erkennbare Mittelstege 14 auf, die die beiden Bügelwandungen
13 an ihrer der Wischleiste 9 abgewandten Kante miteinander
verbinden.
Die Fig. 3 zeigt vergrößert den Ausschnitt X nach Fig. 1.
Dabei ist deutlich der Lagerbolzen 6 in dem geschlossenen
Kulissenende der Kulisse 15 zu erkennen. Die Kulisse 15
entspricht dabei weitgehend einem 90° Ringsegment. Die
Kulisse 15 weist zur Einführung des Bolzenabschnitts 6 auf
ihrer dem Wischblatt 7 zugewandten Seite eine senkrecht zur
Längsachse des Wischarms 1 verlaufende Kulissenöffnung 21
auf. Im weiteren Verlauf weist die Kulisse eine 90° Krümmung
in Richtung des freien Ende 3 des Wischarms 1 auf. Am Ende
der Krümmung befindet sich das geschlossene Kulissenende.
Durch eine solche Kulissengeometrie ist gewährleistet, dass
das Wischblatt 8 auch ohne Vorhandensein eines
Sicherungselements mit dem Wischarm 1, insbesondere auch bei
Wischbetrieb der Scheibenwischvorrichtung, funktionssicher
verbunden ist. Die das Wischblatt 7 auf die Scheibe
drückende vertikale Andrückkraft, sowie die aufgrund der
Wischbewegung auftretende horizontale Zentrifugalkraft
werden dabei von der formschlüssigen Verbindung der
Bolzenabschnitte 20 in den geschlossenen Kulissenenden
Kulissen 15 aufgenommen.
Das freie Ende 3 des Wischarms 1, in welchem die Kulisse 15
angeordnet ist, deckt, wie in Fig. 3 gezeigt, den
Lagerschacht 22 und somit den Hauptbügel 10 zumindest
teilweise ab. Der Teil des Hauptbügels 10 bzw. der
Bügelwandungen 13, der von dem freien Ende des Wischarms 1
abgedeckt wird, ist in Fig. 3 gestrichelt dargestellt. Der
Hauptbügel 10 weist dabei in dem Bereich, in dem der
Wischarm 1 an den Hauptbügel 10 anschließt, einen Absatz 23
auf, der einen kontinuierlichen, planen Verlauf der
Wischblattoberseite ermöglicht.
In Fig. 3 ist außerdem ein Zwischenelement 24 gezeigt,
insbesondere ein Kunststoffelement, das zwischen dem
Hauptbügel 10 und dem freien Ende 3 des Wischarms 1
vorhanden ist. Das Zwischenelement 24 wird allerdings in
Fig. 3 weitgehend von dem Wischarm 1 abgedeckt, weshalb das
hinter der Bügelwandung 13 gelegene Zwischenelement 24
strichpunktiert gezeichnet ist. Das Zwischenelement 24 weist
dabei Auflageabschnitte 25 auf, die eine Auflage und genaue
Positionierung des Zwischenelements 24 an dem Wischarm 1
bzw. an der Verbindungswandung 5 des Wischarms 1 in dem
Bereich des freien Endes 3 des Wischarms 1 ermöglichen.
Außerdem werden, wie in Fig. 3 und in Fig. 4 deutlich zu
erkennen ist, die Bolzenabschnitte 20 des Lagerbolzens 6 von
dem Zwischenelement 24 umgeben, so dass zwischen den
Bolzenabschnitten 20 und dem die Kulissen 15 umgebenden
Bereich der Wischarmwandung 4 das Zwischenelement 24
vorhanden ist. Das Zwischenelement 24 hat dabei die
Funktion, Reibungswiderstände zu vermeiden und eine
funktionssichere Verbindung des Wischblatts 7 mit dem
Wischarm 1 zu gewährleisten.
In der Fig. 4 ist ein Schnitt der Fig. 3 entlang der Linie
X-X gezeigt. Deutlich zu erkennen ist dabei das
Zwischenelement 24, das zwischen den Wischarmwandungen 4 des
Wischarms 1 und den Bügelwandungen 13 des Hauptbügels 10
angeordnet ist und die Bolzenabschnitte 20 umgibt.
In der Fig. 4 ist auch ein Sicherungselement 26 innerhalb
des Lagerschachts 22 an dem Lagerbolzen 6 lösbar
aufgeschnappt angeordnet. Um das Sicherungselement 26 auf
dem Lagerbolzen 6 besser positionieren zu können, weist der
Lagerbolzen 6 entlang der Mittellängsachse des Hauptbügels
10 eine Rille 27 auf, in welche an dem Sicherungselement 26
vorhandene Schnappwülste 30 einschnappbar sind.
In der Fig. 5, in der ein Längsschnitt entlang A-A nach
Fig. 4 gezeigt ist, ist das Sicherungselement 26 deutlich
zu sehen. Es weist dabei ein klammerartiges Maul 31 auf, das
auf den Lagerbolzen 6 aufgeschnappt ist. Außerdem weist das
Sicherungselement 26 an der der Verbindungswandung 5 des
Wischarms 5 zugewandten Seite Auflageabschnitte 32 zur
Auflage des Sicherungselements 25 an dem Wischarm 1 auf. Zur
Sicherung des Wischblatts 7 an dem Wischarm 1 ist an dem
Sicherungselement 26 ein Sicherungspin 33 vorhanden, der in
ein an der Verbindungswandung 5 vorhandenes Pinauge 34
eingreift. Das Pinauge 34 ist dabei als eine kreisrunde
Bohrung in der Verbindungswandung 5 ausgestaltet. Der
Sicherungspin 33 weist einen kreisrunden Querschnitt auf,
der formschlüssig in die kreisrunde Bohrung des Pinauges 34
eingreift.
Durch das formschlüssige Eingreifen des Sicherungspins 33 in
das Pinauge 34 wird ein Verharren der Bolzenabschnitte 20
des Lagerbolzens 6 in den geschlossenen Kulissenenden der an
den Bügelwandungen 13 vorhandenen Kulissen 15 gewährleistet.
Das Sicherungselement 26 sichert somit die Verbindung des
Wischblatts 7 mit dem Wischarm 1 über die Bolzenabschnitte
20 in den Kulissen 15.
Der Sicherungspin 33 wird, wie in Fig. 5 deutlich zu
erkennen ist, mittels einer Spiralfeder 35 in dem Pinauge
gehalten. Die Spiralfeder 35 ist dabei senkrecht zu dem
Lagerbolzen 6 in einem Federkäfig 36 an dem
Sicherungselement 26 angeordnet. Die Spiralfeder 35 umgibt
dabei einen einstückig mit dem Sicherungspin 33 verbundenen
Bolzen 37, der in dem Federkäfig 36 entlang der Längsachse
der Spiralfeder 35 entgegen bzw. mit der Federkraft axial
verschiebbar ist. Zwischen dem Bolzen 37 und dem
Sicherungspin 33 ist dabei ein Sicherungsflansch 40
vorhanden, welcher von der Spiralfeder 35 gegen die
Innenseite des Federkäfigs 36 gedrückt wird. Der Bolzen 37
wird an seinem dem Sicherungspin 33 abgewandten Ende in
einer Bohrung 41 des Sicherungskäfigs 36 geführt. Durch eine
solche Anordnung wird ermöglicht, dass der Sicherungspin 33
entgegen der dem Sicherungspin 33 in dem Pinauge 34
haltenden Federkraft der Spiralfeder 35 zum Lösen des
Wischarms 1 von dem Wischblatt 7 gedrückt werden kann.
Durch Eindrücken des Sicherungspins 33 aus dem Pinauge 34
wird der Formschluss zwischen Sicherungspin 33 und Pinauge
34 aufgehoben und das Wischblatt 7 ist über die Bolzenab
schnitte 20 entlang den Kulissen 15 von dem Wischarm 1
abnehmbar.
In der Fig. 6 ist eine Ausgestaltung des Sicherungselements
entsprechend Fig. 5 dargestellt, wobei hier keine Spiral
feder 35, sondern eine Blattfeder 42 vorhanden ist. Die
Blattfeder 42 ist dabei in dem Bereich des linken Auflage
abschnitts 32 an dem Sicherungspin angeordnet, und weist
einen Blattfederarm 43 auf, an dessen dem Auflageabschnitt
32 abgewandten Ende der Sicherungspin 33 angeordnet ist. Der
Grad der Elastizität des Blattfederarms 43 bestimmt dabei
die Federkraft, mit welcher der Sicherungspin 33 in das Pin
auge 34 gedrückt wird. Um eine ausreichende Eindrückung des
Sicherungspins 33 zu gewährleisten, weist der Blattfederarm
43 eine dem Lagerbolzen 6 entsprechende Eindällung 44 auf.
Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und
der Zeichnung dargestellten Merkmale können, sowohl einzeln,
als auch in beliebiger Kombination miteinander,
erfindungswesentlich sein.
1
Wischarm
2
Schwenkachse
3
Freies Ende Wischarm
4
Wischarmwandungen
5
Verbindungswandungen
6
Lagerbolzen
7
Wischblatt
8
Wischblattgestell
9
Gummileiste
10
Hauptbügel
11
Unterbügel
12
Krallenbügel
13
Bügelwandungen
14
Mittelstege
15
Kulisse
16
Achse
17
Pfeil
20
Bolzenabschnitte
21
Kulissenöffnung
22
Lagerschacht
23
Absatz Hauptbügel
24
Zwischenelement
25
Auflage Sicherungselement
26
Sicherungselement
27
Rille
30
Schnappwülste
31
klammerartiges Maul
32
Auflageabschnitt
33
Sicherungspin
34
Pinauge
35
Spiralfeder
36
Federkäfig
37
Bolzen
40
Sicherungsflausch
41
Bohrung
42
Blattfeder
43
Blattfederarm
44
Eindällung
Claims (15)
1. Scheibenwischvorrichtung zum Wischen einer insbesondere
an Kraftfahrzeugen vorhandenen Scheibe, mit einem von
einer Antriebsvorrichtung antreibbaren Wischarm (1), der
an seinem der Antriebsvorrichtung abgewandten freien
Ende (3) gabelförmig oder ggf. U-förmig ausgestaltet ist
und zwei Wischarmwandungen (4) und ggf. eine die
Wischarmwandungen (4) miteinander verbindende
Verbindungswandung (5) aufweist, mit einem an dem freien
Ende (3) des Wischarms (1) um einen Lagerbolzen (6)
schwenkbar angeordneten Wischblatt (7), welches ein
Wischblattgestell (8) und eine daran geführte und
gehaltene gummiartige Wischleiste (9) aufweist, wobei
das Wischblattgestell (8) einen Hauptbügel (10) und
weitere an dem Hauptbügel (10) schwenkbar gelagerte
Unter- und/oder Krallenbügel (11, 12) aufweist, mit
einer im Querschnitt weitgehend U-förmigen Ausgestaltung
des Hauptbügels (10), mit ggf. einer den Hauptbügel (10)
verkleidenden entsprechenden U-förmigen
Bügelverkleidung, wobei der Hauptbügel (10) und/oder
ggf. die Bügelverkleidung zwei Bügelwandungen (13) und
die Bügelwandungen (13) miteinander verbindende
Mittelstege (14) aufweist und mit einem von den
Bügelwandungen (13) begrenzten, den Lagerbolzen (6)
enthaltenden Lagerschacht (22), dadurch gekennzeichnet,
dass sich der Lagerbolzen (6) durch die Bügelwandungen
(13) erstreckt und zwei die Bügelwandungen (13)
überragende Bolzenabschnitte (20) aufweist, dass die
beiden Wischarmwandungen (4) des freien Endes (3) des
Wischarms (1) jeweils eine Kulisse (15) zur Aufnahme des
jeweiligen Bolzenabschnitts (20) aufweisen und dass ein
innerhalb des Lagerschachts (22) vorhandenes
Sicherungselement (26) die Bolzenabschnitte (20) in den
Kulissen (15) sichert.
2. Scheibenwischvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass zur Einführung der Bolzenabschnitte
(6) in die Kulissen (15) die Wischarmwandungen (13) auf
ihrer dem Wischblatt (7) zugewandten Seite jeweils eine
senkrecht zur Längsachse des Wischarms (1) verlaufende
Kulissenöffnung (21) aufweisen und dass die Kulissen
(15) eine 90° Krümmung in Richtung des freiens Ende (3)
des Wischarms (1) und am Ende der Krümmung ein
geschlossenes Kulissenende aufweisen.
3. Scheibenwischvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (26)
schwenkbar an dem Lagerbolzen (6), vorzugsweise
schwenkbar auf dem Lagerbolzen (6), angeordnet,
insbesondere lösbar aufgeschnappt, ist.
4. Scheibenwischvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement
(26) Auflageabschnitte (32) zur Auflage an dem Wischarm
(1), insbesondere an der dem Sicherungselement (26)
zugewandten Seite der Verbindungswandung (5) des
Wischarms (1), aufweist.
5. Scheibenwischvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das
Sicherungselement (26) einen Sicherungspin (33)
aufweist, der in ein an dem Wischarm (1) vorhandenes
Pinauge (34) eingreift.
6. Scheibenwischvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, dass das Pinauge (34) an der
Verbindungswandung (5) des Wischarms (1) angeordnet ist.
7. Scheibenwischvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (26) eine
Feder (35, 42) aufweist, mittels welcher der
Sicherungspin (33) in dem Pinauge (34) gehalten ist.
8. Scheibenwischvorrichtung Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, dass die Feder eine Spiralfeder (35)
ist.
9. Scheibenwischvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, dass die Spiralfeder (35) senkrecht zu
dem Lagerbolzen (6) in einem Federkäfig (36) an dem
Sicherungselement (26) angeordnet ist.
10. Scheibenwischvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, dass die Feder eine Blattfeder (42) ist.
11. Scheibenwischvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis
.10, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungspin (33)
zum Lösen des Wischarms (1) vom dem Wischblatt (7) aus
dem Pinauge (34) entgegen der den Sicherungspin (33) in
dem Pinauge (34) haltenden Federkraft druckbar
ausgestaltet ist.
12. Scheibenwischvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis
11, dadurch gekennzeichnet, dass das Pinauge (34) eine
kreisrunde Bohrung in der Verbindungswandung (5) des
Wischarms (1) ist.
13. Scheibenwischvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, dass der Sicherungspin (33) ein in die
Bohrung formschlüssig eingreifender bolzenartiger Stift
mit einem kreisrunden Querschnitt ist.
14. Scheibenwischvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem
Wischarm (1) und dem Hauptbügel (10) ein Zwischenelement
(24), insbesondere eine Kunststoffelement, vorhanden
ist.
15. Scheibenwischvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, das Zwischenelement (24) die
Bolzenabschnitte (20) wenigstens abschnittsweise umgibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999138702 DE19938702A1 (de) | 1999-08-14 | 1999-08-14 | Scheibenwischvorrichtung für Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999138702 DE19938702A1 (de) | 1999-08-14 | 1999-08-14 | Scheibenwischvorrichtung für Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19938702A1 true DE19938702A1 (de) | 2001-03-15 |
Family
ID=7918490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999138702 Withdrawn DE19938702A1 (de) | 1999-08-14 | 1999-08-14 | Scheibenwischvorrichtung für Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19938702A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102012103962A1 (de) * | 2012-05-07 | 2013-11-07 | Valeo Systèmes d'Essuyage | Wischarm/Wischblattverbindung und Wischblatt zur Verwendung bei einer Wischarm/Wischblattverbindung |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2117629A (en) * | 1982-03-30 | 1983-10-19 | Anderson Co | Wiper blade connection means |
| DE3914629A1 (de) * | 1988-05-11 | 1989-11-23 | Valeo Systemes Dessuyage | Scheibenwischerbuegel, geeignet zur festen verbindung mit einem arm ueber einen verbinder, der mit fuehrungsmitteln versehen ist |
| DE19745846A1 (de) * | 1997-10-16 | 1999-04-22 | Bosch Gmbh Robert | Lagerteil zum Anlenken eines Wischerblatts |
-
1999
- 1999-08-14 DE DE1999138702 patent/DE19938702A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19745846A1 (de) * | 1997-10-16 | 1999-04-22 | Bosch Gmbh Robert | Lagerteil zum Anlenken eines Wischerblatts |
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