DE19650159A1 - Wischblatt zur Reinigen von Scheiben an Fahrzeugen - Google Patents
Wischblatt zur Reinigen von Scheiben an FahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Wischblatt zum Reinigen von
Scheiben an Fahrzeugen von der im Oberbegriff des Anspruchs 1
beschriebenen Art.
Ein derartiges Wischblatt, von welchem die Erfindung ausgeht
und welches alle Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1
aufweist, ist bereits aus der DE 43 25 601 A1 bekannt. Bei
diesem Wischblatt ist jedoch nur eine einzige Endkappe vor
gesehen, welche allein die Wischleiste am Traggestell und die
Federschiene in der Wischleiste sichert. Die auf ein Ende der
Rückenleiste der Wischleiste aufgesteckte gehäuseartige End
kappe ist mit einem aus einwärts gerichteten hakenförmigen
Ansätzen gebildeten Hakensatz in das Material der Kopfleiste
eingequetscht und dadurch an dieser gehalten. Ein zu der End
kappe gehörendes Federarmpaar hintergreift mit einwärts ge
richteten Rastschultern das benachbarte äußere Krallenpaar des
Traggestell und arretiert somit dieses Ende der mit der Fe
derschiene bestückten Wischleiste an dem Traggestell des
Wischblattes. Weiterhin sind im Inneren der gehäuseartigen
Endkappe zwei Rastfinger vorgesehen, welche längs in den
Durchgangskanal der Kopfleiste hineinreichen und dort mit an
ihren freien Enden befindlichen Rastschultern entsprechende
Gegenrastschultern an der Federschiene hintergreifen, welche
durch entsprechende Hinterschnitte an den Längsseiten des in
der Breite verringerten Endabschnittes der Federschiene ge
bildet sind. Die inneren Abmessungen und Formen der gehäuse
artigen Endkappe sind dabei so an die Abmessungen und äußeren
Formen der Rückenleiste der Wischleiste angepaßt, daß die Au
ßenseite des von der Endkappe aufgenommenen Endes der Rücken
leiste eng an den Innenseiten der Abdeckkappe anliegt. Nach
teilig daran ist, daß bei einem erforderlichen Austausch der
verschlissenen Wischleiste die Endkappe kaum ohne Zerstörung
von der Wischleiste und der Federschiene entfernbar ist, so
daß eine Wiederverwendung der Federschiene und der Endkappe
ausgeschlossen ist. Ein weiterer Nachteil bei diesem Wisch
blatt besteht darin, daß das dem mit der Endkappe bestückten
Ende gegenüberliegende Ende der Wischleiste bzw. deren Rücken
leiste ungeschützt ist. Da durch Alterung die Länge der Wi
schleiste schrumpft, kommt es dazu, daß an diesem ungeschütz
ten Ende die Federschiene aus dem Durchgangskanal der Kopf
leiste heraustreten kann. Dieses stellt ein Verletzungsrisiko
für Personen dar, welche Handhabungen am Scheibenwischer
durchführen, beispielsweise bei der manuellen Reinigung der
Fahrzeugscheibe. Letztendlich ist die durch Einquetschen des
Hakensatzes in die Rückenleiste bewirkte Befestigung der End
kappe an der Wischleiste nicht ausreichend sicher, da sich
durch die elastische Vorformbarkeit bzw. Nachgiebigkeit des
Materials der Wischleiste und eintretende Alterung die kraft
schlüssige Quetschverbindung lösen kann.
Aus der DE 86 16 349.3 U1 ist ein Wischblatt einer anderen Art
für einen Fahrzeugscheibenwischer bekannt, wobei zwei Feder
schienen vorgesehen sind, die in entsprechende Längsnuten an
den gegenüberliegenden Längsseiten der Kopfleiste der Wi
schleiste eingelegt und in diesen gehalten sind. Bei diesem
Wischblatt sind zwei identische gehäuseartige Endstücke vor
gesehen, die an den gegenüberliegenden, aus dem Traggestell
herausragenden Enden der Kopfleiste angeordnet sind. Die Be
festigung der beiden Endstücke erfolgt jeweils durch einwärts
gerichtete Vorsprünge, welche in entsprechende Ausnehmungen
der beiden Federschienen eingreifen. Es ist festzustellen, daß
die DE 86 16 349.3 U1 somit zwar die Verwendung von zwei End
stücken zur Sicherung der Wischleiste am Traggestell und der
beiden Federschienen an der Wischleiste offenbart, jedoch ist
eine derartige Lösung nicht ohne weiteres auf ein Wischblatt
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschriebenen Art übertrag
bar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wischblatt der
im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschriebenen Art dahingehend
zu verbessern, daß ein sicherer Halt der Wischleiste und der
Federschiene am Traggestell des Wischblattes gewährleistet
ist, ohne die Wischqualität zu verringern.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Wischblatt mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung sieht vor, daß nunmehr an jedem Ende der mit der
Federschiene bestückten Kopfleiste eine Endkappe gleicher Art
angebracht ist. Dadurch wird erreicht, daß beide Enden der
Wischleiste bezüglich deren Kopfleiste durch jeweils eine End
kappe abgedeckt sind, so daß auch bei der eintretenden Längen
schrumpfung der Wischleiste die Federschiene nicht offen bzw.
ungeschützt aus der Kopfleiste hervorstehen kann. Wesentlich
an der Erfindung ist jedoch, daß die beiden Endkappen jeweils
in der nach auswärts gerichteten Längsrichtung der Wischleiste
allein an der Federschiene arretiert sind und außerdem in der
nach einwärts gerichteten Längsrichtung als Anschlag für das
Traggestell bzw. für das jeweils benachbarte äußere Krallen
paar ausgebildet sind. Die Endkappen sind nunmehr direkt form
schlüssig an den Enden der Federschiene arretiert. Da die Fe
derschiene gegenüber der elastischen Wischleiste eine bedeu
tend größere Formstabilität besitzt, ist diese formschlüssige
Verbindung zwischen den Endkappen und der Federschiene gegen
über einer Befestigung der Endkappen an der Kopfleiste mittels
in das Material der Kopfleiste eingequetschter Hakenpaare we
sentlich stabiler, so daß die für den Wischerbetrieb erforder
liche Stabilität der Befestigung der Abdeckkappen gewährlei
stet ist. Außerdem ist der sichere Sitz der Abdeckkappen durch
die Längsarretierung ausschließlich an der Federschiene eine
Garantie dafür, daß die elastische Wischleiste unter allen
Betriebsbedingungen sicher und funktionsgerecht am Traggestell
des Wischblattes gehalten ist.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind
vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Haupt
anspruch angegebenen Wischblattes möglich.
Gemäß Anspruch 2 ist vorgesehen, daß die an den Rastfingern
der beiden Endkappen vorgesehenen Rastvorsprünge als Widerha
ken ausgebildet sind. Dementsprechend sind die an den Enden
der Federschiene an den gegenüberliegenden Längsseiten vor
gesehenen randoffenen Rastaufnahmen als entsprechende widerha
kenartige Hinterschnitte ausgebildet. Durch diese Ausgestal
tung wird die Sicherheit der formschlüssigen Verbindung der
Endkappen über die Rastfinger mit der Federschiene noch bedeu
tend erhöht.
Der besondere Vorteil der Maßnahmen gemäß Anspruch 3 besteht
darin, daß auf einfache Weise ein Austausch einer verschlisse
nen Wischleiste erfolgen kann, ohne dabei die Endkappen zu
zerstören. Durch Verdrehung der Endkappe um die Längsrichtung
der Federschiene werden die Rastvorsprünge an den beiden Rast
fingern außer Eingriff mit den Rastaufnahmen der Federschiene
gebracht. Diese Verdrehung der Endkappen wird dadurch ermög
licht, daß zwischen der Innenseite der gehäuseartigen Endkappe
und der Außenseite des Endes der elastischen Kopfleiste ein
gewisser Freiraum besteht, der eine vorübergehende elastische
Verformung des Endabschnittes der Kopfleiste zuläßt.
Von Vorteil ist eine Weiterbildung der Erfindung gemäß An
spruch 4, welche vorsieht, daß an der inneren Stirnseite der
Endkappe ein Federelement angeordnet ist, welches sich mit
elastischer Vorspannung an der Stirnseite der Federschiene
abstützt, während die Rastvorsprünge an den Rastfingern in die
Rastaufnahmen an der Federschiene eingreifen. Durch diese Maß
nahme wird ein sicherer, längsspielfreier Sitz der Endkappe an
der Federschiene gewährleistet, insbesondere auch dann, wenn
aufgrund von Materialalterung die Länge der elastischen Wi
schleiste um einen gewissen Betrag geschrumpft ist, so daß
sich die Endkappen an den gegenüberliegenden Enden ausschließ
lich an der Federschiene abstützen können. Empfohlen wird auch
eine Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 5, welche bei
der Montage des Wischblattes das Einführen der Federschiene in
den Durchgangskanal der zur Wischleiste gehörenden Kopfleiste
erleichtert.
Eine Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 6 kann ins
besondere dazu ausgenutzt werden, den Alterungs- bzw. Ver
schleißzustand der Wischleiste in Abhängigkeit von der Zeit
anzuzeigen und somit den erforderlichen Austausch der Wisch
leiste bzw. des Wischblattes zu signalisieren.
Anhand von Zeichnungen wird nachfolgend ein Ausführungsbei
spiel der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines Wischblattes,
Fig. 2 eine Endkappe in einer Ansicht von unten, d. h. aus
Richtung der zu wischenden Scheibe,
Fig. 3 den Schnitt III-III aus Fig. 2,
Fig. 4 in teilweise geschnittener Darstellung ein Ende einer
mit einer Federschiene bestückten und mit einer Endkap
pe versehenen Wischleiste und
Fig. 5 den Schnitt V-V aus Fig. 4.
In Fig. 1 ist ein Wischblatt für eine Fahrzeugscheibenwischer
vorrichtung dargestellt, dessen Aufbau im wesentlichen dem
allgemein üblichen Aufbau entspricht. Ein Traggestell 1 wird
in diesem Fall von einem Hauptbügel 2 und untergeordneten Bü
geln gebildet, welche untereinander gelenkig verbunden sind.
Am weitesten untergeordnet sind die Krallenbügel 3 die an ih
ren gegenüberliegenden Enden jeweils mit einem Krallenpaar 4
versehen sind. Im mittleren Bereich des Hauptbügels 2 ist ein
sogenannter Einhängekasten 5 ausgebildet, in dessen parallelen
Seitenwänden ein Gelenkbolzen 6 gehalten ist, wobei der Ein
hängekasten 5 und der Gelenkbolzen 6 dazu bestimmt sind, den
Hauptbügel 2 des Traggestells 1 schwenkbar am Ende eines nicht
dargestellten pendelnd antreibbaren Wischarmes zu befestigen.
In Fig. 1 ist weiterhin eine aus gummielastischem Material
gefertigte Wischleiste 7 zu erkennen, die eine Rückenleiste 8
aufweist, an deren Unterseite über einen Kippsteg 9 eine Wisch
lippe 10 befestigt ist, welche in bekannter Weise auf der
in Fig. 1 nicht dargestellten, zu wischenden Scheibe aufliegt.
Die gegenüberliegenden Längsseiten der Rückenleiste 8 sind
jeweils, wie auch aus Fig. 5 ersichtlich ist, mit einer Längs
nut 11 ausgestattet, in welche die Krallenpaare 4 der Krallen
bügel 3 des Traggestells 1 eingreifen, um die Wischleiste 7 zu
halten und zu führen. In die Rückenleiste 8 ist außerdem längs
ein Durchgangskanal 12 mit geschlossenem Umfang eingebracht,
der dazu bestimmt ist, eine einteilige Federschiene 13 zur
Druckverteilung aufzunehmen. Die Federschiene 13 ist aus Fe
derstahlband hergestellt, und der Querschnitt des Durchgangs
kanals 12 ist an den Querschnitt dieser Federschiene 13 ange
paßt. Die Wischleiste 7 ist im Extrusionsverfahren her
gestellt, so daß sie über ihre gesamte Länge den gleichen
Querschnitt aufweist.
In Fig. 1 ist zu erkennen, daß die gesamte Wischleiste 7 län
ger ist als das Traggestell 1, so daß die gegenüberliegenden
Enden der Wischleiste 7 das Traggestell 1 überragen und somit
aus den jeweils äußeren Krallenpaaren 4 hervorstehen. Die Län
ge der in dem Durchgangskanal 12 der Kopfleiste 8 angeordneten
Federschiene 13 entspricht etwa der Länge der Wischleiste 7.
Aus Fig. 1 ist letztendlich ersichtlich, daß auf den aus dem
Traggestell herausragenden Enden der Kopfleiste 8 gleich
artige Endkappen 14 angeordnet sind. Diese Endkappen 14 sind
jeweils in der nach auswärts gerichteten Längsrichtung RA aus
schließlich an der Federschiene 13 arretiert. Außerdem sind
die beiden Endkappen 14 so ausgebildet, daß sie in der jeweils
nach einwärts gerichteten Längsrichtung RE als Anschläge mit
dem Traggestell 1 bzw. mit dem jeweils benachbarten äußeren
Krallenpaar 4 zusammenwirken, wodurch die Wischleiste 7 ins
gesamt in ihrer Längsrichtung an dem Traggestell 1 gesichert
ist.
Weitere Einzelheiten gehen aus den Fig. 2 bis 5 hervor. Bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die gegenüberliegen
den Enden der Wischleiste 7 und der Federschiene 13 sowie die
beiden Endkappen 14 identisch ausgebildet. Deshalb bezieht
sich die nachfolgende Beschreibung immer nur auf ein Ende des
Wischblattes bzw. auf eine Endkappe 14.
Die Endkappe 14, welche insgesamt als einstückiges Kunststoff
teil hergestellt ist, weist einen gehäuseartigen Aufbau mit
den gegenüberliegenden Seitenwänden 15, der oberen Wand 16,
einer unteren Wand und einer stirnseitigen Wand 17 auf. Die
der stirnseitigen Wand 17 gegenüberliegende Seite der Abdeck
kappe 14 ist offen. In die untere Wand ist mittig ein Spalt 18
eingebracht, welcher von der offenen Seite bis zur stirnseiti
gen Wand 17 der Abdeckkappe 14 reicht, wodurch von der unteren
Wand eigentlich nur die sich von den Seitenwänden 15 nach ein
wärts erstreckenden Rippen 19 übrig bleiben. Der so gebildete
kammerartige Hohlraum der Endkappe 14 nimmt in sich den End
abschnitt der Rückenleiste 8 auf, wobei die Rippen 19 in die
gleichen Längsnuten 11 eintauchen, in welche auch die Krallen
paare 4 des Traggestells 1 eingreifen.
Im Inneren der Endkappe 14 sind die beiden Rastfinger 20 zu
erkennen, die von der stirnseitigen Wand 17 ausgehen, und sich
in Längsrichtung des Wischblattes bzw. der Rückenleiste 8 er
strecken, ohne aus der Endkappe 14 herauszuragen. An den frei
en Enden der Rastfinger 20 sind die einwärtsgerichteten Rast
vorsprünge 21 erkennbar, die im vorliegenden Ausführungsbei
spiel als Widerhaken ausgebildet sind. Weiterhin ist im Inne
ren der Endkappe 14 ein Federelement 22 erkennbar, welches im
Abstand zwischen den beiden Rastfingern 20 angeordnet ist und
außerdem aus der stirnseitigen Wand 17 hervorgeht. Das Feder
element 22 hat dabei zwei gabelartige Federschenkel, die,
ebenso wie die beiden Rastfinger 20, symmetrisch zu der Längs
achse 24 der Endkappe 14 ausgebildet sind, welche gleichzeitig
auch die Längsachse 24 der Federschiene 13 bzw. der Kopfleiste
8 ist.
Im Unterschied zu den Fig. 2 und 3, in denen die Endkappe 14
als separates Einzelteil dargestellt ist, ist diese in den
Fig. 4 und 5 im montierten Zustand, d. h. in Funktion darge
stellt.
Die in dem Durchgangskanal 18 der Wischleiste 7 angeordnete
Federschiene 13 weist an ihren gegenüberliegenden Enden End
abschnitte 23 auf, deren Breite gegenüber der Breite der übri
gen Federschiene 13 verringert ist. Durch diese Verschmälerung
der Federschiene 13 sind an den Längsseiten des Endabschnittes
23 entsprechende Freiräume geschaffen worden, in welche die
Rastfinger 20 der Endkappe 14 eintauchen können. Es ist zu
erkennen, daß die widerhakenförmigen Rastvorsprünge 21 an den
freien Enden der Rastfinger 20 in entsprechende Rastaufnahmen
25 am Endabschnitt 23 eingreifen, welche einen widerhakenför
migen Hinterschnitt aufweisen. Zwischen den beiden Rastfingern
20 ist das einstückig an die stirnseitige Wand 17 der Endkappe
14 angeformte, gabelartige Federelement 22 angeordnet. Die
Gabelschenkel dieses Federelementes 22 stützen sich mit Vor
spannung an der Stirnseite des Endabschnittes 23 der Feder
schiene 13 ab, wodurch die Spitzen der widerhakenartigen Rast
vorsprünge 21 in die entsprechenden Vertiefungen der Rastauf
nahmen 25 hineingezogen werden und eine sichere und spielfreie
Arretierung der Endkappe 14 an dem Endabschnitt 23 der Feder
schiene 13 gewährleistet ist.
Aus Fig. 4 ist weiterhin ein äußeres Krallenpaar 4 ersicht
lich, welches in die gleichen Längsnuten 11 an der Rückenlei
ste 8 eingreift, wie die beiden Rippen 19 der Endkappe 14. Die
an den gegenüberliegenden Endabschnitten 23 der Federschiene
13 arretierten Endkappen wirken jeweils als Anschlag mit einem
äußeren Krallenpaar 4 zusammen, um die Federschiene 13 und
damit die gesamte Wischleiste 7 in Längsrichtung am Tragge
stell 1 zu sichern. Zwischen der Endkappe 14 und dem äußeren
Krallenpaar 4 besteht ein gewisses Spiel, um Längsverschiebun
gen der Kopfleiste 8 in den Krallenpaaren 4 des Traggestells 1
zu ermöglichen, welche sich beim Überwischen einer gewölbten
Fahrzeugscheibe einstellen, wenn sich die Wischleiste 7 je
weils an die Wölbung der Scheibe anpaßt. Um eine verschlissene
Wischleiste auszutauschen, muß diese von dem Traggestell 1
entfernt werden. Dazu ist es erforderlich, daß mindestens eine
Endkappe 14, vorzugsweise jedoch beide Endkappen 14 von der
Federschiene 13 bzw. der Kopfleiste 8 entfernt werden. Hierzu
muß die formschlüssige Rastverbindung zwischen den Rastfingern
20 der Abdeckkappe 14 und dem Endabschnitt 23 der Federschiene
13 aufgehoben werden. Dieses erfolgt durch ein Verdrehen der
Endkappe 14 gegenüber der Federschiene 13 um die Längsachse
24.
In den Fig. 4 und 5 ist zu erkennen, daß zwischen der Innen
seite der Abdeckkappe 14 und der Außenseite des von der Ab
deckkappe 14 aufgenommenen Endes der Kopfleiste 8 ein spalt
förmiger Freiraum besteht. Dieser Freiraum ermöglicht eine
vorübergehende elastische Verformung des Endabschnittes der
Kopfleiste 8, um das erforderliche Verdrehen der Rastfinger 20
innerhalb des Durchgangskanales 12 um die Längsachse 24 und
damit die Aufhebung der Rastverbindung zu ermöglichen. Nach
dem Ausbau der Wischleiste 7 kann die neue Wischleiste 7 mit
der wiederverwendbaren Federschiene 13 bestückt und in die
Krallenpaare 4 des Traggestells eingefügt werden. Anschließend
werden einfach in Längsrichtung die beiden Endkappen 14 aufge
schoben, bis die Rastverbindung zwischen den Rastfingern 12
und den Endabschnitten 23 der Federschiene 13 hergestellt ist.
In Fig. 4 ist noch die gerundete Stirnseite der Federschiene
13 erkennbar, welche das Einschieben der Federschiene 13 in
den Längskanal 12 der Wischleiste 7 erleichtert.
1
Traggestell
2
Hauptbügel
3
Krallenbügel
4
Krallenpaar
5
Einhängekasten
6
Gelenkbolzen
7
Wischleiste
8
Rückenleiste
9
Kippsteg
10
Wischlippe
11
Längsnut
12
Durchgangskanal
13
Federschiene
14
Endkappe
15
Seitenwand
16
obere Wand
17
stirnseitige Wand
18
Spalt
19
Rippe
20
Rastfinger
21
Rastvorsprung
22
Federelement
23
Endabschnitt
24
Längsachse
25
Rastaufnahme
RA auswärts gerichtete Längsrichtung
RE einwärts gerichtete Längsrichtung
RA auswärts gerichtete Längsrichtung
RE einwärts gerichtete Längsrichtung
Claims (6)
1. Wischblatt zum Reinigen von Scheiben an Fahrzeugen mit ei
nem an einem antreibbaren Wischarm anbringbaren länglichen
Traggestell (1), das mit mindestens zwei Krallenpaaren (4)
eine Rückenleiste (8) einer aus gummielastischem Material
bestehenden und mit einer Wischlippe (10) auf der zu wi
schenden Scheibe aufliegenden Wischleiste (7) umfaßt, wobei
die Krallenpaare (4) in einander gegenüberliegenden Längs
nuten (11) in den Längsseiten der Rückenleiste (8) eingrei
fen und die Rückenleiste (8) einen längsverlaufenden Durch
gangskanal (12) mit geschlossenem Umfang zur Aufnahme einer
zur Druckverteilung bestimmten Federschiene (13) aufweist,
deren Länge etwa der Länge der mit ihren Enden das Trag
gestell (1) überragenden Rückenleiste (8) entspricht, wobei
eine gehäuseartige Endkappe (14) an einem Ende der Rücken
leiste (8) vorgesehen ist, welche die Federschiene (13) in
der Rückenleiste (8) und die Wischleiste (7) in den Kral
lenpaaren (4) in Längsrichtung sichert und dabei das Ende
der Kopfleiste (8) und der Federschiene (13) in sich auf
nimmt, wobei außerdem zwei im Inneren der Endkappe (14)
angeordnete Rastfinger (20) längs in den Durchgangskanal
(12) hineinreichen und mit einwärts gerichteten Rastvor
sprüngen (21) an ihren freien Enden in seitlich offene
Rastaufnahmen (25) an dem jeweiligen Ende der Federschiene
(13) eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Ende
der mit der Federschiene (13) bestückten Kopfleiste (8)
eine gleichartige Endkappe (14) angebracht ist, daß jede
der beiden Endkappen (14) in der nach auswärts gerichteten
Längsrichtung (RA) allein an der Federschiene (13) arre
tiert und in der nach einwärts gerichteten Längsrichtung
(RE) als Anschlag für das Traggestell (1), insbesondere für
die benachbarten äußeren Krallenpaare (4), ausgebildet ist.
2. Wischblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rastvorsprünge (21) an den Rastfingern (20) der beiden End
kappen (14) als Widerhaken und die Rastaufnahmen (25) an
den beiden Enden der Federschiene (13) als entsprechende
widerhakenartige Hinterschnitte ausgebildet sind.
3. Wischblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rastverbindung zwischen zumindest
einer der beiden Endkappen (14) und der Federschiene (13)
durch Verdrehung der Endkappe (14) um die Längsachse (24)
der Federschiene (13) lösbar ist.
4. Wischblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß an der inneren Stirnseite der Endkappe
(14) ein Federelement (22) angeordnet ist, welches sich mit
elastischer Vorspannung an der Stirnseite der Federschiene
(13) abstützt.
5. Wischblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest eine der beiden Stirnseiten
der Federschiene (13) verjüngt, vorzugsweise gerundet, ist.
6. Wischblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest eine der beiden Endkappen (14)
eine Färbung aufweist, die sich über die Zeit verändert und
damit die fortgeschrittene Alterung der Wischleiste (7)
anzeigt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996150159 DE19650159A1 (de) | 1996-12-04 | 1996-12-04 | Wischblatt zur Reinigen von Scheiben an Fahrzeugen |
| PCT/EP1997/005653 WO1998024665A1 (de) | 1996-12-04 | 1997-10-14 | Wischblatt zum reinigen von scheiben an fahrzeugen |
| EP97913139A EP0941184A1 (de) | 1996-12-04 | 1997-10-14 | Wischblatt zum reinigen von scheiben an fahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996150159 DE19650159A1 (de) | 1996-12-04 | 1996-12-04 | Wischblatt zur Reinigen von Scheiben an Fahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19650159A1 true DE19650159A1 (de) | 1998-06-10 |
Family
ID=7813535
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996150159 Withdrawn DE19650159A1 (de) | 1996-12-04 | 1996-12-04 | Wischblatt zur Reinigen von Scheiben an Fahrzeugen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0941184A1 (de) |
| DE (1) | DE19650159A1 (de) |
| WO (1) | WO1998024665A1 (de) |
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