DE19938576A1 - Serversystem und Verfahren zur automatischen Bestimmung, Überwachung und Übermittlung von aktuellen Wertdaten individueller Portefeuilles - Google Patents
Serversystem und Verfahren zur automatischen Bestimmung, Überwachung und Übermittlung von aktuellen Wertdaten individueller PortefeuillesInfo
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Abstract
Serversystem und Verfahren zur automatischen Bestimmung, Überwachung und Übermittlung von aktuellen Wertdaten individueller Portefeuilles von Produkten mit sich über die Zeit ändernden Kurswerten wie insbesondere Wertpapieren, Terminkontrakten, Derivaten wie z. B. Futures und anderen an Börsen und Terminbörsen handelbaren Produkten zwischen einem wenigstens eine Signalerzeugungseinheit und einen Lautsprecher umfassenden Clientsystem und einem wenigstens eine Datenverarbeitungseinheit, einen Speicher und Mittel zur Erzeugung von auf einem Lautsprecher ausgebbaren Sprachmeldungen umfassenden Serversystem, das direkt oder indirekt kontinuierlich oder diskontinuierlich aktualisierte Kurswerttabellen abfragen kann, wobei die Portefeuilledaten sowie ein das Portefeuille oder den Nutzer identifizierender Identifizierungscode in dem Speicher des Serversystems gespeichert sind. DOLLAR A Die Erfindung erlaubt es einem Client, mit einer einzigen Abfrage aktuelle Wertdaten über ein von ihm selbst zusammengestelltes Portefeuille zu erhalten und diese Abfrage bequem z. B. von einem Telefon aus durchzuführen. Das in der Regel aufwendige Einwählen in einen Bank- oder Brokerhausrechner über Internet entfällt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Serversystem und ein Verfahren zur automatischen
Bestimmung, Überwachung und Übermittlung von aktuellen Wertdaten individueller
Portefeuilles von Produkten mit sich über die Zeit ändernden Kurswerten wie
insbesondere Wertpapieren, Terminkontrakten, Derivaten wie z. B. Futures und
anderen an Börsen und Terminbörsen handelbaren Produkten zwischen einem
wenigstens eine Signalerzeugungseinheit und einen Lautsprecher umfassenden
Clientsystem und dem wenigstens eine Datenverarbeitungseinheit, einen Speicher
und Mittel zur Erzeugung von auf einem Lautsprecher ausgebbaren
Sprachmeldungen umfassenden Serversystem, das direkt oder indirekt
kontinuierlich oder diskontinuierlich aktualisierte Kurswerttabellen abfragen kann,
wobei die Portefeuilledaten, also insbesondere Angaben über Stückzahl und Art der
in dem jeweiligen Portefeuille enthaltenen Produkte sowie ein das Portefeuille bzw.
den Nutzer identifizierender Identifizierungscode in dem Speicher des
Serversystems gespeichert sind. Dabei werden unter dem Begriff "Wertdaten"
anhand der Portefeuilledaten und der aktuellen Kurswerte ermittelbare Daten wie
Gesamtwert eines Portefeuilles, Wert einzelner Posten in dem Portefeuille, also z. B.
der aktuelle Gesamtwert von 100 Aktien der XY AG, etc. verstanden.
Solche Systeme und Verfahren sind nicht bekannt. Bekannt sind Systeme und
Verfahren, bei welchen das Clientsystem wenigstens eine
Datenverarbeitungseinheit und eine optische Ausgabeeinheit, in der Regel einen
Bildschirm, umfaßt. Auf seiten des Serversystems ist bei den bekannten Systemen
und Verfahren eine Datenverarbeitungseinheit vorgesehen, mittels welcher anhand
vorgegebener Portefeuilledaten aus aktuellen Kurswerten bestimmte
Wertinformationen ermittelt und an die Datenverarbeitungseinheit des Clientsystems
übertragen werden können, wo diese dann auf der optischen Ausgabeeinheit, also
in der Regel einem Bildschirm dargestellt werden. So ist es z. B. bekannt, daß ein
Nutzer (Client) über Internet oder Btx bei einer Bank oder einem Brokerhaus online
Informationen über sein von der Bank oder dem Brokerhaus betreutes Portefeuille
abfragen kann. Als besondere Dienstleistung bieten manche Banken und
Brokerhäuser dabei eine automatische Überwachung der Kurswerte an, wobei der
Client bei Über- oder Unterschreiten eines zuvor von ihm gesetzten Limits
automatisch eine E-Mail erhält.
Bei den bekannten Systemen und Verfahren besteht das Problem, daß der Client
zur Abfrage der Informationen immer über eine Datenverarbeitungseinheit, also z. B.
einen PC, und eine optische Ausgabeeinheit, also einen Bildschirm oder einen
Drucker verfügen muß. Möchte der Benutzer von unterwegs über Telefon
Portefeuilleinformationen abfragen, so muß er sich in der Regel mit einem
Mitarbeiter der Bank oder des Brokerhauses verbinden lassen, welcher ihm dann
die gewünschten Daten durchsagt. Dieses Verfahren ist in der Regel relativ
zeitaufwendig und auf Grund der Personalkosten auch verhältnismäßig teuer.
Zudem möchte der Client oftmals rein interessehalber auch Daten von Produkten
erfahren, die sich tatsächlich gar nicht in dem von der Bank oder dem Brokerhaus
betreuten Portefeuille befinden. Die Mitarbeiter der Bank oder des Brokerhauses
sind in diesen Fällen oftmals nur ungern bereit, die angeforderten Informationen zu
übermitteln, da sie gehalten sind, solche Abfragegespräche möglichst kurz zu
halten, damit möglichst viele Kunden bedient werden können. Zudem möchte der
Client oftmals nicht, daß eine Bank oder ein Brokerhaus Einblick in sein gesamtes,
sich aus mehreren von verschiedenen Banken und Brokerhäusern betreuten
Portefeuilles zusammensetzendes Portefeuille gewinnt. In diesen Fällen ist der
Kunde gezwungen, mehrere Abfragen zu tätigen, um Informationen über sein
gesamtes Portefeuille zu erhalten.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und
System zur automatischen Bestimmung, Überwachung und Übermittlung von
aktuellen Wertdaten individueller Portefeuilles anzugeben, welche es dem Client
erlauben, mit einer einzigen Abfrage aktuelle Wertdaten über ein von ihm selbst
beliebig zusammengestelltes Portefeuille zu erhalten und diese Abfrage bequem
z. B. von einem Telefon oder einem vergleichbaren System aus durchzuführen,
welches es ihm ermöglicht, die Informationen in akustischer Form zu erhalten.
Die Aufgabe wird zum einen gelöst von einem Verfahren der eingangs genannten
Art, bei welchem zur Abfrage der aktuellen Wertdaten seitens des Clientsystems ein
einen Identifizierungscode enthaltenes Abfragesignal erzeugt und über
entsprechende Datenleitungsmittel an das Serversystem übertragen wird, worauf
die aktuellen Wertdaten des dem übermittelten Identifizierungscode zugeordneten
Portefeuilles vom Serversystem in Form von auf dem Lautsprecher des
Clientsystems ausgebbaren Sprachmeldungen übermittelt werden.
Das Verfahren hat eine ganze Reihe von Vorteilen. Beispielsweise ermöglicht es
das Verfahren jedem Client, die aktuellen Wertdaten eines nach seinen Angaben
zusammengestellten Portefeuilles von einem beliebigen Telefon aus kurzfristig und
schnell abzufragen. Das in der Regel aufwendige Einwählen in einen Bank- oder
Brokerhausrechner über Internet entfällt. Für die Informationsanbieter, also
insbesondere Banken und Brokerhäuser, entfallen Personalkosten für das
Zurverfügungstellen von telefonischem Abfragen der Wertdaten beantwortenden
Mitarbeitern. Zudem hat das Verfahren den Vorteil, daß die relativ aufwendige
Umsetzung von maschinenlesbaren Befehlen und Daten in Sprachmeldungen
komplett auf seiten des Serversystems erfolgen kann, das in der Regel wesentlich
leistungsstärker ist als entsprechende Clientsysteme, so daß die Ressourcen auf
seiten des Clientsystems geschont werden und - bei entsprechender Ausbildung
des Serversystems - die Sprachumsetzung quasi in Echtzeit erfolgen kann. An das
Clientsystem, das am einfachsten Fall lediglich aus einem Telefon besteht, werden
dann lediglich Analoge oder digitale elektromagnetische Signale übermittelt, die,
gegebenenfalls nach entsprechender Entschlüsselung jedoch ohne aufwendige
Umsetzungsvorgänge in akustische Signale umgesetzt werden können. Die Mittel
zur Erzeugung von auf einem Lautsprecher ausgebbaren Sprachmeldungen können
auf verschiedene, an sich bekannte Weisen realisiert werden, insbesondere mittels
von separaten Rechnern oder von der Datenverarbeitungseinheit des
Serversystems ausgeführter Programme oder durch Abruf und Zusammenstellung
gespeicherter Meldungsteile wie seit langem von der ehemaligen Zeitansage
bekannt.
Bei einer bevorzugten Durchführungsform eines Verfahrens, bei welchen auf seiten
des Clientsystems wenigstens eine vorzugsweise von der Signalerzeugungseinheit
und dem Lautsprecher unabhängige, mit dem Serversystem über entsprechende
Datenleitungsmittel, insbesondere über Internet direkt oder indirekt koppelbare
Datenverarbeitungseinheit vorgesehen ist, wird zur erstmaligen Eingabe und/oder
zur Änderung der Portefeuilledaten in dem Speicher des Serversystems die
Datenverarbeitungseinheit des Clientsystems mit der Datenverarbeitungseinheit des.
Serversystems gekoppelt, worauf entsprechende Dateneingaben von der
Datenverarbeitungseinheit des Clientsystems an das Serversystem übermittelt
werden. Dies hat den Vorteil, daß der Client selbst seine Portefeuilledaten in
einfacher Weise eingeben oder ändern kann, so daß auf seiten des Serversystems
kein Personal zum Anlegen oder Ändern der Portefeuilledaten notwendig ist. Dabei
sei an dieser Stelle betont, daß die moderne Kommunikationselektronik
unterschiedliche Ausgestaltungen des bei der Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens zu verwendenden Clientsystems erlaubt. Während
zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein Clientsystem in der einfachsten Form aus einem in
der Regel digitalen Telefon besteht, in welchem der Lautsprecher und die
notwendigen Mittel zur Signalerzeugung integriert sind, und zur Eingabe und
Änderung der Portefeuilledaten auf seiten des Clientsystems zudem eine separate
Datenverarbeitungseinheit, in der Regel in Form eines PCs vorgesehen ist, zeichnet
sich bereits ab, daß künftig in zunehmenden Maße bereits erhältliche Telefone
verwendet werden, welche auch Funktionen eines klassischen PCs übernehmen
können und die insbesondere die Einwahl ins Internet und die Übermittlung von
Daten im Internet erlauben. Mit solchen Geräten können dann über Internet bequem
die Portefeuilledaten vom Client angelegt oder geändert werden und später die
zugehörigen Wertdaten in Form von Sprachmeldungen abgefragt werden.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß bei Eingabe
und/oder Änderungen von Portefeuilledaten jede neu eingegebene
Produktbezeichnung vom Serversystem daraufhin überprüft wird, ob zu dem
zugehörigen Produkt vom Serversystem ein Kurswert abgefragt werden kann und
daß dann, wenn kein Kurswert vom Serversystem abgefragt werden kann, eine
Fehlermeldung an das Clientsystem übermittelt wird. Dies hat den Vorteil, daß der
Client sofort eine Rückmeldung darüber erhält, wenn er Produkte in sein Portefeuille
aufnehmen möchte, zu denen das Serversystem keine Kurswerte abfragen kann.
Dabei sei an dieser Stelle erwähnt, daß die Abfrage der Kurswerte vom
Serversystem in verschiedener, dem jeweiligen Anwendungsfall optimal angepaßter
Weise ausgestaltet sein kann, wobei auch die Anzahl unterschiedlicher in den
Portefeuilles enthaltener Produkte zu berücksichtigen ist. Werden vom
Serversystem sehr viele verschiedene Kurswerte benötigt, so kann vorgesehen
sein, daß das Serversystem zumindest zu den Handelszeiten permanent mit
Börseninformationssystemen verbunden ist und so fortlaufend aktuelle Kurswerte
übermittelt bekommt. Handelt es sich bei den in den einzelnen Portefeuilles
enthaltenen Produkten dagegen um Produkte, deren Kurs nur in geringem Maße
volatil ist oder werden die Produkte aufgrund der geringe Menge ohnehin nur zu
Schlußkursen gehandelt, kann vorgesehen sein, daß die Kurswerte nur einmal am
Tag aktualisiert werden. Schließlich ist es auch möglich, daß bestimmte "exotische"
Kurswerte nur bei Abfrage der Wertdaten aktualisiert werden, wobei sich das
Serversystem dann zum Beispiel über Internet bei einem Informationssystem
einwählt, das Informationen über den benötigten Kurswert enthält.
Die vom Serversystem an das Clientsystem übermittelten Wertdaten können unter
anderem Informationen über den aktuellen Gesamtwert des jeweiligen Portefeuilles,
die aktuelle Zusammensetzung des Portefeuilles, also Informationen über Art und
Menge der in dem Portefeuille enthaltenen Produkte und eventuell auch deren
Einstandspreis, den Gesamtwert aller Stücke eines in dem Portefeuille enthaltenen
Produktes, den aktuellen Kurswert eines Produktes, die Differenz des aktuellen
Kurswertes zu einem vorgegebenen Bezugswert, also zum Beispiel zu dem vom
Client angegebenen Kaufpreis, zu dem er das Produkt gekauft hat, enthalten.
Vorteilhaft wird das Verfahren dabei so durchgeführt, daß in dem Speicher des
Serversystems zu jedem Portefeuille eine individuell veränderbare Abfolgedatei
gespeichert ist, in welcher die Reihenfolge und/oder die Art der dem Clientsystem
bei einer Abfrage zu übermittelnden Wertdaten festgelegt ist. Dies erlaubt es dem
Client, selbst zu bestimmen, welche Wertdaten er in welcher Reihenfolge erhalten
möchte. So kann ein Client festlegen, daß er bei einer Abfrage stets zuerst den
aktuellen Gesamtwert seines Portefeuilles und sodann die einzelnen Werte der in
dem Portefeuille enthaltenen Produkte nebst einer Angabe über eine Veränderung
dieser Werte gegenüber frei definierbaren Bezugsgrößen, also z. B. gegenüber den
Werten bei der letzten Abfrage oder gegenüber den Einstandspreisen, erhält,
während ein anderer Client andere Arten von Wertdaten oder eine andere
Reihenfolge bevorzugen mag.
Handelt es sich bei der Signalerzeugungseinheit um ein eine den Anschlußnehmer
identifizierende Rufnummerkennung übermittelndes Telefon, so kann vorteilhaft der
Identifizierungscode die Rufnummer in verschlüsselter oder unverschlüsselter Form
beinhalten. Fragt dann der Client die Wertdaten von dem entsprechenden Telefon,
zum Beispiel seinem Mobiltelefon, aus ab, so erkennt das Serversystem anhand der
vom Telefon automatisch übermittelten Kennung den Client und kann ihm die
gewünschten Wertdaten sofort übermitteln, ohne daß sich der Client umständlich,
zum Beispiel durch Eingabe einer PI-Nummer identifizieren muß. Falls der Client
jedoch aus einem Sicherheitsbedürfnis heraus alternativ oder zusätzlich zur
Identifizierung über die Rufnummer des Telefons, von dem aus er die Daten abfragt,
bevorzugt, so kann selbstverständlich vorgesehen sein, daß sich der Client vor
Übermittlung der Wertdaten durch Eingabe eines entsprechenden Codes
identifizieren muß.
Umfaßt die Signalerzeugungseinheit Mittel zur Spracheingabe und -übermittlung,
handelt es ich also bei der Signalerzeugungseinheit zum Beispiel um ein Telefon,
und sind auf seiten des Serversystems Mittel zur Spracherkennung vorgesehen, so
kann das Verfahren vorteilhaft so durchgeführt werden, daß die Speicherung
und/oder Änderung gespeicherter Portefeuilledaten und/oder die Abfrage von
Kurswerten beliebiger, nicht notwendigerweise in dem Portefeuille enthaltener
Produkte vom Clientsystem aus über Spracheingaben gesteuert wird. Dies
ermöglicht eine besonders komfortable Bedienung des Systems.
Bei einer bevorzugten Durchführungsform des Verfahrens ist vorgesehen, daß die
Portefeuilledaten wenigstens eines Portefeuilles wenigstens zu einem in dem
Portefeuille enthaltenen Produkt einen vorgebbaren Grenzwert und eine
Kommunikationsadresse enthalten, wobei die Kurswerte aller Produkte, zu denen
Grenzwerte vorgegeben sind, vom Serversystem kontinuierlich überwacht werden
und wobei nach vorgegebenen Kriterien bei Über- oder Unterschreiten eines
Grenzwertes vom Serversystem eine Alarmmeldung erzeugt und an die
vorgegebene Kommunikationsadresse übermittelt wird. Bei der
Kommunikationsadresse kann es sich zum Beispiel um eine Telefonnummer, eine
Telefaxnummer oder eine E-Mail-Adresse handeln. Wenn dann der Kurswert eines
überwachten Produktes zum Beispiel unter den vom Client selbst vorgegebenen
Grenzwert fällt, wird vom Serversystem automatisch eine dem jeweiligen Medium
angepaßte Alarmmeldung an die Kommunikationsadresse - z. B. in Form einer auf
dem Display eines Mobiltelefons ausgebbaren Textmeldung - gesandt, so daß der
Client entsprechende Maßnahmen treffen, also zum Beispiel eine Kauf- oder
Verkaufsorder geben kann. Dabei sei an dieser Stelle betont, daß in den hier in
Frage stehenden Portefeuilles - anders als in den von einer Bank oder einem
Brokerhaus tatsächlich betreuten Portefeuilles - auch Produkte "enthalten" sein
können, die der jeweilige Client nur überwacht wissen möchte, die er aber
tatsächlich (noch) nicht besitzt.
Die genannte Aufgabe wird ferner gelöst von einem Serversystem zur
automatischen Bestimmung, Überwachung und Übermittlung von aktuellen
Wertdaten individueller Portefeuilles von Produkten mit sich über die Zeit ändernden
Kurswerten wie insbesondere Wertpapieren, Terminkontrakten, Derivaten wie z. B.
Futures und anderen an Börsen und Terminbörsen handelbaren Produkten
zwischen einem wenigstens eine Signalerzeugungseinheit und einen Lautsprecher
umfassenden Clientsystem und dem wenigstens eine Datenverarbeitungseinheit,
einen Speicher und Mittel zur Erzeugung von auf einem Lautsprecher ausgebbaren
Sprachmeldungen umfassenden Serversystem, das direkt oder indirekt
kontinuierlich oder diskontinuierlich aktualisierte Kurswerttabellen abfragen kann,
wobei in dem Speicher des Serversystems jeweils wenigstens einen
Identifizierungscode und weitere Daten wie Stückzahl und Art der in dem jeweiligen
Portefeuille enthaltenen Produkte umfassende Portefeuilledaten gespeichert sind
und wobei das Serversystem derart ausgebildet ist, daß es von der
Signalerzeugungseinheit erzeugte und über entsprechende Datenleitungsmittel
übertragene Anforderungssignale empfangen, einen in den Anforderungssignalen
enthaltenen Identifizierungscode erkennen und über die Datenleitungsmittel dem
Clientsystem die aktuellen Wertdaten des dem erkannten Identifizierungscode
zugeordneten Portefeuilles als auf dem Lautsprecher des Clientsystems ausgebbare
Sprachmeldungen übermitteln kann.
Wie oben bereits erwähnt, kann die Aktualisierung der Kurswerte in nahezu
beliebiger, den jeweiligen Einsatzumständen optimal angepaßter Weise erfolgen.
Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, die aktualisierten Kurswerte nicht in einer die
Portefeuilledaten enthaltenen Datei zu speichern, sondern im Speicher des
Serversystems eine fortlaufend aktualisierte Tabelle mit den aktuellen Kurswerten
aller in beliebigen im Speicher gespeicherten Portefeuilledaten enthaltenen
Produkte vorzusehen, auf welche dann bei der Ermittlung der zu übermittelnden
Wertdaten zugegriffen wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Serversystems ist vorgesehen, daß in
dem Speicher eine Tabelle mit den Namen oder Kurzbezeichnung aller derjenigen
Produkte gespeichert ist, zu denen der Serversystem Kurswerte abfragen kann. Auf
diese Weise wird es möglich, bei der Neueingabe oder Änderung von
Portefeuilledaten sofort zu überprüfen, ob das Serversystem tatsächlich zu allen in
dem Portefeuille enthaltenen Produkten Kurswerte abfragen kann und, falls dies
nicht der Fall ist, entsprechende Fehlermeldungen an das Clientsystem
auszugeben. Dabei sei an dieser Stelle betont, daß der Begriff "Kurzbezeichnung"
im weitesten Sinne zu verstehen ist und insbesondere die gebräuchlichen
Abkürzungen bestimmter Wertpapiere, aber auch deren offizielle
Wertpapierkennummern (WKN) umfaßt.
Da für unterschiedliche Nutzer in der Regel unterschiedliche Arten von Wertdaten
von besonderer Wichtigkeit sind oder die Nutzer zumindest unterschiedliche
Reihenfolgen der Wertdaten bevorzugen, also zum Beispiel zunächst den
Gesamtwert des Portefeuilles und dann die Werte der einzelnen Posten, kann das
Serversystem vorteilhaft derart ausgebildet sein, daß in seinem Speicher zu jedem
Portefeuille eine Abfolgedatei mit Informationen über die Art und die Reihenfolge der
bei einer Abfrage der Wertdaten des jeweiligen Portefeuilles zu übermittelnden
Wertdaten gespeichert ist. Diese Abfolgedatei kann bevorzugt von dem jeweiligen
Client selbst festgelegt werden. In vorteilhafter Weiterbildung kann das
Serversystem zudem Mittel zur Umsetzung von vom Clientsystem übermittelten
gesprochenen Befehlen in die die Eingabe und/oder Änderung von Portefeuilledaten
und/oder die Abfrage von Wertdaten oder sonstigen Kurswerten steuernde
maschinenlesbare Befehle umfassen, mittels welcher dann eine besonders
komfortable Beeinflussung des Serversystems vom lediglich aus einem Telefon
bestehenden Clientsystem aus möglich wird.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in welcher
Fig. 1 eine schematische Darstellung der wesentlichen Einheiten des
Serversystems und eines mit dem Serversystem gekoppelten
Clientsystems zeigt.
In der Fig. 1 ist ein in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichnetes Clientsystem
schematisch dargestellt, das aus einer Datenverarbeitungseinheit 12, einer
nachfolgend kurz als Speicher bezeichneten Speichereinheit 14 und einer
Sprachwandlereinheit 16 besteht, wobei die Sprachwandlereinheit 16 bei diesem
Ausführungsbeispiel sowohl zur Spracherkennung als auch zur Spracherzeugung
ausgebildet ist und als Kommunikationsglied zwischen der
Datenverarbeitungseinheit 12 und einem auf seiten des in seiner Gesamtheit mit 20
bezeichneten Clientsystems vorgesehenen Mobiltelefon 22 dient. Dabei umfaßt das
Clientsystem 20 bei diesem Ausführungsbeispiel neben dem erwähnten Mobiltelefon
22 noch einen mit einer Ausgabeeinheit in Form eines Bildschirms 24 und einer
Eingabeeinheit in Form einer Tastatur 26 versehenen PC 28.
Die Datenverarbeitungseinheit 12 des Serversystems ist über entsprechende
Datenleitungsmittel 30 drahtlos oder drahtgebunden mit verschiedenen
Börseninformationssystemen 32, 34 und 36 gekoppelt, bei denen es sich zum
Beispiel um die Rechner von Nachrichtenagenturen oder von Börsen und
Terminbörsen handeln kann und über welche die Datenverarbeitungseinheit 12 auf
aktuelle Kurswerttabellen zugreifen kann.
Die Datenverarbeitungseinheit 12 des Serversystems 10 ist zudem über
entsprechende Datenleitungsmittel 38 und 40 mit dem PC 28 und dem Mobiltelefon
22 - bei diesem Ausführungsbeispiel unter Zwischenschaltung der
Sprachwandlereinheit 16 - koppelbar.
Mit dem rein beispielhaft und nicht beschränkend dargestellten System kann zum
Beispiel wie folgt gearbeitet werden: Zur Neuanlage eines Portefeuilles wählt sich
ein das Clientsystem bedienender Client durch Eingabe entsprechender Befehle
mittels der Tastatur 26 über seinen PC 28 und die Datenleitungsmittel 38 in der
Regel unter Zwischenschaltung weiterer, hier nicht gezeigter Vermittlungsrechner
über das Internet bei der Datenverarbeitungseinheit 12 des Serversystems ein. Die
Datenverarbeitungseinheit 12 erzeugt entsprechende Rückmeldungen, die dann auf
dem Bildschirm 24 des Clientsystems 20 dargestellt werden. Der Client gibt nun die
Portefeuilledaten ein, die insbesondere einen das Portefeuille bzw. den Client
identifizierenden Code, z. B. die Mobilfunknummer des Client, sowie die
Bezeichnung und die Anzahl der Produkte (z. B. 10 Stück XY-Aktien) umfassen, aber
auch weitere Angaben wie z. B. den Einstandspreis, zu dem der Client ein Produkt
gekauft hat, ein Limit, bei dessen Über- oder Unterschreiten der Client verkaufen
möchte, ggf. Angaben über den Ort, an dem das Produkt gehandelt werden soll,
enthalten können. Zudem kann der Client optional in einer ebenfalls beim
Serversystem gespeicherten Abfolgedatei festlegen, welche Wertdaten ihm beim
einer Abfrage in welcher Reihenfolge übermittelt werden sollen. Dabei sei betont,
daß eine solche Abfolgedatei eine separate, dem Client zugeordnete Datei sein
kann, was insbesondere in den Fällen zweckmäßig sein kann, in denen ein Client
verschiedene, einzeln abfragbare Portefeuilles angelegt hat, daß die Abfolgedatei
aber selbstverständlich auch integraler Teil eines Portefeuilledatensatzes sein kann.
Ist das Portefeuille angelegt, kann der Client die Wertdaten abfragen, was im
gezeigten Beispiel mittels des Mobiltelefons 22 erfolgt. Unter Zwischenschaltung
entsprechender, hier nicht gezeigter Vermittlungsstellen wählt der Client das
Serversystem 20 an. Dabei wird dem Serversystem zunächst automatisch die in der
SIM-Karte des Telefons codierte Rufnummer des Client übermittelt, anhand derer
das Serversystem den Client identifiziert und die entsprechenden Portefeuilledaten
auswählt. Die weitere Kommunikation zwischen Serversystem und Mobiltelefon
erfolgt dann unter Zwischenschaltung der Sprachwandlereinheit 16, wobei der
Regelablauf so ist, daß vom Serversystem aus den Portefeuilledaten und den
entweder neu bei einem Börseninformationssystem 32, 34 oder 36 abzufragenden
Kurswerten oder den bereits in einer vor kurzem aktualisierten Kurswerttabelle
hinterlegten Kurswerten die gemäß der Abfolgedatei zu ermittelnden Wertdaten
ermittelt und von der Sprachwandlereinheit 16 in dem Mobiltelefon über die
Datenleitungsmittel 40 übermittelbare und vom Mobiltelefon in akustische Signale
wandelbare Sprachmeldungen umgesetzt werden.
Bei dem gezeigten Beispiel kann der Client über einfache Sprachanweisungen, die
mittels der Sprachwandlereinheit 16 in maschinenlesbare Befehle umgesetzt
werden, z. B. die Übermittlung der Wertdaten unterbrechen und statt dessen andere
Daten, z. B. den aktuellen Kurswert eines Produktes anfordern.
Im Rahmen des Erfindungsgedankens sind zahlreiche Abwandlungen und
Weiterbildungen möglich, die sich z. B. auf die übermittelten Wertdaten, die Art der
Ermittlung der Wertdaten und die interne Ausbildung des Serversystems beziehen.
So kann z. B. während der Übergangsphase von nationalen europäischen
Währungen auf den Euro vorgesehen sein, daß Wertdaten automatisch in zwei
Währungen angegeben oder auf Anforderung seitens Clientsystems entsprechend
umgerechnet werden.
Claims (14)
1. Verfahren zur automatischen Bestimmung, Überwachung und Übermittlung
von aktuellen Wertdaten individueller Portefeuilles von Produkten mit sich über die
Zeit ändernden Kurswerten wie insbesondere Wertpapieren, Terminkontrakten,
Derivaten wie z. B. Futures und anderen an Börsen und Terminbörsen handelbaren
Produkten zwischen einem wenigstens eine Signalerzeugungseinheit und einen
Lautsprecher umfassenden Clientsystem und einem wenigstens eine
Datenverarbeitungseinheit, einen Speicher und Mittel zur Erzeugung von auf einem
Lautsprecher ausgebbaren Sprachmeldungen umfassenden Serversystem, das
direkt oder indirekt kontinuierlich oder diskontinuierlich aktualisierte Kurswerttabellen
abfragen kann,
wobei in dem Speicher des Serversystems jeweils wenigstens einen Identifizierungscode und weitere Daten wie Stückzahl und Art der in dem jeweiligen Portefeuilles enthaltenen Produkte umfassende Portefeuilledaten gespeichert sind und
wobei zur Abfrage der aktuellen Wertdaten seitens des Clientsystems ein einen Identifizierungscode enthaltendes Abfragesignal erzeugt und über entsprechende Datenleitungsmittel an das Serversystem übertragen wird, worauf die aktuellen Wertdaten des dem übermittelten Identifizierungscode zugeordneten Portefeuilles vom Serversystem in Form von auf dem Lautsprecher des Clientsystems ausgebbaren Sprachmeldungen übermittelt werden.
wobei in dem Speicher des Serversystems jeweils wenigstens einen Identifizierungscode und weitere Daten wie Stückzahl und Art der in dem jeweiligen Portefeuilles enthaltenen Produkte umfassende Portefeuilledaten gespeichert sind und
wobei zur Abfrage der aktuellen Wertdaten seitens des Clientsystems ein einen Identifizierungscode enthaltendes Abfragesignal erzeugt und über entsprechende Datenleitungsmittel an das Serversystem übertragen wird, worauf die aktuellen Wertdaten des dem übermittelten Identifizierungscode zugeordneten Portefeuilles vom Serversystem in Form von auf dem Lautsprecher des Clientsystems ausgebbaren Sprachmeldungen übermittelt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei auf seiten des Clientsystems wenigstens
eine vorzugsweise von der Signalerzeugungseinheit und dem Lautsprecher
unabhängige, mit dem Serversystem über entsprechende Datenleitungsmittel,
insbesondere über Internet direkt oder indirekt koppelbare
Datenverarbeitungseinheit vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur
erstmaligen Eingabe und/oder zur Änderung der Portefeuilledaten in dem Speicher
des Serversystems die Datenverarbeitungseinheit des Clientsystems mit der
Datenverarbeitungseinheit des Serversystems gekoppelt wird, worauf
entsprechende Dateneingaben von der Datenverarbeitungseinheit des
Clientsystems an das Serversystem übermittelt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei
Eingabe und/oder Änderung von Portefeuilledaten jede neu eingegebene
Produktbezeichnung vom Serversystem daraufhin überprüft wird, ob zu dem
zugehörigen Produkt vom Serversystem ein Kurswert abgefragt werden kann und
daß dann, wenn kein Kurswert vom Serversystem abgefragt werden kann, eine
Fehlermeldung vom Serversystem an das Clientsystem übermittelt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die vom Serversystem an das Clientsystem übermittelten Wertdaten wenigstens
einen Wert aus der folgenden Gruppe von Wertdaten enthalten: aktueller
Gesamtwert des Portefeuilles, aktuelle Zusammensetzung des Portefeuilles,
aktueller Gesamtwert aller Stücke eines in dem Portefeuille enthaltenen Produktes,
aktueller Kurswert eines Produktes, Differenz des aktuellen Kurswertes zu einem
vorgegebenem Bezugswert.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Speicher des Serversystems zu jedem Portefeuille eine individuell
veränderbare Abfolgedatei gespeichert ist, in welcher die Reihenfolge
und/oder die Art der dem Clientsystem bei einer Abfrage zu übermitteln
den Wertdaten festgelegt ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die
Signalerzeugungseinheit ein eine den Anschlußnehmer identifizierende
Rufnummerkennung übermittelndes Telefon ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Identifizierungscode die übermittelte Rufnummer in verschlüsselter oder
unverschlüsselter Form beinhaltet.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die
Signalerzeugungseinheit Mittel zur Spracheingabe umfaßt und auf seiten des
Serversystems Mittel zur Spracherkennung vorgesehen sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Speicherung und/oder Änderung gespeicherter
Portefeuilledaten und/oder die Abfrage von Wertdaten und/oder von Kurswerten
beliebiger, nicht notwendigerweise in dem abgefragten Portefeuille enthaltener
Produkte vom Clientsystem über Spracheingaben gesteuert wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Portefeuilledaten
wenigstens eines individuellen Portefeuilles wenigstens zu einem in dem Portefeuille
enthaltenen Produkt einen vorgebbaren Grenzwert und eine
Kommunikationsadresse enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurswerte
aller Produkte, zu denen Grenzwerte vorgegeben sind, vom Serversystem
kontinuierlich überwacht werden und daß nach vorgegebenen Kriterien bei Über-
oder Unterschreiten eines Grenzwertes vom Serversystem eine entsprechende
Alarmmeldung erzeugt und an die vorgegebene Kommunikationsadresse übermittelt
wird.
9. Serversystem zur automatischen Bestimmung, Überwachung und
Übermittlung von aktuellen Wertdaten individueller Portefeuilles von Produkten mit
sich über die Zeit ändernden Kurswerten wie insbesondere Wertpapieren,
Terminkontrakten, Derivaten wie z. B. Futures und anderen an Börsen und
Terminbörsen handelbaren Produkten zwischen einem wenigstens eine
Signalerzeugungseinheit und einen Lautsprecher umfassenden Clientsystem und
dem wenigstens eine Datenverarbeitungseinheit, einen Speicher und Mittel zur
Erzeugung von auf einem Lautsprecher ausgebbaren Sprachmeldungen
umfassenden Serversystem, das direkt oder indirekt kontinuierlich oder
diskontinuierlich aktualisierte Kurswerttabellen abfragen kann,
wobei in dem Speicher des Serversystems jeweils wenigstens einen Identifizierungscode und weitere Daten wie Stückzahl und Art der in dem jeweiligen Portefeuilles enthaltenen Produkte umfassende Portefeuilledaten gespeichert sind und
wobei das Serversystem derart ausgebildet ist, daß es von der Signalerzeugungseinheit erzeugte und über entsprechende Datenleitungsmittel übertragene Anforderungssignale empfangen, einen in den Anforderungssignalen enthaltenen Identifizierungscode erkennen und über die Datenleitungsmittel dem Clientsystem die aktuellen Wertdaten des dem erkannten Identifizierungscode zugeordneten Portefeuilles als auf dem Lautsprecher des Clientsystems ausgebbare Sprachmeldungen übermitteln kann.
wobei in dem Speicher des Serversystems jeweils wenigstens einen Identifizierungscode und weitere Daten wie Stückzahl und Art der in dem jeweiligen Portefeuilles enthaltenen Produkte umfassende Portefeuilledaten gespeichert sind und
wobei das Serversystem derart ausgebildet ist, daß es von der Signalerzeugungseinheit erzeugte und über entsprechende Datenleitungsmittel übertragene Anforderungssignale empfangen, einen in den Anforderungssignalen enthaltenen Identifizierungscode erkennen und über die Datenleitungsmittel dem Clientsystem die aktuellen Wertdaten des dem erkannten Identifizierungscode zugeordneten Portefeuilles als auf dem Lautsprecher des Clientsystems ausgebbare Sprachmeldungen übermitteln kann.
10. Serversystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in den
Speicher eine Tabelle mit den Namen oder Kurzbezeichnungen aller derjenigen
Produkte gespeichert ist, zu denen das Serversystem Kurswerte abfragen kann.
11. Serversystem nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß in
dem Speicher eine fortlaufend aktualisierte Tabelle mit den aktuellen Kurswerten
aller in beliebigen im Speicher gespeicherten Portefeuilledaten enthaltenen
Produkte gespeichert ist.
12. Serversystem nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß im Speicher des Serversystems zu jedem Portefeuille eine Abfolgedatei mit
Informationen über die Art und die Reihenfolge der bei einer Abfrage der Wertdaten
des jeweiligen Portefeuilles zu übermittelnden Wertdaten gespeichert ist.
13. Serversystem nach einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei die Abfrage von
Wertdaten seitens des Clientsystems von einem einer Rufnummerkennung
übermittelnden Telefon aus erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das Serversystem
zur Erkennung der übermittelten Rufnummerkennung ausgebildet ist.
14. Serversystem nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel zur Umsetzung von vom Clientsystem übermittelten gesprochenen
Befehlen in die Eingabe und/oder Änderung von Portefeuilledaten und/oder die
Abfrage von Wertdaten und/oder sonstigen Kurswerten steuernde
maschinenlesbare Befehle vorgesehen sind.
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
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