DE19937121A1 - Kühlanlage für einen Verbrennungsmotor - Google Patents
Kühlanlage für einen VerbrennungsmotorInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Kühlanlage für einen Verbrennungsmotor, bei der ein Kühlmedium zur Aufnahme von Wärmeenergie den Verbrennungsmotor und zur Abgabe von Wärmeenergie einen Wärmetauscher durchströmt. DOLLAR A Zur Erzielung eines kompakten Aufbaus umfaßt die Kühlanlage einen Wärmetauscherkreis, in dem der Wärmetauscher und eine das Kühlmittel antreibende Wärmetauscherpumpe angeordnet sind, einen Motorkreis in dem der Verbrennungsmotor und eine das Kühlmittel antreibende Motorpumpe angeordnet sind, sowie Kopplungsmittel, welche die Abströmseite von Verbrennungsmotor und Motorpumpe mit der Zuströmseite von Verbrennungsmotor und Motorpumpe und/oder mit der Zuströmseite von Wärmetauscher und Wärmetauscherpumpe verbinden und welche die Abströmseite von Wärmetauscher und Wärmetauscherpumpe mit der Zuströmseite von Wärmetauscher und Wärmetauscherpumpe und/oder mit der Zuströmseite von Verbrennungsmotor und Motorpumpe verbinden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Kühlanlage für einen
Verbrennungsmotor mit den Merkmalen des Oberbegriffes des
Anspruchs 1.
Bei einer herkömmlichen Kühlanlage der eingangs genannten Art
durchströmt ein Kühlmedium, in der Regel eine Kühlflüssigkeit,
zur Aufnahme von Wärmeenergie den Verbrennungsmotor, wodurch
dieser gekühlt wird. Zur Abgabe der Wärmeenergie durchströmt
das erwärmte Kühlmedium dann einen Wärmetauscher der
Kühlanlage, wobei das Kühlmedium gekühlt wird. Bei dem dabei
verwendeten Wärmetauscher handelt es sich üblicherweise um
einen Kühlmedium/Luft-Wärmetauscher, der bei einem
Kraftfahrzeug vom Fahrtwind beaufschlagt wird. Zum Antrieb des
Kühlmittels weist ein herkömmlich aufgebauter Kühlkreis eine
Kühlmittelpumpe auf, die üblicherweise vom Verbrennungsmotor
mechanisch angetrieben ist. Bei besonderen Anwendungsfällen
kann es jedoch erwünscht sein, die Kühlmittelpumpe als
Elektropumpe, d. h. als von einem Elektromotor angetriebene
Pumpe, auszubilden.
Bei leistungsstarken Verbrennungsmotoren besteht das Problem,
daß die Pumpe relativ groß dimensioniert werden muß, um bei
ungünstigen Bedingungen, z. B. hohen Außentemperaturen, den
Verbrennungsmotor auch bei Vollast ausreichend zu kühlen. Für
derartig große Pumpen steht bei großen Verbrennungsmotoren
regelmäßig nicht ausreichend Bauraum zur Verfügung.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem,
eine Kühlanlage der eingangs genannten Art so auszugestalten,
daß auch bei der Verwendung kleinerer Pumpen eine zur Kühlung
größerer und leistungsstärkerer Verbrennungsmotoren
ausreichende Kühlleistung gewährleistet werden kann.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch eine Kühlanlage mit
den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, zwei
separate Pumpen vorzusehen, nämlich eine dem Verbrennungsmotor
zugeordnete Motorpumpe und eine dem Wärmetauscher zugeordnete
Wärmetauscherpumpe, wobei zwei durchströmte Kühlmittel-Kreise
ausgebildet werden, die über Kopplungsmittel miteinander
kommunizieren. Mit Hilfe dieser Kopplungsmittel kann eine
Differenz zwischen dem durch die Motorpumpe erzeugten
Volumenstrom in dem den Verbrennungsmotor und die Motorpumpe
enthaltenden Motorkreis und dem durch die Wärmetauscherpumpe
erzeugten Volumenstrom in dem den Wärmetauscher und die
Wärmetauscherpumpe enthaltenden Wärmetauscherkreis
ausgeglichen werden. Die Größe dieser Volumenstromdifferenz
hängt von der Aktivität der Pumpen ab, wobei in Abhängigkeit
des dadurch erzeugten Austausches an Kühlmedium eine mehr oder
weniger starke Durchmischung des Kühlmediums des Motorkreises
mit dem Kühlmedium des Wärmetauscherkreises erfolgt.
Durch die Ausbildung der Kühlanlage mit zwei Pumpen können die
einzelnen Pumpen relativ klein ausgestaltet sein, so daß
insgesamt weniger Bauraum benötigt wird oder daß der zur
Verfügung stehende Bauraum besser ausgenutzt werden kann. Die
erfindungsgemäße Kühlanlage weist einen kompakten Aufbau auf.
Außerdem kann die Auslegung und Konstruktion der Motorpumpe
hinsichtlich der Anforderungen des Verbrennungsmotors, wie
z. B. Durchströmungswiderstand, Volumenstrom, optimiert werden.
Dementsprechend kann die Wärmetauscherpumpe an die speziellen
Anforderungen des Wärmetauscherkreises angepaßt werden.
Beispielsweise kann sich der Kühlmittel-Volumenstrom im
Motorkreis, der von der zur Kühlung des Verbrennungsmotors
erforderlichen Kühlleistung abhängt, von dem
Kühlmittelvolumenstrom im Wärmetauscherkreis unterscheiden,
der von derjenigen Kühlleistung abhängt, die der Wärmetauscher
erbringt. Denn die vom Wärmetauscher erbrachte Kühlleistung
hängt insbesondere von der Umgebungstemperatur und von anderen
zusätzlich zu kühlenden Aggregaten, z. B. Ladeluftkühler,
Getriebeölkühler, Kraftstoffkühler, Lichtmaschine, ab. Durch
die erfindungsgemäße Bauweise kann somit die Kühlleistung des
Wärmetauschers durch eine entsprechende Erhöhung des
Kühlmittelvolumenstroms im Wärmetauscherkreis bewirkt werden,
ohne daß sich dabei der Kühlmittelvolumenstrom im Motorkreis
ändert. Dies hat zur Folge, daß zur Erhöhung des
Kühlmittelvolumenstroms im Wärmetauscherkreis im Vergleich zu
herkömmlichen Kühlanlagen deutlich weniger Energie
erforderlich ist, da sich der Durchströmungswiderstand des
Verbrennungsmotors und die damit verbundenen Druckverluste
hier nicht auswirken.
Um bei einem Kaltstart des Verbrennungsmotors die
Warmlaufphase möglichst kurz zu gestalten, weisen herkömmliche
Kühlanlagen ein Thermostatventil auf, das den herkömmlichen
Kühlkreis unter Umgehung des Wärmetauschers kurzschließt, so
daß der Verbrennungsmotor und das Kühlmedium möglichst rasch
auf die optimale Betriebstemperatur gebracht werden können.
Bei der erfindungsgemäßen Kühlanlage kann ein derartiges
Thermostatventil grundsätzlich entfallen, da bei
abgeschalteter Wärmetauscherpumpe der Wärmetauscherkreis und
somit die Kühlung des Kühlmediums deaktiviert sind. Dennoch
können bei einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Kühlanlage die Kopplungsmittel ein Ventil aufweisen, das die
Kühlmediumdurchmischung der beiden Kreise beeinflußt. Diese
Maßnahme ermöglicht es, die Kühlanlage bis zu einer bestimmten
Kühlleistung ausschließlich mit einer der beiden Pumpen zu
betreiben, um die zweite Pumpe nur im Bedarfsfall zu
aktivieren.
Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen
Kühlanlage ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den
Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand
der Zeichnungen.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die
nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der
jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den
Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den
Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen, jeweils schematisch,
Fig. 1 eine schaltplanartige Prinzipdarstellung für eine
Kühlanlage nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Ausschnitt auf die Darstellung gemäß Fig. 1,
jedoch einer anderen Ausführungsform,
Fig. 3 eine Ansicht wie in Fig. 2, jedoch einer weiteren
Ausführungsform und
Fig. 4 eine Ansicht wie in Fig. 2, jedoch einer anderen
Ausführungsform.
Entsprechend Fig. 1 weist eine erfindungsgemäße Kühlanlage 1
einen Motorkreis 2 auf, der in Fig. 1 durch einen mit
unterbrochenen Linien dargestellten Rahmen gekennzeichnet ist
und der einen Verbrennungsmotor 3 sowie eine Motorpumpe 4
aufweist. Des weiteren umfaßt die Kühlanlage 1 einen
Wärmetauscherkreis 5, der in Fig. 1 durch einen mit
unterbrochenen Linien dargestellten Rahmen gekennzeichnet ist
und der einen Wärmetauscher 6 sowie eine Wärmetauscherpumpe 7
enthält. Der Wärmetauscher 6 ist vorzugsweise ein
konventioneller Kühlmittel/Luft-Wärmetauscher. Die Pumpen 4
und 7 sind vorzugsweise als Elektropumpen ausgebildet, die
über Stromkabel 8 mit einer nicht dargestellten
Energieversorgung verbunden sind und die über Steuerkabel 9
und 10 mit einer Steuerung 11 verbunden sind. Die Steuerung 11
ist dabei so ausgestaltet, daß sie die Pumpen 4 und 7 separat
und unabhängig voneinander betätigen kann. Zweckmäßigerweise
ist die Steuerung 11 in eine Motorsteuerung implementiert. Die
Steuerung 11 verfügt über die erforderlichen Daten zur
Betätigung der Pumpen 4 und 7, wie z. B. aktuelle
Motortemperatur und Kühlmitteltemperatur im Wärmetauscherkreis
5 sowie im Motorkreis 2.
Die beiden Kreise 2 und 5 sind über Kopplungsmittel 12
miteinander verbunden, die in Fig. 1 durch einen mit
strichpunktierter Linie dargestellten Rahmen hervorgehoben
sind. In dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
weisen diese Kopplungsmittel 12 einen Leitungsabschnitt 13
auf, der von beiden Kreisen 2 und 5 gemeinsam genutzt wird,
das heißt der Leitungsabschnitt 13 wird sowohl vom Kühlmittel
des Motorkreises 2 als auch vom Kühlmittel des
Wärmetauscherkreises 5 durchströmt. Der Leitungsabschnitt 13
bildet somit einen gemeinsamen Bestandteil der beiden Kreise 2
und 5. Die Kopplungsmittel 12, das heißt hier der
Leitungsabschnitt 13, verbindet einerseits eine Abströmseite
14 von Wärmetauscherpumpe 7 und Wärmetauscher 6 mit einer
Zuströmseite 15 von Wärmetauscher 6 und Wärmetauscherpumpe 7
sowie mit einer Zuströmseite 16 von Motorpumpe 4 und
Verbrennungsmotor 3. Andererseits verbindet der
Leitungsabschnitt 13 eine Abströmseite 17 von
Verbrennungsmotor 3 und Motorpumpe 4 mit der Zuströmseite 16
von Motorpumpe 4 und Verbrennungsmotor 3 sowie mit der
Zuströmseite 15 von Wärmetauscher 6 und Wärmetauschermotor 7.
Die Kühlmittelströmungsrichtungen sind in den einzelnen
Zuströmbereichen 16, 15 und Abströmbereichen 17, 14 durch
Pfeile gekennzeichnet.
Für die Erfindung spielt es keine Rolle, ob die
Wärmetauscherpumpe 7 stromauf oder stromab des Wärmetauschers
6 angeordnet ist. Ebenfalls ist es unerheblich, ob die
Motorpumpe 4 stromauf oder stromab des Verbrennungsmotors 3 im
Motorkreis 2 angeordnet ist.
Die erfindungsgemäße Kühlanlage 1 arbeitet wie folgt:
In einem Betriebszustand, in dem der Wärmetauscherkreis 5
nicht benötigt wird, beispielsweise während einer
Warmlaufphase des Verbrennungsmotors 3, betätigt die Steuerung
11 lediglich die Motorpumpe 4, während die Wärmetauscherpumpe
7 im wesentlichen stillsteht. Da sowohl der Wärmetauscher 6
als auch die Wärmetauscherpumpe 7 einen relativ hohen
Durchströmungswiderstand aufweisen, fließt das von der
Motorpumpe 4 angetriebene Kühlmittel von der Abströmseite 17
des Verbrennungsmotors 3 über den Leitungsabschnitt 13 zur
Zuströmseite 16 der Motorpumpe 4. Sobald eine Kühlleistung
durch den Wärmetauscher 6 erforderlich ist, wird die
Wärmetauscherpumpe 7 bedarfsabhängig mehr oder weniger
aktiviert. Wenn der Volumenstrom im Wärmetauscherkreis 5
größer ist als der Volumenstrom im Motorkreis 2, entnimmt der
Motorkreis 2 an einer ersten Verzweigungsstelle 18 den zur
Kühlung des Verbrennungsmotors 3 erforderlichen
Kühlmittelvolumenstrom aus dem Wärmetauscherkreis 5. Die
Differenz der Durchströmmengen fließt durch den
Leitungsabschnitt 13 von der ersten Verzweigung 18 zu einer
zweiten Verzweigung 19. An dieser zweiten Verzweigungsstelle
19 entnimmt der Wärmetauscherkreis 5 zusätzlich den gesamten
Volumenstrom aus dem des Motorkreises 2 auf, so daß stromab
der zweiten Abzweigung 19 wieder der komplette Volumenstrom
des Wärmetauscherkreises 5 dem Wärmetauscher 6 zugeführt
wird.
Wenn der Kühlmittelvolumenstrom im Motorkreis 2 größer ist als
im Wärmetauscherkreis 5, drehen sich die vorstehend
erläuterten Strömungsverhältnisse entsprechend um, wobei dann
die Differenz zwischen den Volumenströmen von der zweiten
Verzweigungsstelle 19 durch den Leitungsabschnitt 13 zur
ersten Verzweigungsstelle 18 strömt. Die
Durchströmungsrichtungen des Leitungsabschnittes 13 sind in
Fig. 1 durch einen Doppelpfeil symbolisiert.
In Betriebszuständen, in denen der Verbrennungsmotor 3 nur
einen relativ geringen Kühlbedarf hat, kann es zweckmäßig sein
eine der Pumpen 4 und 7 zu deaktivieren, beispielsweise um die
jeweils ausgeschaltete Pumpe 4 bzw. 7 zu schonen. Da das
Kühlmittel stets den Weg des geringsten Widerstandes nimmt,
müssen die Kopplungsmittel 12 dementsprechende Ventilmittel
aufweisen, die bei deaktivierter Motorpumpe 4 eine
Kühlmitteldurchströmung der Motorpumpe 4 und des
Verbrennungsmotors 3 und bei deaktivierter Wärmetauscherpumpe
7 eine Kühlmitteldurchströmung des Wärmetauschers 6 und der
Wärmetauscherpumpe 7 gewährleisten.
Entsprechend den Fig. 2, 3 und 4 können derartige Ventilmittel
20, 21, 22 einstellbar ausgestaltet sein, wobei die Ventile
20, 21, 22 jeweils über eine entsprechende Steuerleitung 23 an
die Steuerung 11 angeschlossen sind.
Entsprechend Fig. 2 kann bei einer ersten Alternative das
Ventil 20 an der ersten Verzweigung 18 angeordnet sein, wobei
es je nach Schaltstellung die Abströmseite 14 von
Wärmetauscherpumpe 7 und Wärmetauscher 6 mit einem
einstellbaren Aufteilungsverhältnis auf den Leitungsabschnitt
13 und auf die Zuströmseite 16 von Motorpumpe 4 und
Verbrennungsmotor 3 aufteilt. Das Aufteilungsverhältnis kann
hierbei grundsätzlich beliebig sein und insbesondere jeden
Wert zwischen 0 Prozent zu 100 Prozent und 50 Prozent zu 50
Prozent annehmen. Für bestimmte Anwendungsfälle können die
Ventile 20 und 22 (Fig. 4) auch so ausgebildet sein, daß auch
die Zuströmseite 16 der Motorpumpe 4 (vgl. Fig. 2) bzw. der
Leitungsabschnitt 13 (vgl. Fig. 4) drosselbar sind.
Entsprechend Fig. 3 kann bei einer zweiten Alternative das
Ventil 21 im Leitungsabschnitt 13 angeordnet sein, so daß
durch die Betätigung des Ventils 21 der
Durchströmungswiderstand des Leitungsabschnittes 13
einstellbar ist. Je größer der Durchströmungswiderstand, desto
größer ist auch der Kühlmittelaustausch zwischen den
Kühlmittelkreisen 2 und 5.
Entsprechend Fig. 4 kann das Ventil 22 bei einer dritten
Alternativen auch an der zweiten Abzweigung 19 angeordnet
sein, wobei dann die Abströmseite 17 von Verbrennungsmotor 3
und Motorpumpe 4 in einem beliebig einstellbaren
Aufteilungsverhältnis auf den Leitungsabschnitt 13 und die
Zuströmseite 15 von Wärmetauscher 6 und Wärmetauscherpumpe 7
aufteilbar ist.
Claims (9)
1. Kühlanlage für einen Verbrennungsmotor (3), bei der ein
Kühlmedium zur Aufnahme von Wärmeenergie den Verbrennungsmotor
(3) und zur Abgabe von Wärmeenergie einen Wärmetauscher (6)
durchströmt,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß ein Wärmetauscherkreis (5) vorgesehen ist, in dem der Wärmetauscher (6) und eine das Kühlmittel antreibende Wärmetauscherpumpe (7) angeordnet sind,
- - daß ein Motorkreis (2) vorgesehen ist, in dem der Verbrennungsmotor (3) und eine das Kühlmittel antreibende Motorpumpe (4) angeordnet sind,
- - daß Kopplungsmittel (12) vorgesehen sind, welche die Abströmseite (17) von Verbrennungsmotor (3) und Motorpumpe (4) mit der Zuströmseite (16) von Verbrennungsmotor (3) und Motorpumpe (4) und/oder mit der Zuströmseite (15) von Wärmetauscher (6) und Wärmetauscherpumpe (7) verbinden und welche die Abströmseite (14) von Wärmetauscher (6) und Wärmetauscherpumpe (7) mit der Zuströmseite (15) von Wärmetauscher (6) und Wärmetauscherpumpe (7) und/oder mit der Zuströmseite (16) von Verbrennungsmotor (3) und Motorpumpe (4) verbinden.
2. Kühlanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Steuerung (11) vorgesehen ist, welche die Motorpumpe
(4) und die Wärmetauscherpumpe (7) separat betätigt.
3. Kühlanlage nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung (11) einen Mischbetrieb ermöglicht, bei dem
ein Austausch von Kühlmedium zwischen Motorkreis (2) und
Wärmetauscherkreis (5) erfolgt, wobei die Steuerung (11) die
Motorpumpe (4) und die Wärmetauscherpumpe (7) gleichzeitig
betätigt und in Abhängigkeit einer gewünschten Durchmischung
unterschiedlich betätigt.
4. Kühlanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kopplungsmittel (12) einen durchströmbaren Hohlkörper
(13) aufweisen, der einerseits mit der Abströmseite (17) von
Verbrennungsmotor (3) und Motorpumpe (4) sowie mit der
Zuströmseite (15) von Wärmetauscher (6) und Wärmetauscherpumpe
(7) verbunden ist und der andererseits mit der Abströmseite
(14) von Wärmetauscher (6) und Wärmetauscherpumpe (7) sowie
mit der Zuströmseite (16) von Verbrennungsmotor (3) und
Motorpumpe (4) verbunden ist.
5. Kühlanlage nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlkörper durch einen Leitungsabschnitt (13) gebildet
ist.
6. Kühlanlage nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kopplungsmittel (12) mindestens ein Ventil (20; 21;
23) aufweisen, das die Durchflußmenge durch den Hohlkörper
(13) beeinflußt.
7. Kühlanlage nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ventil (20, 21, 22) als selbsttätig arbeitendes
Thermostatventil ausgebildet ist oder durch eine Steuerung
(11) betätigbar ist.
8. Kühlanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Wärmetauscherkreis (5) und/oder an den Motorkreis
(2) weitere zu kühlende und/oder zu erwärmende Aggregate
angeschlossen sind.
9. Kühlanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine der Pumpen (4) und (7) als Elektropumpe
ausgestaltet ist.
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